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Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Zählen von Papiergeld
mit Mitteln, um die Scheine einzeln von einem in einem Aufnahmefach unterbringbaren
Vorratsstapel abzuziehen und einer Prüf- und Zähleinrichtung zuzuführen sowie anschließend
einzeln in einem zur Entnahme der Scheine dienenden Ausgangsfach abzulegen, wobei
im Anschluß an die Prüfeinrichtung eine Umlenkstelle vorgesehen ist, um Scheine,
auf welche die Prüfeinrichtung angesprochen hat, einem besonderen Fach zuzuleiten,
ferner der Vorratsstapel unter dem Druck eines Folgeteiles steht und die den Vorratsstapel
tragende Zufuhrlaufbahn des Aufnahmefaches an ihrem inneren, in Transportrichtung
gelegenen Ende einen Ausgabeabschnitt besitzt, über dem sich Transportmittel, z.
B. Rollen, für das Abziehen der Scheine vom Vorratsstapel befinden.
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Bei einer vorbekannten Zähleinrichtung dieser Art ist es nachteilig,
daß der Fluß der Geldscheine nicht unterbrochen werden kann, es sei denn, man bringt
die Transportrollen für die Abnahme der Geldscheine vom Vorratsstapel zum Stillstand.
Dabei muß aber jedesmal die kinetische Energie der Antriebsrollen, gegebenenfalls
auch weiterer Antriebsmittel vernichtet und anschließend wieder aufgebracht werden.
Dies hat nicht nur einen entsprechenden Mehrverbrauch an Antriebskraft, sondern
einen wesentlich höheren Verschleiß der Transportmittel zur Folge.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu beseitigen,
d. h. Vorkehrungen zu schaffen, um eine weitere Zufuhr von Scheinen des Vorratsstempels
schnell zu unterbrechen, ohne daß dazu die Antriebsrollen stillgesetzt werden müssen.
Dies soll mit Hilfe von Schaltmitteln erfolgen, die im Zusammenwirken mit einer
Zählvorrichtung sowie beim gleichzeitigen Durchtritt von mehr als einem Schein durch
die Zählvorichtung das Stoppen der Scheinzufuhr ohne eine ins Gewicht fallende Verzögerung
bewirken.
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Demnach wird mit der Erfindung vorgeschlagen, daß zum Unterbrechen
der weiteren Zufuhr von Scheinen des Vorratsstapels ein etwa senkrecht stehender
Stoppteil, z. B. eine Stoppplatte, vorgesehen ist, der an dem inneren Ende des Vorratsstapels
anliegt, so daß der Vorratsstapel zwischen dem gegen ihn drückenden Folgeteil und
dem Stoppteil gehalten ist, daß der Stoppteil zusammen mit dem Vorratsstapel durch
Verschiebemittel relativ zu den Transportmitteln der Scheine um eine begrenzte Strecke
derart verschiebbar ist, daß je nach der Stellung des Stoppteiles die Transportmittel
entweder am äußersten Schein des Stapels angreifen (Zufuhrstellung) oder davon einen
Abstand besitzen (Stoppstellung), daß die Zufuhrbahn an ihrem äußeren, zur Einlegeseite
gerichteten Ende gelenkig gelagert ist, wobei sich unter ihr unter Federdruck stehende
Mittel, z. B. Tragstangen, befinden, die auf den Ausgabeabschnitt eine nach oben
gerichtete, ihn in der Zufuhrstellung gegen die Transportmittel drückende Kraft
ausüben, und daß die Verschiebemittel auch an der Bahn angreifen und sie gegen die
Wirkung der Federn außer Eingriff mit den Transportmitteln bringen können, wobei
die Verlagerung der Bahn und des Stoppteiles in die jeweilige Stoppstellung durch
gemeinsame Schaltmittel gesteuert wird, deren Betätigung entsprechend dem Durchgang
der Scheine erfolgt.
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Eine solche Stoppeinrichtung arbeitet mit einer hinreichenden Geschwindigkeit,
wobei das beschriebene, nachteilige Stillsetzen der Transportrollen od. dgl. nicht
notwendig ist. über die Schaltmittel kann die Stoppeinrichtung sowohl beim Auftreten
etwaiger Fehler, z. B. bei gleichzeitigem Durchlaufen zweier Scheine, als auch nach
Stapelung einer bestimmten Anzahl Scheine die Abnahme weiterer Scheine vom Vorratsstapel
mit Sicherheit unterbrechen. Das Längsverschieben des Stoppteiles und Verschwenken
der Zufuhrlaufbahn ist vorteilhafterweise mit in ihrer Konstruktion einfachen Mitteln
möglich, so daß der Gesamtpreis einer solchen Zähleinrichtung hierdurch nicht wesentlich
verteuert wird.
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Weiter ist nach der Erfindung vorgesehen, daß die Verschiebemittel
eine elektromechanisch betätigte Vorrichtung aufweisen, die sowohl mit dem Stoppteil
als auch mit der Zufuhrlaufbahn in Verbindung steht, derart, daß sie bei Erregung
das Stoppteil und die Zufuhrbahn in die Stoppstellung bringt und daß im voraus einstellbare
Zählmittel vorgesehen sind, welche auf die Schaltmittel ansprechen bzw. davon beeinflußt
werden und nach Durchgang der vorgewählten Anzahl Scheine die vorgenannte elektromechanisch
betätigte Vorrichtung erregen und damit den weiteren Durchfluß von Scheinen unterbrechen.
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Die im voraus einstellbaren Zählmittel besitzen einen Wählschalter,
mit dem die Bedienungsperson die Anzahl der zu zählenden Scheine einstellen bzw.
wählen kann. Diese Zahl kann ein Vielfaches von fünf oder zehn Scheinen, zuzüglich
einem Vielfachen von 100 Scheinen sein. Nach Einstellen der Zahl erfolgt selbsttätig
die Zählung und danach das Stoppen der Scheine. Durch Betätigen eines Schalters
kann dann die gleiche vorgewählte Menge an Scheinen nochmals gezählt werden, so
daß die Wiederholung eines Zählvorganges sehr bequem möglich ist. Statt dessen kann
man auch einen neuen Betrag vorwählen, wobei die einstellbaren Zählmittel jeweils
vor Beginn des neuen Zählvorganges selbsttätig in die Nullstellung zurückgehen.
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Ferner ist dafür gesorgt, daß ein neuer Posten von Geldscheinen erst
dann gezählt werden kann, wenn der zuvor gezählte Posten aus dem Ausgabefach entnommen
ist. Damit wird verhütet, daß durch Bedienungsfehler in die von den einzelnen Posten
gebildeten Einheiten eingegriffen und somit deren Wert geändert wird.
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In der nachfolgenden Beschreibung ist unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
ein Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert. Hieraus ergeben sich weitere Einzelheiten,
Merkmale und Vorzüge der Erfindung. In der Zeichnung zeigt F i g. 1 eine perspektivische
Ansicht der nach der Erfindung ausgebildeten Geldzähleinrichtung, F i g. 2 die dazugehörige
Draufsicht, wobei die Seitenplatten zur Verdeutlichung entfernt wurden, F i g. 3
die in F i g. 2 dargestellte Geldzähleinrichtung im Aufriß und von rückwärts gesehen,
F i g. 4 im Aufriß die dazugehörige Frontansicht, F i g. 5 eine Längsansicht in
einem vertikalen Schnitt entsprechend der Ebene der Linie 5-5 der F i g. 2, F i
g. 6 eine Queransicht in einem senkrechten Schnitt entsprechend der Ebene der Linie
6-6 der Fig.5, F i g. 7 im vergrößerten Maßstab die Ansicht eines senkrechten Schnittes
in der Ebene der Linie 7-7 der Fig.2,
F i g. 8 im vergrößerten Maßstab
eine Queransicht eines vertikalen Schnittes in der Ebene der Linie 8-8 der F i g.
5, F i g. 9 im vergrößerten Maßstab eine Queransicht eines senkrechten Schnittes
in der Ebene der Linie 9-9 der F i g. 5, F i g. 10 im vergrößerten Maßstab eine
Ansicht des vertikalen Schnittes in der Ebene der Linie 10-10 der F i g. 9, F i
g. 11 das Schema des elektrischen Stromkreises der erfindungsgemäßen Geldzähleinrichtung
mit im voraus einstellbaren Zählmitteln.
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Gemäß den Zeichnungen, insbesondere den F i g. 1 2 und 5, besitzt
die Geldzähleinrichtung ein Aufnahmefach, das sich in der Darstellung der F i g.
1 am linken Ende des Gerätes befindet. Es wird im Prinzip durch voneinander im Abstand
angeordnete, vordere und rückwärtige Tragwände, Rahmen oder Gestelle 10, 11
(im nachfolgenden nur noch Gestelle genannt) gebildet, die sich von einer Grundplatte
12 und einer Zufuhr-Laufbahn 13 her senkrecht erheben. Die Bahn 13
ist an ihrem äußeren Ende mit quer verlaufenden, abgebogenen Teilen 14 der Gestelle
10 und 11 verankert. Die Bahn 13 ist ferner zum Inneren des Gerätes hin freitragend
und wird in der Nähe ihres innen gelegenen Endes von einem Paar Tragstangen 15 unterstützt,
die sich in axialen Bohrungen eines Paares von Stützen 16 befinden, die an
der Grundplatte 12 befestigt sind. Jede der Tragstangen 15 ruht auf einer spiralförmigen
Druckfeder 17, die bestrebt ist, das innere Ende der Zuführungsbahn 13 nach
oben zu drücken. Wie es später noch zu beschreiben sein wird, sind Vorkehrungen
getroffen, um das innen gelegene Ende der Zuführungsbahn 13 entgegen der Wirkung
der Federn 17 nach unten zu bewegen und somit den Durchgang des Geldes durch
die Vorrichtung zu stoppen.
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Das Aufnahmefach dient zum Einlegen von in Stapelform angeordneten
Scheinen, wie es schematisch in den F i g. 2 bis 5 angedeutet ist. Dabei ruhen die
Scheine mit ihren unteren Kanten auf der Zufuhrbahn 13 und liegen ferner an einem
aufrecht stehenden Zufuhr-Stoppteil (Stoppplatte) 18 an. Das Geld wird in dieser
aufrechten Lage an der Platte 18 durch einen den Scheinen nachfolgenden Teil
(Folgeplatte) 19 gehalten, der an jeder Seite von einer Gelenkanordnung gestützt
wird und in Richtung zur Platte 18 hin unter Federdruck steht. Wie das Ausführungsbeispiel
zeigt, kann die Gelenkanordnung an jeder Seite des Folgeteiles 19 ein Paar von Gliedern
oder Schwingen 20 besitzen, die jeweils mit einem Ende drehbar an dem entsprechenden
Gestell 10 oder 11 angebracht sind. Außerdem ist je ein dreischenkliger Teil
21 vorgesehen. Davon sind zwei Schenkel drehbar mit den freien Enden der
Giieder 20 verbunden, während der dritte Schenkel am Teil 19, diesen haltend,
gelenkig bzw. drehbar angebracht ist. Der Teil 19 besitzt an jeder Seite
ein sich in Längsrichtung erstreckendes Ohr 22. Jedes Ohr trägt eine Dreh- oder
Anlenkschraube 23, die sich durch eine Öffnung des dritten Schenkels des Gliedes
21 erstreckt. An jeder Schraube 25 ist eine Schnecken- oder Schraubenfeder
24 mit einem ihrer Enden fest angebracht, während die freien Enden der Federn
24 mit Druck an den Unterseiten der Ohren 22 anliegen und somit den Teil
19 in seine aufrechte Lage drücken. Die Schwenkbewegung des Teiles
19 wird durch Ansätze begrenzt, die sich an einem Paar von Kragträgern 25
befinden und zum Eingriff sowohl mit den Ohren 22 des Teiles 19 als auch dem dritten
Schenkel der Gelenkanordnung 21 bestimmt sind. Die Kragträger 25 sind
dabei an den Drehschrauben 23 angebracht. An den Dreh- oder Gelenkschrauben
27, welche die Drehverbindung zwischen einem der Glieder 20 und dem dreischenkligen
Teil 21 bilden, ist eine Schnecken- oder Schraubenfeder 26 vorgesehen.
Das freie Ende jeder Feder drückt gegen das entsprechende Glied 20 und drängt
somit den Teil 19 in Längsrichtung einwärts gegen den Stapel von Geldscheinen.
Die an jeder Seite des Teiles 19 vorgesehene Gelenkanordnung hält die Drehschrauben
23 annähernd immer in der gleichen Höhe, ungeachtet der jeweiligen Dicke
des Geldscheinstapels. Dabei wird stets ein wirksamer Halt der Geldscheine beibehalten.
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Die Geldzähleinrichtung besitzt Mittel, um den äußersten Schein eines
Stapels des Aufnahmefaches zu erfassen und die Scheine einzeln der Zählvorrichtung
zuzuführen. Die Entnahme des äußersten Scheines wird dabei durch angetriebene obere
und untere Zufuhr- bzw. Transportrollen 28 und 29 vorgenommen, die auf Wellen 30
bzw. 31 befestigt sind. Die Wellen 30, 31 sind im vorderen und hinteren Gestell
10,11 gelagert. Die Stoppplatte 18 ist mit entsprechenden oberen und
unteren Einschnitten 32 versehen, durch welche die Umfangsflächen der oberen und
unteren Transportrollen 28, 29 hindurchgreifen und somit an dem äußersten
Schein des Stapels angreifen können. Sofern sich die Teile in der Lage »Zufuhr«
befinden, bewegen die Rollen 28 und 29, die gemäß F i g. 5 im Gegenuhrzeigersinn
angetrieben sind, den äußersten Schein des Stapels nach unten, wobei er zangenartig
von der unteren Rolle 29 und einem nach unten abgebogenen Ende
33 der Laufbahn 13 erfaßt wird. Da die Normalstellung der Laufbahn
13 von den Tragstangen 15 kontrolliert ist, wird ein Schein zwischen der
unteren Zuführungsrolle 29 und der Lauffläche 13 erfaßt und in Längsrichtung
in die nachstehend zu beschreibende, die Zählvorrichtung aufweisende Abteilung bewegt.
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Der als Platte ausgebildete Zufuhr-Stoppteil 18 ist in seiner
Mitte an einer quer verlaufenden Stange 34
angebracht, die sich mt jedem ihrer
Enden durch in Längsrichtung verlaufende Schlitze 35 des vorderen und rückwärtigen
Gestelles 10 und 11 erstreckt (s. insbesondere F i g. 6 und 7). An
die Enden der Stange 34, die aus den Gestellen 10, 11 nach außen vorragen,
ist jeweils ein Stopphebel 36 angelenkt, der mit seinem anderen Ende an einer durchgehenden
Stange 37 angebracht ist. Die Stange 37 ist in den Gestellen 10, 11 gelagert.
An einem Ende der Stange 37
ist ein Spulenhebe138 befestigt, der andererseits
an dem Kolben einer die Zuführung oder den Transport der Scheine stoppenden Magnetspule
(Solenoid) 39
angebracht ist. Ferner sind Führungsstangen 40 vorgesehen,
die von jedem der vorstehenden Enden der Stoppstange 34 getragen werden und
gleitbar in öffnungen von Führungsgabeln 41 angeordnet sind, die sich an
den Gestellen 10, 11 befinden. Eine Spiralzugfeder 42 ist zwischen einem
Bügel 41 und dem Hebel 38 angebracht. Die Feder 42 ist bestrebt, das
Kolbenende des Hebels 38 nach oben zu drücken. An der durchgehenden Stange
37 sind Bügel 43 für das Auslösen der Zulaufbahn befestigt. Die Bügel
43 drehen sich mit der Stange 37 und drücken jeweils gegen eine Mutter
44, die auf einen Bolzen 45 geschraubt ist,
der sich
an der Unterseite der Zuführungsbahn 13 befindet (s. F i g. 7).
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Falls die Magnetspule 39 nicht erregt ist, hält die Feder 42 das Kolbenende
des Spulenhebels 38 hoch und erlaubt somit der Zuführungs-Stoppplatte 18, unter
der Wirkung der federbelasteten Folgeeinrichtung 19 die Stellung »Zufuhrbereitschaft«
einzunehmen. In dieser Lage der Platte 18 ragen die Rollen 28
und 29
durch deren Ausschnitte 32 hindurch und greifen an dem äußersten Schein des Stapels
an. Außerdem ist die Lage der Stange 37 derart, daß die Bügel 43 außer Eingriff
mit den Muttern 44 sind und die einseitig unter Federdruck stehende Laufbahn 13
ihre obere Lage einnimmt, in welcher das gebogene Ende 33 der Platte 13 im Eingriff
bzw. in Kontakt mit der unteren Zuführungsrolle 29 ist.
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Sofern die Magnetspule 39 erregt ist, bewirkt die sich hieraus ergebende
Bewegung des Hebels 38 eine Drehung der Stange 37. Damit wird der Stopphebel 36
derart bewegt, daß die Stange 34 in Längsrichtung nach links verschoben wird (s.
F i g. 7). Hierdurch wird die Platte 18 in Längsrichtung in eine Stoppstellung bewegt,
in welcher der Geldscheinstapel eine gewisse Distanz von den Rollen 28, 29 besitzt,
so daß die Rollen die Scheine nicht mehr erfassen können. Zur weiteren Unterbrechung
der Zufuhr wird das abgebogene Ende 33 der Laufbahn 13 von der unteren Rolle 29
wegbewegt. Dies erfolgt dadurch, daß bei Erregung der Magnetspule 39 sich auch die
Stange 37 dreht, womit die Bügel 43 an den Muttern 44 angreifen und
dabei das gebogene Ende 33 der Bahn 13 nach unten ziehen. Hierdurch ist die von
der unteren Rolle 29 und der Zuführungslaufbahn 13 gebildete »Zange« aufgehoben.
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Ein von den Rollen 28 und 29 aus dem Aufnahmefach abgezogener Geldschein
wird einer Zählabteilung oder -vorrichtung zugeführt, die im wesentlichen durch
die Gestelle 10 und 11 sowie eine mittlere Laufbahn 46 umgrenzt bzw. gebildet ist.
Der Schein trifft zunächst auf mehrere ihn erfassende Förderrollen 47, die auf einer
angetriebenen und in den Gestellen 10, 11 gelagerten Welle 48 befestigt sind. In
der Mitte der Welle 48 ist die obere Rolle 49 von Doppelrollen fest angebracht,
die mit einer unteren Rolle 50 zusammenarbeitet. Die Rolle 50 ragt durch eine Öffnung
51 der mittleren Laufbahn 46 hindurch. Außerdem besitzt die Laufbahn 46 unterhalb
jeder Förderrolle 47 je eine Eindrückung 52. Die Umfangsflächen der Rollen 47 befinden
sich in oder in der Nähe der Ebene, die von der Oberfläche der Bahn 46 gebildet
ist. Ein zwischen den Rollen 47 und der Bahn 46 hindurchtretender Schein
wird somit in die Eindrückungen 52 gepreßt. Hierdurch wird der Schein zwischen den
Stellen, an denen er von den Rollen erfaßt ist, straff gespannt. Dieser Vorgang
ist in F i g. 8 dargestellt, in der sich ein Schein B unter den Rollen 47 befindet.
Mit dieser Konstruktion werden also die Scheine gleichmäßig durch die Rollen 47
geführt. Die Gefahr einer unerwünschten Querverlagerung, eines Zusammenballens oder
des Faltens des Scheines ist somit sehr vermindert. Außerdem wird der Schein hierdurch
über der CSffnung 51 der Bahn 46 gestrafft gehalten, so daß seine Dicke genau von
den Rollen 49 und 50 erfaßt werden kann. Es sei noch erwähnt, da.ß die Rollen 47
beim Transport der Scheine durch die Zählabteilung nicht bis auf die plane Oberfläche
der Laufbahn herabreichen. Damit kann eine entsprechende Abnutzung der Umfangsflächen
der Rollen 47 zugelassen werden, bevor eine Erneuerung nötig ist. Außerdem
ist es nicht erforderlich, daß die Rollen zur Welle 48 genau konzentrisch sind.
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Die untere Rolle 50 wird von einem Hebelarm 53 getragen, der mit seinem
anderen Ende an der Welle 54 angebracht ist. An bzw. zwischen den Gestellen 10,
11 ist eine Querplatte 55 befestigt. Sie trägt einen Teil 56, der ein Paar nach
oben gerichtete Abbiegungen besitzt, in denen die Welle 54 gelagert ist. Die Welle
54 ragt ferner durch das vordere Gestell 10 nach außen und trägt dort ein Ende eines
nach unten gerichteten Schaltarmes 57. Der Arm 57 trägt einen ersten Zählschalter
58 und einen Doppelschalter 59. Die Schalter befinden sich dabei an entgegengesetzten
Seiten und in der Nähe des unteren Endes des Armes 57. Jeder der Schalter 58 und
59 wird bevorzugt von einem Knopf 60 betätigt, wobei die Knöpfe von entsprechenden
Betätigungsschrauben 61 eingedrückt werden. Die Schrauben 61 sind in Querschenkel
eines etwa U-förmigen Bügels 62 eingeschraubt, der an dem Ende der Querplatte 55
angebracht ist. Der Bügel 62 trägt ferner Begrenzungsschrauben 63, die so eingestellt
werden, daß sie zur Anlage an den Arm 57 kommen und damit dessen Gesamtbewegung
begrenzen.
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Der Durchmesser der oberen Rolle 49 ist kleiner als der der Förderrollen
47, wobei sich die Umfangsfläche der Rolle 49 oberhalb der Ebene der Oberfläche
der Laufbahn 46 befindet. Die untere Rolle 50 ragt durch die Öffnung 51 hindurch,
wobei sich ihre Umfangsfläche oberhalb der Ebene der Oberfläche der Laufbahn 46
befindet und um einen geringen Betrag von der Rolle 49 entfernt ist. Die Begrenzungsschrauben
63 sind so eingestellt, daß zwischen der oberen und der unteren Rolle 49 bzw. 50
ein Abstand eingehalten wird, der geringer als die Dicke eines der zu zählenden
Geldscheine B ist. Die entsprechenden Betätigungsschrauben 61 des ersten Zählschalters
58 und des Schalters 59 sind genau eingestellt, und zwar derart, daß der Durchgang
eines einzelnen Geldscheines zwischen den Rollen 49 und 50 die untere Rolle 50 herabdrückt.
Damit schwenkt der Schalterarm 57 um einen Betrag, der ausreicht, um den Betätigungsknopf
des ersten Zählschalters 58 einzudrücken. Der Durchtritt von mehr als einem Schein
durch die Rollen 49 und 50 bewirkt, daß der Schaltarm 57 weiter ausschwenkt und
auch den Betätigungsknopf des Doppelschalters 59 eindrückt. Die Betätigungsknöpfe
60 stehen unter Federspannung und drücken normalerweise die untere Rolle 50 nach
oben in eine Lage, in der sie beim Durchtritt eines Scheines betätigt wird. Die
Rollen 49 und 50 arbeiten somit zusammen, um sowohl eine erste Zählung der durchtretenden
Scheine vorzunehmen, als auch das Vorhandensein von mehr als einem Schein festzustellen.
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Wie es nachstehend noch eingehender beschrieben wird, bewirkt das
Schließen des Schalters 59 die Erregung einer Doppelmagnetspule 64, deren Kolben
am freien Ende eines Auswerferarmes 65, diesen betätigend, angreift. Der Arm 65
ist am Ende einer Stange 66 befestigt, die in den seitlichen Gestellen 10, 11 gelagert
ist und eine bogenförmig verlaufende Auswerferplatte 67 trägt, die sich in einer
Öffnung 68 der mittleren Laufbahn 46 befindet. Die die Auswerfung bewirkenden Transportrollen
69 sind oberhalb der Platte 67 auf einer Welle 70 befestigt. Die Laufbahn 46 besitzt
in Verlängerung der Öffnung 68 Ausschnitte,
in welche die Rollen
69 eingreifen. Hiermit werden die gleichen bzw. ähnlichen Wirkungen erzielt, wie
bei der Verwendung der Eindrückungen 52
(s. F i g. 9 und 10).
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Wird die Magnetspule 64 entregt, so wird das mit dem Kolben verbundene
Ende des Auswerferarmes 65 auf Grund der Federkraft nach oben bewegt, wie es in
F i g. 4 dargestellt ist. Damit gelangt die Auswerferplatte 67 in ihre unter Lage,
in der sie an der mittleren Laufbahn 46 anliegt (s. F i g. 5). In dieser
Stellung wirkt die Auswerferplatte 67 wie ein Teil der Laufbahn 46, und die angetriebenen
Auswerferrollen 69 führen den Schein lediglich dem nächsten Teil der Geldzähleinrichtung
zu. Falls jedoch der Doppelschalter 59 geschlossen und somit die Magnetspule
64 erregt wird, hat dies ein Verschwenken des Armes 65 und damit ein Drehen
der Stange 66 zur Folge. Dies bringt die Auswerferplatte 67 in eine obere Stellung,
in der die Scheine in ein Fach 71 abgeleitet werden.
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Das Fach 71 ist etwa in Form eines Behälters ausgebildet, der
an den Gestellen 10, 11 durch Stifte 72 lösbar befestigt ist, wobei die Stifte 72
in Schlitze 73, der Seitenwände des Behälters 71 eingreifen. Die Vorderseite
des Behälters 71 besitzt einen nach unten gerichteten gebogenen Teil 74, der mit
mehreren öffnungen versehen ist, die zur Aufnahme der Umfangsflächen der Auswerferrollen
69 dienen. Sofern sich die Auswerferplatte 67 in ihrer oberen Lage befindet (F i
g. 10), werden die Scheine B von den Auswerferrollen 69 nach oben zu dem
gebogenen Teil 74 des Behälters hintransportiert und somit in dem Behälter
71 abgelegt. Der Behälter 71 besitzt eine Öffnung für die Entnahme
der angesammelten Scheine.
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Ein einzelner Schein, der diesen Abschnitt der Zähleinrichtung passiert,
ohne ausgeworfen zu werden, wird dann einer Hebe- oder Fördervorrichtung zugeführt,
die den Schein nach oben transportiert und in einem Ausgabefach ablegt. Diese Hebevorrichtung
besitzt zunächst eine untere, angetriebene Welle 76, die in den Gestellen 10, 11
gelagert ist. Auf der Welle 76 ist nahe deren Enden ein Paar unterer Förderrollen
77 befestigt. In der Mitte der Welle 76 befindet sich eine Zählwalze 78,
die mit zwei Radteilen versehen ist. Auf einer freilaufenden Welle 80 sind zwei
Zwischen- oder Freilaufrollen 79 befestigt. Die Welle 80 ist mit jedem ihrer
Enden in Bügeln 81 gelagert, die Vorsprünge des vorderen und hinteren Gestelles
10 bzw. 11 bilden. Eine obere angetriebene Welle 83
ist mit
ihren Enden unterhalb der Welle 80 in den Gestellen 10, 11 gelagert und trägt
mehrere obere Rollen 84. Mehrere endlose Riemen 82 sind über die Rollen 77, 79,
die Zählwalze 78 und die oberen Rollen 84 gelegt. Die Riemen 82 bewegen
somit die Scheine von der bogenförmigen Abbiegung der Laufbahn 46 her nach oben,
wobei diese Riemen in der Höhe des Ausgabefaches etwa senkrecht verlaufen (s. F
i g. 5).
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Die Scheine werden also von den Riemen 82 in das Ausgabefach gebracht,
das vom vorderen und hinteren Gestell 10, 11 und einer Ausgabe-Laufbahn 85 umgeben
bzw. begrenzt ist. Die Scheine werden von mehreren Speichenrädern 86 in ihrer
Aufwärtsbewegung unterstützt und außerdem in einer von den Riemen 82 wegführenden
Längsrichtung bewegt. Die Speichenräder 86 sind auf einer angetriebenen und in den
Gestellen 10, 11 gelagerten Welle 87 befestigt. Ihre Speichen ragen durch Schlitze
des Endes der Ausgabebahn 85 und greifen die untere Kante der Scheine, um sie, wie
beschrieben, nach oben und außen zu bewegen. Ein weiterer Folgeteil in Form einer
Platte 88 staut den Stapel der abgelegten Scheine. Die Platte 88 ist so angeordnet,
daß sie in Richtung zu der vorstehend beschriebenen Förderanordnung hin gedrückt
wird. Die dazu vorgesehenen Mittel sind identisch mit denen, die zur Betätigung
der Folgeplatte 19 dienen. Außerdem ist noch an dem vorderen Gestell 10 ein
dem Stapel folgender Mikroschalter 89 befestigt (s. F i g. 2). Dieser Schalter
besitzt einen Schaltarm 90, der von einem Bügel 91
ergriffen werden
kann. Der Bügel 91 ist an dem Glied 21 angebracht, das sich in der
Nähe des vorderen Gestelles 10 befindet. Der Mikroschalter 89 ist
geschlossen, wenn sich der Folgeteil 88 für die Aufnahme der abgelegten Scheine
in seiner innersten Lage (innere Ausgangsstellung) befindet.
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Ein zweiter Zählschalter 92 ist an einem Schaltarm
93 befestigt, der von einer Welle 94 herunterragt. Die Welle 94 wird
von Bügeln getragen, die an den Gestellen 10, 11 befestigt sind. Die Welle
94 trägt ferner einen Hebelarm 95, der seinerseits Träger einer zweiten Zählrolle
96 ist. Die Rolle 96 ragt durch eine Öffnung der Laufbahn 46 hindurch
und arbeitet mit der zum Zählen der Scheine dienenden Walze 78 zusammen.
Am Gestell 10 ist ein Paar von nach außen gebogenen Teilen befestigt, die
eine Schalter-Betätigungsschraube 98 und ein Paar von Begrenzungsschrauben
99 tragen. Die Einstellung der Schrauben 98 und 99 ist so gewählt,
daß der zweite Zählschalter betätigt wird, wenn ein Schein zwischen den Rollen
96 und 78 hindurchläuft. Außerdem sorgt die Knopfbetätigung des Schalters
92 dafür, daß die Rolle 96 entsprechend in ihre obere Lage gedrückt wird.
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Das Vorhandensein von Scheinen in dem Ausgabefach wird durch einen
Ausgabe-Feststell-Mikroschalter 100 registriert, der von einem Hebelarm
101 betätigt wird. Der Arm 101 ist an seinem einen Ende drehbar gelagert
und besitzt einen Finger 102, der durch eine entsprechende Öffnung der Laufbahn
85 hindurchragt, so daß er dort von den Scheinen ergriffen und niedergedrückt wird,
d. h. den Schalter 100
schließt.
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Die angetriebenen Wellen der Zähleinrichtung erhalten ihre Kraft von
einem Elektromotor 183, der von der Grundplatte 12 getragen wird und
mit seiner Abgabewelle 184 durch eine Öffnung des rückwärtigen Gestelles
11 ragt. Ein Treibriemen verbindet die Abgabewelle 184 mit der Welle 87,
welche die Speichenräder 86 trägt. Die übrigen angetriebenen Wellen erhalten ihre
Kraft von der Welle 87 durch ineinandergreifende Zahnräder. Die Zahnradanordnungen
sind so gewählt, daß sich die Antriebsgeschwindigkeit der Wellen von der Ausgabeseite
zur Eingabeseite hin fortlaufend verringert. Wie F i g. 3 zeigt, treibt die auf
den Wellen 87 und 76 angebrachte Zahnradanordnung die Welle 76, welche
die Förderrollen 77 trägt, mit einer Geschwindigkeit, die der Welle 87 entspricht.
Die Welle 70, welche die Auswerfrollen 69 trägt, wird von der Welle 76 her
über ein zwischengeschaltetes, freilaufendes Zahnrad angetrieben, das eine erste
Geschwindigkeitsreduzierung bewirkt; die Welle 48, welche die Förderrollen
47
trägt, wird von der Welle 70 her über ein zwischengeschaltetes, freilaufendes
Zahnrad getrieben, das eine zweite Reduzierung der Geschwindigkeit bewirkt; die
Welle 31, welche die unteren Zuführungsrollen 29
trägt, wird von
der Welle 48 her über ein zwischengeschaltetes, freilaufendes Zahnrad getrieben,
das eine dritte Reduzierung der Geschwindigkeit zur Folge hat. Letztlich wird die
die oberen Rollen 28 tragende Welle 30 von der Welle 31 her über ein
zwischengeschaltetes, freilaufendes Zahnrad getrieben, das eine weitere Geschwindigkeitseduzierung
zur Folge hat.
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Betrachtet man nun die verschiedenen Geschwindigkeiten von der Eingangsseite
vier Einrichtung her, so ergibt sich, daß die unteren Zuführungsrollen 29 mit einer
schnelleren Geschwindigkeit als die oberen Zuführungsrollen 28 angetrieben sind.
Dies gewährleistet, daß der äußerste Schein unter den unteren Rollen 29 ausgestoßen
wird, da die oberen Rollen 28 ihn nicht in die unteren Rollen hineinklemmen oder
-drücken können. Die oberen Rollen 28 halten ferner den nachfolgenden Schein so
lauge zurück, bis der äußerste Schein die unteren Rollen 29 freigegeben hat.
Da die Förderrollen 47 mit einer höheren Geschwindigkeit als die Rollen
29 getrieben werden und die Auswerferrollen 69 wiederum eine etwas größere
Geschwindigkeit besitzen, sind also die jeweils nachfolgenden Rollen bestrebt, den
Schein von den vorhergehenden Rollen wegzuziehen. Damit wird vermieden, daß die
Scheine in der Einrichtung zusammengeschoben oder -gepreßt werden. Dies trifft ebenfalls
auf die Heberollen zu, da diese mit einer größeren Geschwindigkeit als die Auswerfrollen
69 umlaufen. Die Zunahme der Geschwindigkeit der Scheine beim Durchgang durch die
Einrichtung gewährleistet außerdem, daß sich die Scheine nicht überlappen. Sie besitzen
somit ferner einen hinreichenden Abstand voneinander. Dieser Abstand erlaubt es
den Schaltern, jeweils zwischen den von den durchlaufenden Scheinen bewirkten Betätigungen
wieder in ihre Normallage zurückzukehren.
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Die Umfangsflächen der Rollen 28, 29, 47 und 69 bestehen aus einem
Material mit einem hohen Reibungskoeffizienten und einer sehr großen Verschleißfestigkeit.
Es hat sich gezeigt, daß z. B. Polyurethan in dieser Hinsicht sehr gute Eigenschaften
besitzt. Die Umfangsflächen der Rollen 28 und 29 sind mit Querschlitzen versehen.
Hierdurch ist eine bessere Freigabe der ablaufenden Kanten der Scheine als bei durchgehend
glatten Rollen möglich, wobei der Abstand zwischen den die Zählvorrichtung passierenden
Scheinen gesichert ist.
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Wie es nachstehend noch im einzelnen zu beschreiben ist, wird die
Zahl der die zweite Zählrolle passierenden Scheine an einem Gesamtzählwerk 103 registriert,
das an der Frontdeckplatte des Gerätes angebracht ist. Die Einrichtung besitzt ferner
Mittel zur automatischen Zählung eines Postens von Scheinen einer vorbestimmten
Menge, die je nach Wunsch gewählt werden kann. So kann die Bedienungsperson einen
Zähl-Wahlschalter 104, der sich ebenfalls in der Frontdeckplatte befindet, entsprechend
einstellen. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel können Posten von 5, 10, 20, 25,
30, 40, 50, 60, 100, 200 und 300 Scheinen abgezählt werden. Außerdem ist eine kontinuierliche
Zählung möglich. Der Betrag innerhalb jedes vorgewählten Stapels wird von einem
Stapelzählwerk 15 angezeigt. Mittels der Ein- und Ausschaltknöpfe 106, 107
werden entsprechende Schalter betätigt. Außerdem ist ein Druckknopf für einen Löschschalter
108 vorgesehen, mit dem die Löschung des Gesamtzählwerkes 103 vorgenommen
wird. In der Frontdeckplatte befindet sich ferner die Betätigung für einen Start-Zählschalter
109.
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F i g. 11 zeigt den entsprechenden elektrischen Stromkreis einschließlich
der vorstehend genannten Zählmittel und der anderen Steuer- bzw. Regelorgane der
Einrichtung. Soweit es nicht anders beschrieben ist, sind diese Teile zwischen der
Frontabdeckung und dem vorderen Gestell 10 angeordnet. Die elektrische Energie wird
von einer Wechselstromquelle über ein Paar Eingangsleitungen 110 und 111 zugeführt.
Der normalerweise geschlossene »AUS«-Schalter 107 und der erste Schaltabschnitt
bzw. Kontaktsatz des doppelstufigen »EIN«-Schalters 106 sind parallel zu
den Eingangsleitungen 110 und 111 in Reihe mit dem Motor 183 geschaltet,
wobei ein Schließen des normalerweise offenen »EIN«-Schalters 106 dem Motor 183
Strom zuführt. Die Spule eines ersten Relais 112 ist ebenfalls zwischen die Eingangsleitungen
110 und 111 geschaltet, so daß mit dem Schließen des Schalters 106 diesem Relais
112 Strom zugeführt wird.
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Eine Leitung 113 führt von der offenen Seite der Eingangsleitung 110
zur Anode eines ersten Gleichrichters 114, während die Kathode des Gleichrichters
114 an eine Leitung 115 angeschlossen ist. Ein Paar parallel zueinander geschalteter
Kondensatoren 116 ist zwischen die Eingangsleitung 111 und die Leitung 115 geschaltet,
wodurch dem Stromkreis ein gesiebter Gleichstrom zugeführt wird. Demnach werden
die übrigen noch zu beschreibenden Elemente des Stromkreises sämtlich mit Gleichstrom
gespeist. Nur der Motor 183 und das erste Relais 112 werden durch Wechselstrom betätigt.
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Das erste Relais 112 besitzt einen normalerweise offenen Relaisschalter
117, der parallel zu dem ersten Kontaktsatz oder Schaltabschnitt des normalerweise
offenen »EIN«-Schalters 106 angeordnet ist. Ein Schließen des Schalters 106 erregt
somit das erste Relais 112 und hat hierdurch ein Schließen des Relaisschalters 117
zur Folge, der nunmehr einen Stromzufluß zum Gleichrichter 114 auch dann
aufrechterhält, wenn der »EIN,<-Schalter 106 wieder in seine normale offene
Lage zurückgekehrt ist.
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An die Leitung 115 ist eine Leitung 118 angeschlossen,
um den Gleichstrom der einen Seite des normalerweise offenen zweiten Zählschalters
92 zuzuführen, der oben bereits beschrieben wurde. Falls der zweite Zählschalter
92 geschlossen wird, leitet er den Gleichstrom dem Gesamtzählwerk 103 und dem Stapelzählwerk
105 zu, die beide außerdem mit der Eingangsleitung 111 verbunden sind. Der normalerweise
offene erste Zählschalter 58 ist über eine Leitung 119 an die Leitung 118 angeschlossen.
Wird der erste Zählschalter 58 geschlossen, so verbindet er die Leitung 119 mit
dem Doppelschalter 59. Sofern der erste Zählschalter 58 geschlossen ist, schließt
der Schalter 59 in seiner Normalstellung die Gleichstromquelle an eine Leitung 120
an, während er nach seiner Betätigung die andere Stellung einnimmt, in der er die
Gleichstromquelle mit der Magnetspule 64 verbindet.
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Der mittels Druckknopf betätigte Löschschalter 108 hat zwei normalerweise
offene Schaltabschnitte. Der erste Abschnitt verbindet beim Schließen die Leitung
115 mit einer Leitung 121, die an einer Seite der die Zufuhr stoppenden Magnetspule
39 angeschlossen ist. Die andere Seite dieser Magnetspule ist mit der Eingangsleitung
111 verbunden. Der zweite normalerweise offene Abschnitt oder Kontaktsatz des Löschschalters
108 verbindet in der Schließlage die
Leitung 115 mit einer
Seite einer Rückstellspule 122
des Gesamtzählwerkes 103, während die andere
Seite der Rückstellspule 122 mit der Eingangsleitung 111
verbunden
ist. Eine Leitung 181 verbindet die Leitung 120 mit einer Seite des normalerweise
offenen zweiten Abschnittes des »EIN«-Schalters 106, während die andere Seite
dieses Abschnittes über eine Leitung 182 mit der Leitung 115 verbunden
ist.
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Der Start-Zählschalter 109 ist ebenfalls als Zweifach- oder Doppelschalter
mit zwei Schaltabschnitten ausgebildet. Der eine normalerweise geschlossene Abschnitt
des Schalters 109 verbindet die Leitung 115
mit einer Leitung
123, die zu einer Seite der Spule eines zweiten Relais 124 führt. Die zweite
Seite der Spule des zweiten Relais 124 ist über eine Leitung 125 mit
dem normalerweise geschlossenen Mikroschalter 100 verbunden, der wiederum
den Kontakt mit dem Folgeschalter 89 herstellt. Sofern der Schalter 100 geschlossen
ist, bewirkt das Schließen des Folgeschalters 89 den Schluß des Stromkreises
und damit die Erregung der Spule des zweiten Relais 124.
Dieses Relais besitzt
einen ersten Relaisschalter 126,
der parallel bzw. beiderseits des normalerweise
geschlossenen Schaltabschnittes des Schalters 109 angeschlossen ist und somit
für das zweite Relais 124 einen Haltestromkreis bildet.
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Die Spule eines dritten Relais 127 ist mit einer Seite an die
Eingangsleitung 111 angeschlossen und mit ihrer anderen Seite über einen Widerstand
128 und eine Leitung 129 mit der einen Seite des normalerweise offenen
ersten Schaltabschnittes des Schalters 109 verbunden. Die andere Seite des
ersten Schaltabschnittes des Schalters 109 ist mit einem normalerweise offenen
zweiten Relaisschalter 130 des zweiten Relais 124 verbunden. Dem dritten
Relais 127 ist ein Kondensator 131 parallel geschaltet. Die zweite
Seite des zweiten Relaisschalters 130 des Relais 124 ist an eine Leitung 132 angeschlossen,
während ein erster Relaisschalter 133 des dritten Relais 127 ebenfalls
mit der Leitung 132 verbunden ist. Eine Rückstellspule 134 des Stapelzählwerkes
105 ist mit einer Seite an die Eingangsleitung 111 und mit der anderen Seite über
eine Leitung 135 mit der Leitung 129 verbunden. Ferner führt von der
Leitung 135 eine Leitung 136 zu der anderen Seite des Relaisschalters
133
des dritten Relais 127.
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Die Spule eines vierten Relais 137 ist an einer Seite mit der Eingangsleitung
111 und an ihrer anderen Seite über einen normalerweise geschlossenen Relaischalter
138 des dritten Relais 127 mit einem Pol eines zwei Schaltstellungen
besitzenden Relaisschalters 139 des vierten Relais 137 verbunden. In der Normalstellung
schaltet der Relaisschalter 139 ein rotes Licht 140 zwischen die Leitungen
115 und 111; während der Schalter 139 nach seiner Betätigung die Spule
des vierten Relais 137 zwischen die Leitungen 115 und 111 schaltet, sofern
der Relaisschalter 138 des dritten Relais 127 in seiner normalen, geschlossenen
Stellung ist. Eine Leitung 141 ist zwischen den Relaisschaltern
138, 139 und der Leitung 121 vorgesehen, welche zu der Magnetspule
39 führt.
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Der Zähl-Wahlschalter 104 besitzt drei Stufen oder Ebenen. Davon ist
jede mit einem Schaltarm und einer entsprechenden Anzahl von Kontakten versehen,
wobei die Schaltarme zugleich miteinander verschwenkt werden. Der Schaltarm der
ersten Stufe 142 ist über eine Leitung 143 mit der Kathode eines zweiten
Gleichrichters 144 verbunden, dessen Anode an die Leitung 120 angeschlossen
ist. Diese erste Stufe 142 hat ebenso wie alle weiteren Stufen des Zähl-Wahlschalters
104 zwölf Kontakte entsprechend jedem der einstellbaren Beträge, in denen die Stapel
hier gezählt werden können. Dabei ist eine kontinuierliche bzw. fortlaufende Zählung
ebenfalls möglich. Die die Stapel zählenden Kontakte der ersten Stufe
142
sind in Reihe geschaltet und durch eine Leitung 145
mit einem Kontaktarmsatz
146 einer Fortschaltanordnung, wie eines einzelnen Stufen-Fortschaltrelais,
verbunden. Die Fortschaltanordnung ist von der bekannten Bauart, bei welcher der
Kontaktarmsatz 146 über mehrere Kontakte hinwegstreift. Die Kontaktarmanordnung
146 wird dabei fortgeschaltet, nachdem eine Magnetspule (Solenoid)
147 der Fortschaltanordnung erregt wurde. Diese Spule 147 ist an einer Seite
über eine Leitung 148 mit den in Reihe geschalteten Kontakten der ersten
Stufe 142 des Schalters 104 verbunden und an ihrer anderen Seite an
die Eingar:gsleitung 111 angeschlossen. Der Fortschalter hat zehn feste Kontakte,
entsprechend der Menge der Scheine von 1 bis 10. Die der vierten Stufe des Kontaktarmsatzes
146 entsprechenden Kontakte des Fortschalters sind durch Leitungen 149 und
150 mit den Kontakten »5« und »25« der zweiten Ebene oder Stufe 151 des Schalters
104 verbunden. Mit Ausnahme der Kontakte »5« und »25« sind die Kontakte dieser
Stufe 151 miteinander in Reihe geschaltet und durch eine Leitung
152 an den Kontakt des Fortschalters angeschlossen, welcher der neunten Stufe
des Kontaktarmsatzes 146 entspricht. Dieser neunte Kontakt des Fortschalters
ist ferner über eine Leitung 153 mit der einen Seite einer Spule 154 einer
zweiten Fortschaltanordnung, z. B. Fortschaltrelais, verbunden. Die zweite Seite
der Spule 154 ist an die Eingangsleitung 111 angeschlossen.
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Die zweite Fortschaltanordnung besitzt drei Stufen oder Ebenen, die
jeweils von einem Kontaktarmsatz überstrichen werden. Diese Kontaktarmanordnungen
der drei Stufen besitzen einzelne Arme, die mechanisch jeweils um 120° phasenverschoben
sind. Jede Stufe besitzt auch hier zehn Kontakte, entsprechend der Anzahl der Scheine,
die als Vielfaches von Zehn, gerechnet von 1 bis 10, zu zählen sind. Der Kontaktarm
der zweiten Stufe 151 des Zähl-Wahlschalters 104 ist an eine Leitung 155
angeschlossen, welche die Kontaktarme 156, 157 und 158 der ersten
bis dritten Stufe 159, 160 und 161 des zweiten Fortschalters miteinander
verbindet. Der erste Kontakt der ersten Stufe 159 des zweiten Fortschaltera ist
mit dem Kontakt »20« der dritten Stufe 162 des Schalters 104
verbunden.
Außerdem bestehen zwischen den Kontakten der Stufe 159 und denen der Stufe
162 die nachstehenden Verbindungen: Zweiter Kontakt von 159 verbunden mit
»25« und »30« von 162,
dritter Kontakt von 159
verbunden mit »40« von
162, vierter Kontakt von 159
verbunden mit »50« von 162,
fünfter Kontakt
von 159 verbunden mit »60« von 162, neunter Kontakt von 159 verbunden mit »100«
von 162.
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Die Kontakte »5« und »10« der dritten Stufe 162
des Schalters
104 sind durch eine Leitung 163 an die
Kontaktarmanordnung
156 der ersten Stufe 159 des zweiten Fortschalters angeschlossen.
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Eine Leitung 164 verbindet den Kontakt »200« der dritten Stufe 162
mit dem neunten Kontakt der zweiten Stufe 160 des zweiten Fortschalters, während
eine Leitung 166 den Kontakt »300« der dritten Stufe 162 mit dem neunten Kontakt
der dritten Stufe 161 des zweiten Fortschalters verbindet. Der Kontaktarm der dritten
Stufe 162 des Schalters 104 ist über eine Leitung 170 mit der Anode eines dritten
Gleichrichters 171 verbunden, dessen Kathode an die Verbindung der Leitungen 121
und 141 angeschlossen ist.
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In bekannter Weise besitzt jede dieser Fortschaltanordnungen einen
Selbstunterbrecher-Schaltkontakt und einen Arbeits-Schaltkontakt. Die Selbstunterbrecher-Kontaktanordnung
172 des ersten Fortschalters ist mit ihrem beweglichen Arm an die Leitung 148 angeschlossen,
während ihr fester Arm über eine Leitung 173 mit einem der beiden festen Arme der
Arbeitskontaktanordnung 174 der ersten Fortschaltanordnung verbunden ist. Der bewegliche
Arm der Arbeitskontaktanordnung 174 ist über eine Leitung 175 an die eine
Seite eines normalerweise offenen Relaisschalters 176 des vierten Relais 137 angeschlossen,
während die zweite Seite des Relaisschalters 176 mit der Leitung 115 verbunden ist.
Der zweite feste Kontakt der Arbeitskontaktanordnung 174 ist über die Leitung 177
mit dem beweglichen Arm einer Arbeitskontaktanordnung 178 der zweiten Fortschaltanordnung
verbunden. Einer der festen Kontakte der Arbeitskontaktanordnung 178 ist mit der
Leitung 132 verbunden, während der zweite feste Kontakt über eine Leitung 179 an
den festen Kontakt einer Selbstunterbrecher-Kontaktanordnung 180 der zweiten Fortschaltanordnung
angeschlossen ist. Der bewegliche Arm der Kontaktanordnung 180 ist an die Leitung
153 angeschlossen.
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Die Arbeitsweise dieser Geldzähleinrichtung ist wie folgt: Mit dem
Niederdrücken des Knopfes des »EIN«-Schalters 106 wird der Motor 183 über den ersten
Schaltabschnitt des Schalters 106 unter Strom gesetzt, so daß er die Rollen bzw.
Walzen für die Durchführung der Scheine durch die Geldzähleinrichtung antreibt.
Wie es ersichtlich sein wird, ist dieZufuhr von Scheinen jedoch so lange nicht möglich,
bis von der Bedienungsperson ein weiterer Eingriff vorgenommen ist. Das Schließen
des »EIN«-Schalters 106 erregt ferner die Spule des ersten Relais 112, womit deren
Relaissehalter 117 geschlossen wird, so daß ein Wechselstromkreis für die Erregung
des Relais 112
und die Stromzufuhr zum Motor 183 beschaffen ist. Der Schalter
106 kann danach wieder losgelassen werden. Zugleich mit der Erregung des Relais
112,
bzw. der Stromzufuhr zum Motor 183 wird die die Zuführung stoppende Magnetspule
39 mittels eines Stromkreises erregt, der vom zweiten Schaltabschnitt des »EIN«-Schalters
106 geschlossen wird. Mit der Erregung der Spule 39 wird die Zufuhr-Stoppplatte
18 in Richtung auf den Stapel von Geldscheinen hin geschoben. Gleichzeitig wird
die Zufuhr-Laufbahn 13 von der unteren Zuführungsrolle 29 wegbewegt. Somit können
die Zuführungs- bzw. Transportrollen 28 und 29 nicht mehr den jeweils äußersten
Schein vom Stapel entnehmen. Das Schließen des zweiten Abschnittes des »EIN«-Schalters
106 schließt ferner einen Stromkreis für die Erregung des vierten Relais 137.
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Die Leitungsführung geht von der Leitung 115 durch den zweiten Abschnitt
des Schalters 106, die Leitungen 181, 121, 141; ferner über den normalerweise
geschlossenen Relaisschalter 138 des dritten Relais 131 und die Spule des vierten
Relais 137 zu der Eingangsleitung 111. Die Erregung des vierten Relais 137
bewegt dessen Relaisschalter 139 in seine andere Stellung, so daß ein Stromweg für
eine ständige Erregung der Spule des vierten Relais 137 geschaffen ist, nachdem
der »EIN«-Schalter 106 wieder geöffnet wurde.
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Der Relaisschalter 176 des vierten Relais 137 ist damit ebenfalls
geschlossen und leitet den Umlauf der beiden Folgeschaltanordnungen in ihre Ausgangsstellungen
ein. Im einzelnen wird somit über die Magnetspule 147 der ersten Folgeschaltanordnung
ein Stromkreis geschlossen, wodurch diese erregt wird. Der Stromkreis führt von
der Leitung 115
durch den nun geschlossenen Relaisschalter 176, die Leitung
175, den beweglichen Arm der Arbeitskontaktanordnung 174, die Leitung
173, die Selbstunterbrecher-Kontaktanordnung 172 und die Magnetspule 147
zu der Eingangsleitung 111. Die Spule 147 ist hierdurch erregt, womit die Selbstunterbreche-Kontaktanordnung
172 und damit die Stromzuführung zu der Spule 147 geöffnet wird. Gleichzeitig führt
die Kontaktarmanordnung 146 einen Schritt durch. Sobald die Spule 147 entregt wurde,
kehrt die Selbstunterbrecher-Kontaktanordnung in ihre normale geschlossene Lage
zurück, wodurch die Spule 147 wieder erregt wird.
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Somit schaltet die erste Folgeschaltanordnung weiter, bis sie einen
Kontaktarm auf einen Null-Kontakt gebracht hat. Damit wird, wie es an sich bekannt
ist, die Arbeitskontaktanordnung 174 in ihre andere Lage verrückt, in der die Stromzuführung
zu der Magnetspule 147 geöffnet und eine Stromzuführung zu der Magnetspule 154 der
zweiten Folgeschaltanordnung hergestellt ist. Zu dem letztgenannten Stromkreis gehören
die Arbeitskontaktanordnung 174 der ersten Folgeschaltanordnung, die Leitung 177,
die Arbeitskontaktanordnung 178 der zweiten Folgeschaltanordnung und die Selbstunterbrecher-Kontaktanordnung
180 der zweiten Folgeschaltanordnung.
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Die Magnetspule 154 der zweiten Fortschaltanordnung wird von ihrer
Selbstunterbrecher-Kontaktanordnung 180 ständig so lange erregt und wieder entregt,
bis die zweite Fortschaltanordnung ihren Umlauf beendet hat. Die zweite Fortschaltanordnung
ist insofern abgeändert, als sie ein Verrücken oder Verlagern der Arbeitskontaktanordnung
bewirkt, nachdem die Kontaktarmanordnung 360° durchlaufen hat (anstatt 120°). Sofern
die Kontaktarme der zweiten Fortschaltanordnung ihr Fortschalten durch 360° beendet
haben, wird die Arbeitskontaktanordnung 178 in die andere Lage verschoben; in welcher
die Leitung 132 über den Relaisschalter 176 und die Arbeitskontaktanordnungen 174
und 178 mit der Eingangsleitung 115 verbunden ist.
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Während die Fortschaltanordnung ihren Umlauf durchführt, wird gleichzeitig
die Spule des zweiten Relais 124 erregt, vorausgesetzt, daß zwei Bedingungen erfüllt
sind. Der Stromkreis für die Erregung der Spule des zweiten Relais 124 führt von
der Leitung 115 durch den normalerweise geschlossenen zweiten Schaltabschnitt
des Start-Zählschalters 109, die Leitung 123, die Spule des Relais 124, die Leitung
125 und die Mikroschalter 100 und 89 zu der Eingangsleitung 111. Aber nur für den
Fall, daß sich
in der Ausgabekammer keine Geldscheine befinden und
sich ferner der Folgeteil 88 in einer Lage befinddet, in der es ausgegebene
Scheine aufnehmen kann, sind die Schalter 100 und 89 beide geschlossen, und das
zweite Relais 124 wird erregt. Die Magnetspule 39 bleibt so lange erregt und verhindert
den Fluß von Scheinen, bis das zweite Relais 124 erregt ist. Hierzu führt
der entsprechende Stromkreis von der Leitung 115 durch den geschlossenen Relaisschalter
139 des vierten Relais 137, die Leitung 141, die Leitung 121 und die Magnetspule
39 zu der Eingangsleitung 111. Um den Erregerstromkreis der Spule
39 zu öffnen und damit die Durchführung der Scheine durch die Geldzähleinrichtung
zu gestatten, muß das vierte Relais 137 entregt werden und seinem Relaisschalter
139 die Rückkehr in die normale, offene Lage gestatten. Dies wird durch Niederdrücken
des Start-Zählschalters 109 bewerkstelligt.
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Es sei angenommen, daß das Aufgabefach keine Scheine aufweist und
sich die Folgeplatte 88 in einer Lage befindet, in der sie abgegebene Scheine aufnehmen
kann. In diesem Fall wird das zweite Relais 124
erregt und somit den normalerweise
offenen Relaisschalter 126 schließen. Nachdem der Start-Zählschalter 109
niedergedrückt wurde, ist somit ein Haltestromkreis für eine ständige Erregung des
zweiten Relais 124 gebildet. Die Erregung des zweiten Relais 124 bewirkt
ferner ein Schließen des normalerweise offenen Relaisschalters 130 und damit
eine Verbindung der Leitung 132 mit einer Seite des normalerweise offenen ersten
Schaltabschnittes des Start-Zählschalters 109. Wie vorstehend beschrieben, wird
die Leitung 132 mit der Leitung 115 verbunden, nachdem die Fortschaltanordnungen
ihren Umlauf durchgeführt haben.
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Der Zähl-Wahlschalter 104 sei nun so eingestellt, daß ein fortlaufendes
Zählen erfolgen soll (Stellung »C« gemäß F i g.1 und 11). Unter diesen Umständen
kommen die Folgeschaltanordnungen nicht zur Verwendung bzw. zum Einsatz. Zu Beginn
des Zählvorganges wird der Start-Zählschalter 109 gedrückt. Damit ist sein
normalerweise offener erster Schaltabschnitt geschlossen und ein Stromkreis geschaffen,
der die Spule des dritten Relais 127 erregt. Der Stromkreis führt von der Leitung
115 durch den geschlossenen Relaisschalter 176, die Arbeitskontaktanordnungen
174 und 178, die Leitung 132, den geschlossenen Relaisschalter
130 des zweiten Relais 124, den nun geschlossenen ersten Schaltabschnitt
des Start-Zählschalters 109, die Leitung 129, den Widerstand 128 und die
Spule des dritten Relais 127 zu der Eingangsleitung 111. Die Erregung
des dritten Relais 127 öffnet dessen normalerweise geschlossenen Relaisschalter
138 und entregt dabei das vierte Relais 137. Ferner wird damit die Stromzuführung
zu der Magnetspule 39 geöffnet, so daß die Scheine mit dem Durchgang durch die Zähleinrichtung
beginnen können. Die Erregung des dritten Relais 127 bewirkt ferner ein Schließen
seines normalerweise offenen Relaisschalters 133 und schafft somit einen Haltestromkreis
für dieses Relais 127, nachdem der Start-Zählschalter 109 wieder losgelassen
wurde. Das dritte Relais 127 bleibt jedoch nach der Entregung des vierten Relais
137 nur noch für eine kurze Zeit erregt, da die Entregung des Relais 137 den Relaisschalter
176 öffnet und damit die Stromzufuhr zu der Leitung 132
unterbricht, welche
ein Teil des Erregerstromkreises des dritten Relais 127 ist. Der Kondensator
131 hält das dritte Relais 127 noch für eine kurze Zeit erregt, nachdem dessen
Stromzufuhr unterbrochen wurde.
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Sobald bei diesem fortlaufenden Zählen jeder Schein unterhalb der
Förderrollen 47 hindurchgetreten ist, wird der erste Zählschalter 58 geschlossen.
Sollte auf Grund des Durchtrittes von zwei oder mehr Scheinen durch die Rollen
49, 50 der Doppelschalter 59 in seine andere Lage bewegt werden, so
wird die Doppelmagnetspule 64 mittels eines Stromkreises erregt, der von der Leitung
115 her durch die Leitungen 118 und 119, den ersten Zählschalter
58, den Doppelschalter 59 und die Wicklung der Magnetspule
64 zur Eingangsleitung 111 führt. Zusammenhängende Scheine werden,
wie vorstehend beschrieben, ausgeworfen. Nicht ausgeworfene bzw. nicht zurückgewiesene
Scheine passieren dann den zweiten Zählschalter 92. Mit dem Schließen dieses Schalters
werden die Gesamt- und Stapelzählwerke 103 bzw. 105 erregt und zeigen somit sichtbar
das Ergebnis der Zählung an.
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Für das Stoppen dieses fortlaufenden Zählvorganges wird der Löschschalter
108 gedrückt. Sein erster Schaltabschnitt bewirkt eine Stromzuführung zur
Magnetspule 39, deren Erregung die weitere Zuführung von Scheinen unterbricht. Der
zweite Schaltabschnitt des Schalters 108 erregt die Rückstellspule
122 des Gesamtzählwerkes 103, wodurch dieses auf die Anzeige Null zurückgebracht
wird. Wird danach für die Einleitung des nächsten Zählvorganges der Start-Zählschalter
109 gedrückt, so hat dies eine Erregung der Rückstellspule 134 des
Stapelzählwerkes 105 zur Folge, wodurch dessen Zählanzeige ebenfalls auf
Null zurückgebracht wird.
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Es sei nun angenommen, daß das Geld in Stapeln von je fünf Noten gezählt
werden soll. Der Zähl-Wahlschalter wird dazu in jeder Stufe auf den Kontakt »5«
eingestellt. Die Wirkungsweise der Einrichtung ist dann identisch mit dem vorstehend
beschriebenen Vorgang der fortlaufenden Zählung mit der Ausnahme, daß das Schließen
des ersten Zählschalters 58 die Fortschaltanordnungen in Tätigkeit bringt.
Sobald also der erste Schein eines Stapels von fünf Scheinen den ersten Zählschalter
58 schließt, wird ein Stromkreis gebildet, der die Magnetspule (Solenoid)
147 der ersten Fortschaltanordnung schließt. Dieser Stromkreis führt von
der Leitung 115
durch die Leitung 118 und 119, den geschlossenen
ersten Zählschalter 58, den Doppelschalter 59, die Leitung 120, den Gleichrichter
144, die Leitung 143,
die erste Schaltstufe 142 des Zähl-Wahlschalters
104,
die Leitung 148 und die Magnetspule (Solenoid) 147
der ersten
Fortschaltanordnung zu der Eingangsleitung 111. Nachdem der erste Schein
des Stapels von fünf Scheinen hindurchgetreten ist, öffnet der erste Zählschalter
58. Dies hat eine Entregung der Spule 147 der ersten Fortschaltanordnung
zur Folge, womit die Kontaktarmanordnung 146 auf den ersten Kontakt ihrer
eigenen einzigen Schaltstufe gebracht wird. Dies wird bis zum Zählen des vierten
Scheines des aus fünf Scheinen bestehenden Stapels fortgesetzt.
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Sobald nun der erste Zählschalter 58 durch den fünften Schein geschlossen
wird, hat dies wiederum eine Erregung der Magnetspule 147 der ersten Fortschaltanordnung
zur Folge. Gleichzeitig wird ein Stromkreis über die zweite und dritte Schaltstufe
151, 162 des Zähl-Wahlschalters 104 geschlossen, um somit die Magnetspule
39 zu erregen. Dieser Stromkreis wird gebildet von der Leitung 145, die mit
den in
Reihe geschalteten Kontakten der ersten Schaltstufe 142
des Schalters 104 verbunden ist, der Kontaktarmanordnung 146, die ihren vierten
festen Kontakt berührt, der Leitung 149, der zweiten Schaltstufe 151 des Schalters
104, der Leitung 163, der dritten Schaltstufe 162 des Schalters
104, der Leitung 170 mit dem Gleichrichter 171 und der zur Spule 39
führenden Leitung 121. Mit der Erregung der Magnetspule 39
wird die
Zufuhr der Scheine unterbrochen. Somit ist in dem Abgabefach der Geldzähleinrichtung
ein Stapel von fünf Scheinen niedergelegt. Das Zählen eines weiteren Stapels von
fünf Scheinen kann erst dann vorgenommen werden, nachdem zuvor das Abgabefach entleert
und der Start-Zählschalter 109 erneut niedergedrückt wurden.
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Sofern der Betrag von zehn Scheinen vorgewählt werden soll, ist der
Schalter 104 mit jeder Schaltstufe auf die Zahl »10« einzustellen. Der Zählvorgang
läuft dann ebenso ab, wie es vorstehend an Hand der Zählung von aus fünf Scheinen
bestehenden Stapeln erklärt wurde. Jedoch wird in diesem Fall die Spule 39 nicht
mit der Zählung des fünften Scheines erregt, da sich die zweite Schaltstufe
151 des Schalters 104
nunmehr in der Stellung »10« befindet. Das Stoppen
der Scheinzufuhr durch Erregung der Spule 39 erfolgt erst mit dem Zählen des zehnten
Scheines mittels eines Stromkreises, der durch den ersten Zählschalter 58, den Doppelschalter
59, die erste Schaltstufe 142 des Zähl-Wahlschalters, die Leitung 145, die in Berührung
mit dem neunten ihrer festen Kontakte befindliche Kontaktarmanordnung 146 der ersten
Fortschaltanordnung, die Leitung 152, die in Reihe geschalteten Kontakte der zweiten
Schaltstufe 151 bzw. diese Schaltstufe des Schalters 104 selber, die Leitung
163, die dritte Schaltstufe 162 des Schalters 104, die Leitung 170 mit dem
Gleichrichter 171 und die Leitung 121 gebildet ist. Das Zählen des zehnten
Scheines dieses Stapels erregt über die Leitung 153 die Magnetspule (Solenoid) 154
der zweiten Fortschaltanordnung. Dies hat aber auf die Arbeitsweise der Einrichtung
keinen Einfluß, da der Zähl-Wahlschalter für das Zählen von zehn Scheinen eingestellt
ist. _ Ist die Vorwahl auf das Zählen von 20 Scheinen eines Betrages eingestellt,
so ist die Wirkungsweise ähnlich bzw. gleich dem Zählen von zwei Stapeln von je
zehn Scheinen. Dies bedeutet, daß mit dem Zählen des zehnten Scheines die Magnetspule154
der zweiten Fortschaltanordnung erregt und dann wieder entregt wird, womit die Kontaktarmanordnung
156 der ersten Schaltstufe der zweiten Fortschaltanordnung auf den ersten Kontakt
vorrückt. Sobald nun der zwanzigste Schein gezählt wurde, wird ein Stromkreis geschlossen,
welcher der Spule 39 den Strom durch die erste Schaltstufe 142 des Schalters 104,
die Kontaktarmanordnung 146 der ersten Fortschaltanordnung, die zweite Schaltstufe
151 des Schalters 104, den Kontaktarm 156 und die dritte Schaltstufe 162 des Zähl-Wahlschalters
104 zuführt, der den Kontakt »20« berührt. Das Zählen von Stapeln mit 30,
40, 50 und 60 Scheinen wird im Prinzip in der gleichen Weise wie das beschriebene
Zählen von Stapeln mit 20 Scheinen durchgeführt.
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Sofern im voraus das Zählen von 25 Scheinen eingestellt wurde, ist
die Arbeitsweise wie folgt: Die zweite Fortschaltanordnung wird nach dem Zählen
des zehnten und des zwanzigsten Scheines anziehen, so daß der Kontaktarm 156 der
ersten Schaltstufe 159 in Berührung mit dem festen Kontakt »2« kommt. Der später
erfolgte Durchtritt des 25. Scheines schließt einen Stromkreis, welcher die Spule
39 erregt und somit das Stoppen der Scheinzufuhr bewirkt.
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Beim Zählen von 100 Scheinen wird die zweite Fortschaltanordnung mit
dem Zählen von je zehn Scheinen um eine Stellung fortgeschaltet. Mit dem Durchtritt
des 100. Scheines ist die Kontaktarmanordnung 146 der ersten Fortschaltanordnung
in Berührung mit dessen festem Kontakt »9«, während sich die Kontaktarmanordnung
156 der zweiten Fortschaltanordnung in Berührung mit dem festen Kontakt »9« der
ersten Schaltstufe 159 befindet. Der Stromkreis wird dann durch die erste Kontaktanord-142
des Zähl-Wahlschalters, die Kontaktarmanordnung 146, die in Serie geschalteten Kontakte
der zweiten Schaltstufe 151 des Zähl-Wahlschalters, die Kontaktarmanordnung 156
der zweiten Fortschaltanordnung und die dritte Schaltstufe 162 des Zähl-Wahlschalters
geschlossen. Das Zählen von 200 und 300 Scheinen ist ähnlich dem Zählen von 100
Scheinen mit der Ausnahme, daß die Kontaktarmanordnung 157 der zweiten Schaltstufe
160 der zweiten Fortschaltanordnung ein zweifaches Zählen erfordert, bis sie in
Eingriff mit ihrem Kontakt »9« kommt, und daß die Kontaktarmanordnung 158 der dritten
Schaltstufe 161 der zweiten Fortschaltanordnung ein dreifaches Zählen verlangt,
um die gleiche Stellung einnehmen zu können.