DE1298118B - Zeitvielfach-Datenvermittlungssystem mit nachrichtengebundener Abtastung - Google Patents
Zeitvielfach-Datenvermittlungssystem mit nachrichtengebundener AbtastungInfo
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- DE1298118B DE1298118B DE1966S0106676 DES0106676A DE1298118B DE 1298118 B DE1298118 B DE 1298118B DE 1966S0106676 DE1966S0106676 DE 1966S0106676 DE S0106676 A DES0106676 A DE S0106676A DE 1298118 B DE1298118 B DE 1298118B
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- H04L12/00—Data switching networks
- H04L12/50—Circuit switching systems, i.e. systems in which the path is physically permanent during the communication
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Description
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Die Erfindung betrifft ein Datenvermittlungssystem werden; es enthält also neben der Teilnehmernach
dem Zeitvielfachprinzip mit nachrichtengebun- kombination eine zusätzliche Zielinformation,
dener Abtastung. Neuerdings wurde nun vorgeschlagen, die in den
dener Abtastung. Neuerdings wurde nun vorgeschlagen, die in den
In Fernmeldevermittlungssystemen werden neben bekannten Zeitvielfachvermittlungen notwendigen
den Nachrichten zwischen externen Einheiten, also 5 Speicherglieder in einem zentralen Speicher zu-
den Teilnehmer- und Fernübertragungsschaltungen, sammenzufassen. Dieser Speicher enthält die Zuord-
auch — z. B. bei Auf- und Abbau von Verbindungen nung zwischen dem jeweiligen Zubringer und dem
und bei der Ausführung von Diensten — Informatio- jeweiligen Abnehmer sowie alle Daten und Pro-
nen zwischen den externen und den internen (zen- gramme, die zur Lösung der vermittlungstechnischen
tralen) Einheiten ausgetauscht. Die externen Ein- i° Aufgaben erforderlich sind. Der Speicher ist als Ar-
heiten werden dazu mit den entsprechenden internen beitsspeicher Teil einer zentralen Steuerung, die die
Einheiten (z..B. Register zur Aufnahme von Wähl- Änderungen binärer Nachrichten von den Zubrin-
zeichen, Signalgeber) verbunden. gern zu den jeweils mit ihnen verbundenen Ab-
Es sind indirekt gesteuerte Fernschreibvermittlungs- nehmern vermittelt. In einem solchen nachrichtensysteme
bekannt, die mit einem Markierverfahren *5 gebundenen Zeitvielfach-Vermittlungssystem sind die
arbeiten und die Verbindungen über ein Raumviel- Abnehmer durch binäre Codeworte gekennzeichnet,
fach durchschalten. Soll eine Verbindung aufgebaut Durch die Verwendung eines zentralen Speichers läßt
werden, so drückt der rufende Teilnehmer (Ortsteil- sich die Zuordnung zwischen dem jeweiligen Zunehmer)
die Anruftaste seines Fernschreibgeräts. Die bringer und dem jeweiligen Abnehmer, die z. B. am
Schleife der Ortsleitung wird geschlossen, und das a° Ende des Verbindungsaufbaus aus dem Ergebnis der
Rufrelais der Teilnehmerschaltung spricht an. Da- Wahl gebildet wird, besonders aufwandsparend durchdurch
wird ein freier Wählumsetzer veranlaßt, den führen.
zugehörigen Anrufsucher auf ein freies Verbindungs- Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein
glied der betreffenden Hundertergruppe einzustellen. Zeitvielfach-Datenvermittlungssystem mit nach-
Sobald ein freies Verbindungsglied gefunden ist, stellt 25 richtengebundener Abtastung zu schaffen, das die
sich der zugehörige Anrufsucher auf den rufenden Vorteile des bereits vorgeschlagenen Systems aufweist
Teilnehmer ein. Gleichzeitig wird der erste Gruppen- und außerdem in einfacher Weise den Verkehr exter-
wähler, der dem Verbindungsglied fest zugeordnet ist, ner Einheiten mit internen Einheiten des Amts sowie
belegt. Das Amt ist nun zur Aufnahme der Wähl- von internen und externen Einheiten gleichzeitig er-
ziffern bereit und sendet das Wählbereitschaftszeichen 3° möglicht.
zum Fernschaltgerät des Teilnehmers. Die Wähl- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gezeichen
gelangen zum Wählumsetzer, der sie in den löst, daß eine zentrale Steuerung und ein zentraler
systeminternen Vierercode umsetzt. Die Wählumset- Speicher, in dem die Zuordnung zwischen dem jezer
sind also während der Wahl interne Abnehmer, weiligen Zubringer und dem jeweiligen Abnehmer
die über zusätzliche Anrufsucher mit den Einstell- 35 steht, vorgesehen sind, daß die zentrale Steuerung
sätzen der Gruppen- und Leitungswähler und mit den über ein Eingabe-Codevielfach sowie einen Eingabe-Teilnehmern
verbunden sind. Programmkanal an einen Eingabe-Codewandler und
Es wurde auch schon vorgeschlagen, die Verbin- über ein Ausgabe-Codevielfach sowie einen Ausgabedungen
in einem Fernschreibvermittlungssystem über Programmkanal an einen Ausgabe-Codewandler anein
asynchrones Kombinationsvielfach mit zentrali- 4° geschlossen ist, daß zwischen den Systemeinheiten
sierten Verbindungsaufbausätzen durchzuschalten. und/oder innerhalb der zentralen Steuerung zusätz-Eine
solche Vermittlung ist in Teihiehmerschaltungen, liehe Verbindungswege vorgesehen sind und daß die
Verbindungsglieder, zentrale Verbindungsaufbau- zentrale Steuerung Informationen von internen Zusätze,
zentrale Besetztgeber und eine zentrale Abruf- bringern oder an interne Abnehmer in gleicher Weise
kette aufgegliedert. Jede Teilnehmerschaltung enthält 45 vermittelt wie Nachrichten von einen externen Zueinen
Kombinationssender und einen Kombinations- bringer zu einem externen Abnehmer,
empfänger, die auf eine bestimmte, dem Teilnehmer Im Rahmen der Erfindung gibt es zwei Möglichzugeordnete Kombination eingestellt sind. Alle keiten für die Vermittlung von Informationen von Systemeinheiten sind z. B. an ein neunstelliges Sende- internen Zubringern oder an interne Abnehmer, vielfach und ein neunstelliges Empfangsvielfach ange- 5° Liegen die internen Zubringer in Form von Schalschlossen. Diese Vielfache zur Übertragung der Nach- tungen innerhalb der zentralen Steuerung vor, so werrichten werden auch zur Steuerung des Verbindungs- den sie zweckmäßig in gleicher Weise wie die exteraufbaus benutzt. Beim Aufbau einer Verbindung tritt nen Zubringer und Abnehmer an den Eingabe-Codezunächst ein zentraler Verbindungsaufbausatz als in- wandler und den Ausgabe-Codewandler angeschlosterner Abnehmer in Erscheinung. Von der Teilneh- 55 sen. Interne und externe Zubringer sind damit in merschaltung des rufenden Teilnehmers wird das bezug auf die Priorität der (Vermittlungs-)Anforde-Signal für die Belegung eines freien Verbindungsauf- rungen an die zentrale Steuerung mit den externen bausatzes auf das Sendevielfach gegeben. Ein Korn- Zubringern gleichgestellt. Sollen den externen und binationsspeicher im Verbindungsaufbausatz emp- internen Zubringern oder mehreren internen Zufängt die Kombination des rufenden Teilnehmers und 60 bringergruppen verschiedene Prioritäten zugeteilt stellt damit den Kombinationsempfänger sowie den werden, so ist ein zweiter Eingabe-Codewandler not-Kombinationssender innerhalb des Verbindungsauf- wendig.
empfänger, die auf eine bestimmte, dem Teilnehmer Im Rahmen der Erfindung gibt es zwei Möglichzugeordnete Kombination eingestellt sind. Alle keiten für die Vermittlung von Informationen von Systemeinheiten sind z. B. an ein neunstelliges Sende- internen Zubringern oder an interne Abnehmer, vielfach und ein neunstelliges Empfangsvielfach ange- 5° Liegen die internen Zubringer in Form von Schalschlossen. Diese Vielfache zur Übertragung der Nach- tungen innerhalb der zentralen Steuerung vor, so werrichten werden auch zur Steuerung des Verbindungs- den sie zweckmäßig in gleicher Weise wie die exteraufbaus benutzt. Beim Aufbau einer Verbindung tritt nen Zubringer und Abnehmer an den Eingabe-Codezunächst ein zentraler Verbindungsaufbausatz als in- wandler und den Ausgabe-Codewandler angeschlosterner Abnehmer in Erscheinung. Von der Teilneh- 55 sen. Interne und externe Zubringer sind damit in merschaltung des rufenden Teilnehmers wird das bezug auf die Priorität der (Vermittlungs-)Anforde-Signal für die Belegung eines freien Verbindungsauf- rungen an die zentrale Steuerung mit den externen bausatzes auf das Sendevielfach gegeben. Ein Korn- Zubringern gleichgestellt. Sollen den externen und binationsspeicher im Verbindungsaufbausatz emp- internen Zubringern oder mehreren internen Zufängt die Kombination des rufenden Teilnehmers und 60 bringergruppen verschiedene Prioritäten zugeteilt stellt damit den Kombinationsempfänger sowie den werden, so ist ein zweiter Eingabe-Codewandler not-Kombinationssender innerhalb des Verbindungsauf- wendig.
bausatzes ein. Daraufhin wird vom Kombinations- Sind dagegen die internen Zubringer und Abneh-
sender aus über das Empfangsvielfach zum Korn- mer als Programme im zentralen Speicher vorhanden,
binationsempfänger des rufenden Teilnehmers das 65 so verkehren die internen Zubringer und Abnehmer
Wählbereitschaftszeichen gesendet. Das erwähnte zweckmäßigerweise direkt innerhalb der zentralen
Schaltsignal für die Belegung eines Verbindungs- Steuerung. Sie sind dann durch Adressen gekenn-
aufbausatzes kann nur von diesem ausgewertet zeichnet. In diesem Fall ist durch die Umgehung des
3 4
Eingabe-Codewandlers eine Prioritätsentscheidung des Speichers Sp im Wortregister WR zur Verfügung,
gegenüber den externen Zubringern ohne einen zu- Sie gelangt durch das Ausgabe-Codevielfach ^4CF
sätzlichen Eingabe-Codewandler möglich. zum Ausgabe-Codewandler ACW, der den Abnehmer
In einem Vermittlungsamt können jedoch sowohl ermittelt. Schließlich veranlaßt die zentrale Steuerung
interne Zubringer und Abnehmer in verdrahteter 5 ZSt durch den Ausgabe-Programmkanal APK die
Ausführung als auch mit programmierbarer Struktur Übergabe der Zustandsänderung an den Abnehmer,
vorhanden sein. In diesem Fall sind die internen Zu- Während der Wahl ist der Teilnehmer (oder eine
bringerleitungen und internen Abnehmerleitungen so- Fernübertragung) mit einem Zeichenregister verbun-
wie das interne Codevielfach gleichzeitig als zusatz- den, das einen internen Abnehmer darstellt. Der
liehe Verbindungswege innerhalb der zentralen Steue- io externe Zubringer wird, wie oben geschildert, vom
rung vorgesehen. Eingabe-Codewandler ECW identifiziert.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung Die nach jedem Lesezyklus im Wortregister WR
ergeben sich aus dem in der Zeichnung dargestellten des zentralen Speichers Sp stehende Abnehmer-Ausführungsbeispiel,
adresse wird durch das Ausgabe-Codevielfach ^iCF
Jeder Teilnehmer ist über externe Leitungen EL i5 — und gesteuert über den Ausgabe-Programmkanal
mit je einer Teilnehmerschaltung TS verbunden. Von APK — dem Ausgabe-Codewandler A CW übergeben,
den Teilnehmerschaltungen TS führen externe Zu- Dieser wählt den über eine interne Abnehmerleitung
bringer- bzw. Abnehmerleitungen EZL, EAL zu den angeschlossenen internen Abnehmer, das Zeichen-Eingängen
des Eingabe-Codewandlers ECW bzw. zu register, aus.
den Ausgängen des Ausgabe-Codewandlers ACW. 20 Die internen Zubringer und Abnehmer können
Diese Codewandler haben die Aufgabe, den 1-aus-N- auch in Form von Programmen in der zentralen
Code, der außerhalb der Vermittlung zur Identifizie- Steuerung vorhanden sein.
rung der Teilnehmer verwendet wird, in den binären Richten derartige interne Zubringer eine Anforde-
Code umzuwandeln, mit dem die zentrale Steuerung rung an die zentrale Steuerung ZSt, so sind sie durch
ZSt arbeitet. Der Eingabe-Programmkanal EPK und 25 eine Adresse, die gerade im Wortregister WR des zen-
das Eingabe-Codevielfach ECV bzw. der Ausgabe- tralen Speichers Sp oder in einem Hilfsregister der
Programmkanal APK und das Ausgabe-Codevielfach zentralen Steuerung ZSt steht, gekennzeichnet. Da
ACV verbinden den Eingabe-Codewandler ECW bzw. also die Adresse dem Speichert/? schon zur Ver-
den Ausgabe-Codewandler A CW mit der zentralen fügung steht, ist eine interne Zubringerleitung über-
Steuerung ZSt. Bei verdrahteter Ausführung der Zu- 30 flüssig. Nach Abruf durch die zentrale Steuerung ZSt
bringer und Abnehmer ist die zentrale Steuerung ZSt wird die Adresse des internen Zubringers vom Wort-
außerdem über interne Zubringer- und Abnehmer- register WR durch das interne Codevielfach ICV dem
Leitungen IZL, IAL an die Codewandler angeschlos- Adreßregister AR übergeben. Der weitere Vermitt-
sen. Bei programmierbarer Struktur der internen Zu- lungsvorgang läuft in der schon beschriebenen Weise
bringer und Abnehmer ist das interne Codevielfach 35 ab. Bei diesem Verfahren ist es möglich, eine Priori-
ICV vorgesehen, das das Adreßregister AR und das tätsunterscheidung zwischen internen und externen
Wortregister WR des zentralen Speichers Sp mitein- Zubringern zu treffen, da der Eingabe-Codewandler
ander verbindet. Im zentralen Speicher Sp ist jedem ECW umgangen wird. Zur Prioritätsunterscheidung
Zubringer eine Zelle zugeordnet, die mit der binär zwischen verschiedenen Arten von internen Zubrin-
codierten Adresse jedes Zubringers erreichbar ist. Der 40 gern, die unabhängig voneinander Anforderungen an
Inhalt dieser Zelle ist jeweils die Adresse des Ab- die zentrale Steuerung ZSt richten, ist außerdem ein
nehmers. Bei der Vermittlung eines jeden Schritt- Prioritätsregister vorgesehen.
wechseis läuft also ein Lesezyklus ab. Das Eingabe- wirkt eine interne Einheit als Abnehmer, so wird
Codevielfach ECV ist dazu an einen Teil des Adreß- auch bei programmierbarer Struktur der internen Einregisters
AR, das Ausgabe-Codevielfach ACV an 45 heiten die Adresse des Abnehmers in der schon beeinen
Teil des Wortregisters WR des Speichers Sp schriebenen Weise in das Wortregister WR des zenangeschlossen.
tralen Speichers Sp eingeschrieben. Die Adresse des
Es wird zunächst angenommen, daß die internen Abnehmers kann die Startadresse des entsprechenden
Zubringer und Abnehmer als Schaltungen vorhanden Programms sein, mit der der Speicherplatz des Prosind
und über interne Zubringer- und Abnehmer- 50 gramms erreicht wird. Sie kann jedoch auch die
leitungen an die Codewandler angeschlossen sind. Die Adresse einer diesem Programm für den zugeordneten
Wirkungsweise der Erfindung soll unter dieser Vor- Zubringer zugeteilten Speicherzelle darstellen, die
aussetzung für interne Zubringer und interne Abneh- vom Programm durch Substitution oder Indizierung
mer erläutert werden. erreichbar ist. In diesem Fall wird die Abnehmer-
Ein Signalgeber, der einen Teilnehmer vom Amt 55 adresse durch ein internes Codevielfach dem Adreßaus
ein Signal zuschreibt, wirkt als interner Zubringer. register AR des zentralen Speichers ZSt zur weiteren
Der Eingabe-Codewandler ECW, an den der Signal- Verarbeitung übergeben. Dazu ist es jedoch notwengeber
über die interne Zubringerleitung IZL ange- dig, daß die zentrale Steuerung ZSt externe und inschlossen
ist, identifiziert diesen internen Zubringer terne Abnehmer sowie verschiedene Arten von inter-
und bildet seine binär codierte Adresse, mit der die 60 nen Abnehmern unterscheiden kann. Zu diesem
Speicherzelle des Signalgebers erreicht werden kann. Zweck dient jeweils ein Teil der im Wortregister WR
Gleichzeitig fordert er durch den Eingabe-Programm- stehenden Abnehmeradressen, der von einem Codekanal
EPK die zentrale Steuerung ZSt an. Nachdem umsetzer ausgewertet wird. Dieser Codeumsetzer
die zentrale Steuerung ZSt die im Eingabe-Codewand- kann in der zentralen Steuerung ZSt selbständig oder
ler ECW bereitstehende Adresse abgerufen hat, ver- 65 als Teil eines Befehlsdecodierers vorhanden sein. Er
anlaßt sie den Lesezyklus im zentralen Speicher Sp. kann jedoch auch Teil des Ausgabe-Codewandlers
Die in der Zelle des Signalgebers gespeicherte Adresse ACW sein. Das Ergebnis der Adressenauswertung
des externen Abnehmers steht nach der Zugriffszeit muß dann über eine interne Abnehmerleitung, die
sonst nicht benötigt wirds der zentralen Steuerung ZSt
zurückgemeldet werden.
In einem Vermittlungssystem kann es auch vorkommen, daß ein Zubringer mit einem internen und
einem externen Abnehmer gleichzeitig verbunden ist. Wird z. B. ein Teilnehmer (externer Zubringer) durch
das Amt mit einer Amtsverbindungsleitung (externer Abnehmer) verbunden, so müssen die das Amt durchlaufenden
Wahlzeichen im Amt zur Erfassung der Zone des gerufenen Teilnehmers von einem Zeichenregister
(interner Abnehmer) mitgeschrieben werden. Zur Lösung dieser Aufgabe wird das Zeitvielfachverfahren
angewandt. Dabei wird abwechselnd der externe Zubringer mit der internen Einheit als Abnehmer
und diese als interner Zubringer mit dem externen Abnehmer verbunden. Zur Vermittlung
eines Schrittwechsels vom externen Zubringer zum externen Abnehmer benötigt die zentrale Steuerung
ZSt also zwei Arbeitszyklen; mit dem ersten Zyklus vermittelt sie den Schrittwechsel zur internen Einheit, so
mit dem nächsten Zyklus wird der Schrittwechsel zum externen Abnehmer vermittelt Die Vermittlungsvorgänge
laufen im einzelnen in der schon beschriebenen Weise ab.
In dem nachrichtengebundenen Zeitvielfach-Daten- as
vermittlungssystem nach der Erfindung vermittelt also die zentrale Steuerung ZSt Informationen zwischen
Zubringern und Abnehmern jeder Art in gleicher Weise. Die internen Einheiten können als Schaltungen
oder als Programme oder als Mischung zwischen diesen Formen in der zentralen Steuerung ZSt vorhanden
sein. Da die Erfindung ohnehin einen zentralen Speicher enthält, lassen sich die internen Einheiten aufwandsparend
als Programme realisieren. Ein Vermittlungsamt, dessen interne Einheiten ausschließlich
in Form von Programmen vorliegen, ist jedoch einem hohen Verkehrsangebot nicht gewachsen, weil jede
»Handlung« das Ergebnis zeitlich nacheinander ausgeführter Befehle ist Der Vorteil einer verdrahteten
Ausführung der internen Einheiten liegt daher in der größeren Schnelligkeit der (z.B. parallel ausführbaren)
»Handlungen«. Eine solche Vermittlung kann auch ein hohes Verkehrsangebot verarbeiten.
Claims (10)
1. Datenvermittlungssystem nach dem Zeitvielfachprinzip mit nachrichtengebundener Abtastung,
dadurch gekennzeichnet, daß eine zentrale Steuerung (ZSi) und ein zentraler
Speicher (Sp), in dem die Zuordnung zwischen dem jeweiligen Zubringer und dem jeweiligen Abnehmer
steht, vorgesehen sind, daß die zentrale Steuerung (ZSt) über ein Eingabe-Codevielfach
(ECV) sowie einen Eingabe-Programmkanal (EPK) an einen Eingabe-Codewandler (ECW)
und über ein Ausgabe-Codevielfach (ACW) sowie einen Ausgabe-Programmkanal (APK) an einen
Ausgabe-Codewandler (ACW) angeschlossen ist, daß zwischen den Systemeinheiten (ZSt, ECW,
ACW) und/oder innerhalb der zentralen Steue- 6Ö
rung (ZSi) zusätzliche Verbindungswege (IZL, IAL, ICV) vorgesehen sind und daß die zentrale
Steuerung (ZSt) Informationen von internen Zubringern oder an interne Abnehmer in gleicher
Weise vermittelt wie Nachrichten von einem externen Zubringer zu einem externen Abnehmer.
2. Datenvermittlungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede interne Einheit
über eine interne Zubringerleitung (IZL) an einen der Eingänge des Eingabe-Codewandlers
(ECW) und über eine interne Abnehmerleitung (IAL) an einen der Eingänge des Ausgabe-Codewandlers
(ACW) angeschlossen ist.
3. Datenvermittlungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Identifizierung
interner Zubringer bzw. zur Auswahl interner Abnehmer mit Hilfe von Adressen das Wort-Register
(WR) des zentralen Speichers (Sp) oder ein Hilfsregister mit dem Adressenregister (AR)
durch ein internes Codevielfach (ICV) verbunden sind,
4. Datenvermittlungssystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Prioritätsentscheidung
zwischen internen und externen Zubringern vorgesehen ist.
5. Datenvermittlungssystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Prioritätsunterscheidung
zwischen verschiedenen internen Zubringern ein Prioritätsregister vorgesehen ist.
6. Datenvermittlungssystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erkennung der
Art eines Abnehmers mit Hilfe eines Teils der im Wortregister (WR) des zentralen Speichers (Sp)
stehenden Abnehmeradresse ein Codeumsetzer vorgesehen ist.
7. Datenvermittlungssystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Codeumsetzer
zur Erkennung der Art eines Abnehmers ein selbständiger Teil der zentralen Steuerung
(ZSt) ist.
8. Datenvermittlungssystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Codeumsetzer
zur Erkennung der Art eines Abnehmers Teil eines Befehlsdecodierers innerhalb der zentralen
Steuerung (ZSt) ist.
9. Datenvennittlungssystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Codeumsetzer
zur Erkennung der Art eines Abnehmers ein Teil des Ausgabe-Codewandlers (ACW) ist und daß
eine interne Abnehmerleitung (IAL) zwischen dem Ausgabe-Codewandler (ACW) und der zentralen
Steuerung (ZSt) vorgesehen ist, über die das Ergebnis der Adressen-Auswertung der zentralen
Steuerung (ZSt) zurückgemeldet wird.
10. Datenvennittlungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei gleichzeitigem
Verkehr eines Zubringers mit einem internen und einem externen Abnehmer die Anforderungen des
Zubringers von der zentralen Steuerung nach einem Zeitvielfach-Verfahren bearbeitet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (6)
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|---|---|---|---|
| DE1966S0106676 DE1298118B (de) | 1966-10-24 | 1966-10-24 | Zeitvielfach-Datenvermittlungssystem mit nachrichtengebundener Abtastung |
| GB4805867A GB1164558A (en) | 1966-10-24 | 1967-10-23 | Improvements in or relating to Information Transmission Systems |
| SE1448467A SE328607B (de) | 1966-10-24 | 1967-10-23 | |
| NL6714380A NL155698B (nl) | 1966-10-24 | 1967-10-23 | Asynchroon tijdmultiplex data-overdraagstelsel. |
| FR125473A FR1541588A (fr) | 1966-10-24 | 1967-10-23 | Installation de transmission de données à multiplex de temps, avec exploration liée à l'information |
| BE705548D BE705548A (de) | 1966-10-24 | 1967-10-24 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1966S0106676 DE1298118B (de) | 1966-10-24 | 1966-10-24 | Zeitvielfach-Datenvermittlungssystem mit nachrichtengebundener Abtastung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1298118B true DE1298118B (de) | 1969-06-26 |
Family
ID=7527593
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1966S0106676 Withdrawn DE1298118B (de) | 1966-10-24 | 1966-10-24 | Zeitvielfach-Datenvermittlungssystem mit nachrichtengebundener Abtastung |
Country Status (5)
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| DE (1) | DE1298118B (de) |
| GB (1) | GB1164558A (de) |
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- 1967-10-23 SE SE1448467A patent/SE328607B/xx unknown
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Non-Patent Citations (1)
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Also Published As
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| SE328607B (de) | 1970-09-21 |
| NL6714380A (de) | 1968-04-25 |
| GB1164558A (en) | 1969-09-17 |
| NL155698B (nl) | 1978-01-16 |
| BE705548A (de) | 1968-04-24 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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