DE1200672B - Photographischer Objektivverschluss mit gekuppelten Einstellorganen - Google Patents
Photographischer Objektivverschluss mit gekuppelten EinstellorganenInfo
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- G—PHYSICS
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- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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Description
- Photographischer Objektivverschluß, mit gekuppelten Einstellorganen Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen photographischen Objektivverschluß mit Einstellem für Blende und Belichtungszeit, welche im Sinne einer Addition ihrer Einstellbewegungen miteinander und zum Anzeigen des Summenwertes mit einem Zeiger getrieblich verbunden sind.
- Derartige Maßnahmen sind dort notwendig, wo entweder auf dem Verschluß eine besondere Belichtungswertskala vorgesehen ist oder die Einstellorgane des Verschlusses mit einem Belichtungsmesser gekuppelt sind. Bisher wurden aus Zahnrädern bestehende sogenannte Differentialgetriebe verwendet. Derartige Getriebe waren jedoch einmal hinsichtlich ihrer Herstellung sehr kostspielig und erforderten zum anderen besonderen Aufwand bei der Herstellung von kinematischen Verbindungen mit dem Belichtungsmesser. Ferner sind auch schon aus Kurven- und Geradführungen bestehende Getriebe bekanntgeworden, die konzentrisch zur optischen Achse angeordnet sind und Maße von Belichtungswerten darstellende Bewegungen parallel oder senkrecht zur optischen Achse durch einen Stößel auf Nachführzeiger oder Lichtblenden übertragen; die aus Kurven- und Geradführungen bestehenden Getriebe erfordern jedoch übermäßigen Aufwand.
- Bei einer durch das deutsche Patent 1040 367 geschützten Vorrichtung dieser Art ist das Blendeneinstellglied und das Zeiteinstellglied über ein Kuppelorgan miteinander verbunden, das parallel zur Objektivachse verschiebbar und um diese drehbar ist. Das Kuppelorgan steht dabei mit dem einen Einstellglied über eiiie axiale Steuerkurve, mit dem anderen Einstellglied über eine Geradführung im Eingriff und bewegt den Nachführzeiger mittels eines übertragungsgliedes.
- Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, unter Vermeidung zusätzlicher Organe eine einfache Verbindung zwischen den Einstellorganen einerseits und zwischen einem der Einstellorgane und dem Belichtungsmesser andererseits zu schaffen.
- Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß der erste Einsteller ausschließlich drehbar und der zweite Einsteller drehbar und axial schiebbar gelagert sind und daß beide Einsteller miteinander über eine Kurvenführung gekuppelt sind, welche bei relativ zueinander erfolgender Drehung der beiden Einsteller eine zusätzliche Axialbewegung des zweiten Einstellers verursacht, der in axialer Richtung mit besagtem Zeiger gekuppelt ist. Hierbei kann die zusätzliche Relativbewegung sowohl zur Anzeige des Belichtungswertes als auch direkt zur Steuerung von Belichtungsmessern, z. B. eines Nachführzeigers oder einer Photozellenblende, ausgenutzt werden. Zweckmäßig besteht die Kurvenführung aus einer Stift-Schlitz-Verbindung. Es ist von Vorteil, wenn der Zeiger dem Instrumentenzeiger eines Belichtungsmessers nachführbar ist. Vorzugsweise ist der Zeiger mit dem axial beweglichen Einsteller über einen Stößel gekuppelt, der aus zwei relativ zueinander bewegbaren und feststellbaren Teilen besteht, die zweckmäßig miteinander justierbar durch eine Muffe verbunden sind. Durch diese Maßnahme kann die Länge des Stößels den jeweiligen Verhältnissen angepaßt werden. Einer vorteilhaften Ausführungsform zufolge - insbesondere gilt das bei auswechselbaren Objektivverschlüssen - ist der Stößel kameraseitig gelagert und liegt kraftschlüssig an der Stirnfläche des axial beweglichen Einstellers oder eines mit dem Einsteller in Verbindung stehenden Teiles.
- Weitere Einzelheiten sind aus den nachfolgenden Beispielen von Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Einrichtung zu ersehen. Es zeigt F i g. 1 eine schematische Darstellung, F i g. 2 eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Verschlusses, F i g. 3 einen Schnitt zu F i g. 2, F i g. 4 eine zweite Ausführungsform und F i g. 5 die Ausbildung einer Einzelheit.
- Das in Form eines Kurvenmechanismus geschaffene Einstellgetriebe beruht auf dem Prinzip von gegeneinandergelegten Keilen (F i g. 1). Es ist ohne Schwierigkeiten ersichtlich, daß sich das Maß x nicht verändert, wenn beide Keile 1 und 2 mit gleicher Geschwindigkeit in gleicher Richtung bewegt werden, daß aber das Maß x eine Veränderung erfährt, sobald die Keile 1 und 2 in Richtung der Pfeile 3 relativ zueinander bewegt werden, so daß eine Relativbewegung des zweiten Keiles in Richtung der Pfeile 4 auftritt.
- In den F i g. 2 und 3 ist an Hand eines Ausführungsbeispieles die Erfindung näher erläutert. Konzentrisch zum Verschlußgehäuse 5 sind der Zeiteinstellring 6 und der Blendeneinstellring 7 drehbar gelagert. Beide Ringe 6 und 7 stehen miteinander in Verbindung, indem eine am Zeiteinstellring 6 vorgesehene Schraube 9 in den schrägen Schlitz 8 des Blendeneinstellringes 7 greift. An der Stirnfläche 14 des Blendeneinstellringes 7 liegt der Stößel 10 an, der mit dem Nachführzeiger 11 des Belichtungsmessers 12 zusammenarbeitet. Der Blendeneinstellring 7 steht über die Schraube 16 mit dem Blendenlamellenring 18 in Verbindung, wobei die Schraube 16 in die Nut 17 des Blendenlamellenringes 18 eingreift.
- Werden die Einstellringe 6 und 7 zugleich gedreht wie das der Fall ist, wenn der Wert für die Belichtungszeit und die Blende in gleichen Verhältnissen, d. h. unter Beibehaltung des gleichen Belichtungswertes, verstellt werden sollen -, so gleitet der Stößel 10 lediglich an der Stimfläche 14 entlang, ohne den Nachführzeiger 11 zu beeinflussen. Dieses gleichzeitige Drehen der Einstellringe 6 und 7 kann durch eine nicht näher beschriebene Kupplung bekannter Art erleichtert werden, die mittels der Handhabe 19 eingeschaltet werden kann. Wird dagegen nur einer der beiden Einsteller 6 oder 7 bewegt, so tritt infolge der Schraubenschlitzführung 9 und 8 eine Verschiebung des Blendeneinstellringes 7 in axialer Richtung ein, so daß der Stößel 10 und der Nachführzeiger 11 bewegt werden. Sobald der Nachführzeiger 11 auf Grund dieser Relativbewegung mit dem Zeiger 15 des Belichtungsmessers 12 in Deckung gebracht worden ist, sind die Belichtungsfaktoren richtig eingestellt.
- Selbstverständlich ist es gleichgültig, welcher der Einsteller 6, 7 den Schlitz 8 oder die Schraube 9 aufweist. F i g. 4 zeigt z. B. eine Ausbildung, wo das Zeiteinstellorgan 6' den Schlitz 8' und das Blendeneinstellorgan 7' den Stift 9' besitzt.
- Um den Belichtungsmesser 12 dem Objektivverschluß, insbesondere der Stirnfläche 14, anpassen zu können, ist der Stößel 10 aus zwei Teilen 10' und 10" zusammengesetzt (F i g. 5). Die Muffe 13 dient dazu, el die Länge des Stößels 10 justieren zu können.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Photographischer Objektivverschluß mit Einstellem für Blende und Belichtungszeit, welche im Sinne einer Addition ihrer Einstellbewegungen miteinander und zum Anzeigen des Summenwertes mit einem Zeiger getrieblich verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Einsteller(6) ausschließlich drehbar und der zweite Einsteller(7) drehbar und axial schiebbar gelagert sind und daß beide Einsteller (6, 7) miteinander über eine Kurvenführung (8, 9) gekuppelt sind, welche bei relativ zueinander erfolgender Drehung der beiden Einsteller (6, 7) eine zusätzliche Axialbewegung des zweiten Einstellers (7) verursacht, der in axialer Richtung mit besagtem Zeiger (11) gekuppelt ist.
- 2. Photographischer Objektivverschluß nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenführung (8, 9) aus einer Stift-Schlitz-Führung besteht, deren Schlitz (8) in dem einen Einsteller (7) und deren den Schlitz (8) durchdringender Stift (9) im anderen Einsteller (6) angeordnet ist. 3. Photographischer Objektivverschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeiger (11) dem Instrumentenzeiger (15) eines Belichtungsmessers (12) nachführbar ist. 4. Photographischer Objektivverschluß nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeiger (11) mit dem axial beweglichen Einsteller (7) über einen Stößel (10) gekuppelt ist, der aus zwei relativ zueinander bewegbaren und feststellbaren Teilen (IW und 10") besteht. 5. Photographischer Objektivverschluß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Teile (10' und 10") durch eine Muffe (13) miteinander justierbar verbunden sind. 6. Photographischer Objektivverschluß nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel (10) kameraseitig gelagert ist und kraftschlüssio, an der Stirnfläche (14) des axial beweglichen Einstellers (7) liegt. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1040 367.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV11404A DE1200672B (de) | 1956-10-18 | 1956-10-18 | Photographischer Objektivverschluss mit gekuppelten Einstellorganen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEV11404A DE1200672B (de) | 1956-10-18 | 1956-10-18 | Photographischer Objektivverschluss mit gekuppelten Einstellorganen |
Publications (1)
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| DE1200672B true DE1200672B (de) | 1965-09-09 |
Family
ID=7573461
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEV11404A Pending DE1200672B (de) | 1956-10-18 | 1956-10-18 | Photographischer Objektivverschluss mit gekuppelten Einstellorganen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1200672B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1040367B (de) | 1956-02-10 | 1958-10-02 | Braun Camera Werk | Photographische Camera mit einem im Cameragehaeuse angeordneten, ueber ein Photoelement gesteuerten Galvanometer |
-
1956
- 1956-10-18 DE DEV11404A patent/DE1200672B/de active Pending
Patent Citations (1)
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| DE1040367B (de) | 1956-02-10 | 1958-10-02 | Braun Camera Werk | Photographische Camera mit einem im Cameragehaeuse angeordneten, ueber ein Photoelement gesteuerten Galvanometer |
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