DE1201395B - Schaltungsanordnung fuer eine Einrichtung zur UEbertragung von Gleichstromsignalen - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer eine Einrichtung zur UEbertragung von GleichstromsignalenInfo
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Description
- Schaltungsanordnung für eine Einrichtung zur übertragung von Gleichstromsignalen Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für eine Einrichtung zur übertragung von Gleichstromsignalen durch wahlweises Anlegen eines Signalpotentials über einen höheren oder über einen niedrigeren Widerstand an eine Signalübertragungsleitung zu zwei Signalempfangsrelais.
- Derartige Schaltungsanordnungen sind bekannt, bei denen bei dem Anlegen des Signalpotentials an die Signalübertragungsleitung über den höheren Widerstand das eine der beiden in Reihe zueinander geschalteten Signalempfangsrelais anspricht, das andere jedoch Fehlstrom erhält und nicht anspricht, beim Anlegen des Signalpotentials über den niedrigeren Widerstand jedoch beide Signalempfangsrelais ansprechen.
- Es ist ferner bekannt, zwei Gruppen derartig geschalteter Signalempfangsrelais parallel über Richtleiter an die Signalübertragungsleitung anzuschließen, die Durchlaßrichtung der Richtleiter im Gegensinn zueinander zu wählen und als Signalpotential für die eine Empfangsrelaisgruppe solches mit positivem, für die andere Relaisgruppe solches mit negativem Vorzeichen zu verwenden.
- Diese bekannten Schaltungsanordnungen haben den Nachteil, daß das eine Signal durch das Ansprechen des einen Relais, das andere Signal durch das Ansprechen beider Relais gekennzeichnet ist, wodurch eine Prüfung des gegebenen Signals unmöglich gemacht ist. Außerdem sind die Ansprechzeiten der beiden Relais voneinander verschieden, so daß es nötig ist, eine gewisse Verzögerung bei der Auswertung der Signale vorzusehen.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu vermeiden und eine Schaltungsanordnung zur übertragung von Gleichstromimpulsen durch wahlweises Anlegen eines Signalpotentials über einen höheren oder über einen niedrigeren Widerstand an eine Signalübertragungsleitung zu zwei Signalempfangsrelais anzugeben, bei der das eine Relais allein auf das über den einen Widerstand an die Signalübertragungsleitung angelegte Signalpotential, das andere Relais allein auf das über den anderen Widerstand an die Signalübertragungsleitung angelegte Signalpotential anspricht.
- Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das eine Signalrelais zwei bei gleichsinnigem Stromdurchfluß im Gegensinn zueinander magnetisierend wirkende Wicklungen aufweist, von denen die eine direkt an die Signalübertragungsleitung angeschlossen und die andere Wicklung in einen Stromkreis von der Signalübertragungsleitung zu der Wicklung des anderen Signalempfangsrelais gelegt ist, daß dieser Stromkreis außerdem noch eine passive Spannungsquelle enthält und daß die Wicklung des anderen Relais so bemessen ist, daß dieses bei Anlegen des Signalpotentials über den niedrigeren Widerstand anspricht, das erstgenannte Relais jedoch infolge der gegenmagnetisierenden Wirkung seiner Gegenwicklung nicht anspricht, wogegen del an der erstgenannten Wicklung bei Anlegen des Signalpotentials über den höheren Widerstand auftretende Spannungsfall so hoch ist, daß die Durchbruchsspannung der passiven Spannungsquelle nicht erreicht wird und dieselbe infolgedessen einen so hohen Sperrwiderstand aufweist, daß das Relais über seine zweitgenannte Wicklung nicht gegenerregt wird und daher über seine erstgenannte Wicklung anspricht.
- Als passive Spannungsquellen kommen Richtleiter mit vorbestimmter, im betriebsmäßig verwendbaren Spannungsbereich liegender Durchbruchsspannung in Betracht, die als sogenannte «Zenerdioden« bekannt sind.
- In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind an die Signalübertragungsleitung Signalpotentiale wahlweise des einen oder des anderen Vorzeichens anlegbar und zwei Gruppen von Signalempfangsrelais vorgesehen, von denen die eine auf Signale anspricht, die mittels des einen Signalpotentials gegeben werden, und es ist den beiden Relaisgruppen je ein Richtleiter mit dem Vorzeichen des der Gruppe zugeordneten Signalpotentials entsprechender Durchlaßrichtung vorgeschaltet. Mit dieser Anordnung können also vier verschiedene Signale gegeben werden, denen je ein bestimmtes von den vier Signalempfangsrelais im angesprochenen Schaltzustand entspricht.
- Die Signale selbst werden durch Kontakte der Signalempfangsrelais gegeben. Die Zeichnungen zeigen zwei Ausführungsbeispiele der Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung.
- F i g. 1 zeigt eine Anordnung zur Übertragung von zwei verschiedenen Signalen mit zwei Signalempfangsrelais, F i g. 2 eine solche zur Übertragung von vier verschiedenen Signalen mit vier Signalempfangsrelais. Bei der Anordnung nach F i g. 1 spricht das Relais B über seine Wicklung I an, wenn das Potential - U durch Betätigung der Taste x über einen höheren Widerstand R 1 an die Signalübertragungsleitung L angelegt wird. Das Relais A enthält Fehlstrom und spricht nicht an. Da der in dem Stromkreis, der außer der Wicklung des Relais A auch noch die passive Spannungsquelle Z und die Gegenwicklung I1 des Relais B enthält, fließende Strom infolge des hohen Vorwiderstandes R 1 nur sehe schwach ist, kommt die Gegenwirkung der Wicklung B II gegen die Anzugswicklung B I nicht auf.
- Wenn jedoch die Taste y betätigt wird, dann liegt das Signalpotential - U über einen niedrigeren Widerstand R 2 an der Signalübertragungsleitung L an, und es fließt ein weit stärkerer Strom über die Wicklung B I, an der ein so hoher Spannungsfall auftritt, daß die Durchbruchsspannung der passiven Spannungsquelle Z überschritten wird. Die passive Spannungsquelle Z sperrt nicht mehr, sondern sie wird leitend, und in dem obenerwähnten Stromkreis fließt ein genügend starker Strom, um das Relais A zum Anzug zu bringen. Dieser Strom fließt aber auch durch die Gegenwicklung II des Relais B, die so bemessen ist, daß ihre Wirkung die der Wicklung I so weit aufhebt, daß das Relais B nicht ansprechen kann.
- F i g. 2 zeigt die Erweiterung der Anordnung nach F i g. 1 zur Übertragung von vier verschiedenen Signalen, indem an die Signalübertragungsleitung L zwei Relaisgruppen A, B und G, D über gegensinnig geschaltete Richtleiter Di 1 und D12 angeschlossen sind. Die eine Signalgruppe wird durch Anlegen des Signalpotentials - U gegeben, auf die die Relaisgruppe A, B anspricht, die andere Signalgruppe wird durch Anlegen des Signalpotentials +U gegeben, auf die die Relaisgruppe C, D anspricht. Selbstverständlich sind die den Relaisgruppen A, B bzw. C, D zugeordneten passiven Spannungsquellen Z1, Z 2 sinngemäß entsprechend dem Durchlaßsinn der Richtleiter Di 1 und Di 2 geschaltet, und ebenso sind die Widerstände R 1 und R 3 mit dem höheren, die Widerstände R 2 und R 4 mit dem niedrigeren Widerstandswert bemessen. Mittels der vier Tasten x, y, w und v ist es also möglich, vier verschiedene Signale zu geben, auf die in dieser Ordnung immer nur eines der vier Relais allein anspricht, nämlich B, A, D und C.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung für eine Einrichtung zur Übertragung von Gleichstromsignalen durch wahlweises Anlegen eines Signalpotentials über einen höheren oder über einen niedrigeren Widerstand an eine Signalübertragungsleitung zu zwei Signalempfangsrelais, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß das eine Signalrelais (B) zwei bei gleichsinnigem Stromdurchfluß im Gegensinn zueinander magnetisierend wirkende Wicklungen (B I, B II) aufweist, von denen die eine direkt an die Signalübertragungsleitung (L) angeschlossen und die andere Wicklung (B II) in einen Stromkreis von der Signalübertragungsleitung (L) zu der Wicklung des anderen Signalempfangsrelais (A) gelegt ist, daß dieser Stromkreis außerdem noch eine passive Spannungsquelle (Z) enthält und daß die Wicklung des anderen Relais (A) so bemessen ist, daß dieses bei Anlegen des Signalpotentials (- U) über den niedrigeren Widerstand (R 1) anspricht, das erstgenannte Relais (B) jedoch infolge der gegenmagnetisierenden Wirkung seiner Gegenwicklung (B II) nicht anspricht, wogegen der an der erstgenannten Wicklung (B1) bei Anlegen des Signalpotentials (- U) über den höheren Widerstand (R 2) auftretende Spannungsfall so hoch ist, daß die Durchbruchsspannung der passiven Spannungsquelle (Z) nicht erreicht wird und dieselbe infolgedessen einen so hohen Sperrwiderstand aufweist, daß das Relais (B) über seine zweitgenannte Wicklung (B II) nicht gegenerregt wird und daher über seine erstgenannte Wicklung (B I) anspricht.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an die Signalübertragungsleitung (L) Signalpotentiale wahlweise des einen (-f- U) und des anderen Vorzeichens (- U) anlegbar sind und daß zwei Gruppen von Signalempfangsrelais (A, B; C, D) vorgesehen sind, von denen die eine (A, B) auf Signale anspricht, die mittels des einen Signalpotentials (- U) gegeben werden, und die andere (C, D) auf Signale anspricht, die mittels des anderen Signalpotentials (-f- U) gegeben werden, und daß den beiden Relaisgruppen je ein Richtleiter (Di 1, Di 2) mit dem Vorzeichen des der Gruppe zugeordneten Signalpotentials (-f- U, - U) entsprechender Durchlaßrichtung vorgeschaltet ist.
Priority Applications (1)
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1964
- 1964-06-06 DE DEST22224A patent/DE1201395B/de active Pending
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