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DE1297686B - Schaltungsanordnung fuer Fernmeldevermittlungsanlagen mit Haftrelaiskopplern - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernmeldevermittlungsanlagen mit Haftrelaiskopplern

Info

Publication number
DE1297686B
DE1297686B DE1967S0112163 DES0112163A DE1297686B DE 1297686 B DE1297686 B DE 1297686B DE 1967S0112163 DE1967S0112163 DE 1967S0112163 DE S0112163 A DES0112163 A DE S0112163A DE 1297686 B DE1297686 B DE 1297686B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
control line
circuit arrangement
switching systems
windings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1967S0112163
Other languages
English (en)
Inventor
Traunbauer Adolf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1967S0112163 priority Critical patent/DE1297686B/de
Publication of DE1297686B publication Critical patent/DE1297686B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0008Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages
    • H04Q3/0012Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages in which the relays are arranged in a matrix configuration

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen mit koordinatenförmig aufgebauten Haftrelaiskopplern, deren Eingänge oder Ausgänge mit ein .individuelles Belegungsrelais aufweisenden Schalteinrichtungen verbunden sind und in denen an jedem Kreuzpunkt von koordinatenförmig angeordneten Steuerleitungen eine diese jeweils verbindende Ansprechwicklung des Haftrelais angeordnet ist.
  • In Haftkopplern werden die Koppelrelais bekanntlich mit Hilfe von kurzzeitigen Stromimpulsen betätigt, d. h. zum Ansprechen und Abfallen gebracht. Es besteht darum die eine Aufgabe, die zeitliche Strombegrenzung für die genannten beiderlei Betätigungsarten mit Hilfe einer möglichst einfachen Schaltungsanordnung herbeizuführen.
  • Wie eingangs ausgeführt, entsprechen den Eingängen oder Ausgängen eines Haftkopplers mit ihnen verbundene Schalteinrichtungen, die ein Belegungsrelais enthalten. Es besteht deshalb die weitere Aufgabe, die Markierung von Koppelrelais zum Zwecke ihres Ansprechens und Abfallens unter Ausnutzung dieser Belegungsrelais zu steuern.
  • Diese Aufgaben werden erfindungsgemäß dadurch erfüllt, daß an jede einer der beiden Koordinaten entsprechende Steuerleitung neben den an diese angeschlossenen Ansprechwicklungen der der betreffenden Steuerleitung zugeordneten Haftrelais einerseits mit relaiseigenen Arbeitskontakten individuell in Reihe geschaltete Abwerfwicklungen derselben Haftrelais anschaltbar sind und andererseits über einen der Steuerleitung individuellen Kondensator -die Mittelfeder eines Belegungsrelais-Umschaltkontaktes angeschlossen ist, dessen Arbeitsseite mit Markierpotential und dessen Ruheseite mit den zweiten Anschlüssen der Abwerfwicklungen der der betreffenden Steuerleitung zugeordneten Haftrelais verbunden ist. In vorteilhafter Weise kann durch die Erfindung ein und derselbe pro Steuerleitung vorhandene Kondensator zum Anwerfen und zum Abwerfen der Haftrelais verwendet werden. Die Markierung der der anderen der beiden Koordinaten entsprechenden Steuerleitungen kann auf die gleiche Weise erfolgen; es ist jedoch auch möglich, hierfür- andere bei Relaiskopplern bekannte Markierungsprinzipien einzusetzen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung nur in zu ihrem Verständnis wesentlich beitragenden Bestandteilen dargestellt. Die Erfindung ist hierauf jedoch keineswegs beschränkt.
  • Im rechten Teil der Zeichnung ist ein koordinatenförmig aufgebautes Netzwerk von Steuerleitungen gezeigt. Der einen der beiden Koordinaten entsprechen zwei horizontal dargestellte Steuerleitungen S 11 und S12. Der anderen der beiden Koordinaten entsprechen drei Steuerleitungen S21, S22 und S23. An jedem Kreuzpunkt der Steuerleitungen liegt je eine Ansprechwicklung A 1I, A21 bis A61 eines als Haftrelais ausgebildeten Koppelrelais. Diese Ansprechwicklungen sind in bekannter Weise mit Entkoppelschaltmitteln, z. B. Gleichrichtern, in Reihe geschaltet. Da diese Schaltmaßnahme bei Relaiskopplern bekannt ist, wurden diese Entkoppelschaltmittel der Einfachheit halber nicht dargestellt. Es sei deshalb angenommen, daß die dargestellten Relaiswicklungen stromrichtungsabhängige Widerstände darstellen.
  • Mit Hilfe von nicht dargestellten Kontakten dieser Koppelrelais sind in bekannter Weise Zeilenleitungen und Spaltenleitungen individuell znsammenschaltbar, die zur Durchschaltung von Verbindungen dienen. Die einer horizontal dargestellten Steuerleitung, z. B. S 11, entsprechenden Koppelrelais A 1, A 2 und A 3 weisen als zweite Wicklung in bekannter Weise je eine Abwerfwicklung A 1II, A 2I1, A 3I1 auf, die je mit einem relaiseigenen Arbeitskontakt a1, a2, a3 in Reihe geschaltet ist. So ist z. B. die Wicklung A 111 mit dem Arbeitskontakt a1 in Reihe geschaltet. Diese Reihenschaltungen von jeweils einer Abwerfwicklung und einem relaiseigenen Kontakt sind einander parallel- geschaltet. Das eine Ende dieser Parallelschaltung ist mit der betreffenden Steuerleitung, z. B. S 11, verbunden.
  • Jeder horizontal dargestellten Steuerleitung S 11, S12 entspricht eine Eingangsleitung, die an eine Schalteinrichtung E 1, E 2 usw. fest angeschlossen ist. Diese Schalteinrichtungen können z. B. Teilnehmerschaltungen, Relaisverbindungssätze od. dgl. sein. Jede Schalteinrichtung weist ein nicht gezeigtes Belegungsrelais auf, das lediglich durch seinen Umschaltekontakt-cl bzw. c2 angedeutet ist.
  • Wird nun eine dieser Schalteinrichtungen, z. B. die Schalteinrichtung EI, auf nicht gezeigte Weise belegt, so wird der Umschaltekontakt c 1 des Belegungsrelais betätigt. Dadurch ist die dieser Schalteinrichtung und der angeschlossenen :Eingangsleitung des Haftrelaiskopplers entsprechende Steuerleitung S 11 markiert. Auf dieselbe Weise oder auf andere bekannte Weise wird auch eine der vertikal dadgestellten Steuerleitungen,-z. B. S21, markiert. Es sei angenommen, daß an die Steuerleitung S21 zu ihrer Markierung Minuspotential in bekannter Weise angeschaltet wird. Im Stromkreis 1. Erde, cl, K l, S 11, A 1I, S21, . . ., -wird der Kondensator K1 aufgeladen. Durch den Ladestromstoß spricht das Haftrelais A 1 an. Es hält sich während der Verbindung in bekannter Weise unabhängig von äußerer Energiezufuhr. Die an die vertikal dargestellte Steuerleitung S21 angeschaltete Markierung kann nun wieder abgeschaltet werden. Bei dieser Betätigung des Koppelrelais A 1 wurden nicht nur die nicht gezeigten, die die betreffende Eingangsleitung und die betreffende Ausgangsleitung des Haftrelaiskopplers miteinander verbindenden Koppelkontakte, sondern auch der Arbeitskontakt a1 vorbereitend geschlossen.
  • Wird die über das Koppelrelais A 1 durchgeschaltete Verbindung wieder ausgelöst, so fällt auf nicht gezeigte Weise in der Schalteinrichtung E1 das Belegungsrelais wieder ab, wodurch der Umschaltekontakt c 1 wieder in seine Ruhelage zurückkehrt. Hierdurch wird folgender Stromkreis geschlossen: 2. K1, c1, A IH, a1, S11, K1. In diesem Stromkreis wird das Koppelrelais A 1 abgeworfen. Es trennt seinen Abwerfstromkreis mit seinem eigenen Arbeitskontakt a1 wieder auf.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen mit koordinatenförmig aufgebauten Haftrelaiskopplern, deren Eingänge oder Ausgänge reit ein individuelles Belegungsrelais aufweisenden Schalteinrichtungen verbunden sind und in denen an jedem Kreuzpunkt von koordinatenförmig angeordneten Steuerleitungen eine diese jeweils verbindende Ansprechwicklung des Haftrelais angeordnet ist, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß an jede einer der beiden KO- 5 ordinaten entsprechende Steuerleitung (S 11) neben den an diese angeschlossenen Ansprechwicklungen (z. B. A 1 1, A 21, A 31) der der betreffenden Steuerleitung zugeordneten Haftrelais (A 1, A 2, A 3) einerseits mit relaiseigenen Arbeits- 1o kontakten (a 1, a2, a3) individuell in Reihe geschaltete Abwerfwicklungen (A 111, A 2II, A 311) derselben Haftrelais anschaltbar sind und andererseits über einen der Steuerleitung (S11) individuellen Kondensator (K1) die Mittelfeder eines Belegungsrelais-Umschaltekontaktes (c1) angeschlossen ist, dessen Arbeitsseite mit Markierpotential (Erde) und dessen Ruheseite mit den zweiten Anschlüssen der Abwerfwicklungen (A 1 11), A 211, A 3I1) der der betreffenden Steuerleitung (S11) zugeordneten Haftrelais (A 1, A 2, A 3) verbunden ist.
DE1967S0112163 1967-09-29 1967-09-29 Schaltungsanordnung fuer Fernmeldevermittlungsanlagen mit Haftrelaiskopplern Pending DE1297686B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1213006B (de) * 1964-09-11 1966-03-24 Telefonbau Schaltmatrix fuer Koordinatenwaehler mit ueber Zeilen- und Spaltenleitungen erregbaren Haftrelais fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1213006B (de) * 1964-09-11 1966-03-24 Telefonbau Schaltmatrix fuer Koordinatenwaehler mit ueber Zeilen- und Spaltenleitungen erregbaren Haftrelais fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen

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