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DE1298599B - Elektrische Schaltervorrichtung - Google Patents

Elektrische Schaltervorrichtung

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Publication number
DE1298599B
DE1298599B DEO10937A DEO0010937A DE1298599B DE 1298599 B DE1298599 B DE 1298599B DE O10937 A DEO10937 A DE O10937A DE O0010937 A DEO0010937 A DE O0010937A DE 1298599 B DE1298599 B DE 1298599B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
switch device
fixed
contact parts
stop
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEO10937A
Other languages
English (en)
Inventor
Jaquet Reynold
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Les Fabriques dAssortiments Reunies SA FAR
Original Assignee
Les Fabriques dAssortiments Reunies SA FAR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Les Fabriques dAssortiments Reunies SA FAR filed Critical Les Fabriques dAssortiments Reunies SA FAR
Publication of DE1298599B publication Critical patent/DE1298599B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/54Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand the operating part having at least five or an unspecified number of operative positions
    • H01H19/56Angularly-movable actuating part carrying contacts, e.g. drum switch
    • H01H19/563Angularly-movable actuating part carrying contacts, e.g. drum switch with an initial separation movement perpendicular to the switching movement
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H1/00Contacts
    • H01H1/12Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage
    • H01H1/36Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by sliding
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H15/00Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for actuation in opposite directions, e.g. slide switch
    • H01H15/02Details
    • H01H15/06Movable parts; Contacts mounted thereon

Landscapes

  • Motor Or Generator Current Collectors (AREA)
  • Measurement Of The Respiration, Hearing Ability, Form, And Blood Characteristics Of Living Organisms (AREA)
  • Push-Button Switches (AREA)

Description

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Die Erfindung betrifft eine elektrische Schalter- gerätefesten, einem bestimmten Meßbereich entsprevorrichtung, insbesondere zur elektrischen Übertra- chenden Kontaktteil absenkbar ist und auf der den gung digitaler Meßwerte, mit wenigstens einer Reihe gerätefesten Kontaktteilen zugewandten Seite ein von nebeneinander angeordneten, gerätefesten Kon- wenigstens teilweise den beweglichen Kontaktteil biltaktteilen und wenigstens einem Kontaktarm, der in 5 dendes Führungselement aufweist, dessen parallel zur Abhängigkeit von jeweiligen Meßwerten stetig längs Längsrichtung des Kontaktarmes liegende Flächen in der Kontaktreihe bewegbar ist und wahlweise mit Richtung auf die Ebene der gerätefesten Kontaktteile allen gerätefesten Kontakteilen in Berührung gebracht zusammenlaufen und beim Absenken des Kontaktwerden kann, armes an gegenüberliegenden Führungsflächen von Aus der deutschen Patentschrift 740 999 ist ein *° zwischen den gerätefesten Kontaktteilen angeordne-Mehrfachschalter mit federbelasteter Kontaktrolle be- ten Anschlagsorganen bis zur Berührung des Konkannt, wobei ein Schaltkörper in einem vieleckigen taktarmes mit dem betreffenden Kontaktteil gleiten. Schaltraum drehbar angeordnet ist. Die Betätigung Hierbei können die Anschlagsorgane aus über die dieses Schalters erfolgt rasterartig durch Drehen eines Ebene der gerätefesten Kontaktteile herausragenden Handgriffes, wobei isolierende Bereiche zwischen den 15 Vorsprüngen bestehen und als Kegel oder Pyramiden Kontaktteilen die Kontaktrolle bei Betätigung des ausgebildet sein, wobei das Führungselement die Schalters anheben und die elektrische Verbindung Gestalt eines dreiseitigen Prismas mit parallel zur zwischen den äußeren, gerätefesten Kontaktteilen und Längsachse des Kontaktarmes gerichteten Kanten der inneren Kontaktrolle für die Zeit des Schalt- hat.
Vorganges unterbrechen. so Die Anschlagsorgane können auch die Gestalt eines
Derartige Mehrfachschalter, bei denen insbeson- dreiseitigen Prismas mit senkrecht zur Reihe der gedere der Kontaktarm drehbar und gerätefeste Kon- rätefesten Kontaktteile gerichteten Kanten haben, wotaktteile längs eines um die Drehachse eines Kon- bei dann das Führungselement ein umgekehrt zur taktarmes gezogenen Kreisbogen angeordnet sind, Orientierung dieser Anschlagsorgane gerichtetes werden entweder als Handschalter oder in Verbin- as Prisma, eine Pyramide oder ein Kegel ist. dung mit einem elektrischen Zeigerinstrument ver- Die Anschlagsflächen der Anschlagsorgane können
wendet. außerdem konvex oder konkav gekrümmt sein.
Im letztgenannten Fall kann der Kontaktarm mit Bei einer anderen Ausführungsform können die
dem Zeiger des Meßgerätes kinematisch derart ge- Anschlagsorgane durch Wände zwischen nebeneinkuppelt sein, daß er sich während der Messung win- 30 ander angeordneten benachbarten hohlkegelförmigen kelmäßig mit dem Zeiger oberhalb der gerätefesten Öffnungen gebildet werden, welche unter tangentialer Kontaktteile bewegt, ohne zunächst die Kontaktteile Berührung benachbarter Öffnungsränder in eine zu berühren. Für die im Anschluß an eine Messung Platte aus isolierendem Material eingelassen sind, durchzuführende Meßwertübertragung wird dann der wobei das Führungselement ebenfalls wieder ein Kontaktarm durch einen geeigneten Mechanismus in 35 Kegel ist.
Richtung auf die Ebene der gerätefesten Kontakt- Die Anschlagsorgane können ferner durch Wände
teile bewegt, beispielsweise durch Axialverschiebung zwischen nebeneinander angeordneten benachbarten des Armes längs seiner Drehachse oder auch durch hohlpyramidischen Öffnungen gebildet werden, welelastische Auslenkung des freien Kontaktarmendes, ehe unter Bildung einer scharfen oberen Wandkante und kommt auf diese Weise mit einem den Meßwert 40 in eine Platte aus isolierendem Material eingelassen repräsentierenden, gerätefesten Kontaktteil in Beruh- sind, wobei das Führungselement in diesem Fall rung. . . . zweckmäßigerweise als Pyramide ausgebildet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei Die gerätefesten Kontaktteile bestehen vorzugs-
einer derartigen Schaltervorrichtung die Anordnung weise aus zwischen den Anschlagsorganen angeord- und Ausbildung der gerätefesten Kontaktteile und 45 neten Lamellen, die entweder mit ihren Längsseiten ihrer isolierenden Zwischenbereiche sowie des mit die Fußpunkte der beiderseits benachbarten Andiesen Kontaktteilen zusammenarbeitenden Kontakt- Schlagsorgane berühren oder den Boden der erwähnarmendes derart zu treffen, daß in jeder beliebigen ten Öffnungen bedecken, während das Führungsele-Meßstellung des stetig bewegbaren Kontaktarmes, die ment der bewegliche Kontaktteil ist. einer Analoganzeige entspricht, bei Absenkung des 50 Bei einer Ausführung der erfindungsgemäßen Armes auf die gerätefesten Kontaktteile durch seit- Schaltervorrichtung, bei welcher der Kontaktarm um liehe Verschiebung des Kontaktarmes nur ein genau eine senkrecht zur Ebene der gerätefesten Kontaktdefinierter Kontaktschluß mit demjenigen gerätefe- teile orientierte Achse drehbar ist und die gerätesten Kontaktteil erzeugt wird, welcher den dem an- festen Kontaktteile auf einem Kreisbogen liegen, sind gezeigten Analogwert am nächsten kommenden Digi- 55 bei Anschlagsorganen mit fußseitigen Begrenzungstalwert repräsentiert. kanten diese Kanten in Richtung auf die Drehachse
Mit einer Variante der Erfindung wird ferner die des Kontaktarmes gerichtet.
Aufgabe gelöst, den erwähnten definierten Digital- Es ist ferner möglich, die Anschlagsorgane als stabwert dadurch zu erzeugen, daß der Kontaktarm in förmige Glieder auszubilden, die gleich im Abstand eine Stellung gebracht wird, in welcher er gleichzeitig 60 voneinander in einer parallel zur Ebene der gerätezwei benachbarte, gerätefeste Kontaktteile berührt, festen Kontaktteile liegenden Ebene über diesen anwodurch in diesem Fall der digitale Mittelwert aus geordnet sind und jedes stabförmige Glied diejenige den beiden durch diese Kontakte repräsentierten Längsrichtung hat, welche der Längsrichtung des auf Meßwerten dargestellt wird. dieses Glied weisenden Kontaktarmes entspricht.
Ausgehend von einer Schalteranordnung des ein- 6g Die gerätefesten Kontaktteile können hierbei aus gangs erwähnten Typs ist die erfindungsgemäße isoliert nebeneinanderliegenden Lamellen bestehen, Schaltervorrichtung zur Lösung dieser Aufgabe da- die jeweils unterhalb des von zwei benachbarten Andurch gekennzeichnet, daß der Kontaktarm auf die Schlagsorganen begrenzten freien Raumes liegen.
3 4
Darüber hinaus können die gerätefesten Kontakt- Der Abstand zwischen benachbarten Kegeln 3, ge-
teile auch aus in einer Ebene nebeneinander im glei- messen zwischen gegenüberliegenden Fußpunkten, ist chen Abstand angeordneten stabförmigen Gliedern, gleich der Breite der Kontaktplättchen 5. z. B. Drahtabschnitten, bestehen und diese Drahtab- Auf diese Weise wird erreicht, daß der bewegliche
schnitte selber gleichzeitig die Anschlagsorgane bil- 5 Kontaktteil 1 α am Arml jedesmal dann, wenn der den, zwischen die das Führungselement unter beid- Kontaktarm 1 durch Verschiebung oder Biegung in seitiger Anlage an benachbarte Drahtabschnitte ein- Richtung auf die Ebene der gerätefesten Kontaktgreift, teile 4 bewegt wird, mit seiner Schneide entweder Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen an direkt auf das darunterliegende Kontaktplättchen 5 mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert; es io oder aber gegen die eine oder andere Flanke eines zeigt Kegels 3 gedrückt wird und dann auf dieser bis zur F i g. 1 eine perspektivische Teilansicht der ersten Berührung mit dem an diese Kegelflanke grenzenden Ausführungsform, Kontaktplättchen abwärts gleitet. Zu diesem Zweck F i g. 2 eine perspektivische Teilansicht der zwei- ist der Arm 1 vorzugsweise derart elastisch biegbar ten Ausführungsform, 15 ausgebildet, daß das Kontaktarmende mit dem be-F i g. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III nach weglichen Kontakteil 1 α die während des Abwärts-F i g. 2, gleitens am Mantel eines Kegels 3 erzwungene Win-F i g. 4 eine perspektivische Teilansicht der dritten kelverschiebung ausführen kann, ohne daß sich der Ausführungsform, Arm 1 auf seiner Drehachse aus einer eingestellten F i g. 5 eine perspektivische Teilansicht der vierten ao Meßlage weiterdreht. Andererseits kann der in Quer-Ausführungsform, richtung auch starr ausgebildete Kontaktarm mit ela-F i g. 6 eine perspektivische Teilansicht der fünften stischen Mitteln derart an das den Arm 1 in Drehung Ausführungsform, versetzende Glied gekuppelt sein, daß eine Relativ-F i g. 7 einen Schnitt längs der Linie VII-VII nach drehung zwischen dem Arm 1 und diesem Glied ent-F i g. 6 und 25 gegen der Wirkung dieser elastischen Mittel möglich F i g. 8 einen gleichen Schnitt durch eine sechste ist und nach Abhebung des beweglichen Kontakt-Ausführungsform, teils 1 α von der Kontaktplatte 2 der Arm 1 wieder Die Schaltervorrichtung nach F i g. 1 weist einen seine ursprüngliche definierte Relativlage zu dem Kontaktarm 1 auf, dessen freies auf der Figur darge- Glied einnimmt.
stelltes Ende parallel oberhalb einer Isolierplatte 2 30 Die beschriebene Schaltervorrichtung kann an bewegbar und zu diesem Zweck um eine nicht dar- allen bekannten Analog-Meßgeräten montiert werden, gestellte, zur Platte 2 vertikale Achse drehbar ge- bei denen der Meßwert durch die Winkelstellung lagert ist. Wenn der Hebelarm lang genug und die eines um eine Drehachse rotierbaren Zeigers reprä-Platte 2 nicht zu lang ist, kann die Platte gerade aus- sentiert wird, beispielsweise an Volt-, Ampere- und gebildet sein, so daß der Arm 1 einen flachen Kreis- 35 Tachometern sowie Komparatoren. bogen oberhalb der Platte beschreibt, andernfalls ist Der vom Meßzeiger überstrichene Winkelbereich
die Platte 2 selbstverständlich kreisbogenförmig ge- wird dann in so viele Abschnitte unterteilt, wie Konkrümmt, taktplättchen 5 verwendet werden sollen oder unter-Auf der Oberseite der Platte 2 ist eine Reihe von bringbar sind; jedem Kontaktplättchen 5 ist ein digigleichen Kegeln3 angeordnet, zwischen denen Nu- 40 taler Meßwert zugeordnet, der z.B. dem Mittelwert ten 4 eingelassen sind. Diese Nuten 4 sind alle in der beiden Extremwerte des betreffenden Abschnitts Richtung auf die Drehachse des Kontaktarms 1 orien- entspricht. Die gerätefesten Kontaktteile 5 können tiert. In diesen Nuten 4 sind elektrisch leitende über Leitungen an beliebige bekannte Steuer- oder Lamellen oder Plättchen 5 eingesetzt, welche die Fernanzeigevorrichtungen angeschlossen werden, an gerätefesten Kontaktteile bilden und mit dem beweg- 45 welche die vom Meßgerät gemessenen Analogwerte liehen Kontaktteil la am Ende des Kontaktarms 1 in From von Digitalwerten gemeldet werden, zusammenarbeiten. Der Kontaktarm 1 ist in einer parallel zur Platte 2 Die Kegel 3 können mit der Isolierplatte 2 ein ein- liegenden Ebene beweglich und kinematisch an der ziges Teil bilden, das durch Gießen hergestellt wird, Drehachse des Meßgerätezeigers oder am Zeiger sel- oder aber auch aus getrennten, später auf der Platte 2 50 ber befestigt, so daß er den Winkelbewegungen des befestigten Teilen bestehen, vorzugsweise aus Kunst- Zeigers folgt. Während der Messung befindet sich stoff. Die Kontaktplättchen 5 können aus geschnitte- der Kontaktarm 1 oberhalb der durch die Spitzen der nen Metallamellen bestehen, die in die Nuten 4 ein- Kegel 3 gehenden Ebene und ist also frei zur Eingetrieben sind, oder aber, wenn eine besonders dünne stellung des Meßwertes beweglich; nach beendeter Isolierplatte 2 wünschenswert ist, die entsprechenden 55 Messung wird der Arm 1 durch beliebige bekannte leitenden Teile einer auf der Platte 2 aufgebrachten Mechanismen in Rcihtung auf die Platte 2 gedrückt, gedruckten Schaltung sein. wobei der beschriebene Kontaktschluß zwischen be-Der Arm 1 und der daran angeordnete Kontakt- weglichem Kontaktteil 1 α und einem der gerätefeteil 1 α sind aus Metall und können aus einem Stück sten Kontaktteile 3 stattfindet. Dazu kann der Arm 1 hergestellt sein; andererseits kann der Kontaktteil la 60 auf einer teleskopartig verschiebbaren Achse befestigt auch zunächst getrennt hergestellt und dann am Arm oder auch wenigstens teilweise elastisch verbiegbar befestigt sein. ausgebildet sein, wobei eine Rückstellfeder oder die Dieser Kontaktteil 1 α hat ein V-förmiges Profil Eigenelastizität den Arm normalerweise immer in bzw. die Gestalt eines dreiseitigen, mit einer Kante angehobener Stellung hält, während er zur Meßwertauf die Ebene der gerätefesten Kontaktteile weisen- 65 übertragung vorübergehend auf die Platte 2 gedrückt den Prismas; der Scheitelwinkel dieser Kante ent- wird und dabei gegebenenfalls durch einen der Kespricht dem Spitzenwinkel der Kegel 3, und die Kan- gel 3 eine zusätzliche elastische seitliche Biegung ertenlänge ist gleich der Länge der Kontaktplättchen 5. fährt.
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Die Kegel 3 haben also die Funktion von An- Kontaktlamellen aufweisenden Platte gemäß F i g. 4
Schlagsorganen zur definierten Führung des beweg- zusammen.
liehen Kontaktteils 1 α auf einen gerätefesten Kon- Die in Fig. 6 und 7 dargestellte Schaltervorrichtaktteil 5, welcher dem betreffenden Digitalwert der tung weist wiederum einen beweglichen Kontaktarm Messung entspricht, während gleichzeitig der beweg- 5 13 mit einem beweglichen Kontaktteil 13 α in Form liehe Kontaktteil 1 α selber als Führungselement aus- eines dreiseitigen Prismas auf; dieser Arm 13 ist drehgebildet ist. bar auf einer axial in nicht dargestellten Führungs-
In einer nicht dargestellten Variante können die organen verschiebbaren Achse 14 gelagert und läßt gerätefesten Kontaktteile längs zweier paralleler gera- sich gegen die Wirkung einer Rückstellfeder in Richder oder gebogener Reihen zickzackfönnig versetzt io tung auf die Ebene der Isolierplatte 15 absenken, die gegeneinander und die Anschlagsorgane längs einer parallel unterhalb der Drehebene des Arms 13 angedazwischenliegenden Reihe jeweils zwischen aufein- ordnet ist. Die Isolierplatte 15 weist ein kreisbogenanderfolgenden Kontaktteilen der einen und der an- förmiges Fenster 15 α auf, dessen gebogene Wände deren Reihe etwa in der Mitte der schrägen, die konzentrisch zur Drehachse 14 verlaufen.
Zickzacklinie bildenden Geradenabschnitte angeord- 15 In diesem Fenster 15 α sind gleiche metallische net sein, wie es in der schweizerischen Patentanmel- Stäbe oder Drahtabschnitte 16 angeordnet, deren dung 122 064 des gleichen Erfinders beschrieben ist. Längsachsen alle auf die Drehachse 14 weisen und
Die zweite Ausführungsform einer Schaltervorrich- welche in diesem Fall sowohl die gerätefesten Konrung nach Fi g. 2 und 3 weist eine Platte 6 aus Isolier- taktteile als auch gleichzeitig die Anschlagsorgane material auf, auf deren Oberseite nebeneinanderlie- 20 zur Führung des beweglichen Kontaktteils 13 α bilgende hohlkegelförmige Öffnungen 7 eingelassen sind. den. Wenn der Arm 13 nach Einstellung des Meß-Der Boden dieser Öffnungen ist mit einem leitenden werts abgesenkt wird, dann wird der bewegliche Kon-Material 8 bedeckt, so daß jeder Öffnungsboden taktteil 13 α mit seinen seitlichen Führungsflächen einen der gerätefesten Kontaktteile bildet. durch einen der Drahtabschnitte 16 bis in die auf
Der bewegliche Kontaktteil 9 α am Kontaktarm 9 25 F i g. 7 gezeigte Endlage geführt, in welcher er gleichwird in diesem Fall von einer Kegelspitze 9 α gebildet, zeitig zwei benachbarte gerätefeste Kontaktteile 16 deren Spitzenwinkel höchstens so groß wie der Spit- berührt. Wenn jedem der Kontaktteile 16 ein bezenwinkel der Hohlkegelöffnungen ist, so daß der stimmter Digitalwert zugeordnet ist, dann wird durch Kontaktteil 9 α bis zur Berührung mit den gerätefe- die beschriebene Kontaktstellung der digitale Mittelsten Kontaktteilen 8 in die Öffnungen 7 eingreifen 30 wert der beiden von den angrenzenden Kontaktteikann. Die den beweglichen Kontaktteil 9« am Kon- len 16 des Arms dargestellten Digitalwerte repräsentaktarm9 führenden Anschlagorgane werden in die- tiert.
sem Fall durch die Wände 6 α zwischen zwei benach- Andererseits ist es auch möglich, nur die eine barten Öffnungen 7 gebildet, wobei sich benachbarte Flanke des beweglichen Kontaktteils 13 α leitend ausÖffnungen 7 mit ihrem oberen Rand tangential unter 35 zubilden, so daß derjenige Digitalwert übertragen Bildung einer scharfen Wandkante berühren. Die wird, welcher dem in leitender Berührung mit dem Lage des Kontaktkegels 9 α ist derart gewählt, daß beweglichen Kontaktteil 13 α befindlichen gerätefesten dessen Spitze bei seitlicher Bewegung des Kontakt- Kontaktteil 16 entspricht.
arms 9 längs einer durch die tanngentialen Beruh- Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 schließlich
rungspunkte der Öffnungsränder gehenden Linie be- 40 dienen die Stäbe oder Drahtabschnitte 19, welche
wegtwird. wie im Beispiel nach den Fig. 6 und 7 im Fenster
Diese Schaltervorrichtung arbeitet genauso wie die einer Platte angeordnet sind, nur als Anschlagsorin Fig. 1 dargestellte, indem der bewegliche Kon- gane; im Raum zwischen benachbarten Anschlagstaktkegel 9 α bei Anlage gegen die eine oder andere organen 19 ist je eine feste Kontaktlamelle 17 ange-Innenseite einer Hohlkegelöffnung längs der Öff- 45 ordnet, die in der Kontaktstellung nach Fig. 8 vom nungswand bis zur Berührung mit dem leitenden beweglichen Kontaktteil am Kontaktarm berührt Öffnungsboden 8 gleitet. wird. Alle gerätefesten Kontaktteile 17 liegen in einer
Im Ausführungsbeispiel nach F i g. 4 bestehen die Ebene unterhalb der Ebene der Anschlagsorgane 19
Anschlagsorgane auf der Isolierplatte 2 aus dreiseiti- und sind durch Isoliermaterial 18 gegeneinander
gen Prismen 10, deren obere Kanten in Längsrich- 50 isoliert.
tung des Kontaktarms 1 bzw. in Richtung auf die Die Stäbe 16 bzw. 19 nach F i g. 7 bzw. 8 können
Drehachse dieses Arms orientiert sind, während der auch einen anderen als kreisförmigen Querschnitt
gleichzeitig das Führungselement bildende bewegliche haben, beispielsweise einen elliptischen, quadrati-
Kontaktteil 1 α am Kontaktarm 1 die Form eines zur sehen oder dreieckigen.
Orientierung der Anschlagsorgane 10 umgekehrten 55 Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausdreiseitigen Prismas hat, dessen unterer Scheitelwin- führungsbeispiele beschränkt, sondern läßt hinsichtkel höchstens so groß wie der obere Scheitelwinkel lieh der Gestalt der Anschlagsorgane und der bewegder Prismen 10 ist. Zwischen den Prismen 10 sind liehen Kontaktteile bzw. der Führungselemnte an mit je einer Kontaktlamelle 12 versehene Nuten 11 den Kontaktarmen zahlreiche Varianten zu. So könin die Platte 2 eingelassen. 60 nen die Anschlagsflächen der Anschlagsorgane und/
Die prismenförmigen Anschlagsorgane 10 können oder die Führungsflächen der beweglichen Kontakt-
durch entsprechendes Ausscheiden der Platte 2 oder teile auch konkav oder konvex gekrümmt sein, und
auch durch Gießen oder Spritzpressen mit der dann an Stelle der kegelförmigen bzw. hohlkegelförmigen
aus Kunststoff bestehenden Platte in einem Stück Kontaktteile 9 α und Ib bzw. öffnungen 7 können
hergestellt sein. 65 pyramidische Formen bzw. Profile gewählt werden.
Im Ausführungsbeispiel nach F i g. 5 arbeitet ein Auch der bewegliche Kontaktteil 13 α in den Beikegelförmiger beweglicher Kontaktteil 1 & am Kon- spielen nach Fig. 6 und 7 sowie 8 kann kegel- oder taktarm mit einer Anschlagsorgane und gerätefeste pyramidenförmig sein.
Ferner kann ein Kontaktarm auch seitlich parallel zu sich selber verschiebbar angeordnet sein, insbesondere, wenn er zur Verwendung in Meßgeräten bestimmt ist, bei denen sich der Zeiger linear vor einem rechteckförmigen Zifferblatt bewegt.

Claims (15)

Patentansprüche:
1. Elektrische Schaltervorrichtung, insbesondere zur elektrischen Übertragung digitaler Meßwerte, mit wenigstens einer Reihe von nebeneinander angeordneten, gerätefesten Kontaktteilen und wenigstens einem Kontaktarm, der in Abhängigkeit von jeweiligen Meßwerten stetig längs der Kontaktreihe bewegbar ist und wahlweise mit allen gerätefesten Kontaktteilen in Berührung gebracht werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktarm (1, 9,13) auf die gerätefesten, einem bestimmten Meßbereich entsprechenden Kontaktteile (4, 8,11,16,17) absenkbar ist und auf der den gerätefesten Kontakt- ao teilen zugewandten Seite ein wenigstens teilweise den beweglichen Kontaktteil bildendes Führungselement (1 a,9a,l b, 13 ä) aufweist, dessen parallel zur Längsrichtung des Kontaktarmes liegende Flächen in Richtung auf die Ebene der gerätefesten Kontaktteile zusammenlaufen und beim Absenken des Kontaktarmes an gegenüberliegenden Führungsflächen von zwischen den gerätefesten Kontaktteilen angeordneten Anschlagsorganen (3, 6 a, 10,19) bis zur Berührung des Kontaktarmes mit dem betreffenden Kontaktteil gleiten.
2. Schaltervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagsorgane über die Ebene der gerätefesten Kontaktteile (4, 8,11) herausragende Vorsprünge (3, 6 a, 10) sind.
3. Schaltervorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagsorgane Kegel (3) oder Pyramiden sind und das Führungselement die Gestalt eines dreiseitigen Prismas (1 d) mit parallel zur Längsachse des Kontaktarmes gerichteten Kanten hat.
4. Schaltervorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagsorgane die Gestalt eines dreiseitigen Prismas (10) mit senkrecht zur Reihe der gerätefesten Kontaktteile (11) gerichteten Kanten haben und das Führungselement ein umgekehrt zur Orientierung dieser Anschlagsorgane gerichtetes dreiseitiges Prisma (1 d), eine Pyramide oder ein Kegel (1 b) ist.
5. Schaltervorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagsorgane konvex gekrümmte Anschlagsflächen haben.
6. Schaltervorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagsorgane konkav gekrümmte Anschlagsflächen haben.
7. Schaltervorrichtung nach den Asprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagsorgane (6 a) durch Wände zwischen nebennebeneinander angeordneten benachbarten hohlkegelförmigen öffnungen (7) gebildet werden, welche unter tangentialer Berührung benachbarter Öffnungsränder in eine Platte (6) aus isoliertem Material eingelassen sind, und das Führungselement (9 ä) ein Kegel ist.
8. Schaltervorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagsorgane durch Wände zwischen nebeneinander angeordneten benachbarten hohlpyramidischen öffnungen gebildet werden, welche unter Bildung einer scharfen oberen Wandkante in eine Platte aus isolierendem Material eingelassen sind, und das Führungselement eine Pyramide ist.
9. Schaltervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die gerätefesten Kontaktteile zwischen den Anschlagsorganen angeordnete Lamellen (4,11) sind, die mit ihren Längsseiten die Fußpunkte der beiderseits benachbarten Anschlagsorgane (3,10) berühren.
10. Schaltervorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die gerätefesten Kontaktteile (8) den Boden der erwähnten Öffnungen (7) bedecken.
11. Schaltervorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (9 ä) der bewegliche Kontaktteil ist.
12. Schaltervorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei welcher der Kontaktarm um eine senkrecht zur Ebene der gerätefesten Kontaktteile orientierte Achse drehbar ist und die gerätefesten Kontaktteile auf einem Kreisbogen liegen, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anschlagsorganen mit fußseitigen Begrenzungskanten diese Kanten in Richtung auf die Drehachse des Kontaktarms gerichtet sind.
13. Schaltervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagsorgane von stabförmigen Gliedern (19) gebildet werden, die gleich im Abstand voneinander in einer parallel zur Ebene der gerätefesten Kontaktteile (17) liegenden Ebene über diesen angeordnet sind und jedes stabförmige Glied diejenige Längsrichtung hat, welche der Längsrichtung des auf dieses Glied weisenden Kontaktarmes (13) entspricht.
14. Schaltervorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die gerätefesten Kontaktteile (17) aus isoliert nebeneinanderliegenden Lamellen bestehen, die jeweils unterhalb des von zwei benachbarten Anschlagsorganen begrenzten freien Raumes liegen.
15 Schaltervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gerätefesten Kontaktteile aus in einer Ebene nebeneinander dm gleichen Abstand angeordneten stabförmigen Gliedern, z. B. Drahtabschnitten (16), bestehen und diese Drahtabschnitte selber gleichzeitig die Anschlagsorgane bilden, zwischen die das Führungselement (13 a) unter beidseitiger Anlage an benachbarte Drahtabschnitte eingreift.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 909527/317
DEO10937A 1964-06-25 1965-06-24 Elektrische Schaltervorrichtung Pending DE1298599B (de)

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CH832964A CH421233A (fr) 1964-06-25 1964-06-25 Dispositif de commutation

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