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DE1200942B - Synthetische Pruefschaltung zur Pruefung der Aus-schaltleistung von Hochspannungsschaltern - Google Patents

Synthetische Pruefschaltung zur Pruefung der Aus-schaltleistung von Hochspannungsschaltern

Info

Publication number
DE1200942B
DE1200942B DES84021A DES0084021A DE1200942B DE 1200942 B DE1200942 B DE 1200942B DE S84021 A DES84021 A DE S84021A DE S0084021 A DES0084021 A DE S0084021A DE 1200942 B DE1200942 B DE 1200942B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spark gap
voltage
resistor
ohmic
switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES84021A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hauw-Hian Tan
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES84021A priority Critical patent/DE1200942B/de
Publication of DE1200942B publication Critical patent/DE1200942B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/327Testing of circuit interrupters, switches or circuit-breakers
    • G01R31/333Testing of the switching capacity of high-voltage circuit-breakers ; Testing of breaking capacity or related variables, e.g. post arc current or transient recovery voltage
    • G01R31/3333Apparatus, systems or circuits therefor
    • G01R31/3336Synthetic testing, i.e. with separate current and voltage generators simulating distance fault conditions

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Synthetische PrüfschaItung zur Prüfung der Ausschaltleistung von Hochspannungsschaltern Zusatz zur Anmeldung: S 80764 IX d/21 e -Auslegeschrift 1 180 841 Gegenstand der Hauptpatentanmeldung ist eine synthetische Prüfschaltung mit einer Hochstrom-und einer Hochspannungsquelle, bei der im Anschluß an den Nulldurchgang des Hochstromes zunächst der Hochstromkreis die wiederkehrende Spannung liefert und bei der erst nach dem Nulldurchgang des Hochstromes die Hochspannungsquelle zur Bildung der wiederkehrenden Spannung herangezogen wird. Gemäß der Hauptpatentanmeldung ist ein Kondensator, der gegebenenfalls in Reihe mit einem ohmschen Widerstand parallel zu dem in Reihe mit dem zu prüfenden Schalter liegenden Hilfsschalter liegt, über eine als gesteuerte Funkenstrecke ausgebildete Schalteinrichtung und einen Widerstand (ohmschen und/oder induktiven) mit der Hochspannungsquelle, z. B. einem geladenen Kondensator, verbunden, und es wird diese Funkenstrecke nach dem Nulldurchgang des Hochstromes in Abhängigkeit von der wiederkehrenden Spannung des Hochstromkreises gezündet. Hierzu liegt parallel zu der Reihenschaltung aus zu prüfendem Schalter und Hilfsschalter die Reihenschaltung einer Funkenstrecke und eines ohmschen Widerstandes.
  • Sobald die wiederkehrende Spannung einen bestimmten Wert erreicht, wird diese Funkenstrecke durchschlagen, und die plötzlich an dem Widerstand auftretende Spannung wird über ein Steuergerät der Zündelektrode der gesteuerten Funkenstrecke zugeführt.
  • Gemäß der Erfindung ist die eine Elektrode der gesteuerten Funkenstrecke unmittelbar mit der einen Klemme des Hilfsschalters verbunden und besitzt eine Zündelektrode. Ferner liegt im Hochstromkreis die Reihenschaltung eines ohmschen Widerstandes und einer Funkenstrede parallel zum Hilfsschalter und dem zu prüfenden Schalter derart, daß die eine Klemme des ohmschen Widerstandes mit der genannten Elektrode der Funkenstrecke verbunden ist. An diesen Widerstand wird die Zündelektrode iiber ein Steuergerät, z. B. einen Kondensator oder Gleichrichter, angeschlossen. Potentialschwankungen an der mit der Zündelektrode versehenen Elektrode der gesteuerten Funkenstrecke infolge von Anderungen der Lichtbogenspannungen haben daher keinen Einfluß auf das Zusammenwirken von dieser Elektrode und der Zündelektrode. Damit wird die Sicherheit des Ansprechens erhöht, und es kann der Abstand zwischen der Elektrode und ihrer Zündelektrode verringert werden, was sich wieder günstig auf die Verkleinerung der Streuung auswirkt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Mit 1 ist der zu prüfende Schalter, mit 2 der mit ihm in Reihe liegende Hilfsschalter bezeichnet. Diese Reihenschaltung liegt parallel zur Sekundärwicklung eines Transformators 3, dessen Primärwicklung über eine Begrenzungs-Drosselspule 4 und einen Schalter 5 an den Generator angeschlossen ist. Im Hochstromkreis liegen parallel zur Sekundärwicklung des Transformators 3 ein ohmscher Widerstand 8 und die Reihenschaltung aus einem Kondensator 9 und einem ohmschen Widerstand 7. Der Generator 6 bildet mit dem Transformator3 die Hochstromquelle, die den geforderten Ausschaltstrom für den Schalter bei einer gegenüber der Nennspannung des Schalters geringeren Spannung liefert.
  • Der Hochspannungskreis besteht aus dem geladenen Kondensator 10, der die Hochspannungsquelle bildet, dem Kondensator 13, dem ohmschen Widerstand 14, der Drosselspule 15 und der gesteuerten Funkenstrecke 16. Die Reihenschaltung aus Kondensator 13 und ohmschem Widerstand 14 liegt parallel zum Hilfsschalter 2. Gegebenenfalls kann noch eine Induktivität in Reihe zu dem Kondensator 13 und dem ohmschen Widerstand 14 geschaltet sein. In Reihe mit der Drosselspule 15 kann noch ein ohmscher Widerstand liegen. Die Funkenstrecke 16 besitzt eine Zündelektrode 17, die in der linken Hauptelektrode der Funkenstrecke 16 angeordnet ist. Sie ist über ein Steuergerät 18 an eine einstellbare Anzapfung des Widerstandes 20 angeschlossen, der in Reihe mit der Funkenstrecke 19 parallel zu der Reihenschaltung aus Prüflingl und Hilfsschalter 2 liegt. Im Gegensatz zu der Schaltung nach der Hauptpatentanmeldung ist jedoch die eine Klemme des Widerstandes 20 mit der oberen Klemme des Hilfsschalter 2 verbunden, an die auch die mit der Zündelektrode versehene linke Hauptelektrode der gesteuerten Funkenstrecke 16 angeschlossen ist.
  • Potentialschwankungen der oberen Klemme des Schalters 2 infolge von Änderungen der Lichtbogenspannungen haben somit keinen Einfluß auf das Zusammenwirken der linken Hauptelektrode und der Zündelektrode.
  • Zur Prüfung werden die Schalter 1 und 2 geschlossen. Hierauf wird der geöffnete Schalter 5 geschlossen. Dann erhalten die beiden Schalter 1 und 2 den Ausschaltbefehl. Sie werden von einem Strom gespeist, der von der Hochstromquelle geliefert wird, dessen Spannung aber geringer ist als die Nennspannung des Schalters. Beim ersten oder einem der folgenden Nulldurchgänge des Hochstromes haben die Kontakte der Schalter die Löschdistanz erreicht, wobei in an sich bekannter Weise dafür gesorgt werden muß, daß bis zu diesem Zeitpunkt die Lichtbögen in beiden Schaltern brennen.
  • Es tritt nunmehr nach dem Nulldurchgang des Hochstromes an den beiden Schaltern 1 und 2 die wiederkehrende Spannung des Hochstromkreises auf. Sie teilt sich auf die beiden Schalter 1 und 2 im Verhältnis der Kapazität des Kondensators 13 zur Eigenkapazität des Schalters 1 auf. Man wird die Kapazität des Kondensators 13 wesentlich größer, z. B. 10- oder 100mal größer machen als die Eigenkapazität des Schalters 1, so daß die wiederkehrende Spannung des Hochstromkreises fast vollständig an dem Schalter 1 liegt. Durch entsprechende Wahl der Spannung des Hochstromkreises, d. h. der Spannung der Sekundärwicklung des Transformators, der Frequenz und Dämpfung des Hochstromkreises wird erreicht, daß die wiederkehrende Spannung am Schalterl, die vom Hochstromkreis geliefert wird, den geforderten Verlauf besitzt, d. h. einen Verlauf, wie er z. B. durch Prüfvorschriften oder Auflagen des Verbrauchers vorgeschrieben wird. Die Frequenz des Hochstromkreises wird im wesentlichen bestimmt durch die Induktivität der Drosselspule4 teinscllließlich der Streuinduktivität des Generators und Transformators) und die Kapazität des Kondensators 9, die Dämpfung im wesentlichen durch die ohmschen Widerstände 7 und 8. Sobald diese wiederkehrende Spannung einen bestimmten Wert erreicht hat, also nach dem Nulldurchgang des Hochstromes, beispielsweise kurz vor Erreichen ihres ersten Maximums, schlägt die Funkenstrecke 19 durch, und es entsteht am Widerstand 20 impulsartig eine Spannung. Dieser Impuls wird über das Steuergerät 18 der Zündelektrode zugeführt, so daß die Funkenstrecke 16 überschlägt.
  • Es entsteht nunmehr in dem Hochspannungskreis eine Schwingung. Durch den Schwingstrom wird die Spannung an der Reihenschaltung von Kondensator 13 und Widerstand 14, die die Richtung der wie der kehrenden Spannung an dem Schalter 1 hat, zunächst vermindert und dann in ihrer Richtung umgekehrt, so daß sie die gleiche Richtung wie die wiederkehrende Spannung des Hochstromkreises hat.
  • Die Kondensatoren 13 und 10, die Induktivität 15 und die Höhe und Polarität der Ladespannung des Kondensators 10 werden so bemessen, daß man den geforderten weiteren Verlauf der wiederkehrenden Spannung, wie in der Hauptpatentanmeldung beschrieben, an dem Schalter 1 erhält. Diese Spannung ist gleich der Summe der Spannung an der Reihenschaltung von Kondensator 13 und Widerstandl4 und der wiederkehrenden Spannung des Hochstromkreises. Man erreicht dieselben Spannungsverhältnisse, wie sie in den F i g. 2 und 3 der Hauptpatentanmeldung dargestellt sind.
  • Die Zündelektrode 17 kann über das Steuergerät auch mit der unteren Klemme des Widerstandes 20 verbunden sein.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Synthetische Prüfschaltung zur Prüfung der Ausschaltleistung von Hocbspannungsschaltern nach Patentanmeldung S80764IXd/21e, bei der ein parallel zum Hilfsschalter, gegebenenfalls in Reihe mit einem ohmschen Widerstand liegender Kondensator über eine als gesteuerte Funkenstrecke ausgebildete Schalteinrichtung und einen Widerstand (ohmschen und/oder induktiven) mit der Hochspannungsquelle verbunden ist, und die Funkenstrecke in Abhängigkeit von der wiederkehrenden Spannung des Hochstromkreises gezündet wird, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die eine Elektrode der Funkenstrecke unmittelbar mit der einen Klemme des Hilfsschalters verbunden ist, daß mit dieser Elektrode die Zündelektrode zusammenwirkt, daß im Hochstromkreis die Reihenschaltung eines ohmschen Widerstandes und einer zweiten Funkenstrecke parallel zu den beiden Schaltern liegt, wobei die eine Klemme des Widerstandes mit der einen Klemme des Hilfsschalters verbunden ist, und daß die Zündelektrode über ein Steuergerät mit dem in Reihe mit der zweiten Funkenstrecke liegenden ohmschen Widerstand verbunden ist.
DES84021A 1963-03-06 1963-03-06 Synthetische Pruefschaltung zur Pruefung der Aus-schaltleistung von Hochspannungsschaltern Pending DE1200942B (de)

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DE1200942B true DE1200942B (de) 1965-09-16

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