DE1230105B - Richtungskoppler unter Verwendung streifenfoermiger Leiterbahnen fuer den Durchgangs- bzw. Koppelleiter - Google Patents
Richtungskoppler unter Verwendung streifenfoermiger Leiterbahnen fuer den Durchgangs- bzw. KoppelleiterInfo
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Description
- Richtungskoppler unter Verwendung streifenförmiger Leiterbahnen für den Durchgangs- bzw. Koppelleiter Die Erfindung bezieht sich auf einen Richtungskoppler, insbesondere für Antennensteckdosen in Gemeinschaftsantennenanlagen, unter Verwendung streifenförmiger Leiterbahnen aus Blech, die als Durchgangs- bzw. Koppelleiter in geringem gegenseitigem Abstand parallel zueinander geführt und In einem aus zwei gleichen Isolierstoffplatten bestehenden Träger gehalten sind.
- Es ist bekannt, den Durchgangsleiter und den Koppelleiter eines Richtungskopplers stabförmig auszubilden und im Inneren eines metallischen Gehäuses anzuordnen. Derartige Anordnungen erfordern einen sehr hohen Aufwand und sind deshalb nur für besondere Anwendungsfälle, z. B. in der Meßtechnik, geeignet. Einfachere Bauformen verwenden für den Durchgangs- bzw. Koppelleiter streifenförmige Leiterbahnen in Form gedruckter Schaltungen. Dabei ergeben sich im wesentlichen zwei Möglichkeiten, näm-Ech die Anordnung des Durchgangsleiters und des Koppelleiters nebeneinander in einer Ebene, wobei die Verkopplung über eine an der anderen Seite des Isolierstoffträgers angebrachte, durchgehende leitende Schicht vorgenommen wird. Dieser Aufbau erfordert, da die Kopplung zwischen den beiden Leitern relativ schwach ist, eine möglichst große Annäherung der beiden Leiterbahnen, was herstellungsmäßig bei gedruckten Schaltungen schwer durchzuführen ist. Werden die beiden Leiter dagegen mit ihren Breitseiten einander gegenüber auf einer doppelt kaschierten Platte angeordnet, so muß, um auch für größere Stückzahlen gleichbleibende elektrische Werte gewährleisten zu können, die Stärke dieser Isolierstoffplatten stets mit hoher Genauigkeit gleichbleiben. Solche Anordnungen bereiten jedoch insofern Schwierigkeiten, als neben dem Durchgangs-und Koppelleiter bei erdunsymmetrischen Anordnungen auch ein Masseleiter mitgeführt werden muß, der symmetrisch zu beiden Leitern verlaufen soll, um die Einhaltung gleichmäßiger Wellenwiderstände für beide Leitungsstücke zu gewährleisten. Bei einer bekannten Anordnung ist der Aufbau eines Schlitzkopplers so vorgenommen, daß der Durchgangs-bzw. Koppelleiter an der Außenseite eines zweiteiligen Isolierstoffträgers verläuft, in dessen Mitte die durch Schlitze unterbrochene gemeinsame Masseplatte angeordnet ist. Abgesehen von dem recht umsländlichen Aufbau und der nur speziellen Anwendungsmöglichkeit für Schlitzkoppler, hat diese Anördnung den Nachteil, daß der Durchgangs- _bzw. Koppelleiter ungeschirint an der Außenseite der als Träger wirkenden Isolierstoffplatten liegt.
- Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es vor allem, einen Weg zu weisen, durch den es möglich ist, den genannten Schwierigkeiten zu begegnen. Gemäß der Erfindung, welche sich auf einen Richtungskoppler der eingangs genannten Art bezieht, wird dies dadurch erreicht, daß jede der den Durchgangsleiter bzw. Koppelleiter bildenden Leiterbahnen in an einer der Flachseiten der Isolierstoffplatten angebrachten Vertiefungen angeordnet und in ihrer Lage fixiert ist und daß die Platten derart zusammengelegt sind, daß die streifenförmigen Leiterbahnen des Durchgangs- bzw. Koppelleiters, nur durch einen von den Vertiefungen gebildeten Luftspalt getrennt, mit ihren Flachseiten einander gegenüberliegen, während die beiden Außenflächen der Platten durch einen Masseleiter abgeschirmt sind.
- Da die einander gegenüberliegenden Durchgangs-bzw. Koppelleiter des Richtungskopplers aus streifenförmigem Blechmaterial bestehen und in einfacher Weise durch Stanzen hergestellt werden können, ist der Aufwand für diese Leiterteile gering. Das gleiche gilt für die Isolierstoffplatten, deren Herstellung vorteilhaft im Spritzgußverfahren erfolgt. In den Vertiefungen dieser Isolierstoffplatten sind die Leiterbahnen so fixiert, daß ihr gegenseitiger Abstand weitgehend unveränderbar ist und deshalb die Streuungen der einzelnen, in einem Fabrikationsprozeß hergestellten Elemente gering bleiben. Da das Dielektrikum zwischen den beiden Leiterbahnen aus Luft besteht, gehen hier die sonst bei gedruckten Schaltungen auftretenden dielektrischen Eigenschaften der Isoliermaterialien nicht in den eigentlichen Koppelbereich mit ein, sondern treten nur zwischen den lediglich eine Hochfrequenzleitung bildenden Teilen des Durchgangsleiters bzw. Koppelleiters und den außen liegenden Masseleitern auf. Die gesamte Koppeleinrichtung ist dadurch zugleich nach außen abgeschirmt.
- Besonders gedrängte Bauformen, wie sie z. B. beim Einbau in Antennensteckdosen wünschenswert sind, lassen sich in weiterer Ausgestaltung der Erfindung dadurch realisieren, daß der Durchgangsleiter und der Koppelleiter mäanderförmig oder zickzackförmig verlaufen und auch die entsprechenden Vertiefungen in den Isolierstoffplatten in dieser Weise ausgebildet sind. Die Zuordnung der einzelnen Leiterteile zueinander wird vorteilhaft dadurch festgelegt, daß in den Isolierstoffplatten Führungsstifte und entsprechende Führungsbohrungen vorgesehen sind, so daß die Ge-samtanordnung durch Zusammenstecken montiert werden kann.
- Weitere Einzelheiten der Erfindung sind an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
- In F i g. 1 sind auf zwei gleich ausgebildeten Isolierstoffplatten la, 1 b streifenförmig verlaufende Leiterbahnen 2 a, 2 b angeordnet, die in entsprechenden Vertiefungen dieser vorteilhaft im Spritzgußverfahren geformten Isolierstoffplatten 1 a und 1 b angeordnet sind. Die Leiterbahnen 2 a und 2 b verlaufen mäanderförmig und weisen an ihren Enden herausragende Streifen auf, die als Lötfahnen für den Anschluß an entsprechende Bauteile od. dgl. geeignet sind. In« den Isolierstoffplatten la und 1 b sind vorstehende Zapfen 3 a, 4 a bzw. 3 b, 4 b vorgesehen, die in entsprechende Bohrungen6a, 5a bzw. 6b, 5b passen. Um mit einer einzigen Bauform von Isolierstoffplatten auskommen zu können, werden beide um 180' gedreht aufeinandergelegt, so daß die Leiter--bahnen-2a und 2b deckungsgleich übereinanderliegen. An der hier nicht sichtbaren Rückseite der Platten la und 1 b sind seitlich vorstehende metallische Flächen 7a, 7b vorgesehen, die auf Massepotential liegen und untereinander leitend verbunden sind. Durch vorstehende Fahnen 8 a bzw. 8 b kann diese Verbindung untereinander bzw. der Anschluß an das Massepotential des jeweiligen Gerätes vorgenommen werden.
- F i g. 2 zeigt im Schnitt den aus den beiden Teilstückenla und lb zusammengesetzten Richtungskoppler, wobei die Leiterbahnen 2 a und 2 b einander in den jeweiligen Vertiefungen dazugehöriger Platten gegenüberliegen und durch einen Luftspalt voneinander isoliert sind. Das Fixieren dieser Leiterbahnen in den Vertiefungen kann in einfacher Weise dadurch erfolgen, daß die Toleranzen entsprechend eng gewählt werden, so daß die Leiterbahnen einzupressen sind. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, bei Verwendung thermoplastischer Kunststoffe durch Erwärmen und anschließendes Verformen die eingelegten Leiterbahnen in ihrer Lage zu fixieren. Die Zapfen 3 a, 4 a bzw. 3 b, 4 b durchdringen die auf Massepotential liegenden Bleche 7 a, 7 b und werden endseitig derart verformt, daß sie auch deren Halterung bewirken. Damit ist die Zuordnung sämtlicher Leiterteile zueinander bereits beim Zusammenstecken unveränderbar festgelegt.
- In F i g. 3 ist der Richtungskoppler, von einer äußeren Flachseite, z. B. der Platte la, her gesehen, dargestellt. Die Metallplatte 7 a weist zwei öffnungen 9 bzw. 10 auf, die als Durchtrittstellen für die Stifte 3 b bzw. 4 b dienen.
- F i g. 4 zeigt eine im wesentlichen ähnlich der in den Anordnungen nach F i g. 1 aufgebaute Einzelplatte 10, wobei der Durchgangs- bzw. KoppeReiter 11 bogenförmig verläuft. An den mit Pfeilen bezeichneten Stellen ist die Grundplatte 10 an den Leiter 11 angedrückt. Die Krümmungsbogen des Leiters 11 sind um vorstehende Zapfen 12 bis 16 berumgeführt, deren Höhe so bemessen ist, daß sie mit den Seitenstegen 17 und 18 deckungsgleich abschließen. Die übrigen Teile im mittleren Bereich sind, abgesehen von den Führungsstiften 19 und 20, vertieft ausgebildet, so daß die Platte 10 in ihrem Inneren, abgesehen von diesen Erhöhungen, eine wannenförmige Vertiefung aufweist. Der Zusammen au derartiger Platten erfolgt in der im Zusammenhang mit F i g. 1 erläuterten Weise, wobei die Führungsstifte der hier nicht dargestellten Platte in die Öffnungen 21 und 22 der Platte 10 eindringen.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Richtungskoppler, insbesondere für Anten-' nensteckdosen in Gemeinschaftsantennenanlagen, unter Verwendung streifenförmiger Leiterbahnen aus Blech, die als Durchgangs- bzw. Koppelleiter in genngem gegenseitigem Abstand parallel zueinander geführt und in einem aus zwei gleichen Isolierstoffplatten bestehenden Träger gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, daß jede der den Durchgangsleiter bzw. Koppelleiter bildenden Leiterbahnen in an einer der Flachseiten der Isolierstoffplatten angebrachten Vertiefungen angeordnet und in ihrer Lage fixiert ist und daß die Platten derart zusammengelegt sind, daß die streifenförmigen Leiterbahnen des Durchgangs- bzw. Koppelleiters, nur durch einen von den Vertiefungen gebildeten Luftspalt getrennt, mit ihren Flachseiten einander gegenüberliegen, während die beiden Außenflächen der Platten durch einen Masseleiter abgeschirmt sind.
- 2. Richtungskoppler nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die streifenförmigen Leiterbahnen mäanderförmig bzw. zickzackförmig verlaufen. 3. Richtungskoppler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in den Isolierstoffplatten Führungsstifte und entsprechende Bohrungen vorgesehen sind, welche die Lage der beiden Platten zueinander fixieren. 4. Richtungskoppler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstifte die gegenüberliegende Platte durchdringen und endseitig derart verformt sind, daß die beiden Platten zusammengehalten werden. 5. Richtungskoppler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beide Platten die Massebleche und die streifenförmigen Leiterbahnen für den Durchgangs-bzw. Koppelleiter gleich ausgebildet sind. 6. Richtungskoppler nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet daß die beiden Isolierstoffplatten um 180' gedre -ht aufeinandergelegt sind. 7. Richtungskoppler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn eichnet, daß die Enden der streifenförmigen Leiterbahnen und/oder die Masseplatten in Form von Leiterstreifen aus den Isolierstoffplatten herausgeführt sind und als Lötanschlußfahnen dienen. 8. Richtungskoppler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Isolierstoffplatten im Spritzgußverfahren hergestellt sind.
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| DE1230105B true DE1230105B (de) | 1966-12-08 |
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Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1298589B (de) * | 1966-10-21 | 1969-07-03 | Siemens Ag | Antennensteckdose mit einer Kammer fuer die Aufnahme eines Richtungskopplers |
| DE1591598B1 (de) * | 1967-12-22 | 1970-06-25 | Siemens Ag | Richtungskoppler unter Verwendung streifenfoermiger in Isolierstoffplatten gehaltener Leiterbahnen fuer den Durchgangs- bzw.Koppelleiter |
| DE1591597B1 (de) * | 1967-12-22 | 1970-11-19 | Siemens Ag | Richtungskoppler,insbesondere fuer Antennensteckdosen in Gemeinschaftsantennenanlagen |
| EP1139487A1 (de) * | 2000-03-29 | 2001-10-04 | Hirose Electric Co., Ltd. | Gehäusebauform für einen Richtkoppler |
-
1964
- 1964-09-29 DE DES93436A patent/DE1230105B/de active Pending
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1298589B (de) * | 1966-10-21 | 1969-07-03 | Siemens Ag | Antennensteckdose mit einer Kammer fuer die Aufnahme eines Richtungskopplers |
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| EP1139487A1 (de) * | 2000-03-29 | 2001-10-04 | Hirose Electric Co., Ltd. | Gehäusebauform für einen Richtkoppler |
| US6437661B2 (en) | 2000-03-29 | 2002-08-20 | Hirose Electric Co., Ltd. | Directional coupler |
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