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DE192955C - - Google Patents

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Publication number
DE192955C
DE192955C DENDAT192955D DE192955DA DE192955C DE 192955 C DE192955 C DE 192955C DE NDAT192955 D DENDAT192955 D DE NDAT192955D DE 192955D A DE192955D A DE 192955DA DE 192955 C DE192955 C DE 192955C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel
links
segments
tire
vault
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT192955D
Other languages
English (en)
Publication of DE192955C publication Critical patent/DE192955C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C7/00Non-inflatable or solid tyres
    • B60C7/10Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency
    • B60C7/14Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency using springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 192955 KLASSE 63 e. GRUPPEc
ALFRED BROLLIET in GENF.
Federnder Radreifen für Fahrzeuge. Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Februar 1906 ab.
Bei dem den Gegenstand der Erfindung bildenden federnden Radreifen für Fahrzeuge aller Art besteht der Laufreifen in bekannter Weise aus Gliedern, die durch eine gegen Zug widerstandsfähige Spannvorrichtung mit dem starren Radkranz verbunden sind.
Das Neue des Radreifens besteht in der Art der Gliederung und in der Weise, in welcher die Glieder miteinander verbunden ίο sind.
Die Gliederung der Reifen, ,welche eine
Formveränderung derselben ermöglicht, ist schon bekannt; diese bloße Gliederung ist aber ungenügend, um die Frage des elastischen Reifens zu lösen.
Ein lus Gliedern bestehender Reifen, dessen Glieder durch Bolzen aneinander gelenkt sind, hat von selbst keine eigene Form und kann deshalb keinen Widerstand entgegensetzen, um von einer Form zu einer anderen gebracht zu werden.
Eine solche Gliederkette kann nur dadurch einen elastischen Reifen bilden, daß sie in der notwendigen runden Form durch von innen aus wirkende Druckvorrichtungen gehalten wird, welche die notwendige Festigkeit und die gewünschte Elastizität besitzen. Demnach liegt die Elastizität nicht in dem Reifen selbst, sondern in den Elementen, welche die Glieder mit dem starren Radkranz verbinden.
Andererseits kann ein aus Gliedern bestehender Reifen, welcher durch eine starre Spannvorrichtung auf einem festen Radkranz befestigt ist, obwohl gegliedert, keine Formveränderung erfahren. Die mögliche Form-
veränderung durch die eigene Elastizität der Glieder ist in diesem Falle genau dieselbe, als wenn die Reifen aus einem Stück und nicht gegliedert wären.
Der neue Reifen besteht aus einer Reihe von Gliedern, die sich gegenseitig wie Gewölbesteine abstützen, d. h. sie sind nicht so aneinander angelenkt oder miteinander verbunden, daß je zwei benachbarte Glieder um eine gemeinsame sie verbindende Achse schwingen können. Jedes Glied muß im Gegenteil gegen jedes der Nachbarglieder wenigstens um zwei Kanten schwingen können, wobei die eine Kante nahe der Lauffläche des Radreifens, die andere aber nahe der inneren Umfangsfläche des Reifens sich befindet.
In einem nach diesem Grundsatz konstruierten Reifen genügt eine sehr schwache Eindrückung der Glieder, um in dem Reifen selbst den notwendigen Widerstand und die gewünschte Elastizität zu bekommen.
Beim Schwingen eines Gliedes des Reifens vermehrt sich die Entfernung zwischen zwei Gliedern, Welche durch das schwingende Glied getrennt sind, dadurch wird ein seitlicher Druck auf den ganzen Gliederkranz hervorgerufen. Dieser Druck bringt die schwingenden Glieder wieder in ihre normale Stellung, wenn die Ursache der Schwingung verschwunden ist.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht des neuen Reifens,
Fig. 2 eine Draufsicht zweier getrennter Glieder,
Fig. 3 die Wirkungsweise des Reifens.

Claims (2)

  1. Der Radreifen besteht aus den Gliedern a. Diese sind durch die mit b bezeichneten Spannvorrichtungen mit dem inneren festen Radteil c, der von der Radachse getragen wird, verbunden.. Diese an sich bekannten Spannvorrichtungen sind nicht ausziehbar, aber ihrer Länge nach zusammendrückbar und können z. B. aus Ketten oder Kabeln bestehen.
    ίο Die durch die Vorrichtungen b hervorgerufene Spannung hält die Segmente a nebeneinander fest, indem sie auf dieselben wie das Gewicht eines Gebäudes auf ein Steingewölbe wirkt. Die Radachse ist durch die Vorrichtungen b in dem so gebildeten rollenden Gewölbe aufgehängt.
    Die Zusammendrückbarkeit der Körper a gestattet an sich schon dem rollenden Gewölbe selbst ein wenig nachzugeben. Rollt das Rad auf einen auf dem Wege liegenden Körper, wodurch eine plötzliche Zunahme des Druckes auf den Radreifen hervorgerufen wird, so kann das Gewölbe, wie in Fig. 3 gezeigt, in einem Punkte eingedrückt werden. Es schwingen dabei die unteren Gewölbestücke gegeneinander um ihre auf dem inneren und dem äußeren Umfang des Radreifens sich befindenden Kanten, wobei die Gewölbestücke durch den festen Teil des Rades verhindert werden, so weit zu schwingen, daß der Punkt A bis zu der Linie kommt, welche die Punkte B und C verbindet, so daß nach Überfahren des emporragenden Körpers die eingedrückten Gewölbestücke von selbst in ihre normale gegenseitige Stellung zurückkehren.
    Der Radreifen kann verschieden ausgeführt werden.
    In .der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform besteht jedes Glied α aus einem z. B. aus Stahlblech hergestellten Stücke, welches die Gestalt eines Gewölbesteines hat. Jedes dieser Stücke ist, wie Fig. 2 zeigt, an einem Ende mit einer Nase a1 und am entgegengesetzten Ende mit einer Einbuchtung d2 versehen. Die Glieder sind so aneinander gefügt, daß die Nase des einen in die Einbuchtung des nächstfolgenden. Stückes eintritt; hierdurch wird eine Verschiebung der einzelnen Stücke in Richtung der Radachse und in radialer Richtung vermieden.
    Paten T-A ν Sprüche:
    τ. Federnder Radreifen für Fahrzeuge, dessen Laufkranz aus Gliedern besteht, welche durch eine Spannvorrichtung mit der starren Radfelge verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (a) beim Schwingen in radialer Richtung mit den inneren und äußeren Berührungskanten sich wechselweise gegeneinander stützen.
  2. 2. Radreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente an den Stirnseiten mit Nasen und Einbuchtungen versehen sind, welche so ineinander greifen, daß sie eine seitliche und radiale Verschiebung der Segmente verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT192955D Active DE192955C (de)

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