DE1295151B - Klemmvorrichtung fuer ein Hebezeug mit einem einen im haengenden Ruhezustand vertikalen Schlitz aufweisenden Klemmkoerper - Google Patents
Klemmvorrichtung fuer ein Hebezeug mit einem einen im haengenden Ruhezustand vertikalen Schlitz aufweisenden KlemmkoerperInfo
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Description
1 2
Die Erfindung bezieht sich auf eine Klemm- Der Klemmkörper 12 weist eine Vorderwand 15
Vorrichtung für ein Hebezeug mit einem einen im und eine Rückwand 16 auf, die im Abstand vonhängenden
Ruhezustand vertikalen Schlitz auf- einander liegen und zwischen sich, wie das am
weisenden Klemmkörper zur Aufnahme eines besten aus Fig. 2 ersichtlich ist, einen freien
flachen Teils eines zu hebenden Gegenstandes mit 5 Zwischenraum 17 bilden. Mit der Vorderwand 15
einem Paar sich gegenüberstehender Klemmbacken, und der Rückwand 16 sind in deren Bodenbereichen
die auf den beiden Seiten des Schlitzes am Klemm- an jeder Seite des Schlitzes 13 Blockkörper 19 und
körper angeordnet und gegen eine Verschiebung im 20 aus Metall in beliebiger Weise, z. B. durch Ver-Klemmkörper
während des Hebens festgelegt sind, schweißen, verbunden. Im Falle der in den Fig. 1
und mit einem gelenkig mit dem Klemmkörper an io und 4 dargestellten Anordnung der Klemmvorricheiner
Seite über einen Schwenkzapfen verbundenen tung U liegt der Blockkörper 19 an der linken Seite
Schäkelglied, dessen Achse seitlich des Schlitzes an- und der Blockkörper 20 an der rechten Seite des
geordnet ist, wobei das Schäkelglied in einer verti- Schlitzes 13.
kalen, die Achse durch die Klemmbacken ent- An den beiden Seiten des Schlitzes 13 sind an
haltenden Ebene verschwenkbar ist und wobei eine 15 dem Klemmkörper 12 ein Paar von einander gegen-Anschlußvorrichtung
für eine Hubvorrichtung am überliegenden Klemmbacken 21 und 22 angebracht. Schäkelglied derart angebracht ist, daß eine auf die Der Klemmbacken 21 weist einen ringförmigen Ein-Anschlußvorrichtung
ausgeübte Hubkraft normaler- satz 24 mit einer scharfen ringförmigen Greif rippe 25
weise die Klemmbacken ein hohes Kippmoment auf auff die in den Schlitz 13 vorspringt und den zu
den Gegenstand in verschiedenen Stellungen aus- 2o hebenden Gegenstand 14 erfaßt. Der Einsatz 24 ist
üben läßt, in die das Schäkelglied während der Hub- z, b.3 wie F i g. 4 zeigt, um einen Bolzen 26 frei
bewegung verschwenken kann. drehbar in einer versenkten Bohrung des Block-
Aufgabe der Erfindung ist es, bei einer solchen körpers 19 befestigt.
Klemmvorrichtung für ein Hebezeug eine lösbare Der gegenüberliegende Klemmbacken 22 steht
Verriegelungseinrichtung zu schaffen, die ein leichtes 25 unter der Wirkung einer verstellbaren Klemm-Abheben
der Klemmvorrichtung von der freizu- schraube 27, die in eine sich durch den Blockkörper
gebenden Last ermöglicht. 20 erstreckende Gewindebohrung einschraubbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch Die Klemmschraube 27 ist an ihrem inneren Ende
eine lösbare Verriegelungseinrichtung, beispiels- mit einem in diesem drehbar gelagerten Einsatz 28
weise einen Verriegelungshebel, zum Verriegeln des 30 ausgerüstet, der in einem versenkten Loch im
Schäkelgliedes gegen Schwenkbewegung in einer inneren Ende der Klemmschraube 27 z. B. durch
Stellung, in der sich die Anschlußvorrichtung, bei- eine Schraube 29 drehbar befestigt ist. Auch dieser
spielsweise ein Bolzen, für die Hubvorrichtung in Einsatz 28 weist an seinem inneren Ende eine
Verlängerung des Schlitzes befindet. scharfe ringförmige Greifrippe 30 zum Erfassen des
Die Erfindung wird an Hand der folgenden Be- 35 einzuspannenden Gegenstandes 14 auf, die in den
Schreibung einer in der Zeichnung dargestellten Aus- Schlitz 13 vorspringt.
führungsform erläutert. Auf dem äußeren Ende der Klemmschraube 27
Fig. 1 ist eine Seitenansicht einer Klemmvorrich- sitzt eine deren Drehen von Hand und damit deren
tung nach der Erfindung in an einem zu hebenden Verstellung in eine von mehreren festgelegten
Gegenstand; 40 Klemmstellungen ermöglichende Vorrichtung, gemäß
Fig.2 ist eine Endansicht der in Fig. 1 darge- dem Ausführungsbeispiel ein gerändelter Knopf 32.
stellten Klemmvorrichtung; Anstatt des dargestellten gerändelten Knopfes 32
Fig. 3 ist ein Schnitt gemäß Linie 3-3 der Fig. 2 kann auch eine beliebige andere Handbetätigungs-
mit teilweise weggebrochener Vorderwand; vorrichtung, wie ein Sechskantkopf oder ein vor-
F ig. 4 ist einschnitt gemäß Linie 4-4 der Fig. 1; 45 springender Teil, der eine Öffnung zur Aufnahme
F i g. 5 stellt in Seitenansicht der Klemmvorrich- eines Dorns oder Schlüssels aufweist, vorgesehen
tung gemäß F i g. 1 die Art und Weise dar, in welcher sein.
sich der Schäkel während des Hebevorganges um Die drehbaren Einsätze 24 und 28 der einander
sein Gelenk verschwenkt; gegenüberliegenden Klemmbacken 21 und 22 be-
F i g. 6 ist eine Seitenansicht eines Teils der in 50 stehen vorzugsweise aus Hartstahl, so daß sie ge-Fig.
1 dargestellten Klemmvorrichtung mit Dar- eignet sind, eine Stahlplatte oder einen anderen zu
stellung des Verriegelungsvorganges. hebenden Gegenstand 14 mit entsprechenden Eigen-
Gemäß den Zeichnungen weist eine Klemm- schäften sicher zu ergreifen. Die Klemmbacken 21
Vorrichtung 11, die aus einem entsprechenden Werk- und 22 liegen auf ein und derselben senkrecht zum
stoff, wie Stahl, besteht, einen Klemmkörper 12 auf, 55 Schlitz 13 verlaufenden Achse der einander gegender
U-förmig gestaltet ist und einen im hängenden überliegenden Seiten des Schlitzes 13.
Ruhezustand vertikalen Schlitz 13 zur Aufnahme Der Blockkörper 20 auf der rechten Seite des
eines flachen Teils eines zu hebenden Gegenstandes Schlitzes 13 weist an seinen Außenseiten, wie aus
14 aufweist. In Fig. 1 ist die normale hängende Fig.4 ersichtlich ist, ein Paar von ringförmigen
Stellung der Klemmvorrichtung 11 vor dem Hebe- 60 Vorsprüngen 33 und 34 auf. Der Ringvorsprung 34
Vorgang dargestellt, in welcher sich der Schlitz 13 ist mit einer Gewindebohrung versehen, welche eine
in vertikaler Richtung vom Boden der Klemm- Kopfschraube 35 aufnimmt, die einem in einem mit
vorrichtung 11 nach oben in den Klemmkörper 12 der Gewindebohrung des Blockkörpers 20 in Verhinein
erstreckt. Der Schlitz 13 ist hinreichend breit bindung stehenden versenkten Loch untergebrachten
bemessen, um Gegenstände, wie Stahlplatten oder 65 Sperrkörper 36 anliegt. Dieser Sperrkörper 36 ist an
die Flansche von Trägern, z. B. solchen von I-, H-, seiner in Kontakt mit der Kopfschraube 35 stehen-Rinnen-
oder Winkelprofil u. dgl., aufnehmen zu den Seite abgeflacht und an der gegenüberliegenden
können. Seite mit einem Gewindeteil versehen, das mit dem
3 4
Gewinde der Klemmschraube 27 kämmt. Der Sperr- 42 gelangt. Der Verriegelungshebel 51 verriegelt sokörper
36 kann durch Anziehen der Kopfschraube mit selbsttätig den Bolzen 42 und demzufolge das
35 zur dichten Anlage an die Klemmschraube 27 Schäkelglied 37 in einer Stellung, in welcher der
gebracht werden und diese in beliebiger erwünschter Ansatz 46 mit öse 47 für das Hubseil in Verstellung
verriegeln. 5 längerung des Schlitzes 13 liegt (F i g. 1 und 3).
An den Ringvorsprüngen 33 und 34 des Block- Der Bolzen 42 kann, wenn die Klemmvorrichtung
körpers 20 des Klemmkörpers 12 ist ein Schäkelglied 11 sich in Benutzung befindet, sowohl in der öffnung
37 angelenkt, das aus einem Paar von im Abstand des Steges 41 frei in vertikaler Richtung gleiten wie
voneinander angeordneten L-förmig gestalteten sich in dieser drehen. Der Verriegelungshebel 51
Platten 38 und 39 besteht, die an ihren äußersten io verriegelt den Bolzen 42 dadurch, daß sein innerer
oberen Enden, wie aus den F i g. 1 und 2 ersichtlich keilförmiger Teil 53 zur Anlage an den Zapfen 43
ist, durch einen blockartigen Steg 41 miteinander des Bolzens 42 unmittelbar oberhalb des verstärkten
verbunden sind. Kopfteils 44 desselben gelangt.
Mit dem Schäkelglied 37 ist ein in einer öffnung Bei Verwendung der in den F i g. 1 bis 6 darge-
des Steges 41 verschieblich und drehbar gelagerter 15 stellten Klemmvorrichtung 11 sind das Schäkelglied
Bolzen 42 verbunden. Dieser Bolzen 42 in Gestalt 37 und der diesem zugeordnete bewegliche Bolzen
eines langgestreckten Zapfens 43 weist an seinem 42 normalerweise, wie aus F i g. 1 ersichtlich ist, in
oberen und unteren Ende verbreiterte Kopfteile 44 der Lage senkrecht oberhalb des Schlitzes 13 durch
bzw. 45 auf, welche den Bolzen 42 in der öffnung den Verriegelungshebel 51 verriegelt. In dieser Lage
des Steges 41 halten. Von dem oberen Kopfteil 45 ao der Teile zueinander kann die Klemmvorrichtung 11
des Bolzens 42 erstreckt sich nach oben ein Ansatz auf einen zu hebenden Gegenstand 14 aufgesetzt
46, der eine öse 47 aufweist, welche der Verbindung werden, der dabei in den Schlitz 13 eingeführt wird,
der Klemmvorrichtung 11 mit einem Hubseil oder Dann wird die Klemmschraube 27 von Hand ange-
einer anderen Hubvorrichtung dient. zogen und durch sie der Gegenstand 14 sicher zwi-
Das Schäkelglied 37 ist um die Ringvorsprünge 25 sehen den Klemmbacken 21 und 22 eingespannt.
33 und 34 des Klemmkörpers 12 der Klemmvorrich- Darauf wird der bewegliche Bolzen 42 nach unten
tung 11 in der vertikalen Ebene, in welcher auch, bewegt, so daß sein bundartig verstärkter oberer
wie aus F i g. 5 ersichtlich ist, die Achse der ein- Kopfteil 45 zur Anlage an den Steg 41 gelangt, wor-
ander gegenüberliegenden Klemmbacken 21 und 22 auf nunmehr der Verriegelungshebel 51 frei von
liegt, frei verschwenkbar. Im Falle der in den 30 Hand in der aus F i g. 1 ersichtlichen Stellung in
F i g. 1 bis 6 dargestellten Ausführungsform bilden Richtung entgegen dem Uhrzeiger verschwenkt und
die Ringvorsprünge 33 und 34 eine Drehachse für hierdurch außer Kontakt mit dem verstärkten Kopf-
das Schäkelglied 37, die gegenüber der Mitte des teil 44 des Zapfes 43 gebracht werden kann. Sobald
Schlitzes 13 versetzt ist und in der gleichen oder nunmehr die Hubkraft zur Wirkung auf die öse 47
wenigstens im wesentlichen der gleichen horizon- 35 gebracht wird, gleitet der Zapfen 43 in vertikaler
talen Ebene wie die Achse der Klemmbacken 21 und Richtung durch die öffnung in dem Steg 41 auf-
22, jedenfalls nicht wesentlich höher als diese liegt. wärts, bis sein unten verstärkter Kopfteil 44 zur An-
Die Verschwenkmöglichkeit des Schäkelgliedes 37 lage an die untere Seite des blockartigen Steges 41
in dessen unterster Stellung ist, wie aus F i g. 3 er- gelangt und das Schäkelglied 37 beginnt, sich, wie
sichtlich ist, durch an der oberen Seite der Vorder- 40 aus F i g. 5 ersichtlich ist, um die Ringvorsprünge
und der Rückwand 15 bzw. 16 des Klemmkörpers 33 und 34 zu verschwenken.
12 vorgesehene über diese vorstehende Anschläge 48 Sobald die Klemmvorrichtung 11 in die in F i g. 5
begrenzt. Der die beiden Teile des Schäkelgliedes 37 dargestellte Stellung gelangt ist, verschwenkt sich
miteinander verbindende blockartige Steg 41 gelangt, der Klemmkörper 12, so daß dann auf den Gegenwenn
das Schäkelglied 37 sich in seiner normalen 45 stand 14, der gehoben werden soll, ein hohes einuntersten
Stellung befindet, in welcher der Ansatz 46 spannend wirkendes Moment aufgebracht wird,
senkrecht oberhalb des Schlitzes 13 liegt, zum An- Dieses einspannend wirkende Moment bleibt als
schlag an die sich aufwärts erstreckenden An- Folge der besonderen Ausbildung der Klemmschläge
48. vorrichtung 11 in jeder Stellung, in welche sich das
Im Falle der in den Fig. 1 bis 6 dargestellten 50 Schäkelglied 37 während des Hubvorganges ver-
Ausführungsform ist an dem Klemmkörper 12 der schwenken könnte, auf den Gegenstand 14 wirksam.
Klemmvorrichtung 11 ein Verriegelungshebel 51 an- Diese Wirkung wird dadurch gesichert, daß das
gelenkt, der frei um einen zwischen der Vorderwand Schäkelglied 37 an einer Stelle gelenkig mit dem
15 und der Rückwand 16 des Klemmkörpers 12 an Klemmkörper 12 verbunden ist, die nicht wesentlich
einer Stelle, die dem oberen Ende des Klemmkörpers 55 höher als die horizontale Achse durch die Klemm-
12 an die Seite desselben, die oberhalb der Spann- backen 21 und 22 liegt. Durch diese Anordnung des
schraube 27 liegt, angeordneten Zapfen 52 ver- Schwenkpunktes wird es unmöglich gemacht, daß
schwenkbar ist. Dieser Verriegelungshebel 51 weist die einspannende Wirkung des erzeugten Moments
an seinem inneren Ende einen keilförmigen Teil 53 sich während des Hebevorganges umkehrt, und da-
auf. Dieser keilförmige Teil 53 des Verriegelungs- 60 mit jede Gefahr ausgeschlossen, daß der einge-
hebels 51 kann in Kontakt mit der oberen Seite des spannte Gegenstand 14 aus den Klemmbacken 21,
unteren verstärkten Kopfteils 44 des Bolzens 42, an 22 herausgleitet. Ferner wird die auf dem Moment
welchem das Hubseil angeschlagen wird, gelangen. beruhende Einspannwirkung auch dann aufrecht-
Der äußere Arm des Verriegelungshebels 51 ist als erhalten, wenn die Klemmvorrichtung 11 horizontal
Gegengewicht ausgebildet, durch dessen Wirkung 65 liegt, wie das der Fall ist, wenn sie zum Heben eines
normalerweise der innere keilförmige Teil 53 des sich zunächst in horizontaler Lage befindlichen
Verriegelungshebels 51 nach aufwärts verschwenkt Gegenstandes 14 verwendet wird,
wird, bis er in Kontakt mit dem beweglichen Bolzen Zwecks Lösens der Klemmvorrichtung 11 von
dem gehobenen Gegenstand 14 werden diese und der Gegenstand 14 auf einer sie tragenden Fläche so abgesetzt,
daß das Schäkelglied 37 in seine Ruhestellung verschwenkt werden kann, in welcher es
sich dann unmittelbar oberhalb des Schlitzes 13 in Kontakt mit den Anschlägen 48 befindet. Sobald die
Hubkraft nicht mehr einwirkt, kann sich, wie aus F i g. 6 ersichtlich ist, der Zapfen 43 bzw. der gesamte
Bolzen 42 frei nach unten bewegen, bis sein verstärkter Kopfteil 44 zur Anlage an den keilförmigen
Teil 53 des Verriegelungshebels 51 gelangt, diesen nach unten drückt und dann auf ihm gleitet,
bis der Teil 53 den verstärkten Kopfteil 44 des Bolzens 42 passiert. Nunmehr kann der Knopf 32 der
Klemmschraube 27 von Hand von dem angehobenen Gegenstand 14 gelöst werden und durch Einwirken
einer geringen Hubkraft auf den Bolzen 42 dieser nach oben in die aus F i g. 1 ersichtliche, durch den
Verriegelungshebel 51 verriegelte Lage verbracht werden. In dieser Stellung wirkt die Hubkraft senk- ao
recht oberhalb des Schlitzes 13 längs einer sich durch dessen Mitte erstreckenden Linie, so daß dann keine
auf der Erzeugung eines Moments beruhende Einspannungswirkung zwischen den Klemmbacken 21
und 22 vorhanden ist. Hierdurch wird eine sehr wirksame Möglichkeit zum Abnehmen der Klemmvorrichtung
11 von dem Gegenstand 14 in einem Zustand, in welchem das Drehmoment Null beträgt,
geschaffen. Erwünschtenfalls kann die Klemmvorrichtung 11 auch in solcher Weise verwendet
werden, daß die Klemmbacken 21 und 22 in einem größeren Abstand voneinander liegen, als es der
Dicke des zu hebenden Gegenstandes 14 entspricht, so daß dann das kippende Moment die Einspannwirkung
übernimmt. In diesem Falle ist es überflüssig, die Klemmbacke 22 zu lösen, bevor die
Klemmvorrichtung 11 von dem Gegenstands abgenommen wird.
Claims (6)
1. Klemmvorrichtung für ein Hebezeug mit einem einen im hängenden Ruhezustand vertikalen
Schlitz aufweisenden Klemmkörper zur Aufnahme eines flachen Teiles eines zu hebenden
Gegenstandes mit einem Paar sich gegenüberstehender Klemmbacken, die auf den beiden
Seiten des Schlitzes am Klemmkörper angeordnet und gegen eine Verschiebung im Klemmkörper
während des Hebens festgelegt sind, und mit einem gelenkig mit dem Klemmkörper an einer
Seite über einen Schwenkzapfen verbundenen Schäkelglied, dessen Achse seitlich des Schlitzes
angeordnet ist, wobei das Schäkelglied in einer vertikalen, die Achse durch die Klemmbacken
enthaltenden Ebene verschwenkbar ist und wobei eine Anschlußvorrichtung für eine Hubvorrichtung
am Schäkelglied derart angebracht ist, daß eine auf die Anschlußvorrichtung ausgeübte Hubkraft
normalerweise die Klemmbacken ein hohes Kippmoment auf den Gegenstand in verschiedenen
Stellungen ausüben läßt, in die das Schäkelglied während der Hubbewegung verschwenken
kann, gekennzeichnet durch eine lösbare Verriegelungseinrichtung (Verriegelungshebel 51)
zum Verriegeln des Schäkelgliedes (37) gegen Schwenkbewegung in einer Stellung, in der sich
die Anschlußvorrichtung (Bolzen 42) für die Hubvorrichtung in Verlängerung des Schlitzes (13) befindet.
2. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung
als Verriegelungshebel (51) ausgebildet ist, der schwenkbar mit dem Klemmkörper (12)
verbunden ist und mit dem Schäkel (37) in Eingriff gebracht wird, sobald die Anschlußvorrichtung
(Bolzen 42) in ihre Lage in Verlängerung des Schlitzes (13) verschwenkt ist.
3. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen mit dem Klemmkörper
(12) verbundenen Anschlag (48) zum Begrenzen der Schwenkbewegung des Schäkels (37),
sobald sich die Anschlußvorrichtung (Bolzen 42) in Verlängerung des Schlitzes (13) befindet.
4. Klemmvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichent, daß die
Verriegelungseinrichtung (Verriegelungshebel 51) selbsttätig einrückbar ist, sobald die Belastung
am Schäkelglied (37) aufgehoben ist und die Anschlußvorrichtung (Bolzen 42) sich in ihrer
untersten Stellung befindet.
5. Klemmvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Schäkelglied (37)
ein Element (Bolzen 42) aufweist, das sich vertikal erstreckt und verschiebbar durch eine Öffnung
im Schäkelglied (37) geführt ist, wobei der Verriegelungshebel (51) selbsttätig mit dem Element
(Bolzen 42) am unteren Ende der Verschiebebewegung dieses Elementes (Bolzen 42) in Eingriff
bringbar ist, wenn die Klemmvorrichtung (11) sich in aufrechter Lage befindet.
6. Klemmvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Element (Bolzen
42) ein in der Öffnung drehbarer Zapfen (43) mit an seinem unteren Ende verbreitertem Kopfteil
(44) ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US474403A US3342521A (en) | 1965-07-23 | 1965-07-23 | Torque grip lifting clamp |
Publications (1)
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Family Applications (1)
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