DE1561881C3 - Fördereinrichtung einer Bürokuvertiermaschine - Google Patents
Fördereinrichtung einer BürokuvertiermaschineInfo
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- B43M5/04—Devices for closing envelopes automatic
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fördereinrichtung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Es sind Hochleistungskuvertiermaschinen bekannt, die mit einem festen und vorher eingestellten Zyklus
arbeiten, wobei die Steuerung sämtlicher Umschlagstationen, die die Umschläge zu durchlaufen haben, einen
aufwendigen Kontrollmechanismus und für notwendige Neueinstellungen bei Umschlagformatwechsel ein gutgeschultes Bedienungspersonal erfordert. Der Grenzbereich
für die Wirtschaftlichkeit dieser Anlagen liegt in etwa bei einem Arbeitsvermögen von 300 000 bis
000 Umschlägen pro Jahr.
Bei anderen Kuvertiermaschinen werden die Briefumschläge
an einzelne Stationen zur Einwirkung auf den Briefumschlag etwa öffnen der Umschlaglasche,
geführt (GB-PS 10 45 672), wobei nach einem weiteren Gedanken (DE-Gbm 19 07 330) die auf die Umschläge
einwirkenden Stationen zum öffnen, Füllen und Anfeuchten der Briefumschläge über einzelne Antriebsaggregate
gesteuert werden. Ein synchrones Arbeiten dieser Einzelaggregate erfordert aber eine ständige
Abstimmung der Antriebe gegenseitig, soll eine Störung des Gesamtablaufes verhindert werden. Bei einem
Produktwechsel, etwa Formatwechsel der Umschläge, ist jedes Antriebsaggregat gesondert einzustellen.
Schließlich ist es auf dem Gebiet der Verpackungsindustrie bekannt, über die zu verpackenden Gegenstände
bestimmte Verpackungsverläufe anzusteuern (DE-AS 12 14 594, DE-Gbm 18 86 860).
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Fördereinrichtung einer Bürokuvertiermaschine einfachen Aufbaus zu
schaffen, bei der eine Abstimmung der auf dem Umschlag einwirkenden Stationen, etwa bei einem
Formatwechsel, nicht mehr erforderlich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, ίο daß die in der Transportbahn vorgesehenen Steuervorrichtungen
zur Steuerung der einzelnen Stationen durch die entlang der Transportbahn bewegten Briefumschläge
betätigbar sind.
Dadurch, daß die einzeln vom Umschlag zu durchlaufenden Stationen infolge der Selbststeuerung
durch den Umschlag selbst ausgelöst und in Betrieb gesetzt werden, können Störungen im Arbeitsablauf
weitgehend vermieden werden, da die Stationen nichtmehr nach einem vorher eingestellten Zyklus zu
arbeiten brauchen, sondern jede einzelne Station erst dann in Betrieb gesetzt wird, wenn sich auch wirklich in
dieser betreffenden Station ein Umschlag befindet.
Damit können aufwendige Maßnahmen zur Abstim- t
mung der einzelnen Stationen entfallen, was insbesondere bei einem Formatwechsel von Vorteil ist.
Weitere vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung sind den Ansprüchen 2 bis 4 zu entnehmen.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 schematisch einen Längsschnitt einer erfindungsgemäßen Einrichtung,
F i g. 1 schematisch einen Längsschnitt einer erfindungsgemäßen Einrichtung,
Fig.2 einen Ausschnitt einer Vorrichtung zum
öffnen der Lasche eines Briefumschlages,
Fig.3 eine Seitenansicht der Anfeuchtungsvorrichtung
in vergrößertem Maßstab, und
F i g. 4 eine teilweise Draufsicht zu F i g. 3.
In der Zeichnung ist ein Behälter 1 gezeigt, welcher eine Anzahl leerer Briefumschläge E in der üblichen
Weise aufnimmt, d. h. die Laschen der Umschläge sind geschlossen und nach unten gerichtet. Ein Förderband 2
führt die Briefumschläge der Vorrichtung zu. Es ist hier ein endloses Förderband gezeigt, es können jedoch zu
diesem Zweck auch andere Mittel verwendet werden.
An der Seite 3 der Vorrichtung sind verschiedene Lagerböcke für Wellen u. dgl. vorgesehen. hI
Eine einstellbare Platte 4 gibt nur jeweils einen Briefumschlag E, nämlich den untersten aus dem Stoß in
dem Behälter 1 frei. Eine Umlenkwalze 6 des Förderbandes 2 und eine obere Walze 5 sind dargestellt,
und eine Arretierwalze 7 ist in Bezug auf die Platte 4 regulierbar. Von den Transportwalzenpaaren 8,9; 10,11
und 12, 13 werden die unteren Walzen 8, 10 und 12 fortlaufend angetrieben. Die oberen Walzen 9,11 und 13
werden in Richtung der unteren Walzen durch Federdruck od. dgl. gedrückt. Ein Messer 14 oder ein
ähnliches flaches Teil ist im Zwischenraum zwischen den Walzenpaaren 10,11 und 12,13 vorgesehen und dessen
Zweck wird weiter unten noch erläutert werden.
In F i g. 2 sind die Walzen 10, 11 und 12,13 nochmals
gezeigt. Dabei ist der Schwenkpunkt 17 eines zweiarmigen Hebels 15,16 oberhalb des Walzenpaares
12, 13 vorgesehen, wobei der Arm 15 des Hebels durch ein Gewicht 18 beschwert ist.
Befindet sich zwischen den Walzenpaaren kein Briefumschlag E, nimmt der Hebel 15, 16 die in
gestrichelten Linien gezeigte Stellung ein. In der in ausgezogenen Linien gezeigten Stellung ist ein Briefumschlag
Ezwischen dem Walzenpaar 12 und 13 gehalten,
wobei der Arm 15 des Hebels weggedrückt wird und sich der Hebel um den Schwenkpunkt 17 dreht.
Oberhalb des Walzenpaares 12,13 ist ein Walzenpaar 19, 20 vorgesehen, welches zum weiteren Transport
eines Briefumschlages dient, während eine weitere Walze 21 mit der Walze 20 zusammenwirkt, um die
Bewegungsrichtung eines durch die Vorrichtung laufenden Briefumschlages umzukehren. Hierzu ist ein
Anschlag 22 vorgesehen, welcher die Vorderseite des Briefumschlages noch oben biegt.
Die bisher diskutierten Mittel haben die Aufgabe, einen Briefumschlag £von dem Behälter 1 zu einer noch
zu erörternden Einfüllstelle zu befördern, und zwar in einer Stellung, in welcher die Lasche des Umschlags
geöffnet und nach hinten gerichtet ist.
An der Einfüllstelle befindet sich eine gebogene Führungsplatte 23, welche Transportwalzen 24 und 25
aufweist und an welcher weiterhin ein Mikroschalter 26 angeordnet ist, dessen Steuerelement 27 sich in der
Bahn der zu befördernden Umschläge befindet. Ein doppelter Pfeil weist darauf hin, daß der Mikroschalter
26 einstellbar ist, d.h., daß er der Größe des einzuführenden Umschlags angepaßt werden kann.
Die Förderwalzen 28, 29, 30, 31 und 32 dienen dazu, das Einfüllgut, z. B. Rechnungen, Prospekte u. dgl. oder
zusammengefaltete Briefe in den an der Einfüllstelle befindlichen Umschlag zu stecken.
Mit 33 ist eine Förderwalze bezeichnet. Ein Mikroschalter 34 ist mit seinem Steuerelement 35 in der
Bahn des zu befördernden Einfüllgutes angeordnet. Mit der Luftpumpe 36 kann über das Rohr 37 der
Einfüllstelle Luft zugeführt werden. Aufgabe und Betätigung dieser Teile werden später erläutert.
Die Förderwalzen 38 und 39 führen einen eingefüllten, jedoch noch offenen Umschlag einer Anfeuchtungsvorrichtung
zu. Diese Anfeuchtungsvorrichtung besteht aus einer Anzahl Bürsten oder Filzstreifen 40, deren
U-förmig nach außen gebogene Arme von einer Halterung 43 aufgenommen werden.
Die Bürsten 40 ruhen auf einem Docht 41, der in eine mit Anfeuchtungsflüssigkeit, z. B. Wasser, gefüllte
Schale 42 hineinragt. Die Halterung 43 ist an einem Hebel 44 befestigt, der bei 45 schwenkbar ist, wobei die
Halterung 43 einen gekrümmten Vorsprung 46 aufweist, der in die Bahn der zu fördernden Briefumschläge
hineinreicht.
Weitere Einzelheiten gehen aus F i g. 3 und 4 hervor.
In Fig.4 ist nur eine der Bürsten mit 47 und eine weitere nur teilweise dargestellte mit 48 bezeichnet.
Fig.4 ist eine Draufsicht auf einen Teil der Anfeuchtungsvorrichtung.
Der Transport eines Briefumschlags erfolgt entlang der Führungsplatte 49 und, wie aus
Fig.4 eindeutig hervorgeht, wird praktisch nur die gummierte Schicht eines geförderten Briefumschlages
angefeuchtet.
Die Transportwalzen 50,51,52,53 und 54 dienen für
einen gefüllten, noch offenen und angefeuchteten Briefumschlag. Eine Führung oder Trennwand 55 weist
einen einstellbaren Anschlag 36 auf. Dieser Anschlag kann auch nachgiebig sein, so daß die untere Kante
eines Briefumschlags bewirkt, daß sich der Anschlag gegen Federdruck bewegt. Auf diese Art und Weise
kann die Bewegungsrichtung eines Briefumschlages umgekehrt werden. Dies könnte auch bei Briefumschlägen
in Anwendung gebracht werden, die in Abwandlung von dem in F i g. 1 dargestellten, in dem Behälter
vorgesehen sind. Bei der Umkehrung könnte ein Briefumschlag an einer Kante vorbeigeführt werden,
welche die Lasche öffnet.
Die Vorrichtung wird, wie folgt betätigt:
Ein Briefumschlag E wird von dem Behälter 1 über das Förderband 2 und die Walze 5 gefördert und über
die Walzen 8, 9 und 10, 11 in den Zwischenraum zwischen den Walzen 10, 11 und 12, 13 geführt. Da die
Geschwindigkeit der Walzen 10,11 etwas höher als die der Walzen 12, 13 ist, wird der Briefumschlag nach
unten etwas ausgebaucht, wobei die Lasche des Briefumschlages etwas geöffnet wird. Bei dem weiteren
Transport durch die Walzen 12 und 13 wird der Briefumschlag an einer Platte oder einem Abstreifer 14
oder einem ähnlichen flachen Teil vorbeigeführt und dabei wird die Lasche ganz geöffnet. In dieser Stellung
wird der Briefumschlag nun weiter durch die Maschine transportiert.
Wird die Vorrichtung nach F i g. 2 in Anwendung gebracht, so bewegt der Briefumschlag E, nachdem er
an dem Walzenpaar 12, 13 vorbeigeführt wurde, den Arm 15 gegen den Uhrzeigersinn und dadurch gelangt
der Arm 16 in die Bahn des Briefumschlags, so daß derselbe in der gezeigten Art ausgebaucht wird. Hierbei
beginnt auch das öffnen der Lasche, wie in F i g. 2 gezeigt, und bei dem weiteren Transport durch die
Walzen 12 und 13 wird die Lasche des Briefumschlags durch die Platte 14 ganz geöffnet. Sobald ein
Briefumschlag vorbeigeführt wurde, nimmt der Hebel 15, 16, seine in gestrichelten Linien gezeigte Stellung
wieder ein, da aufgrund des Gewichtes 18 das rechte Teil schwerer als das linke ist. Bei dieser Ausführung ist
es nicht erforderlich, daß die Förderbahn an der fraglichen Stelle gekrümmt ist, wie dies bei dem
Ausführungsbeispiel ohne Hebel erwünscht ist.
Der geöffnete Briefumschlag wird weiter transportiert und kommt zwischen den Walzen 19 und 20 und
danach an einer Arretierung 22 an, welche den Briefumschlag so umbiegt, daß er von den Transportwalzen
20 und 21 weiter transportiert wird. Danach gelangt der Briefumschlag zu der Platte 23, wonach er
von den Förderwalzen 24 und 25 ergriffen wird.
Da das Steuerorgan 27 des Mikroschalters 26 in der Bahn des Briefumschlages angeordnet ist, kann die
Vorderkante des Umschlags das Steuerorgan 27 bewegen. Durch diese Bewegung wird bewirkt, daß die
Walze 25 angehoben wird, wie durch einen doppelten Pfeil angezeigt, so daß kein weiterer Transport
stattfindet. Außerdem wird die gesamte Zufuhr, wie bisher beschrieben, gestoppt. Nun wird die Umschlaglasche
zwischen den Walzen 20 und 21 eingezwickt. Derart wird die Stellung des Umschlags nicht verändert.
In der Zwischenzeit wurde das in den Umschlag zu steckende Einfüllgut von den Transportwalzenpaaren
28, 29; 30, 31 und 32 zugeführt und das Einfüllgut gelangt nun in Berührung mit dem Steuerorgan 35 des
Mikroschalters 34. Daraufhin wird die Transportwalze 35 nach unten bewegt, wie durch einen doppelten Pfeil
angedeutet, wodurch das Einfüllgut weiter transportiert wird. Durch Inbetriebsetzung des Mikroschalters 26
wird mit Hilfe eines nicht näher erläuterten Mechanismus ein Fingersatz V gleichzeitig seitlich in den
Briefumschlag geführt. Diese Finger sollen den Briefumschlag öffnen und während des Einfüllens offen halten.
Während des Einfüllens des Einfüllgutes in den Briefumschlag durch die Förderwalze 33 wird eine
geringe Menge Luft auf dieses Einfüllgut geblasen, und zwsr von unten von die Pumpe 36 über eine schräg
verlaufende Düse und dupch das Rohr 37. Dadurch wird das Einfüllgut und die Fläche des darüber liegenden
Umschlags sehr wenig verbogen und falls ein Fensterkuvert verwendet wird, kann das Einfüllgut die Kante des
»Fensters« nicht berühren.
Auf diese Art und Weise kann auch die auftretende Reibung reduziert werden. Die Pumpe 36 kann
periodisch eingeschaltet werden. Die Pumpe 36 kann jedoch auch eingeschaltet bleiben und dortlaufend eine
gewisse Menge Luft ohne Schwierigkeit zuführen. Es ist darauf hinzuweisen, daß der Transport des Einfüllgutes
durch die Walze 33 von dem Einfüllgut selbst gesteuert wird, und zwar, wenn letzteres über das Steuerorgan 35
des Mikroschalters 34 geführt wird.
Sobald das Einfüllgut an dem Steuerorgan 35 vorbeigeführt wurde, kehrt letzteres in seine Ursprungsstellung zurück und die Walze 33 wird auch angehoben.
Die verschiedenen Bewegungen können durch Elektromagneten bewirkt werden. Unmittelbar nachdem das
Einfüllgut an dem S.teuerorgan 35 des Mikroschalters 34 vorbeigeführt wurde, wird der gesamte Transport
wieder in Betrieb gesetzt und die Walzenpaare 24, 25 werden einen nun gefüllten Briefumschlag mit immer
noch offener Lasche fördern.
Danach berührt der Umschlag mit seiner Vorderkante den Vorsprung 46 der Anfeuchtungsvorrichtung,
wodurch die Halterung 43 und die Filzstreifen 40 nach oben bewegt werden. Dadurch wird der Umschlag nun
nicht angefeuchtet. Sobald die Lasche des Umschlags an dem Vorsprung 46 vorbeigeführt wurde, bewegt sich die
Halterung 43 nach unten und die Filzstreifen (siehe Fig.3 und 4) feuchten die gummierte Schicht des
Briefumschlages an. Dies erfolgt nur an der Stelle, an der diese gummierte Schicht auf die Umschlaglasche
aufgetragen wurde, jedoch nicht in der gesamten Breite. Der kleine Bereich der gummierten Schicht, welcher mit
dem dahinter angeordneten Förderwalzen 50, 51 und 52, 53 in Berührung gelangt, wird nicht angefeuchtet.
ίο Die Walzen besitzen also eine Breite, welche dem
Abstand zwischen den Filzstreifen 47 und 48 entspricht und werden nicht durch den nassen Gummi verunreinigt.
Der an den Walzen 52 und 53 vorbeigeführte Umschlag wird nun in einen Kasten 55 eingeführt,
dessen Boden einen Anschlag 56 bildet. Die Seite, an welcher sich die Lasche befindet, bleibt jedoch mit der
Walze 52 in Berührung und wird durch die Walzen 52 und 54 geführt, so daß der Briefumschlag nicht
geschlossen wird und in eingefülltem Zustand auf einem Ablagetisch 57 außerhalb der Vorrichtung ankommt.
Die Vorrichtung besteht aus verhältnismäßig einfachen Teilen, welche praktisch nicht verschleißen.
Obwohl eine sehr kompakte Anordnung möglich ist, sind alle Teile leicht zugänglich und können im Falle
einer Reparatur leicht überprüft oder ersetzt werden.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Fördereinrichtung einer Bürokuvertiermaschine, die einzeln steuerbare Stationen zum öffnen
und/oder Füllen und/oder Anfeuchten der Briefumschläge entlang ihrer Transportbahn für die
Briefumschläge aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß die in der Transportbahn vorgesehenen Steuervorrichtungen (15, 16; 26, 27; 46) zur
Steuerung der einzelnen Stationen durch die entlang der Transportbahn bewegten Briefumschläge (E)
betätigbar sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung (15, 16) an der
den Umschlag öffnenden Station einen schwenkbar angeordneten Hebel (15, 16) aufweist, dessen einer
Arm (15) in die Transportbahn ragt und dessen anderer Arm (16) nach Verschwenkung des Armes
(15) durch einen Briefumschlag zum Ausbauchen des Umschlages in die Transportbahn verschwenkt und
gegen den Umschlag gedrückt ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung ah der Füllstation
ein in die Transportbahn ragendes und nach Betätigung durch einen Briefumschlag die Umschlagförderung
unterbrechendes Steuerorgan (27) eines Mikroschalters (26) ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung der Anfeuchtstation
ein mit einer Bürstenhalterung (43) verbundener Vorsprung (46) ist, der in die Transportbahn
der Briefumschläge hineinragt und bei Betätigung durch einen Briefumschlag zusammen mit der
Halterung (43) aus der Transportbahn bewegbar ist, wobei nach Durchlauf des Umschlags der Vorsprung
zusammen mit der Bürstenhalterung (43) zum Anfeuchten des Umschlages in die Transportbahn
schwenkt.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH643212A5 (de) | Vorrichtung zur uebergabe eines spulenkoerpers. |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OI | Miscellaneous see part 1 | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8310 | Action for declaration of annulment | ||
| 8313 | Request for invalidation rejected/withdrawn | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |