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DE1108999B - Klinkenschaltwerk - Google Patents

Klinkenschaltwerk

Info

Publication number
DE1108999B
DE1108999B DEW25836A DEW0025836A DE1108999B DE 1108999 B DE1108999 B DE 1108999B DE W25836 A DEW25836 A DE W25836A DE W0025836 A DEW0025836 A DE W0025836A DE 1108999 B DE1108999 B DE 1108999B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pawl
ratchet
ratchet wheel
area
rotation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW25836A
Other languages
English (en)
Inventor
Dirk Bruer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebrueder Welger GmbH and Co KG
Original Assignee
Gebrueder Welger GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gebrueder Welger GmbH and Co KG filed Critical Gebrueder Welger GmbH and Co KG
Priority to DEW25836A priority Critical patent/DE1108999B/de
Publication of DE1108999B publication Critical patent/DE1108999B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H31/00Other gearings with freewheeling members or other intermittently driving members
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D78/00Haymakers with tines moving with respect to the machine
    • A01D78/005Turners; Tedders
    • A01D78/006Rotating turners
    • A01D78/007Control mechanisms therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D5/00Braking or detent devices characterised by application to lifting or hoisting gear, e.g. for controlling the lowering of loads
    • B66D5/32Detent devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D41/00Freewheels or freewheel clutches
    • F16D41/12Freewheels or freewheel clutches with hinged pawl co-operating with teeth, cogs, or the like
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D2700/00Capstans, winches or hoists
    • B66D2700/05Brakes with mechanisms with latches for hoists or similar devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES
PATENTAMT
W 25836 XH/47h
ANMELDETAG: 18. JUNI 1959
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UNDAUSGABE DER AUSLEGESCHRIFT: 15. JUNI 1961
Die Erfindung betrifft ein Klinkenschaltwerk, das aus einer in einem begrenzten Bereich schwenkbaren Schwinge mit einer daran angelenkten Schaltklinke, einem zur Schwinge gleichachsigen Schaltrad, einer gestellfest gelagerten Sperrklinke und einem Aushebenocken für die Schaltklinke besteht, wobei das Schaltrad in der einen Drehrichtung unter Belastung steht.
Bei einer bekannten Ausführung eines solchen Klinkenschaltwerkes zum Heben und Senken von Lasten ist sowohl die Schaltklinke als auch die Sperrklinke durch einen von Hand verschwenkbaren Aushebenocken aus dem Schaltrad ausklinkbar, so daß dieses sich unter dem Gewicht der absinkenden Last ungehemmt zurückdrehen kann.
Bekannt ist es auch, die an einem umlaufenden Hebel gelagerte Schaltklinke eines Klinkenschaltwerkes für unterschiedlich große Drehwinkel des Schaltrades durch Auflaufen auf einen gestellfesten Aushebenocken und auf einen verstellbaren Einrücknokken zu steuern.
Ferner ist ein Klinkenschaltwerk bekannt, bei dem zum Freigeben des Schaltrades die Schaltklinke und die Sperrklinke dadurch gleichzeitig ausklinkbar sind, daß durch eine der Schaltbewegung entgegengesetzte Bewegung der Schaltschwinge die an ihr angelenkte Schaltklinke auf die Sperrklinke auftrifft.
Bei all diesen Klinkenschaltwerken kann sich das Schaltrad nach Ausklinken der Schalt- und der Sperrklinke unter dem Einfluß eines am Schaltrad wirkenden Drehmoments ungehemmt verdrehen.
Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, ein Klinkenschaltwerk zu schaffen, das mittels der die Schaltklinke tragenden Schwinge in beiden Drehrichtungen schrittweise schaltbar ist.
Ein solches Klinkenschaltwerk eignet sich z. B. dazu, bei Landmaschinen, die während ihrer Fahrt über einen Acker oder eine Wiese Erntegut wie Stroh, Heu od. dgl. vom Erdboden aufnehmen, das Aufnahmegerät je nach Beschaffenheit des Erntegutes und der Bodenverhältnisse bald höher bald tiefer zum Erdboden einzustellen, und zwar mittels eines Zugseiles vom Fahrersitz einer Zugmaschine während der Fahrt.
Erreicht wird das gesteckte Ziel erfindungsgemäß dadurch, daß der Aushebenocken den Eingriffsbereich der Schaltklinke am Schaltrad in zwei Bereiche unterteilt, die durch eine dem Aushebenocken entsprechende Lücke voneinander getrennt sind, wobei im einen Bereich das Schaltrad von der Schaltklinke schrittweise gedreht und von der Sperrklinke gegen Rückdrehen im Sinne des Lastmomentes am Schaltrad gesichert wird, im anderen Bereich die Sperr-Klinkenschaltwerk
Anmelder:
Gebrüder Welger,
Wolfenbüttel, Gebr.-Welger-Straße
Beanspruchte Priorität:
Schaustellung auf der am 3. Mai 1959 eröffneten
45. Wanderausstellung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft in Frankfurt am Main.
Dirk Bruer, Wolfenbüttel,
ist als Erfinder genannt worden
klinke in an sich bekannter Weise von der Schwinge ausgehoben und das unter Last stehende Schaltrad beim RUckhub der Schaltklinke schrittweise nachgelassen wird.
Weitere Einzelheiten der Erfindung seien an Hand eines Ausführungsbeispiels beschrieben. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 in schematischer Darstellung einen Ausschnitt aus einer landwirtschaftlichen Maschine mit einem Klinkenschaltwerk nach der Erfindung,
Fig. 2 und 3 Ansichten des Klinkenschaltwerkes in zwei Betriebsstellungen und
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 2.
Die als Ausführungsbeispiel gewählte landwirtschaftliche Maschine (Fig. 1) besitzt als Aufnahmegerät eine umlaufende, mit Zinken besetzte Trommel T. Diese ist an einem schwenkbar um den Zapfen Z am Maschinengestell gelagerten Hebel i? drehbar gelagert; der Hebel H hängt mit seinem freien Ende an einem Seil S. Letzteres ist um eine Seilscheibe L geschlungen, auf die es mehr oder weniger aufwickelbar ist. Zu diesem Zweck ist die Seilscheibe L mit dem auf der Drehachse D gelagerten Schaltradi? verbunden.
Das Klinkenschaltwerk ist in den Fig. 2 bis 4 in größerem Maßstab dargestellt.
Auf einer am Maschinengestell befestigten Grundplatte 1 sind um den Drehzapfen 2 frei drehbar sowohl das Schaltrad 3 als auch die Schaltschwinge S gelagert. An letztere ist die in die Zähne des Schaltrades 3 greifende Schaltklinke 6 angelenkt. Am freien
109 617/249
Ende der Schwinge 5 ist das Zugseil 7 befestigt, mittels dessen die Schwinge vom Fahrersitz einer Zugmaschine aus betätigt wird, d. h. um die Achse 2 hin- und hergeschwenkt werden kann. Eine kräftige Zugfeder 8, die an der Schaltschwinge 5 angreift und am Maschinengestell befestigt ist, sucht die Schwinge ständig gegen den Ruheanschlag la auf der Grundplatte 1 zu ziehen. Auf letzterer ist eine Sperrklinke 9 um einen gestellfesten Zapfen schwenkbar gelagert, die unter der Wirkung einer Feder 10 in die Zähne des Schaltrades 3 eingreift.
Die Grundplatte 1 weist ferner einen gestellfesten Aushebenocken 11 auf, der im Bewegungsbereich der Schaltklinke 6 angeordnet ist und eine Auflauffläche für einen seitlichen Ansatz 6' (strichpunktiert in Fig. 4 angedeutet) der Schaltklinke 6 aufweist.
Das Heben und Senken des an dem Seil 4 hängenden landwirtschaftlichen Gerätes T (Fig. 1) erfolgt schrittweise durch wiederholtes Anziehen und Nachlassen des Zugseiles 7 in zwei Schwenkbereichen, und zwar in dem Schwenkbereich α (Heben) und im Schwenkbereich & (Senken). Im Schwenkbereich α greift die Schaltklinke 6 in die Zähne des Schaltrades 3 ein und verdreht dieses beim Anziehen des Zugseiles? im Uhrzeigersinn so weit, bis die Schaltklinke 6 durch Auflaufen auf den Aushebenocken 11 ausklinkt. Bei dieser Schaltung wird das Lastseil 4 auf die mit dem Schaltrad 3 verbundene Seilscheibe L aufgewickelt, d. h., das landwirtschaftliche Gerät T wird angehoben. Ein Zurückdrehen des Schaltrades 3 wird hierbei durch die Sperrnase 9' der Sperrklinke 9 verhindert.
Nach wiederholtem Schalten in dieser Drehrichtung gelangt die Schaltklinke 6 auf einen unverzahnten Abschnitt 13 des Schaltrades und damit das Schaltwerk in seine Endstellung für die eine Drehrichtung (Heben). Diese Art, den Wirkungsbereich eines Klinkenschaltwerkes zu begrenzen, ist an sich bekannt.
Wird die Schaltschwinge 5 im Uhrzeigersinn weitergeschwenkt, dann wird zunächst durch die Auflauffläche des Aushebenockens 11 die Schaltklinke 6 ausgehoben; sie gelangt aber nach Überschreiten des Aushebenockens 11 wieder in Eingriffsbereitschaft zu dem Schaltrad 3 (Fig. 3). Hierbei trifft die Schaltklinke 6 auf die Sperrklinke 9 und hebt diese in an sich bekannter Weise aus. Dies geschieht kurz bevor die Schaltklinke 6 selber ganz in die Zahnung des Schaltrades 3 einfallen kann. Infolgedessen findet das am Lastseil 4 wirksame Gewicht des landwirtschaftlichen Gerätes Zeit, das Schaltrad 3 mittels der Seilscheibe L in entgegengesetzter Richtung, d. h. entgegen dem Uhrzeigersinn um einen Schaltschritt zurückzudrehen. Hierbei wird die Schaltklinke 6 für jeden dieser Schaltschritte als Sperrklinke am Schaltrad 3 wirksam.
Bei jedem kurzen Nachlassen des Zugseiles 7 durch den Fahrer der Zugmaschine läuft die Schaltklinke 6 unter Wirkung der Zugfeder 8 auf die rückseitige Auflauffläche des Nockens 11 auf und wird von dieser ausgehoben, während sich das Schaltrad 3 unter der Last noch etwas weiter zurückdreht, bis es mit dem nächsten Zahn auf die wieder einfallende Sperrklinke 9 trifft. Durch wiederholtes Schalten in diesem Sinne wird die Last Γ am Lastseil 4 schrittweise gesenkt, bis die Endstellung des Schaltwerkes für diese Drehrichtung erreicht ist. Diese Endstellung wird durch den überhöhten Zahn 14 des Schaltrades 3 begrenzt, der ein weiteres Übergreifen der Sperrklinke 9
ίο verhindert.
Statt durch Gewichtswirkung kann das Rückdrehen des Schaltrades 3 entgegen dem Uhrzeigersinn auch durch eine Feder erfolgen, die beim schrittweisen Drehen des Schaltrades im Uhrzeigersinne gespannt wird.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Klinkenschaltwerk, bestehend aus einer in einem begrenzten Bereich um ein Schaltrad schwenkbaren Schwinge mit einer daran angelenkten Schaltklinke, einer gestellfest gelagerten Sperrklinke und einem Aushebenocken für die Schaltklinke, wobei das Schaltrad in der einen Drehrichtung unter Belastung steht, dadurch ge- kennzeichnet, daß der Aushebenocken (11) den Eingriffsbereich der Schaltklinke (6) in zwei Bereiche (α, b) unterteilt, die durch eine dem Aushebenocken entsprechende Lücke voneinander getrennt sind, wobei im einen Bereich (α) das Schaltrad (3) von der Schaltklinke (6) schrittweise gedreht und von der Sperrklinke (9) gegen Rückdrehen im Sinne des Lastmomentes am Schaltrad gesichert wird, im anderen Bereich (Jb) die Sperrklinke (9) in an sich bekannter Weise von der Schwinge (5) ausgehoben wird und das unter Last stehende Schaltrad (3) beim Rückhub der Schaltklinke (6) schrittweise nachgelassen wird.
2. Klinkenschaltwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Schaltrad (3) in an sich bekannter Weise eine Seilscheibe (L) zum Auf- und Abwickeln eines gewichtsbelasteten Seiles (4) od. dgl. verbunden ist.
3. Klinkenschaltwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich (d) der Schaltschwinge (5) das Schaltrad (3) bei seiner schrittweisen Drehung in der einen Drehrichtung eine Feder spannt, durch die es im Bereich (b) der Schaltschwinge (5) in der anderen Drehrichtung schrittweise zurückgedreht wird.
4. Klinkenschaltwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke (9) in an sich bekannter Weise mittels der gegen sie anlaufenden Schaltklinke (6) ausklinkbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 642 350, 950248, 1010167;
VDI-AWF-Handbuch Getriebetechnik, Heft 6062, S. 17.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEW25836A 1959-06-18 1959-06-18 Klinkenschaltwerk Pending DE1108999B (de)

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DE (1) DE1108999B (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1195568B (de) 1963-03-08 1965-06-24 John Deere Lanz Ag Klinkenschaltwerk zum schrittweisen Heben oder Senken einer Last
DE1217403B (de) * 1961-09-22 1966-05-26 Roto Werke A G Vorrichtung zum zeitgerechten Betaetigen der einzelnen Organe einer Druck- und Vervielfaeltigungsmaschine
DE1225934B (de) * 1962-08-09 1966-09-29 Steeper Hugh Ltd Klinkenschaltwerk
DE1254398B (de) * 1963-07-16 1967-11-16 Dechentreiter Maschf Josef Vorrichtung zum Ausheben und Senken des Aufnahmegeraetes eines Ladewagens
DE1298812B (de) * 1966-10-08 1969-07-03 Glashuetter Uhrenbetr E Schubklinkenschaltwerk

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DE1010167B (de) 1954-04-02 1957-06-13 Frieseke & Hoepfner Gmbh Kohlennachschubeinrichtung bei Spiegelbogenlampen von Kinoprojektoren

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