DE1296032B - Gleiskette fuer Fahrzeuge - Google Patents
Gleiskette fuer FahrzeugeInfo
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Description
geordnet sind. Bei einer weiteren bekannten Gleiskette io deutung beizumessen ist, daß der die beiden Scheiben
für Fahrzeuge liegen zwar die Kettengelenke frei, zusammenfügende Bolzen zu einer starren Verdoch
wird die Lauffläche aus aufblasbaren elastischen
Hohlkörpern gebildet, deren Längsachse in Richtung
Hohlkörpern gebildet, deren Längsachse in Richtung
des Kettenverlaufs liegt und die somit in einer zum bindung führt und nicht Teil eines Gelenkes ist.
Demgegenüber besteht die Gelenkverbindung zweckmäßig aus an den Scheiben angeformten Augen
Kettenverlauf senkrechten Ebene angeordnet sind. 15 und einem diese durchsetzenden Bolzen. Eine andere
Diese Hohlkörper sind teilweise auch in zwei
parallelen Reihen nebeneinander angeordnet. In einem anderen vorbekannten Fall sind im Verlauf
der Gleiskette aufblasbare elastische Hohlkörper hintereinander gereiht. Diese sind durch eine
Schlauchleitung miteinander verbunden und über ein Ventil gemeinsam aufblasbar. Diese Anordnung ist
sehr empfindlich und daher für die üblicherweise rauhen Betriebsverhältnisse, unter denen solche
Alternative zeichnet sich dadurch vorteilhaft aus, daß die Gelenkverbindung aus beiderends an den Scheiben
befestigten, an sich bekannten flexiblen Elementen, wie Metallseilen oder Metallblättern, besteht.
Erfindungsgemäß sind die in den starren Gliedern vorgesehenen Kanäle im Bereich der die Scheiben
verbindenden Gelenke elastisch aneinander angeschlossen. Dies hat eine einwandfreie Verbindung
der einzelnen Hohlkörper zur Folge, die auch
Gleisketten verwendet werden, ungeeignet. Die frei 25 nicht durch die Gelenkigkeit der Kette beeinträchtigt
liegenden Gelenke der bekannten Ketten sind ein weiterer Anlaß zu Störungen und Beschädigungen.
Diese Gelenke unterliegen einer starken Verschmutzung und einem entsprechend hohen Verschleiß,
so daß ihre Lebensdauer begrenzt ist.
Bei einer Gleiskette kommt es aber nicht nur auf einwandfreie Fahreigenschaften und eine große
Auflagefläche an, sondern auch auf eine hohe Zuverlässigkeit und maximale Lebensdauer, Gesichtswird.
Der Gelenkbolzen kann zweckmäßig auch unterteilt sein, wobei zwischen beiden Teilen die elastische
Kanalverbindung angeordnet ist. Welcher Ausführungsform der Vorzug gegeben wird, richtet sich
ganz nach den Umständen des Einzelfalls, da die erfindungsgemäßgestaltete
Gleiskette außerordentlich anpassungsfähig ist.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, die Augen der punkte, die bei den vorbekannten Gleisketten- 35 Bolzengelenkverbindung an der einen Scheibe lösbar
konstruktionen nicht in vollem Umfang berücksichtigt anzuordnen. Sie können dann nach aufgezogenem
worden sind. Luftreifen durch von der Außenseite der Scheibe
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch hindurchgeführte Schrauben od. dgl. an der Scheibe
gelöst, daß die die Gelenke dicht umgebenden, auf- befestigt werden. Diese Maßnahme dient besonders
blasbaren elastischen Hohlkörper aus einer Art von 40 zur erleichterten Montage der Gleiskette.
Luftreifen bestehen, die in zum Kettenverlauf senk- Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung
Luftreifen bestehen, die in zum Kettenverlauf senk- Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung
rechter Ebene hintereinander angeordnet sind — was weisen die Luftreifen in ihrem der Fahrbahn aufan
sich bekannt ist — und deren Haltewülste je in liegenden Umfangsbereich ein tangential erweitertes
eine Ausnehmung zweier aufeinanderfolgender Profil auf. Diese Maßnahme dient ebenso zur
starrer Glieder eingreifen, die die Hohlkörper ver- 45 Schaffung einer großen Auflagefläche der Gleiskette
bindende Kanäle aufweisen, denen mindestens ein wie das weitere erfindungsgemäße Merkmal, daß die
Ein- und Auslaßventil zugeordnet ist.
Die Erfindung greift damit auf in der Luftreifentechnik vielfach bewährte Konstruktionselemente
zurück, wobei die Luftreifen nicht nur die Funktion einer Lauffläche übernehmen, sondern außerdem dem
Schutz der Kettengelenke dienen. Dadurch, daß die Luftreifen je an zwei aufeinanderfolgenden und für
sich starren Gliedern angreifen, die gelenkig miteinander verbunden sind, umschließen sie die Gelenke
vollkommen dicht, und sie gewährleisten darüber hinaus die erforderliche Biegsamkeit der Gleiskette
an ihren Umlenkpunkten, indem sich die Luftreifen an der Innenseite der Gleiskette quer zu ihrer Ebene
zusammendrücken lassen. Andererseits ist auch die 60 richteten Tragbolzens befestigt sind, dessen Mittelteil
Verbindung zwischen den einzelnen Luftreifen eine Lauffläche für die Kettenräder aufweist,
innerhalb der durch diese geschützten Elemente der Die Erfindung ist an Hand der Zeichnung, in der
innerhalb der durch diese geschützten Elemente der Die Erfindung ist an Hand der Zeichnung, in der
Luftreifen seitlich des der Fahrbahn aufliegenden Umfangsbereichs Rippen aufweisen, die etwa parallel
zur Lauffläche verlaufen.
Die Luftreifen können aus den verschiedensten flexiblen Werkstoffen bestehen. Eine besonders vorteilhafte
Ausführungsform sieht vor, daß sie aus einem flexiblen, gewellten Werkstoff, z. B. Stahlblech,
gefertigt sind.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, daß in bekannter Weise parallel nebeneinander zwei endlose
Reihen von Hohlkörpern angeordnet sind, wobei die die Luftreifen tragenden starren Glieder an den
beiden Enden eines quer zum Kettenverlauf ge
Gleiskette gegeben, so daß die Kette jederzeit leicht aufgeblasen werden kann.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung bestehen die starren Glieder aus je zwei starr miteinander
verbundenen Scheiben mit dem Kettenverlauf entsprechender Achsrichtung, und jede Scheibe ist über
einige bevorzugte Ausführungsformen dargestellt sind, näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht der aufgelegten Gleiskette,
F i g. 2 den Schnitt nach Linie H-II in F i g. 1, F i g. 3 den Schnitt nach Linie III-III in F i g. 2,
3 4
F i g. 4 den Schnitt nach Linie IV-IV in F i g. 2 gesamt eine gelenkige Bewegung der beiden Schei-
und 3, ben 8 gegeneinander zulassen. Die Metallseile 35 kön-
F i g. 5 eines der starren Glieder der Gleiskette in nen gegebenenfalls einen Gummiüberzug 36 aufwei-
auseinandergezogener perspektivischer Darstellung, sen (Fig. 18). Schließlich weisen die Fig. 8 und 9
Fig. 6, 7, 8, 9, 10 und 11 je einen vertikalen 5 auf eine weitere Gelenkausbildung in Form von an
Schnitt und einen horizontalen Schnitt durch ver- den beiden Scheiben 8 befestigten Metallbändern 37
schiedene Gelenkverbindungen der Gleiskette, hin, die über Bogenstücke 38 geführt sind.
Fig. 12 eine vergrößerte Einzelheit der Ausfüh- Zwischen den beiden Bolzen20 bzw. den Metall-
rungsform nach F i g. 4, seilen 35 bzw. den Metallblättern 37 der Gelenkver-
Fig. 13 die perspektivische Darstellung der Auf- io bindung befindet sich ein Zwischenraum 21, in dem
einanderfolge dreier Glieder unter Zwischenschaltung eine elastische Kanalverbindung 22 zwischen je zwei
eines Gelenks und einer Bolzenverbindung, aneinander angelenkten Scheiben 8 angeordnet ist.
F i g. 14 und 15 je einen Vertikalschnitt einer be- Diese weist zugleich ein Aufblasventil 23 auf, das den
sonderen Ausführungsform in zwei Stadien der Durchtritt der Luft in den Innenraum des jeweiligen
Montage, 15 Luftreifens 2 zuläßt. Wird dieser Luftreifen 2 be-
Fig. 16 eine Einzelheit aus Fig. 14 und 15 in schädigt, verhindert das Ventil23, daß die ganze
perspektivischer Darstellung, Gleiskette luftleer wird. Die Kanalverbindung 22 ist
Fig. 17 eine abgewandelte Ausführungsform in über die Buchsen 24 mit den in den Scheiben 8 verschnittbildlicher
Teildarstellung, laufenden Kanälen 26 und 27 verbunden. Die nach
F i g. 18 eine Einzelheit der Gelenkverbindung ao außen mündenden Kanäle 26 sind je mit einem Hahn-
nach den F i g. 6 und 7 und küken 28 verschlossen. Die Kanäle 27 stellen die luft-
Fig. 19 20 und 21 zwei verschiedene Ausfüh- dichte Verbindung zwischen je zwei Scheiben 8 dar.
rungsformen von Luftreifen in Vorderansicht und Die Luftreifen 2 der gesamten Gleiskette können von
perspektivischer Darstellung. jedem beliebigen Hahnküken 28 aus aufgeblasen wer-
Die in F i g. 1 insgesamt wiedergegebene Gleiskette 95 den. In jeder Scheibe 8 ist außerdem ein mit einem
besteht aus den starren Gliedern 1 und aufblasbaren Entlüftungsventil 33 versehener Entlüftungskanal 34
Hohlkörpern in Form von Luftreifen 2, die in zum vorgesehen, so daß jeder einzelne Luftreifen durch
Kettenverlauf senkrechter Ebene hintereinander an- eines der zugehörigen Ventile 33 einzeln entlüftet
geordnet sind. Diese bilden die Auflagefläche gegen- werden kann.
über der Fahrbahn 3. Die Gleiskette ist über Zahn- 30 Die Scheiben 8 sind an ihrer Gelenkseite mit je
räder 6 und Umlenkscheiben 7 geführt, deren einer ringförmigen Ausnehmung 29 versehen, in die
Zähne 4 und 5 in die Kette eingreifen. der Luftreifen 2 mit seinem Haltewulst 30 eingreift.
Die Ausführungsform nach F i g. 2, 3 und 4 Jeder Luftreifen wirkt mit zwei benachbarten starren
zeichnet sich durch zwei parallel nebeneinander an- Gliedern 1 zusammen. Er schließt dabei jeweils eine
geordnete endlose Reihen von Luftreifen 2 tragenden, 35 Gelenkverbindung 18 in sich ein. Das Gelenk ist dabei
gelenkig miteinander verbundenen starren Gliedern 1 gegen äußere Einflüsse geschützt,
aus. Diesen steht ein einziger Satz von Zahnrädern 6 Eine andere Möglichkeit der Befestigung der Luft-
und 7 gegenüber. reifen 2 an den Scheiben 8 ergibt sich aus Fig. 14
Jedes starre Glied 1 besteht, wie insbesondere und 15, und zwar wird dort der Haltewulst des Luft-
F i g. 5 erkennen läßt, aus zwei Scheiben 8, die in 40 reifens 2 mit Hilfe eines Spannringes 43 (F i g. 16) in
symmetrischer Anordnung an ihrer Anlagefläche an- den Ausnehmungen der Scheiben 8 gehalten. Schließ-
einander je eine diametral verlaufende Schwalben- lieh können die Haltewülste 44 des Luftreifens 2 auch
schwanznut 9 aufweisen. Beide Nuten 9 ergänzen sich in der aus Fig. 17 ersichtlichen Art mit Hilfe eines
zu einem Kanal, in den ein im Querschnitt pris- Halterings 46 verklemmt sein, der dem ringförmigen
matisch ausgebildeter Bolzen 10 hineingeschoben 45 Rand 45 der Scheibe 8 anliegt und dem ein Befesti-
werden kann. Auf diese Weise werden die beiden gungsring 47 zugeordnet ist.
Scheiben 8 fest miteinander verbunden. Auf das Der Luftreifen 2 kann an seiner Auflagerseite eine
Ende des Bolzens 10 ist unter Zwischenschaltung tangentiale Erweiterung 31 des Profils aufweisen. Bei
einer Scheibe 12 eine Schraube 11 aufgeschraubt, die der Ausführungsform nach den F i g. 4 und 19 bis 21
hierzu in eine Gewindebohrung 13 im Bolzen 10 ein- 50 ist er außerdem mit seitlichen Rippen 32 versehen,
greift. Auf diese Weise wird der Bolzen 10 gegenüber die die Auflagerfläche vergrößern und die praktisch
den beiden Scheiben 8 gesichert (s. F i g. 2, 3 und 5). einander anliegen. An dem Luftreifen 2 vorgesehene
Zur Anordnung zweier Reihen von Luftreifen 2 Ansätze 48, die in Ausnehmungen 49 einer Scheibe 8
nebeneinander weist der Tragbolzen 14 an beiden eingreifen, verhindern ein Verdrehen der unsymme-
Enden einen prismatischen Querschnitt auf, während 55 trisch ausgebildeten Luftreifen 2.
er im Mittelteil mit einer zylindrischen Lauffläche 15 Jede Scheibe 8 ist mit einem Anschlag 39 versehen,
versehen ist, die beiderseits durch schulterförmige der mit dem entsprechenden Anschlag der durch das
Ringflächen 16 begrenzt ist und mit den Zähnen 17 Gelenk getrennten Scheibe 8 zusammenwirkt, um bei
eines sie führenden Zahnrades zusammenwirkt Auflage der Gleiskette auf der Fahrbahn ein bogen-
(s. F i g. 2). 60 förmiges Durchbiegen der Gleiskette nach innen zu
Zwischen je zwei starre Glieder 1 ist eine Gelenk- verhindern.
verbindung 18 geschaltet. Zu diesem Zweck sind an Die bei der Ausführungsform nach den Fig. 14
der Rückseite jeder Scheibe 8 Augen 19 angeformt, und 15 verwendeten Scheiben sind ungleich ausgedie
von einem Gelenkbolzen 20 durchsetzt werden. bildet. Während die Scheibe 8 angeformte Augen 19
Dieser besteht aus zwei Teilen (s. Fig. 11). Eine 65 für die Gelenkverbindung aufweist, werden die entandere
Art der Gelenkverbindung zwischen je zwei sprechenden Augen 19 für die Scheibe 8' von der
Scheiben 8 geht aus den F i g. 6 und 7 hervor. Dabei Platte 40 getragen, die mit der Scheibe 8' durch
sind an den Scheiben 8 Metallseile befestigt, die ins- Schrauben 41 verbunden wird.
Die Gleiskette kann selbstverständlich auch lediglich eine Reihe von in endloser Folge hintereinander
angeordneten Luftreifen umfassen. Sie läßt sich auch mit sogenannten schlauchlosen Reifen ausbilden.
Selbstverständlich kommen auch sogenannte Vollreifen in Frage. An die Stelle der Luftreifen aus
Gummi können auch solche aus gewelltem Stahlblech od. dgl. treten.
Claims (14)
1. Gleiskette für Fahrzeuge, bestehend aus gelenkig miteinander verbundenen, starren Gliedern,
an denen die Gelenke dicht umgebende, aufblasbare elastische Hohlkörper befestigt sind, die die
Lauffläche bilden, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hohlkörper aus einer Art von Luftreifen (2) bestehen, die in zum Kettenverlauf
senkrechter Ebene hintereinander angeordnet sind — was an sich bekannt ist —, deren Haltewülste
(30, 44) je in eine Ausnehmung (29, 42) zweier aufeinanderfolgender starrer Glieder (1)
eingreifen, die die Hohlkörper verbindenen Kanäle (26, 27) aufweisen, denen mindestens ein
Ein- und Auslaßventil (28) zugeordnet ist.
2. Gleiskette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die starren Glieder (1) aus je
zwei starr miteinander verbundenen Scheiben (8) mit dem Kettenverlauf entsprechender Achsrichrung
bestehen und jede Scheibe über ein Gelenk (19, 20; 35; 37, 38) mit der nachfolgenden
Scheibe verbunden ist.
3. Gleiskette nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (8) an ihrer
Anlagefläche aneinander symmetrisch je eine diametral verlaufende Schwalbenschwanznut (9) aufweisen,
die sich zu einem Kanal ergänzen, in den ein prismatischer Bolzen (10) im Paßsitz eingefügt
ist.
4. Gleiskette nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkverbindung
aus an den Scheiben (8) angeformten Augen (19) und einem diese durchsetzenden Bolzen (20)
besteht.
5. Gleiskette nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkverbindung
aus beiderends an den Scheiben (8) befestigten, an sich bekannten flexiblen Elementen,
wie Metallseilen (35) oder Metallblättern (37), besteht.
6. Gleiskette nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die in den starren
Gliedern (1) vorgesehenen Kanäle (26, 27) im Bereich der die Scheiben (8) verbindenden Gelenke
(19, 20; 35; 37, 38) elastisch aneinander angeschlossen sind.
7. Gleiskette nach Anspruch 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkbolzen (20) unterteilt
und zwischen beiden Teilen die elastische Kanalverbindung (22) angeordnet ist.
8. Gleiskette nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß den Scheiben (8) in
bekannter Weise im Bereich der Gelenkverbindung den Gelenkwinkel begrenzende Anschläge
(39) zugeordnet sind.
9. Gleiskette nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Augen (19) der
Bolzengelenkverbindung an der einen Scheibe (8') lösbar angeordnet sind.
10. Gleiskette nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftreifen
(2) in ihrem der Fahrbahn aufliegenden Umfangsbereich ein tangential erweitertes Profil (31) aufweisen.
11. Gleiskette nach einem der Ansprüche 1 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftreifen (2) seitlich des der Fahrbahn aufliegenden Umfangsbereichs
Rippen (32) aufweisen, die etwa parallel zur Lauffläche verlaufen.
12. Gleiskette nach einem der Ansprüche 1 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftreifen (2) mindestens einen in eine Ausnehmung (49)
am Scheibenumfang eingreifenden seitlichen Ansatz (48) aufweisen.
13. Gleiskette nach einem der Ansprüche 1 bis
12, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftreifen (2) aus einem flexiblen, gewellten Werkstoff, z. B.
Stahlblech bestehen.
14. Gleiskette nach einem der Ansprüche 1 bis
13, dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise parallel nebeneinander zwei endlose Reihen
von Hohlkörpern angeordnet sind, wobei die die Luftreifen (2) tragenden starren Glieder (1)
an den beiden Enden eines quer zum Kettenverlauf gerichteten Tragbolzens (14) befestigt sind,
dessen Mittelteil eine Lauffläche (15) für die Kettenräder aufweist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
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Also Published As
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