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DE1200099B - Vorrichtung zum Bearbeiten von Zahnraedern durch Schaben mit kontinuierlicher Spanzustellung - Google Patents

Vorrichtung zum Bearbeiten von Zahnraedern durch Schaben mit kontinuierlicher Spanzustellung

Info

Publication number
DE1200099B
DE1200099B DEH43704A DEH0043704A DE1200099B DE 1200099 B DE1200099 B DE 1200099B DE H43704 A DEH43704 A DE H43704A DE H0043704 A DEH0043704 A DE H0043704A DE 1200099 B DE1200099 B DE 1200099B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
workpiece
tool
profile part
scraping
center distance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH43704A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gleason Hurth Tooling GmbH
Original Assignee
Carl Hurth Maschinen und Zahnradfabrik GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Carl Hurth Maschinen und Zahnradfabrik GmbH and Co filed Critical Carl Hurth Maschinen und Zahnradfabrik GmbH and Co
Priority to DEH43704A priority Critical patent/DE1200099B/de
Priority to GB2681262A priority patent/GB1002592A/en
Publication of DE1200099B publication Critical patent/DE1200099B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F19/00Finishing gear teeth by other tools than those used for manufacturing gear teeth
    • B23F19/06Shaving the faces of gear teeth

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Processing (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Bearbeiten von Zahnrädern durch Schaben mit kontinuierlicher Spanzustellung Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Bearbeiten von Zahnrädern durch Schaben unter gekreuzten Achsen mit einem zahnradähnlichen Werkzeug, bei der ein kontinuierlicher Vorschub zum Nähern und Entfernen von Werkzeug und Werkstück mit einem Vorschubnocken oder verstellbaren Anschlag gesteuert wird, der einen Profilteil für das Nähern, einen Profilteil für das Verharren in einem bestimmten Achsabstand und einen Profilteil für einen Eilrückhub in die Ausgangsstellung aufweist.
  • Bei den zur Zeit üblichen Zahnradschabmaschinen wird die Spanzustellung mit einem Schrittmotor gesteuert, d. h., sie erfolgt in Stufen. Bei Schabmaschinen, die ohne Längsvorschub, also im sogenannten Tauchverfahren arbeiten, verursacht das stufenweise Zustellen Verlustzeiten und durch das dauernde Freischneiden des Schabrades unsaubere Oberflächen. Um das Tauchschaben (Einstechverfahren) und das bekannte Verfahren mit einem Längsvorschub senkrecht zur Werkstückachse (Underpasschaben) mit Erfolg anwenden zu können, werden die Schneidnuten des Schabrades nach einem ganz bestimmten noch nicht zum Stand der Technik gehörenden Gesichtspunkt von Zahn zu Zahn gegeneinander versetzt. Eine hubweise Zustellung erschwert das Arbeiten mit solchen Schabrädern, da der Rhythmus des Zustellens auf den Rhythmus der Schneidnutenversetzung abgestimmt sein müßte.
  • Es ist bereits eine Schabmaschine mit hin- und hergehendem Längsvorschub bekannt, bei der die Spanzustellung stufenlos erfolgt. Bei dieser Maschine nähern und entfernen sich Werkstück und Werkzeug in den Phasen: Eilvorschub, kontinuierliches langsames Nähern der Achsen von Schabrad und Zahnrad, Verharren auf einem Achsabstand, schnelles Auseinanderrücken der Achsen. Diese Verfahrensschritte reichen zum Erzielen einer hohen Oberflächengüte nicht aus, da sich Werkzeug, Werkstück, ihre Träger und das Maschinengestell während der Bearbeitung elastisch verformen. Infolge dieser elastischen Verformung erfolgt auch während des Verharrens auf einem bestimmten Achsabstand geringfügige Spanabnahme. Werden nun nach dem Schaben mit konstantem Achsabstand Werkzeug und Werkstück sofort im Eilgang voneinander abgehoben, so wird diese geringfügige Spanabnahme abrupt unterbrochen, so daß das Werkstück unterschiedlich bearbeitete Flankenteile (Zebrastreifen) aufweisen kann.
  • Zweck der Erfindung ist, diesen Nachteil zu vermeiden, d. h. eine hohe Oberflächengüte geschabter Zahnflanken ohne Streifenbildung zu gewährleisten.
  • Diese der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird gelöst durch einen Profilteil des Vorschubnokkens oder verstellbaren Anschlags für den radialen Werkzeugvorschub mit schwach negativer Steigung zwischen den Profilteilen für das Verharren und dem des Eilrücklaufs zum geringfügigen kontinuierlichen Auseinanderrücken von Werkstück und Schabrad aus dem kleinsten Achsabstand mit der größten Anpreßkraft infolge der elastischen Verformung von Maschine, Werkstück und Werkzeug bis etwa auf einen Achsabstand ohne Anpreßkraft gleichen Ursprungs, bei dem das System entspannt ist. Auch bei den Zahnradschabverfahren mit einer Vorschubkomponente in Richtung der Werkstückzähne, bei denen mindestens während des letzten Längsvorschubs keine Spanzustellung erfolgt, können die vorher erwähnten Streifen auf den Werkstückflanken entstehen, wobei es gleichgültig ist, ob kontinuierlich oder hubweise zugestellt wird. Aus diesem Grunde werden häufig mehrere Hin- und Hergänge ohne Zustellung am Ende des Arbeitsganges vorgesehen. Auch bei diesem Verfahren können die Markierungen mit der Erfindung vermieden werden. Durch die Erfindung kann also entweder die gesamte Schabzeit abgekürzt, oder es kann gewissermaßen eine Sicherung zum Vermeiden der Markierungen vorgesehen werden.
  • Mit den F i g. 1 bis 5 ist die Erfindung erläutert. Es zeigt F i g. 1 einen Schnitt durch eine im Tauchverfahren arbeitende Zahnradschabmaschine mit einem beweglichen Anschlag nach der Erfindung, F i g. 2 einen Schnitt entlang der Linie 2-2 der Maschine nach F i g. 1, F i g. 3 eine Draufsicht auf die Maschine nach Fig.l, F i g. 4 das abgewickelte Profil eines Vorschubnockens oder beweglichen Anschlags nach der Erfindung, F i g. 5 eine Abwandlung des Profils entsprechend Fig.4.
  • Die F i g. 1 bis 3 zeigen ein Ausführungsbeispiel mit einem beweglichen Anschlag, der nach der Erfindung gestaltet ist. Die Maschine ist wie folgt aufgebaut: auf einem Maschinenständer 10 ist eine Führungsplatte 11 beispielsweise in einer waagerechten Ebene angeordnet. Auf dieser Führungsplatte ist ein Werkzeugträger 12 schwenkbar und mit Hilfe von T-Nuten 13 od. dgl. und Schrauben 14 einstellbar und feststellbar gelagert. Im Werkzeughalter ist ein Schabzahnrad 15 gelagert und von einem Elektromotor 16 über Wechselräder 17 oder ein Getriebe angetrieben. Der Maschinenständer ist ferner mit einer senkrecht zur Schwenkplatte 11 gerichteten Flachführung 1'F3 versehen, auf der ein Grundschlitten 19 verschiebbar gelagert ist. In dem Grundschlitten befindet sich eine parallel zur Flachführung gerichtete Schwalbenschwanzführung 20 od. dgl., in der ein Werkstückschlitten 21 verschiebbar und festschraubbar gelagert ist. Die Befestigungsschrauben sind nicht gezeichnet. In dem Werkstückschlitten ist ein senkrecht zu den Führungen gerichteter Zapfen 22 befestigt oder gelagert, um den ein Schwenktisch 23 schwenkbar angeordnet ist. Auf dem Schwenktisch sind zwei Reitstöcke 24, 25 vorgesehen, zwischen denen das Werkstück 26 in bekannter Weise aufgenommen ist. Mit Hilfe des Schwenktisches 23 kann die Werkstückachse parallel oder geneigt zur Werkzeugachse ausgerichtet werden, je nachdem, ob zylindrische oder konische Räder geschabt werden sollen. Der Schwenktisch kann nach dem Ausrichten auf dem Werkstückschlitten festgespannt werden.
  • In den Maschinenständer 10 ist ein nach der Erfindung gestalteter beweglicher Anschlag 27, der vorzugsweise auswechselbar auf einer Nockenwelle 28 sitzt, gelagert. Die Nockenwelle 28 wird von einem Elektromotor 29 aus über ein gestuftes oder stufenloses Schaltgetriebe 30 und über einen Schneckentrieb 31, 32, angetrieben. Am freien Ende der Nokkenwelle sind ein oder mehrere Schaltnocken 33, 34, vorgesehen, die jeweils ein oder mehrere Schalter 35, 36, betätigen, wenn sich die Nockenwelle dreht. Mit diesen Schaltern wird vorzugsweise der Arbeitsablauf der Maschine gesteuert. In den Grundschlitten 19 ist eine Rolle 37 gelagert, die gegen den Anschlagnocken anliegt, wenn der Grundschlitten mit Hilfe einer nachgiebigen Kraft, beispielsweise mit einer Feder oder einem Federpaket 38 oder mit einer Hy- , draulikanlage, im Sinne der F i g. 1 nach . oben gedrückt wird. Die Spannung der Feder 38 kann mit einer Schraube 39 od. dgl., die beispielsweise mit einer als Schneckenrad ausgebildeten Spindelmutter 39a von einem nicht gezeichneten und bekannten Be- ; tätigungselement aus über eine nicht gezeichnete Schnecke angetrieben werden kann, eingestellt werden. Vor dem Schaben wird der Werkzeugträger 12 auf der Führungsplatte 11 entsprechend einem gewünschten Achskreuzwinkel zwischen Schabzahnrad ; 15 und Werkstück 26 eingestellt. Der Anschlagnokken 27 steht in seiner Ausgangsposition, d. h. so, daß zwischen Werkstück und Werkzeug ein zum Einspannen genügender Achsabstand vorhanden ist. Nach dem Einspannen des Werkstücks 26 und nach dem E Einschalten der Elektromotore 16 und 29 wälzen sich Werkstück und Werkzeug aufeinander ab. Gleichzeitig dreht sich der bewegliche Anschlag 27, von dem einige Beispiele in Figuren dargestellt sind.
  • Der bewegliche Anschlag F i g. 4 weist zunächst ein Profilteil 60 mit verhältnismäßig starker Steigung für die eigentliche Spanzustellung auf. Daran schließt sich ein Profilteil 61 mit gar keiner oder nur sehr kleiner Steigung zum Ausschaben an, dem ein Profilteil 62 mit schwacher negativer Steigung zum Auslaufen oder Entspannen folgt, worauf der Profilteil 63 den Ausgangs-Achsabstand wieder herstellt.
  • Zu Beginn des Arbeitsvorganges wird der bewegliche Anschlag zunächst für einen Eil-Tiefenvorschub schnell gedreht, so daß sich Werkstück und Werkzeug schnell nähern. Sodann wird nach Durchfahren der Strecke 64 auf eine langsame Drehung umgeschaltet und mit dem normalen Tiefenvorschub zugestellt bis der Profilteil 61 erreicht ist, der für ein Ausschaben des Zahnrades sorgt. Bevor Werkstück und Werkzeug außer Eingriff gebracht werden, wird noch der Profilteil 62 durchfahren, während Werkzeug und Werkstück sich langsam voneinander entfernen. Während dieser Operation werden die unter Umständen entstandenen Bearbeitungsmarkierungen entfernt. Schließlich wird der ursprüngliche Achsabstand im Eilgang mit Hilfe des Profilteils 63 wieder hergestellt.
  • F i g. 5 zeigt eine Abwandlung des Profils F i g. 4 dahingehend, daß der Eil-Tiefenvorschub durch ein Profilteil 65 und die eigentliche Spanzustellung durch ein Profilteil 66 gesteuert werden. Das übrige Profil entspricht der F i g. 4. Durch dieses Profil wird überhaupt ein Geschwindigkeitswechsel im Antrieb des beweglichen Anschlags vermieden.
  • Was für einen beweglichen Anschlag ausgeführt wurde, gilt auch sinngemäß für einen Vorschubnocken.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Vorrichtung zum Bearbeiten von Zahnrädern durch Schaben unter gekreuzten Achsen mit einem zahnradähnlichen Werkzeug, bei der ein kontinuierlicher Vorschub zum Nähern und Entfernen von Werkzeug und Werkstück mit einem Vorschubnocken oder verstellbaren Anschlag gesteuert wird, der einen Profilteil für das Nähern, einen Profilteil für das Verharren in einem bestimmten Achsabstand und einen Profilteil für einen Eilrückhub in die Ausgangsstellung aufweist, gekennzeichnet durch einen Profilteil (62) des Vorschubnockens oder verstellbaren Anschlags mit schwach negativer Steigung zwischen den Profilteilen für das Verharren (61) und dem des Eilrücklaufs (63) zum geringfügigen kontinuierlichen Auseinanderrücken von Werkstück und Schabrad aus dem kleinsten Achsabstand mit der größten Anpreßkraft infolge der elastischen Verformung von Maschine, Werkstück und Werkzeug bis etwa auf einen Achsabstand ohne Anpreßkraft gleichen Ursprungs, bei dem das System entspannt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 270 422, 2 372 444, 2 380 261, 2 387 679.
DEH43704A 1961-09-22 1961-09-22 Vorrichtung zum Bearbeiten von Zahnraedern durch Schaben mit kontinuierlicher Spanzustellung Pending DE1200099B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH43704A DE1200099B (de) 1961-09-22 1961-09-22 Vorrichtung zum Bearbeiten von Zahnraedern durch Schaben mit kontinuierlicher Spanzustellung
GB2681262A GB1002592A (en) 1961-09-22 1962-07-12 Improvements in or relating to gear finishing machines

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH43704A DE1200099B (de) 1961-09-22 1961-09-22 Vorrichtung zum Bearbeiten von Zahnraedern durch Schaben mit kontinuierlicher Spanzustellung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1200099B true DE1200099B (de) 1965-09-02

Family

ID=7155283

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH43704A Pending DE1200099B (de) 1961-09-22 1961-09-22 Vorrichtung zum Bearbeiten von Zahnraedern durch Schaben mit kontinuierlicher Spanzustellung

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE1200099B (de)
GB (1) GB1002592A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1264934B (de) * 1963-06-10 1968-03-28 Hurth Masch Zahnrad Carl Maschine zum Feinbearbeiten von Zahnraedern mit steuerbarer Zustellgeschwindigkeit
DE1270370B (de) * 1963-03-13 1968-06-12 Hurth Masch Zahnrad Carl Maschine zum Feinbearbeiten von Zahnraedern, wie Schaben

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US2372444A (en) * 1942-03-30 1945-03-27 Nat Broach & Mach Gear finishing
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Also Published As

Publication number Publication date
GB1002592A (en) 1965-08-25

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