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DE1611215C - Vorrichtung zum Bedrucken stab förmiger, zylindrischer Gegenstande, ms besondere von Schweißelektroden - Google Patents

Vorrichtung zum Bedrucken stab förmiger, zylindrischer Gegenstande, ms besondere von Schweißelektroden

Info

Publication number
DE1611215C
DE1611215C DE19671611215 DE1611215A DE1611215C DE 1611215 C DE1611215 C DE 1611215C DE 19671611215 DE19671611215 DE 19671611215 DE 1611215 A DE1611215 A DE 1611215A DE 1611215 C DE1611215 C DE 1611215C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
objects
pressure roller
conveyor belt
roller
circumference
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19671611215
Other languages
English (en)
Other versions
DE1611215A1 (de
Inventor
Karl 4630 Bochum Hotger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH
Original Assignee
Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH filed Critical Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH
Publication of DE1611215A1 publication Critical patent/DE1611215A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1611215C publication Critical patent/DE1611215C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

fernt der hintere Schenkel des Förderbandgliedes die stabförmigen Teile.
Weiterhin ist bereits eine Vorrichtung zum Bedrucken zylindrischer Gegenstände bekanntgeworden, die mit einem diese Gegenstände vereinzelnden Hohlzylinder ausgerüstet ist. Der Hohlzylinder vereinzelt die mit Hilfe eines Rüttlers herangeführten Gegenstände, indem er sie einzeln in halbkreisförmigen Auskehlungen seines Umfanges aufnimmt, und führt sie dann am Umfang einer in seinem Innern gelagerten Druckwalze vorbei. Um die Lage der einzelnen Gegenstände gegenüber dem aufzudruckenden Text der Druckwalze zu fixieren, aber auch aus Gründen einer störungsfreien Vereinzelung der Gegenstände, muß der Radius der Auskehlungen weitgehend mit dem Radius der zu bedruckenden Gegenstände übereinstimmen. Zwischen Auskehlung und Gegenstand besteht daher nur wenig Spiel, so daß es sich besonders bei größerem Durchsatz nicht vermeiden lassen wird, daß die sich auf einer Führungsbahn unter der Druckwalzendrehung abwälzenden Gegenstände an der Auskehlungswandung entlanggleiten, Gleitbewegungen zwischen Gegenstand und Auskehlung beeinträchtigen aber die Qualität des Druckes und ziehen gegebenenfalls auch Gleitbewegungen zwischen Gegenstand und Druckwalze nach sich, was zweifellos zu einer weiteren Verschlechterung des Druckbildes führen muß.
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine Vorrichtung zu schaffen, die es gestattet, bei nur geringer Verformung des Druckwalzenmantels den Drucktext praktisch über den ganzen Umfang des zu bedruckenden Gegenstandes aufzutragen.
Sie geht dazu von der eingangs beschriebenen Vorrichtung aus, also einer Vorrichtung zum Bedrucken stabförmiger, zylindrischer Gegenstände, insbesondere von Schweißelektroden, die einzeln, quer zur Bandlaufrichtung liegend, von in einem den Durchmesser der Gegenstände überschreitenden Abstand hintereinanderliegenden Mitnehmern eines Förderbandes unter einer Druckwalze hindurchführbar sind und mittels einer Führung von dem in Förderrichtung zur Druckwalze hin ansteigenden Förderband abhebbar, gegen den Umfang der mit dem Förderband gleichsinnig umlaufenden Druckwalze andrückbar sowie anschließend auf das Förderband absenkbar sind, wobei die Umfangsgeschwindigkeit mehr als doppelt so groß wie die Fördergeschwindigkeit der Gegenstände ist. Die Lösung der Aufgabe kennzeichnet sich dadurch, daß die Führung zum Abwälzen der Gegenstände beim Druckvorgang eine zentrisch zur Druckwalzenachse liegende Lauffläche aufweist, die in der durch die Druckwalzenachse verlaufenden senkrechten Ebene beginnt und im Abstand des Durchmessers der Gegenstände vom Druckwalzenumfang angeordnet ist. Die so ausgebildete Vorrichtung bringt die zu bedruckenden stabförmigen Gegenstände in einer fixierten Lage bis an den Umfang der Druckwalze heran und gibt sie dann augenblicklich für den eigentlichen Bedruckungsvorgang, bei dem die stabförmigen Gegenstände sich auf der Lauffläche der Führung abwälzen, frei. Dabei bewegen sich die Gegenstände exakt auf einer zur Druckwalzenachse zentrischen Bahn, mit einem während des ganzen Bedruckungsvorganges gleichen und verhältnismäßig niedrigen Anpreßdruck. Berührungen zwischen den stabförmigen Teilen und den sie heranschaffenden bzw. abfördernden Mitnehmern werden daher mit Sicherheit ausgeschaltet, so daß die Abwälzbewegung der Gegenstände sich der Umfangsgeschwindigkeit der Druckwalze ohne Zwängungen anpassen und über den ganzen Umfang der Gegenstände unbehindert ablaufen kann. Infolgedessen kann selbst bei hohem Durchsatz eine verlängerte Lebensdauer der Druckwalze und eine Verbesserung der Qualität des Drukkes erwartet werden.
Weiterhin kann gleichachsig zur Druckwalze eine
ίο drehend auf die zu bedruckenden Gegenstände einwirkende, im Durchmesser größere Stützrolle vorgesehen sein, deren Umfang mit einem verschleißfesten, aber elastischen Belag versehen ist. An diese im Umfang etwas größere Stützrolle laufen die Elektroden zuerst an und drücken sich so weit in deren elastischen Belag ein, bis sie auch am Druckwalzenumfang anliegen. Sie werden daher allein von der Stützrolle in Drehung versetzt, so daß ihre Trägheitskräfte den Mantel der Druckwalze nicht belasten.
Damit die sich am Druckwalzenumfang abwälzenden Elektroden sich von dem hinteren Schenkel der Mitnehmer entfernen können und bei ihrer Abwälzbewegung nicht behindert werden, kann der in Bandlaufrichtung hintere Schenkel der L-förmigen, je einen der Gegenstände aufnehmenden Mitnehmer entgegen der Bewegungsrichtung geneigt sein.
Um mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung auch Elektroden verschiedener Länge bedrucken zu können, ist zum Tragen der Druckwalze und der Stützrollen ein Ständer vorgesehen, der beide Kettenräder einer endlosen Kette des aus zwei gegenüberliegenden Ketten gebildeten Förderbandes trägt und zusammen mit der Führung in seinem waagerechten Abstand von der ortsfest angeordneten anderen endlosen Kette des Förderbandes verstellbar gelagert ist. Ferner ist jede der die Gegenstände gemeinsam tragenden beiden endlosen Ketten des Förderbandes mit einem L-förmigen Mitnehmer besetzt, die gleichachsig zueinander liegen.
Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal kann der Ständer aus einem querverschiebbar gelagerten, die beiden Kettenräder der einen Kette und die Führung tragenden Teil und einem in diesem Teil in senkrechter Richtung verschiebbar angeordneten, die Druckwalze und die Stützrollen tragenden Teil bestehen. Man ist dann in der Lage, die Druckwalze nicht nur in waagerechter, sondern auch in senkrechter Richtung zu verstellen und kann die Vorrichtung der Elektrodenlänge und dem Durchmesser der zu bedruckenden Elektroden anpassen.
Die Führung, auf der sich die zu bedruckenden Gegenstände abwälzen, hat einen zur Druckwalzenachse zentrischen Laufflächenabschnitt, der so lang wie der auf die Elektroden aufzubringende Drucktext ist. Ändert sich der Drucktext, beispielsweise beim Durchgang eines anderen Elektrodentyps, so muß auch die Führung ausgewechselt werden. Es empfiehlt sich daher, die Führung aus Leisten zu bilden, die auf Stifte der Stützen aufsteckbar und von in den Stützen befindlichen Permanentmagneten gehalten sind.
Die Erfindung ist an Hand eines Ausführungsbeispiels in den Abbildungen dargestellt.
Es zeigt
F i g. 1 die Vorrichtung in einem Schnitt nach der Linie a-a der F i g. 2,
F i g. 2 die Vorrichtung in einem Schnitt nach der Linie b-b derFig. 1,
Fig. 3 die Vorrichtung in einem Schnitt nach der Liniec-cderFig.2,
Fig. 4 die Vorrichtung in einem Schnitt nach der Linie d-d der F i g. 2,
F i g. 5 die Vorrichtung in einem Schnitt nach der Liniee-ederFig. 1,
F i g. 6 eine Einzelheit in einem Schnitt nach der Linie/-/der F i g. 4,
Fig.7 das Gegendruckorgan als Einzelheit in einem Schnitt nach der Linie g-g der F i g. 2,
Fig. 8 einen Teilschnitt nach der Linie h-h der F i g. 4,
Fig. 9 eine Ansicht in RichtungX gemäß Fig. 2.
Die zu bedruckenden Elektroden 1 werden von dem Band 2 vereinzelt und der Druckvorrichtung A zugeführt (Fig. 1). Das Band2 besteht aus zwei durch U-förmige Glieder 3 miteinander verbundenen Laschenketten4, die sich im Bereich der Druckvorrichtung A auf dem waagerechten Blech 5 abstützen und die bedruckten Elektroden 1 mittels der U-förmigen Glieder 3 einer nicht dargestellten Verpackungsvorrichtung zuleiten. Je eine zu beiden Seiten des Vereinzelungsbandes 2 angeordnete endlose Rollenkette 6, die beide gleichlaufen und beide mit verhältnismäßig kurzen L-förmigen Mitnehmern 7 besetzt sind, steigen mit ihrem Obertrum entsprechend der Form ihrer Führungsbleche 8, S' schräg zu der sich in Pfeilrichtung drehenden Druckwalze 9 an und durchlaufen die waagerechte Umlaufebene des Vereinzelungsbandes 2. Dabei erfassen sie mit ihren Mitnehmern 7 die aus den U-förmigen Gliedern 3 des Vereinzelungsbandes 2 vorstehenden Elektrodenenden, heben die Elektroden 1 aus den Gliedern 3 heraus und führen sie auf den unteren Umfangsabschnitt der Druckwalze 9 zu. Bevor die Elektroden 1 die Druckwalze 9 erreichen, laufen sie auf die Lauffläche α der zwischen den beiden Rollenketten 6 angeordneten Führung 10 auf, die hier rampenartig zum Druckwalzenumfang ansteigt (Fig. T). Dabei werden die Elektroden vom Boden der L-förmigen Mitnehmer 7 abgehoben und von den hochstehenden Schenkeln b der Mitnehmer bis an den Umfang der Stützrolle 11 herangeschoben, die zusammen mit der Druckwalze 9 und einer weiteren Stützrolle 12 auf einer gemeinsamen Welle 13 angeordnet ist (Fig. 2). Die Stützrolle 11 ist im Durchmesser etwas größer als die Druckwalze 9 und trägt auf ihrem Umfang einen elastisehen, verschleißfesten Belag. Die Elektroden 1 liegen, wenn sie sich in diesen Belag geringfügig hineingedrückt haben, auch am Druckwalzenumfang mit dem zum Bedrucken erforderlichen Anpreßdruck an. Sie werden infolgedessen von der Stützrolle 11 und nicht von der Druckwalze 9 in Drehung versetzt und wälzen sich dabei auf dem Teil der Lauffläche α der Führung 10 ab, der über eine dem Elektrodenumfang entsprechende Strecke zentrisch zur Achse der Druckwalze9 bzw. der Stützrollen 11, 12 verläuft. Da auch die Druckwalze so bemessen ist, daß ihre Umfangsgeschwindigkeit geringfügig größer als die doppelte Fördergeschwindigkeit der Rollenkette 6 ist und außerdem auch der hochstehende Schenkel b der U-förmigen Mitnehmer 7 entgegen der Kettenlaufrichrung geneigt ist, entfernt sich die an der Druckwalze 9 anliegende Elektrode 1 auf ihrem weiteren Weg geringfügig von diesem Schenkel b und wird bei ihrer Abwälzbewegung auf der Lauffläche α nicht durch Reibungskräfte behindert. Am Ende des zentrisch zur Druckwalzenachse liegenden Laufflächenabschnittes entfernt sich die Elektrode 1 vom Druckwalzenumfang und rollt auf dem abschüssigen Teil dieser Lauffläche wieder dem Boden der L-förmigen Mitnehmer 7 zu. Die beiden den Konturen der Führungsbleche 8, 8' folgenden Rollenketten 6, die in diesem Bereich abfallen, durchlaufen anschließend wieder die waagerechte Umlaufebene des Vereinzelungsbandes 2 und legen die bedruckten Elektroden 1 in die U-förmigen Glieder3 dieses Bandes zurück.
Die Welle 13, die die Druckwalze9 und die beiden Stützrollen 11, 12 trägt, ist fliegend in dem Ständeroberteil 14 gelagert. Sie ist über das Kettenrad 15 und die Kette 16 mit dem Kettenrad 17 verbunden.
das seine Antriebsbewegung von der Welle 18 der beiden Rollenketten6 über die mit Hilfe des Hebels 19 ausrückbare Klauenkupplung 20 und die beiden Stirnräder 21, 22 ableitet (Fig. 5). Sie bietet daher den ankommenden Elektroden 1 die auf dem Druckwalzenumfang befindlichen Drucktexte in einem Rhythmus an, der gleich der Zufuhrperiodizität der zu bedruckenden Teile ist. Zwei in den Traversen 23 des Gestells 24 gelagerte zylindrische Stangen 25 tragen das Ständerunterteil 26, in welchem das Ständeroberteil 14 in senkrechter Richtung verstellbar geführt ist (F i g. 3). Mit dem Ständerunterteil 26 stehen auch das Führungsblech 8' und die beiden Kettenräder 27 in Verbindung, die die über dieses Blech geführte Rollenkette 6 umlenken. Ebenso ist auch die winkelförmige Stütze 28, die die Führung 10 trägt, mit dem Ständerunterteil 26 verbunden und zusammen mit diesem in Längsrichtung der Stangen 25 verschiebbar. Die Druckvorrichtung A läßt sich daher allein durch Drehen des Handrades 29 auf die Länge der zu bedruckenden Elektroden 1 einstellen, und es läßt sich sowohl das Ständerunterteil 26 als auch das Ständeroberteil 14 mit Hilfe der durch die Schraubenspindel 30 verschiebbare Lasche 31 verspannen (Fig. 3).
Die Höhenverstellung des Ständeroberteils 14 wird mit Hilfe des Handrades 32 und einer sich in einer Gewindebüchse 33 des Ständerunterteils abstützenden Gewindestange 34 bewerkstelligt. Man kann daher den Abstand zwischen dem Druckwalzenumfang und der Lauffläche α der Führung 10 auf den Durchmesser der zu bedruckenden Elektroden 1 einstellen. Über ein Zahnradpaar 35, 36 wird die Drehbewegung der Welle 13 auch der Welle 37 zugeführt (Fig. 2). Diese gleichfalls in dem Ständeroberteil 14 angeordnete Welle 37 trägt ein Zahnrad 38 und die Klischeewalzen 39, 40. Sie ist zum genauen Ausrichten und Einstellen mittels Wälzlager 41 in zwei Exzenterbüchsen 42 des Ständeroberteils 14 gelagert, die in ihrer jeweiligen Stellung durch Schrauben 43 festgelegt sind und auf ihrem Flanschumfang Einstecköffnungen 44 zum Einleiten der Verstellbewegung haben. Sowohl die beiden Klischeewalzen 39, 40 als auch die auf der Welle 13 befindliche Druckwalze 9 und Stützrollen 11,12 werden durch Klemmringe 45 gehalten und sind daher schnell auswechselbar. Über die Zahnräder 46, 47, 48 erhalten die Übertragungsrolle 49, die Farbrolle 50 und die Quetschrolle 51 ihre Antriebsbewegung. Sie versorgen die mit Drucktexten versehene Klischeewalze 40 mit Farbe. Die Zahnräder 52, 53 treiben die mit ihnen gleichachsig liegende Übertragungsrolle 54 und die Farbrolle 55 an. Diese beiden Rollen führen der mit einzelnen Umfangsringen ausgerüsteten Klischeewalze 39 die
zum Bedrucken der Elektroden benötigte Farbe zu (F i g. 4 und 8). Je zwei durch Bolzen 56 starr miteinander verbundene Stehbleche 57 bzw. 57' tragen die in Gleitsteinen gelagerten, mittels Schrauben 58 verstellbaren Wellen der Rollen 49, 50, 51 bzw. 54, 55 und schließen diese Rollen zwischen sich ein. Beide Stehblechpaare stützen sich mit ihrem Ansatz 59 auf dem im Ständeroberteil 14 befestigten Flacheisen 60 ab und sind auf je einem Exzenterbolzen 62 gelagert. Auf den außerhalb der beiden Stehblechpaare befindliehen Wellenenden befinden sich die Zahnräder 46, 47, 48 bzw. 52, 53. Zwischen diesen Stehblechen 57 sind die Farbwannen 61 bzw. 6Γ angeordnet, die mit ihren hakenförmig ausgebildeten Seitenwandenden in einen der Bolzen 56 eingehängt sind und sich vorn auf dem Exzenterbolzen 62 abstützen. Die zwischen den Stehblechen 57' angeordnete Farbwanne 61', die über die Rollen 49, 50, 51 die Klischeewalze 40 mit Farbe versorgt, ist einteilig ausgebildet, während zwischen den Stehblechen 57, für jeden Ring der KIischeewalze 39, eine eigene Farbwanne 61 vorgesehen ist, um die einzelnen Ringe mit verschiedenen Farben beliefern zu können. Mit Hilfe der Handhebel 63 lassen sich die Exzenterbolzen 62 drehen (F i g. 6). Dabei heben sie das ihnen zugeordnete Stehblechpaar um ein geringes Maß an. Dadurch werden die Ubertragungsrollen 49 und 54 von der zugehörigen Klischeewalze 39 bzw. 40 abgehoben. Der Zahneingriff ihrer Stirnräder 48 bzw. 52 mit dem auf der Welle 37 befindlichen Stirnrad 38 wird dadurch aber nicht beeinträchtigt. Man kann daher nach dem Stillsetzen der Vorrichtung die Farbwannen 61, 61' entleeren, mit einer Reinigungsflüssigkeit füllen und durch Drehen der Kurbel 64 die Rollen 49, 50, 51 und 54, 55 säubern. Beim Einstellen des Druckwerks wird die auf das Ende der Welle 37 aufsteckbare Kurbel 64 dazu benutzt die Vorrichtung schrittweise zu betätigen, also den Druckvorgang zur genauen Einstellung der Walzen und der Rollen stark verlangsamt ablaufen zu lassen. Eine Bremse 65, die auf das Ende der Welle 37 aufgesetzt ist und das Wellenende umschließt, stützt sich an dem Bolzen 66 des Ständeroberteils 14 ab und schaltet das Zahnspiel zwischen den beiden Stirnrändern 35, 36 aus (Fig. 2 und 9). Der Folgeabstand der Drucktexte auf der Druckwalze 9 wird daher durch das Zahnspiel nicht verändert.
Da die Länge der Drucktexte —in Umfangsrichtung der zu bedruckenden Elektroden gesehen — sich ändern kann, muß auch der Berührungsbogen, d. h. die Berührungsstrecke zwischen dem Druckwalzenumfang und dem Elektrodenumfang, veränderlich sein. Aus diesem Grund besteht die Führung 10 aus einzelnen auf der Stütze 28 bzw. 68 angeordneten Leisten, die leicht lösbar auf Stifte 67 der Stützen 28 bzw. 68 aufgesteckt sind. Hier werden sie durch Permanentmagnete 69 gehalten, die in der Auflagerfläche der beiden Stützen liegen (F i g. 7).
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

i Oil ZlO Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Bedrucken stabförmiger, zylindrischer Gegenstände, insbesondere von Schweißelektroden, die einzeln, quer zur Bandlaufrichtung liegend, von in einem den Durchmesser der Gegenstände überschreitenden Abstand hintereinanderliegenden Mitnehmern eines Förderbandes unter einer Druckwalze hindurchführ- · bar sind und mittels einer Führung von dem in Förderrichtung zur Druckwalze hin ansteigenden Förderband abhebbar, gegen den Umfang der mit dem Förderband gleichsinnig umlaufenden Druckwalze andrückbar sowie anschließend auf das Förderband absenkbar sind, wobei die Umfangsgeschwindigkeit mehr als doppelt so groß wie die Fördergeschwindigkeit der Gegenstände ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (10) zum Abwälzen der Gegenstände (1) beim Druckvorgang eine zentrisch zur Druckwal- ao zenachse liegende Lauffläche aufweist, die in der durch die Druckwalzenachse verlaufenden senkrechten Ebene beginnt und im Abstand des Durchmessers der Gegenstände (1) vom Druckwalzenumfang angeordnet ist. ■
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß gleichachsig zur Druckwalze (9) eine drehend auf die zu bedruckenden Gegen- · stände (i) einwirkende, im Durchmesser geringfügig größere Stützrolle (It) vorgesehen ist, deren Umfang mit einem verschleißfesten, aber elastischen Belag versehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch" gekennzeichnet, daß der .in Bandlaufrichtung hintere Schenkel (b) der L-förmigen, je einen der Gegenstände aufnehmenden Mitnehmer (7) entgegen der Bewegungsrichtung geneigt ist.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Tragen der Druckwalze (9) und der Stützrollen (11, 12) efn Ständer (14, 26) vorgesehen ist, der beide Kettenräder (27) einer endlosen Kette (6) des aus zwei gegenüberliegenden Ketten (6) gebildeten Förderbandes trägt und zusammen mit der Führung (10) in seinem waagerechten Abstand von der ortsfest angeordneten anderen endlosen Kette des Förderbandes (6) verstellbar gelagert ist.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede, der die Gegenstände (1) gemeinsam tragenden beiden endlosen Ketten (6) des Förderbandes mit eigenen L-förmigen Mitnehmern (7) besetzt ist, die gleichachsig zueinander liegen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ständer aus einem querverschiebbar gelagerten, die beiden Kettenräder (27) der einen Kette (6) und die Führung (10) tragenden Teil "(26) und einem in diesem Teil (26) in senkrechter Richtung verschiebbar angeordneten, die Druckwalze (9) und die Stützrollen (11, 12) tragenden Teil (14) besteht.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (10) aus' Leisten besteht, die auf Stifte (67) der Stützen (28, 68) aufsteckbar und von in den Stützen befindlichen Permanentmagneten (69) gehalten sind.
Es sind Vorrichtungen zum Bedrucken von Schweißelektroden oder ähnlichen stabförmigen Gegenständen bekannt, die aus einem endlosen Förderband bestehen, das mit einer Anzahl in gleichem Abstand voneinander angeordneter Mitnehmer ausgestattet ist. In jedem der Mitnehmer trägt das Förderband einen der zu bedruckenden stabförmigen Gegenstände und führt diese Gegenstände, quer zur Bandlaufrichtung liegend, mit seinem ansteigend oder abfallend verlaufenden Trum zwischen einer über ihm angeordneten Druckwalze und einem unterhalb der Druckwalze liegenden Gegendruckorgan hindurch. Das Gegendruckorgan hebt die Gegenstände von der Auflagerfläche der Mitnehmer ab, preßt sie gegen den Umfang der Druckwalze und läßt sie wieder der Auflagerfläche des jeweiligen Mitnehmers zulaufen. Die Länge der von jedem Mitnehmer gebildeten Auflagerfläche, in Längsrichtung des Förderbandes, ist größer als der Durchmesser der Gegenstände. Außerdem ist infolge der Neigung des fördernden Bandtrums auch die Auflagerfläche im Bereich der Druckwalze geneigt, so daß die sich unter der Bandneigung gegen die hochstehende Mitnehmerwand, legenden Gegenstände genau mit den Drucktexten auf dem Druckwalzenumfang in Berührung kommen müssen. Die Umfangsgeschwindigkeit der sich auf dem Gegendruckorgan abrollenden 'Gegenstände muß daher, weil der dem Förderband zugewandte Umfangsabschnitt der Druckwalze in Bandlaufrichtung umläuft, gleich der doppelten Geschwindigkeit des Förderbandes sein, wenn die Gegenstände die Translationsgeschwindigkeit des Förderbandes beibehalten sollen. Um den der Breite des Drucktextes entsprechenden Bogen des Druckwalzenumfanges mit dem zu bedruckenden Gegenstand in Berührung zu bringen, also den Drucktext auf den Gegenstand übertragen zu können, hat man den Anpreßdruck der Gegenstände an die Druckwalze so hoch gewählt, daß die dabei in dem elastischen Druckwalzenmantel entstehende Eindrückung mindestens gleich der Breite des zu übertragenden Drucktextes ist. Es ist daher unwahrscheinlich, daß sich unter diesen Bedingungen der zu bedruckende Gegenstand auf dem Gegeridruckorgan noch abrollt und daß sich mit dieser Vorrichtung Elektroden im Rundumdruck, also über ihren ganzen Umfang, bedrucken lassen. Außerdem wird durch das fortwährende Eindrücken der Druckwalzenmantel stark beansprucht und dadurch schon nach verhältnismäßig kurzer Zeit unbrauchbar.
Weiterhin gehört bereits ein Verfahren zum Bedrucken von stabförmigen Gegenständen, insbesondere von Schweißelektroden, zum Stand der Technik, bei dem die Elektroden einzeln an einer bestimmten Stelle in den U-förmigen Gliedern eines Förderbandes liegen und mit ihrem zu bedruckenden Abschnitt an eine Druckwalze herangeführt und gegen deren Umfang gepreßt werden. Bei diesem Verfahren sind die Umfangsgeschwindigkeit der Druckwalze und die Geschwindigkeit des Gliederförderbandes gleich groß, aber entgegengesetzt gerichtet, und die zu bedruckenden stabförmigen Teile werden durch die Druckwalze aus ihrer Zulauflage, die durch den in Bandlaufrichtung vorderen Schenkel des Gliederförderbandes bestimmt wird, in ihre durch den hinteren Schenkel der Förderbandglieder bestimmte Ablauflage gewälzt. Aus dieser Lage, die immer am Ende des Druckvorganges erreicht wird, ent-
DE19671611215 1967-07-18 1967-07-18 Vorrichtung zum Bedrucken stab förmiger, zylindrischer Gegenstande, ms besondere von Schweißelektroden Expired DE1611215C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEE0034415 1967-07-18
DEE0034415 1967-07-18

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DE1611215A1 DE1611215A1 (de) 1970-12-03
DE1611215C true DE1611215C (de) 1973-03-08

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