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DE1298812B - Schubklinkenschaltwerk - Google Patents

Schubklinkenschaltwerk

Info

Publication number
DE1298812B
DE1298812B DE1966V0032103 DEV0032103A DE1298812B DE 1298812 B DE1298812 B DE 1298812B DE 1966V0032103 DE1966V0032103 DE 1966V0032103 DE V0032103 A DEV0032103 A DE V0032103A DE 1298812 B DE1298812 B DE 1298812B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pawl
ratchet wheel
thrust
ratchet
wheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1966V0032103
Other languages
English (en)
Inventor
Kaden Eberhard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Glashuetter Uhrenbetrieb GmbH
Original Assignee
Glashuetter Uhrenbetrieb GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Glashuetter Uhrenbetrieb GmbH filed Critical Glashuetter Uhrenbetrieb GmbH
Priority to DE1966V0032103 priority Critical patent/DE1298812B/de
Publication of DE1298812B publication Critical patent/DE1298812B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H31/00Other gearings with freewheeling members or other intermittently driving members
    • F16H31/003Step-by-step mechanisms for rotary motion
    • F16H31/005Step-by-step mechanisms for rotary motion with pawls driven by a reciprocating or oscillating transmission member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Schubklinkenschaltwerk, insbesondere für die Fortschaltung eines Räderwerks in Uhren, das bei der Umsetzung oszillierender Bewegungen in eine Rotationsbewegung Verwendung findet.
  • Schubklinkenanordnungensind in vielfältiger Form bekannt. Eine z. B. auch in Uhren mit derartigen Anordnungen zu lösende Aufgabe besteht darin, die Bewegungen des Ankers eines elektromechanischen Wandlers (Relais,_ Zugmagnet od. dgl.) derart zu zählen, daß ein Bewegungsvorgang dieses Ankers die Fortbewegung eines mit einer Verzahnung versehenen Rads um nur eine Zahnteilung verursacht.
  • Die Schwierigkeit der Realisierung dieses Vorhabens besteht oft darin, daß die Bewegungsamplitude des Ankers nicht konstant ist. Es entsteht hierdurch die Gefahr, daß die Weiterbewegung des Rads nicht nur um den Betrag einer Zahnteilung, sondern um zwei oder mehr erfolgen kann. Dieser Fehler kann sowohl durch eine zu weit verschobene Eingriffsstellung, als auch durch eine zu weit ausgeführte Schubbewegung der Klinke entstehen. Weiterhin ist eine Abweichung von der gewünschten Funktion der Anordnung einerseits dadurch möglich, daß sich das durch den Bewegungsvorgang des Ankers in Bewegung gesetzte Rad infolge seiner Trägheit um mehr als nur eine Zahnteilung vorwärtsdreht, andererseits aber auch dadurch, daß das Rad bei Bewegung des Ankers des elektromagnetischen Wandlers entgegen der Fortschaltrichtung durch die Übertragungsmittel (Schubklinke od. dgl.) wieder rückläufig bewegt wird.
  • Bekannt sind Schubklinkeneinrichtungen, bei denen die ursprünglich unterschiedliche Bewegungsamplitude durch den Einsatz spezieller Anschlagmittel für den Anker begrenzt wird und auf diese Weise die Möglichkeit der Erfassung zweier Sperradzähne ausgeschlossen wird.
  • Neben dem hierbei zu treibenden höheren konstruktiven Aufwand ist das durch das Zusammenspiel von Anker und der Anschlagmittel entstehende Geräusch vom Verbraucher unerwünscht.
  • Bei einem weiteren bekannten Klinkenschaltwerk sind zwei unter Verspannung stehende Federn als Zugklinken eingesetzt, deren Eingriff in die Aussparungen des Schaltrads durch pockenbetätigte Klinkensteuerhebel gesteuert wird. Die Einrichtung vermeidet den Nachteil des möglichen Überlaufens und Rücklaufens nur durch einen großen Aufwand an Antriebs- und Übertragungsgliedern. Infolge des dadurch bedingten Raum- und Kraftbedarfs sind derartige Schallwerke nur bedingt einsetzbar. Zur Um- setzung oszillierender Bewegungen in eine Drehbewegung in nur einer Richtung mit kleinem Raum, wie beispielsweise in Uhren, ist der Einsatz technisch kaum zu verwirklichen.
  • Das oben beschriebene Überlaufen des Sperrads wird bei bekannten Konstruktionen durch Einrichtungen verhindert, bei denen eine dem Weiterschalten des Rads dienende Klinke mit Hilfe eines Anschlags am Ende des Schubvorgangs in den Grund der Sperrverzahnung gedrückt wird. Die bei diesem Vorgang entstehende Reibung und der Formschluß zwischen Klinke und Rad verhindert ein Überlaufen des Rads nach erfolgtem Schub.
  • Bekannte derartige Anordnungen mit Verwendung einer Feder als Schubklinke haben den Nachteil, daß die Abstützung durch einen Anschlag bei Hubende einseitig erfolgt und dadurch ein Verkanten der Schubklinkenfeder entstehen kann.
  • Es sind auch Anordnungen bekannt, bei denen das Weiterschalten des Sperrads durch ein tangential bewegtes Schubteil geschieht. Dieses Schubteil ist mit einem plastischen Überzug versehen, so daß sich zwischen Schubteil und Sperrad eine sichere Reibkupplung ergibt. Auch durch diese Anordnung wird zwar sicher ein Überlaufen des Rads vermieden, jedoch ist bei der Rückwärtsbewegung des Schubteils ein großer Energieverlust zu verzeichnen und es entsteht ein' hoher mechanischer Verschleiß. Des weiteren ist das Weiterschalten des Sperrads um je einen Zahn pro Vorwärtshub des Schubteils nicht gewährleistet, bzw. es muß eine Amplitudenbegrenzung für das Schubteil vorgesehen werden, wodurch die bereits beschriebenen Nachteile entstehen. Darüber hinaus ist bei Beschleunigung des Sperrads mit Sicherheit ein nicht beherrschbarer Schlupf zu erwarten. Der Herstellungsaufwand ist größer als bei den üblichen Schubklinkenanordnungen.
  • Schubklinkenanordnungen enthalten im allgemeinen Rücklaufsicherungen, durch deren Einsatz ein Rückwärtsdrehen des Sperrads verhindert wird.
  • Die Rücklaufsicherungen sind bei bekannten Lösungen in Form von Federn oder Klinken ausgebildet.
  • Die Stützkraft der als Rücklaufsperren eingesetzten Federn ist sehr gering, zumal oftmals eine recht schwache Feder verwendet werden muß, um eine Abbremsung des Sperrads beim Vorschub in Grenzen zu halten. ` Sofern größere Rücklaufkräfte bei nur geringer zulässiger Abbremsung des Sperrads in Vorwärtsrichtung aufzunehmen sind, werden Klinken eingesetzt. Der Nachteil dieser Klinken ist der höhere Fertigungsaufwand im Verhältnis zur Feder.
  • Neben ausreichender Stützkraft und nur geringer Abbremsung des Sperrads in Vorwärtsrichtung muß von einer Rücklaufsicherung Justierbarkeit verlangt werden. Bei Verwendung von Stützfedern werden diese zu diesem Zweck oftmals verschiebbar angeordnet. Der Nachteil bekannter derartiger Anordnungen ist die allgemein fehlende Feinfühligkeit der Verstellung. Sofern Klinken als Rücklaufsperren verwendet werden, wird oftmals auf Justierbarkeit verzichtet, zur Sicherstellung der Funktion jedoch die Einhaltung enger Herstellungstoleranzen vorgeschrieben. Diese Anordnungen können aber infolge begrenzter Herstellungsgenauigkeiten nicht in jedem Fall befriedigen.
  • Zweck und Aufgabe der Erfindung ist es jedoch, eine nach Möglichkeit billige unbedingt funktionssichere Schubklinkeneinrichtung zu schaffen, die in der Läge ist, schwankende Bewegungsamplituden eines antreibenden Ankers ohne Störung des gewünschten Bewegungsablaufs auszugleichen.
  • Erfindungsgemäß ist bei einem Schubklinkenschaltwerk, bei dem mit Hilfe einer an einem oszillierende Bewegungen ausführenden Anker befestigte Schubfeder oder -klinke ein Sperrad schrittweise bewegt wird und Mittel zur Verhinderung des Überlaufens des Sperrads vorgesehen sind, ein Exzenter als einstellbare überlaufsicherung vorgesehen. Der Exzenter weist eine Aussparung für den Durchgang des Sperrads auf, wodurch zwei beiderseits des Sperrads nach jeder Vollendung eines Schubs der Schubklinke mit dieser zusammenwirkende Vorsprünge bzw. Ansätze gebildet werden.
  • Der erfindungsgemäße Aufbau hat außer den in der Lösung bereits dargelegten Vorteilen den Vorzug, daß bei jeder Hubbewegung des Ankers das Sperrad um nur eine Teilung weitergeschaltet wird. Ein überlauf bzw. Rücklauf ist auf Grund der Lösung ausgeschlossen, auch ist eine einfache und genaue Justierbarkeit für die Bewegungsbahn der Schubklinke sowie für die Rücklaufsicherung gewährleistet und der gesamte Aufbau bedingt nur einen verhältnismäßig geringen Herstellungsaufwand.
  • An Hand einer Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht der Schubklinkenanordnung, F i g. 2 einen Schnitt der Schubklinkenanordnung nach F i g. 1.
  • In F i g. 1 ist an einem durch einen elektromechanischen Wandler betriebenen Anker 1 die Schubklinke 2 in Form einer Blattfeder und die aus Aluminiumblech gebildete Abstützung 3 befestigt. Vor Beginn der Schubbewegung liegt die Schubklinke 2 mit Verspannung auf der Abstützung 3 auf. In dargestellter Funktionsstellung ist der Vorschub beendet. Durch den Exzenter 4 wird die Schubklinke in die Zahnlücke des Sperrads 5 gedrückt, so daß bei größerer Amplitude des Ankers 1 kein überlauf ermöglicht wird. Zum sicheren Andruck der Schubklinke 2 in den Zahngrund besitzt der Exzenter 4 eine Ausspareng B. Die Sperrfeder 6, befestigt an dem Teil 7, besitzt eine Aussparung, so daß sie über das Sperrrad 5 greift und dieses gegen Rückwärtsdrehung sichert. Die Einstellung der Sperrfeder 6 erfolgt durch Schwenken des Teils 7 um das nahe des Sperraddrehpunkts 11 befindlichen Lagers 12. Mit dem Arretierungsmittel9 ist eine Feststellung des Rücklaufmittels gewährleistet. Die Einstellung des Exzenters erfolgt durch Drehung desselben um seine Lagerung 10.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schubklinkenschaltwerk, insbesondere für die Fortschaltung eines Räderwerkes in Uhren, bei dem mit Hilfe einer an einem oszillierende Bewegungen ausführenden Anker befestigten Schubfeder oder -klinke ein Sperrad schrittweise bewegt wird und Mittel zur Verhinderung des Überlaufes des Sperrades nach erfolgtem Schub vorgesehen sind, dadurch gekennzeichn e t, daß ein Exzenter (4) als einstellbare überlaufsicherung vorgesehen ist.
  2. 2. Schubklinkenschaltwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenter eine Aussparung (8) für den Durchgang des Sperrades (5) aufweist, wodurch zwei beiderseits des Sperrrades (5) nach jeder Vollendung eines Schubes der Schubklinke (2) mit dieser zusammenwirkende Vorsprünge bzw. Ansätze gebildet werden.
DE1966V0032103 1966-10-08 1966-10-08 Schubklinkenschaltwerk Pending DE1298812B (de)

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DE (1) DE1298812B (de)

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