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DE1270370B - Maschine zum Feinbearbeiten von Zahnraedern, wie Schaben - Google Patents

Maschine zum Feinbearbeiten von Zahnraedern, wie Schaben

Info

Publication number
DE1270370B
DE1270370B DEP1270A DE1270370A DE1270370B DE 1270370 B DE1270370 B DE 1270370B DE P1270 A DEP1270 A DE P1270A DE 1270370 A DE1270370 A DE 1270370A DE 1270370 B DE1270370 B DE 1270370B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
feed
machine
gear
workpiece
scraping
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1270A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gleason Hurth Tooling GmbH
Original Assignee
Carl Hurth Maschinen und Zahnradfabrik GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Carl Hurth Maschinen und Zahnradfabrik GmbH and Co filed Critical Carl Hurth Maschinen und Zahnradfabrik GmbH and Co
Priority to DEP1270A priority Critical patent/DE1270370B/de
Publication of DE1270370B publication Critical patent/DE1270370B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F19/00Finishing gear teeth by other tools than those used for manufacturing gear teeth
    • B23F19/06Shaving the faces of gear teeth
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F23/00Accessories or equipment combined with or arranged in, or specially designed to form part of, gear-cutting machines
    • B23F23/12Other devices, e.g. tool holders; Checking devices for controlling workpieces in machines for manufacturing gear teeth
    • B23F23/1293Workpiece heads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Processing (AREA)

Description

  • Maschine zum Feinbearbeiten von Zahnrädern, wie Schaben Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Feinbearbeiten von Zahnrädern, beispielsweise Schaben, Honen, Preßglätten, mit einem das Werkstück oder das Werkzeug tragenden Schlitten, der radial zum Werkstück mit Nocken oder Spindel in zwei entgegengesetzten Richtungen ungleichförmig antreibbar und selbsttätig steuerbar ist.
  • Es sind Zahnradfeinbearbeitungsmaschinen, insbesondere Zahnradschabmaschinen bekannt, bei denen die Zustellung des Werkzeugs relativ zum Werkstück kontinuierlich mit einer Vorschubkurve oder einer Vorschubspindel erfolgt. Es ist auch bekannt, die Zustellbewegung von einem polumschaltbaren Motor aus anzutreiben, so daß beispielsweise zwei Geschwindigkeiten für die Zustellbewegung vorgesehen werden können.
  • Nach einem noch nicht zum Stand der Technik gehörenden Vorschlag wird die Zustellbewegung einer Zahnradschabmaschine von einem Vorschubnocken oder verstellbaren Anschlag gesteuert, die einen Profilteil für das Nähern von Werkstück und Werkzeug, einen Profilteil zum Verharren auf einem vorbestimmten Achsabstand, einen Profilteil zum langsamen Entfernen zum Auslösen der elastischen Spannungen und einen Profilteil für den Eilrücklauf aufweisen. Das Verhältnis der Zeiten der einzelnen Zustellzustände ist hierbei unveränderlich.
  • Es ist ferner eine noch nicht zum Stand der Technik gehörende Vorrichtung zum Bearbeiten, beispielsweise zum Schaben, von Zahnrädern vorgeschlagen worden, bei welcher der die Zustellbewegung ausführende Tiefenvorschubschlitten mit einer nachgiebigen Vorschubkraft gegen einen Anschlag gefahren wird, wobei eine Schalteinrichtung ausgelöst wird, die die Auswärtsbewegung des Schlittens nach einem Verharren bei kleinstem Achsabstand in zwei zeitlich bzw. räumlich vorbestimmten Abschnitten zunächst mit sehr niedriger und dann mit höherer Geschwindigkeit schaltet. Abgesehen davon, daß diese Vorrichtung das Vorhandensein eines Anschlags voraussetzt, sind die Wahl und die Einstellbarkeit der einzelnen Zustellzustände begrenzt.
  • Es hat sich gezeigt, daß nicht nur die kontinuierliche Zustellung von Wichtigkeit ist, sondern daß die Oberflächengüte und die Formgenauigkeit der Werkstückzähne entscheidend von der Vorschubgeschwindigkeit der Zustellbewegung, von der Dauer der Operation ohne Vorschub und von der Geschwindigkeit des Auseinanderrückens abhängt. Dabei kommt es darauf an, daß die genannten Geschwindigkeiten unabhängig voneinander wählbar sind. Der Grund für diese Notwendigkeit ist darin zu suchen, daß die Verzahnungsfehler und die Oberflächengüte von Einflüssen abhängen, die sich in Abhängigkeit von den Vorschubzuständen der Maschine verschieden entwickeln bzw. auswirken. Aufgabe der Erfindung ist, das Ergebnis der Feinbearbeitung insbesondere beim Zahnradschaben hinsichtlich Verzahnungsqualität und Oberflächengüte in diesem Sinn zu verbessern.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Zustellgeschwindigkeit des Schlittens mit einem stufenlos regelbaren Getriebe od. dgl. regelbar ist. So ist es möglich, für jeden der Zustellzustände Vorschub, Verharren, langsamer Rückhub zum Auslösen der elastischen Spannungen und schneller Rückhub die geeignete Zeit bzw. Geschwindigkeit zu wählen, und zwar im Hinblick auf den einzelnen Zustand als auch auf das Verhältnis zu den anderen Zuständen. Der zeitliche Ablauf wird mit einer mit dem Vorschubantrieb ablaufenden Programmwalze od. dgl. gesteuert.
  • Eine vorteilhafte Wirkung der Erfindung ergibt sich, wenn im Vorschubantrieb ein nachgiebiges Glied vorgesehen ist, das den nächsten Bewegungszustand, z. B. Rücklauf, nicht sofort auslöst, sondern erst über die Tätigkeit eines Zeitrelais.
  • Die Erfindung ist an Hand der F i g.1 bis 3 erläutert. Es zeigt F i g.1 eine Zahnradschabmaschine nach der Erfindung, F i g. 2 ein Getriebeschema zur Maschine nach F i g.1, F i g. 3 eine Schaltwalze zur selbsttätigen Steuerung der Maschine.
  • Das Ausführungsbeispiel zeigt eine Maschine mit einer Vorschubspindel für den Zustellantrieb. Die Erfindung ist auch durchführbar, wenn ein Nockenantrieb od. dgl. vorgesehen ist.
  • Die F i g.1 bis 3 zeigen als Ausführungsbeispiel der Erfindung eine Zahnradschab- oder Honmaschine ohne Längsvorschub, und zwar eine Maschine, die im Tauchverfahren arbeitet. Die Erfindung ist auch auf eine Maschine mit Längsvorschub anwendbar. Auf einem Maschinengestell 10 ist in den Führungen 18 ein Vorschubschlitten 101 geführt, der an seinem oberen Ende einen um einen Bolzen 66 kippbar gelagerten Werkstücktisch 65 trägt. Auf dem Werkstücktisch ist zwischen zwei Reitstöcken 67, 68 das Werkstück 26 gelagert. Am überhängenden Teil des C-förmigen Maschinenständers ist ein Werkzeugträger 12 um eine senkrechte Achse drehbar und feststellbar gelagert, in dem das Schabrad 15 oder ein anderes zahnradähnliches Werkzeug gelagert, auf einen Achskreuzwinkel einstellbar und in bekannter Weise antreibbar ist. In den Reitstöcken sind Anschlagklötze 71, 71 a, die ausgewechselt werden können, eingespannt. Die Anschlagklötze setzen sich am Ende der Zustellbewegung des Vorschubschlittens gegen die Fläche 78,79 des Werkzeugträgers. Da der Werkstücktisch kippbar gelagert ist, ist eine gute Anlage der Anschlagklötze an den Flächen 78,79 gesichert. Der Grad des Kippens kann mit den Schrauben 69,70 gewählt werden. Der Vorschubschlitten wird durch das Zusammenwirken einer Vorschubspindel 102 mit einer Vorschubmutter 103 wahlweise von einem Elektromotor 104 oder von einem Handrad 105 aus angetrieben. Der vollständige Antrieb ist aus dem Getriebeschema der F i g. 2 zu ersehen. Der Elektromotor 104 treibt über ein stufenlos verstellbares Getriebe 106 und über Wechselräder 107 sowie eine Vorgelegewelle 108 und ein mehrgängiges Geschwindigkeitswechselgetriebe 109 eine Getriebewelle 112. Von der Getriebewelle aus verläuft der Leistungsflur wahlweise über einen Vorwärtsgang 113 oder einen Rückwärtsgang 114 eines Wendegetriebes 115, das mit einer Doppelkupplung 116 elektrisch, hydraulisch oder mechanisch geschaltet wird. Das Wendegetriebe treibt eine Schneckenwelle 117, die eine Schnecke 118 trägt, welche in die als Schnekkenrad ausgebildete Spindelmutter 103 eingreift. Die Spindelmutter ist drehbar, aber nicht längsverschiebbar in dem Vorschubschlitten 101 gelagert. Das Handrad 105 wirkt über eine Kupplung 120 entweder direkt oder über ein Zahnradvorgelege 119 ebenfalls auf die Schneckenwelle 117. Die Vorschubspindel 102 ist im Maschinengestell nicht drehbar, aber längsverschiebbar gelagert, sie wird von einer nachgiebigen Kraft, beispielsweise einer Tellerfeder 128 a oder einem Tellerfederpaket oder einer hydraulischen Kraft, im Sinn der F i g. 2 stets nach oben gedrückt.
  • Von dem Elektromotor 104 wird über ein Getriebe 121 mit starker Untersetzung eine Schaltwalze 122 angetrieben, die mit Hilfe einer Anzahl versetzbarer Nocken 123 auf eine Anzahl Steuerschalter 124 einwirkt. Diese Steuerschalter wirken unter anderem auch auf einen Stellmotor 125, der über ein Schnekkengetriebe 126 die Verstelleinrichtung 127 zum Einstellen des Übersetzungsverhältnisses des stufenlosen Getriebes antreibt.
  • F i g. 3 zeigt schematisch die Schaltwalze 122 mit den Steuerschaltern 124 von der Seite. Der Arbeitszyklus möge im Punkt 130 beginnen. Der Vorschub läuft mit Eilgang an, d. h., der Schlitten 101 wird schnell nach oben verschoben, so dar Werkstück und Werkzeug in Eingriff gebracht werden. Nach Zurücklegen des Drehwinkels 131 trifft einer der Schalter 124 im Punkt 132 auf den Nocken 123, wodurch der Motor 125 eingeschaltet wird, der das stufenlose Getriebe auf die normale Vorschubgeschwindigkeit einstellt. Der Motor 125 wird wieder ausgeschaltet, wenn der betreffende Schalter im Punkt 133 von seinem Nocken herunterläuft. Statt jeweils nur ein Nokken können jeweils zwei Nocken gesetzt sein, von denen der eine zum Einschalten (im Punkt 132) und der andere zum Ausschalten (im Punkt 133) des Motors 125 dient. Im Punkt 134 treffen die Anschläge 71, 71 a auf die Flächen 78, 79; der Tiefenvorschub ist beendet. Da der Elektromotor 104 die Spindelmutter 103 weiter antreibt, weicht die Spindel 102 gegen den Druck der Feder 128 a nach unten aus und schaltet durch Zusammenwirken des Bundes 128 mit dem Schalter 129 die Doppelkupplung 116 aus und gleichzeitig ein Zeitrelais ein. Der Vorschub ist beendet. Das Schabrad oder sonstige Werkzeuge nimmt keine weiteren Späne ab. Während dieser Zeit werden mit Hilfe des Nockens 140 entweder das Getriebe 109 oder das stufenlose Getriebe 106 oder beide auf eine Übersetzung umgeschaltet, das der gewünschten Geschwindigkeit des langsamen Abrükkens zum Auslösen der in der Maschine aufgespeicherten elastischen Spannungen entspricht. Das Abrücken wird vom Zeitrelais veranlaßt, das etwa im Punkt 135 mit der Doppelkupplung 116 den Rückwärtsgang einschaltet. Der Schlitten 101 senkt sich zunächst langsam, bis Punkt 136 an der Schaltwalze erreicht ist. Jetzt wird mit dem Nocken 141 auf Eilgang umgeschaltet, so dar der Schlitten schnell abgesenkt wird, bis die Spindelmutter auf Schalter 129 a stößt, der das öffnen der Doppelkupplung veranlaßt. Ein Arbeitszyklus des Schlittens 101 ist damit beendet (etwa im Punkt 137 an der Schaltwalze). Die Schaltwalze läuft dann noch von 137 bis zum Ausgangspunkt 130, wo auch der Motor 104 abgeschaltet wird.
  • Statt der federnden Spindel kann als nachgiebiges Element auch irgendwo im Antrieb eine Rutschkupplung 111 vorgesehen sein, die beim Wirksamwerden der Anschläge 71, 71 a den Antrieb unterbricht und den Rücklauf gegebenenfalls über ein Zeitrelais veranlaßt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Maschine zum Feinbearbeiten von Zahnrädern, wie Schaben, Honen, Preßglätten, mit einem das Werkstück oder das Werkzeug tragenden Schlitten, der radial zum Werkstück mit Nocken oder Spindel in zwei entgegengesetzten Richtungen ungleichförmig antreibbar und selbsttätig steuerbar ist, dadurch gekennzeichnet, dar die Zustellgeschwindigkeit des Schlittens (101) mit einem stufenlos regelbaren Getriebe (106) od. dgl. regelbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 581700. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsche Patente Nr.1200 099, 1221882.
DEP1270A 1963-03-13 1963-03-13 Maschine zum Feinbearbeiten von Zahnraedern, wie Schaben Pending DE1270370B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP1270A DE1270370B (de) 1963-03-13 1963-03-13 Maschine zum Feinbearbeiten von Zahnraedern, wie Schaben

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DEP1270A DE1270370B (de) 1963-03-13 1963-03-13 Maschine zum Feinbearbeiten von Zahnraedern, wie Schaben

Publications (1)

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DE1270370B true DE1270370B (de) 1968-06-12

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ID=5660906

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DEP1270A Pending DE1270370B (de) 1963-03-13 1963-03-13 Maschine zum Feinbearbeiten von Zahnraedern, wie Schaben

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DE (1) DE1270370B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2581700A (en) * 1947-08-11 1952-01-08 Nat Broach & Mach Apparatus for finishing gears
DE1200099B (de) * 1961-09-22 1965-09-02 Hurth Masch Zahnrad Carl Vorrichtung zum Bearbeiten von Zahnraedern durch Schaben mit kontinuierlicher Spanzustellung
DE1221882B (de) * 1963-06-10 1966-07-28 Hurth Masch Zahnrad Carl Vorrichtung zum Bearbeiten von Zahnraedern durch Schaben od. dgl. mit einer bestimmten nachgiebigen radial gerichteten Vorschubkraft

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2581700A (en) * 1947-08-11 1952-01-08 Nat Broach & Mach Apparatus for finishing gears
DE1200099B (de) * 1961-09-22 1965-09-02 Hurth Masch Zahnrad Carl Vorrichtung zum Bearbeiten von Zahnraedern durch Schaben mit kontinuierlicher Spanzustellung
DE1221882B (de) * 1963-06-10 1966-07-28 Hurth Masch Zahnrad Carl Vorrichtung zum Bearbeiten von Zahnraedern durch Schaben od. dgl. mit einer bestimmten nachgiebigen radial gerichteten Vorschubkraft

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