DE1201610B - Vorrichtung fuer umsteuerbare Brennkraft-maschinen - Google Patents
Vorrichtung fuer umsteuerbare Brennkraft-maschinenInfo
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- DE1201610B DE1201610B DEC26752A DEC0026752A DE1201610B DE 1201610 B DE1201610 B DE 1201610B DE C26752 A DEC26752 A DE C26752A DE C0026752 A DEC0026752 A DE C0026752A DE 1201610 B DE1201610 B DE 1201610B
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D27/00—Controlling engines characterised by their being reversible
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Valve Device For Special Equipments (AREA)
Description
- Vorrichtung für u_msteuerbarz-Brennkraftmaschinen ' 'Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für Brennkraftmaschinen, welche zur axialen Verstellung der Steuerwelle für die Drehrichtung Vorwärts« oder »rückwärts« dient.
- ':'Die bekannten Vorrichtungen dieser Art bestehen ans- einem Verschiebezylinder, in dem ein über ein Druckmedium betätigter dogpeltwirkender, mit der Steuerwelle verbundener Kolben angeordnet ist, und aus zwei,, jeweils im Bereich eines Zylinderendes an der i, Verschiebezylinder angeschlossenen, innerhalb der durch die Stirnflächen des Verschiebezylinders gebildeten -beiden Ebenen angeordneten, wechselseitig unter Druck zu setzenden Vorratsbehältern für das Druckmedium,, deren Wandung teilweise durch die Wand des Verschiebezylinders gebildet wird.
- Die bekannten Einrichtungen, welche sich besonders zur Steuerwellenfernumstellung eignen, sind verhältnismäßig- -schwer und nehmen viel Platz in Anspruch, was besonders bei- Schiffsmotoren stört.
- Es ist auch eine andere, einseitig wirkende Hydraulikanordnung für einen anderen Zweck bekanntgeworden: Bei dieser Anordnung ist der Hydraulikzy1inder von außen von einem Vorratsgefäß für ein Druckmittel umgeben.
- Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung für umsteuerbare Brennkraftmaschinen, wie sie vorstehend als bekannt geschildert ist.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für die Urnsteuervorrichtung eine raum- und gewichtsersparende Anordnung zu finden.
- Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß die Vorratsbehälter die äußere Zylindermantelfläche des Verschiebezylinders umschließen, wobei die Vorratsbehälter eine gemeinsame Trennwand besitzen, die annähernd in der Mitte des Verschiebezylinders senkrecht zu dessen Zylinderachse von der Mantelfläche nach außen verläuft.
- Dabei nimmt der Kolben im Verschiebezylinder zweckmäßig eine Breite ein, die fast der halben Zylinderlänge entspricht.
- Dadurch, daß die Vorratsbehälter den Verschiebezylinder umgeben - sich also der Arbeitszylinder im Inneren der Vorratsbehälter befindet - wird eine raumsparende Bauweise erreicht. Eine bedeutende Gewichtsersparnis wird nicht nur dadurch erreicht, daß die beiden Vorratsbehälter eine gemeinsame Trennwand aufweisen, sondern vor allem dadurch, daß die Zylinderwandungen dünn gehalten werden können. Denn wird in dem einen Vorratsbehälter der Druck stark erhöht, um über das Druckmedium den Kolben zu verschieben, so wirkt auf die Zylinderwandung im Bereich hinter dem durch das Druckmedium-verscholeÜen'-Kolbr-rr"vön'innen wie v 0 n außen der gleiche - i# 7;)6fdiuci Vdi -dem #kolbeii herrscht ein Öldruck, diinur'üm eiä"-geringes-'liöher sein kann als der Druck in dem anderen Vorratsbehälter, denn das Druckmedium vor dem Kolben wird ja in den drucklosen anderen Vorratsbehälter geschoben. An den Stellen, an denen der Kolben sich befindet, wird die Zylinderwandung durch den Kolben ausgesteift, so daß auch ein hoher Druck in einem der Vorratsbehälter selbst eine sehr dünne Zylinderwandung nicht einzudrücken vermag. Durch die besondere Anordnung der Trennwand zwischen den beiden Vorratsbehältern, die radial von der Mantelfläche des Zylinders nach außen verläuft, wird noch eine zusätzliche Aussteifung der Zylinderwandung erreicht. Die Gewichtsersparnis, die sich durch die erfindungsgemäße Bauweise erreichen läßt, beträgt etwa 30 %.
- In der Zeichnung ist eine Einrichtung gemäß der Erfindung in einer beispeilsweisen Ausführungsform dargestellt. Es zeigt F i g. 1 den Längsschnitt des Verschiebezylinders einschließlich der Vorratsbehälter für das Druckmedium und F i g. 2 den Querschnitt durch die Einrichtung entlang der Linie II-II in der F i g. 1.
- Bei der Änderung der Motordrehrichtung »vorwärts« in »rückwärts« oder umgekehrt ist es notwendig, die Steuerwelle 1 mit den Nocken 2 für die umsteuerbare Viertakt-Brennkraftmaschine in Richtung ihrer Längsachse zu verstellen. Zu diesem Zweck ist die Steuerwelle 1 mit einem koaxialen Verlängerungsstück oder mit einer Kolbenstange 3 versehen, welche einen Kolben 5 trägt, der in einem Verschiebezylinder 6 verschiebbar geführt ist. Der Verschiebezylinder 6 ist an seinen Stirnflächen durch Deckel? verschlossen. Die Wand des Verschiebezylinders 6 ist auf der äußeren Seite von dem Vorratsbehälter 8 für das Druckmedium umgeben. Dieser ist durch eine senkrecht zur Bewegungsrichtung der Kolbenstange 3 verlaufende Trennwand Il in zwei Kammern 8', 8" aufgeteilt, von denen die Kammer 8' z. B. der Drehrichtung »vorwärts« und die Kammer 8" der Drehrichtung »rückwärts« zugeordnet ist. Die Kammern sind zum Teil mit einer Flüssigkeit z. B. mit Öl gefüllt, der restliche Raum oberhalb des Ölspiegels kann abwechselnd mit der Druckluft verbunden werden. Die Gesamtbreite der beiden Kammern 8', 8" des Vorratsbehälters 8 für die Flüssigkeiten entspricht der Länge des Verschiebezylinders 6.
- In der F i g. 1 ist der Kolben 5 in der rechten Endlage, in die er durch den auf die linke Kolbenseite ausgeübten Luft- bzw. Öldruck gebracht wurde, abgebildet. Dadurch ist die Steuerwelle 1 für die Drehrichtung »vorwärts« vorbereitet. Wenn nun auf die umgekehrte Drehrichtung, d. h. »rückwärts«, umgestellt werden soll, wird z. B. mittels eines ferngesteuerten Organes die Druckluft in die andere Kammer 8" hineingelassen, so daß durch ihre Einwirkung auf das Öl und dadurch auch auf die rechte Kolbenseite 5 die Steuerwelle 1 axial in die linke Endlage verstellt wird. Dabei wird gleichzeitig die Druckluft aus der Kammer 8' abgelassen.
- In dem gegebenen Beispiel wird die Erfindung bei einem Arbeitszylinder, durch welchen die Steuerwelle der umsteuerbaren Brennkraftmaschine ferngesteuert wird, in Anwendung gebracht. Die Anwendung der Erfindung bezieht sich jedoch nicht nur auf diesen Fall, sondern ihre Anwendung ist bei einer Reihe von weiteren Umstellvorrichtungen möglich, bei welchen der Arbeitszylinder mit einem von dem Druckmedium gesteuerten Kolben den wesentlichen Teil bildet.
Claims (3)
- Patentansprüche: 1. Vorrichtung für umsteuerbare Brennkraftmaschinen zur axialen Verstellung der Steuerwelle, bestehend aus einem Verschiebezylinder, in dem ein über ein Druckmedium betätigter doppelwirkender, mit der Steuerwelle verbundener Kolben angeordnet ist, und aus zwei, jeweils im Bereich eines Zylinderendes an den Verschiebezylinder angeschlossenen, immerhalb der durch die Stirnflächen des Verschiebezylinders gebildeten beiden Ebenen angeordneten, wechselseitig unter Druck zu setzenden Vorratsbehältern für das Druckmedium, deren Wandung teilweise durch die Wand des Verschiebezylinders gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorratsbehälter (8', 8") die äußere Zylindermantelfläche des Verschiebezylinders (6) umschließen, wobei die Vorratsbehälter (8', 8") eine gemeinsame Trennwand (11) besitzen, die annähernd in der Mitte des Verschiebezylinders (6) senkrecht zu dessen Zylinderachse von der Zylindermantelfläche nach außen verläuft.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (5) im Verschiebezylinder (6) eine Breite einnimmt, die nahezu der halben Länge des Zylinders (6) entspricht.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet ,daß die Gesamtbreite der beiden Kammern (8', 8") für das Druckmedium in an sich bekannter Weise der Länge des Arbeitszylinders (6) entspricht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr.1083 691, 1086 084; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1702 971.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS1201610X | 1961-04-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1201610B true DE1201610B (de) | 1965-09-23 |
Family
ID=5457879
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC26752A Pending DE1201610B (de) | 1961-04-15 | 1962-04-14 | Vorrichtung fuer umsteuerbare Brennkraft-maschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1201610B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1702971U (de) * | 1954-06-23 | 1955-07-21 | Haberle & Co O H G Inh W Haber | Drucklose und staubfreie entlueftung von hydraulischen geraeten. |
| DE1083691B (de) | 1957-05-09 | 1960-06-15 | Motoren Werke Mannheim Ag | Betaetigungsvorrichtung zur Fernbedienung umsteuerbarer Brennkraftmaschinen |
| DE1086084B (de) | 1959-02-25 | 1960-07-28 | Motoren Werke Mannheim Ag | Steuerwellenblockierung fuer Umsteuervorrichtungen von Verbrennungskraftmaschinen |
-
1962
- 1962-04-14 DE DEC26752A patent/DE1201610B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1702971U (de) * | 1954-06-23 | 1955-07-21 | Haberle & Co O H G Inh W Haber | Drucklose und staubfreie entlueftung von hydraulischen geraeten. |
| DE1083691B (de) | 1957-05-09 | 1960-06-15 | Motoren Werke Mannheim Ag | Betaetigungsvorrichtung zur Fernbedienung umsteuerbarer Brennkraftmaschinen |
| DE1086084B (de) | 1959-02-25 | 1960-07-28 | Motoren Werke Mannheim Ag | Steuerwellenblockierung fuer Umsteuervorrichtungen von Verbrennungskraftmaschinen |
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