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DE1297711B - Anordnung fuer Landeanflugsysteme zum Amplitudenvergleich von zwei zu vergleichendenSignalen verschiedener Frequenz - Google Patents

Anordnung fuer Landeanflugsysteme zum Amplitudenvergleich von zwei zu vergleichendenSignalen verschiedener Frequenz

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Publication number
DE1297711B
DE1297711B DE1964W0035978 DEW0035978A DE1297711B DE 1297711 B DE1297711 B DE 1297711B DE 1964W0035978 DE1964W0035978 DE 1964W0035978 DE W0035978 A DEW0035978 A DE W0035978A DE 1297711 B DE1297711 B DE 1297711B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signals
phase
signal
frequency
compared
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964W0035978
Other languages
English (en)
Inventor
Gouriet Geoffrey George
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WAYNE KERR LAB Ltd
Original Assignee
WAYNE KERR LAB Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from GB2025/63A external-priority patent/GB1011513A/en
Priority claimed from GB202564A external-priority patent/GB969959A/en
Application filed by WAYNE KERR LAB Ltd filed Critical WAYNE KERR LAB Ltd
Publication of DE1297711B publication Critical patent/DE1297711B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/02Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Digital Transmission Methods That Use Modulated Carrier Waves (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung für Landeanflugsysteme zum Amplitudenvergleich von zwei zu vergleichenden Signalen verschiedener Frequenz, welche einem von einem Sender ausgestrahlten Träger aufmoduliert sind, mit einem den so modulierten Träger aufnehmenden und die zu vergleichenden Signale als Ausgangssignale liefernden Empfänger.
  • Aus der allgemeinen elektrischen Meßtechnik sind zwar Methoden bekannt (Elektrotechnische Zeitschrift, Ausgabe B, Bd. 12, Heft 15 vom 25. Juli 1960, S. 360 bis 366), um die Amplituden zweier Spannungen oder Ströme mit hoher Genauigkeit zu vergleichen, jedoch sind sie nicht für den Amplitudenvergleich von elektrischen Signalen verwendbar, die eine verschiedene Frequenz haben, wie es bei Landeanflugsystemen der Fall ist.
  • Bei einem Landeanflugsystem, das als ILS (Instrument Landing System) bekannt ist, wird die Führung für die Annäherung eines Flugzeuges an eine Landebahn innerhalb der vertikalen Landekursebene mit Hilfe von zwei Richtfunkstrahlen mit der gleichen Trägerfrequenz bewirkt, wobei der eine mit einer Frequenz von 90 Hz und der andere mit einer Frequenz von 150 Hz moduliert ist. Die beiden Strahlen überlappen sich zum Teil, um eine Funkschneise zu ergeben, die die Annäherungsrichtung zu der Landebahn. anzeigt. Bei der ILS-Gleitweganzeige werden zwei Strahlen einer anderen Trägerfrequenz verwendet, die mit zwei Modulationsfrequenzen moduliert ist. Es wurde vorgeschlagen, daß der Teil der ILS-Anordnung, der zur Azimutführung dient, auch zur Steuerung der Landekursebene bei Blindlandungen von Flugzeugen verwendet werden könnte, jedoch wird bei einem solchen Blindlandesystem eine wesentlich höhere Genauigkeit verlangt als bei der Anflugführung. Bisher wurde der Amplitudenvergleich der Modulation von zwei Signalen verschiedener Frequenz auf einer einzigen Trägerfrequenz so vorgenommen, daß die Trägerwelle demoduliert wurde und die beiden Modulationssignale verschiedener Frequenz in Filtern getrennt und dann die Amplituden der beiden getrennten Modulationssignale verglichen wurden. Die durch die Filter bedingten Verluste beeinflussen die Amplituden der beiden getrennten zu vergleichenden Signale, daher wird auch die Genauigkeit des Signalvergleiches beeinflußt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung für Landesysteme der eingangs beschriebenen Art so auszubilden, daß mit ihr ein Vergleich der Amplituden zweier einem gemeinsamen Träger aufmodulierten Modulationssignale verschiedener Frequenz mit hoher Genauigkeit möglich ist, ohne daß diese beiden Modulationssignale voneinander getrennt werden müssen. Darüber hinaus soll die erfindungsgemäße Anordnung für Landeanflugsysteme für jeden beliebigen Amplitudenvergleich zweier elektrischer Signale verschiedener Frequenz geeignet sein.
  • Die Aufgabe ist gelöst durch einen Bezugssignalgenerator für die Erzeugung eines Bezugssignals, dessen Frequenz gleich dem arithmetischen Mittelwert der Frequenzen der beiden zu vergleichenden Signale ist, durch Vorrichtungen zur Einstellung der Phase des Bezugssignals, durch einen Modulator zur Modulation des in seiner Phase steuerbaren Bezugssignals mit zugleich beiden zu vergleichenden Signalen und durch einen Detektor zur Gleichrichtung derjenigen Ausgangssignalkomponente des Modulators, deren Frequenz gleich der Hälfte der Differenz der Fre- quenzen der beiden zu vergleichenden Signale ist.
  • Durch eine Einregelung der Phaseneinstellvorrichtung auf eine minimale Amplitude des Ausgangssignals des Detektors wird nun erreicht, daß die Amplitude des Detektors der Differenz der Amplituden der beiden Eingangssignale entspricht und daß sie dann Null ist, wenn die beiden Signale einander gleich sind. Mit der erfindungsgemäßen Anordnung kann die Gleichheit der Amplituden zweier Eingangssignale verschiedener Frequenz mit einer sehr hohen Genauigkeit, die beispielsweise in der Größenordnung von 0,5 bis 0, 1% liegt, festgestellt werden. Diese Genauigkeit ist wesentlich höher als sie bisher mit jeder anderen Anordnung erreicht werden konnte, bei der die beiden zu vergleichenden Signale durch Filter voneinander getrennt werden mußten.
  • Gemäß einer zweckmäßigen Weiterbildung der erfindungsgemäßen Anordnung kann der Bezugssignalgenerator eine Vorrichtung erhalten, welche das Bezugssignal aus beiden zu vergleichenden Signalen ableitet.
  • Die Vorrichtung zur Ableitung des Bezugssignals kann Mittel zur Erzeugung einer Signalkomponente mit der Summenfrequenz und einer Signalkomponente mit der Differenzfrequenz aus den beiden zu vergleichenden Signalen aufweisen. Zur Aussiebung der Signalkomponente mit der Summenfrequenz kann ein Filter vorgesehen sein. Ferner kann ein Frequenzzähler vorgesehen sein, der die Frequenz der aus dem Filter erhaltenen Signalkomponente mit der Summenfrequenz durch den Faktor 2 teilt.
  • Die Vorrichtung zur Ableitung des Bezugssignals kann einen Schaltkreis mit einer nichtlinearen, vorzugsweise einer quadratischen Charakteristik aufweisen, dessen Ausgangssignal ein Filter durchläuft, das auf die mittlere Frequenz abgestimmt ist.
  • Eine andere Weiterbildung der erfindungsgemäßen Anordnung kann darin bestehen, daß die Vorrichtung zur Ableitung des Bezugssignals einen regelbaren Frequenzgenerator aufweist, der ein Signal erzeugt, dessen Frequenz etwa gleich dem doppelten Mittelwert der beiden zu vergleichenden Signale ist, und hierzu eine Vorrichtung enthält, die das Ausgangssignal des Generators mit dem einen der zu vergleichenden Signale zur Erzeugung von entsprechenden Summen- und Differenzfrequenzen aufweisenden Signalkomponenten kombiniert, ferner eine Vorrichtung, in der die Summen- und Differenzfrequenzen aufweisenden Signalkomponenten mit dem anderen zu vergleichenden Signal kombiniert werden und in der ein Regelsignal erzeugt wird, dessen Gleichstromkomponente zur Regelung der Frequenz des Generators auf einen minimalen Wert geregelt wird, und schließlich eine Vorrichtung zur Ableitung eines Signals aus dem Ausgangssignal des Generators, welches eine Frequenz aufweist, die gleich der halben Frequenz des Ausgangssignals des Generators ist.
  • Das Bezugssignal kann von dem Sender der ILS-Station als zusätzliche Modulation des Trägers, auf dem auch die miteinander zu vergleichenden Signale aufmoduliert sind, ausgestrahlt werden. Die zusätzliche Modulation kann eine Amplitudenmodulation sein, deren Phase gegenüber der mittleren Phase der beiden aufmodulierten zu vergleichenden Signale um 90O verschoben ist.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung kann auch als Uberwachungsempfangsanordnung am Boden dienen.
  • In diesem Falle kann das Bezugssignal von dem ILS-Sender zum Prüfempfänger übertragen werden.
  • Eine Weiterbildung der erfindungsgemäßen Anordnung kann ferner darin bestehen, daß der Detektor ein phasenempfindlicher Gleichrichter ist und daß dem Detektor ein Vergleichssignal zugeführt ist, dessen Frequenz gleich der Hälfte der Differenz der Frequenzen der beiden zu vergleichenden Signale ist und dessen Phase so abgeglichen ist, daß der Detektor diejenige Ausgangssignalkomponente des Modulators gleichrichtet, deren Frequenz ebenfalls gleich der Hälfte der Differenz der Frequenzen der beiden zu vergleichenden Signale ist, wobei der Amplitudenwert dieser Ausgangssignalkomponente der Differenz der Amplituden der beiden zu vergleichenden Signale entspricht, das gleichgerichtete Signal aber durch gegebenenfalls auftretende Störkomponenten infolge von Phasenfehlern des Vergleichssignals verfälscht ist. Dabei können Mittel vorgesehen sein, mit denen die Phase des Vergleichssignals, das in den Modulator eingespeist wird, um 90" zu verschieben ist, wobei die Amplitude des Ausgangssignals des phasenempfindlichen Gleichrichters proportional der Summe der Amplituden der beiden zu vergleichenden Signale ist. Ferner kann ein zweiter phasenempfindlicher Gleichrichter vorgesehen sein, dem ein in bezug auf das dem ersten phasenempfindlichen Gleichrichter zugeführte Vergleichssignal frequenzgleiches, aber um 90" phasenverschobenes Vergleichssignal zugeführt ist. Zur Anzeige der Ausgangssignale des zweiten phasenempfindlichen Gleichrichters kann eine Anzeigevorrichtung vorgesehen sein.
  • Um die Phase des Vergleichssignals mit der halben Differenzfrequenz, das dem oder den phasenempfindlichen Gleichrichtern zugeführt wird, steuern zu können, kann ein geeichter Phasenschieber vorgesehen sein.
  • Weiterhin kann die erfindungsgemäße Anordnung gemäß einer Weiterbildung eine Regelvorrichtung umfassen, die die Phase des Bezugssignals derart regelt, daß die Amplitude des Ausgangssignals des zweiten phasenempfindlichen Gleichrichters einen minimalen Wert annimmt.
  • Zur Bestimmung des Modulationsgrades des mit den zu vergleichenden Signalen modulierten Trägers kann eine Vorrichtung zum Vergleich der Amplitude des Ausgangssignals des zweiten phasenempfindlichen Gleichrichters mit der Amplitude des Trägers vorgesehen sein.
  • Soll die erfindungsgemäße Anordnung zum Vergleich der Amplituden von zwei Signalen mit Frequenzen verwendet werden, deren Mittelwert ein Vielfaches der Differenzfrequenz der beiden Signale ist, so kann das Vergleichssignal für den oder die phasenempfindlichen Gleichrichter aus dem Bezugssignal mittlerer Frequenz abgeleitet sein.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung kann auch zur Uberwachung einer ILS-Station dienen. In diesem Falle kann sie eine Regelvorrichtung zur Regelung einer der Amplituden der beiden zu vergleichenden Signale umfassen, derart, daß die Gleichheit der Amplituden der beiden Signale am Ort des Uberwachungsempfängers aufrechterhalten wird.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung kann ferner für den Amplitudenvergleich der von einer ILS-Sendeanordnung stammenden, in einem Flugzeug empfangenen Modulationssignale ausgebildet sein.
  • Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Anordnung an Hand der Zeichnungen beschrieben.
  • F i g. 1 zeigt ein Blockschaltbild einer Empfangsvorrichtung zum Amplitudenvergleich der Modulation zweier Signale in einem Instrumentenlandeverfahren (ILS); F i g. 2 zeigt als Blockschaltbild eine Vorrichtung zur Messung des Modulationsgrades bei einem Instrumentenlandesystem (ILS); F i g. 3 zeigt ein Blockschaltbild, aus dem die Verwendung der in F i g. 1 dargestellten Vorrichtung als Prüfempfänger und als Steuerungssystem für das Amplitudenverhältnis der Modulationssignale zu ersehen ist; F i g. 4, 5 und 6 sind Blockschaltbilder verschiedener Anordnungen zur Erzeugung eines Signals der mittleren Frequenz aus zwei Eingangssignalen, die in der Vorrichtung nach F i g. 1 verwendet werden können; Fig.7 zeigt in einem Blockschaltbild, wie die gewünschten Signale der mittleren Frequenz aus dem Sender eines ILS-Systems erhalten werden.
  • In F i g. 1 ist ein Prüfempfänger eines Instrumentenlandesystems (ILS) dargestellt, der das Amplitudenverhältnis zweier Modulationssignale verschiedener Frequenzen feststellt. Wie unter Bezugnahme auf F i g. 7 näher erklärt wird, kann dieses Gerät auch dazu verwendet werden, den Modulationsgrad dieser beiden dem Träger aufmodulierten Signale zu bestimmen. Im folgenden wird angenommen, daß das Instrumentenlandesystem (ILS) mit den Standardmodulationsfrequenzen von 90 und 150 Hz arbeitet.
  • Die Hochfrequenzsignale, die eine Frequenz in der Größenordnung von 110 MHz haben, werden über eine Antenne 10 empfangen und an einen Empfänger mit Demodulator 11 übertragen, dessen demoduliertes Ausgangssignal die beiden Modulationsfrequenzen von 90 und 150 Hz enthält.
  • Diese demodulierten Signale werden einem Bezugssignalgenerator 12 zugeführt, der aus den beiden Modulationssignalen ein Signal mit der mittleren Frequenz von 120 Hz erzeugt. Dies kann auf verschiedene Weise geschehen. Ausführungsformen geeigneter Bezugssignalgeneratoren sind in den F i g. 4, 5 und 6 dargestellt und werden weiter unten beschrieben. Der Bezugssignalgenerator 12 liefert zwei Ausgangssignale mit 120 Hz, deren Phase gegeneinander um 90" verschoben ist. Diese beiden Ausgangssignale liegen an den Leitungen 13 und 14. Jeweils eines der beiden Ausgangssignale kann über den Schalter 15 abgegriffen und einem Gegentaktmodulator 16 zugeführt werden. Dieser Gegentaktmodulator mischt das von der Leitung 13 oder 14 kommende Bezugssignal mit den Ausgangssignalen des Empfängers 11.
  • Die Ausgangssignalamplitude des Gegentaktmodulators ist zu jedem Zeitpunkt proportional dem Produkt der Momentan werte der Eingangssignalamplituden.
  • Bevor mit der Beschreibung der F i g. 1 fortgefahren wird, ist es erforderlich, auf die mathematische Erklärung eines solchen Gegentaktmodulators einzugehen.
  • Die beiden zu vergleichenden Signale seien Fl (t) = A sin w1t und F2(t) = B sin (a) 2t + 0).
  • Darin sind A und B die Amplituden, w, und (,,2 die Frequenzen und 0 der Phasenwinkel zwischen den beiden Signalen zur Zeit t = 0.
  • Die beiden Signale liegen gleichzeitig an einem Eingang eines Gegentaktmodulators als Summensignal: F(t) = F1(t) + F2(t) = A sin #1 t + Bsin (<>2 t + (-)).
  • Am anderen Eingang des Gegentaktmodulators liege ein Modulationssignal: F3(t)=1#cos(#####t+ Die Amplitude des Modulationssignals sei der Einfachheit halber mit 1 angenommen, # ist der Phasenwinkel zur Zeit t = 0 gegenüber dem Signal F, (t).
  • Am Ausgang des Modulators erscheint dann ein Ausgangssignal: #1+#2 G(t)=F(t)#F3(t)=[A sin #1#t+B sin(#2#t+#)]#[cos(#t+#)] G(t)=A/2[sin(#1t+#1/2t+#2/2t+#)+sin(#1t-#1/2t-#2/2t=#)] +B/@[sin((#@t+#1/t+#2/+#+#)+sin(#@t+#1/t-#2/t+#-2 2 2 2 2 2 Ist #=#/2, so gilt: Es liegen daher drei Frequenzen in dem Ausgangssignal G(t) vor: #1+#2 1. #1+# mit der Amplitude A/2.
  • 2. #2+# mit der Amplitude B/2.
  • #1+#2 A-B 3 # mit der Amplitude # 2 Amplitude 2 Ist A = B, dann verschwindet die Komponente mit der halben Differenzfrequenz; dadurch wird angezeigt, daß eine Gleichheit der Amplituden A und B vorliegt.
  • Daraus kann man sehen, vorausgesetzt, daß die Phase des Bezugssignals so gewählt ist, daß #=#/2, daß bei der Anordnung nach F i g. 1 im Ausgangssignal des Gegentaktmodulators 16 keine Komponente mit der halben Differenzfrequenz von 30 Hz vorliegt, wenn die beiden Modulationssignale die gleiche Amplitude haben. Der Bezugssignalgenera- tor 12 hat eine von Hand betätigbare Phasensteuerungsvorrichtung, die durch die Bezugszahl 17 angedeutet ist, außerdem enthält er eine automatische Phasensteuerungsvorrichtung, die in der Zeichnung durch die Bezugszahl 18 angedeutet ist. Diese Steuervorrichtungen ermöglichen es, daß die Phase der Ausgangssignale des Bezugssignalgenerators zu der Phase der Modulationssignale in eine gewünschte Beziehung gebracht werden kann. Die Art und Weise der Phaseneinstellung und die notwendigen Bedingungen werden weiter unten beschrieben. Zunächst werde angenommen, daß dann, wenn die Phase sachgemäß eingestellt ist, das Bezugssignal an der Leitung 14 die gewünschte Phasenbeziehung # = #/2 gegenüber den Modulationssignalen habe. Das Ausgangssignal aus dem Gegentaktmodulator 16 mit der halben Differenzfrequenz wird in einem 30-Hz-Filter 20 ausgesiebt und seine Amplitude auf dem Meßinstrument 21 angezeigt. Hierzu wird das Ausgangssignal aus dem Filter 20 in einem phasenempfindlichen Detektor 22 gleichgerichtet, um einen Gleichstrom für das Meßinstrument 21 zu erhalten.
  • Am Eingang des phasenempfindlichen Detektors kann nun einmal ein 30-Hz-Signal liegen, das durch ungleiche Amplituden der zu vergleichenden Modulationssignale entstanden ist; es kann aber auch ein 30-Hz-Signal am Eingang liegen, das durch eine ungenaue Phaseneinstellung des Bezugssignalgenerators entstanden ist. Der phasenempfindliche Detektor vermag die beiden 30-Hz-Signale zu unterscheiden; das letztere wäre in seiner Phase um 90" zu dem 30-Hz-Signal verschoben, das durch ungleiche Amplituden der Modulationssignale entstanden ist. Das liegt daran, daß der phasenempfindliche Gleichrichter 22 dann kein Gleichstromausgangssignal erzeugt, wenn das ihm zugeführte Eingangssignal und ihm ebenfalls zugeführte Bezugssignal um 90" phasenverschoben sind. Da man mit dem phasenempfindlichen Gleichrichter nur das 30-Hz-Signal identifizieren will, das durch Amplitudenunterschiede der Modulationssignale entstanden ist, führt man ihm ein Bezugssignal zu, das mit dem zuletzt erwähnten 30-Hz-Signal phasengleich, aber zu dem 30-Hz-Signal, das nicht angezeigt werden soll, um 90" phasenverschoben ist. Dieses Bezugssignal für den phasenempfindlichen Detektor 22 wird aus dem Bezugssignalgenerator 12 mit Hilfe eines Frequenzteilers 23 gewonnen, der die Frequenz des Ausgangssignals des Bezugssignalgenerators 12 durch 4 teilt. In der Anordnung der F i g. 1 sind Vorrichtungen für die Prüfung der Phase des 1 20-Hz-Bezugssignals vorgesehen. Diese Uberprüfvorrichtungen enthalten einen weiteren phasenempfindlichen Detektor 30, der das 30-Hz-Ausgangssignal des Filters 20 auswertet. Dazu wird ihm ein Bezugssignal aus dem Teiler 23 zugeführt, dessen Phase um 90" gegenüber der Phase des dem phasenempfindlichen Detektor 22 zugeführten Bezugssignals verschoben ist. Die Amplitude des Ausgangssignals des Detektors 30 wird auf einem Meßgerät 31 angezeigt.
  • Nimmt man an, daß A die Amplitude des 90-Hz-Signals ist und B die Amplitude des 150-Hz-Signals, der Phasenfehler des 120-Hz-Bezugssignals und ß der Phasenfehler des 30-Hz-Bezugssignals, dann kann der Anzeigewert auf dem Phasenmeßinstrument 21 durch folgende Gleichung ausgedrückt werden: A B 2 cos (aP) - P) - 2 sin (f1 + p) Der Anzeigewert des Meßgerätes 31 kann durch folgende Gleichung ausgedrückt werden: sin(>+i + 2 sin (ap).
  • Ist das 30-Hz-Bezugssignal in Phase, d. h. ii = 0, dann ist der auf dem Phasenanzeigeinstrument 31 angezeigte Wert: A+B 2 sin Der Anzeigewert des Meßinstruments 21 für die Amplitudenvergleichsmessung ist dann: A -B cos 2 (1.
  • Jeder Phasenfehler a des 120-Hz-Signals wird also auf dem Meßinstrument 31 angezeigt. Kleine Fehler beeinflussen jedoch den Anzeigewert des Meßinstruments 21 nur wenig, da für kleine Winkel cos a nahezu 1 ist. Es soll jedoch nochmals darauf hingewiesen werden, daß unabhängig davon, ob a Null ist oder nicht, das Amplitudenmeßinstrument immer wenn A = B ist, eine Nullanzeige liefert. Auf diese Weise wird die Uberprüfung der Amplitudengleichheit der Modulationssignale nicht durch einen Phasenfehler des 120-Hz-Bezugssignals beeinflußt. Der Grund für die Uberprüfung der Phase dieses Bezugssignals liegt darin, es gegen die Möglichkeit zu schützen, daß bei Vorliegen eines Phasenfehlers des 120-Hz-Bezugssignals auch ein Fehler in dem 30-Hz-Bezugssignal auftritt. Beispielsweise könnte der Fehler in dem 30-Hz-Bezugssignal einen solchen Wert haben, daß er eine Nullanzeige auf dem Instrument 21 ergibt, selbst dann, wenn die Amplituden der Modulationssignale nicht einander gleich sind. Liefern aber beide Anzeigegeräte 21 und 31 eine Nullanzeige, dann ist die Gleichheit der Amplitude der beiden Eingangssignale gegeben. Liefert das Meßinstrument 31 keine Nullanzeige, dann muß die Phase des 120-Hz-Bezugssignals so nachgeregelt werden, bis dieses Meßinstrument den Wert Null anzeigt. Die Wirkungsweise des in F i g. 1 dargestellten Gerätes ist nun klar: Befindet sich der Schalter 15 in der Stellung, daß das um 90" phasenverschobene Ausgangssignal des Bezugssignalgenerators 12 auf den Gegentaktmodulator 16 gegeben wird, dann wird die Phase des 1 20-Hz-Ausgangssignals des Bezugssignalgenerators so eingeregelt, falls dies notwendig ist, daß eine Nullanzeige auf dem Meßinstrument 31 erreicht wird. Dann wird die Gleichheit der Amplituden der beiden Modulationssignale durch eine Nullanzeige des Meßinstruments 21 angezeigt. Geringe Phasenfehler des 1 20-Hz-Signals sind unwesentlich; das Gerät kann leicht mit einer solchen Phasen stabilität ausgestattet werden, daß die Phasen überprüfung und eine Wiedereinregelung nur in größeren Abständen notwendig sind. Für viele Fälle ist es ausreichend, die Phase des Ausgangssignals des Bezugsgenerators 12 von Hand einzuregulieren. In F i g. 1 ist jedoch auch ein automatisches Phasensteuerungssystem dargestellt, das zur Einstellung der erforderlichen Phase des Ausgangswertes des Bezugsgenerators 12 dient. Das Ausgangssignal des phasenempfindlichen Detektors30, der dann Null ist, wenn das 120-Hz-Bezugssignal die gewünschte Phase hat, wird als Steuersignal dem Eingang 18 der automatischen Phasensteuervorrichtung 18 des Bezugssignalgenerators 12 zugeführt. Diese Steuerung bewirkt, daß die Phase des 120-Hz-Bezugssignals so eingestellt wird, daß die Amplitude des Ausgangssignals des phasenempfindlichen Detektors 30 auf einem minimalen Wert bleibt. Die automatische Phasensteuerungsvorrichtung spricht somit auf alle Phasenabweichungen des 120-Hz-Bezugssignals von dem gewünschten Zustand an und dient dazu, den Bezugssignalgenerator 12 so zu steuern, daß der notwendige Phasenzustand erhalten bleibt.
  • Um sicherzustellen, daß sich das 30-Hz-Signal in der richtigen Phasenlage befindet, ist ein von Hand einstellbarer Phasenschieber 32 zur Einregelung der Phase des 30-Hz-Bezugssignals vorgesehen. Beim Einregeln wird der Schalter 15 so eingestellt, daß das in Phase befindliche 120-Hz-Bezugssignal an den Gegentaktmodulator 16 gelangt, dann wird die Phase so lange eingeregelt, bis an dem Anzeigegerät 21 Null angezeigt wird. Bei dem Instrumentenlandesystem (ILS) ist es üblich, eine besondere Phasenbeziehung zwischen den beiden Modulationssignalen beizubehalten, derart, daß ihre beiden Momentanamplituden durch Null und gleichzeitig in der positiven Richtung verlaufen. Das 30-Hz-Signal wird aus dem 120-Hz-Bezugssignal abgeleitet. Seine Phase ist dann korrekt, wenn sie durch Null verläuft und die beiden Eingangssignale ebenfalls zur gleichen Zeit durch Null verlaufen. Sind die beiden Eingangssignale nicht gleichzeitig Null, so kann gezeigt werden, daß die Einstellung des Phasenschiebers 32 von der Größe der Abweichung von diesem bevorzugten Phasenzustand der beiden Eingangssignale abhängt.
  • Der Phasenschieber kann auf diese Weise für die Messung eines solchen Fehlers geeicht werden.
  • Durch den Schalter 15 ist es möglich, die oben beschriebene Vorrichtung auch für eine Messung des Modulationsgrades zu verwenden. Dies ist insbesondere bei einem Bodenprüfempfänger für das Instrumentenlandesystem (ILS) wünschenswert, wo es notwendig ist, nicht nur die Gleichheit der Modulationssignale in der Landekursebene zu überprüfen, sondern außerdem festzustellen, ob der Modulationsgrad eingehalten ist. Bisher mußten hierfür Filter verwendet werden, um die beiden Modulationssignale Dann gilt zu trennen und um dann den Modulationsgrad der beiden den Träger aufmodulierten Modulationssignale getrennt messen zu können.
  • Um den Modulationsgrad mit dem in F i g. 1 dargestellten Gerät zu bestimmen, wird der Schalter 15 so eingestellt, daß das in Phase liegende Ausgangssignal des Bezugsgenerators 12 auf den Gegentaktmodulator 16 gegeben wird. Ist dies geschehen, dann ist die Amplitude des Ausgangssignals des Detektors 30 proportional A+2B und damit auch proportional dem Modulationsgrad. Nimmt man die Amplitude des Trägers wie zuvor wieder mit 1 an, so ist der Modulationsgrad A1 oder B oder falls 1 1 - wie es sein soll - A = B ist, so ist der Modulationsgrad auch A 2 B Mathematisch läßt sich die Modulationsgradmessung der Vorrichtung folgendermaßen darstellen: Verwendet man die gleichen Bezeichnungen wie oben, so ist das Bezugssignal für den Gegentaktmodulator nunmehr F3(fl = sin (1 2+ 2 t t+ft2).
  • Die Amplitude der halben Differenzfrequenz 0>1 2 (92 ist sodann/+ B, d. h. direkt proportional 2 dem Modulationsgrad.
  • Um den Modulationsgrad zu bestimmen, ist es üblich, wie in F i g. 2 dargestellt ist, die Amplitude des Ausgangssignals des phasenempfindlichen Detektors 30 mit der Amplitude des Ausgangssignals eines geeichten Dämpfungsgliedes 35 zu vergleichen.
  • Dem Dämpfungsglied 35 wird von dem Empfänger 11 ein Gleichstromsignal zugeführt, das proportional der Trägersignalamplitude ist. Der Vergleich geschieht mit Hilfe eines Nullinstruments 36, als das üblicherweise das Meßinstrument 21 oder das Meßinstrument31 verwendet werden kann. In F i g. 2 können die 120- und 30-Hz-Bezugssignale ebenso wie in F i g. 1 erzeugt werden, und es wird deutlich, daß, abgesehen von dem geeichten Dämpfungsglied 35 und einem Gleichrichter in dem Empfänger 11, der ein Gleichstromsignal proportional der Trägeramplitude liefert, alle Komponenten der F i g. 2 auch in dem Gerät nach F i g. 1 vorliegen. Bei einer praktischen Ausführung ist es günstig, Schalter anzu- bringen, die das Gerät nach F i g. 1 für eine Modulationsgradmessung in der Art der F i g. 2 umschalten.
  • Nur zur Einfachheit der Darstellung wurden die beiden Schaltkreise getrennt in den F i g. 1 und 2 dargestellt.
  • Bei der obigen mathematischen Ableitung wurde angenommen, daß die beiden Eingangssignale, die bei dem Instrumentenlandesystem (ILS) 90- und 150-Hz-Modulationssignale sind, reine Sinus-Schwingungen darstellen. Sind sie jedoch keine reinen Sinus-Schwingungen, so können sie nach F o u r i e r in eine Grundkomponente und entsprechende Harmonische zerlegt werden. Es kann leicht gezeigt werden, daß theoretisch solche harmonischen Komponenten kein beliebiges Ausgangssignal mit der halben Differenzfrequenz (also 30 Hz) des Eingangssignals liefern können. In der Praxis läßt sich leicht nachweisen, daß sogar große Anteile der harmonischen Schwingungen vernachlässigbare Effekte liefern.
  • F i g. 3 zeigt, wie der Empfänger der F i g. 1 als Prüfempfänger für die Uberwachung der Signale eines Instrumentenlandesystems (ILS) und auch für die Steuerung des Modulationsamplitudenverhältnisses in einem solchen System verwendet werden können.
  • In F i g. 3 ist ein Instrumentenlandesystem (ILS) dargestellt, das einen Trägerfrequenzgenerator 40 enthält, der bei 110 MHz arbeitet und Ausgangssignale liefert, die durch zwei Modulatoren 41 und 42 mit Modulationssignalen von 90 und 150 Hz aus den Modulationssignalgeneratoren 43 und 44 moduliert werden. Die modulierten Trägerwellen werden an die Sender 45 und 46 gegeben und über die Antennen 47, 48 ausgestrahlt. Das Instrumentenlandesystem (ILS) wird dazu verwendet, um längs einer Landebahn, die durch die Gleichheit der beiden empfangenen Modulationssignale bestimmt ist, eine Führung zu erhalten. Für die Uberwachung und Uberprüfung ist es üblich, den Prüfempfänger auf der Landebahn anzuordnen, um festzustellen, daß die beiden Modulationssignale gleich sind. Der Prüfempfänger ist in der F i g. 3 durch eine Empfangsantenne 50 und eine Baueinheit 51 dargestellt, die aus den Komponenten 11 bis 18, 20, 22, 23, 24 und 30 bis 32 der F i g. 1 besteht. Das Anzeigemeßgerät 21 ist getrennt dargestellt. Der Prüfempfänger wird, wie vorher beschrieben, bedient. Für die Uberwachung ist es allein notwendig, festzustellen, ob das Meßgerät 21 auf Null steht, wenn der Schalter 15 so eingestellt ist, daß das um 90" phasenverschobene Ausgangssignal des Bezugsgenerators 12 an den Gegentaktmodulator 16 gelangt. Die Bedienung des Schalters 15 in F i g. 1 ermöglicht es, daß der Modulationsgrad gemessen werden kann. Der Prüfempfänger kann auch Teil einer automatischen Steuerung sein, mit der die Gleichheit der Modulationssignale am Ort des Prüfempfängers aufrechterhalten wird. Das Ausgangssignal des phasenempfindlichen Detektors 22 kann in diesem Fall dazu verwendet werden, ein nicht gezeigtes Servosystem zu steuern, das einen regelbaren Verstärker 53 betreibt, der das Amplitudenverhältnis der beiden Modulationssignale des Senders steuert.
  • In F i g. 3 liegt der Verstärker 53 zwischen dem 1 50-Hz-Generator 44 und dem Modulator 42. Die Servovorrichtung regelt den Verstärker 53 so, daß die Ausgangssignalamplitude des Empfängers 51 auf einem minimalen Wert bleibt. Durch diese einfache Anordnung ist somit eine automatische Steuerung des Senders gegeben, bei der die Gleichheit der Amplituden der Modulationssignale am Ort des Prüfempfängers aufrechterhalten bleibt.
  • Die F i g. 4, 5 und 6 bringen drei verschiedene Ausführungsformen, die als Teile des Bezugssignalgenerators 12 verwendet werden können. Dieser Bezugssignalgenerator erzeugt ein Signal mit einer Frequenz, die gleich dem arithmetischen Mittelwert der beiden Modulationsfrequenzen ist. F i g. 4 zeigt ein einfaches Verfahren zur Erzeugung eines Signals der mittleren Frequenz, das insbesondere bei einem Instrumentenlandesystem (ILS) vorteilhaft ist. Die 90- und 150-Hz-Signale des Empfängers 11 werden einem Verzerrer 60 mit einer nichtlinearen quadratischen Kennlinie zugeführt, und dieser liefert Ausgangssignale mit den Frequenzen 60, 180, 240 und 300 Hz. Von diesen Ausgangssignalen wird das 240-Hz-Signal mit Hilfe eines Bandpaßfilters 61 ausgesiebt und einem Frequenzteiler 62 zugeführt, in dem die Frequenz des 240-Hz-Signals durch 2 geteilt wird, um das gewünschte 1 20-Hz-Signal zu erhalten. Dieses ist dann das eine Ausgangssignal des Bezugssignalgenerators 12. Um das zweite Ausgangssignal zu erhalten, ist ein Phasenschieber vorgesehen, der die Phase des ersten Aus- gangssignals um 90" verschiebt. Ublicherweise werden binäre Teiler verwendet, die Rechteckwellen liefern, aus denen Signale mit Phasen, die um 90" verschoben sind, leicht erhalten werden können. Es soll insbesondere darauf hingewiesen werden, daß das 240-Hz-Filter 61 nur eine bestimmte Frequenz auszufiltern hat. Die Amplitude des Bezugssignals ist unwichtig und beeinflußt nicht die Bestimmung der Gleichheit der Amplituden der beiden Modulationssignale und beeinflußt auch nicht die Uberprüfung der Phase oder die Bestimmung des Modulationsgrades, wie weiter unten näher beschrieben wird. Es ist daher unwesentlich, ob das Filter 61 eine Dämpfung ausübt. Die Verwendung eines solchen Signalfilters bringt daher nicht die Nachteile, die bei einer Verwendung von Filtern in den früheren Typen der ILS-Empfänger üblich waren, bei denen zwei getrennte Filter für die Trennung der Modulationssignale, die dann in ihrer Amplitude verglichen wurden, vorgesehen waren. Phasen verschiebungen auf Grund des Filters 61 sind unwesentlich, da eine Phasensteuerung für die Ausgangssignale des Bezugssignalgenerators 12 vorgesehen ist.
  • In F i g. 5 ist eine weitere Anordnung zur Erzeugung eines 1 20-Hz-Bezugssignals aus den 90- und 150-Hz-Eingangssignalen dargestellt. Nach der F i g. 5 werden die beiden Eingangssignale mit Hilfe von Bandfiltern 70, 71, die auf 90 oder 150 Hz abgestimmt sind, getrennt. Diese beiden getrennten Signale werden dann einem Gegentaktmodulator 72 zugeführt, dessen Ausgangssignalamplitude in jedem Zeitpunkt gleich dem Produkt der Eingangssignalamplitude ist. Das Ausgangssignal des Gegentaktmodulators enthält die Signale mit 240 und 60 Hz, d. h. mit den Summen- und Differenzfrequenzen.
  • In einem Bandfilter wird das 240-Hz-Signal ausgesiebt und einem Frequenzteiler 74 zugeführt, der die Frequenz des 240-Hz-Signals durch 2 teilt und das gewünschte 120-Hz-Signal liefert. Wie bereits im Zusammenhang mit F i g. 4 beschrieben wurde, wird dieses 120-Hz-Signal dazu verwendet, die erforderlichen Signale von dem Bezugssignalgenerator 12 zu erhalten. Es wird erneut betont, daß es bei der Anordnung nach F i g. 5 unwesentlich ist, ob die Filter 70, 71 und 73 eine Dämpfung bringen, da kein Amplitudenvergleich der gefilterten Signale vorgenommen wird.
  • Bei den Anordnungen nach den F i g. 4 und 5 kann die Phase des Ausgangssignals mit der Temperatur oder bei einer Frequenzverschiebung der Eingangsmodulationsfrequenzen schwanken, da die Aussiebung der Signale mit Hilfe von Bandpaßfiltern erfolgt, die für die erforderliche hohe Selektivität einen hohen Q-Wert haben müssen. Dies kann unwesentlich sein, insbesondere dann, wenn eine automatische Phasensteuerung vorgesehen ist. Jedoch kann diese Schwierigkeit auch dadurch vermieden werden, daß eine Anordnung, wie sie in F i g. 6 dargestellt ist, verwendet wird. In F i g. 6 werden die 90- und 150-Hz-Eingangssignale mit Hilfe von Bandfiltern 80, 81 getrennt, die auf diese Frequenzen abgestimmt sind. Das Ausgangssignal eines dieser Filter, in F i g. 6 des 150-Hz-Filters 81, wird dem Gegentaktmodulator 82 zugeführt, der es mit dem Ausgangssignal des frequenzgesteuerten 240-Hz-Oszillators 83 mischt. Die Art der Frequenzsteuerung dieses Oszillators wird weiter unten beschrieben.
  • Das Ausgangssignal des Gegentaktmodulators 82 enthält Signale mit der Summen- und Differenzfrequenz, d. h. mit 90 und 390 Hz. Ist der Gegentaktmodulator kein idealer Modulator, dann können auch Signale höherer Frequenzen auftreten, es kommen aber keine Signale mit Frequenzen, die tiefer als 390 Hz sind, vor. Das Ausgangssignal des Gegentaktmodulators 82 wird einem zweiten Gegentaktmodulator 84 zugeführt, in dem es mit dem Ausgangssignal des 90-Hz-Filters80 gemischt wird. Das daraus resultierende Ausgangssignal enthält eine Gleichstromkomponente und Komponenten mit verschiedenen Frequenzen.
  • Liefert der Oszillator 83 ein Ausgangssignal, dessen Frequenz genau der Summe der Eingangssignalfrequenzen entspricht, d. h. 240Hz, dann ist die Gleichstromkomponente gleich Null, vorausgesetzt, daß die Phase stimmt. Die Gleichstromkomponente des Ausgangssignals wird dazu verwendet, um die Frequenz des Oszillators 83 in einem solchen Sinne zu beeinflussen, daß sie selbst Null wird. Daher dient ein Steuerkreis 85 dazu, das Oszillatorausgangssignal auf einer Frequenz zu halten, die gleich der Summe der beiden Eingangssignalfrequenzen ist. Das 240-Hz-Ausgangssignal des Oszillators wird einem Frequenzteiler86 zugeführt, der die Frequenz durch 2 teilt und das gewünschte 120-Hz-Bezugssignal liefert. Die automatische Phasensteuerungsvorrichtung 18 der F i g. 1 arbeitet mit einer Gleichspannung, die der Gleichspannungskomponente des Gegentaktmodulators, der den Oszillator steuert, überlagert sein kann.
  • Die Anordnung nach F i g. 6 stellt einen Bezugssignalgenerator dar, bei dem sowohl die Frequenz als auch die Phasen automatisch gesteuert werden, um die gewünschten Bedingungen aufrechtzuerhalten.
  • Der in F i g. 6 dargestellte Oszillator arbeitet bei 240 Hz. Es kann aber beispielsweise auch ein Signal, dessen Frequenz ein Vielfaches der aus den Frequenzen der beiden Eingangsmodulationssignale gebildeten mittleren Frequenz ist, erzeugt werden.
  • Verwendet man die Erfindung für einen Prüfempfänger einer ILS-Station, so ist es üblich, in manchen Fällen das 1 20-Hz-Bezugssignal direkt aus dem ILS-Sender zu erhalten, anstatt gesonderte Vorrichtungen in dem Prüfempfänger vorzusehen, um das Bezugssignal aus den empfangenen 90- und 150-Hz-Modulationssignalen abzuleiten. Eine solche Anordnung ist in F i g. 7 dargestellt. In dem ILS-Sender wird das Ausgangssignal eines 1800-Hz-Oszillators 90 drei Frequenzteilern 91, 92 und 93, die die Frequenz durch 20, 15 und 12 teilen, zugeführt. Man erhält Ausgangssignale mit 90, 120 und 150 Hz. Die 90-und 120-Hz-Signale werden in einer Addiereinheit 94 addiert und dann einem Modulator 95 zur Amplitudenmodulation eines Trägersignals mit 110 Hz zugeführt. Dieses Trägersignal kommt aus einem Generator96. Das modulierte Ausgangssignal wird von der Antenne 97 ausgestrahlt. Die 120- und 1 50Hz-Signale werden dann in der Addiereinheit 98 summiert und dann einem Modulator 99 zugeführt.
  • Dem Modulator 99 wird außerdem noch eine Trägerfrequenz aus dem Trägerfrequenzgenerator 96 zugeführt. Man erhält dadurch ein zweites moduliertes Trägersignal, das von der Antenne 100 ausgestrahlt wird. Vorzugsweise ist die Phase des 120-Hz-Signals in den beiden Addiereinheiten94 und 98 um 90 gegen die »mittlere« Phase der 90- und 150-Hz-Signale verschoben. Die »mittlere« Phase ist wenn ein Signal A sin (() t - und das andere B sin (co2t t + ft2-) ist. In üblicher Praxis werden die Phasen der 90- und 150-Hz-Signale so eingestellt, daß beide in der positiven Richtung gleichzeitig durch Null verlaufen. In diesem Fall ist die bevorzugte Phase des 120-Hz-Signals so, daß dieses 120-Hz-Signal seinen maximalen Wert hat, wenn die 90- und 150-Hz-Signale gleichzeitig durch Null gehen. Mit der Anordnung nach F i g. 7 kann der Prüfempfänger, der durch die Empfängereinheit 101 und die Empfangsantenne 102 angedeutet ist, direkt die 90-, 120- und 150-Hz-Signale empfangen. Es ist nicht erforderlich, den Bezugssignalgenerator 12 nach F i g. 1 zu verwenden, da die 120 Hz unmittelbar von dem Empfänger 11 erhalten werden.
  • Gemäß einer anderen Ausführung, wie sie durch die gestrichelte Linie 103 in der F i g. 7 angezeigt ist, kann das 120-Hz-Signal über eine Leitung unmittelbar an den Prüfempfänger übertragen werden. Auf diese Weise wird die Anwendung von zusätzlichen ausgestrahlten Signalen vermieden. Es ist üblich, dies dort zu machen, wo der Vergleich der Amplituden von zwei Modulationssignalen mittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung nur in einem Prüfempfänger erfolgt. Andererseits ist es üblich, wenn die erfindungsgemäße Vorrichtung als Bordempfänger verwendet wird, daß man die 120-Hz-Signale ausstrahlt, um den Aufwand innerhalb des Flugzeugs auf ein Minimum zu beschränken.
  • Obwohl im voranstehenden insbesondere der Aufbau eines Prüfempfängers für eine ILS-Station beschrieben wurde, ist es doch offensichtlich, daß die Empfängereinrichtung ebensogut für eine Landebahneinweisung und Kursführung verwendet werden kann. Für einen Bordempfänger kann die Ausstattung nach F i g. 1 dahingehend vereinfacht werden, daß die Enrichtungen für die Uberprüfung des Modulationsgrades der Signale oder der Phase der Signale wegfallen. Ein Landebahn - Gleitweg - Anzeigegerät kann dazu verwendet werden, um festzustellen, ob die 120-Hz-Phase korrekt ist. Es liegt jedoch keine unbedingte Notwendigkeit vor, diese Phase zu messen.
  • Ist das Meßinstrument 21 nach Fig. 1 ein Nullinstrument, dessen Nullwert in der Mitte der Skala liegt, dann zeigt es die Abweichung nach links oder rechts von der Landebahn oder Abweichungen nach oben oder nach unten von dem Gleitweg in ähnlicher Weise wie die üblichen Anzeigesysteme, die bei den ILS-Bordeinrichtungen verwendet werden, an. Wie bereits eingehend erörtert wurde, kann, da die erfindungsgemäße Anordnung nicht auf der Erhaltung der Gleichheit der Amplituden der Signale durch frequenzselektive Filterschaltungen beruht, die Gleichheit der Amplitude der Eingangsmodulationssignale bis zu einem extrem hohen Genauigkeitsgrad, beibeispielsweise in der Größenordnung von 1:5000 oder 1:10000, bestimmt werden, was sehr viel besser ist, als bei den bisher hierfür verwendeten ILS-Empfängervorrichtungen.

Claims (17)

  1. Patentansprüche: 1. Anordnung für Landeanflugsysteme zum Amplitudenvergleich von zwei zu vergleichenden Signalen verschiedener Frequenz, welche einem von einem Sender ausgestrahlten Träger aufmoduliert sind, mit einem den so modulierten Träger aufnehmenden und die zu vergleichenden Signale als Ausgangssignale liefernden Empfänger, gekennzeichnet durch einen Bezugssignalgenerator (12) für die Erzeugung eines Bezugssignals, dessen Frequenz gleich dem arithmetischen Mittelwert der Frequenzen der beiden zu vergleichenden Signale ist, durch Vorrichtungen (17, 18) zur Einstellung der Phase des Bezugssignals, durch einen Modulator (16) zur Modulation des in seiner Phase steuerbaren Bezugssignals mit zugleich beiden zu vergleichenden Signalen und durch einen Detektor (22) zur Gleichrichtung derjenigen Ausgangssignalkomponente des Modulators (16), deren Frequenz gleich der Hälfte der Differenz der Frequenzen der beiden zu vergleichenden Signale ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bezugssignalgenerator (12) eine Vorrichtung (F i g. 4, 5, 6) enthält, welche das Bezugssignal aus den beiden zu vergleichenden Signalen ableitet.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (Fig.4, 5) zur Ableitung des Bezugssignals Mittel (60, 70, 71, 72) zur Erzeugung einer Signalkomponente mit der Summenfrequenz und einer Signalkomponente mit der Differenzfrequenz aus den beiden zu vergleichenden Signalen aufweist, daß ein Filter (61, 73) zur Aussiebung der Signalkomponente mit der Summenfrequenz vorgesehen ist und daß ein Frequenzteiler (62, 74) vorgesehen ist, der die Frequenz der aus dem Filter erhaltenen Signalkomponente mit der Summenfrequenz durch den Faktor 2 teilt.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (F i g. 4) zur Ableitung des Bezugssignals einen Schaltkreis (60) mit einer nichtlinearen, vorzugsweise einer quadratischen Charakteristik aufweist, dessen Ausgangssignal ein Filter (61) durchläuft, das auf die mittlere Frequenz abgestimmt ist.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (F i g. 6) zur Ableitung des Bezugssignals einen regelbaren Frequenzgenerator (83) aufweist, der ein Signal erzeugt, dessen Frequenz etwa gleich dem doppelten Mittelwert der Frequenzen der beiden zu vergleichenden Signale ist, und hierzu eine Vorrichtung (82) enthält, die das Ausgangssignal des Generators (83) mit dem einen der zu vergleichenden Signale zur Erzeugung von entsprechenden Summen- und Differenzfrequenzen aufweisenden Signalkomponenten kombiniert, ferner eine Vorrichtung (84), in der die die Summen- und Differenzfrequenzen aufweisenden Signalkomponenten mit dem anderen zu vergleichenden Signal kombiniert werden und in der ein Regelsignal erzeugt wird, dessen Gleichstromkomponente zur Regelung der Frequenz des Generators (83) auf einen minimalen Wert geregelt wird, und schließlich eine Vorrichtung (86) zur Ableitung eines Signals aus dem Ausgangssignal des Generators (83), welches eine Frequenz aufweist, die gleich der halben Frequenz des Ausgangssignals des Generators (83) ist.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bezugssignal von dem Sender der ILS-Station als zusätzliche Modulation des Trägers, auf den auch die miteinander zu ver- gleichenden Signale aufmoduliert sind, ausgestrahlt wird.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Modulation eine Amplitudenmodulation ist, deren Phase gegenüber der mittleren Phase der beiden aufmodulierten zu vergleichenden Signale um 90" verschoben ist.
  8. 8. Anordnung nach Anspruch 1, die als Uberwachungsempfangsanordnung am Boden dient, dadurch gekennzeichnet, daß das Bezugssignal von dem ILS-Sender zum Prüfempfänger übertragen wird.
  9. 9. Anordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor (22) ein phasenempfindlicher Gleichrichter ist und daß dem Detektor (22) ein Vergleichssignal zugeführt ist, dessen Frequenz gleich der Hälfte der Differenz der Frequenzen der beiden zu vergleichenden Signale ist und dessen Phase so abgeglichen ist, daß der Detektor (22) diejenige Ausgangssignalkomponente des Modulators (16) gleichrichtet, deren Frequenz ebenfalls gleich der Hälfte der Differenz der Frequenzen der beiden zu vergleichenden Signale ist, wobei der Amplitudenwert dieser Ausgangssignalkomponente der Differenz der Amplituden der beiden zu vergleichenden Signale entspricht, das gleichgerichtete Signal aber durch gegebenenfalls auftretende Störkomponenten infolge von Phasenfehlern des Vergleichssignals verfälscht ist.
  10. 10. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (12, 14, 15) vorgesehen sind, mit denen die Phase des Vergleichssignals, das in den Modulator (16) eingespeist wird, um 90" zu verschieben ist, wobei die Amplitude des Ausgangssignals des phasenempfindlichen Gleichrichters (22) proportional der Summe der Amplituden der beiden zu vergleichenden Signale ist.
  11. 11. Anordnung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter phasenempfindlicher Gleichrichter (30) vorgesehen ist, dem ein in bezug auf das dem ersten phasenempfindlichen Gleichrichter (22) zugeführte Vergleichssignal frequenzgleiches, aber um 90" phasenverschobenes Vergleichssignal zugeführt ist, und daß zur Anzeige der Ausgangssignale des zweiten phasenempfindlichen Gleichrichters (30) eine Anzeigevorrichtung (31) vorgesehen ist.
  12. 12. Anordnung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein geeichter Phasenschieber (32) vorgesehen ist, um die Phase des Vergleichssignals mit der halben Differenzfrequenz, das dem oder den phasenempfindlichen Gleichrichtern (22, 30) zugeführt wird, zu steuern.
  13. 13. Anordnung nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch eine Regelvorrichtung (18), die die Phase des Bezugssignals derart regelt, daß die Amplitude des Ausgangssignals des zweiten phasenempfindlichen Gleichrichters (30) einen minimalen Wert annimmt.
  14. 14. Anordnung nach den Ansprüchen 10 und 11 oder 10 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bestimmung des Modulationsgrades des mit den zu vergleichenden Signalen modulierten Trägers eine Vorrichtung zum Vergleich der Amplitude des Ausgangssignals des zweiten phasenempfindlichen Gleichrichters (30) mit der Amplitude des Trägers vorgesehen ist.
  15. 15. Anordnung nach einem der Ansprüche 9 bis 14 zum Vergleich der Amplituden von zwei Signalen mit Frequenzen, deren Mittelwert ein Vielfaches der Differenzfrequenz der beiden Signale ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Vergleichssignal für den oder die phasenempfindlichen Gleichrichter (22, 30) aus dem Bezugssignal mittlerer Frequenz abgeleitet ist.
  16. 16. Anordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche zur Uberwachung einer ILS-Station, gekennzeichnet durch eine Regelvorrichtung zur Regelung einer der Amplituden der beiden zu vergleichenden Signale, derart, daß die Gleichheit der Amplituden der beiden Signale am Ort des Uberwachungsempfängers aufrechterhalten wird.
  17. 17. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7 und nach einem der Ansprüche 9 bis 15, welche auf die Ansprüche 1 bis 7 zurückbezogen sind, dadurch gekennzeichnet, daß sie für einen Amplitudenvergleich der von einer ILS-Sendeanordnung stammenden, in einem Flugzeug empfangenen Modulationssignale ausgebildet ist.
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