DE1200047B - Wendevorrichtung fuer Drehpfluege - Google Patents
Wendevorrichtung fuer DrehpfluegeInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
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- A01B3/36—Ploughs mounted on tractors
- A01B3/40—Alternating ploughs
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Int. α.:
AOIb
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche Kl.: 45 a-3/42
Nummer: 1200047
Aktenzeichen: R 37987III/45 a
Anmeldetag: 29. Mai 1964
Auslegetag: 2. September 1965
Anmelder:
Rabewerk Heinrich Clausing,
Linne über Bohmte
Die Erfindung betrifft eine Wendevorrichtung für Wendevorrichtung für Drehpflüge
Drehpflüge mit einer im Pflugvordergestell drehbar gelagerten Wendewelle, welche Wendevorrichtung mit
Schraubenflächen arbeitet, die mindestens zeitweise drehfest mit der Wendewelle verbunden sind.
Bekannt ist ein Pflug, bei dem die Wendewelle hohl ausgebildet ist. In der Wendewelle ist ein mit einer
schraubenförmigen Nut versehener Zapfen verschiebbar. In die Nut greift ein mit einem Ring verbundener
Gleitstein ein. Der Ring ist mit der hohlen Wendewelle kuppelbar. Zum Wenden des Pfluges wird der
Zapfen in die hohle Wendewelle eingeschoben und
diese mittels des Ringes, an dem der Gleitstein be- ^
festigt ist, gedreht. Bei der Rückführung des Zapfens flächen mit entgegengesetzter Steigung ermöglicht
in die Ausgangslage kommt der Ring außer Eingriff 15 dje Drehung in der einen oder in der anderen Richmit
der Hohlwelle, so daß der Zapfen ohne Einfluß- tung, je nachdem auf welche Schraubenfläche genahme
auf die Wendewelle zurückgezogen werden
kann. Bei der nächsten Wendebewegung wird die
kann. Bei der nächsten Wendebewegung wird die
Als Erfinder benannt:
Ferdinand Zach, Bad Essen (Bez. Osnabrück)
Wendewelle im gleichen Drehsinn verdreht. Der Andrückt wird. Das zum Antrieb der Schraubenflächen
dienende Organ ist gemäß dem weiteren Kennzeichnungsmerkmal der Erfindung ein schwenkbarer
trieb erfolgt bei dem bekannten Pflug nicht durch 20 Hebel, der in der gleichen Ebene liegt wie die Längsdie
Fallbewegung des zu wendenden Pfluges, sondern achse der Wendewelle. Man erhält mit dieser erfindungsgemäßen
Kombination eine einfach gebaute Vorrichtung, die das wechselweise Wenden nach der
beim Ausheben.
Bei einem weiteren bekannten Pflug sind an dem die Pfluggrindel tragenden und zu drehenden Teil
einen oder anderen Richtung gestattet. Ein solches
Ichrauben-Stirnflächen vorgesehen, die mit festste- 25 wechselweises Drehen ist für viele Pflugbauarten er-
henden Schraubenflächen zusammenwirken. An jedem Teil sind zwei Schrauben-Stirnflächen vorgesehen,
deren Steigungen im gleichen Sinn verlaufen und die durch einen Steilabfall voneinander getrennt
ind. Nach einer ersten Halbdrehung kommt eine der feststehenden Schrauben-Stirnflächen mit dem
drehenden Teil in Berührung, während bei der nächsten Halbdrehung die anderen der Stirnflächen zur
Wirkung kommt. Wegen des gleichen Steigungssin-
forderlich.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnungen beschrieben, in
diesen zeigt
A b b. 1 einen Längsschnitt durch den die Wendewelle aufnehmenden Teil des Pflugvordergestelles,
A b b. 2 bis 4 Schnitte senkrecht zur Achse der Wendewelle gemäß den Linien A, B und C und
A b b. 5 einen ähnlichen Schnitt wie A b b. 1 durch
nes beider feststehenden Schraubenflächen erfolgen 35 ein zweites Ausführungsbeispiel,
eide Halbdrehungen in der gleichen Richtung. Die Das Pflugvordergestell 1 des dargestellten Pfluges
ür die Drehung nötige Energie wird von einer Feder ;eliefert, die während des Ackerns infolge des Bodenwiderstandes
des Pfluges gespannt wird.
bildet wie üblich die Koppel oder den Turm eines Dreipunktgestänges. Es hat in seiner Mitte einen
zylindrischen, gehäuseartigen Teil 2, in dem Lager-
Beide bekannten Bauarten betreffen also Wende- 40 ringe 3 eingesetzt sind und an dem ein Gehäuseteil 4
vorrichtungen, bei denen der Pflug immer in der befestigt ist, der sich nach oben verjüngt, im Quergleichen Richtung gedreht wird. Durch die Erfindung
hingegen soll eine Wendevorrichtung geschaffen werden, bei der aufeinander folgende Drehungen des
Pfluges stets entgegengesetzte Drehrichtung haben. 45
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß
zwei Schraubenflächen entgegengesetzter Steigung
vorgesehen sind und zu ihrem abwechselnden Antrieb ein im Pflugvordergestell schwenkbar gelagerter
hingegen soll eine Wendevorrichtung geschaffen werden, bei der aufeinander folgende Drehungen des
Pfluges stets entgegengesetzte Drehrichtung haben. 45
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß
zwei Schraubenflächen entgegengesetzter Steigung
vorgesehen sind und zu ihrem abwechselnden Antrieb ein im Pflugvordergestell schwenkbar gelagerter
Hebelarm dient, dessen Schwenkebene in der gleichen 50 geteilten Koppel bildet und an seinem oberen Ende
Ebene liegt wie die Längsachse der Wendewelle. Die die übliche Bohrung 10 zum Anschluß des oberen
erfindungsgemäße Anordnung von zwei Schrauben- Lenkers des Dreipunktgestänges trägt. Der untere
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schnitt aber, wie A b b. 2 zeigt, rechteckig ausgebildet ist. Die Lagerringe 3 nehmen die Lager 5 für die Wendewelle
6 auf. Auf dem dem Pflug zugekehrten Ende der Wendewelle ist der Pflugrahmen 7 mit den rechts-
und linkswendenden Pflugscharen befestigt.
In dem Gehäuseansatz 4 sitzt ein Zapfen 8. Um diesen Zapfen ist schwenkbar ein Hebel 9, der bei
dem Ausführungsbeispiel den oberen Teil der zwei-
3 4
Teil der Koppel wird von dem beschriebenen Ge- das Ende 32 sich gegen die Nase 29 legt. Während der
häuse 3,4 gebildet. Zu beiden Seiten des Gehäuse- Drehbewegung wird also die Feder 30 gespannt. Setzt
teiles 3 sind Blechgehäuse 41 angeschweißt, die die nach der Drehung der Pflug auf den Boden auf, so
Zapfen 42 zum Anschluß der unteren Lenker tragen kehrt der Hebel 9 aus der gestrichelt gezeichneten in
(A b b. 5). Auf der Wendewelle 6 sitzt drehbar eine 5 die voll ausgezogene Lage nach A b b. 1 zurück.
Büchse 11, die am Umfang zwei nach einer Schrau- Dabei wird die Büchse 11 freigegeben. Die Feder 30
benlinie geformte Stege 12 und 13 trägt. Diese Stege dreht die Büchse um weitere 90°, so daß jetzt die
haben eine zueinander entgegengesetzte Neigung, Rolle 18 am Ende 14 des Steges 13 anliegt. Die Klind.
h., sie haben am Umfang gemessen einen großen ke 20 liegt jetzt unten und fällt durch ihr Gewicht in
Abstand an den Enden 14 und einen kleinen Abstand io die gezeichnete Lage der Klinke 21. Die Klinke 21
an den dem Pflug zugekehrten Enden 15. Der Hebel 9 liegt dagegen oben, und zwar in einer zur Lage der
bildet am unteren Ende einen im Durchmesser abge- Klinke 20 spiegelbildlichen Lage. Sie befindet sich
stuften Zapfen 16,17. Auf dem Zapfen 17 sitzt eine jetzt im Eingriff mit der Kante 24 der Büchse 22, d. h.,
Rolle 18, deren Umfang nach einem Kugelsegment bei dem nächsten Wendevorgang wird der Pflug um
geformt ist, auf dem Zapfen 16 eine im wesentlichen 15 180° in entgegengesetzter Richtung gedreht,
zylindrische Rolle 19. Sie dient zur seitlichen Abstüt- Die A b b. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem zung des Hebels 9 an den Seitenwänden des Gehäuse- die Büchse 11 mit den Stegen 12 und 13 ständig mit teiles 4 (A b b. 2). Die Rolle 18 kommt abwechselnd der Wendewelle 6 gekuppelt ist, so daß die Büchse 22 mit einem der Stege 12 oder 13 zum Eingriff, d. h., sie und die Klinken 20 und 21 in Fortfall kommen. Bei dreht die Büchse 11 einmal im Uhrzeigersinn und ein- 20 diesem Ausführungsbeispiel sind die Rollen 18 und mal entgegengesetzt hierzu, und zwar im Ausfüh- 19 in einem Hebel 33 befestigt, der ebenso wie der rungsbeispiel um einen Winkel von etwa 90°. Diese Hebel 9 um den Zapfen 8 im Gehäuseteil 4 schwenkabwechselnde Drehung der Büchse 11 wird durch die bar ist, aber auch um einen anderen Zapfen schwenin A b b. 3 gezeigten Klinken 20, 21 auf eine Büchse ken kann. Das untere Ende des Hebels 9 trägt einen 22 übertragen, die mit der Wendewelle 6 durch einen 25 Zapfen 34. Hierauf schwenkbar ist eine Klinke 35, 36. Keil 23 drehfest verbunden ist. Die Büchse 22 ist so Der Arm 35 ist hakenartig ausgebildet und kommt geformt, daß sie zwei Mitnehmerflächen 24, 25 bildet. zum Eingriff mit einem Nocken 37, der auf dem He-Die Klinken 20,21 sitzen schwenkbar auf Zapfen 26, bei 33 befestigt ist. Der Arm 36 ist durch ein Kettendie in dem im Durchmesser größer gehaltenen Ende glied 38 mit einer Feder 39 verbunden, die am Ge-27 der Büchse 11 gelagert sind. In A b b. 3 befindet 30 häuse 4 befestigt ist. Im Gehäuse 4 sitzt weiter noch sich die Klinke 20 im Eingriff mit der Fläche 25 der eine Stellschraube 40, mit der der Schwenkwinkel des Büchse 22, während die Klinke 21 am äußeren Um- oberen Koppelteiles 9 zum Pflugvordergestell einfang des Zylindergehäuses 3 anliegt. stellbar ist.
zylindrische Rolle 19. Sie dient zur seitlichen Abstüt- Die A b b. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem zung des Hebels 9 an den Seitenwänden des Gehäuse- die Büchse 11 mit den Stegen 12 und 13 ständig mit teiles 4 (A b b. 2). Die Rolle 18 kommt abwechselnd der Wendewelle 6 gekuppelt ist, so daß die Büchse 22 mit einem der Stege 12 oder 13 zum Eingriff, d. h., sie und die Klinken 20 und 21 in Fortfall kommen. Bei dreht die Büchse 11 einmal im Uhrzeigersinn und ein- 20 diesem Ausführungsbeispiel sind die Rollen 18 und mal entgegengesetzt hierzu, und zwar im Ausfüh- 19 in einem Hebel 33 befestigt, der ebenso wie der rungsbeispiel um einen Winkel von etwa 90°. Diese Hebel 9 um den Zapfen 8 im Gehäuseteil 4 schwenkabwechselnde Drehung der Büchse 11 wird durch die bar ist, aber auch um einen anderen Zapfen schwenin A b b. 3 gezeigten Klinken 20, 21 auf eine Büchse ken kann. Das untere Ende des Hebels 9 trägt einen 22 übertragen, die mit der Wendewelle 6 durch einen 25 Zapfen 34. Hierauf schwenkbar ist eine Klinke 35, 36. Keil 23 drehfest verbunden ist. Die Büchse 22 ist so Der Arm 35 ist hakenartig ausgebildet und kommt geformt, daß sie zwei Mitnehmerflächen 24, 25 bildet. zum Eingriff mit einem Nocken 37, der auf dem He-Die Klinken 20,21 sitzen schwenkbar auf Zapfen 26, bei 33 befestigt ist. Der Arm 36 ist durch ein Kettendie in dem im Durchmesser größer gehaltenen Ende glied 38 mit einer Feder 39 verbunden, die am Ge-27 der Büchse 11 gelagert sind. In A b b. 3 befindet 30 häuse 4 befestigt ist. Im Gehäuse 4 sitzt weiter noch sich die Klinke 20 im Eingriff mit der Fläche 25 der eine Stellschraube 40, mit der der Schwenkwinkel des Büchse 22, während die Klinke 21 am äußeren Um- oberen Koppelteiles 9 zum Pflugvordergestell einfang des Zylindergehäuses 3 anliegt. stellbar ist.
Die Büchse 22 und das Ende 27 der Büchse 11 Die Arbeitsweise der Wendevorrichtung nach dietragen
entgegengesetzt gerichtete und im Durchmes- 35 sem Ausführungsbeispiel ist folgende:
ser verschiedene Nasen 28, 29, die in A b b. 4 im In der Stellung nach A b b. 5 ist die Feder 39 zu-Schnitt dargestellt sind. Außerdem sitzt auf der nächst nicht gespannt. Der Hebelarm 35 hat ein grö-Büchse 22 eine Schraubenfeder 30, die mit dem einen ßeres Gewicht als der Hebelarm 36. Der Haken des Ende 31 an der Nase 29 und mit dem anderen Ende Armes 35 greift also hinter den Nocken 37. Wird 32 an der Nase 28 anliegt. · 40 jetzt die Verriegelung des Hebels 9 ausgelöst und Die Arbeitsweise der Wendevorrichtung ist fol- kippt z. B. bei Falldrehung das Pflugvordergestell gende: nach hinten ab, so schwenkt der Hebel 9 entgegen Soll der Pflug gewendet werden, so wird der Hebel- dem Uhrzeigersinn. Bei dieser Bewegung nimmt der arm 9 unter Einwirkung einer äußeren Kraft entgegen Hebelarm 35 den Hebel 34 und damit die Rolle 18 dem Uhrzeigersinn geschwenkt. Besonders vorteilhaft 45 mit. Diese dreht dabei die anliegende Schraubenfläche ist die dargestellte Wendevorrichtung für eine söge- 12 und damit die Wendewelle um 90°, so daß die nannte Falldrehung, bei der das Pflugvordergestell 1 Wendewelle mit dem Pflug auch nach 90° ihre Drehunter Einfluß des Pfluggewichtes nach hinten abkippt bewegung fortsetzen kann. Während der ersten 90°- und der vom oberen Lenker festgehaltene Hebel 9 Bewegung wird der Hebelarm 35 durch Reibung und dabei die zuvor beschriebene, gewünschte Schwenk- 50 gegebenenfalls durch Hinterschneidung in fester Verbewegung ausführt. Bei dieser Bewegung kommt die bindung mit dem Nocken 37 gehalten. Sobald aber Rolle 18 mit dem Steg 12 zum Eingriff, d. h., die der Hebel 9 gegen die Schraube 40 stößt, hört die Büchse 11 wird in A b b. 2 entgegen dem Uhrzeiger- Kraftwirkung zwischen dem Hebelarm 35 und dem sinn gedreht. Die Steigung des Steges 12 und 13 ist Nocken 37 auf, so daß die bei der Schwenkbewegung so gewählt, daß der Antrieb etwa über einen Dreh- 55 des Hebels 9 gespannte Feder 39 die Klinke 35, 36 im winkel von 90° erfolgt. DieDrehbewegung der Büchse Uhrzeigersinn drehen und die Verriegelung mit dem 11 wird über die Klinke 20 auf die Büchse 22 und Hebel 33 aufheben kann. Mit der Rolle 18 kommt über diese auf die Wendewelle 6 übertragen. Die am nach der 90°-Bewegung der Steg 13, und zwar das Ende des Antriebes erreichte Bewegungsenergie ge- Ende 15 des Steges zum Eingriff. Da dieser Steg sich nügt, um den Pflug um 180° zu drehen. Unterstellt 60 zusammen mit der Wendewelle um 180° dreht, so ist dabei, daß während der ersten 90° der exzentrisch schiebt er jetzt die Rolle 18 und damit den Hebel 33 liegende Schwerpunkt angehoben wird und während wieder in die Ausgangslage zurück, d. h., die Rolle 18 des letzten Teiles der Drehbewegung abfällt. liegt am Schluß der Wendebewegung am Ende 14 des Die Büchse 11 beendet ihre Drehbewegung mit Steges 13 an. Beim Aufsetzen des Pfluges kehrt auch 90°, die Rolle 18 gelangt zwischen die Enden 15 der 65 der Hebel 9 in die Ausgangslage zurück. Die Nase Stege 12 und 13 und hält hierbei die Büchse fest. Bei des Hebelarmes 35 läuft auf den Nocken 37 auf, bis der Drehbewegung erfaßt die Nase 28 das Ende 31 am Ende der Bewegung der hakenartige Teil den der Feder 20 und nimmt dieses Ende mit, während Nocken 37 wieder hintergreift.
ser verschiedene Nasen 28, 29, die in A b b. 4 im In der Stellung nach A b b. 5 ist die Feder 39 zu-Schnitt dargestellt sind. Außerdem sitzt auf der nächst nicht gespannt. Der Hebelarm 35 hat ein grö-Büchse 22 eine Schraubenfeder 30, die mit dem einen ßeres Gewicht als der Hebelarm 36. Der Haken des Ende 31 an der Nase 29 und mit dem anderen Ende Armes 35 greift also hinter den Nocken 37. Wird 32 an der Nase 28 anliegt. · 40 jetzt die Verriegelung des Hebels 9 ausgelöst und Die Arbeitsweise der Wendevorrichtung ist fol- kippt z. B. bei Falldrehung das Pflugvordergestell gende: nach hinten ab, so schwenkt der Hebel 9 entgegen Soll der Pflug gewendet werden, so wird der Hebel- dem Uhrzeigersinn. Bei dieser Bewegung nimmt der arm 9 unter Einwirkung einer äußeren Kraft entgegen Hebelarm 35 den Hebel 34 und damit die Rolle 18 dem Uhrzeigersinn geschwenkt. Besonders vorteilhaft 45 mit. Diese dreht dabei die anliegende Schraubenfläche ist die dargestellte Wendevorrichtung für eine söge- 12 und damit die Wendewelle um 90°, so daß die nannte Falldrehung, bei der das Pflugvordergestell 1 Wendewelle mit dem Pflug auch nach 90° ihre Drehunter Einfluß des Pfluggewichtes nach hinten abkippt bewegung fortsetzen kann. Während der ersten 90°- und der vom oberen Lenker festgehaltene Hebel 9 Bewegung wird der Hebelarm 35 durch Reibung und dabei die zuvor beschriebene, gewünschte Schwenk- 50 gegebenenfalls durch Hinterschneidung in fester Verbewegung ausführt. Bei dieser Bewegung kommt die bindung mit dem Nocken 37 gehalten. Sobald aber Rolle 18 mit dem Steg 12 zum Eingriff, d. h., die der Hebel 9 gegen die Schraube 40 stößt, hört die Büchse 11 wird in A b b. 2 entgegen dem Uhrzeiger- Kraftwirkung zwischen dem Hebelarm 35 und dem sinn gedreht. Die Steigung des Steges 12 und 13 ist Nocken 37 auf, so daß die bei der Schwenkbewegung so gewählt, daß der Antrieb etwa über einen Dreh- 55 des Hebels 9 gespannte Feder 39 die Klinke 35, 36 im winkel von 90° erfolgt. DieDrehbewegung der Büchse Uhrzeigersinn drehen und die Verriegelung mit dem 11 wird über die Klinke 20 auf die Büchse 22 und Hebel 33 aufheben kann. Mit der Rolle 18 kommt über diese auf die Wendewelle 6 übertragen. Die am nach der 90°-Bewegung der Steg 13, und zwar das Ende des Antriebes erreichte Bewegungsenergie ge- Ende 15 des Steges zum Eingriff. Da dieser Steg sich nügt, um den Pflug um 180° zu drehen. Unterstellt 60 zusammen mit der Wendewelle um 180° dreht, so ist dabei, daß während der ersten 90° der exzentrisch schiebt er jetzt die Rolle 18 und damit den Hebel 33 liegende Schwerpunkt angehoben wird und während wieder in die Ausgangslage zurück, d. h., die Rolle 18 des letzten Teiles der Drehbewegung abfällt. liegt am Schluß der Wendebewegung am Ende 14 des Die Büchse 11 beendet ihre Drehbewegung mit Steges 13 an. Beim Aufsetzen des Pfluges kehrt auch 90°, die Rolle 18 gelangt zwischen die Enden 15 der 65 der Hebel 9 in die Ausgangslage zurück. Die Nase Stege 12 und 13 und hält hierbei die Büchse fest. Bei des Hebelarmes 35 läuft auf den Nocken 37 auf, bis der Drehbewegung erfaßt die Nase 28 das Ende 31 am Ende der Bewegung der hakenartige Teil den der Feder 20 und nimmt dieses Ende mit, während Nocken 37 wieder hintergreift.
Da das von der Wendewelle geforderte Drehmoment mit wachsendem Drehwinkel je nach Drehrichtung
ab- oder zunimmt, so ist es vorteilhaft, die Steigung der Schraubenflächen von einem zum anderen
Ende zu- oder abnehmen zu lassen.
Weiter kann man in A b b. 5 auf der der Schraube gegenüberliegenden Seite im Gehäuse 4 oder in
iinem Ansatz des Gehäuses eine Feder anordnen, die rom Hebel 33 bei seiner Rückbewegung gespannt wird.
Dadurch wird einmal die der sich drehenden Pflugmasse überschüssige Energie entzogen und für den
Beginn des nächsten Drehvorganges aufgespeichert und gleichzeitig der Schlag in die Raste der Drehverriegelung
am Ende der Drehung gedämpft.
Claims (10)
1. Wendevorrichtung für Drehpflüge mit einer im Pflugvordergestell drehbar gelagerten Wendewelle,
welche Wendevorrichtung mit Schraubenflächen arbeitet, die mindestens zeitweise drehfest ao
mit der Wendewelle verbunden sind, dadurch
gekennzeichnet, daß zwei Schraubenflächen (12, 13) mit entgegengesetzter Steigung
vorgesehen sind und zu ihrem abwechselnden Antrieb ein im Pflugvordergestell schwenkbar ge- as
lagerter Hebelarm (9, 33) dient, dessen Schwenkebene in der gleichen Ebene liegt wie die Längsachse
der Wendewelle (6).
2. Wendevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebelarm (9, 33)
einen Teil der zweiteiligen, aus dem Pflugvordergestell (1) gebildeten Koppel des Dreipunktgestänges
bildet.
3. Wendevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenflächen
(12, 13) auf einer Büchse (11) angeordnet sind, die über ein Klinkwerk (20, 21) abwechselnd in
der einen oder der anderen Drehrichtung mit der Wendewelle (6) kuppelbar ist.
4. Wendevorrichtung nach Anspruch 1, bei der die die Schraubenflächen tragende Büchse ständig
mit der Wendewelle gekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der die Schraubenflächen (12,
13) antreibende Hebel (33) schwenkbar auf einem Antriebshebel (9) gelagert und mit diesem über
eine Klinke (35, 36) gekuppelt ist, die nach der ersten Hälfte der Drehbewegung ausgelöst wird,
und daß der freigegebene Hebel (33) durch die jeweils nichtangetriebene Schraubenfläche (12,
13) in seine Ausgangslage zurückgebracht wird.
5. Wendevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Ende des
Antriebshebels (9, 33) zwei Rollen (18, 19) gelagert sind, von denen eine mit den Schraubenflächen
(12, 13) zum Eingriff kommt und die andere den Hebel (9) im Pflugvordergestell (1, 4)
führt.
6. Wendevorrichtung nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse (4) des
Pflugvordergestells eine einstellbare Schraube (40) angebracht ist, die den Weg des Antriebshebels (9) begrenzt.
7. Wendevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Steigung der
Schraubenflächen (12, 13) nach ihrem Ende (15) ändert.
8. Wendevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Büchse (11) mit
den Schraubenflächen (12, 13) zwischen den Lagern (5) der Wendewelle (6) angeordnet ist.
9. Wendevorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem die
Schraubenflächen (12, 13) antreibende bzw. von ihnen angetriebene Hebel (33) eine Feder gekuppelt
ist, die bei der Rückbewegung des Hebels, also während des Antriebes des Hebels durch
eine der Schraubenflächen gespannt wird.
10. Wendevorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannung der
Feder einstellbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1889 621;
französische Patentschrift Nr. 1010 348.
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1889 621;
französische Patentschrift Nr. 1010 348.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 659/133 8.65 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER37987A DE1200047B (de) | 1964-05-29 | 1964-05-29 | Wendevorrichtung fuer Drehpfluege |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER37987A DE1200047B (de) | 1964-05-29 | 1964-05-29 | Wendevorrichtung fuer Drehpfluege |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1200047B true DE1200047B (de) | 1965-09-02 |
Family
ID=7405378
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER37987A Pending DE1200047B (de) | 1964-05-29 | 1964-05-29 | Wendevorrichtung fuer Drehpfluege |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1200047B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1010348A (fr) * | 1950-02-04 | 1952-06-10 | Dispositif de retournement automatique d'instruements aratoires | |
| DE1889621U (de) * | 1963-10-26 | 1964-03-19 | Niedersachsen Werk Friedrich K | Selbsttaetige wendevorrichtung fuer einen drehpflug. |
-
1964
- 1964-05-29 DE DER37987A patent/DE1200047B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1010348A (fr) * | 1950-02-04 | 1952-06-10 | Dispositif de retournement automatique d'instruements aratoires | |
| DE1889621U (de) * | 1963-10-26 | 1964-03-19 | Niedersachsen Werk Friedrich K | Selbsttaetige wendevorrichtung fuer einen drehpflug. |
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