CH497726A - Schubklinkenanordnung - Google Patents
SchubklinkenanordnungInfo
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Description
Schubklinkenanordnung Die Erfindung betrifft eine Schubklinkenanordnung für die Fortschaltung eines Räderwerkes in Uhren, bei der mit Hilfe einer an einem oszillierende Bewegungen ausführenden Anker befestigten Schubklinke ein Sperrrad schrittweise bewegt wird, wobei Mittel zur Verhinderung des Überlaufs des Sperrades nach erfolgtem Schub sowie Mittel zur Rücklaufsicherung für das Sperrrad vorgesehen sind. Schubklinkenanordnungen sind in vielfältiger Form bekannt. Eine zum Beispiel auch in Uhren mit derartigen Anordnungen zu lösende Aufgabe besteht darin, die Bewegungen des Ankers eines elektromechanischen Wandlers (Relais, Zugmagnet oder dergleichen) derart zu zählen, dass ein Bewegungsvorgang dieses Ankers die Fortbewegung eines mit einer Verzahnung versehenen Rades um nur eine Zahnteilung verursacht. Die Schwierigkeit der Realisierung dieses Vorhabens besteht oft darin, dass die Bewegungsamplitude des Ankers nicht konstant ist. Es entsteht hierdurch die Gefahr, dass die Weiterbewegung des Rades nicht nur um den Betrag einer Zahnteilung, sondern um zwei oder mehr erfolgen kann (Überlaufen). Weiterhin ist eine Abweichung von der gewünschten Funktion der Anordnung einerseits dadurch möglich, dass sich das durch den Bewegungsvorgang des Ankers in Bewegung gesetzte Rad infolge seiner Trägheit um mehr als nur eine Zahnteilung vorwärts dreht; anderseits aber auch dadurch, dass das Rad bei Bewegung des Ankers des elektromagnetischen Wandlers entgegen der Fortschaltrichtung durch die Übertragungsmittel (Schubklinke oder dergleichen) wieder rückläufig bewegt wird. Bekannt sind Schubklinkenanordnungen, bei denen die ursprünglich unterschiedliche Bewegungsamplitude durch den Einsatz spezieller Anschlagmittel für den Anker begrenzt und auf diese Weise die Möglichkeit der Erfassung zweier Sperradzähne ausgeschlossen wird. Neben dem hierbei zu treibenden höheren konstruktiven Aufwand ist das durch das Zusammenspiel von Anker und der Anschlagmittel entstehende Geräusch oftmals beim Benutzer störend und unerwünscht. Das oben beschriebene Überlaufen des Sperrades wird bei bekannten Konstruktionen durch Einrichtungen verhindert, bei denen eine dem Weiterschalten des Rades dienende Klinke mit Hilfe eines Anschlages am Ende des Schubvorganges in den Grund der Sperrverzahnung gedrückt wird. Die bei diesem Vorgang entstehende Reibung und der Formschluss zwischen Klinke und Rad verhindert ein Überlaufen des Rades nach erfolgtem Schub. Bekannte derartige Anordnungen unter Verwendung einer Feder als Schubklinke haben den Nachteil, dass die Abstützung durch einen Anschlag beim Hubende einseitig erfolgt und dadurch ein Verkanten der Schubklinkenfeder entstehen kann. Es sind auch Anordnungen bekannt, bei denen das Weiterschalten des Sperrades durch ein tangential bewegtes Schubteil geschieht. Dieses Schubteil ist mit einem plastischen Überzug versehen, so dass sich zwischen Schubteil und Sperrad eine sichere Reibkupplung ergibt. Auch durch diese Anordnung wird zwar sicher ein Überlaufen des Rades vermieden, jedoch ist bei der Rückwärtsbewegung des Schubteiles ein grosser Energieverlust zu verzeichnen, und es entsteht ein hoher mechanischer Verschleiss. Des weiteren ist das Weiterschalten des Sperrades um je einen Zahn pro Vorwärtshub des Schubteiles nicht gewährleistet bzw. es muss eine Amplitudenbegrenzung für das Schubteil vorgesehen werden, wodurch die bereits beschriebenen Nachteile entstehen. Darüber hinaus ist bei Beschleunigung des Sperrades mit Sicherheit ein nicht beherrschbarer Schlupf zu erwarten. Der Herstellungsaufwand ist grösser als bei den üblichen Schubklinkenanordnungen. Schubklinkenanordnungen enthalten im allgemeinen Rücklaufsicherungen, durch deren Einsatz ein Rückwärtsdrehen des Sperrades verhindert wird. Die Rücklaufsicherungen sind bei bekannten Lösungen in Form von Federn oder Klinken ausgebildet. Die Stützkraft der als Rücklaufsperren eingesetzten Federn ist sehr gering, zumal oftmals eine recht schwache Feder verwendet werden muss, um eine Abbremsung des Sperrades beim Vorschub in Grenzen zu halten. Sofern grössere Rücklaufkräfte bei nur geringer zulässiger Abbremsung des Sperrades in Vorwärtsrichtung aufzunehmen sind, werden Klinken eingesetzt. Der Nachteil dieser Klinken ist der höhere Fertigungsaufwand im Verhältnis zur Feder. Neben ausreichender Stützkraft und nur geringer Abbremsung des Sperrades in Vorwärtsrichtung muss von einer Rücklaufsicherung Justierbarkeit verlangt werden. Bei Verwendung von Stützfedern werden diese zu diesem Zweck oftmals verschiebbar angeordnet. Der Nachteil bekannter derartiger Anordnungen ist die allgemein fehlende Feinfühligkeit der Verstellung. Sofern Klinken als Rücklaufsperren verwendet werden, wird oftmals auf Justierbarkeit verzichtet, zur Sicherstellung der Funktion jedoch die Einhaltung enger Herstellungstoleranzen vorgeschrieben. Diese Anordnungen können aber infolge begrenzter Herstellungsgenauigkeiten nicht in jedem Fall befriedigen. Zweck und Aufgabe der Erfindung ist es, eine wenig aufwendige und unbedingt funktionssichere Schubklinkenanordnung zu schaffen, die in der Lage ist, schwankende Bewegungsamplituden eines antreibanden Ankers ohne Störung des gewünschten Bewegungsablaufes auszugleichen. Die Aufgabe wird erfindungsgemäss gelöst, indem zu der Schubklinke ein die Bewegungsbahn der Schubklinkenspitze sicherndes Abstützorgan und ein Exzenter als Überlaufsicherung angeordnet sind und dass zur Rücklaufsicherung des Sperrades eine durch Schwenken einstellbare Sperrfeder vorgesehen ist. In vorteilhafter Ausgestaltung der Anordnung kann man den Exzenter drehbar und damit in seiner Wirkung einstellbar lagern und ihn mit einer Aussparung versehen, die dem Sperrad Platz gewährt, so dass die dadurch entstehenden Ansätze des Exzenters beiderseits des Sperrades mit der Schubklinke zusammenwirken, wodurch ein Verkanten der Feder vermieden wird. Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform kann darin bestehen, dass die Abstützung der Schubklinke durch Biegen einstellbar ist und dass diese vorzugsweise aus Aluminium besteht. Zum Zwecke der Rücklaufsicherung wird eine Sperrfeder angewandt, die ausgespart und auf Zug beansprucht, und an einem vorzugsweise in unmittelbarer Nähe des Sperraddrehpunktes gelagerten Teil drehbar sein kann sowie Mittel zur Arretierung dieses Teiles aufweisen kann. An Hand einer Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht der Schubklinkenanordnung Fig. 2 einen Schnitt der Schubklinkenanordnung nach Fig. 1. In Fig. 1 ist an einem durch einen elektromecha- nischen Wandler betriebenen Anker 1 die Schubklinke 2 in Form einer Blattfeder und die aus Aluminiumblech gebildete Abstützung 3 befestigt. Vor Beginn der Schubbewegung liegt die Schubklinke 2 mit Vorspannung auf der Abstützung 3 auf. In dargestellter Funktionsstellung ist der Vorschub beendet. Durch den Exzenter 4 wird die Schubklinke in die Zahnlücke des Sperrrades 5 gedrückt, so dass bei grösserer Amplitude des Ankers 1 kein Überlauf möglich ist. Zum sicheren Andruck der Schubklinke 2 in den Zahngrund besitzt der Exzenter 4 eine Aussparung 8. Die Sperrfeder 6, befestigt am Teil 7, besitzt eine Aussparung, so dass sie über das Sperrad 5 greift und dieses gegen Rückwärtsdrehung sichert. Die Einstellung der Sperrfeder 6 erfolgt durch Schwenken des Teiles 7 um das nahe des Sperraddrehpunktes 11 befindliche Lager 12. Mit dem Arretierungsmittel 9 ist eine Feststellung des Rück laufmittels gewährleistet. Die Einstellung des Exzenters erfolgt durch Drehung desselben um seine Lagerung 10. Der beschriebene Aufbau hat ausser den in der Lösung bereits dargelegten Vorteilen den Vorzug, dass bei jeder Hubbewegung des Ankers das Sperrad um nur eine Teilung weitergeschaltet wird. Ein Überlauf bzw. Rücklauf ist auf Grund der Lösung ausgeschlossen, auch ist eine einfache und genaue Justage für die Bewegungsbahn der Schubklinke sowie für die Rücklaufsicherung gewährleistet und der gesamte Aufbau bedingt nur einen verhältnismässig geringen Herstellungsaufwand.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHSchubklinkenanordnung für die Fortschaltung eines Räderwerkes in Uhren, bei der mit Hilfe einer an einem oszillierende Bewegungen ausführenden Anker befestigten Schubklinke ein Sperrad schrittweise bewegt wird, wobei Mittel zur Verhinderung des Überlaufes des Sperrades nach erfolgtem Schub sowie Mittel zur Rücklaufsicherung für das Sperrad vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass zu der Schubklinke (2) ein die Bewegungsbahn der Schubklinkenspitze sicherndes Abstützorgan (3) und ein Exzenter (4) als Überlauf- sicherung angeordnet sind und dass zur Rücklaufsicherung des Sperrades (5) eine durch Schwenken einstellbare Sperrfeder (6) vorgesehen ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Exzenter (4) einstellbar angeordnet ist.2. Anordnung nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Exzenter (4) eine Aussparung (8) für den Durchgang des Sperrades (5) aufweist, wodurch zwei beiderseits des Sperrades (5) nach jeder Vollendung eines Schubes der Schubklinke mit dieser zusammenwirkende Vorsprünge bzw. Ansätze gebildet sind.3. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützorgan (3) der Schubklinke (2) durch Biegen einstellbar angeordnet ist.4. Anordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützorgan (3) aus Aluminium besteht.5. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehpunkt (12) der schwenkbaren Sperrfeder (6) nahe des Sperraddrehpunktes (11) angeordnet ist.6. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrfeder (6) für den Durchgang des Sperrades (5) eine Aussparung besitzt.7. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrfeder (6) selber schwcnkbar angeordnet ist, oder über ein Schwenkorgan (7), aut welchem sie befestigt ist, eine Schwenkbewegung ausführen kann.
Applications Claiming Priority (1)
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Also Published As
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Legal Events
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