DE1219649B - Hebeklaue - Google Patents
HebeklaueInfo
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- DE1219649B DE1219649B DER33385A DER0033385A DE1219649B DE 1219649 B DE1219649 B DE 1219649B DE R33385 A DER33385 A DE R33385A DE R0033385 A DER0033385 A DE R0033385A DE 1219649 B DE1219649 B DE 1219649B
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- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
B 66 c
Deutsche KL: 35 b-6/06
Nummer: 1219 649
Aktenzeichen: R 33385 XI/35 b
Anmeldetag: 25. August 1962
Auslegetag: 23. Juni 1966
Die Erfindung betrifft eine Hebeklaue aus einem Klauenkörper mit einem vertikalen Schlitz zur Aufnahme
eines anzuhebenden Gegenstandes und zwei an gegenüberliegenden Seiten des Schlitzes angeordneten
Backen, von denen eine zum Erfassen des Gegenstandes über den Schlitz in Richtung auf die
andere Backe zu beweglich ist, ferner aus einer an den Klauenkörper und an die bewegliche Backe angeschlossenen
Schäkelanordnung, um beide Backen zum Eingriff zu bringen, sobald eine Hebekraft auf
die Schäkelanordnung aufgebracht wird, und aus einer selbsttätig die Betätigung der beweglichen Backe
nach dem Absetzen des Gegenstandes beim anschließenden Wiederanheben der Klaue verhindernden
Backensperre, wobei die Schäkelanordnung zweiteilig ausgebildet ist, deren einer Teil ein etwa horizontal
gerichteter Hebel ist, dessen inneres Ende an den Klauenkörper angehängt und mit der beweglichen
Backe verbunden ist und dessen äußeres Ende einen horizontalen Abstand vom Schütz aufweist und deren
anderer Teil ein die Hebekraft aufnehmender Bügel ist, dessen unteres Ende an das äußefe Ende des
horizontalen Hebels zur Aufbringung der Hebekraft längs einer senkrechten Linie auf das Ende des Hebels
angelenkt ist, um ein erhebliches Moment auf den Hebel und zum Schließen der Backen aufzubringen.
Es sind eine Vielzahl von Greif- oder Hebeklauenkonstruktionen zum Anheben schwerer Gegenstände,
beispielsweise von Stahlplatten, Trägern u. dgl., in Benutzung. Solche Greif- oder Hebeklauen müssen
gewöhnlich durch einen Arbeiter von dem Werkstück abgehoben werden, nachdem dieses an den gewünschten
Ort verbracht worden ist. Das kostet nicht nur erhebliche Arbeitszeit, sondern es ist auch häufig
für den Arbeiter wegen der Verhältnisse an der Stelle, an welcher das Werkstück abgesetzt worden ist, gefährlich,
die Klaue mit der Hand von dem Werkstück zu lösen.
Es sind bereits Greif- oder Hebeklauen bekannt, welche sich im entlasteten Zustand — wenn das
Werkstück bis auf die Abstellfläche abgesenkt ist — verriegeln lassen. Allgemein weisen jedoch die bisher
vorhandenen Vorrichtungen dieser Art verschiedene Nachteile, wie mangelnde Betriebssicherheit, komplizierte
Bauart und hohes Gewicht, auf, so daß sie teuer in der Herstellung und Wartung und außerdem
schwierig zu betätigen sind.
Die bekannten Hebeklauen sind sämtlich so ausgebildet, daß bei ihnen die Hebekraft unmittelbar
über dem Schlitz angreift. Diese bekannten Hebeklauen arbeiten zwar zufriedenstellend, wenn eine
senkrechte Platte od. dgl. angehoben werden soll, Hebeklaue
Anmelder:
Raymond L. Renfroe,
Jacksonville, Fla. (V. St. A.)
Jacksonville, Fla. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. R. H. Bahr und Dipl.-Phys. E. Betzier,
Patentanwälte, Herne, Freiligrathstr. 19
Als Erfinder benannt:
Raymond L. Renfroe,
Jacksonville, Fla. (V. St. A.)
Raymond L. Renfroe,
Jacksonville, Fla. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 28. August 1961 (134 378)
sind aber nachteilig wenn ein Profilträger, beispielsweise ein I-Träger so gehalten werden soll, daß sein
Flansch horizontal verbleibt. Diese Forderung entsteht häufig auf Baustellen und bei Montagearbeit.
Bei Hebeklauen der eingangs genannten Art erhält man erfindungsgemäß dadurch gute Ergebnisse, daß
die Backensperre Vorrichtungen zum selbsttätig erfolgenden Verschwenken des oberen Endes des
Bügels in eine Stellung senkrecht über dem Schlitz beim Absetzen des Gegenstandes unter Belassung des
horizontalen Abstandes des unteren Endes des Bügels und des äußeren Endes des Hebels und einen Anschluß
zum Halten des Bügels in dessen nach innen geschwenkter Stellung beim Wiederanheben der
Hebeklaue zu deren Entfernung vom Gegenstand zur Vermeidung der Ausübung von Drehmomenten
durch den Bügel auf den Hebel und damit auf die bewegliche Backe aufweist.
Vorzugsweise besitzt der horizontale Hebel zur selbsttätigen Führung des Bügels beim Absetzen des
Gegenstandes eine Führungsfläche.
Vorteilhaft besteht der Anschluß zum Halten des Bügels über dem Schlitz aus gegenseitig in Eingriff
zu bringenden Elementen auf dem Bügel und dem Hebel, von denen eines aus einem Querzapfen und
das andere aus einem Führungsschlitz besteht.
Zweckmäßig weist der Bügel an seinem unteren Ende einen ersten, zur Ausführung einer Gleitschwenkbewegung
durch ein Langloch in dem äußeren Ende des horizontalen Hebels ragenden Querzapfen
und einen zweiten, durch den Hebel geführten
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Querzapfen auf, wobei der Hebel eine mit dem zwei- -,Die Vorder- und. Rückwand des. Klauenkörpers 12
ten Querzapfen in Eingriff zu bringenden Führungs- bilden zwischen sich, wie am besten aus'Fig. 4 er-
fläche zum Niederhalten des Bügels beim Absetzen sichtlich ist, einen Hohlraum. Mit dem Klauenkörper
des Gegenstandes in Richtung auf den Schlitz zu auf- 12 sind an den einander gegenüberliegenden Seiten
weist, die zusammen mit dem Langloch und dem 5 des Schlitzes 13 Greifbacken 17 und 18 verbunden,
ersten Querzapfen den Bügel über dem Schlitz hält, Die Backe 17 mit Greiffläche21 ist, wie in Fig. 1
wobei das Langloch von. dem Schlitz weggeneigt ist, dargestellt, etwa nierenförmig gestaltet und innerhalb
um es dem ersten Querzapfen zu ermöglichen, längs des hohlen. Klauenkörpers 12 durch einen Zapfen 19
des Hebels zu gleiten, damit der zweite Zapfen in verschwenkbar gelagert, welcher die seitliche Bewe-
den Führungsschlitz gelangen kann. io guhg der Greiffläche 21 der Backe 17 in dem Schlitz
Der erfindungsgemäßen Maßnahme entsprechend, 13 zwischen einer geöffneten, unwirksamen, in F i g. 2
verschwenkt sich der Bügel nach außen, sobald er in dargestellten und einer geschlossenen Greifstellung
Hebestellung steht, um ein wesentliches Moment auf bezüglich der Backe 18, wie aus Fig. 1 ersichtlich
die bewegliche Backe auszuüben. Wenn der Gegen- ist, ermöglicht. Die Auswärtsbewegung der Backe 17
stand auf einer Abstellfläche abgesetzt wird, ver- 15 wird durch einen im Klauenkörper 12 angebrachten,
schwenkt sich der Bügel automatisch nach innen und als Zapfen ausgebildeten Anschlag 20 begrenzt. Die
wird in der nach innen geschwenkten Stellung· ge- gegenüberliegende Backe 18 ist gegen jede Bewegung
halten, wenn dann die Hebekraft wiederum auf den gesichert, kann sich jedoch um ihre eigene Achse
Bügel aufgebracht wird, so ergibt sich kein auf die drehen, um derart das Herauswandern eines Flan-Backen
ausgeübtes Moment, und die Hebeklaue wird 20 sches 14 oder eines anderen, zwischen den Greiffrei ohne Griffwirkung durch die Klauen angehoben. backen 17 und 18 gehaltenen Teiles aus der erfaßten
Dadurch läßt sich die Hebeklaue vom Gegenstand ' Stellung bei einem Schwingen des Gegenstandes 15
abziehen, wenn der Gegenstand an den gewünschten zu verhindern. Vorzugsweise besteht die Backe 18
Ort verbracht ist, ohne daß ein Arbeiter die Klaue aus einem harten Stahl und weist zwei zueinander
von Hand lösen muß. Es ist lediglich erforderlich, 25 konzentrische ringförmige Greifrillen 22 und 23 auf.
daß der Gegenstand auf den Boden abgesetzt und die Die Backe 18 ist mit dem Klauenkörper 12 durch
Hebekraft wieder aufgebracht wird, um die Hebe- einen Bolzen 24 und eine lose angezogene Mutter 25
klaue vom -Gegenstand abzuziehen. Die -Hebekraft verbunden. Die dem Schlitz 13 gegenüberliegende
wirkt also, wenn z. B. der Steg eines Trägers sich in Wandung des Klauenkörpers 12 hat eine Ausnehmung
praktisch horizontaler Lage befindet, längs einer nahe 30 26 und nimmt einen im Durchmesser verminderten
dem Schwerpunkt des Trägers verlaufenden Linie. Basisteil 27 der Backe 18 auf. Der Klauenkörper 12
An Hand der eine vorzugsweise Ausführungsform ; hat ferner eine Ausnehmung 28 zur Aufnahme der
veranschaulichenden Zeichnung wird eine Hebeklaue' Mutter 25, wobei eine Zwischenwand 29 zwischen
nach der Erfindung im einzelnen beschrieben. Es den Ausnehmungen 27 und 28 eine Einbauwand für
zeigt .. 35 den Bolzen 24 und die Mutter 25 bildet.
F ig. 1. eine Seitenansicht einer- Hebeklaue gemäß Der Klauenkörper 12 ist ferner mit einer Schäkel-
der Erfindung beim Anheben eines Baustahlträgers, anordnung versehen, die aus einem Bügel 32 und
Fig. 2 eine Seitenansicht der gleichen Hebeklaue emem Schäkel oder Hebel33 besteht. Das innere
unmittelbar nach dem Ablegen des Trägers auf eine Ende des Hebels 33 ist an den Klauenkörper 12 mit-
Unterlage, wobei die Greifbacken gelöst sind, 40 tels eines sich durch Öffnungen in der vorderen und
F i g. 3 einen Schnitt längs der Linie 3-3 in F i g. 1, hinteren Wandung des Klauenkörpers 12 erstrecken-
Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie4-4 in Fig. 1, den Bolzens 34 verschwenkbar angeschlossen. Zwi-
F i g. 5 einen Schnitt längs der Linie 5-5 in F i g. 4, schen den Bolzen 34 und den Hebel 33 ist eine ent-
r Fig. 6, 7 und 8 Seitenansichten, die die aufein- sprechend gestaltete Buchse 35 eingesetzt, welche das
anderfolgenden Phasen beim Heben und Drehen 45 freie Verschwenken des Hebels 33 in der Hauptebene
eines Trägers aus der horizontalen in die vertikale des Klauenkörpers 12 ermöglicht. Am unteren Teil
Stellung mittels der Hebeklaue gemäß der Erfindung des inneren Endes des Hebels 33 unterhalb des BoI-
erkennen lassen. zens 34 ist eine vorstehende Nase 36 gebildet. Un-
In der Zeichnung ist die Hebeklaue allgemein mit mittelbar außerhalb derselben befindet sich eine Ausdem
Bezugszeichen 11 bezeichnet. Sie besteht aus 50 nehmung 37. Die Außenfläche der Nase 36 bildet
einem Klauenkörper 12 mit Vorder- und Rückwand eine Nockenfläche 38, welche dem oberen in die Ausvon
grundsätzlich U-förmiger Ausbildung, zwischen nehmung 37 hineinragenden Ende der beweglichen
dessen Schenkeln ein Schlitz 13 gebildet ist. Dieser Backe 17 anliegt. Demzufolge wird bei Anheben des
Schlitz 13 ist hinreichend breit, um einen Flansch 14 Hebels 33 durch die Nockenfläche 38 die bewegliche
eines beispielsweise als Breitflanschträger mit Steg 16 55 Backe 17 in die Greif stellung gedrückt. Ist der Hebel
dargestellten Gegenstandes 15 mit erheblichem Spiel 33 niedergedruckt, so bildet die ihm gegenüberlieaufzunehmen.
Der obere Teil der Schlitzwandungen gende Fläche der Ausnehmung 37 eine Nockenfläche
ist hinterdreht, um eine seitliche Bewegung des obe- 39, welche der Rückseite des oberen Teiles der beren
Teils des ergriffenen Flansches 14 zu ermög- weglichen Backe 17 anliegt und diese in die unwirklichen.
Der Schlitz 13 muß so tief sein, daß der 60 same in F i g. 2 dargestellte Stellung drückt,
größere Teil des Flansches 14 auf der einen Seite des Das äußere Ende des Hebels 33 weist ein geneigtes Steges 16 des Gegenstandes 15 in den Schlitz 13 hin- Langloch 41 auf, mit welchem das gegabelte untere einragt. Selbstverständlich kann mittels einer Hebe- Ende des Bügels 32 durch einen sich durch das Langklaue 11 gemäß der Erfindung eine große Zahl ver- loch 41 erstreckenden Querzapfen 42 verbunden ist. schiedenartiger Gegenstände 15 gehoben werden, ins- 65 Der Querzapfen 42 umgibt eine Buchse 43, die ein besondere I-Träger, Η-Träger, Rinnenprofile, Win- Drehlager für den Bügel 32 bildet. Der Querzapfen kelstähle u. dgl. Die neue Hebeklaue eignet· sich auch 42 und die Buchse 43 können frei zu einem noch zu zum Heben von Platten. beschreibenden Zweck in dem Langloch 41 gleiten.
größere Teil des Flansches 14 auf der einen Seite des Das äußere Ende des Hebels 33 weist ein geneigtes Steges 16 des Gegenstandes 15 in den Schlitz 13 hin- Langloch 41 auf, mit welchem das gegabelte untere einragt. Selbstverständlich kann mittels einer Hebe- Ende des Bügels 32 durch einen sich durch das Langklaue 11 gemäß der Erfindung eine große Zahl ver- loch 41 erstreckenden Querzapfen 42 verbunden ist. schiedenartiger Gegenstände 15 gehoben werden, ins- 65 Der Querzapfen 42 umgibt eine Buchse 43, die ein besondere I-Träger, Η-Träger, Rinnenprofile, Win- Drehlager für den Bügel 32 bildet. Der Querzapfen kelstähle u. dgl. Die neue Hebeklaue eignet· sich auch 42 und die Buchse 43 können frei zu einem noch zu zum Heben von Platten. beschreibenden Zweck in dem Langloch 41 gleiten.
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Der Bügel 32 kann sich frei in der Hauptebene des dem Führungsschlitz 52, so liegt der Ring 44 dicht
Hebels 33 und des Klauenkörpers 12 drehen, wobei an einer vertikalen durch den Schwerpunkt der
der Bolzen 34 und der Querzapfen 42 parallel zuein- Hebeklaue 11 verlaufenden Linie, so daß im wesentanderliegen.
Das obere Ende des Bügels 32 bildet liehen kein Verkippen des Schlitzes 13 aus einer vereinen
Ring 44, mit welchem eine Hubkette 45, ein 5 tikalen Stellung erfolgt, wenn die Hebekraft auf den
Seil od. dgl. verbunden sind, über welche eine Hebe- Ring 44 aufgebracht wird. Demzufolge üben die
kraft auf die Hebeklaue 11 aufgebracht werden kann. Backen 17, 18 keine tordierende Greifwirkung auf
Durch den gegabelten unteren Teil des Bügels 32 den Flansch 14 aus.
erstreckt sich ein oberhalb der oberen Fläche des Zwecks Anhebens des Gegenstandes 15 wird der
äußeren Endes des Hebels 33 angeordneter zweiter io Bügel 32 in seine nach außen verschwenkte Stellung
Querzapfen 46. Eine nach außen gerichtete Schwenk- verbracht, in welcher der Hebel 33 sich nach innen
bewegung des Bügels 32 wird dadurch, daß die oberhalb des Steges 16 des Gegenstandes 15 erAußenfläche des Bügels 32 zur Anlage an einen mit streckt, wie in F i g. 1 dargestellt. Dann wird die
dem äußeren Ende des Hebels 33 verbundenen, als Hebeklaue 11 mit dem nach unten gerichteten Schlitz
Bolzen ausgebildeten Anschlag 47 gelangt, begrenzt; 15 13 über den Gegenstand 15 abgesenkt, so daß der
Von der Spitze eines nach aufwärts gerichteten Vor- Flansch 14 in den Schlitz 13 zwischen den Backen
Sprunges 49 am äußeren Ende des Hebels 33 verläuft 17 Und 18 gelangt. Hierauf wird über die Hubkette
eine geneigte Führungsfläche 51 nach unten und 45 auf den Ring 44 des Bügels 32 eine Hebekraft
innen, die einem sich in der Längsrichtung nach aus- aufgebracht. Da diese Kraft längs einer vertikalen
wärts des Hebels 33 verlauf enden Führungsschlitz 52 20 Linie in einem erheblichen horizontalen Abstand
endet. nach außen von der durch den Bolzen 34 verlaufen-
Wird eine Hebekraft auf den Ring 44 des Bügels den Vertikalen aufgebracht wird, ergibt sich ein er-
32 aufgebracht, so hebt sich der Hebel 33 und hebliches auf den Hebel 33 wirkendes Moment,
schließt die bewegliche Backe 17. Befindet sich die durch welches dieser angehoben und dadurch die
Hebeklaue 11 in ihrer in Fig. 1 dargestellten Hebe- 25 Nockenfläche 38 gegen den oberen Teil der Backe 17
stellung, wobei die Backen 17 und 18 einen Flansch gedrückt und diese in ihre Greifstellung mit der
14 ergreifen, so befindet sich der Querzapfen 46 Backe 18 verbracht wird, in welcher der Flansch 14
oberhalb des Vorsprunges 49. Wenn der Gegenstand sicher erfaßt wird. Die Aufwärtsbewegung der Kette
15 auf eine Unterlage abgesenkt ist und die Hebe- 45 hebt dann den Gegenstand 15 an. Infolge der
kraft wegfällt, so bewegt sich der Bügel 32 infolge 30 Hebelwirkung ist die von den Backen 17 und 18
der Schwerkraft nach unten und ermöglicht es dem ausgeübte Klemmkraft mehrfach größer als das GeHebel
33, sich nach unten zu verschwenken. Diese wicht des Gegenstandes 15. Da der Hebel 33 sich
Bewegung des Hebels 33 verbringt den Vorsprung um ein wesentliches, etwa der Hälfte der Länge des
49 nach der Außenseite des Querzapfens 46. Die Steges 16 entsprechendes Maß in seitlicher Richtung
weiter fortgesetzte Absenkung des Bügels 32 bewirkt, 35 horizontal von dem Schlitz 13 weg erstreckt, wirkt
daß der Querzapfen 42 sich in dem Langloch 41 die Hebekraft in der Nähe des Schwerpunktes des
nach unten und auswärts bewegt, bis der Querzapfen Gegenstandes 15, wodurch dessen Bestreben, sich
46 zur Anlage an die Führungsfläche 51 gelangt. entgegen dem Uhrzeigersinn gemäß F i g. 1 zu ver-Eine
Bedienungsperson kann das Auflegen des Quer- drehen, vermindert wird. Der Gegenstand 15 wird
zapfens 46 auf die Führungsfläche 51 durch zweck- 40 an die gewünschte Stelle verbracht und auf eine
entsprechende Betätigung der Hebekette 45 während Unterlage abgesenkt. Sobald die Hebekraft nicht
deren Absenkung erleichtern. Der Querzapfen 46 mehr auf den Ring 44 wirkt, senkt sich der Bügel 32
gleitet dann über die Führungsfläche 51 nach unten infolge der Schwerkraft ab, und der Querzapfen 46
und bewirkt die Verschwenkung des Bügels 32 nach bewegt sich längs der Führungsfläche 51 nach unten,
innen. Er folgt der Führungsfläche 51 weiter nach 45 bis er den Führungsschlitz 52 erreicht, worauf der
unten, bis er in dem Führungsschlitz 52 einrastet. Querzapfen 42 in dem Langloch "41 weiter nach
Der Querzapfen 42 gleitet in dem Langloch 41 weiter unten und außen gleitet und der Querzapfen 46 sich
nach außen und nach unten und ermöglicht es da- nach außen in den Führungsschlitz 52 hineinbewegt,
durch dem Querzapfen 46, sich nach innen in den Dadurch wird der Bügel 32 selbsttätig in geiner in
Führungsschlitz 52 zu bewegen, wobei er gegen ver- 50 F i g. 2 dargestellten Stellung gehalten. Wenn erneut
tikale Bewegung aus diesem Führungsschlitz 52 her- eine Hebekraft über die Kette 45 aufgebracht wird,
aus durch eine die obere Wandung des Führungs- so reicht das auf den Hebel 33 wirkende Moment
Schlitzes 52 bildende vorstehende Führungsfläche 53 nicht aus, um die Backe 17 zu schließen, die Hebegesichert ist. Sobald der Querzapfen 46 in Kontakt klaue 11 verdreht sich nicht, und es erfolgt kein tormit
der Wandung des Führungsschlitzes 52 gelangt, 55 dierendes Ergreifen des Flansches 14 durch die Bakliegt
der Ring 44 dicht an einer vertikalen durch den ken 17 und 18. Infolgedessen verbleiben die Backen
Bolzen 34 verlaufenden Linie. Wenn, wie in F i g. 2 17 und 18 in ihrer unwirksamen geöffneten Stellung,
dargestellt, eine vertikale Hebekraft auf den Ring 44 und die Hebeklaue 11 wird von dem Flansch 14 abbei
nach unten gerichtetem Schlitz 13 aufgebracht gehoben, ohne daß es notwendig ist, die Backen 17
wird, so ergibt sich dadurch im wesentlichen kein 60 und 18 von Hand zu lösen.
auf den Hebel 33 wirkendes Moment. Deshalb wird Es ist ersichtlich, daß auch andere Vorrichtungen
der Hebel 33 nicht angehoben und die bewegliche zum Halten des Bügels 32 in seiner einwärts ver-Backe
17 nicht betätigt. Infolgedessen verbleibt die schwenkten unwirksamen Stellung an Stelle der darbewegliche
Backe 17, wie in F i g. 2 gezeigt ist, in gestellten Verbindung mit Zapfen, Langloch, Schlitz'
unwirksamer Stellung, während die gesamte Hebe- 65 usw. verwendet werden können,
klaue 11 angehoben ist. Wie in den F i g. 6, 7 und 8 dargestellt, kann die Befindet sich andererseits die Hebeklaue 11 in Hebeklaue 11 auch benutzt werden, um einen Gegenihrer Hebestellung und liegt der Querzapfen 46 in stand 15, beispielsweise einen Breitflanschträger oder
klaue 11 angehoben ist. Wie in den F i g. 6, 7 und 8 dargestellt, kann die Befindet sich andererseits die Hebeklaue 11 in Hebeklaue 11 auch benutzt werden, um einen Gegenihrer Hebestellung und liegt der Querzapfen 46 in stand 15, beispielsweise einen Breitflanschträger oder
einen I-Träger, aus einer Stellung, in welcher sein Steg 16 horizontal liegt, in eine Stellung, in der dieser
vertikal steht, zu verbringen. Wie in Fig. 6 dargestellt ist, befindet sich der Bügel 32 in einer nach
außen verschwenkten Stellung, wobei sich der Hebel 5 33 von dem Steg 16 weg nach außen erstreckt. Dann
wird die Hebeklaue 11 mit dem nach unten gerichteten Schlitz 13 über den Gegenstand 15 abgesenkt,
so daß der Flansch 14 in den Schlitz 13 zwischen den Backen 17 und 18 hineingelangt. Nunmehr wird
über die Kette 45 auf den Ring 44 des Bügels 32 eine Hebekraft aufgebracht, wodurch der Hebel 33
angehoben wird und dieser die Backen 17 und 18 in ihre den Flansch 14 ergreifende Wirkstellung verbringt.
Die Aufwärtsbewegung der Kette 45 bewirkt dann das Anheben lediglich eines Endes des Gegenstandes
15, weil die Hebekraft im wesentlichen auswärts des Schwerpunktes desselben aufgebracht
wird. Bei fortwirkender Hebekraft verschwenkt sich der Gegenstand 15, wie in den-Fig. 7 und 8 dargestellt,
um eine Ecke in eine aufrechte Lage. Während
dieser Bewegung dreht sich der Bügel 32 in bezug auf den Hebel 33 nach außen, bis er zur Anlage an
den Anschlag 47 gelangt. Steht der erfaßte Flansch 14 des Gegenstandes 15 etwa horizontal, so wirkt
die Hebekraft bezüglich des Bolzens 34, auf welchem der Hebel 33 verschwenkbar ist, in solcher Richtung,
daß sie die bewegliche Backe 17 löst und sich nach außen gegen den Anschlag 20 bewegt. Jedoch wird
die Greifwirkung durch Torsion aufrechterhalten, da die Hebekraft, wie aus F i g. 8 ersichtlich, eine Verdrehung
des Klauenkörpers 12 im Gegenuhrzeigersinn bewirkt, derzufolge die Backen 17 und 18 sich
in den Flansch 14. einbeißen. Der Gegenstand 15 wird dann auf die ebene Fläche des dem erfaßten
Flansch 14 gegenüberliegenden Flansches abgesetzt. In ähnlicher Weise läßt sich die Hebeklaue 11
auch verwenden, um einen Gegenstand 15 zu bewegen, der in vertikaler Lage seines Steges 16 in eine
Stellung angehoben wird, in welcher der Steg16 dann horizontal h'egt, wobei sich die umgekehrte der in
den F i g. 6 bis 8 dargestellten Reihenfolge ergibt. Die Hebeklaue wird dann an dem oberen Flansch
14 mit der Backe 18 unterhalb des Flansches 14 liegend, wie in F i g. 8 dargestellt, angebracht. Wenn
die Hebekraft auf die Kette 45 aufgebracht wird, entsteht kein auf den Hebel 33 wirkendes Moment,
jedoch verdreht sich der Klauenkörper 12 und erfaßt den Flansch mit den Backen 17 und 18 drehend. Beginnt
der Gegenstand 15 sich zu verkippen, so ändert sich die Richtung der Hebekraft, es wird ein Moment
auf den Hebel 33 aufgebracht und hierdurch die bewegliche Backe 17 in ihre Greifstellung verschwenkt.
Das Verkippen läßt sich durch Bewegen der Kette 45 in horizontaler Richtung in die Richtung, in
welcher der Gegenstand 15 abgesenkt werden soll, erleichtern. Sobald der Schwerpunkt des Gegenstandes
15 den Drehpunkt des auf dem Boden befindlichen Flansches überschritten hat, läßt sich die Kette
45 absenken, um den Gegenstand 15 in die in F i g. 6 dargestellte Stellung mit horizontal liegendem Steg
16 abzusenken.
Claims (5)
1. Hebeklaue aus einem Klauenkörper mit einem vertikalen Schlitz zur Aufnahme eines anzuhebenden
Gegenstandes und zwei an gegen-
65 überliegenden Seiten des Schützes angeordneten
Backen, von denen eine zum Erfassen des Gegenstandes
über den Schlitz in Richtung auf die andere Backe zu beweglich ist, ferner aus einer ■
an den Klauenkörper und an die bewegliche Backe angeschlossenen Schäkelanordnung, um
beide Backen zum Eingriff zu bringen, sobald eine Hebekraft auf die Sehäkelanordnung aufgebracht
wird, und aus einer selbsttätig die Betätigung der beweglichen Backe nach dem Absetzen
des Gegenstandes beim anschließenden Wiederanheben der Hebeklaue verhindernden Backensperre,
wobei die Sehäkelanordnung zweiteilig ausgebildet ist, deren einer Teil ein etwa horizontal
gerichteter Hebel ist, dessen inneres Ende an den Klauenkörper angelenkt und mit der beweglichen
Backe verbunden ist und dessen äußeres Ende einen horizontalen Abstand vom Schlitz
aufweist und deren anderer Teil ein die Hebekraft aufnehmender Bügel ist, dessen unteres
Ende an das äußere Ende des horizontalen Hebels zur Aufbringung der Hebekraft längs einer senkrechten
Linie auf das Ende des Hebels angelenkt ist, um ein erhebliches Moment auf den Hebel
und zum Schließen der Backen aufzubringen, dadurch gekennzeichnet, daß die
Backensperre Vorrichtungen zum selbsttätig erfolgenden Verschwenken des oberen Endes des
Bügels (32) in eine Stellung senkrecht über dem Schlitz (13) beim Absetzen des Gegenstandes (15)
unter Belassung des horizontalen Abstandes des unteren Endes des Bügels (32) und des äußeren
Endes des Hebels (33) und einen Anschluß zum Halten des Bügels (32) in dessen nach innen geschwenkter
Stellung beim Wiederanheben der Hebeklaue (11) zu deren Entfernung vom Gegenstand
(15) zur Vermeidung der Ausübung von Drehmomenten durch den Bügel (32) auf den Hebel (33) und damit auf die bewegliche Backe
(17) aufweist.
2. Hebeklaue nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der horizontale Hebel (33) zur
selbsttätigen Führung des Bügels (32) beim Absetzen des Gegenstandes (15) eine Führungsfläche
(51) aufweist.
3. Hebeklaue nach jedem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschluß
zum Halten des Bügels (32) über dem Schlitz (13) gegenseitig in Eingriff zu bringende Elemente
auf dem Bügel (32) und dem Hebel (33), von denen eines aus einem Querzapfen (46) und das
andere aus einem Führungsschlitz (52) besteht, aufweist.
4. Hebeklaue nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (32) an seinem unteren
Ende einen ersten, zur Ausführung einer Gleitschwenkbewegung durch ein Langloch (41)
in dem äußeren Ende des horizontalen Hebels (33) ragenden Querzapf en (42) und einen zweiten,
durch den Hebel (33) geführten Querzapfen (46) aufweist und daß der Hebel (33) eine mit dem
zweiten Querzapfen (46) in Eingriff zu bringende Führungsfläche (53) zum Niederhalten des Bügels
(32) beim Absetzen des Gegenstandes (15) in Richtung auf den Schlitz (13) zu aufweist, die
zusammen mit dem Langloch (41) und dem ersten Querzapfen (42) den Bügel (32) über dem Schlitz
(13) hält, wobei das Langloch (41) von dem
ίο
Schlitz (13) weggeneigt ist, um es dem ersten Querzapfen (42) zu ennöglichen, längs des Hebels
(33) zu gleiten, damit der zweite Querzapfen (46) in den Führungsschlitz (52) gelangen kann.
5. Hebeklaue nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch Anschläge (47,20) zur Begrenzung der
Auswärtsverschwenkung des Bügels (32) und der Auswärtsbewegung der beweglichen Backe (17).
In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2284006, 2429 969,
2654630,2654631.
Bei der Bekanntmachung der Anmeldung ist ein Prioritätsbeleg ausgelegt worden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US134378A US3162476A (en) | 1961-08-28 | 1961-08-28 | Lifting clamp |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1219649B true DE1219649B (de) | 1966-06-23 |
Family
ID=22463104
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER33385A Pending DE1219649B (de) | 1961-08-28 | 1962-08-25 | Hebeklaue |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3162476A (de) |
| DE (1) | DE1219649B (de) |
| GB (1) | GB950394A (de) |
| NL (2) | NL123828C (de) |
Families Citing this family (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| US3995904A (en) * | 1975-06-24 | 1976-12-07 | Matthews Joseph E | Clamp |
| CN105967058A (zh) * | 2016-05-12 | 2016-09-28 | 刘青建 | 一种便携式建筑吊装装置 |
| CN105858458B (zh) * | 2016-05-30 | 2017-12-19 | 苏州卓诚钛设备有限公司 | 一种搬送治具 |
| US11472674B2 (en) * | 2019-02-28 | 2022-10-18 | Laitram, L.L.C. | Lifting clamp including pivot leg |
| CN113651224B (zh) * | 2021-10-20 | 2021-12-28 | 山东科技大学 | 一种全机械起吊离合装置及其吊装方法 |
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| US2654630A (en) * | 1952-05-27 | 1953-10-06 | Joseph C Renfroe | Plate lifting clamp |
| US2654631A (en) * | 1952-05-27 | 1953-10-06 | Joseph C Renfroe | Open locking plate lifting clamp |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3008750A (en) * | 1961-11-14 | wansley | ||
| US2360602A (en) * | 1944-02-19 | 1944-10-17 | Rodney S Waldrup | Plate clamp |
-
0
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- NL NL123828D patent/NL123828C/xx active
-
1961
- 1961-08-28 US US134378A patent/US3162476A/en not_active Expired - Lifetime
-
1962
- 1962-08-25 DE DER33385A patent/DE1219649B/de active Pending
- 1962-08-28 GB GB32953/62A patent/GB950394A/en not_active Expired
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US2654631A (en) * | 1952-05-27 | 1953-10-06 | Joseph C Renfroe | Open locking plate lifting clamp |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB950394A (en) | 1964-02-26 |
| US3162476A (en) | 1964-12-22 |
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