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DE1298589B - Antennensteckdose mit einer Kammer fuer die Aufnahme eines Richtungskopplers - Google Patents

Antennensteckdose mit einer Kammer fuer die Aufnahme eines Richtungskopplers

Info

Publication number
DE1298589B
DE1298589B DE1966S0106633 DES0106633A DE1298589B DE 1298589 B DE1298589 B DE 1298589B DE 1966S0106633 DE1966S0106633 DE 1966S0106633 DE S0106633 A DES0106633 A DE S0106633A DE 1298589 B DE1298589 B DE 1298589B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chamber
base plate
side walls
antenna socket
directional coupler
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1966S0106633
Other languages
English (en)
Inventor
Jahnke Hans
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1966S0106633 priority Critical patent/DE1298589B/de
Publication of DE1298589B publication Critical patent/DE1298589B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H7/00Multiple-port networks comprising only passive electrical elements as network components
    • H03H7/48Networks for connecting several sources or loads, working on the same frequency or frequency band, to a common load or source
    • H03H7/482Networks for connecting several sources or loads, working on the same frequency or frequency band, to a common load or source particularly adapted for use in common antenna systems
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R24/00Two-part coupling devices, or either of their cooperating parts, characterised by their overall structure
    • H01R24/38Two-part coupling devices, or either of their cooperating parts, characterised by their overall structure having concentrically or coaxially arranged contacts
    • H01R24/40Two-part coupling devices, or either of their cooperating parts, characterised by their overall structure having concentrically or coaxially arranged contacts specially adapted for high frequency
    • H01R24/52Two-part coupling devices, or either of their cooperating parts, characterised by their overall structure having concentrically or coaxially arranged contacts specially adapted for high frequency mounted in or to a panel or structure
    • H01R24/525Outlets
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R2107/00Four or more poles

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  • Support Of Aerials (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Antennensteckdose für Gemeinschaftsantennenanlagen, die mit einer Kammer für die Aufnahme eines als selbständiges, festes Bauteil ausgebildeten Richtungskopplers ausgestattet ist und bei der die Anschlußkabel auf einer in einem Gehäuse aufgenommenen und als leitende Unterlage dienenden Grundplatte gehalten sind.
  • Es wurde in der deutschen Patentschrift 1230105 bereits vorgeschlagen, den Durchgangs- bzw. Koppelleiter eines Richtungskopplers als streifenförmige Leiterbahnen aus Blech auszubilden. Aus der deutschen Auslegeschrift 1134 429 ist es bekannt, den Richtungskoppler aus miteinander verdrillten Drähten aufzubauen und als Träger für den Durchgangs-bzw. Koppelleiter des Richtungskopplers Isolierstoffplatten zu verwenden. Ein derartiger Richtungskoppler ist dann meist als selbständiges und festes Bauteil von etwa rechteckiger, flacher Form ausgebildet. Bei .dem Einbau eines solchen Richtungskopplers in Antennensteckdosen können sich daher wegen Platzmangels infolge der gedrängten Anordnung mehrerer Bauteile in der Antennensteckdose auf geringem Raum und wegen der größeren Abmessungen der Richtungskopplerbaueinheit gewisse Schwierigkeiten ergeben.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es vor allem, einen Weg aufzuzeigen, der es ermöglicht, den Schwierigkeiten beim Einbau eines als selbständiges und festes Bauteil ausgebildeten Richtungskopplers in Antennensteckdosen zu begegnen. Außerdem soll durch die Erfindung in möglichst einfacher Weise eine kontaktmäßige Verbindung zwischen der als leitende Unterlage für die Anschlußkabel dienenden Grundplatte und dem den Richtungskoppler abschirmenden Masseleiter geschaffen werden.
  • Gemäß der Erfindung, die sich auf eine Antennensteckdose der eingangs genannten Art bezieht, wird dies dadurch erreicht, daß bei Verwendung eines plattenförmig ausgebildeten Bauteiles für den Rich tungskoppler die Kammer durch etwa senkrecht zur Ebene der Grundplatte stehende Seitenwände gebildet ist und die Öffnung der Kammer von der Rückseite der Antennensteckdose her zugänglich ist und daß der Abstand der Seitenwände der Kammer voneinander so gewählt ist, daß der Richtungskoppler nach dem Einführen in die Kammer durch deren Seitenwände an seinen breiten Flachseiten in hochgestellter Anordnung festgeklemmt ist. Die Ausbildung der zur Aufnahme des Richtungskopplers dienenden Kammer an der Grundplatte hat den Vorteil, daß die Richtungskopplerbaueinheit mit ihrer schmalsten Seite an der Grundplatte angebracht und dadurch mit ihren breiten Flachseiten in hochgestellter Anordnung und in die Tiefe der Antennensteckdose ragend an der Grundplatte gehalten werden kann. Die erfindungsgemäße Ausführung der an der Grundplatte vorgesehenen, als Halterung dienenden Kammer hat daher den Vorzug, daß ein als selbständiges und festes Bauteil ausgebildeter Richtungskoppler mit geringstmöglichem Platzbedarf und weitgehend unabhängig von der räumlichen Anordnung der übrigen in der Dose angeordneten Bauteile in der Antennensteckdose eingebaut werden kann. Ein weiterer Vorteil der von der Rückseite der Dose her zugänglichen Kammer besteht darin, daß die Richtungskopplerbaueinheit einfach in die Kammer eingeschoben oder eingesteckt werden kann und dann bereits nach dem Einführen in die Kammer ohne weitere Maßnahme an der Grundplatte befestigt ist. Die Halterung des Richtungskopplers in einer Kammer hat auch den Vorteil, daß die Richtungskopplerbaueinheit getrennt und in dem in die Kammer eingeführten Bereich durch die Seitenwände der Kammer seitlich abgeschirmt von den übrigen in der Antennensteckdose angeordneten Bauteilen untergebracht ist. Außerdem besteht dadurch die Möglichkeit, die kontaktmäßige Verbindung zwischen der Grundplatte und dem Masseleiter des Richtungskopplers billig und in besonders einfacher Weise herzustellen.
  • Bei einem durch Massebleche abgeschirmten Richtungskoppler ergibt sich der Vorteil, daß der Rich tungskoppler zusammen mit den Masseblechen dann als selbständige, feste Baueinheit in seiner äußeren Form weitgehend dem Aufnahmeraum der Kammer angepaßt werden kann, so daß nach dem Einführen des Richtungskopplers in die Kammer gleichzeitig mit der Befestigung des Richtungskopplers an der Grundplatte auch der Anschluß an das Massepotential, d. h. der Kontakt zwischen Grundplatte und den Masseblechen des Richtungskopplers ohne weitere Maßnahmen hergestellt ist. Außerdem sind dann zugleich die Massebleche untereinander leitend verbunden.
  • Bei einem Richtungskoppler ohne Massebleche können vorteilhaft die Seitenwände der Kammer gleichzeitig der Halterung des Richtungskopplers und als Massebleche dienen. Der Vorteil dieser Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß die Kammer die Halterung und zugleich die Abschirmung des Richtungskopplers übernimmt und dadurch einerseits als Masseleiter des Richtungskopplers dienend, andererseits als mit der Grundplatte fest verbundener Bestandteil somit gleichzeitig die kontaktmäßige Verbindung des Masseleiters des Richtungskopplers mit der Grundplatte herstellt. Es ist hierzu lediglich erforderlich, die Höhe der Seitenwände der Kammer so zu wählen, daß eine sichere Abschirmung des Richtungskopplers gewährleistet ist, d. h. daß sich die als Träger für den Durchgangs- bzw. Koppelleiter des Richtungskopplers dienenden Teile der Baueinheit nahezu in ihrer gesamten Höhe, zumindest aber in dem den Durchgangs-bzw. Koppelleiter aufnehmenden Bereich, in die Kammer einführen lassen.
  • Die Herstellung der Kammer kann dadurch besonders einfach gestaltet werden, daß bei einer Ausführungsform der Erfindung die Seitenwände der Kammer aus doppelwandigen Schenkeln der Grundplatte bestehen, die von der Grundplatte weg nach unten zur Rückseite der Antennensteckdose hin abgebogen und am freien Ende der Seitenwände wieder zu der Grundplatte hin zurückgebogen und durch ein Basisteil miteinander verbunden sind. Dadurch ist es möglich, die Kammer gleichzeitig mit der Fertigung und der Formgebung der Grundplatte herzustellen und als aus der Grundplatte herausgeformten und daher mit dieser fest verbundenen Bestandteil auszugestalten, so daß die Grundplatte mit der Kammer in einem Arbeitsverfahren hergestellt werden kann und ein eigenes Befestigen der Haltevorrichtung für den Mchtungskoppler vermieden ist.
  • Um die Herstellung der Grundplatte und der der Halterung des Richtungskopplers dienenden Kammer weiter zu vereinfachen und zu verbilligen, ist bei einer anderen vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung die Grundplatte zweiteilig und aus gleichen Blechteilen bestehend ausgebildet. Zweckmäßig sind bei dieser Ausführungsform zur Herstellung der Kammer die einander zugekehrten Kanten eines jeden Teiles der Grundplatte derart nach unten zur Rückseite der Antennensteckdose hin umgebogen, daß die nach unten gebogenen Schenkel beider Teile der Grundplatte gegenüber der Mitte der Grundplatte seitlich versetzt sind.
  • An Hand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele sind weitere Einzelheiten der Erfindung näher beschrieben.
  • In F i g. 1 ist im Schnitt ein Gehäuse 1 einer Antennensteckdose dargestellt, das aus Isoliermaterial besteht und das Einbauaggregat einer Unterputzdose bildet. An der Oberseite des Gehäuses 1 ist eine als leitende Unterlage für die Anschlußkabel und zur Aufnahme eines Richtungskopplers dienende Grundplatte 2 angeordnet, die auf dem Mittelteil 3 des Gehäuses 1 aufliegt. An der Oberseite des Mittelteiles 3 sind außerdem zwei zum Empfang von Fernsehen bzw. Hörfunk dienende Anschlußbuchsen 4 und 5 für hier nicht dargestellte koaxiale Anschlußstecker angeordnet. Der Innenleiteranschluß erfolgt hierbei über nicht eingezeichnete Stifte im Inneren der koaxialen Anschlußbuchsen 4 und 5 und über entsprechende Innenleiterstifte der Anschlußstecker, während der Außenleiteranschluß über die Außenleiterbuchsen der Anschlußstecker und aus der Grundplatte 2 herausgerissene Buchsenlappen 6 bis 11, von denen hier nur die Lappen 6, 7 bzw. 9, 11 sichtbar sind, hergestellt wird. Diese Buchsenlappen dienen auch zur seitlichen Führung der koaxialen Anschlußstecker. Die auch der Halterung des Richtungskopplers 17 dienende Grundplatte 2 weist hierfür im Bereich zwischen den beiden Anschlußbuchsen 4 und 5 etwa in der Mitte an der Unterseite, d. h. an der der Rückseite der Antennensteckdose zugewandten Seite, eine Kammer 12 auf, die von Seitenwänden 13, 14 und einem die Seitenwände 13, 14 miteinander verbindenden Basisteil 18 gebildet ist. Die Seitenwände 13 und 14 der Kammer 12 durchdringen das Mittelteil 3 des Gehäuses 1 und verlaufen etwa senkrecht zur Ebene der Grundplatte 2. Die Seitenwände 13 und 14 der Kammer 12 sind von doppelwandigen Schenkeln der Grundplatte 2 gebildet, die von dieser weg nach unten zur Rückseite der Antennensteckdose hin abgebogen sind und am freien Ende der Seitenwände wieder zu der Grundplatte 2 hin zurückgebogen sind. Diese Herstellung der Seitenwände 13 und 14 ist besonders einfach. Außerdem kann die Kammer 12 dadurch gleichzeitig mit der Fertigung und der Formgebung der Grundplatte hergestellt werden, da sie als aus der Grundplatte herausgeformter und deshalb mit dieser fest verbundener Bestandteil ausgebildet ist. Die Herstellung der Grundplatte 2 und der Kammer 12 ist daher in einem Arbeitsverfahren möglich. Ein weiterer Vorteil dieser Herstellungsweise besteht darin, daß ein eigenes Befestigen der als Haltevorrichtung für den Richtungskoppler 17 dienenden Kammer vermieden ist. Es ist aber auch möglich, die Seitenwände der Kammer als Winkelstücke zu gestalten und als Einzelteile an der Grundplatte zu befestigen. Eine andere Möglichkeit für die Herstellung der Seitenwände besteht darin, daß diese von aus der Grundplatte herausgerissenen oder von der Grundplatte abgebogenen Schenkeln gebildet werden. Die aus doppelwandigen Schenkeln der Grundplatte 2 bestehenden Seitenwände 13 und 14 sind durch zwei Schlitze 15 und 16 des Gehäusemittelteiles 3 gesteckt. Die auf diese Weise entstandene Kammer 12 ragt dann von der Grundplatte 2 weg nach unten zur Rückseite der Antennensteckdose hin und ist sowohl von der Rückseite der Antennensteckdose her von unten sowie von vorn, d. h. an ihren Stirnseiten, zugänglich. Dies ist besonders aus F i g. 2 ersichtlich, in der das Gehäuse 1 der Antennensteckdose von der Rückseite der Dose her gesehen dargestellt ist. Dabei ist der Richtungskoppler 17 aus der Kammer 12 herausgenommen.
  • Die Richtungskopplerbaueinheit 17, deren Aufbau in den F i g. 3 bis 5 dargestellt ist, kann daher einfach von vorn oder von unten in die Kammer 12 eingeschoben oder eingesteckt werden, so daß sie mit ihrer Schmalseite an dem Gehäusemittelteil 3 angebracht und somit mit ihren breiten Flachseiten 19 und 20 in hochgestellter Anordnung und in die Tiefe der Antennensteckdose ragend an der Grundplatte 2 befestigt ist. Der Richtungskoppler 17 ist auf diese Weise mit geringstmöglichem Platzbedarf und weitgehend unabhängig von der räumlichen Anordnung anderer in der Dose, z. B. an der Unterseite des Gehäusemittelteiles 3 angeordneter Bauteile, eingebaut. Zur Halterung des Richtungskopplers 17 ist der Abstand der Seitenwände 13 und 14 der Kammer 12 voneinander so gewählt, daß der Richtungskoppler nach dem Einführen in die Kammer 12 durch deren Seitenwände 13 und 14 gehalten ist. Der Richtungskoppler 17 ist dann bereits nach dem Einführen in die Kammer 12 ohne weitere Maßnahme durch die Seitenwände 13 und 14 der Kammer 12 an der Grundplatte 2 befestigt. Die Seitenwände sind dabei so angeordnet, daß sich ihr Abstand voneinander zur Öffnung der Kammer 12 am freien Ende der Seitenwände 13 und 14 hin verringert. Dadurch wird die Klemmwirkung der Seitenwände verbessert und bei einem durch Massebleche abgeschirmten Richtungskoppler der Kontakt zwischen den Masseblechen des Richtungskopplers und der Grundplatte einwandfrei gewährleistet. Zur Abstützung der Seitenwände 13 und 14 der Kammer 12 sind vom Mittelteil 3 des Gehäuses 1 nach unten ragende Stege 21 und 22 des Mittelteiles 3 vorgesehen, die an der Außenseite der Seitenwände 13 und 14 anliegen.
  • Der Aufbau einer für diese Antennensteckdose vorzugsweise verwendeten Richtungskopplerbaueinheit ist an Hand der F i g. 3 bis 5 näher erläutert.
  • In F i g. 3 sind auf zwei gleich ausgebildeten flachen Isolierstoffplatten 23 a, 23 b von etwa rechteckiger Form streifenförmig verlaufende Leiterbahnen 24 a, 24 b angeordnet, die in entsprechenden Vertiefungen dieser vorteilhaft im Spritzgußverfahren geformten Isolierstoffplatten 23a und 23b angeordnet sind. Die Leiterbahnen 24 a und 24 b verlaufen mäanderförmig und weisen an ihren Enden herausragende Streifen auf, die als Lötfahnen für den Anschluß an entsprechende Bauteile od. dgl. geeignet sind. In den Isolierstoffplatten 23 a und 23 b sind vorstehende Zapfen 25 a, 26 a bzw. 25 b, 26 b vorgesehen, die in entsprechende Bohrungen 28a, 27a bzw. 28b, 27b passen. Um mit einer einzigen Bauform von Isolierstoffplatten auskommen zu können, werden beide um 180° gedreht aufeinandergelegt, so daß die Leiterbahnen 24a und 24b deckungsgleich übereinanderliegen. An der hier nicht sichtbaren Rückseite der Platten 23 a und 23 b sind an deren Außenflächen zur Abschirmung als Massebleche dienende metallische Platten 29 a und 29 b vorgesehen.
  • F i g. 4 zeigt im Schnitt den aus den beiden Teilstücken 23 a und 23 b zusammengesetzten Richtungskoppler 17, wobei die Leiterbahnen 24 a und 24 b einander in den jeweiligen Vertiefungen dazugehöriger Platten gegenüberliegen und durch einen Luftspalt voneinander isoliert sind. Das Fixieren dieser Leiterbahnen in den Vertiefungen kann. in einfacher Weise dadurch erfolgen, daß die Toleranzen entsprechend eng gewählt werden, so daß die Leiterbahnen einzupressen sind. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, bei Verwendung thermoplastischer Kunststoffe durch Erwärmen und anschließendes Verformen die eingelegten Leiterbahnen in ihrer Lage zu fixieren. Die Zapfen 25 a, 26 a bzw. 25 b, 26 b durchdringen die an Massepotential an den Seitenwänden 13 und 14 der Kammer 12 anliegenden metallischen Platten 29 a, 29 b und können endseitig z. B. derart verformt werden, daß sie auch die Halterung der metallischen Platten bewirken. Damit ist die Zuordnung sämtlicher Leiterteile zueinander bereits beim Zusammenstecken unveränderbar festgelegt.
  • In F i g. 5 ist der Richtungskoppler, von einer äußeren, breiten Flachseite, z. B. der an der Flachseite 19 angeordneten Isolierstoffplatte 23 a her gesehen dargestellt. Die Metallplatte 29a weist zwei Öffnungen 30 bzw. 31 auf, die als Durchtrittstellen für die Stifte 25 b bzw. 26 b dienen.
  • Ein in dieser Weise ausgebildeter Richtungskoppler 17 ist dadurch als selbständige, feste Baueinheit zusammen mit den Masseplatten 29 a, 29 b in seiner äußeren Form weitgehend dem Aufnahmeraum der Kammer 12 angepaßt, so daß nach dem Einführen des plattenförmigen Bauteils für den Richtungskoppler in die Kammer 92 gleichzeitig mit der Befestigung des Richtungskopplers 17 an der Grundplatte 2 auch der Anschluß an das Massepotential und zugleich auch die leitende Verbindung der Masseplatten 29 a, 29 b untereinander hergestellt ist.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist in der F i g. 6 dargestellt. Die wieder zu der Grundplatte 36hin zurückgebogenen doppelwandigen Seitenwände 38 und 39 der Kammer 43 sind über die Ebene der Grundplatte 36 hinaus in Richtung auf die Vorderseite der Antennensteckdose verlängert und bilden zusammen mit dem Basisteil 42 einen U-förmigen Steg 37. An dem als Steg 37 ausgebildeten Teil der Kammer 43 ist in vorteilhafter Weise eine Klemmschelle 44 zur Befestigung der Anschlußkabel 45, 46 gehalten. Der Steg 37 kann auch zur seitlichen Führung der Anschlußkabel 45, 46 dienen. Ferner sind zur seitlichen Führung der Anschlußkabel 45, 46 außerdem noch aus der Grundplatte 36 nach oben herausgerissene, hochstehende Lappen 47, 48 vorgesehen. Ein besonderer Vorteil dieser Ausführungsform der Grundplatte besteht darin, daß diese Grundplatte 36 gleichzeitig zur mechanischen Befestigung der Anschlußkabel 45, 46 und des Richtungskopplers 17 in der Antennensteckdose und außerdem auch noch zur Herstellung der leitenden Verbindungen verwendet werden kann.
  • Ein anderes vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der F i g. 7 dargestellt. Bei dieser Antennensteckdose ist die Grundplatte 51 zweiteilig ausgebildet. Sie besteht aus zwei gleichen Blechteilen 52 und 53. Dadurch kann die Herstellung der Grundplatte 51 und somit auch die Herstellung der Kammer weiter vereinfacht und verbilligt werden. Zweckmäßig sind bei diesem Ausführungsbeispiel zur Herstellung der Kammer 56 die einander zugekehrten Kanten eines jeden Teiles der Grundplatte 51 so nach unten zur Rückseite der Antennensteckdose hin umgebogen, daß die nach unten gebogenen Schenkel 54, 55 der Teile 52, 53 der Grundplatte 51 gegenüber der Mitte der Grundplatte 51 seitlich versetzt sind. Auf diese Weise wird von den Schenkeln 54, 55 die Kammer 56 für die Aufnahme eines z. B. nach den F i g. 3 bis 5 ausgestalteten Richtungskopplers 17 gebildet. Um die Schenkel 54, 55 der Grundplatte 51 durch das Mittelteil 57 des Gehäuses 58 durchstecken zu können, ist das Mittelteil 57 etwa in der Mitte zwischen den Anschlußbuchsen 59, 60 mit einer Aussparung 61 versehen.
  • Bei den Ausführungsformen nach den F i g.1, 6 und 7 ist ein Richtungskoppler 17 mit seitlichen Masseplatten 29 a, 29 b verwendet. Bei einem Richtungskoppler ohne seitliche Masseplatten dienen die Seitenwände der Kammer gleichzeitig der Halterung des Richtungskopplers und als Massebleche. Dies hat den Vorteil, daß die Kammer zugleich die Halterung und die Abschirmung des Richtungskopplers, sowie den Anschluß an das Massepotential und die leitende Verbindung der Masseleiter des Richtungskopplers untereinander übernehmen kann. Werden derartige Richtungskoppler ohne seitliche Masseplatten verwendet, so ist die Höhe der Seitenwände der Kammer so zu wählen, daß sich die Isolierstoffplatten 23 a, 23 b des Richtungskopplers 17 nahezu in ihrer gesamten Höhe in die Kammer einführen lassen. Zumindest ist es aber erforderlich, in dem als Träger für den Durchgangs- bzw. Koppelleiter dienenden Bereich die Isolierstoffplatten 23a, 23b des Richtungskopplers durch die Seitenwände der Kammer abzuschirmen, die dann entsprechend hoch auszubilden sind.
  • Es ist selbstverständlich auch möglich, an Stelle eines in den F i g. 3 bis 5 gezeigten Richtungskopplers bei den Ausführungsformender Grundplatte und der Kammer nach den F i g.1, 6 und 7 in die Kammer einführbare und als selbständige, feste Bauteile ausgebildete Richtungskoppler verschiedenen Aufbaus, z. B. Richtungskoppler mit miteinander verdrillten Drähten, zu verwenden.
  • Ein weiterer, ebenfalls bei allen Ausführungsformen hervortretender Vorteil der Halterung des Richtungskopplers in einer Kammer besteht darin, daß jede Richtungskoppierbaueinheit getrennt und in dem in die Kammer eingeführten Bereich durch die Seitenwände der Kammer seitlich abgeschirmt von den übrigen in der Antennensteckdose angeordneten Bauteilen untergebracht ist.

Claims (13)

  1. Patentansprüche: 1. Antennensteckdose für Gemeinschaftsantennenanlagen, die mit einer Kammer für die Aufnahme eines als selbständiges, festes Bauteil ausgebildeten Richtungskopplers ausgestattet ist und bei der die Anschlußkabel auf einer in einem Gehäuse aufgenommenen und als leitende Unterlage dienenden Grundplatte gehalten sind, d a -durch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines plattenförmig ausgebildeten Bauteiles für den Richtungskoppler die Kammer (12) durch etwa senkrecht zur Ebene der Grundplatte (2) stehende Seitenwände (13,14) gebildet ist und die Öffnung der Kammer (12) von der Rückseite der Antennensteckdose her zugänglich ist und daß der Abstand der Seitenwände (13,14) der Kammer (12) voneinander so gewählt ist, daß der Richtungskoppler (17) nach dem Einführen in die Kammer (12) durch deren Seitenwände (13,14) an seinen breiten Flachseiten in hochgestellter Anordnung festgeklemmt ist.
  2. 2. Antennensteckdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der als selbständiges, festes Bauteil ausgebildete Richtungskoppler (17) durch als Massebleche dienende Platten (29 a, 29 b) abgeschirmt ist.
  3. 3. Antennensteckdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Richtungsdoppler (17) ohne Massebleche die Seitenwände (13,14) der Kammer (12) gleichzeitig der Halterung des Richtungsdopplers (17) und als Massebleche dienen.
  4. 4. Antennensteckdose nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Abstand der Seitenwände (13, 14) der Kammer (12) voneinander zur Öffnung der Kammer (12) am freien Ende der Seitenwände (13,14) hin verringert.
  5. 5. Antennensteckdose nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (12) etwa in der Mitte der Grundplatte (2) angeordnet ist.
  6. 6. Antennensteckdose nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (2) auf dem Mittelteil (3) des Gehäuses (1) aufliegt und die Seitenwände (13, 14) der Kammer (12) das Mittelteil (3) des Gehäuses (1) durchdringen.
  7. 7. Antennensteckdose nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abstützung der Seitenwände (13,14) der Kammer (12) an der Außenseite der Seitenwände (13,14) anliegende Stege (21, 22) des Mittelteiles (3) des Gehäuses (1) vorgesehen sind. B.
  8. Antennensteckdose nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (13,14) der Kammer (12) von aus der Grundplatte (2) herausgerissenen oder von der Grundplatte (2) abgebogenen Schenkeln gebildet sind.
  9. 9. Antennensteckdose nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (13, 14) der Kammer (12) aus doppelwandigen Schenkeln der Grundplatte (2) bestehen, die von der Grundplatte (2) weg nach unten zur Rückseite der Antennensteckdose hin abgebogen und am freien Ende der Seitenwände (13,14) wieder zu der Grundplatte (2) hin zurückgebogen und durch ein Basisteil (18) miteinander verbunden sind.
  10. 10. Antennensteckdose nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die wieder zu der Grundplatte (2) hin zurückgebogenen Seitenwände (38, 39) der Kammer (43) über die Ebene der Grundplatte (36) hinaus in Richtung auf die Vorderseite der Antennensteckdose verlängert sind und zusammen mit dem Basisteil (42) einen U-förmigen Steg (37) bilden.
  11. 11. Antennensteckdose nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (37) zur Befestigung einer Klemmschelle (44) für die Anschlußkabel (45, 46) und/oder zur seitlichen Führung der Anschlußkabel (45, 46) dient.
  12. 12. Antennensteckdose nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (51) zweiteilig ausgebildet ist und aus zwei gleichen Blechteilen (52, 53) besteht und daß zur Herstellung der Kammer (56) die einander zugekehrten Kanten eines jeden Teiles der Grundplatte (51) derart nach unten zur Rückseite der Antennensteckdose hin umgebogen sind, daß die nach unten gebogenen Schenkel (54, 55) beider Teile der Grundplatte (51) gegenüber der Mitte der Grundplatte (51) seitlich versetzt sind.
  13. 13. Antennensteckdose nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der in die Kammer (12) einführbare Richtungsdoppler (17) aus streifenförmigen Leiterbahnen (24 a, 24 b) aus Blech besteht, die als Durchgangs- bzw. Koppelleiter in geringem gegenseitigem Abstand parallel zueinander geführt und in einem aus zwei gleichen Isolierstoffplatten (23 a, 23 b) bestehenden Träger gehalten sind, wobei jede der den Durchgangsleiter bzw. Koppelleiter bildenden Leiterbahnen (24 a, 24 b) in an einer der Flachseiten der Isolierstoffplatten (23 a, 23 b) angebrachten Vertiefungen angeordnet und in ihrer Lage fixiert ist, und daß die Platten (23 a, 23 b) derart zusammengelegt sind, daß die streifenförmigen Leiterbahnen (24 a, 24 b) des Durchgangs- bzw. Koppelleiters, nur durch einen von den Vertiefungen gebildeten Luftspalt getrennt, mit ihren Flachseiten einander gegenüberliegen.
DE1966S0106633 1966-10-21 1966-10-21 Antennensteckdose mit einer Kammer fuer die Aufnahme eines Richtungskopplers Withdrawn DE1298589B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1616527B1 (de) * 1968-03-08 1971-10-21 Siemens Ag Antennensteckdose mit einem aus Isoliermaterial bestehenden Gehaeuse

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