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DE1201935B - Verfahren zur Herstellung von Benzin und verwandten Produkten durch katalytische Spaltung von Kohlenwasserstoffoelen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Benzin und verwandten Produkten durch katalytische Spaltung von Kohlenwasserstoffoelen

Info

Publication number
DE1201935B
DE1201935B DEB63561A DEB0063561A DE1201935B DE 1201935 B DE1201935 B DE 1201935B DE B63561 A DEB63561 A DE B63561A DE B0063561 A DEB0063561 A DE B0063561A DE 1201935 B DE1201935 B DE 1201935B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reaction zone
catalyst
oil
gasoline
zone
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB63561A
Other languages
English (en)
Inventor
John Alfred Marshall
Frederick Kunreuther
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bataafsche Petroleum Maatschappij NV
Original Assignee
Bataafsche Petroleum Maatschappij NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bataafsche Petroleum Maatschappij NV filed Critical Bataafsche Petroleum Maatschappij NV
Publication of DE1201935B publication Critical patent/DE1201935B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G11/00Catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils
    • C10G11/14Catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils with preheated moving solid catalysts
    • C10G11/18Catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils with preheated moving solid catalysts according to the "fluidised-bed" technique

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Benzin und verwandten Produkten durch katalytische Spaltung von Kohlenwasserstoffölen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Benzin und verwandten Produkten durch katalytische Spaltung von Kohlenwasserstoffölen, die im wesentlichen höher als Benzin sieden.
  • In der deutschen Patentschrift 1009 746 wird ein zweistufiges Verfahren zur katalytischen Spaltung von Kohlenwasserstoffölen, die im wesentlichen höher als Benzin sieden, beschrieben, das darin besteht, daß das zu spaltende Öl in der Dampfphase in Berührung mit einem frisch regenerierten, feinverteilten, festen Spaltkatalysator durch eine erste engbegrenzte Spaltzone mit solcher Geschwindigkeit geleitet wird, daß die Verweilzeit des Katalysators in dieser Zone nicht mehr als 12 Sekunden beträgt, wobei die Lineargeschwindigkeit in dieser Reaktionszone oberhalb derjenigen liegt, bei der der feste Katalysator sich unter Ausbildung einer pseudoflüssigen Phase abscheiden würde, und bei dem die Umwandlung in dieser Zone mindestens 400/0 beträgt, die Kohlenwasserstoffdämpfe praktisch frei von Katalysator aus dieser Reaktionszone abgeführt und daraus Benzin und ein Öl, das im wesentlichen höher als Benzin siedet, abgetrennt werden, der Katalysator aus der ersten Reaktionszone in eine zweite Reaktionszone übergeführt wird, in der die Verweilzeit des Katalysators mindestens 2 Minuten beträgt, wobei die zweite Reaktionszone bei einer Temperatur gehalten wird, die tiefer liegt als die in der ersten Reaktionszone, ein Teil des obengenannten Öles, das im wesentlichen höher als Benzin siedet, durch die zweite Reaktionszone in Berührung mit dem teilweise verbrauchten Katalysator mit einer solchen Raumgeschwindigkeit geleitet wird, daß die Umwandlung zwischen etwa 10 und etwa 40 °/o beträgt, die Kohlenwasserstoffdämpfe aus der zweiten Reaktionszone abgeführt werden und daraus das erzeugte Benzin und ein Öl, das im wesentlichen höher als Benzin siedet, abgetrennt werden. Nach dem Verfahren der deutschen Patentschrift 1046 810 enthält ferner die Suspension des Katalysators in den Öldämpfen in der ersten Reaktionszone 5 bis 15 Gewichtsteile Spaltkatalysator je Gewichtsteil Öl und wird mit einer solchen Geschwindigkeit zwischen etwa 2,4 und 18 m/sec durch die Reaktionszone geleitet, daß die Verweilzeit der Öldämpfe mit dem Katalysator in der Reaktionszone zwischen 1 und 4 Sekunden beträgt. Die Kohlenwasserstoffdämpfe aus der ersten Reaktionszone werden zusammen mit den Kohlenwasserstoffdämpfen aus der zweiten Reaktionszone fraktioniert, um Benzin und ein Öl, das im wesentlichen höher als Benzin siedet, abzutrennen, und ein Teil dieses Öles, das im wesentlichen höher als Benzin siedet, wird durch die zweite Reaktionszone geleitet, so daß das gesamte Beschickungsverhältnis für das Verfahren 1,5 bis 2,8 beträgt, wobei der Rest des Öles, das im wesentlichen höher als Benzin siedet, als Produkt aus dem Prozeß abgezogen wird.
  • Die Umwandlung in der ersten Stufe und die Gesamtumsetzung sind definiert als 100 minus der Gewichtsprozentmenge des Ausgangsöles, die aus dem Reaktionsprodukt der ersten Stufe als Öl, das oberhalb 232°C siedet, gewonnen wird, bzw. aus dem gesamten Reaktionsprodukt durch Präzisionsdestillation des verflüssigten Produktes in einer Destillationskolonne mit 30 Böden bei einem Rückflußverhältnis von 4:1 erhalten wird. Die Umwandlung in der zweiten Stufe ist definiert als die Differenz zwischen der Gesamtumwandlung und der Umwandlung in der ersten Stufe.
  • Das genannte Verfahren liefert sehr hohe Ausbeuten an Benzin, jedoch nur geringe Koksmengen bei der praktischen Durchführung und war auf Versuche gegründet, die zeigten, daß die Kombination der oben angegebenen Arbeitsbedingungen für die Erhaltung dieses günstigen Ausbeuteergebnisses wesentlich ist.
  • Aus Gründen der Einfachheit sind diese Bedingungen noch einmal in Form der nachstehenden zusammenfassenden Aufstellung gegeben: 1. Zweistufenverfahren; 2. die Temperatur der zweiten Stufe unter der Temperatur der ersten Stufe liegend; 3. Anwendung von frisch regeneriertem Katalysator; in der ersten Stufe bei einem Verhältnis von Katalysator zu Öl von 5 bis 15; 4. Verweilzeit des Katalysators in der ersten Stufe 1 bis 4 Sekunden, Fehlen einer sogenannten dichten Schicht in der ersten Stufe; 5. das Reaktionsgemisch wird durch die erste Stufe mit einer Geschwindigkeit zwischen etwa 2,4 und 18 m/sec geleitet; 6. die Verweilzeit des Katalysators in der zweiten Stufe beträgt mindestens 2 Minuten; 7. Umwandlung in der ersten Stufe mindestens 40 °/o; B. Umwandlung in der zweiten Stufe geringer als die Umwandlung in der ersten Stufe; 9. Zwischenfraktionierung des Produktes der ersten Stufe, da kein Benzin in die zweite Stufe geleitet werden darf, bei kombinierter Fraktionierung der Produkte der beiden Stufen; 10. kombiniertes Beschickungsverhältnis zwischen 1,5 und 2,8. , Überraschenderweise wurde gefunden, daß sehr hohe Benzinausbeuten und ein geringer Anfall an Koks auch erhalten werden können, wenn die unter 6. erwähnten Bedingungen nicht angewendet werden, d. h., die Verweilzeit des Katalysators in der zweiten Stufe kann auch geringer sein als 2 Minuten, vorausgesetzt a) daß alle anderen Bedingungen erfüllt sind, b) daß die Verweilzeit des Katalysators in der zweiten Stufe mindestens fünfmal so groß ist, vorzugsweise zehnmal so groß ist wie die Verweilzeit in der ersten Stufe, aber nicht mehr als insgesamt etwa 100 Sekunden, vorzugsweise nicht mehr als etwa 75 Sekunden, beträgt, und c) in der Reaktionszone der zweiten Stufe ungewöhnlich hohe Raumgeschwindigkeiten je Gewicht angewendet werden. Mit anderen Worten, wenn die Merkmale a), b) und c) miterfüllt werden, hat es sich als möglich erwiesen, die zweite Reaktionsstufe mit Katalysatorverweilzeiten von weniger als zwei Minuten zu betreiben. In der Beschreibung und in den Ansprüchen bedeutet der Ausdruck »stündliche Raumgeschwindigkeit je Gewicht« die Gewichtsteile des Beschickungsöles für die zweite Stufe je Stunde je Gewichtsteil Katalysator und Stunde. Bei dieser Definition ist das Öl für die zweite Stufe ein Öl, das im wesentlichen oberhalb des Benzins siedet, das aus den Dämpfen der ersten und der zweiten Stufe in der Fraktionierzone abgetrennt wurde und aus einem Öl besteht, das der Spaltung in der ersten Spaltzone unterworfen wurde, sowie einem Öl, das der Spaltung wenigstens einmal in der zweiten Stufe unterworfen wurde.
  • Aus Gründen der Vollständigkeit sei ferner bemerkt, daß bei dem hier betrachteten Verfahren die Verweilzeit der Katalysatorteilchen in der ersten Reaktionszone nahezu gleich ist der Berührungszeit der Öldämpfe mit dem Katalysator in dieser Zone.
  • Die Erfindung betrifft somit eine Abänderung des in der deutschen Auslegeschrift 1046 810 beschriebenen Verfahrens für die Herstellung von Benzin und verwandten Produkten durch katalytische Spaltung von Kohlenwasserstoffölen, die im wesentlichen höher als Benzin sieden, wobei das zu spaltende Öl in der Dampfphase in Berührung mit einem frisch regenerierten feinverteilten festen Spaltkatalysator durch eine engbegrenzte Reaktionszone mit einer linearen Geschwindigkeit oberhalb derjenigen, bei der sich der feste Katalysator nicht unter Ausbildung einer pseudoflüssigen Phase abscheidet, und bei dem die Umwandlung in dieser Zone mindestens 40 % beträgt, ferner die Kohlenwasserstofföldämpfe praktisch frei vom Katalysator aus der Reaktionszone abgeführt und aus ihnen Benzin und ein Öl, das im wesentlichen höher als Benzin siedet, abgetrennt werden, der partiell verbrauchte Katalysator aus der ersten Zone als Wirbelschicht in einer zweiten Reaktionszone aufgefangen wird, die zweite Reaktionszone bei einer Temperatur gehalten wird, die niedriger ist als die der ersten Reaktionszone, ein Teil des obengenannten Öles, das im wesentlichen höher als Benzin siedet, durch die zweite Reaktionszone in Berührung mit dem partiell verbrauchten Katalysator geleitet wird, wobei die Umwandlung in der zweiten Reaktionszone zwischen etwa 10 und etwa 40 °/o liegt, weiter die Kohlenwasserstoffdämpfe aus der zweiten Reaktionszone abgeführt, aus ihnen das erzeugte Benzin und ein Öl, das im wesentlichen höher als Benzin siedet, gewonnen werden, wobei die Suspension des Katalysators in den Öldämpfen in der ersten Reaktionszone 5 bis 15 Gewichtsteile des Spaltkatalysators je Gewichtsteil Öl beträgt, und dieses durch die Reaktionszone mit einer Geschwindigkeit zwischen etwa 2,4 und 18 m/sec geleitet wird, so daß die Verweilzeit der Öldämpfe mit dem Katalysator in der Reaktionszone zwischen 1 und 4 Sekunden beträgt, die Kohlenwasserstofföldämpfe aus der ersten Reaktionszone zusammen mit den Kohlenwasserstofföldämpfen aus der zweiten Reaktionszone fraktioniert werden, um ein Benzin und ein Öl, das im wesentlichen höher als Benzin siedet, abzutrennen und so viel Öl, das höher siedet als Benzin, durch die zweite Reaktionszone geleitet wird, daß das kombinierte Verhältnis der Gesamtbeschickung für das Verfahren zwischen 1,5 und 2,8 liegt, wobei der Rest des Öles, das im wesentlichen höher als Benzin siedet, aus dem Verfahren als Produkt abgezogen wird, wobei der Katalysator aus der ersten Reaktionszone in die zweite Reaktionszone ohne Abstreifen übergeführt wird und die Aufarbeitung der Reaktionsprodukte beider Reaktionszonen gemeinsam erfolgt und die Verweilzeit des Katalysators in der zweiten Reaktionszone nicht mehr als etwa 100 Sekunden, aber auf mindestens fünfmal so lang wie die Katalysatorverweilzeit in der ersten Reaktionszone bemessen wird, und die stündliche Raumgeschwindigkeit je Gewicht des Öles, das im wesentlichen höher als Benzin siedet, in der zweiten Reaktionszone etwa 2,9 bis etwa 13,8 beträgt.
  • In Reaktoren mit einer dichten Wirbelschicht ist die Raumgeschwindigkeit von dem Ausmaß der Ölbeschickung und des Katalysatorinhaltes in der Reaktionszone abhängig. Die Raumgeschwindigkeit wird berechnet, indem man das Gewicht der stündlich aufgegebenen Ölmenge durch das Gewicht des Katalysatorinhalts dividiert. Bei üblichen Reaktoren mit dichter Wirbelschicht betragen die Raumgeschwindigkeiten im allgemeinen etwa 1,0 bis 1,5, wobei der Reaktorinhalt etwa 150 bis 200 t beträgt. Bei so großen Katalysatorinhalten liegen die Katalysatorverweilzeiten bei etwa 5 bis 10 Minuten. Bei Anwendung von ungewöhnlich hohen Raumgeschwindigkeiten gemäß der Durchführung der Erfindung können der Katalysatorinhalt und die Verweilzeit in dem Reaktor bei einer beträchtlichen Einsparung an Katalysatorgröße und Kapitalinvestierung für den Katalysatorinhalt merklich herabgemindert werden. Darüber hinaus ist bei niedriger Katalysatorverweilzeit in der zweiten Stufe der Reaktion die Ablagerung von Kohlenstoff auf dem Katalysator, d. h. die Differenz zwischen der Kohlenstoffmenge in Gewichtsprozent des aus dem ersten Reaktor kommenden Katalysators und derjenigen des zum Reaktor gehenden Katalysators beträchtlich niedriger.
  • Das Verfahren nach der Erfindung ist nicht auf die Anwendung irgendeines besonderen Katalysators beschränkt, sondern ist bei allen üblichen feinverteilten festen Katalysatoren anwendbar. Es ist nur notwendig, daß der Katalysator hinreichend fein verteilt ist, daß er in den Kohlenwasserstoffdämpfen verwirbelt werden kann, eine gute Spaltaktivität zeigt und eine wiederholte Regenerierung bei Temperaturen in der Größenordnung von 540 bis 650°C erfahren kann. Die zur Zeit am meisten angewendeten Katalysatoren in üblichen einstufigen katalytischen Wirbelschichtspaltanlagen sind gut geeignet. Diese Katalysatoren sind entweder synthetische Kieselsäure-Tonerde-Massen oder aktivierte Tonerdekatalysatoren. Auch können inerte Dämpfe, wie Wasserdampf, neben den Öldämpfen in der ersten Reaktionszone und/oder in der zweiten Reaktionszone vorhanden sein.
  • Bei dem Verfahren nach der Erfindung werden 5 bis 15 Gewichtsteile heißer regenerierter Katalysator je Gewichtseinheit Öl in den Dämpfen suspendiert. Das Öl kann in einem geeigneten Ofen verdampft werden, und der feinverteilte Katalysator kann in die Dämpfe eingeführt werden. Jedoch wird normalerweise das Frischöl auf eine Temperatur kurz unterhalb der Verdampfung erhitzt, und die Verdampfung wird durch die Wärme, die in dem heißen, frisch regenerierten Katalysator enthalten ist, bewirkt.
  • Die Öldämpfe, die den suspendierten Katalysator enthalten, werden bei relativ hoher Geschwindigkeit zwischen etwa 2,4 und 18 m/sec durch eine engbegrenzte erste Reaktionszone geleitet, so daß der Katalysator sich unter Ausbildung einer pseudoflüssigen Schicht abscheiden kann, und derart, daß die Berührungszeit der Öldämpfe mit dem Katalysator in der Reaktionszone zwischen 1 und 4 Sekunden beträgt. Unter diesen Bedingungen würde bei Temperaturen, wie sie üblicherweise bei der katalytischen Spaltung angewendet werden, d. h. bei etwa 482'C, normalerweise nur eine milde Umwandlung erzielt werden. Jedoch liegt beim Verfahren nach der Erfindung die Temperatur in der ersten Reaktionszone bei mindestens etwa 510°C, vorzugsweise bei mindestens etwa 538°C. In jedem Fall wird die Temperatur in dieser Reaktionszone hinreichend hoch gehalten, so daß mindestens 400/, des Öles umgewandelt werden. Somit können in Abhängigkeit von der Aktivität des Katalysators und der Spaltbarkeit des Öles Temperaturen bis zu 580°C angewendet werden.
  • Nach der kurzen angegebenen Berührung werden die Öldämpfe von dem teilweise verbrauchten Katalysator abgetrennt. Dies erfolgt vorzugsweise in einem Zyklon, so daß die Abtrennung in einer sehr kurzen Zeit bewirkt wird. Die vom Katalysator abgetrennten Dämpfe werden dann fraktioniert, um die niedrigsiedenden Spaltprodukte von dem höhersiedenden, nicht umgewandelten oder teilweise umgewandelten 01 abzuscheiden und zu entfernen.
  • Der partiell verbrauchte, von den Öldämpfen abgetrennte Katalysator wird als eine dichte Wirbelschicht in der zweiten Reaktionszone aufgefangen, in der die Temperatur vorzugsweise etwa 56°C tiefer ist als in der ersten Zone. Die oben erwähnten nichtumgewandelten oder partiell umgewandelten Öle werden zum Teil als Produkt abgezogen und werden zum Teil durch die Wirbelschicht des partiell verbrauchten Katalysators mit einer stündlichen Raumgeschwindigkeit je Gewicht von etwa 2,9 bis etwa 13,8 geleitet, so daß eine zweite Spaltung dieses (Öles erfolgt. Die abgezogene und die durch die zweite Reaktionszone geleitete Ölmenge werden so eingestellt, daß das kombinierte Beschickungsverhältnis für das Verfahren 1,5 bis 2,8 beträgt.
  • Die aus Spaltprodukten und nicht umgewandeltem Öl bestehenden Dämpfe aus der zweiten Reaktionszone werden abgezogen und werden zusammen mit denen aus der ersten Reaktionszone fraktioniert. Das aus dem System abgezogene Öl und das zur zweiten Reaktionszone geleitete hat daher eine gleiche Zusammensetzung, abgesehen von den beiden Teilen, die an verschiedenen Stellen der Fraktionierzone abgezogen werden, besteht es aus einem Öl, das in der ersten Reaktionszone nur einmal gespalten wurde, und einem Öl, das in mehreren Stufen gespalten wurde. Wenn man mit dem vorgeschriebenen kombinierten Beschickungsverhältnis arbeitet, wird jedoch die Ölmenge, die nur einmal in der ersten Reaktionszone gespalten wird, vermindert, und diese Verminderung ist besonders hervorgehoben, wenn von einem mittleren Punkt der Fraktionierkolonne ein leichtes Gasöl abgezogen und aus dem System für eine gesonderte Verwendung entnommen wird.
  • Das Verfahren nach der Erfindung ist nicht auf die katalytische Spaltung irgendeines besonderen Öles oder Ölfraktion beschränkt, sondern ist von allgemeiner Anwendbarkeit auf alle Kohlenwasserstofföte, die im wesentlichen höher als Benzin sieden. Das bevorzugte Ausgangsmaterial ist jedoch eines, das nicht mehr als etwa 0,5 Gewichtsprozent Kohlenwasserstoffe enthält, die unter 232°C sieden. Es wurde gefunden, daß schon wenig mehr als etwa 0,5 °/o Kohlenwasserstoffe, die unter dieser Temperatur sieden, in dem Ausgangsmaterial, wie sie normalerweise in Schnellverdampferdestillaten, Gasölen und anderen üblichen Ausgangsölen für die katalystische Spaltung enthalten sind, einen sehr störenden Effekt ausüben, da dann das erzeugte katalytisch gespaltene Benzin eine beträchtlich niedrigere Octanzahl aufweist als das katalytisch gespaltene Benzin, das aus Ausgangsölen erzeugt ist, die so behandelt wurden, daß diese Kohlenwasserstoffe bis zu unter etwa 0,5 °/o entfernt wurden.
  • Die Erfindung wird auch ferner unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert, in der eine Vorrichtung, die zur Anwendung des Verfahrens nach der Erfindung geeignet ist, schematisch dargestellt ist. Pumpen, Ventile, Instrumente und andere Hilfsapparaturen sind im allgemeinen nicht dargestellt.
  • Die Zeichnung zeigt eine Anlage für die katalytische Spaltung von Kohlenwasserstoffölen mit einem verwirbelten Katalysator, der im Kreislauf durch ein langgestrecktes Steigrohr, das eine erste Spaltzone 1 darstellt, eine zweite Spaltzone 2 und einen gesonderten Abstreiferbehälter 3 und einen Regenerator 4 geführt wird. Das zu spaltende Öl wird durch eine Leitung 5 zugeführt und strömt zusammen mit heißem regeneriertem Katalysator, zugeführt durch eine Leitung 6, durch das Steigrohr 1, in dem das Öl verdampft und gespalten wird, wobei der Katalysator sich in Form einer verdünnten Suspension in dem Öl befindet. Das Steigrohr 1 ist durch die Spaltzone 2 hindurch geführt und reicht bis über den Katalysator in der Spaltzone 2, so daß keine weitere katalytische Spaltung der Kohlenwasserstoffe, die die Spaltzone 1 verlassen und in den oberen Teil der Zone 2 eintreten, stattfindet. Die Dämpfe verlassen die Zone 2 durch eine Leitung 7 und werden zu einer nicht gezeigten Fraktionierzone geleitet, die mehrere Fraktionierkolonnen enthalten kann. In dieser Zone wird unter anderem ein Öl, das im wesentlichen höher als Benzin siedet, gewonnen. Dieses Öl wird mindestens teilweise in die dichte Schicht der Spaltzone 2 über die Leitung 8 eingeführt und dort bei einer ungewöhnlich hohen stündlichen Raumgeschwindigkeit je Gewicht gespalten. Die Spaltdämpfe verlassen die Zone 2 ebenfalls über die Leitung 7 und werden zusammen mit den Dämpfen aus der ersten Spaltzone zur Fraktionierzone geleitet. Der Katalysator, der die erste Spaltzone 1 verläßt, fällt in die dichte Schicht der zweiten Katalysatorzone, in der er eine viel längere Zeit verbleibt, Der verbrauchte Katalysator verläßt die Zone 2 durch eine Leitung 9 und gelangt durch ein Steigrohr 10 zusammen mit dem Abstreifdampf, zugeführt durch eine Leitung 11, zu dem Abstreiferbehälter 3. In diesem Steigrohr wird der Katalysator, der sich nicht im verwirbelten Zustand im engeren Sinn dieses Begriffes befindet, sondern sich in Form einer verdünnten Suspension durch das Steigrohr 10 bewegt, bereits fast vollständig abgestreift. In den Abstreiferbehälter 3 kann der Katalysator nachträglich nochmals in verwirbeltem Zustand mit Hilfe von Wasserdampf, der durch eine Leitung 12 zugeführt wird, abgestreift werden. Der Dampf und die Abstreifdämpfe verlassen die Abstreifbehälter durch die Leitung 13 und werden zum oberen Teil der Spaltzone 2 geführt, die sie zusammen mit dem Spaltprodukt durch die Leitung 7 verlassen. Der abgestreifte Katalysator strömt durch die Leitung 14 zum Regenerator 4, in dem er durch Abtrennen mit Luft regeneriert wird, die durch eine Leitung 15 eingeführt wird. Der regenerierte Katalya:ator verläßt den Regenerator 4 durch die Leitung 6.
  • Die Erfindung wird mit Hilfe einiger spezieller Beispiele weiter erläutert. Beispiel l Es wurden in einer Versuchsanlage, die aus zwei katalytischen Spaltzonen mit einer Produktfraktionierzone besteht, mehrere Spaltversuche durchgeführt. In dieser Versuchsanlage wird das Frischgut einer ersten Reaktionsstufe, die bei 2,54 cm Durchmesser 13,7 m lang ist, gespalten. Der Katalysator und die Kohlenwasserstoffdämpfe aus der ersten Stufe werden in Zyklonabscheidern getrennt, die am oberen Ende eines Abstreifbehälters angeordnet sind. Die Kohlenwasserstoffdämpfe gehen von den Zyklonen direkt zu der Fraktionierzone, ohne in den Dampfraum in dem oberen Ende des Absreifers einzutreten. Der verbrauchte, aber nicht abgestreifte Katalysator der ersten Zone fällt in den Zyklonableitungen herunter in den unteren Teil eines zweiten Reaktionsbehälters mit einer dichten Schicht von etwa 15 cm Durchmesser und 2,4 m Länge, von wo aus er nach oben fließt und am oberen Ende des Reaktionsbehälters in einen ringförmigen Abstreiferteil überfließt. Die Beschickung der zweiten Stufe aus der einzigen Fraktionierzone wird in den Boden des Reaktionsbehälters zusammen mit dem nach oben strömenden Katalysator eingeführt. Die Kohlenwasserstoffdämpfe, die von dem Katalysator in dieser Stufe abgetrennt werden, gelangen aus dem Abstreifer in die Fraktionierzone. Die Länge des Reaktors der zweiten Stufe wird verändert, um die gewünschte Schichthöhe zu erzeugen.
  • Die Beschickung, die bei den verschiedenen Versuchen verwendet wurde, war ein Westtexas-Schnellverdampferdestillat mit den in der Tabelle 1 angegebenen Eigenschaften. Der verwendete Katalysator war ein Katalysator aus Kieselsäure-Tonerde mit 20,8 °/o Tonerde.
  • Die Daten aus den Versuchen zeigen deutlich, daß bei den ungewöhnlich hohen Raumgeschwindigkeiten hohe Umwandlungen und ausgezeichnete Ausbeuten erhalten werden.
    Tabelle I
    Eigenschaften des Ausgangsmaterials
    Spezifisches Gewicht .............. 0,885
    Vakuum-Destillation nach E n g 1 e r,
    korrigiert auf 760 mm Hg Druck, ° C
    Anfangssiedepunkt .............. 257
    10 Volumprozent ............... 306
    50 Volumprozent ............... 377
    90 Volumprozent ............... 468
    Endsiedepunkt ................. 507
    Stockpunkt, °C ..,................-F24
    Kohlenstoffrückstand nach
    R a m s b o t t o m, Gewichtsprozent 0,24
    Schwefel, Gewichtsprozent ......... 1,24
    Molekulargewicht ................. 319
    Die Arbeitsbedingungen in der ersten Stufe wurden so gehalten, daß man 42 bis 43 Gewichtsprozent Umwandlung, bezogen auf Frischmaterial, erhielt. Die tatsächliche Umwandlung der ersten Stufe konnte nicht bestimmt werden, da die Produkte aus beiden Reaktoren in einer einzigen Fraktionierzone fraktioniert wurden. Jedoch wurden die Bedingungen, die für diese Umwandlung erforderlich sind, bestimmt durch frühere Versuche unter Anwendung der gleichen Beschickung und Katalysator in der gleichen Anlage, wobei der Reaktor der zweiten Stufe außer Betrieb war. Die Dampfgeschwindigkeit, bezogen auf die Arbeitsbedingungen am Auslaßende, betrug unter der Annahme, daß 4 Molprodukt je Mol umgewandeltes Ausgangsmaterial gebildet werden, etwa 5 m/sec. Die Katalysatorverweilzeit bei dieser Dampfgeschwindigkeit betrug über 3 Sekunden unter der Annahme, daß der Schlupffaktor bei 1,2 liegt.
  • Die Arbeitsbedingungen und die entsprechenden Ausbeuten an Produkt sind in Tabelle 11 wiedergegeben.
    Tabelle II
    Arbeitsbedingungen und Produktausbeuten
    Arbeitsbedingungen Gesamtumwandlung in Gewichtsprozent
    56,4 61,7 I 64,6 88,9
    1. Stufe
    Temperatur, °C .............................. 536 537 539 536
    Menge Ausgangsöl, kg/h ....................... 22,2 22,6 23,1 23,0
    Molfraktion des EinlaBöles .................... 0,38 0,40 0,39 0,39
    Verhältnis Katalysator zu Öl ................... 14,1 6,7 5,8 5,8
    Kohlenstoff auf dem regenerierten Katalysator,
    Gewichtsprozent ............................ 0,01 0,01 0,01 0,10
    Katalysatorverweilzeit, Sekunden .............. . 3,3 3,3 3,3 3,3
    Dampfgeschwindigkeit, m/sec .................. 5,0 5,0 5,0 5,0
    2. Stufe
    Temperatur, °C .............................. 482 481 482 485
    Menge Ausgangsöl, kg/h ....................... 11,2 22,6 27,9 38,0
    Molfraktion des EinlaBöles .................... 0,73 0,84 0,87 0,90
    Verhältnis Katalysator zu Öl ................... 14,1 6,7 5,8 5,8
    Katalysatorverweilzeit, Sekunden ............... 88 57 45 100
    Raumgeschwindigkeit (Ölgewicht je Katalysator-
    gewicht und Stunde) ........................ 2,9 9,5 13,8 6,2
    Kohlenstoff auf dem verbrauchten Katalysator,
    Gewichtsprozent ............................ 0,73 0,89 0,98 1,09
    Kombiniertes Beschickungsverhältnis (CFR) ...... 1,50 2,0 2,2 2,7
    Ausbeuten, Gewichtsprozent
    Ca und leichter ............................... 2,5 2,8 3,0 4,3
    Propylen ..................................... 4,0 4,1 4,2 5,7
    Propan ...................................... 1,4 1,4 1,4 2,4
    Butylene ..................................... 6,0 6,2 6,4 8,7
    Butane ............................... ..... 2,7 2,7 2,9 5,5
    Amylene ...................................... 4,9 5,1 5,3 7,0
    Pentane ..................................... 1,6 1,7 1,9 3,6
    Benzin C8 bis Kp. 232°C ...................... 29,6
    33,8 35,1 41,3
    Gasöl 232°C und mehr ........................ 43,6 38,3 35,4 11,1
    Kohlenstoff .................................. 3,7 3,9 4,4 10,4
    Beispiel 2 Es wurden eine Reihe von Versuchen durchgeführt, um die Wirkung der Katalysatorverweilzeit auf die Ablagerung von Kohlenstoff auf dem Katalysator zu bestimmen. Die Versuche wurden auf einer Spaltanlage mit einem umgebogenen Rohr und einer Katalysatorwirbelschicht mit einem Reaktor von 5,1 cm Durchmesser und 2,3 m Länge durchgeführt. Die Öldämpfe wurden vom oberen Ende des Reaktionsbehälters durch einen Filter aus rostfreiem Stahl abgezogen, und der Katalysator wurde vom Reaktorboden abgezogen. Die Tiefe der Wirbelschicht wurde auf etwa 0,15 bis 1,75 m eingestellt, um die gewünschte Katalysatorverweilzeit je Versuch zu ergeben. Das angewendete Ausgangsmaterial hatte die in Tabelle III gezeigten Eigenschaften:
    Tabelle III
    Eigenschaften des Ausgangsmaterials
    (Westtexas, schwere Schnellverdampferkopffraktion)
    Spezifisches Gewicht .............. 0,882
    ASTM-Destillation, °C
    Anfangssiedepunkt .............. 226
    10 Volumprozent gewonnen bei ... 284
    50 Volumprozent gewonnen bei ... 360
    Stockpunkt, ° C ................... -6
    Kohlenstoffrückstand nach
    R a m s b o t t o m, Gewichtsprozent 0,15
    Molekulargewicht ................. 293
    Der verwendete Katalysator war ein Katalysator aus Kieselsäure-Tonerde. Die Wirkung der Katalysatorverweilzeit auf die Kohlenstoffablagerung auf dem Katalysator ist in Tabelle IV wiedergegeben, wobei der Einlaßpartialdru.ck des Öles 0,84 ata betrug.
    Tabelle IV
    Kohlenstoff-
    Katalysator- Katalysatorverweil- ablagerung auf dem
    Öl-Verhältnis zeit in Sekunden Katalysator in
    Gewichtsprozent
    5 72 0,30
    5 250 0,41
    5 360 0,46
    10 36 0,22
    10 120 0,31
    15 25 0,21
    15 120 0,35

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung von Benzin und verwandten Produkten durch katalytische Spaltung von Kohlenwasserstoffölen, die im wesentlichen höher als Benzin sieden, wobei das zu spaltende Öl in der Dampfphase in Berührung mit einem frisch regenerierten, feinverteilten, festen Spaltkatalysator durch eine erste engbegrenzte Spaltzone mit einer linearen Geschwindigkeit oberhalb derjenigen, bei der sich der feste Katalysator unter Ausbildung einer pseudoflüssigen Phase abscheiden würde, und einer Umwandlung in der ersten Zone von mindestens 40 °/o geleitet wird, dann die Kohlenwasserstofföldämpfe im wesentlichen frei vom Katalysator aus der Reaktionszone abgeführt werden und daraus Benzin und ein Öl, das im wesentlichen höher als Benzin siedet, abgetrennt werden, der teilweise verbrauchte Katalysator aus der ersten Reaktionszone als eine Wirbelschicht in einer zweiten Reaktionszone aufgefangen wird und die zweite Reaktionszone bei einer Temperatur gehalten wird, die niedriger ist als die in der ersten Reaktionszone, ein Teil des obengenannten Öles, das im wesentlichen höher als Benzin siedet, durch die zweite Reaktionszone in Berührung mit dem partiell verbrauchten Katalysator geleitet wird, wobei die Umwandlung in der zweiten Reaktionszone zwischen etwa 10 und etwa 400/, gehalten wird, und dann die Kohlenwasserstofföldämpfe aus der zweiten Reaktionszone abgeführt werden und aus ihnen das erzeugte Benzin und ein Öl, das im wesentlichen höher als Benzin siedet, gewonnen werden, die Suspension des Katalysators in den Öldämpfen in der ersten Reaktionszone auf 5 bis 15 Gewichtsteile Spaltkatalysator je Gewichtsteil Öl eingestellt wird und die Öldämpfe durch die Reaktionszone mit einer Geschwindigkeit zwischen 2,8 und 18 m/sec geleitet werden, so daß die Berührungszeit der Öldämpfe mit dem Katalysator in der Reaktionszone 1 bis 4 Sekunden beträgt, die Kohlenwasserstofföldämpfe aus der ersten Reaktionszone zusammen mit den Kohlenwasserstofföldämpfen aus der zweiten Reaktionszone fraktioniert werden, um Benzin und ein Öl, das im,wesentlichen höher als Benzin siedet, abzuscheiden und so viel des Öles, das im wesentlichen höher als Benzin siedet, durch die zweite Reaktionszone zu leiten, daß das kombinierte Beschickungsverhältnis für das Verfahren 1,5 bis 2,8 beträgt, wobei der Rest des Öles, das im wesentlichen höher als Benzin siedet, aus dem Verfahren als Produkt abgezogen wird, d a d u r c h gekennzeichnet, daß der Katalysator aus der ersten Reaktionszone in die zweite Reaktionszone ohne Abstreifen übergeführt wird, die Aufarbeitung der Reaktionsprodukte beider Reaktionszonen gemeinsam erfolgt und die Verweilzeit des Katalysators in der zweiten Reaktionszone auf nicht mehr als etwa 100 Sekunden, aber auf mindestens fünfmal so lang wie die Katalysatorverweilzeit in der ersten Reaktionszone bemessen wird und die stündliche Raumgeschwindigkeit je Gewicht des Öles, das im wesentlichen höher als Benzin siedet, in der zweiten Reaktionszone auf etwa 2,9 bis 13,8 eingestellt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur der ersten Reaktionszone auf mindestens etwa 510°C und die Temperatur der zweiten Reaktionszone auf etwa 56°C niedriger als die in der ersten Reaktionszone gehalten wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ausgangsmaterial verwendet wird, das nicht mehr als etwa 0,5 Gewichtsprozent Kohlenwasserstoffe enthält, die unter 232°C sieden.
  4. 4. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der aus der zweiten Zone abgezogene Katalysator regeneriert und zur ersten Reaktionszone zurückgeleitet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1009 746, 1046 810.
DEB63561A 1960-08-08 1961-08-07 Verfahren zur Herstellung von Benzin und verwandten Produkten durch katalytische Spaltung von Kohlenwasserstoffoelen Pending DE1201935B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1009746B (de) 1954-06-11 1957-06-06 Bataafsche Petroleum Verfahren zur Erzeugung von Benzin und verwandten Produkten durch katalytische Spaltung von wesentlich hoeher als Benzin siedenden Kohlenwasserstoffoelen unter Verwendungvon mehreren Spalt- und Fraktionierzonen
DE1046810B (de) 1956-11-19 1958-12-18 Bataafsche Petroleum Verfahren zur katalytischen Spaltung von Kohlenwasserstoffoelen

Patent Citations (2)

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DE1009746B (de) 1954-06-11 1957-06-06 Bataafsche Petroleum Verfahren zur Erzeugung von Benzin und verwandten Produkten durch katalytische Spaltung von wesentlich hoeher als Benzin siedenden Kohlenwasserstoffoelen unter Verwendungvon mehreren Spalt- und Fraktionierzonen
DE1046810B (de) 1956-11-19 1958-12-18 Bataafsche Petroleum Verfahren zur katalytischen Spaltung von Kohlenwasserstoffoelen

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