DE1295700B - Selenkleingleichrichter - Google Patents
SelenkleingleichrichterInfo
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- DE1295700B DE1295700B DEL47406A DEL0047406A DE1295700B DE 1295700 B DE1295700 B DE 1295700B DE L47406 A DEL47406 A DE L47406A DE L0047406 A DEL0047406 A DE L0047406A DE 1295700 B DE1295700 B DE 1295700B
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10D—INORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
- H10D48/00—Individual devices not covered by groups H10D1/00 - H10D44/00
- H10D48/01—Manufacture or treatment
- H10D48/04—Manufacture or treatment of devices having bodies comprising selenium or tellurium in uncombined form
- H10D48/047—Application of an electrode to the exposed surface of the selenium or tellurium after the selenium or tellurium has been applied to foundation plates
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- Thermistors And Varistors (AREA)
Description
- Die Erfindung betrifft Selenkleingleichrichter, die in der Elektrotechnik, beispielsweise in Gleichrichtersäulen oder für Modulatoren, in großem Umfang verwendet werden.
- Diese Gleichrichter bestehen bekanntlich aus mehreren Selenplättchen, die entsprechend der gewünschten Schaltung aufeinandergelegt werden und zwischen denen nach Bedarf Stromzuführungs- oder Stromabnahmekontakte in Plättchenform mit Anschlußfahnen angeordnet werden.
- Bisher war es meist üblich, solche Selenkleingleichrichter über Druckkontakte einzuspeisen. Die Druckkontakte dienten dabei gleichzeitig neben der Stromführung auch zur mechanischen Stabilisierung des aus einzelnen aufeinanderliegenden Gleichrichterscheibchen bestehenden Gleichrichters.
- Während des Betriebes tritt im Gleichrichter eine mehr oder weniger starke Erwärmung auf, die vor allem durch die aufgenommene Verlustleistung und die vorgegebene Umgebungstemperatur bedingt ist. Dabei bleibt es nicht aus, daß die Druckkontakte wegen der Wärmeausdehnung in ihrem Kontaktdruck beeinflußt werden und daß auf Grund der starken Druckabhängigkeit von Selen diese Änderungen für den gesamten Selengleichrichter nachteilig sind. Vor allem können dadurch während des Betriebes die Kenndaten des Gleichrichters verändert werden, wodurch unerwünschte Störungen auftreten.
- Besonders bei kleinen Spannungen machen sich die Übergangswiderstände und die Änderungen der Druckkontaktwiderstände, die durch Erwärmung während einer Strombelastung hervorgerufen werden, stark bemerkbar. Aus diesen Gründen wird eine Gleichrichterkontaktierung angestrebt, die einerseits drucklos vorgenommen werden kann, dadurch wenig störanfällig und möglichst nicht temperaturabhängig ist und die andererseits eine gleichmäßige, gute Kontaktgabe gewährleistet. Hierfür bieten sich an und für sich Lötkontaktierungen an. Doch sind auch Lötkontaktierungen wegen der Temperaturbehandlung, die hierfür notwendig ist, nicht vorteilhaft, da bei der Lötung Änderungen der Kristallstruktur in der Selenschicht und unter Umständen sogar Zerstörungen hervorgerufen werden, die in jedem Falle die Gleichrichterwirkung beeinträchtigen.
- Bei der Kontaktierung von Germaniumgleichrichtern ist es bekanntgeworden, einen Zuleitungsdraht mit einer Germaniumelektrode dadurch zu befestigen und leitend zu verbinden, daß ein Tropfen von erwärmtem flüssigem Paraffin, das feine Silberteilchen suspendiert enthält, auf die Germaniumoberfläche gebracht und das Ende der Drahtelektrode in die Suspension getaucht wird. Nach dem Abkühlen und Erstarren des Paraffins ist dann eine mechanische und gleichzeitig elektrisch leitende Verbindung hergestellt.
- Es .ist weiterhin bekanntgeworden, für unsymmetrisch leitende Elektrodensysteme auf Selengrundlage einen Anschlußdraht mit Hilfe eines Goldlacktropfens, der als emittierende Elektrode dient, mit der Sperrschicht elektrisch zu verbinden, wobei nach dem Trocknen des Lackes auch eine mechanische Befestigung hergestellt ist.
- Schließlich kann der Literatur entnommen werden, daß Kunststoffe mittels zugesetzten Silbers metallisch leitend gemacht werden können. Aufgabe der Erfindung sind Selenkleingleichrichter, die unabhängig von Druckschwankungen gleichmäßig kontaktiert sind und die nicht die Nachteile aufweisen, die bei den bekannten Anordnungen auftreten.
- Die Erfindung betrifft Selenkleingleichrichter und ist dadurch gekennzeichnet, daß die Selenplättchen, die Stromzuführungs- und Stromabnahmeplättchen mittels Leitkleber oder Leitlack so aufeinandergeklebt sind, daß der Leitkleber oder Leitlack den äußeren Rand der Selenplättchen nicht bedeckt.
- Bei den Selenkleingleichrichtern gemäß der Erfindung werden die einzelnen Selenplättchen in einfacher Weise mit einem Leitlack oder Leitkleber aufeinandergeklebt und auf die äußeren Selenplättchen die Stromzuführung und die Stromabnahme aufgeklebt. Dieses Kontaktkleben ergibt eine drucklose Kontaktierung und schließt bei der Herstellung eine Beschädigung, Zerstörung oder auch nur ungünstige Veränderung der Gleichrichter aus.
- Anschließend wird der geklebte Gleichrichter mit einfachen Klammern gehalten, getrocknet und beispielsweise in einem Gehäuse in an sich bekannter Weise vergossen. Das Kontaktkleben der Selenplättchen miteinander und mit den abschließenden Kontaktflächen der Stromzuführung und der Stromabnahme verhindert dabei in besonders vorteilhafter Weise das Eindringen von Gießharz zwischen die einzelnen Selenplättchen und zwischen die äußeren Selenplättchen und abschließenden Kontaktflächen, so daß durch das Vergießen mit Gießharz in dem erfindungsgemäßen Selengleichrichter keine Kontaktunterbrechungen mehr zu befürchten sind.
- Der Leitlack oder Leitkleber kann beispielsweise Leitsilber sein, das verdünnt durch Aufpinseln oder mit einer Pipette so aufgebracht wird, daß der äußere Rand des jeweiligen Selen- und Kontaktplättchens frei bleibt, wodurch ein äußerer Kurzschluß über den Leitkleber verhindert wird. Als Leitkleber sind aber auch alle Kunststoffe, die als Kleber verwendet werden können, zu benutzen, wenn sie durch metallische Zusätze leitend gemacht wurden.
Claims (4)
- Patentansprüche: 1. Selenkleingleichrichter, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Selenplättchen, die Stromzuführungs- und Stromabnahmeplättchen mittels Leitkleber oder Leitlack so aufeinandergeklebt sind, daß der Leitkleber oder Leitlack den äußeren Rand der Selenplättchen nicht bedeckt.
- 2. Selenkleingleichrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Leitkleber oder Leitlack Leitsilber ist.
- 3. Selenkleingleichrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Leitkleber ein durch Zusätze metallisch leitend gemachter Kunststoff ist.
- 4. Selenkleingleichrichter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Leitkleber oder Leitlack aufeinandergeklebten Selenplättchen und die äußeren ebenfalls aufgeklebten Kontaktscheiben, mittels einer Klammer gehalten, in einem Gehäuse mit Gießharz vergossen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL47406A DE1295700B (de) | 1964-03-25 | 1964-03-25 | Selenkleingleichrichter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL47406A DE1295700B (de) | 1964-03-25 | 1964-03-25 | Selenkleingleichrichter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1295700B true DE1295700B (de) | 1969-05-22 |
Family
ID=7272024
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL47406A Pending DE1295700B (de) | 1964-03-25 | 1964-03-25 | Selenkleingleichrichter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1295700B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE712674C (de) * | 1930-05-15 | 1941-10-23 | Philips Patentverwaltung | Verfahren zur Herstellung von Elektrodensystemen mit unsymmetrischer Leitfaehigkeit |
| US2639380A (en) * | 1952-05-01 | 1953-05-19 | Hollmann Hans Erich | Electrical device and method of preparation |
-
1964
- 1964-03-25 DE DEL47406A patent/DE1295700B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE712674C (de) * | 1930-05-15 | 1941-10-23 | Philips Patentverwaltung | Verfahren zur Herstellung von Elektrodensystemen mit unsymmetrischer Leitfaehigkeit |
| US2639380A (en) * | 1952-05-01 | 1953-05-19 | Hollmann Hans Erich | Electrical device and method of preparation |
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