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DE1299655B - Einrichtung zur genauen Passereinstellung bei Zylinder-Siebdruckmaschinen - Google Patents

Einrichtung zur genauen Passereinstellung bei Zylinder-Siebdruckmaschinen

Info

Publication number
DE1299655B
DE1299655B DEW41372A DEW0041372A DE1299655B DE 1299655 B DE1299655 B DE 1299655B DE W41372 A DEW41372 A DE W41372A DE W0041372 A DEW0041372 A DE W0041372A DE 1299655 B DE1299655 B DE 1299655B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
printing
screen printing
printing machines
rotating
wedge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW41372A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
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Priority to DEW41372A priority Critical patent/DE1299655B/de
Publication of DE1299655B publication Critical patent/DE1299655B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F15/00Screen printers
    • B41F15/08Machines
    • B41F15/0831Machines for printing webs
    • B41F15/0836Machines for printing webs by means of cylindrical screens or screens in the form of endless belts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Printing Methods (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur ge- nauen Passereinstellung während des Druckvorganges bei unterschiedlicher Dicke des zu bedruckenden Gutes beim Durchsatz desselben durch Zylinderdruckmaschinen.
  • Zylinder-Siebdruckmaschinen haben sich ihrer hohen Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit wegen in der Siebdrucktechnik durchgesetzt. Sie sind so weit entwickelt, daß mit entsprechenden Zusatzeinrichtungen eine Vollautomatisierung einer Siebdruckanlage mit hoher Betriebssicherheit erreicht werden kann.
  • Der Nachteil der heute bekannten Zylinder-Siebdruckmaschinen gegenüber den Flachdruckmaschinen mit ebener Druckunterlage ist, daß mit zunehmender Dicke des Druckgutes beim Durchsatz desselben durchdie Maschine, auf der zu bedruckenden Oberfläche eine zunehmende Verschiebung des Passers zwangläufig eintritt, die nach dem heutigen Stand der Siebdrucktechnik nicht vermieden werden kann. Aus diesem Grunde können mit Zylinder-Siebdruckmaschinen nurdünnes Papier oder Folien bis zu einer bestimmten, noch gerade erträglichen Dicke verarbeitet werden.
  • Die Ursache der Passerverschiebung beim Durchlauf des dickeren Druckgutes durch die Maschine ist die Entstehung einer Relativbewegung zwischen der Druckgutoberfläche einerseits und dem vom Andruckzyliiider fonnschlüssig hin und her bewegten Schablonensieb anderseits.
  • Der Durchmesser des in Gegenbewegung rotierenden Andruckzylinders der Zylinder-Siebdruckmaschinen ist eine unveränderliche Größe. Wird das flexible Druckgut während des Druckvorganges auch nur über einen geringen Teil des Umfanges des Andruckzylinders gezogen, dann ist die Durchlaufgeschwindigkeit auf der auf dem Andruckzylinder aufliegenden Unterseite des Druckbogens geringer als auf der Oberseite desselben, weil, wie bei einem Treibriemen, der Krümmungs:radius der Oberseite größer ist als der der Unterseite. Die Hin- und Herbewegung des Schablonensiebes ist in ihrer Geschwindigkeit durch die formschlüssige Verbindung, mit dem Andruckzylinder, meist ein Vorgelege, mit gkeit des Andruckzylinders der Umfangsgeschwindig synchronisiert, dem nach konstant. Infolgedessen können die Geschwindigkeitsunterschiede zwischen Druckgutunter- und -oberseite nicht mehr ausgeglichen werden. So entsteht, wie schon gesagt, die Relativbewegung zwischen Druckgutoberseite einerseits und Schablonensiebunterseite anderseits, die zu einer erheblichen Passerverschiebung führt. Es sind Siebdruckmaschinen mit rotierendem Drucktisch bekannt, die zur Vermeidung dieses Nachteiles das Druckgut mit Hilfe eines besonderen Greifersystems erfassen und es mit der Geschwindigkeit des bewegten Schablonenrahmens über die rotierende Druckunterlage, in diesem Falle den rotierenden Drucktisch, -durch die Druckmaschme ziehen. Druckgutoberfläche und Schablonensiebunterseite bewegen sich zwar mit gleicher Geschwindigkeit. Praktisch könnte also keine Passerverschiebung mehr eintreten. Die Relativbewegung zwischen Druckgutoberseite und Druckgatunterseite ist aber auch indiesern Falle nicht aufgehoben. Mit zunehmender Dicke des Druckgutes entsteht im Druckgat eine Spannung weil die rotierende Druckunterlage stets eine gerina die Druck-"ere Umfangsgeschwindigkeit hat, als sie gutoberfläche besitzt. Der rotierende Drucktisch zieht an der Druckgutunterseite mit der Wirkung einer Bremse und dehnt -damit das Druckgut. Bei dem erforderlichen Rakeldruck kann das Druckgut überdehnt werden und somit auch reißen. Tritt dieser Fall nicht ein, dann verschiebt sich auch hier der Passer, oder das Druckbild ist verzerrt. Auch in Siebdruckmaschinen dieser Art können nur dünne Papier- oder Foliensorten verarbeitet werden, die in der Dickentoleranz die Wirkung der Relativbewegung zwischen Druckgatunter- und -oberseite in einer zulässigen Grenze einschränkt.
  • Die Lösung der Aufgabe, jedwede Passerverschiebung aus den im Vorstehenden erklärten Gründen zu verhindern, wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Schablonenrahmen an Leisten befestigt ist, deren Unterseite keilförmig ausgebildet in zwei zwischen sich die gleiche Keilform bildende Ringscheiben eingreift und die Ringscheiben auf der Achse des rotierenden Drucktisches unter Federkraft gegeneinander axial verschiebbar sind, während die Oberseite der Leisten in, mittels einer Anstellschraube höher verstellbaren, Stützrollen geführt ist.
  • Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes zeigen die Ab b. 1, 2 und 3.
  • Ab b. 1 ist die Seitenansicht der Einrichtung, die in gleicher Ausführung am anderen Ende des rotierenden Drucktisches angeordnet ist; Ab b. 2 und 3 stellen die Vorderansicht dar.
  • Auf der Keilwelle 6 des rotierenden Drucktisches 1 sind zwei gehärtete Ringscheiben 4 und 5 aus Stahl axial verschiebbar angeordnet. In gesperrter Ab- stützung auf der Welle 6 üben zwei Federpakete 7 auf die Ringscheiben 4 und 5 axial einen Druck aus. Der rotierende Drucktisch ist im Ständer 11 gelagert und besitzt zum Antrieb ein Ketten- oder Zahnrad 12.
  • Im Keilbett der Ringscheiben 4 und 5 ist die Führungsleiste 2 aus Stahl mit seiner keilförinigen Laufseite 3 in Klemmverbindung.
  • Auf der Oberseite der Führungsleiste 2 (Ab b. 2 und 3) liegen Stützrollen 8 und 9 auf, die in einer Verlängerung des Ständers 11 gehalten, durch die Anstellschraube 10 in der Höhe einstellbar sind.
  • Der Schablonenrabmen (nicht gezeichnet) ist beidseitig an den Führungsleisten 2 befestigt und bildet mit diesen ein formschlüssicres Ganzes.
  • Wird die Höhenlage der Führungsleisten 2 durch Verdrehung der Anstellschraube 1,0 verändert, dann verändert sich auch die Mittelphaseder keilförmigen Laufseite 3 zum Radius des Umfanges des rotierenden Drucktisches 1 und dementsprechend verändert sich auch die Mitnahmegeschwindigkeit der im Klemmsitz im Keilbett geführten Führungsleisten 2 und des mit diesen verbundenen Schablonenrahmens.
  • Auf diese Weise kann während des Druckvorganges jederzeit die Fahrgeschwindigkeit des Schablonenrahmens beliebig erhöht oder auch vermindert werden. Damit ist die genaue Anpassung der Geschwindigkeit des Schablonenrahmens an -die Geschwindigkeit der Oberfläche des Druckgutes beim Durchzug desselben durch die Maschine gewährleistet.
  • Bei größeren Maschineneinheiten könnte infolge der reibschlüssigen Verbindung der Führungsleisten 2 im Keilbett der angetriebenen Ringscheiben 4 und 5 ein unerwünschter Schlupf eintreten. Um mit Sicherheit diese Erscheinung zu vermeiden, kann nach Ab b. 3 in einem verdoppelten Keillager der Antrieb des Schablonenrahmens erfolgen. Das geschieht vorteilhaft durch Zwischenschaltung eines Vorgeleges zum Antrieb eines zusätzlichen Ringscheibenpaares.
  • In dem entsprechend veränderten Ständer 11 sind Zahnräder 13 und 14 gelagert, die mit dem als Antriebsrad dienenden Ketten oder Zahnrad 12 im Eingriff stehen. Das Zahnrad 14 treibt das Ringscheibenpaar 15 an, welches in gleicher Weise wie die Ringscheiben 4 und 5 ausgebildet ist. Die Führungsleisten 2 laufen so in einem verdoppelten Keilbett, wodurch die Gefahr eines möglichen Schlupfes ausgeschlossen ist.
  • Der Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, daß Siebdruckmaschinen mit rotierendem Drucktisch nicht mehr in ihrer Anwendung von der Dicke des zu verarbeitenden Druckgutes abhängig sind und die Passergenauigkeit durch genaueste Einstellung der Bewegungsgeschwindigkeit des Schablonensiebes mit der Geschwindigkeit der Oberseite des Druckgutes gewährleistet ist. Die Ausschaltung der Relativbewegung kann bei laufender Maschine durch Feinein-Stellung chromatisch erfolgen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zur genauen Passereinstellung während des Druckvorganges bei unterschiedlicher Dicke des zu bedruckenden Gutes beim Durchsatz desselben durch Siebdruckmaschinen mit rotierendem Drucktisch, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß der Schablonenrahmen an Leisten (2) befestigt ist, deren Unterseite (3) keilförmig ausgebildet in zwei zwischen sich die gleiche Keilform bildende Ringscheiben (4, 5) eingreift und die Ringscheiben (4, 5) auf der Achse des rotierenden Drucktisches (1) unter Federkraft (7) gegeneinander axial verschiebbar sind, während die Oberseite der Leisten (2) in mittels einer Anstellschraube (10) höher verstellbaren Stützrollen (8, 9) geführt ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet daß zwei oder mehr Paare von Ringscheiben (4, 5) durch Zahnräder (13,14) angetrieben, vorgesehen sind.
DEW41372A 1966-04-18 1966-04-18 Einrichtung zur genauen Passereinstellung bei Zylinder-Siebdruckmaschinen Pending DE1299655B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW41372A DE1299655B (de) 1966-04-18 1966-04-18 Einrichtung zur genauen Passereinstellung bei Zylinder-Siebdruckmaschinen

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DEW41372A DE1299655B (de) 1966-04-18 1966-04-18 Einrichtung zur genauen Passereinstellung bei Zylinder-Siebdruckmaschinen

Publications (1)

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DE1299655B true DE1299655B (de) 1969-07-24

Family

ID=7602808

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DEW41372A Pending DE1299655B (de) 1966-04-18 1966-04-18 Einrichtung zur genauen Passereinstellung bei Zylinder-Siebdruckmaschinen

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DE (1) DE1299655B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1742249A (en) * 1928-03-28 1930-01-07 Russell G Reilly Stenciling machine

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1742249A (en) * 1928-03-28 1930-01-07 Russell G Reilly Stenciling machine

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