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DE1274195B - Schaltungsanordnung zum selektiven Empfang eines sinusfoermigen Mess- oder Pilotsignals in einer Traegerfrequenzanlage - Google Patents

Schaltungsanordnung zum selektiven Empfang eines sinusfoermigen Mess- oder Pilotsignals in einer Traegerfrequenzanlage

Info

Publication number
DE1274195B
DE1274195B DEV27947A DEV0027947A DE1274195B DE 1274195 B DE1274195 B DE 1274195B DE V27947 A DEV27947 A DE V27947A DE V0027947 A DEV0027947 A DE V0027947A DE 1274195 B DE1274195 B DE 1274195B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
measurement
carrier
circuit arrangement
low
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV27947A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Joachim Gensel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Leipzig Fernmeldewerk Veb
Original Assignee
Leipzig Fernmeldewerk Veb
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Leipzig Fernmeldewerk Veb filed Critical Leipzig Fernmeldewerk Veb
Priority to DEV27947A priority Critical patent/DE1274195B/de
Publication of DE1274195B publication Critical patent/DE1274195B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04JMULTIPLEX COMMUNICATION
    • H04J1/00Frequency-division multiplex systems
    • H04J1/02Details
    • H04J1/16Monitoring arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zum selektiven Empfang eines sinusförmigen Meß- oder Pilotsignals in einer Trägerfrequenzanlage Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum selektiven Empfang eines sinusförmigen Meß-oder Pilotsignals in einer Trägerfrequenzanlage.
  • In der elektrischen Meßtechnik ist häufig eine in ein Frequenzgemisch eingelagerte sinusförmige Meßspannung in eine Gleichspannung zu verwandeln, die ohne Beeinflussung durch das Frequenzgemisch ein eindeutiges Maß für die Amplitude der sinusförmigen Meßspannung ist. Insbesondere ist dies bei Vielkanalträgerfrequenzsystemen der Fall, bei denen auf der Sendeseite solche Meßsignale oder Pilotsignale in die Lücken zwischen den TF-Kanälen eingelagert sind und deren Amplituden auf der Empfangsseite, ohne durch die angrenzenden TF-Kanäle gestört zu werden, als Meßwerte für die Eigenschaften der Übertragungsstrecke festgestellt werden sollen.
  • Es ist bekannt, zur Aussiebung sehr steile Bandfilter, im allgemeinen Kristallfilter, zu verwenden, mit denen wegen ihrer verhältnismäßig kleinen Bandbreite eine genügend scharfe, frequenzmäßige Trennung der Meßsignale von den störenden benachbarten Frequenzen möglich ist, so daß die ausgefilterte Meßschwingung sodann gleichgerichtet und einem Meßinstrument zugeführt werden kann.
  • Solche Kristallfilter sind jedoch teuer und haben den Nachteil, daß die absolute Frequenzlage ihres Durchlä.ßbereiches und damit ihre Durchlaßdämpfung bei der Frequenz der Meßschwingung gewissen Schwankungen infolge äußerer Einflüsse von Temperatur, Feuchte usw. unterworfen ist, was sich um so mehr auf die Meßgenauigkeit auswirkt, je höher die Frequenz der Meßschwingung ist, weil damit der relative Frequenzabstand zwischen der Meßfrequenz und den störenden Frequenzen benachbarter Kanäle immer geringer wird.
  • Es ist weiter bekannt, um schmalbandige Filter mit den gezeigten Nachteilen zu vermeiden, auf die Meßschwingung eine phasenempfindliche Gleichrichtung dadurch anzuwenden, daß das die Meßschwingung enthaltende Frequenzgemisch eine Trägerspannung moduliert, deren Frequenz und Phasenlage genau der Meßschwingung entspricht. Diese genaue Übereinstimmung läßt sich jedoch nur kurzfristig erreichen, oder sie muß über eine längere Meßzeit hinweg durch manuelle Nachstimmung bewirkt werden. Für eine automatische Messung über längere Zeiträume hinweg oder für die Ableitung von Stellgrößen aus der Meßschwingung zum Zweck einer automatischen Regelung ist dieses Verfahren nur anwendbar, wenn die Nachstimmung der Phase und Frequenz des Trägeroszillators automatisch erfolgt. Hierfür sind Phasenregelschaltungen bekannt, die jedoch einen beträchtlichen Aufwand zur Erzielung einer großen Regelsteilheit erfordern und außerdem für jeden Meßkreis einen eigenen steuerbaren Oszillätor benötigen. Das letztere ist besonders bei Vielkanalträgerfrequenzanlagen von Nachteil, die auf mehreren Systemen mehrere Pilotmeßstellen gleicher Frequenzlage besitzen und deren empfangene Pilotfrequenzen, da sie von verschiedenen Systemen kommen, geringe Frequenz- und Phasenunterschiede gegeneinander haben, so daß eine Vielzahl von steuerbaren Oszillatoren vorhanden sein muß.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannte Schaltungsanordnung zum selektiven Empfang eines sinusförmigen Meß- oder Pilotsignals, bei der in zwei parallelarbeitenden Empfangskanälen das Meß-bzw. Pilotsignal zwei frequenzgleiche, in der Phase um 90° gegeneinander verschobene Trägerspannungen moduliert, so zu verändern, daß sie auch ohne Nachstimmung der Phase und Frequenz des Trägeroszillators arbeitet.
  • Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Maßnahmen gelöst.
  • Für die Modulation des gesamten an der Meßstelle vorhandenen Frequenzgemisches wird also die Trägerfrequenz unbeeinflußt von der Meßfrequenz so gewählt, daß sie zwar ungefähr mit der Meß- bzw. Pilotfrequenz übereinstimmt, aber asynchron zu dieser ist und daher für alle Meßstellen gleicher Frequenzlage aus einem einzigen Oszillator genommen werden kann. Zweckmäßig wird dabei der Oszillator verwendet, der bei Vielkanal-TF-Anlagen für die Versorgung der Piloteinspeisestellen der Gegenrichtung erforderlich ist. Die Modulation des die Meß- bzw. Pilotschwingung enthaltenden Frequenzgemisches erfolgt in bekannter Weise in zwei parallelarbeitenden Empfangskanälen mit zwei frequenzgleichen, in der Phase um 90° gegeneinander verschobenen Trägerspannungen. Die beiden dadurch um 90° verschobenen Niederfrequenz-Ausgangssignale beider Kanäle werden weiter nach Durchlaufen je eines Tiefpasses je einem Doppelweggleichrichter mit quadratischer Kennlinie zugeführt, und die Ausgangsgleichspannungen beider Kanäle werden addiert, z. B. durch Reihenschaltung ihrer Arbeitswiderstände.
  • Da die Abweichung zwischen der Meß- bzw. Pilotfrequenz und der Frequenz des Trägeroszillators jeden Wert von Null bis zu einem Maximalwert haben kann, ist es erforderlich, daß die NF-Seiten der beiden Modulatoren und die beiden nachfolgenden Tiefpässe beliebig tiefe Frequenzen bis zum Gleichstrom übertragen können. - Deswegen ist in Weiterentwicklung der Erfindung vorgesehen, daß die Modulatoren beider Kanäle als Ringmodulatoren ausgebildet sind, deren niederfrequenzseitige Diagonalen aus je zwei in Reihe geschalteten, gleich großen Kondensatoren bestehen, und daß 'diese Kondensatoren zugleich die eingangsseitigen Querglieder der sich in erdsymmetrischer Schaltung anschließenden Tiefpässe bilden, und zwar derart, daß die durchgehenden Mitteladern zugleich die geerdete Mitte für die Zuführung der Trägerfrequenzen und für die Doppelweggleichrichterschaltungen bilden.
  • In der F i g. 1 ist ein Ausführungsbeispiel einer Schaltungsanordnung nach der Erfindung dargestellt. Dem Differentialübertrager 1 des ersten Kanals ist ein Ringmodulator 2 nachgeschaltet, dem die Trägerspannung über den Phasendreher 24 zugeführt wird. Der anschließende Tiefpaß ist aus den Kondensatoren 3, 4, 7 und 8 und den Spulen 5 und 6 gebildet, dem sich die aus den Dioden 9 und dem Arbeitswiderstand 10 bestehende Doppelweggleichrichterschaltung mit quadratischer Kennlinie anschließt. Die analogen Teile 11 bis 20 befinden sich in gleicher Schaltung im zweiten Kanal, dessen ebenfalls dem -Phasendreher 24 entnommene Trägerspannung in der Phase um 90° gegenüber der Trägerspannung für den Ringmodulator 2 im ersten Kanal verschoben ist. Über den mittels der Erdverbindung in Reihe geschalteten Arbeitswiderständen 10 und 20, die - soweit erforderlich -durch die Kondensatoren 22 und 23 für Hochfrequenz überbrückt sind und auf Grund der Polung der Dioden gegen Erde entgegengesetzte Spannungen führen, liegt das Anzeigeinstrument 21, und die gleichgerichtete Empfangsspannung kann an den Punkten 25, 26 entnommen werden.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Durch den Ringmodulator 2 im ersten Kanal entsteht außer Hochfrequenz ein Niederfrequenzsignal (M in F i g. 2) von der Frequenz bco, wenn dies die Differenz zwischen Trägerfrequenz und Meß- bzw. Pilotfrequenz ist. Außerdem entstehen die Störfrequenzbänder S und S', die den Abstand dco, und Aaoz haben, wenn 4c), und Aco, die Abstände der Störfrequenzbänder von der Meß- bzw. Pilotfrequenz in der HF-Lage sind. Durch die Flanke F des Tiefpasses (F i g. 2) werden beide Störbänder von der Nutzschwingung M getrennt, so daß hinter den Tiefpässen beider Kanäle zwei um 90° versetzte Nutzschwingungen von der Frequenz bco ankommen, also z. B. Wenn die Dioden die quadratische Kennlinie i=a.u+b-u2 besitzen, so entstehen an den Arbeitswiderständen infolge der Kompensation der linearen a-Anteile in den Zweiwegeschaltungen die Signale b - u2 . coS2 bco t und b . u2 - sing b() t, deren Summe den Wert b - u2 ergibt, also frei von der Frequenz bco ist.
  • Das Anzeigeinstrument 21 zeigt also das Quadrat der Amplitude der Meß- bzw. Pilotschwingung an, unabhängig davon, welche Größe die Abweichung zwischen Meßfrequenz und Trägerfrequenz hat. Die Abweichung darf nur nicht so groß sein, daß dadurch das Störfrequenzband S' noch den Tiefpaß passieren kann. Dafür ist nur nötig, daß diese Abweichung bco viel kleiner ist als die Abstände 4c01 und 4(02 der Störfrequenzbänder von der Meß- bzw. Pilotschwingung in der HF-Lage, was in der Praxis immer erfüllt ist, da die Abweichung da) beim Empfang von Pilotfrequenzen in TF-Systemen nur die möglichen Eigenungenauigkeiten der empfangenen Pilotfrequenzen von wenigen Hertz überdecken zu braucht.
  • Die in der F i g. 1 dargestellten Tiefpässe sind als Grundglieder dargestellt, sie können jedoch eine beliebig andere Tiefpaßstruktur haben und im einfachsten Fall eines RC-Tiefpasses nur aus den Kondensatoren 3 und 4 bzw. 13 und 14 bestehen.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zum selektiven Empfang eines sinusförmigen Meß- oder Pilotsignals in einer Trägerfrequenzanlage, bei der in zwei parallelarbeitenden Empfangskanälen das Meß- bzw. Pilotsignal zwei frequenzgleiche, in der Phase um 90° gegeneinander verschobene Trägerspannungen moduliert, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der Trägerfrequenz ein vom Meß- bzw. Pilotsignal unabhängiger Oszillator vorgesehen ist, dessen Frequenz nahezu mit der Frequenz des Meß- bzw. Pilotsignals übereinstimmt, und daß an den Modulator eines jeden Kanals über einen Tiefpaß je eine Doppelweggleichrichterschaltung mit quadratischer Kennlinie angeschlossen ist, deren z. B. durch die Reihenschaltung beider Arbeitswiderstände erhaltene Gleichspannungssumme die Empfangsgleichspannung bildet.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Kanal zur Modulation ein Ringmodulator (2 bzw. 12) vorgesehen ist, dessen niederfrequenzseitige Diagonale aus je zwei in Reihe geschalteten, gleich großen Kondensatoren (3, 4 bzw. 13, 14) gebildet ist, an deren Verbindungspunkt der eine Pol, vorzugsweise der geerdete Pol, der Trägerspannung angeschlossen ist, und daß diese Kondensatoren gleichzeitig das eingangsseitige Querglied des sich anschließenden Tiefpasses bilden.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefpässe erdsymmetrisch ausgebildet sind mit durchgehender Mittelader und daß die Verbindung der unter sich gleichen Kondensatoren (7, 8 bzw. 17, 18) des ausgangsseitigen Quergliedes der Tiefpässe zugleich die geerdete Mitte der Doppelweggleichrichterschaltung (9, 10 bzw. 19, 20) darstellt.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für den Pilotempfang in einer Trägerfrequenzanlage die in der Phase um 90° versetzten Trägerspannungen beider Kanäle aus dem Oszillator entnommen werden, der gleichzeitig zur Versorgung der Piloteinspeisungsstellen der Gegenrichtung der Trägerfrequenzanlage dient.
DEV27947A 1965-03-02 1965-03-02 Schaltungsanordnung zum selektiven Empfang eines sinusfoermigen Mess- oder Pilotsignals in einer Traegerfrequenzanlage Pending DE1274195B (de)

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DE1274195B true DE1274195B (de) 1968-08-01

Family

ID=7583785

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DEV27947A Pending DE1274195B (de) 1965-03-02 1965-03-02 Schaltungsanordnung zum selektiven Empfang eines sinusfoermigen Mess- oder Pilotsignals in einer Traegerfrequenzanlage

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DE (1) DE1274195B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2262939A1 (de) * 1972-12-22 1974-06-27 Licentia Gmbh Schaltung zum auswerten pulsmodulierter wechselspannungen, insbesondere pilotspannungen in traegerfrequenzsystemen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2262939A1 (de) * 1972-12-22 1974-06-27 Licentia Gmbh Schaltung zum auswerten pulsmodulierter wechselspannungen, insbesondere pilotspannungen in traegerfrequenzsystemen

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