DE1299215B - Transporteinrichtung fuer gerahmte Diapositive, insbesondere fuer die Bearbeitung der Diapositive in Kopieranstalten und Fotolabors - Google Patents
Transporteinrichtung fuer gerahmte Diapositive, insbesondere fuer die Bearbeitung der Diapositive in Kopieranstalten und FotolaborsInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Transporteinrichtung für gerahmte Diapositive, insbesondere für die Bearbeitung der Diapositive in Kopieranstalten und Fotolabors, die ein beliebig langes Band mit Bildfenster-Ausstanzungen enthält, mit welchem die Diapositive durch die einzelnen Bearbeitungsstationen hindurchgeführt werden.
- In Kopieranstalten und Fotolabors werden von Diapositiven Papierbilder hergestellt, wobei die Diapositive auch als Einzelstücke anfallen, besonders dann, wenn sie bereits in Diapositivrähmchen eingesetzt sind. Die Bearbeitung dieser iri Form von Kundenaufträgen eingehenden einzelnen Diapositive ist umständlich und daher mit relativ hohen Kosten verbunden.
- Es ist schon eine Transporteinrichtung für gerahmte Diapositive bekanntgeworden, die einen endlosen Fördergurt hat, der um drehbar gelagerte Umlenkwellen geführt ist, und in dem die Diapositive zwischen einem Vorratsschacht und einer Abnahmestelle liegend befördert werden können. Die bekannte Transporteinrichtung ist damit aber nur als ortsfest aufgestellte Einrichtung zum Zuführen der Diapositive in beispielsweise ein Kopiergerät geeignet. Dabei muß die Transporteinrichtung in konstruktiver Hinsicht genau an die Einbauverhältnisse am Kopiergerät angepaßt werden, so daß schon aus diesem Grunde ein nachträglicher Einsatz an anderen Geräten nicht möglich ist.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Transporteinrichtung der bezeichneten Gattung zu schaffen, die als einfaches Band ausgeführt ist, das nacheinander durch beliebig viele Bearbeitungsstationen einer Kopieranstalt hindurchgeführt werden kann, und das schließlich als Versandpackung für die fertig bearbeiteten Diapositive verwendbar ist.
- Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst worden, daß das Band aus zwei klar durchsichtigen, übereinander angeordneten Folien zusammengesetzt ist, die durch quer laufende Verbindungsnähte miteinander verbunden sind und zwischen die das Diapositiv eingesteckt wird.
- Der wesentliche Vorteil dieser Ausbildung besteht darin, daß das Band mit beliebigen geeigneten Förderelementen durch beliebig viele Bearbeitungsstationen einer Kopieranstalt hindurchgeführt werden kann, so daß die beispielsweise in Form von Kundenaufträgen einzeln anfallenden Diapositive einmal in das Band eingesteckt werden und dann in dem Band den ganzen Bearbeitungsprozeß durchlaufen. Bei dieser Bearbeitungsweise können die nur einmal in das Band einsortierten Diapositive nicht verlorengehen. Die Seitenrichtigkeit der Diapositive braucht nur einmal festgestellt zu werden und liegt danach für alle folgenden Bearbeitungsstationen fest. Die einzelnen Dias brauchen nicht mehr mit einer Klebenummer oder anderen Kennzeichnungsmerkmalen versehen zu werden, mit denen bisher die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Auftrag angezeigt wurde.
- Die Ausstanzungen für die Bildausschnitte der Diapositive sind mindestens auf der einen Seite der Bandlängsachse abgerundet, so daß die Diapositive beim Einschieben in die Diapositivtaschen nicht auf die Ränder der Ausstanzungen stoßen.
- Nach einer anderen Weiterbildung der Erfindung sind im Bereich jeder Diapositivtasche im Band Ausstanzungen, Auskerbungen, Farbpunkte, Magnetpunkte od. dgl. vorgesehen, mit deren Hilfe das Band, ,beispielsweise- unter Verwendung- bekannter elektro-'mechaÜisc`li6rEinrichtungen,"schrittvveise-weitertransportiert werden kann.
- Nach einer anderen Weiterbildung der Erfindung ist eine Einrichtung zum Füllen des Bandes gekennzeichnet durch einen lotrechten, unten geschlossenen Führungskanal, der die beiden Folien des Förderbandes enthält und dessen Innenflächen nahe dem oberen Rand je eine parallel zum Rand durchlaufende Führungsnut aufweisen, die die Randabschnitte der beiden Folien, aufspreizt. Diese Füllstation dient zum Einsetzen der Diapositive in das im Führungskanal hochkant liegende Band, wobei der wesentliche Vorteil darin besteht, daß mit Hilfe der Führungsnuten die oberen Randabschnitte der beiden Folien des Bandes auseinandergespreizt werden, so daß sich die Diapositive ohne Behinderung in die Diapositivtaschen einschieben lassen. Der Führungskanal kann beispielsweise als Vertiefung in einem Bearbeitungstisch ausgebildet sein.
- Nach einer letzten Weiterbildung der Erfindung zeichnet sich. eine Einrichtung_ zum Befördern des Bandes dadurch aus, däß in umittelbarer Nähe des Bildfensters an einem Bearbeitungsgerät zu beiden Seiten des Bandes mindestens zwei Paare Führungsrollen mit lotrechter Achse gelagert sind, deren Achsen in waagerechter Ebene gegen Federdruck quer zum Band verschiebbar sind, und daß die Umfangsflächen der Führungsrollen als V-förmige Hohlkehlen ausgebildet sind. Diese Einrichtung sorgt damit für die Einhaltung der Schärfe der Optik, beispielsweise eines Belichtungsautomaten, während der Bearbeitung. Die Führungsrollen sind in der Höhe fixiert, jedoch gegen Federdruck quer zur Längsachse des Formbandes verschiebbar. Je nach Dicke des eingelegten Dias laufen die Ränder des Bandes mehr oder weniger tief in den Hohlkehlen der Führungsrollen entlang, wobei sich die Führungsrollen entsprechend abstandsmäßig einstellen. Infolge der V-Ausbildung der Umfangsflächen liegt dabei das Band stets in gleicher Höhenlage.
- Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht und eine Draufsicht des Formbandes, teilweise mit eingesteckten Diapositiven, F i g. 2 besondere Ausführungsformen der Ausstanzungen des Formbandes, F i g. 3 a bis 3 c eine Vorrichtung zum Einsetzen der Diapositive in das Formband und F i g. 4 a und 4 b eine Vorrichtung zum Durchführen des mit Diapositiven gefüllten Formbandes durch ein Bearbeitungsgerät.
- Das in F i g. 1 dargestellte Formband ist aus zwei parallellaufenden Streifen aus klar durchsichtiger Kunststoffolie hergestellt, die durch querverlaufende Verbindungsnähte 3, beim Ausführungsbeispiel Schweißnähte, miteinander verbunden sind, wodurch Diapositivtaschen geschaffen sind. Für das Band kommen beliebige geeignete Materialien, beispielsweise Kunststoffolie, Papier, Gewebe, Metall in Frage. Die Verbindungsnähte entstehen beispielsweise durch Verschweißen, Verkleben oder Vernieten der Folien des Bandes. Der Abstand der Verbindungsnähte ist so gewählt, daß zwischen je zwei Verbindungsnähten gerade ein beispielsweise schon eingerahmtes Diapositiv eingeschoben werden kann. Die Verbindungsnähte sind nicht ganz bis an den oberen Rand der Folien herangeführt, so daß sich die Randabschnitte des Formbandes beim Einstecken der Diapositive auseinanderspreizen lassen (F i g. 3 c). Im Bildbereich der Diapositive ist das Formband mit runden Ausstanzungen 4 a versehen. Diese Ausstanzungen können auch beliebige andere Formen aufweisen, beispielsweise, wie in F i g. 2 dargestellt, unten abgerundet (4 b) oder ganz elliptisch sein (4 c). Das Abrunden der Ausstanzungen zumindest im unteren Bereich der Diapositivtaschen bewirkt, daß die Diapositive beim Einschieben niemals auf einen unteren Rand der Ausstanzungen aufstoßen können, womit sichergestellt ist, daß das Einschieben in jedem Fall ohne Behinderung erfolgt. Beim Ausführungsbeispiel sind die Diapositivtaschen unten offen. Der Abstand der Verbindungsnähte ist dabei so eng gewählt, daß die Diapositive in den Taschen durch die Reibung der anliegenden Folien ausreichend festgehalten werden. Mit 12 sind im Bereich der Verbindungsnähte aus dem Formband herausgestanzte Transportlöcher bezeichnet, in welche ein nicht dargestelltes Transportorgan eingreift, welches das Formband im Belichtungsautomaten schrittweise weitertransportiert.
- In F i g. 3 a bis 3 c ist eine Füllstation 6 gezeigt, mit deren Hilfe die Diapositive in das Formband eingesetzt werden. Das leere Formband wird von einer Rolle 5 a mit lotrechter Achse abgewickelt und durch die Füllstation hindurchgeführt und nachfolgend entweder wieder auf einer Rolle 5 b mit lotrechter Achse aufgewickelt oder beispielsweise in einem Faltmagazin 5 c zusammengelegt. Die Füllstation hat einen lotrechten Führungskanal 7, der oben offen und unten geschlossen ist, und durch den das Formband lotrecht aufgerichtet hindurchgezogen wird. Wie insbesondere aus F i g. 3 c ersichtlich, weisen die Innenflächen des Führungskanals nahe den oberen Rändern je eine parallel zum Rand durchlaufende Führungsnut 8 auf, in denen die oberen Ränder der beiden Folien des Formbandes entlanggeführt werden. Dadurch wird das Formband aufgespreizt und können die Diapositive entsprechend ohne Behinderung von oben her in die Diapositivtaschen eingeschoben werden.
- Die F i g. 4 a und 4 b zeigen schematisch die Einrichtung zum Führen des Formbandes in einem Bearbeitungsgerät, beispielsweise einem Papierbild-Belichtungsautomaten. Die Einrichtung hat zwei Paar Führungsrollen 10 mit lotrechter Achse, die paarweise beidseitig an dem durch das Gerät waagerecht hindurchgeführten Formband 1 anliegen. Wie aus F i g. 4 b ersichtlich, sind die Umfangsflächen der Führungsrollen als V-förmige Hohlkehlen 11 ausgebildet, in denen die Formbandränder stets in der waagerechten Mittelebene der Führungsrollen laufen. Die Führungsrollen sind mit ihren lotrechten Achsen gegen Federdruck quer zur Formbandlängsachse verschiebbar, so daß die Führungsrollen nach außen nachgeben, sobald die Dicke des Formbandes, beispielsweise bei dicken Diapositivrähmchen, zunimmt. Trotz dieser geringen Verschiebung der Führungsrollen läuft das Formband innerhalb der Hohlkehlen stets in der gleichen Höhenlage, so daß die Scharfeinstellung des Belichtungsautomaten gewahrt bleibt. Mit 9 ist die Gleitbahn angedeutet, auf der das Formband durch das Gerät hindurchgeführt wird. Der Lichtstrom ist mit Pfeilen dargestellt.
Claims (6)
- Patentansprüche: 1. Transporteinrichtung für gerahmte Diapositive, insbesondere für die Bearbeitung der Diapositive in Kopieranstalten und Fotolabors, die ein beliebig langes Band mit Bildfenster-Ausstanzungen enthält, mit welchem die Diapositive durch die einzelnen Bearbeitungsstationen hindurchgeführt werden, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß das Band (1) aus zwei klar durchsichtigen, übereinander angeordneten Folien (1 a,1 b) zusammengesetzt ist, die durch quer laufende Verbindungsnähte (3) miteinander verbunden sind und zwischen die das Diapositiv eingesteckt wird.
- 2. Transporteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausstanzungen (4) mindestens auf der einen Seite der Bandlängsachse in an sich bekannter Weise abgerundet sind.
- 3. Transporteinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsnähte (3) in einem Abstand vor den Rändern des Bandes (1) enden.
- 4. Transporteinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich jeder Diapositivtasche im Band (1) eine als Ausstanzung, Einkerbung, Farbpunkt, Magnetpunkt oder dergleichen ausgebildete Transportmarkierung angeordnet ist.
- 5. Einrichtung zum Füllen des Bandes der Transporteinrichtung nach Anspruch 1 mit Diapositiven, gekennzeichnet durch einen lotrechten, unten geschlossenen Führungskanal (7), der die beiden Folien des Förderbandes enthält und dessen Innenflächen nahe dem oberen Rand je eine parallel zum Rand durchlaufende Führungsnut (8) aufweisen, die die Randabschnitte der beiden Folien aufspreizt.
- 6. Einrichtung zum Befördern des Bandes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in unmittelbarer Nähe des Bildfensters an einem Bearbeitungsgerät zu beiden Seiten des Bandes (1) mindestens zwei Paar Führungsrollen (10) mit lotrechter Achse gelagert sind, deren Achsen in waagerechter Ebene gegen Federdruck quer zum Band verschiebbar sind, und daß die Umfangsflächen der Führungsrollen als V-förmige Hohlkehlen ausgebildet sind.
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|---|---|---|---|
| DEW44884A DE1299215B (de) | 1967-09-30 | 1967-09-30 | Transporteinrichtung fuer gerahmte Diapositive, insbesondere fuer die Bearbeitung der Diapositive in Kopieranstalten und Fotolabors |
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| DE1299215B true DE1299215B (de) | 1969-07-10 |
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ID=7604258
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Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE1299215B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2838551A1 (de) * | 1978-09-04 | 1980-03-06 | Johannes Honerkamp | Aufnahmevorrichtung fuer diarahmen |
| DE3045963A1 (de) * | 1979-12-28 | 1981-09-03 | Fuji Photo Film Co., Ltd., Minami-Ashigara, Kanagawa | "haltevorrichtung fuer negativfilm" |
| DE3130375A1 (de) * | 1981-07-31 | 1983-02-17 | Agfa-Gevaert Ag, 5090 Leverkusen | Eine in einem endlosband zusammenhaengende vielzahl von taschen zur aufnahme von zu einem auftrag gehoerenden filmstreifen und positivbildern |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1181043B (de) * | 1963-07-11 | 1964-11-05 | Agfa Ag | Transporteinrichtung fuer gerahmte Diapositive fuer Kopiergeraete |
| DE1197328B (de) * | 1962-02-23 | 1965-07-22 | Herrmann & Kraemer O H G | Flachbehaelter fuer Diapositive |
-
1967
- 1967-09-30 DE DEW44884A patent/DE1299215B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1197328B (de) * | 1962-02-23 | 1965-07-22 | Herrmann & Kraemer O H G | Flachbehaelter fuer Diapositive |
| DE1181043B (de) * | 1963-07-11 | 1964-11-05 | Agfa Ag | Transporteinrichtung fuer gerahmte Diapositive fuer Kopiergeraete |
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| DE2838551A1 (de) * | 1978-09-04 | 1980-03-06 | Johannes Honerkamp | Aufnahmevorrichtung fuer diarahmen |
| FR2435063A1 (fr) * | 1978-09-04 | 1980-03-28 | Honerkamp Johannes | Procede de fabrication d'un dispositif destine a maintenir en chaine des cadres de diapositives et dispositif fabrique par ce procede |
| DE3045963A1 (de) * | 1979-12-28 | 1981-09-03 | Fuji Photo Film Co., Ltd., Minami-Ashigara, Kanagawa | "haltevorrichtung fuer negativfilm" |
| DE3130375A1 (de) * | 1981-07-31 | 1983-02-17 | Agfa-Gevaert Ag, 5090 Leverkusen | Eine in einem endlosband zusammenhaengende vielzahl von taschen zur aufnahme von zu einem auftrag gehoerenden filmstreifen und positivbildern |
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