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DE1948925A1 - Anordnung zum Verbinden von gedruckten Schaltungen - Google Patents

Anordnung zum Verbinden von gedruckten Schaltungen

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DE1948925A1
DE1948925A1 DE19691948925 DE1948925A DE1948925A1 DE 1948925 A1 DE1948925 A1 DE 1948925A1 DE 19691948925 DE19691948925 DE 19691948925 DE 1948925 A DE1948925 A DE 1948925A DE 1948925 A1 DE1948925 A1 DE 1948925A1
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contact
connector
connectors
card
strips
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Laboue Bernard Andre
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Bull General Electric NV
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Bull General Electric NV
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    • H01R12/00Structural associations of a plurality of mutually-insulated electrical connecting elements, specially adapted for printed circuits, e.g. printed circuit boards [PCB], flat or ribbon cables, or like generally planar structures, e.g. terminal strips, terminal blocks; Coupling devices specially adapted for printed circuits, flat or ribbon cables, or like generally planar structures; Terminals specially adapted for contact with, or insertion into, printed circuits, flat or ribbon cables, or like generally planar structures
    • H01R12/70Coupling devices
    • H01R12/77Coupling devices for flexible printed circuits, flat or ribbon cables or like structures
    • H01R12/79Coupling devices for flexible printed circuits, flat or ribbon cables or like structures connecting to rigid printed circuits or like structures
    • HELECTRICITY
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  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)

Description

Unser Zeichen: S 2524
SOCIETE INDUSTRIELLE BULL-GENERAL ELECTRIC Sk, Avenue Gambetta, Paris 20/Frankreich
Anordnung zum Verbinden von gedruckten Schaltungen
Die Erfindung bezieht sich auf Verbinder für gedruckte Schaltungskarten und betrifft eine Anordnung, welche insbesondere zum elektrischen Verbinden der Leiter von gedruckten Schaltungskarten mit den Leitern einer ebenfalls gedruckte Schaltungen aufweisenden Anschlußplatte dient. Die elektrischen Verbindungen werden mittels Verbindern hergestellt, bei welchen gegenwärtig eine größere Schwierigkeit auftritt, nämlich die Länge der
Bu /ku
durch
00&821/U76
durch den Verbinder in die Schaltungen eingeschalteten Leiter auf ein Minimum zu verringern, um in diese Schaltungen nicht Leiter einzuführen, welche elektrische Eigenschaften aufweisen, die in der Lage sind, die elektrischen Eigenschaften der verbundenen Schaltungen wesentlich zu verändern, wobei unter Umständen störende induktive oder kapazitive Kopplungen zwischen diesen Schaltungen hervorgerufen werden.
fe Die gegenwärtig für die Herstellung von gedrängten Schaltungen verwendeten Verfahren gestatten eine wesentliche Verringerung des Platzbedarfs des größten Teils der in einer Datenverarbeitungsanlage oder in anderen Anlagen enthaltenen elektrischen Schaltungen. Diese kompakten Schaltungen werden oftmals in Form von sogenannten "gedruckten Schaltungen" in mehreren Schichten in herausziehbaren Karten sowie in Anschlußplatten hergestellt, welche so ausgebildet sind, daß sie Verbinder tragen und die Verbindungen zwischen den Schaltungen von verschiedenen Karten gewährleisten. Die Verbinder werden notwendigerweise angewendet, um die elektrischen Verbindungen zwischen den Schaltungen
" der Karten und den Schaltungen der Anschlüßplatten zu gewährleisten. Diese Verbinder enthalten eine sehr grosse Anzahl von Kontaktorganen in einem sehr kleinen Volumen. Es sind zahlreiche Verbinderanordnungen bekannt, bei welchen die die elektrischen Verbindungen gewährleistenden Kontaktorgane mittels verhältnismäßig langer, biegsamer, leitender und oftmals in sich gefalteter Streifen oder Stiften ausgebildet sind, die durch ihre eigene Elastizität eine ausreichende Andriiek-
kraft 009821/1476
kraft auf die Kontaktflächen liefern. Wenn Verbinder Schaltungen miteinander verbinden, in denen elektrische Impulsströme fliessen, die sehr hochfrequente Komponenten enthalten, weisen die Teile der Verbinder, in denen diese Impulsströme fHessen,." oftmals den Nachteil auf., die Impedanzanpassung zu unterbrechen, und die Schleifenform bestimmter Teile dieser Schaltungen lässt oftmals störende ."-induktive Kopplungen zwischen den Schaltungen auftreten-. Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Beseitigung dieser Nachteile, Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung, in welcher die elektrischen Verbindungen durch Verbinder gewährleistet werden, bei welchen die die Schaltungen verbindenden leitenden Teile eine wesentlich verringerte Länge besitzen und bei" welchen die die Kontakte hersteilenden' leitenden Oberflächen jeweils an mehreren Stellen einem mechanischen Druck ausgesetzt sind, der auf diese Oberflächen mittels von den elektrischen Schaltungen unabhängiger mechanischer Organe ausgeübt wird» In dem betrachteten Fall, dass die Leiter der- gedruckten Schaltungen der herausziehbaren Karten und der Anschlussplatte als Teile von Übertragungsleitungen angesehen werden können, deren Wellenwiderstand vorbestimmt ist, besteht ein weiterer Zweck der Erfindung in der Schaffung eines Verbinders der oben erläuterten Art, bei welchem die Länge eines Leiterorgans, das örtlich einen anderen Wellenwiderstand aufweisen kann, genügend kurz ist, damit die sich daraus ergebenden Nachteile vernachlässigbar sind oder verschwinden.
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Verbinden
der
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V 194 8325
der Schaltungen von gedruckten Schaltungskarten mit den Schaltungen einer gedruckte Schaltungen aufweisenden Anschlußplatte, welche eine Mehrzahl von Verbindern trägt, die parallel zueinander in solchem Abstand angeordnet sind, daß das Einstecken einer Karte zwischen zwei aufeinanderfolgende Verbinder und die Halterung derselben senkrecht zu der Anschlußplatte möglich ist, wobei jeder Verbinder gekennzeichnet ist durch eine Reihe von leitenden und biegsamen Kontaktstreifen auf wenigstens einer, einer Oberfläche einer mit Kontaktbereichen versehenen Karte entsprechenden Seite, wobei ein Teil £edes Kontaktstreifens an einen leitenden Bereich der Anschlußplatte angelötet ist und ein weiterer Teil an einem Kontaktbereich der Karte anliegt, eine Reihe von Stößeln, deren jeder in einer Ausnehmung gegenüber einem Kontaktstreifen gleiten kann, und durch eine Reihe von Federn, deren jede einen Stößel gegen einen Kontaktstreifen und diesen gegen einen entsprechenden Kontaktbereäßh drückt.
Eine solche Verbinder enthaltende Anordnung ermöglicht die Herstellung einer Gruppe von außerordentlich kompakten Schaltungen, bei welchen die Kontakte zwischen den Schaltungen mit maximaler Sicherheit gewährleistet werden, wobei jedoch eine minimale Störung der elektrischen Eingenschaften der Schaltungen hervorgerufen wird. \ ..
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung anhand der Figuren hervor. Es zeigt '
Figur 1 009821/147 8
194 8825
Figur I1 einen Schnitt durch einen Teil einer Anordnung von Verbindern gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung, wobei dieser Schnitt längs der Linie 1-1 in Figur 2 gelegt ist,
Figur 2 eine Aufsicht auf einen Teil der gleichen Anordnung, betrachtet gemäß der Linie 2~2 in Figur 1,
Figur 3 eine Aufsicht auf einen Teil einer Anschlußplatte, betrachtet gemäß der Linie 3-3 in Figur 1,
Figur 4 eine zweite Ausführungsform einer Anordnung von Verbindern, betrachtet gemäß der Linie 4-4 in Figur 5, .
Figur 5 einen Schnitt längs der Linie 5-5 in Figur 4,
Figur 6 eine Außenansicht eines Teils einer gedruckten Schaltungskarte, betrachtet gemäß dem Pfeil 6 in Figur 1, worin eine Anordnung von Kontaktbereichen auf der Karte dargestellt ist,
Figur 7 einen Teilschnitt, in welchem eine Abwandlung der Ausführungsform gemäß Figur 4 dargestellt ist, und
Figur 8 eine Schrägansicht von verschiedenen Teilen eines Verbinders der in den Figuren 4 und 5 dargestellten Art.
Figur 1 zeigt einen Teil einer Anordnung,'in welcher drei Verbinder A, B und C auf einer in Form einer ge
druckten 009821/U76; **ν"**
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druckten Sehaltung ausgeführten Anschlußplatte 11 angebracht sind, wobei der Schnitt gemäß der Linie 1-1 in Figur 2 gelegt ist. DLe Verbinder der gleichen Anordnung sind grundsätzlich gleich und die Verbinder A und C in Figur 1 sind nur teilweise dargestellt;. Eine gedruckte Sehaltungskarte CAl ist zwischen die Verbinder A und B eingesteckt und eine zweite Karte CA2 ist vor ihrem Einstecken dargestellt und ist nur in einer " Führungseinrichtung 12 erfaßt, welche in bekannter
" Weise an den Enden der Verbinder (siehe auch Figur 8) angeordnet sind, um ein richtiges Eingreifen der Karten zwischen den Verbindern zu gewährleisten. Die Ver-■ binder A, B und C sind auf der Anschlußplatte 11 beispielsweise mittels Zapfen Ik befestigt x welche in Abständen längs jedes Verbinders derart angeordnet sind, daß dieser auf der Anschlußplatte parallel zu anderen Verbindern festgelegt ist und die Verbinder in einem Abstand X (Figuren 1 und 4) gehalten werden, welcher von der Dicke der Karten bestimmt wird, die zwischen diese Verbinder eingesteckt werden sollen. Eine gleiche Ausführungsform von Verbindern kann also in An- Ordnungen verwendet werden, welche zur Aufnahme von Karten mit unterschiedlichen Dicken je nach dem Befest igungsabständ χ öer Verbinder auf der Anschlußplätte vorgesehen sind. Bei der in den Figuren 1 und " 2 teilweise dargestellten Anordnung weist jeder Verbinder einen isolierenden Körper 15 auf, welcher mit einem Boden l6, einer Mittelwänd 17 und mit Seitenwänden 18 und 19 jeweils auf der lirfken bzw. rechten Seite versehen ist9 wobei die Seitenwände mit der Mittelwand durch Rippen 20 verbunden sind, die zu beiden
Selten
Seiten der Mittelwand angeordnet sind. Die Seitenwände sind links mit Ausnehmungen 22 und rechts mit Ausnehmungen 21 versehen, welche Jeweils zwischen zwei Rippen angeordnet sind und zur Aufnahme eines Stössels 23 aus isolierendem Material dienen, wobei der Stössel frei in einer Ausnehmung gleiten kann. Jeder Stössel isu an der Aussenseite des Verbinders mit zwei Vorsprüngen 24 und 25 und im Inneren des Verbinders mit zwei Schultern 26 und 27 versehen, welche verhindern, dass der Stössel den Verbinder verlässt. Die auf der gleichen Seite eines Verbinders angeordneten Stössel· können untereinander mittels eines biegsamen Bandes 28 verbunden sein, welches eine relative Unabhängigkeit der Verschiebungen jedes Stössels in seiner Ausnehmung zulässt. Diese Bänder, welche lediglich den Zweck haben, die Anbringung der Stössel auf der gleichen Seite eines Verbinders zu erleichtern, sind für ein richtiges Arbeiten der Vorrichtung nicht unbedingt erforderlich. Ein Pederelement besteht aus einem Metallband 29, welches an der Mittelwand 17 anliegt und auf jeder Seite mit biegsamen Zungen, und zwar links mit der Zunge und rechts mit der Zunge 31, versehen ist, wobei die Zungen Blattfedern bilden und jeweils zwischen zwei Rippen des Isolierkörpers des Verbinders, das heisst gegenüber einem entsprechenden Stössel eingreifen, so dass dieser ins Äussere des Verbinders gedruckt wird. Das Metallband 29 wird an seine* Stelle zwischen der Mittelwand des Verbinders und einem Deckel 32 aus weichem Kunststoff gehalten. Dieser Deckel wird in seiner Lage auf dem Körper des Verbinders mittels zweier läigs verlaufender Ränder' 33 und 34 gehalten, welche in Rillen 35
und
00982t/U7&
und 36 eingreifen können, die längs der Seitenwände 18 und 19 des Körpers des Verbinders ausgebildet sind. Die Anschlußplatte 11 kann wie die gedruckten Schaltungskarten mehrere Schichten von gedruckten Schaltungen aufweisen, welche in der Dicke einer einzigen Platte zusammengefaßt sind, wobei diese Platte (Figur 3) auf ihrer Oberfläche mit leitenden Bereichen versehen ist, welche links in Reihen 37 und rechts in Reihen bei jedem Verbinder angeordnet und mit den elektri-
t sehen Schaltungen der Platte verbunden sind. Diese leitenden Bereiche sind so angeordnet, daß sie durch ein geeignetes Lötungsverfahren das untere Ende eines leitenden Streifens 40 links und eines leitenden Streifens 2Jl rechts aufnehmen können, dessen anderes Ende in eine Einkerbung 42 ader 43 eingreift, welche im oberen Teil jeder Seitenwand ausgebildet ist und in welcher der Streifen durch einen einen Steg 44 bildenden Teil gehalten wird, wobei der Steg in diese Einkerbung eingehängt werden kann. Auf jeder Seite der Einkerbungen sind Vorsprünge 45-46 zur Zentrierung des Deckels 32 auf dem Verbinder vorgesehen. Jeder Kontaktstreifen verläuft vor den Vorsprüngen 24-25
eines Stößels. "
Um die Anbringung der Kontaktstreifen auf der gleichen Seite eines Verbinders zu erleichtern,, können die Streifen vor dem Anbringen untereinander in ihrem oberen Teil mittels eines nicht dargestellten Bandes aus isolierendem Kunststoff verbunden werden. Gemäß Figur 1 ist ein zur rechten Reihe des Verbinders B gehörender Kontaktstreifen 4IA an seinem unteren Teil an einen
leitenden 00 982 1/U76
leitenden Bereich 38A der Reihe 38 (Figur 3) der Anschlußplatte gelötet. Dieser Streifen verläuft vor den Vorsprüngen 24 und 25 eines Stößels 23 und das obere Ende dieses Streifens wird in einer der Einkerbungen 43 der Wand 19 gehalten. Falls keine Karte zwischen zwei Verbinder (beispielsweise B und C in Figur 1) eingesteckt ist, werden die Kontaktstreifen der gleichen Reihe und die Streifen, welche sich im gegenüber angeordneten Verbinder befinden, unter der Wirkung der auf die Stößel einwirkenden Federn 30 und 31 jedes Verbinders gespannt, wobei diese Spannung begrenzt ist, da die Schultern 26 und 2? der Stößel (Figur 1) zur Anlage an.der Innenfläche einer Seitenwand des Verbinders kommen. Darüberhinaus werden die Kontaktstreifen 40 auf der linken Seite des Verbinders B (Figuren 1 und 2) durch die Karte CAl, welche zwischen die Verbinder A und B eingesteckt worden ist, zum Verbinder hin gedrückt. In diesem Fall wird jeder Kontaktstreifen der gleichen Reihe durch seJaen Stößel gegen einen entsprechenden Kontaktbereich der Karte CAl gedrückt. Alle Kontaktstreifen 4l, welche in der rechten Reihe des Verbinders A enthalten sind, werden unter den gleichen Bedingungen ebenfalls gegen die Kontaktbereiche der Karte CAl gedrückt. Figur 6 zeigt die Form und die relative Anordnung der Kontaktbereiche 51 eines Teils der gedruckten Schaltungskarte CA2, betrachtet gemäß dem Pfeil 6 in Figur 1. Beim Einführen der gedruckten Schaltungskarte CAl zwischen die Verbinder A und B werden die Kontaktstreifen und die entsprechenden Stößel ins Innere der Körper der Verbinder gedrückt und die Kontaktstreifen können durch die
Reibung 00 9 82 1/U76
- ίο -
Reibung der eingeführten Karte etwas nach unten mitgenommen werden, aber diese Streifen.werden im oberen Teil jedes Verbinders durch den in eine Einkerbung eingreifenden Teil des Streifens zurückgehalten.. Jeder Stößel nimmt den Druck seiner entsprechenden Feder an einer etwa in der Achse des Stößels gelegenen Stelle auf. Dieser Druck wird durch die beiden Vorsprünge des Stößels auf zwei Stellen des Kontaktstreifens übertragen, welche symmetrisch zu dieser Achse angeordnet sind. Dadurch wird der durch die Feder ausgeübte Druck nahezu gleichmäßig auf die Vorsprünge des Stößels an zwei Stellen des Kontaktstreifens verteilt, welcher an einem Kontaktbereich einer Karte anliegt, wodurch wenigstens an diesen beiden Stellen ein guter elektrischer Kontakt gewährleistet wird. Bekanntlich trägt die Reibung der Kontaktbereiche auf den Kontaktstreifen der Verbinder beim Einführen einer Karte zur Säuberung der Kontaktflächen und zur Verbesserung der elektrischen Kontakte bei. Die Figuren 4, 5 und 8 zeigen eine weitere Ausführungsform der Erfindung, welche im Schnitt in den Figuren 4 und 5 dargestellt ist. Diese Figuren zeigen drei Verbinder D, E und F, welche auf einer der in Figur 1 gezeigten entsprechenden Anschlußplatte 11 mittels einerseits in die Verbinder und andererseits in die Anschlußplatte eingesteckter Zapfen angebracht sind. Jeder Verbinder weist einen Isolierkörper mit einer Mittelwand 62, welche sich über die ganze Länge des Verbinders erstreckt, einer oberen Wand 63 und mit einer linken Seitenwand 64 und einer rechten Seitenwand 65 auf, welche mit der Mittelwand durch Rippen 66 und 67 verbunden und mit Ausnehmungen 68 auf der linken Seite und Ausnehmungen 69 auf der
rechten 00982 1 /U76
- αϊ -
rechten Seite zur Aufnahme von den Stößeln 23 gemäß den Figuren 1 und 2 entsprechenden Stößeln 70 versehen sind. Die Stößel sind der Wirkung von Federn 72 und 73 unterworfen, welche ebenfalls durch einen Mittelstreifen Jk miteinander verbunden sind. Es ist festzustellen, daß in diesem Fall die Anordnung des Isolierkörpers der Verbinder D, E und F einer umgekehrten Anordnung der Verbinder A, B und C entspricht. In den Verbindern D, E und F bestehen die Kontaktstreifen entweder aus dünnen Metallstreifen 75 und 76» welche parallel angeordnet und durch ein geeignetes Verfahren auf die Außenfläche einer dünnen isolierenden Trägerfolie 77 aufgeklebt sind, oder aus aufgebrachten gleitenden Metallschichten, welche in paralDsLen Bändern angeordnet sind. Das mit leitenden Bändern versehene isolierende Band wird in zweckmäßiger Lage auf der Oberfläche der Anschlußplatte angeordnet und sodann werden die horizontalen Teile der Kontaktstreifen durch irgendein geeignetes Verfahren an die entsprechenden leitenden Bereiche der Anschlußplatte angelötet. Sodann wird der mit seinen Stößeln und deren Federn versehene Körper des Verbinders auf der Anschlußplatte angebracht, auf welcher er durch die Zapfen 60 ausgerichtet wird. Sodann werden die beiden Ränder der Trägerfolie 77 "nach oben geschlagen und auf den Körper des Verbinders umgeschlagen, auf welchem sie gehalten werden, wenn sodann eine Platte 78 durch Zapfen 79 befestigt wird, welche zweckmäßig angeordnete Löcher in der Platte 78, in den beiden Rändern der isolierenden Folie 77 und im Körper des Verbinders durchsetzen. Infolge des in der Wand 63 ausgebildeten Hohlraums erhält man eine gewisse Spannung der isolierenden Folie,
wobei 00982 1/U76
wobei diese Spannung genügend gross ist, damit sich dieselbe an die Vorsprünge der Stössel anschmiegt., ohne dass die Stössei in ihre Ausnehmungen eingedrückt -werden. G-emäss Figur 4 ist eine gedruckte Schaltungskarte GA'3 auf ihren beiden- Oberflächen mit Teilen 54-55 versehen, welche Funktionseinheiten, wie Verstärkeranordnungen, "umschalter oder dergleichen, darstellen können und deren mögliche räumliche Ausdehnung durch eine strichpunktierte Linie 58 begrenzt wird* Eine entsprechende Anordnung kann auf den Karten CA1-CA2 vorgesehen werden,"welche- bei den Verbindern A, B und G in den Figuren 1 und 2 verwendet werden. Meistens sind die Verbinder an ihren Enden mit Platten 80-81 versehen, welche Führungsfalze 12 und 13 (Figuren 1, 4- und 8) zur Führung der Karten bei deren Einstecken zwischen die Verbinder aufweisen.
Bei den in den Figuren 1 bis 5 dargestellten Ausführungsformen beträgt der Abstand X zwischen den Achsen von zwei benachbarten Verbindern in den beschriebenen Fällen etwa 18 mm. Andrerseits kann der Abstand zwischen den Kontaktstreifen gleich oder auch kleiner als 2,54- mm sein. Wenn man ungünstigstenfalls annimmt, dass zwischen einem Kontaktstreifen und dem entsprechenden Kontaktbereich einer Karte ein richtiger ■ elektrischer Kontakt nur in Höhe des oberen Vorsprungs des auf diesen Streifen wirkenden Stössels gewährleistet ist, so übersteigt die Länge der Kontaktfeder, welche zwischen diesem Kontaktpunkt und dem Lotungspunkt dieses Kontaktstreifens an einem leitenden JBereieh der Anschluss-* platte enthalten 1st, das neisst die eine Unterbrechung der Impedanzan^
passung
1948S25
passung bildende Länge des Kontaktstreifens, nicht einmal 8 mm, was eine bezüglich der bei den meisten bekannten Verbindern zwischengeschalteten Länge beträchtlich verringerte Länge bedeutet.
Figur 7 zeigt einen geschnittenen Teil eines Verbinders G, welcher den in den Figuren 4, 5 und 8 gezeigten Verbindern entspricht, jedoch insbesondere dafür vorgesehen ist, keinerlei Unterbrechung der Impedanzanpassung zwischen den angeschlossenen gedruckten Schaltungen hervorzurufen. Der Aufbau entspricht im allgemeinen dem vorher geschilderten, jedoch ist bei dieser Ausführungsform eine biegsame isolierende Folie 90 auf ihrer Außenfläche mit aufgeklebten oder in der oben geschilderten Weise durch eine dünne leitende Metallschicht gebildeten Kontaktstreifen 91 versehen. Außerdem ist jedoch die isolierende Folie auf ihrer Innenfläche mit einer leitenden Schicht 92 versehen, welche die Erdungsebene bildet und mit einem Erdleiter der Anschlußplatte 11 verbunden ist. Diese Verbindung kann durch einen oder mehrere Zapfen 9^ erreicht werden, welche außerdem zur Befestigung des Verbinders auf der Anschlußplatte dienen.
Unter Berücksichtigung der Dielektrizitätskonstante des Materials der isolierenden Folie, von deren Dicke und den Abmessungen der Kontaktstreifen kann man die Anordnung so treffen, daß der Wellenwiderstand der durch jeden Kontaktstreifen gebildeten übertragungsleitung gleich dem für die gedruckten Schaltungen der herausziehbaren Karten und der Anschlußplatte angenommenen Wellenwiderstand ist. Es wird daher durch die
■'■-■■■" Organe
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1948S25
Organe des Verbinders keine Unterbrechung der Impedanzanpassung mehr verursacht.
Es ist festzustellen, daß in Figur 6 die Kontaktbereiehe auf den entgegengesetzten Flächen der gleichen Karte abwechselnd angeordnet sind, das heißt, daß die Kontaktbereiche auf einer Oberfläche bezüglich den Kontaktbereichen auf der entgegengesetzten Oberfläche der Karte um einen halben Teilungsschritt versetzt sind. Infolgedessen sind die Kontaktstreifen auf den Oberflächen von zwei für die beiden Oberflächen der gleichen Karte vorgesehenen Verbindern (Figuren 2 und 5) notwendigerweise auf diesen beiden Flächen abwechselnd angeordnet. Bei den oben beschriebenen Beispielen sind die Kontaktstreifen auf beiden Seiten der Achse jedes Verbinders und die auf der Anschlußplatte il zur Aufnahme der Kontaktstreifen eines Verbinders vorgesehenen Kontaktbereiche 37 und 38 jeweils abwechselnd angeordnet. Diese Versetzung der Kontaktstreifen in den gegenüberliegenden Reihen eines Verbinders ist nicht die einzige mögliche Lösung. Tatsächlich kann ein entsprechendes Ergebnis mit Verbindern erzielt werden, welche einen symmetrischen Aufbau haben, indem die benachbarten Verbinder auf der Anschlußplatte gegenseitig in Längsrichtung um einen halben Teilungsschritt versetzt werden.
Die beschriebenen und dargestellten Ausführungsformen sollen die Erfindung keineswegs einschränken und es sind im Rahmen der Erfindung viele Abänderungen und Anpassungen an den jeweiligen Anwendungsfall möglich.
Pat ent an s prüche 009-82 1/U76

Claims (1)

Patentansprüche
1.!Anordnung zum Verbinden der Schaltungen von gedruckten Schaltungskarten mit den Schaltungen einer gedruckte Schaltungen aufweisenden Anschlußplatte^ welche eine Mehrzahl von Verbindern trägt, die parallel zueinander in solchem Abstand angeordnet sind, daß das Einstecken einer Karte zwischen zwei aufeinanderfolgende Verbinder und die Halterung derselben senkrecht zu der Anschlußplatte möglich ist, wobei jeder Verbinder gekennzeichnet ist durch eine Reihe von leitenden und biegsamen Kontaktstreifen auf wenigstens einer, einer Oberfläche einer mit Kontaktbereichen versehenen Karte entsprechenden Seite, wobei ein Teil jedes Kontaktstreifens an einen leitenden Bereich der Anschlußplatte angelötet ist und ein weiterer Teil an einem Kontaktbereich der Karte anliegt, eine Reihe von Stößeln, deren jeder in einer Ausnehmung gegenüber einem Kontaktstreifen gleiten kann, und durch eine Reihe von Federn, deren jede einen Stößel gegen einen Kontaktstreifen und diesen gegen einen entsprechenden Kontaktbereich "der Karte drückt,
2« Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Stößel mit zwei Vorsprüngen zur übertragung des auf denselben durch die entspreehende Feder ausgeübten Drucks auf einen Kontakt st reifen an zwei verschiedenen Stellen versehen ist.
Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende jedes Kontaktstreifens, welches dem an einen leitenden Bereich der Anschlußplatte angelöteten Ende entgegengesetzt ist, mit einer Verankerungseinrichtung zum Zurückhalten dieses Endes des Kontaktstreifens im Verbinder versehen ist.
Anordnung nach Anspruch 1 zur Aufnahme von gedruckten Schaltungskarten, auf welchen die Kontaktbereiche einer Oberfläche bezüglich der Kontaktbereiche der anderen Oberfläche um einen halben Teilungsschritt versetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Ver^- binder mit zwei Reihen von Kontakt obre if en versehen ist und daß die Kontaktstreifen der zwei Reihen sowie die entsprechenden Stößel und Federn gegenseitig um einen halben Teilungsschritt versetzt sind.
Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstreifen einer Reihe in Form von dünnen parallelen Bändern angeordnet sind, welche genügend dünn sind, um durch Aufbringen eines metallischen Leiters auf eine dünne Folie aus isolierendem Material hergestellt zu werden.
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DE1948925A 1968-10-01 1969-09-27 Verbindungsanordnung für Druckschaltungskarten Expired DE1948925C3 (de)

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