[go: up one dir, main page]

DE2605611A1 - Markiererschaltung fuer ein fernmeldesystem - Google Patents

Markiererschaltung fuer ein fernmeldesystem

Info

Publication number
DE2605611A1
DE2605611A1 DE19762605611 DE2605611A DE2605611A1 DE 2605611 A1 DE2605611 A1 DE 2605611A1 DE 19762605611 DE19762605611 DE 19762605611 DE 2605611 A DE2605611 A DE 2605611A DE 2605611 A1 DE2605611 A1 DE 2605611A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
line
unit
information
connection
coming
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19762605611
Other languages
English (en)
Inventor
Carlo Alberto Dipl Ing Manghi
Gualtiero Dipl Ing Rigo
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Italtel SpA
Original Assignee
Societa Italiana Telecomunicazioni Siemens SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Societa Italiana Telecomunicazioni Siemens SpA filed Critical Societa Italiana Telecomunicazioni Siemens SpA
Publication of DE2605611A1 publication Critical patent/DE2605611A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker
    • H04Q3/54Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Time-Division Multiplex Systems (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)
  • Use Of Switch Circuits For Exchanges And Methods Of Control Of Multiplex Exchanges (AREA)

Description

9757-7 5/H/Ro.
Ital.Anm.Nr. 20179 A/75
vom 12.2.1975
Societä Italiana Telecomunicazioni
Siemens s.p.a. Piazzale Zavattari 12, Mailand/Italien
Markiererschaltung für ein Fernmeldesystem.
Die Erfindung betrifft eine Markiererschaltung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei Fernmeldesystemen, die zur übertragung sowohl von Sprachsignalen als auch von Daten dienen, sind die sich innerhalb eines bestimmten Gebietes befindenden Teilnehmer gemeinsam an eine sogenannte Konzentrationseinheit geschaltet, die sie mit einer anderen, ähnlichen Konzentrationseinheit verbinden kann, an welche die in einem entfernten Gebiet zusammengefaßten Teilnehmer angeschlossen sind. Die Konzentrationseinheiten sind durch eine Anzahl Verbindungsleitungen miteinander verbunden, die normalerweise wesentlich kleiner ist als die Anzahl der an die Konzentrationseinheiten angeschlossenen Teilnehmer. Zu jeder Konzentrationseinheit gehört ein Markierer, der die Zuteilung einer Verbindungsleitung an einen beliebigen Teilnehmer steuert, und zwar aufgrund von Signalisierungskriterien, die aus einer Vielzahl von mit den Konzentrationseinheiten verbundenen peripheren Einheiten kommen. Die Signalisierungskriterien werden über einen gemeinsamen Signalkanal an den Markierer der entfernten Konzentrationseinheit weitergesendet, wo die ent-
609835/0932
sprechenden Koppeloperationen durchgeführt werden.
Da die an ein solches Fernmeldesystern angeschlossenen Teilnehmer über Datenendstellen verfügen, deren Arbeitsgeschwindigkeit erheblich größer ist als die eines Fernsprechgerätes, muß der Markierer Anforderungswünsche für Durchschaltvorgänge, Antwortvorgänge usw. in äußerst kurzen Zeiten erfüllen können, d.h. mit einer Arbeitsgeschwindigkeit, die mit derjenigen der an die Konzentrationseinheit angeschlossenen Datenendstellen vergleichbar ist. Eine mögliche Lösung dieses Problems wäre die Benutzung einer Verarbeitungseinheit, welche die Anforderungen von Durchschaltevorgängen, Antwortvorgängen usw. "eine nach der anderen" erfüllt. Die Anwendung dieses Prinzips ist jedoch dann unmöglich, wenn beispielsweise der Markierer aufgrund einer entsprechenden Anforderung einen Durchschaltevorgang durchführt, während gleichzeitig die Anforderung für einen Antwortvorgang eintrifft; in einem solchen Fall wird die zweite Anforderung von der Verarbeitungseinheit gespeichert und erst später erfüllt. Es entstehen daher Wartezeiten, die nicht mit der hohen Arbeitsgeschwindigkeit der Datenendstellen vereinbar sind.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Markierer insbesondere zur Herstellung von Verbindungen in einem Fernmeldesystem für die Übertragung von Sprachsignalen und Daten zu schaffen, der eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit ermöglicht und zugleich unerwünschte Wartezeiten vermeidet.
Die Erfindung löst diese Aufgabe durch den im Anspruch 1 gekennzeichneten Markierer.
Erfindungsgemäß werden also die notwendigen Operationen statt durch eine Verarbeitungseinheit von drei verschiedenen Einheiten durchgeführt, die voneinander unabhängig sind und einen unterschiedlichen Aufbau haben. Die für die Durchschaltungssteuerung bestimmte erste Einheit erfüllt die Durchschalte-Anforderungen eine nach der anderen. Im Gegensatz hierzu erfüllt
609835/0932
die zur Durchführung der Antwortvorgänge, des Freischaltekriteriums und des sogenannten Auflegekriteriums ("Auflegen beim rufenden Teilnehmer") bestimmte zweite Einheit gleichzeitig eine ankommende und eine abgehende Anforderung. Die dritte Verarbeitungseinheit steuert wieder nacheinander den Empfang und die Weiterschaltung von Dienstnachrichten. Diese Unterteilung hat den Vorteil, daß mit relativ geringem Aufwand eine sehr schnelle und verzögerungsfreie Durchschaltung möglich ist.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 den Aufbau eines Nachrichtennetzes für Sprache und Daten mit einem Blockschaltbild des hier beschriebenen Markierers;
Fig. 2 eine bevorzugte Ausfuhrungsform für eine Datenverarbeitungseinheit SC gemäß Fig. 1; und
Fig. 3 eine bevorzugte Ausführungsform für eine andere Einheit GT gemäß Fig. 1.
Die Schaltverbindungen der nachfolgend beschriebenen Einheiten sind der Zeichnung zu entnehmen. In Fig. 1 sind mit CE zwei Konzentrationseinheiten bezeichnet, an die im einen Fall η örtliche Teilnehmer und im anderen Fall η entfernte Teilnehmer angeschlossen sind. Die Konzentrationseinheiten CE sind durch m < η Verbindungsleitungen miteinander verbunden, die in der Zeichnung durch Strichlinien dargestellt sind, um die Zwischenschaltung von Übertragungseintichtungen anzudeuten, die z.B. nach dem Frequenzmultiplexprinzip (FDM) arbeiten können. Die zu den örtlichen Teilnehmern gehörenden Einheiten stimmen mit denen der entfernten Teilnehmer überein. Die Teilnehmer Nummer 1, 2, ...,n sind an die Konzentrationseinheit CE über ebenso viele Leitungsanschlüsse AL1, AL2,...,ALn angeschlossen, während die Verbindungsleitungen Nummer 1, 2,...,m mit derselben Konzentrationseinheit CE über m Leitungsübertrager TL1 ,TL2,.. ./TL1n gekoppelt sind.
609835/0932
Die Durchschalte-Anforderungen der Teilnehmer werden von einer entsprechenden Leitungsanschlußeinheit AL aufgenommen, welche sie einem Teilnehmersucher CC zuführt. Vom Teilnehmersucher CC werden die aufgenommenen Durchschalte-Anforderungen an eine erste Datenverarbeitungseinheit SC weitergeleitet, die zum Markierer M gehört und als Durchschalte-Steuereinheit ausgebildet ist. Sie steuert in der Konzentrationseinheit CE die Kopplung eines Teilnehmers mit einer Verbindungsleitung. Diese Einheit SC empfängt die vom entfernten Markierer kommenden Durchschalte-Anforderungen über eine gemeinsame Signalisierungsleitung L, die an eine Anschluß- oder Koppeleinheit IM geschaltet ist. Die Koppeleinheit IM führt die vom entfernten Markierer kommenden Durchschalte-Anforderungen der Einheit SC über eine Zuordnungseinheit CM zu.
Der Markierer M enthält ferner eine zweite Datenverarbeitungseinheit RS, die ihrerseits in eine Übertragerführungseinheit GT und eine Übertragerbedienungseinheit oder Hilfseinheit ST unterteilt ist. Die Führungseinheit GT entnimmt die in den Leitungsübertragern TL1, TL2 f., TLm vorhandenen Signalisierungskriterien. Die Hilfseinheit ST dient zur gleichzeitigen Behandlung oder Verarbeitung der von der gemeinsamen Signalisierungsleitung kommenden Informationen und der auf diese Leitung abgehenden Informationen. Sie empfängt die von der Informationszuordnungseinheit CM kommenden Informationen und führt ihrerseits die abgehenden Informationen der Koppeleinheit IM zu. Beide Einheiten GT und ST sind mit der als Durchschalte-Steuereinheit dienenden Datenverarbeitungseinheit SC verbunden.
Der hier beschriebene Markierer enthält ferner eine dritte Datenverarbeitungseinheit SA, die als Dienst- und Alarmeinheit dient und von der Übertragerbedienungseinheit ST und der ersten Datenverarbeitungseinheit S(E die Aufgaben für Empfang und Weitersendung aller Dienstinformationen über die gemeinsame Signalisierungsleitung L übernimmt.
609835/0932
Die erwähnten Einheiten und ihre Wirkungsweise werden im folgenden zusammen mit den zugehörigen Einrichtungen sowohl für den abgehenden Verkehr als auch für den (vom entfernten Markierer) ankommenden Verkehr erläutert.
Eine Leitungsanschlußeinheit AL ist einzeln für jeden Teilnehmer vorhanden. Für den örtlich entstehenden Verkehr (rufender Teilnehmer) entnimmt die Leitungsanschlußeinheit AL der zugehörigen Leitung die Kriterien für die Durchschalte-Anforderung, die von dem mit ihr verbundenen Teilnehmer gesendet werden. Für den im entfernten Markierer entstehenden Verkehr (gerufener Teilnehmer) sendet die Anschlußeinheit AL die Kriterien über die Möglichkeit oder Unmöglichkeit einer Durchschaltung an den Teilnehmersucher CC.
Der Teilnehmersucher CC ist eine allen Teilnehmern gemeinsame Einrichtung, die aus zwei Teilen zusammengesetzt ist, nämlich aus einem Sucher des rufenden Teilnehmers und einem Sucher des gerufenen Teilnehmers. Er wird für den abgehenden Verkehr durch das der Leitung von der Leitungsanschlußeinheit AL entnommene Kriterium in Betrieb gesetzt und identifiziert den rufenden Teilnehmer. Die den Teilnehmer identifizierenden Daten (Hunderter-, Zehner- und Einerziffer) führt der Teilnehmersucher der Durchschalte-Steuereinheit zu, also der ersten Datenverarbeitungseinheit SC. Bis zum Ende der Durchschaltevorgänge bleibt er blockiert. Für den ankommenden Verkehr empfängt der Teilnehmersucher aus der Durchschalte-Steuereinheit die Rufnummer des gerufenen Teilnehmers; er sucht den Teilnehmer, überprüft dessen Verfügbarkeit und gibt eine entsprechende Information an die Einheit SC, die sie zur Fortsetzung der Durchschaltevorgänge benutzt.
Die am Ende jeder Verbindungsleitung vorgesehenen Leitungsübertrager TL1, TL0,...,TL haben den Zweck, nach erfolgter Durchschaltung die vom Teilnehmer gesendete Signalisierung aufzunehmen und sie in geeigneter Form zur Übertragerführungseinheit GT zu übertragen, die sie in Form einer Dateninformation an den
609835/0932
entfernten Markierer weiterleitet. Umgekehrt empfangen die Leitungsübertrager Befehle aus der Übertragerführungseinheit GT/ aufgrund derer sie die in Form von Dateninformationen vom entfernten Markierer kommende Signalisierung in Kriterien umwandeln, die sich für die Geräte der Teilnehmer eignen.
Die Datenverarbeitungseinheit SC hat die Aufgabe, alle Durchsehaltevorgänge für ankommenden und abgehenden Verkehr zu steuern. Bei einem abgehenden Ruf empfängt sie vom Teilnehmersucher CC die Identifizierung des rufenden Teilnehmers und überprüft die Verfügbarkeit der Gruppe abgehender Leitungen, die mit dem Teilnehmer gemäß den von der Übertragerführungseinheit GT gelieferten Daten verbunden werden können. Diese Daten bezeichnen die Leitung und geben ihren Belegungszustand usw. an.
Wenn ein Leitungsübertrager verfügbar ist, wird er von der Datenverarbeitungseinheit SC über die Übertragerbedienungsoder Hilfseinheit ST vorgemerkt oder belegt. Ferner bildet die Einheit SC in diesem Fall die auf den gemeinsamen Signalisierungskanal zu sendende Information, wobei sie die Bezeichnung der belegten Leitung und die Daten des identifizierten Teilnehmers zusammenfaßt. Sie fordert die Informationszuordnungseinheit CM für die Absendung der Durchschalteinformation an, und wenn sie die entsprechende Berechtigung erhält, gibt sie die zu sendende Information an die Koppeleinheit IM ab. Durch Steuerung der Konzentrationseinheit CE stellt sie die Verbindung zwischen dem Teilnehmer und der belegten bzw. vorgemerkten Leitung her. Der Empfang einer Bestätigung für die gesendete Information vollendet die Belegung des Leitungsübertragers, wobei die Einheit SC das entsprechende Kriterium an die Übertragerbedienungseinheit ST abgibt und sich dann für neue Durchschaltoperationen freischaltet.
Im Falle ankommender Anrufe empfängt die Datenverarbeitungseinheit SC von der Informationszuordnungseinheit CM die Daten für die durchzuführende Durchschaltung und sendet die
609835/0932
zum Suchen des gerufenen Teilnehmers erforderlichen Daten an den Teilnehmersucher CC. Wenn der Zustand der Leitungsanschlußeinheit AL nicht der gewünschten Durchschaltung entspricht, wendet sich die Einheit SC an die Zuordnungseinheit CM, um die Information "Teilnehmer besetzt" zu senden und sich dann freizuschalten. Wenn dagegen die Anschlußeinheit AL für die Verbindung zur Verfügung steht, wird die Leitung belegt, sobald die übertragerfuhrungseinheit GT die Leitungsdaten sendet. Anschließend steuert die Einheit SC in der Konzentrationseinheit CE die Verbindung zwischen dem Teilnehmer und der belegten Leitung. Sie überprüft ferner den Teilnehmerzustand und wendet sich an die Zuordnungseinheit CM, der sie das Ergebnis der überprüfung mitteilt. Nach Sendung der Informationsbestätigung stellt sich die Einheit SC wieder für neue Belegungen zur Verfügung .
Die übertragungsführungseinheit GT ist eine Datenverarbeitungseinheit, welche die Leitungsübertrager TL im Zeitmultiplexbetrieb kontrolliert. Sie hat folgende Aufgaben: Erstens dient sie zur Aufnahme der von den Leitungsübertragern TL kommenden Signalisierung und zur Bildung der entsprechenden Informationen (Antwort, Abschaltung usw.), die über die gemeinsame Signalisierungsleitung L weitergesendet werden sollen. Zweitens dient sie zur Verteilung der Befehle zur Verarbeitung der von der gemeinsamen Signalisierungsleitung kommenden Informationen an die Leitungsübertrager TL.
Die Übertragerbedienungseinheit oder Hilfseinheit ST ist für die den Leitungsübertragern TL zugeführten oder von ihnen kommenden Informationen vorgesehen. Sie führt einen Informationsaustausch mit der Übertragerführungseinheit GT durch, wobei unter den normalerweise auftretenden Informationen (Antwort, Abschaltung, Auflegen beim rufenden Teilnehmer) eine abgehende Information und eine ankommende Information gleichzeitig behandelt werden können. Die Signalisierungskriterien, die von
609835/0932
einem bereits mit einer Verbindungsleitung verbundenen Teilnehmer gesendet worden sind, werden von den Leitungsübertragern TL aufgenommen, die von der Übertragerführungseinheit GT im Zeitmultiplexbetrieb gesteuert werden. Die Einheit GT sendet die Daten zur Hilfseinheit ST, welche entsprechende Informationen bildet und sie an die Koppeleinheit IM weitergibt. Nach Empfang der Bestätigung für die gesendete Information stellt sich die Hilfseinheit ST für neue Belegungen zur Verfügung .
Die Betriebsfunktionen dieser Hilfseinheit ST ergeben sich aus dem Informationsaustausch mit den verschiedenen mit ihr verbundenen Einheiten: Aus der Datenverarbeitungseinheit SC empfängt sie die Leitungsanforderung in der ersten Durchschaltephase, das Freischaltekriterium für alle diejenigen Fälle, die nicht zur vollkommenen Durchschaltung führen, sowie das Belegungskriterium und die Kennzeichnung bei vollendeter Durchschaltung. Aus der Informations-Zuordnungseinheit CM empfängt sie die ankommenden Informationen und die Bestätigungen für abgehende Informationen. An die Koppeleinheit IM sendet sie die abgehenden Informationen und Bestätigungen für empfangene Informationen und durchgeführte Operationen. Der dritten Datenverarbeitungseinheit SA sendet sie die Daten zur Bildung von Dienstinformationen für fehlerhafte Leitungen (aufgrund einer internen Diagnose), ferner für Leitungen, die außer Betrieb oder wiederherzustellen sind (aufgrund von Bedienungsvorgängen) , sowie für die Anforderung nach der Wiederholung empfangener Informationen, die nicht dem Zustand des Leitungsübertragers entsprechen. Umgekehrt erhält sie schließlich aus der Datenverarbeitungseinheit SA Daten, die dafür verwendet werden, vom entfernten Markierer entsprechend gekennzeichnete Leitungen als gestört, außer Betrieb gesetzt oder verfügbar zu behandeln.
Die dritte Datenverarbeitungseinheit SA (Dienst- und Alarmeinheit) übernimmt von der ersten Datenverarbeitungseinheit SC
609835/0932
und von der Hilfseinheit ST die Funktionen für Empfang und Weitersendung aller Dienstinformationen. Von der Einheit ST empfängt sie das Kriterium zur Bildung der "Wiederholung"-Information, wenn beim Programmablauf Unregelmäßigkeiten festgestellt werden. Von der Hilfseinheit ST empfängt sie das Kriterium zur Bildung der "Wiederholung"-Information für Daten, die nicht dem Zustand des Leitungsübertragers entsprechen, sowie die Kriterien zur Bildung der die Leitungen betreffenden Dienstinformationen. Beim Empfang der vom entfernten Markierer kommenden "Wiederholung"-Information sendet die Einheit SA die gespeicherten Bestätigungen und sorgt dafür, daß die Einrichtungen, die zu dieser Zeit Informationen übertragen, zurückgestellt werden und die Informationen wiederholen.
Die Informations-Zuordnungseinheit CM steuert die Informationsübertragung unter Verteilung der Übertragungsberechtigungen der Reihe nach oder in geordneter Folge. Auch die von der gemeinsamen Signalisierungsleitung L kommenden Informationen werden von der Einheit CM überwacht und in Abhängigkeit von ihrem Inhalt verteilt.
Die Koppeleinheit IM dient für die Absendung und dem Empfang der Informationen über die gemeinsame Signalisierungsleitung L. Die von den Einheiten SC, ST und SA auf die gemeinsame Signalisierungsleitung zu sendenden Informationen werden der Koppeleinheit IM parallel zugeführt.
Die Koppeleinheit IM speichert diese Informationen zeitweise in einem Pufferspeicher, um sie auf Verlangen der Empfangsseite zurücksenden zu können, falls sie als fehlerhaft erkannt werden. Ferner führt sie in die Informationen Redundanzelemente ein, damit beim Empfang Fehler identifiziert werden können, die durch Störungen verursacht oder von den Sendeorganen eingeführt werden. Ferner codieet sie die Informationen in einer für die Übertragung geeigneten Form.
609835/0932
Die von der gemeinsamen übertragungsleitung L empfangenen Informationen werden von der Einheit IM geprüft, gespeichert und parallel an die Zuordnungseinheit CM abgegeben. Ferner sendet sie für mit Fehler behaftete Informationen eine Wiederholungs-Anforderung ab. Bei Ausbleiben von Nutzinformationen vom Markierer sendet sie "Leerlauf"-Informationen, und sie schaltet periodisch Synchronisationsblöcke in die Datenübertragung ein.
In Fig. 2 sind mit EL die Verarbeitungskreise der ersten Datenverarbeitungseinheit SC bezeichnet, denen die zu verarbeitenden Daten von einer Vielzahl von Koppel- oder Anschlußeinheiten UI1, UI0,...,UI,- zugeführt sind, an die die mit der Einheit SC verbundenen anderen Einheiten angeschlossen sind. Die Anschlußeinheiten führen die Daten den Verarbeitungskreisen EL (in Vorwärtsrichtung) über eine Eingangssammelleitung zu und empfangen über eine Ausgangssammelleitung die Befehle, die an die mit der Einheit SC verbundenen Einheiten weiterzusenden sind. Die Verarbeitungskreise EL enthalten einen Festwertspeicher ROM, der von der Eingangssammelleitung die "Vorwärts"-Daten zusammen mit einem Binärmuster empfängt, das von einem Zustandsspeicher MS kommt und den Zustand der zur jeweiligen Zeit von der Einheit SC gesteuerten Verbindung ausdrückt. Die am Eingang des Festwertspeichers liegende kombinierte Binärinformation (Daten und Zustandsinformation) identifiziert eine entsprechende Speicherzelle, in der eine bestimmte Bitkombination gespeichert ist; diese Bitkombination besteht aus einer ersten Tei!kombination, welche die an die mit der Einheit SC verbundene Einheit rückwärts zu sendenden und für die Einheit SC bestimmten Befehle ausdrückt, sowie eine zweite Teilkombination, die den im Zustandsspeicher MS gespeicherten neuen Verbindungszustand ausdrückt. Die am Ausgang des Zustandsspeichers MS erscheinende zweite Teilkombination gelangt an den Eingang des Festwertspeichers ROM zusammen mit den auf der Eingangssammelleitung vorhandenen und dem neuen Verbindungs-
609835/0932
zustand entsprechenden Daten, wobei sie eine Zelle im Festwertspeicher ROM identifiziert/ in der ein nächster Zustand und nächstfolgende Befehle gespeichert sind, die den mit der Einheit SC verbundenen Einheiten zuzusenden sind.
Ähnlich wie die erste Datenverarbeitungseinheit SC ist auch die als Dienst- und Alarmeinheit dienende dritte Datenverarbeitungseinheit SA aufgebaut, so daß sie nicht näher beschrieben werden muß.
Gemäß Fig. 3 enthält die übertragungsführungseinheit GT m Anschlußeinheiten IL1, IL2,...,IL , welche die Übertragungsleitungen Nummer 1, 2,...,m mit den Verarbeitungskreisen EL1 der Einheit GT koppeln. Diese Anschlußeinheiten übertragen die Daten in Vorwärtsrichtung zu den Verarbeitungskreisen EL1 über eine Eingangssammelleitung und empfangen die Befehle, die an die mit der Einheit GT verbundenen Einheiten rückwärts zu senden sind, über eine Ausgangssammelleitung. Die Verarbeitungskreise EL1 enthalten einen Festwertspeicher ROM1, der die zu verarbeitenden Daten von der Eingangssammelleitung über ein ODER-Glied empfängt. Ferner ist dem Festwertspeicher ROM1 ein Binärmuster zugeführt, das den Verbindungszustand auf der durch die Einheit GT zum jeweiligen Zeitpunkt überwachten übertragungsleitung ausdrückt und von einem Direkt-Zugriffspeicher RAM kommt. Der Direkt-Zugriffspeicher RAM hat m Speicherzellen, in denen jeweils der gegenwärtige Verbindungszustand der dem Speicher zugeordneten übertragungsleitung gespeichert ist. Diese m Speicherzellen werden zyklisch von einem Adressengenerator GI angesteuert, der dafür sorgt, daß die m in dem Speicher geschriebenen Binärmuster zyklisch gelesen werden. Zu einem beliebigen Zeitpunkt * erzeugt der Adressengenerator GI eine entsprechende Adresse I , die eine entsprechende Zelle c im Direkt-Zugriffspeicher RAM identifiziert und den Zugang der Eingangssammelleitung zur Anschlußeinheit IL ermöglicht, die dieser Adresse zugeordnet ist. Der Inhalt dieser Speicherzelle gelangt an den Eingang des Festwertspeichers ROM1 zusammen mit den Daten, die
609835/0932
über die Anschlußeinheit IL aus der entsprechenden Ober-
Ji
tragungsleitung Nummer χ kommen. Am Eingang des Festwertspeichers ROM, steht also ein Binärmuster, das eine entsprechende Speicherzelle identifiziert, in welcher eine Bitfolge gespeichert ist, die eine erste Bit-Teilkombination enthält, welche die über die Anschlußeinheit IL auf die übertragungs-
Ji
leitung Nummer χ zu sendenden Befehle ausdrückt, sowie eine zweite Bit-Teilkombination, die den neuen Verbindungszustand auf der übertragungsleitung Nummer χ ausdrückt, der in der Zelle c des Direkt-ZugrilfSpeichers RAM gespeichert wird.
Ji
Außer von den übertragungsleitungen Nummer 1, 2,...,m können die zu verarbeitenden Daten auch von der Hilfseinheit ST zum Festwertspeicher ROM der Einheit S(C gelangen, wobei die Hilfseinheit ST als Koppelstelle zwischen der gemeinsamen Signalisierungsleitung L (siehe Fig. 1), der Einheit SC, der dritten Datenverarbeitungseinheit SA und den Verarbeitungseinheiten EL1 arbeitet. In diesem Fall werden die am Ausgang des Festwertspeichers ROM1 zur Verfügung stehenden Befehle an die Hilfseinheit ST übersandt, die sie an die mit ihr verbundene Einheit weiterleitet, für welche die Befehle bestimmt sind.
609835/0932

Claims (3)

Patentansprüche
1.y Markiererschaltung für ein Fernmeldesystem, in dem an zwei MSber jeweils einer Anzahl m Leitungstibertrager und über m Verbindungsleitungen miteinander verbundene Konzentrationseinheiten jeweils eine größere Anzahl η > m örtliche bzw. entfernte Teilnehmer über entsprechende Leitungsanschlußeinheiten angeschlossen sind und die Durchschaltung eines beliebigen Teilnehmers zu einer beliebigen Verbindungsleitung durch den Markierer aufgrund der von den Leitungsanschlußeinheiten und von den Leitungsübertragern kommenden Signalisierungskriterien gesteuert wird, wenn eine Durchschalte-Anforderung von einem örtlichen Teilnehmer kommt, bzw. aufgrund der von einer gemeinsamen Signalisierungsleitung kommenden Informationen und der von den LeitungsÜbertragern kommenden Kriterien, wenn es sich um Durchschalte-Anforderungen der entfernten Teilnehmer handelt, dadurch gekennzeichnet, daß der Markierer eine erste Datenverarbeitungseinheit (SC) enthält, welche alle Durchschalte-Vorgänge sowohl für die aus der gemeinsamen Signalisierungsleitung (L) kommenden Informationen als auch für die aus den Leitungsanschlußeinheiten (AL) kommenden Kriterien eine nach der anderen durchführt; daß eine mit dieser Datenverarbeitungseinheit (SC) verbundene zweite Datenverarbeitungseinheit (RSV) für die Durchführung der Operationen für Antwortinformationen, Freischaltung und Auflegen beim rufenden Teilnehmer vorgesehen ist, welche eine die Leitungsübertrager (TL) im Zeitmultiplexbetrieb steuernde Führungseinheit (GT) sowie eine Hilfseinheit (ST) enthält, welche die von der gemeinsamen Signalisierungsleitung (L) kommenden und an diese abzusendenden Informationen jeweils gleichzeitig ("zwei auf einmal") verarbeitet, und daß eine mit der ersten und mit der zweiten Datenverarbeitungseinheit (SC, RS) verbundene dritte Datenverarbeitungseinheit (SA) vorgesehen ist, die für die Verarbeitung der von der
609835/0932
gemeinsamen Signalisierungsleitung (L) kommenden oder an diese zu sendenden Dienstinformationen für die mit ihr verbundenen Einheiten eine nach der anderen ("jedesmal nur eine") folgt.
2.) Markiererschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Signalisierungsleitung (L) mit dem Markierer (M) über eine Koppeleinheit (IM) sowie über eine Informations-Zuordnungseinheit (CM) verbunden ist, welche nacheinander die Berechtigung der übertragung der aus den drei Datenverarbeitungseinheiten (SC, RS, SA) kommenden und über die Koppeleinheit (IM) an die gemeinsame Signalisier ungs leitung (L) weiterzuleitenden Informationen steuert und die von der gemeinsamen Signalisierungsleitung (L) kommenden Informationen an die drei Datenverarbeitungseinheiten (SC, RS, SA) weiterleitet.
3.) Markiererschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß der Markierer (M) mit den Leitungsanschlußeinheiten (AL) über einen Teilnehmersucher (CC) verbunden ist, der im Falle einer örtlichen Durchschalte-Anforderung den gerufenen Teilnehmer identifiziert und im Falle eines von einem entfernten Teilnehmer kommenden Verbindungswunsches die Verfügbarkeit des Verbindungsweges feststellt.
609835/0932
AS
Leerseite
:■■■■. ί»
DE19762605611 1975-02-12 1976-02-12 Markiererschaltung fuer ein fernmeldesystem Withdrawn DE2605611A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT20179/75A IT1031664B (it) 1975-02-12 1975-02-12 Marcatore per sistemi di telecomunicazioni

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2605611A1 true DE2605611A1 (de) 1976-08-26

Family

ID=11164462

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19762605611 Withdrawn DE2605611A1 (de) 1975-02-12 1976-02-12 Markiererschaltung fuer ein fernmeldesystem

Country Status (8)

Country Link
US (1) US4042785A (de)
BR (1) BR7508552A (de)
CH (1) CH604455A5 (de)
DE (1) DE2605611A1 (de)
ES (1) ES444919A1 (de)
FR (1) FR2301145A1 (de)
IT (1) IT1031664B (de)
ZA (1) ZA76328B (de)

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS6057261B2 (ja) * 1980-03-18 1985-12-13 日本電気株式会社 多回線音声入出力装置
CA1244924A (en) * 1985-11-20 1988-11-15 Mitel Knowledge Corporation System for interconnecting a pair of communication systems
JPH08149104A (ja) * 1994-11-17 1996-06-07 Nec Corp 時分割多重通信方式
RU2207631C2 (ru) * 2001-09-17 2003-06-27 Шуревский Николай Павлович Комплект аппаратуры атс системы охранно-пожарной сигнализации

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR79534E (de) * 1956-09-28 1963-03-29
US3217107A (en) * 1961-02-27 1965-11-09 Automatic Elect Lab Line concentrator and signaling system therefor
US3159715A (en) * 1961-05-22 1964-12-01 Bell Telephone Labor Inc Universal line concentrator
US3389229A (en) * 1963-07-05 1968-06-18 Torisu Ryokichi Telephone subscriber line concentrating system
NL7000394A (de) * 1970-01-13 1971-07-15

Also Published As

Publication number Publication date
US4042785A (en) 1977-08-16
IT1031664B (it) 1979-05-10
CH604455A5 (de) 1978-09-15
FR2301145A1 (fr) 1976-09-10
ZA76328B (en) 1977-01-26
FR2301145B1 (de) 1981-06-12
BR7508552A (pt) 1976-08-24
ES444919A1 (es) 1977-04-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3688522T2 (de) Architektur von Nachrichtenvermittlungssystemen mit verteilter Steuerung.
DE2848255C2 (de)
CH656275A5 (de) Verfahren und schaltungsanordnung zum uebertragen von datensignalen zwischen datensignalsendern und datensignalempfaengern.
DE2413502B2 (de) Schaltungsaiiordnung für den Zugang der Teilnehmer zu einer FCM-Zeitmiutiplex-Wfildenrermittlung
DE2257515A1 (de) Senderimpulszeitsteuerung
DE69226090T2 (de) Vermittlungsschalter mit mehreren lokal verteilten, über physische verbindungen angeschlossenen einheiten
DE2710100A1 (de) Leitungssteuereinheit fuer sprach- und datennetze
DE2108745B2 (de) Schaltungsanordnung zum anschluss von vierdrahtverbindungsleitungen mit nach dem zeitmultiplexprinzip mit pulscodemodulation gebildeten nachrichtenkanaelen an vermittlungsstellen mit speicherprogrammierten zentralsteuerwerken fuer fernmelde-, insbesondere fernsprechanlagen
DE1512064A1 (de) Nachrichtenvermittlungsanlage mit gemeinsamer Steuerung
EP0338640B1 (de) Vermaschtes Fernmeldenetz
DE2605611A1 (de) Markiererschaltung fuer ein fernmeldesystem
CH656276A5 (de) Verfahren und schaltungsanordnung zum uebertragen von datensignalen zwischen datenvermittlungseinrichtungen einer datenvermittlungsanlage.
DE2749803C3 (de) Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit Anrufumleitung
DE3311043C2 (de)
DE2316478B2 (de) Verfahren zur Prüfung und Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit eines Zeitmultiples-Vermittlungsnetzes
EP0103293B1 (de) Integriertes Nachrichtensystem
DE1512858B2 (de) Verfahren zum Aufbau von Verbindungen in einem Fernmelde-, insbesondere Fernsprechnetz
EP0197304B1 (de) Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit an Vermittlungsstellen über Verbindungskanäle angeschlossenen Untervermittlungsstellen, insbesondere Konzentratoren
DE1277302B (de) Signalverfahren fuer ein Fernmeldenetz mit mehreren Verkehrsarten, wie Fernsprechen,Datenuebertragung und Fernschreiben
EP0224818B1 (de) Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit Nachrichtenpaketvermittlung von und zu Nachrichtenverarbeitungseinrichtungen über Nachrichtenkanäle
DE2161501A1 (de) Einrichtung von Vermittlungsplätzen in einem Fernmeldeamt
DE2514188B2 (de) Schaltungsanordnung zum uebertragen von schaltkennzeichen zwischen zwei vermittlungsstellen
EP0173281B1 (de) Verfahren zum Übertragen von Datensignalen
DE2608972C2 (de)
EP0058749A1 (de) Digital-Vermittlungseinrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee