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DE1291153B - Muenzzaehl- und Verpackungsmaschine - Google Patents

Muenzzaehl- und Verpackungsmaschine

Info

Publication number
DE1291153B
DE1291153B DEZ10793A DEZ0010793A DE1291153B DE 1291153 B DE1291153 B DE 1291153B DE Z10793 A DEZ10793 A DE Z10793A DE Z0010793 A DEZ0010793 A DE Z0010793A DE 1291153 B DE1291153 B DE 1291153B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
adjusting
coin
control
setting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DEZ10793A
Other languages
English (en)
Inventor
Becker Kurt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
F Zimmermann GmbH and Co KG
Original Assignee
F Zimmermann GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by F Zimmermann GmbH and Co KG filed Critical F Zimmermann GmbH and Co KG
Priority to DEZ10793A priority Critical patent/DE1291153B/de
Priority to US449475A priority patent/US3350835A/en
Publication of DE1291153B publication Critical patent/DE1291153B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D9/00Counting coins; Handling of coins not provided for in the other groups of this subclass
    • G07D9/06Devices for stacking or otherwise arranging coins on a support, e.g. apertured plate for use in counting coins
    • G07D9/065Devices for wrapping coins

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Die Erfindung richtet sich auf eine Münzzähl- und Verpackungsmaschine mit mehreren Vorrichtungen zum Sortieren, Zählen, Aufreihen der Münzen sowie mit einer Vorrichtung für den Vorschub des von einer Papierrolle entnommenen Einwickelpapiers mit einer Abschneidevorrichtung, welche die Papierstücke auf die zum Einrollen erforderliche Länge schneidet, und mit einer Station zum Bördeln der auf Einrollwalzen befindlichen Münzrolle, wobei alle Stationen Einstellmittel aufweisen, mit Hilfe derer jede Station auf die jeweils zur Verpackung gelangende Münzsorte einrichtbar ist. .
  • Die bekannten Maschinen dieser Gattungen haben meist auch eine Einrichtung zum Sortieren, bei welcher eine Förderscheibe die Münzen auf eine schräge Laufschiene bringt, die dort eine Sortierschiene passieren, welche so eingestellt ist, daß nur die gewählte Münze diese Sortierschiene passieren kann, kleinere oder größere jedoch ausgeschieden werden. Eine Sortierstation ist auch zweckmäßig dann vorhanden, wenn bereits vorsortierte Münzen zu Münzrollen zu verpacken sind. Von der Sortiermaschine her gelangen die Münzen- üblicherweise in einen Fallschacht, der auf die jeweilige Münzgröße einstellbar oder auswechselbar ist. Nach dem Passieren dieser Sortiervorrichtung werden die Münzen zu einer Rolle aufgereiht, wozu meist zwei Aufreihstangen als Auflage der Rollen dienen, die einen den jeweiligen Münzsorten entsprechenden Abstand haben, der einstellbar ist. Von diesen Aufreihstangen wird die Münzrolle als Ganzes durch eine Greifervorrichtung in eine Einrollstation gebracht, in welcher die Münze mit Papier umwickelt und diese schließlich an den Enden zugebördelt wird. Danach wird die Münzrolle ausgestoßen.
  • Zum Einstellen der erwähnten Stationen oder Vorrichtungen einer solchen Maschine auf die gewählte Münzsorte sind bei den bekannten Maschinen eine Reihe von Umstellungen notwendig, die bisher immer von Hand vorgenommen werden mußten, wobei stets die Gefahr bestand, daß beim Vergessen einer dieser Umstellungen die Maschine arbeitsunfähig wurde und teilweise auch beschädigt werden konnte. Außerdem sind derartige Umstellungen langwierig und können nur von geübtem Personal durchgeführt werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil zu vermeiden und für alle Vorrichtungen eine Zentraleinstellvorrichtung zur gleichzeitigen maschinellen Einstellung zu schaffen.
  • Die Lösung dieser Aufgabe durch die Erfindung besteht darin, daß die Einstellhebel der verschiedenen Vorrichtungen zu Einstellscheiben einer Einstellwelle geführt sind, auf welcher mehrere Steuerscheiben der Anzahl der zu verpackenden Münzsorten entsprechend angeordnet sind, welche über zugeordnete Schalter die Bewegung der motorisch angetriebenen Einstellwelle unterbrechen, wenn die der Münzsorte entsprechende Stellung der Einstellscheiben erreicht ist. Auf diese Weise kann lediglich durch Druck knopfbetätigung die Einstellung aller erwähnten Vorrichtungen schnell und einfach auch von völlig ungeübtem Personal durchgeführt werden.
  • Eine zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß zu der Einstellwelle eine Abhebewelle mit Abhebeexzentem und Steuerscheiben parallel angeordnet ist, die vor der Ingangsetzung der Einstellwelle anläuft und deren Abhebeexzenter die Betätigungshebel von den Einstellscheiben so lange abheben, bis der Einstellvorgang beendet ist. Dadurch wird der motorisch angetriebene Einstellvorgang erleichtert, und es ist auch möglich, Einstellstifte auf den Einstellscheiben anzuordnen, ohne daß diese nennenswert verschleißen.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist unter anderem vorgesehen, daß die Einstellwelle so viele Steuerscheiben trägt, wie Wahlschalter für die Münzsorten vorgesehen sind, wobei jede Steuerscheibe mit einem Steuerschalter zusammenarbeitet und jeder Wahlschalter mit einem Steuerschalter in Reihe und alle Wählschalter. und Steuerschalter parallel geschaltet sind.
  • Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung besteht darin, daß die Wahlschalter und die Steuerschalter zusammen im Stromkreis eines Kupplungsmagneten für eine Wechselstromkupplung liegen und die Abhebewelle und die Einstellwelle einen gemeinsamen Verstellmotor haben und die Bewegungen der beiden Wellen über die Wechselkupplungen abschaltbar sind.
  • Es ist aber auch möglich, daß die Abhebewelle und die Einstellwelle je einen Verstellmotor haben, die beide von den Steuerscheiben auf Abhebewelle und Einstellwelle geschaltet werden.
  • Durch die erfindungsgemäße Zentraleinstellvorrichtung wird die Umstellung der Maschine von einer Münzsorte auf die andere ganz außerordentlich vereinfacht. Das Umstellen erfolgt lediglich durch Betätigung einer Drucktaste eines Wahlschalters, der der gewählten Münzsorte zugeordnet ist. Die Einstellung der gesamten Maschine erfolgt dann durch einen von diesen Wahlschaltern gesteuerten Verstellmotor. Es bleibt der Bedienungsperson als zweiter Handgriff nur noch das Einlegen des für die gewählte Münzsorte zu verwendenden Einrollpapiers.
  • Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nun folgenden Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele unter Hinweis auf die Zeichnung. In dieser zeigt F i g. 1 eine Münzzahl- und Verpackungsmaschine mit .der erfindungsgemäßen Zentraleinstellvorrichtung in Seitenansicht schematisch, F i g. 2 eine erfindungsgemäße Zentraleinstellvorrichtung schematisch, F i g. 3 eine Wechselkupplung für die Abhebewelle und die Einstellwelle, F i g. 4 ein Schaltschema für eine andere Ausführungsform der wechselseitigen Schaltung der Abhebewelle und der Einstellwelle mit zwei Verstellmotoren, F i g. S die Abhebewelle und die Einstellwelle in Verbindung mit einer verstellbaren Sortiermaschine, F i g. 6 die Abhebewelle und die Einstellwelle in Verbindung mit einem verstellbaren Fallschacht, F i g. 7 die Abhebewelle und die Einstellwelle in Verbindung mit verstellbaren Aufreihstangen und Einrollwalzen, F i g. 8 die Abhebewelle und die Einstellwelle in Verbindung mit einer einstellbaren Papierrollenaufnahme, F i g. 9 die Abhebewelle und die Einstellwelle in Verbindung mit einer von einer Kurvenwelle im Arbeitstakt angetriebenen Papiervorschubvorrichtung, F i g. 10 die Abhebewelle und die Einstellwelle in Verbindung mit einer verstellbaren, im Arbeitstakt betätigten Papierabschneidevorrichtung und F i g.11 die Abhebewelle und die Einstellwelle in Verbindung mit einer von einer Kurvenwelle im Arbeitstakt angetriebenen Bördelvorrichtung. Gemäß F i g. 1 besteht die Münzzähl- und Verpakkungsmaschine aus der Münzfördervorrichtung 1, der Sortiermaschine 2, welche die Sortierstrecke 3 für die Münze 4 aufweist, an die sich ein Fallschacht 5 für die zu verpackenden Münzen gleicher Sorte anschließt. Die aussortierten Münzen fallen durch den Schacht 6 in einen Sammelbehälter 7, das sortierte Geld gelangt dagegen, nachdem es eine nicht dargestellte Zählvorrichtung passiert hat, auf Aufreihstangen, auf denen die Münzen zu Rollen aufgereiht und die Münzrollen durch eine Greifervorrichtung als Ganzes in die Einrollvorrichtung transportiert wird, in welcher die Münzrollen mit Papier umwickelt und diese an den Enden zugebördelt werden. Diese Vorrichtungen sind in dem Teil der Maschine vorhanden, der mit 8 bezeichnet ist und in den nachfolgenden Zeichnungen im einzelnen veranschaulicht. Die verpackten Münzrollen 9 werden in dem Behälter 10 gesammelt. Das Einrollpapier für die Münzrolle ist mit 11 und die Aufsteckvorrichtung mit 12 beäeichnet.
  • Die in F i g. 2 veranschaulichte erfindungsgemäße Zentraleinstellvorrichtung ist in dem in F i g. 1 erwähnten Teil 8 der Maschine enthalten. An gut zugänglicher Stelle sind die den verschiedenen Geldmünzsorten entsprechenden Wahlschalter 13 angeordnet. Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 sind insgesamt acht Wahlschalter für je DM 5,-, DM 2,-, DM 1,-, DM 0,50, DM 0,10, DM 0,05, DM 0,02 und DM 0,01 vorhanden.
  • Die in F i g. 2 schematisch dargestellte erfindungsgemäße Zentraleinstellvorrichtung zeigt eine Einstellwelle 14 und eine Abhebewelle 15. Auf der Einstellwelle sitzen beispielsweise acht Einstellscheiben 16 bis 23. Jede der Einstellscheiben hat an ihrem Umfang entsprechend den beispielsweise acht Münzsorten acht verschieden lange Einstellstifte 24, die als Stiftschrauben ausgebildet sein können. Die Einstellscheibe 16 dient der Einstellung der Sortierstrecke 3 (F i g. 5), während die Einstellscheibe 17 zur Einstellung des Fallschachtes 5 (F i g. 6), die Enstellscheibe 18 zur Einstellung des Aufreihgestänges sowie der Einrollwalzen (F i g. 7), die Einstellscheibe 19 für die Papiereinstellung (F i g. 8), die Einstellscheibe 20 zur Einstellung des Papiervorschubes (F i g. 9), die. Einstellscheibe 21 für die Messereinstellung (F i g. 10), die Einstellscheibe 22 für die Bördelung (F i g. 11) bestimmt ist. Im Bedarfsfall kann eine gesonderte Einstellscheibe 23 für die Einrollwalzen vorhanden sein. Den acht Münzsorten entsprechend trägt die Einstellwelle 14 außerdem acht Steuerscheiben 25, von denen in F i g.- 2 nur fünf veranschaulicht sind, und diesen ist je ein Mikro-Steuerschalter 26 zugeordnet. Zu jedem der Steuerschalter 26 gehört einer der acht Wahlschalter 13.
  • Parallel zu der Einstellwelle 14 ist die Abhebewelle 15 angeordnet, die zu jeder der Einstellscheiben 16 bis 23 Abhebeexzenter 27, also zu acht Einstellscheiben acht Abhebeexzenter trägt, die in gleicher Phasenstellung ihr Maximum haben, und außerdem sind zwei Steuerscheiben 28 und 29 für zwei Mikroschalter 30 und 31 auf der Welle 15 angeordnet. Der Mikroschalter 30 liegt im Stromkreis des Verstellmotors 32 parallel zu einem Einschaltkontakt, der beim Betätigen einer der acht Wahlschalter 13 vorübergehend geschlossen wird. Der Schalter 30 dient als Halteschalter für diesen Stromkreis. Der Schalter 31 liegt in Reihe mit den erwähnten Wahlschaltern 13 und den Steuerschaltern 26 im Strom-'. kreis eines Zugmagnets 33, der eine Rückstellfeder 34 aufweist, die beide an einer Schaltgabel 35 einer Wechselkupplung 36 angreifen. Der Motor 32 und der Kupplungsmagnet 33 liegen an dem Netz 37.
  • Der Motor 32 arbeitet über einen Schneckentrieb 38, wie F i g. 3 zeigt, auf eine Hülse 39, welche auf der Einstellwelle 14 drehbar gelagert ist. Auf dieser Hülse befindet sich verdrehfest, aber verschiebbar@angeordnet ein Schaltglied 40, in welches die Schaltgabel 35 eingreift, das auf beiden Seiten mit Klauen. 41 versehen ist, die zwischen Gegenklauen 42, die sich an dem Kupplungszahnrad 43 und der Kupplungsscheibe 44 befinden, je nach Schaltstellung eingreifen. Das Schaltglied 40 der Kupplung ist nur der übersichtlichkeit halber in einer Mittelstellung veranschaulicht. In Wirklichkeit ist es im Ruhezustand mit dem Kupplungszahnrad 43 im Eingriff, das auf der Hülse 39 drehbar, aber axial unverschieblich gelagert ist. Die Kupplungsscheibe 44 sitzt fest auf der Einstellwelle 14. Das Kupplungszahnrad 43 steht im Eingriff mit dem Stirnzahnrad 45, das fest auf der Abhebewelle 15 sitzt.
  • In F i g. 4 ist ein Ausführungsbeispiel mit Verstellmotoren 32 a und 32 b für beide Wellen 14 und 15 wiedergegeben. Der Funktionsablauf ist im Prinzip der gleiche.
  • Die Wahlschalter 13 liegen mit Steuerschaltern 26 a in Reihe, und die Wahlschalter und Steuerschalter sind wiederum parallel geschaltet. Die Steuerschalter 30a und 31a werden von den Steuerscheiben 28q und 29a der Abhebewelle 15 betätigt. Beide Steuerscheiben sind in Nullstellung gezeichnet. Die Steuer= scheibe 28 a hat eine konzentrische Ausnehmung, die sich über einen Phasenwinkel von 180° erstreckt. Die Steuerscheibe 29a hat eine Vertiefung in der 180°-Stellung zur Nullstellung.
  • Der Steuerschalter 30 a steuert den Motor 32 b der Abhebewelle 15, während der Steuerschalter 31a den Motor 32a der Einstellwelle schaltet. Der Betätigungsvorgang ist folgender: Wird beispielsweise der rechte Wahlschalter 13 gedrückt, so fließt Strom über den zunächst geschlossenen, in gestrichelter Stellung befindlichen Steuerkontakt 26a und über den Umschaltkontakt 301 des Steuerschalters 30 a, so daß der Motor 32 b der Abhebewelle 15 eingeschaltet wird. Sobald die Steuerscheiben 28a und 29a in die 180°Stellung gelangen, schaltet der Steuerschalter 30a auf den linken Umschaltkontakt 30''- und der Steuerkontakt 31 a schließt. Diese Stellungen der beiden Steuerschalter sind gestrichelt gezeichnet. Damit ist der Motor 32b der Abhebewelle stillgesetzt und der Motor 32 a der Einstellwelle 14 eingeschaltet. Die Abhebewelle steht in ihrer 180°-Stellung, in der die Abhebexzenter 27, wie vorher beschrieben, zur Wirkung kommen. Die Einstellwelle 14 läuft bis in die gewählte Stellung, bei deren Erreichen der der Wahltaste zugehörige Steuerschalter 26a in die mit vollen Linien gezeichnete Stellung umschaltet. Dadurch wird der Stromkreis für den Motor 32a unterbrochen und der Stromkreis für den Motor 32b der Abhebewelle 15 über den in gestrichelter Stellung stehenden Endschalter 30a wiederhergestellt. Der Motor 32b läuft so lange,, bis die Steuerscheiben ihre Nullstellung einnehmen, in der der Steuerschalter 30 a wieder auf den Umschaltkontakt 301 zurückschaltet, wodurch der Motor 32,b stillgesetzt wird: Nach Beendigung des Wahlvörganges befinden sich alle Schalter in der in F i g. 4 in vollen Linien gezeichneten Stellung.
  • Bei den nachfolgend beschriebenen Stationen wird zwischen Einstellbewegungen und Arbeitstaktbewegungen unterschieden. Die Einstellbewegungen vollziehen sich in den Stationen gemäß der F i g. 5, 6, 7, 8 und 10, die sich wiederholenden Arbeitstaktbewegungen in den Stationen, gemäß den F i g. 9 und 11 und, soweit e$ das Messer der F i g. 10 betrifft, auch am Messer. Jede Station hat eine Einstellscheibe 16 und einen Abhebeexzenter 27, die von der Einstellwelle 14 und der Abhebewelle 15 betätigt werden.
  • In F i g. 5 ist die Verstellung der Sortiereinrichtung gezeigt. In der geneigten Laufschiene 2 befindet sich die Sortierstrecke 3 mit einem Ausschnitt 3 a, in welchem ein Schieber 46 durch ein Gestänge 47 verschiebbar ist. Dieser Schieber ermöglicht es, die Sortierstrecke auf den Münzdurchmesser der gewählten Münzsorte einzustellen und gibt der Münze einen Halt, so daß sie die Sortierstrecke passiert. Mit dem Gestänge 47 ist der doppelarmige Hebel 1001 verbunden, der bei 481 drehbar gelagert ist und dessen rechtes Ende mit einer Zugfeder 491 in Verbindung steht. Zu beiden Seiten der Zugfeder liegen die Wellen 14 und 15 mit der Einstellscheibe 16 und dem Abhebeexzenter 27. Die Feder 491 zieht den Einstellhebel 1001 gegen den ausgewählten Einstellstift 241 und stellt damit den Schieber 46 der Sortierstrecke auf die Münzsorte ein. Einer kleineren Münze gibt der Schieber, keinen Halt, so daß sie erst nach hinten kippen und danach vorn abrutschen und in einem Sammelbehälter 7 aufgefangen werden können. Ein an diesem Schieber befindlicher Keil wirft größere Münzen als die gewählten Münzen nach vorn ab.
  • In F i g. 6 ist die Verstellvorrichtung für den Fallschacht 5 dargestellt. Die Einstellscheibe ist mit 17 und der Abhebeexzenter mit 27 bezeichnet. Der Einstellhebel 1002 ist ein Winkelhebel, der bei 482 am Maschinengestell gelagert ist und unter der Wirkung der Zugfeder 492 steht. An seinem kürzeren, nach oben stehenden Hebelarm ist der zweiarmige Lenker 50 angelenkt, der bei 483 am Maschinengestell in einem Längsschlitz 51 gelagert ist. Am Ende des doppelarmigen Hebels 50 befindet sich eine Achse 52, die zwei V-förmig zueinander stehende Lenker 53 trägt, die an Seitenschiebern 54 des Fallschachtes 5 bei 55 angelenkt sind und für die seitliche Verstellung schräge Schlitze 56 aufweisen, die sich auf Stiften 57 führen. Der rechte längere Hebelarm des Einstellhebels 1002 liegt an dem gewählten Einstellstift 242 an, der die Stellung der beiden Seitenführungsschienen bestimmt.
  • In F i g. 7 ist die Verstelleinrichtung für die beiden Aufreihstangen 58 und für die beiden Einrollwalzen 59 dargestellt. Der Einstellhebel 1003 liegt gegen den Einstellstift 243 der Einstellscheibe 18 unter Wirkung der Zugefeder 493 an. Der als Winkelhebel ausgebildete Einstellhebel ist bei 484 gelagert und über einen Zwischenlenker 60 mit der oberen Zahnstange 61, welche die rechte Aufreihstange trägt, gelenkig verbunden. Die linke Aufreihstange 48 ist mit der unteren Zahnstange 61a, unter deren Arme 62 sie sitzt, verbunden. Zwischen beiden Zahnstangen befindet sich das im Eingriff befindliche Ritzel 63. Die Einrollwalzen 59 sitzen an den Enden von einarmigen, etwa senkrecht stehenden Hebeln 64, die bei 485 und 486 am Maschinengestell schwenkbar gelagert sind. Der linke Hebel 64 ist mit einem Ansatz 65 der unteren Zahnstange 61 a und bei 66 gelenkig verbunden (s. F i g. 7). Der rechte Hebel 64 ist mit einem Winkellenker 67 bei 68 gelenkig verbunden. Das andere Ende des Winkellenkers 67 ist bei 69 mit der oberen Zahnstange 61 verbunden. Die Aufreihstangen 58 liegen oberhalb der Einrollstation, zwischen beiden ist ein Greifermechanismus wirksam, der die abgezählte, aber noch nicht verpackte Münzrolle greift und auf die Einrollwalzen 51 legt. Dieser Greifermechanismus ist der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt.
  • Die zur Verpackung kommenden Münzrollen haben entsprechend der verschiedenen Münzdicke auch verschiedene Länge. Da die Münzrollen in der Verpackungsmaschine gegenüber dem Papier ausgerichtet sein müssen, verschieben sich die Seitenkanten des Papiers entsprechend einer Breite. Es genügt, zur richtigen Bestimmung der Lage der Papierrolle eine dieser Seiten zu verstellen, wie dies in, F i g. 8 gezeigt ist. Auf einem festen Dorn 12 befindet sich ein durch die Vorrichtung verschiebbarer hinterer Flansch 70, der die Lage der Papierrolle 11 bestimmt. Der als Winkelhebel ausgebildete Einstellhebel 1004 ist bei 487 gelagert und an einem weiteren Winkelhebel 71 bei 72 angelenkt, der bei 484 gelagert ist und über den Zwischenlenker 73 mit dem Flansch 70 in Verbindung steht. In der gewählten Betriebsstellung liegt der Einstellhebel 1004 unter Wirkung der Zugfeder 494 an dem Einstellstift 244 an. Auf diese Weise liegt das Papier stets richtig zur Lage der entsprechenden Münzrolle.
  • Die F i g. 9 zeigt den einstellbaren Papiervorschub, der sich im Arbeitstakt der Maschine stetig wiederholt, Der Einstellhebel 1005, der bei 48s drehbar gelagert ist, liegt au dem ausgewählten Einstellstift 245 der Einstellscheibe 20 durch die Wirkung der Feder 495 an. Dieser Anschlagstift bestimmt die Ausgangsstellung des von der Kurvenscheibe 74, die auf einer drehangetriebenen Kurvenwelle 75 sitzt, betätigten Hebels 1005. Ein Zahnsegment 76 kämmt mit dem Zahnrad 77 der unteren Vorschubwalze 78. Die obere Vorschubwalze, die sich frei dreht, aber feder- oder gewichtsbelastet ist, ist mit 79 und das zwischen beiden Walzen hindurchgeführte Papier mit' 11a bezeichnet. Die durch das Zahnsegment 77 infolge der Drehurig der Kurvenscheibe bedingte Vorschublänge hat immer den gleichen Endpunkt, während der Anfangspunkt der Bewegung durch die jeweilige Höhe des gewählten Einstellstiftes bestimmt ist.
  • Die verstellbare Papiermesserlängeneinstellung ist in F i g. 10 dargestellt. Für das Einrollen der Münzen ist es nicht notwendig, die vorgeschobene Papierlänge gemäß F i g. 9 zu variieren. Es kann aber auch das Papiermesser, welches die Papierstücke von der Rolle 11 abschneidet, in eine entsprechende Stellung verschoben werden. Hierzu dient der Einstellhebel 1006, der bei 481s drehbar gelagert ist. Er ist als Winkelhebel ausgebildet und durch einen Zwischenlenker 80 mit einem zwischen Rollen 81 längs geführten Schlitten 82 verbunden. Dieser Schlitten hat eine Scheröffnung 83. Das durch einen nicht dargestellten Antrieb auf und ab bewegliche Messer 84 ist in einer Traverse 85 des Schlittens geführt und wird mit Hilfe des Einstellhebels 1006 auf die der Münze zugehörige Papierlänge eingestellt.
  • Die vom Papier umgebene Münzrolle wird an den Enden eingebördelt, wobei sie auf den Einrollwalzen 59 (F i g. 7), die beide drehangetrieben sind, um ihre Achse gedreht wird. Der Weg der Bördelschieber muß grundsätzlich immer der gleiche sein. Da die Münzrollen aber verschiedene Längen haben, muß der Ausgangspunkt der Bördelschieberbewegung verstellt werden. Die selbsttätige Vorrichtung hierzu ist in F i g. 11 dargestellt. Zur Einstellung des Ausgangspunktes der Bördelschieberbewegung dient der Einstellhebel 1007, der an dem gewählten Einstellstift 247 unter Wirkung der Feder 497 anliegt. Die Einstellbewegung wirkt auf zwei Bördelschieber 86, welche Bördelhaken 87 tragen und mit einer Zugfeder 88, welche die beiden Bördelschieber zusammenzieht, verbunden sind. Die Bördelschieber bewegen sich auf Führungsstangen 86a. Mit Hilfe der Bördelhaken 87 wird das Papier 11 a am Ende der Münzrolle 9 umgebördelt, so daß die letzten Münzen der Rolle sichtbar sind. Das Umbördeln ist eine sich wiederholende Arbeitstaktbewegung, die von der auf der Nockensteuerwelle 75 sitzenden Steuerscheibe 74a gesteuert wird. Der Ausgangspunkt dieser Bewegung wird durch den Einstellhebel 1007 bestimmt, der bei 4811 gelagert ist. Hierzu ist das Ende des Einstellhebels mit einer Kette 89 verbunden, die über eine Rolle 90 eines zweiarmigen Hebels 91 läuft, der bei 92 gelagert ist und am freien Ende eine Rolle 93 trägt, die von der Kurvenscheibe 74a gesteuert wird. Die Kette 89 läuft über zwei Umlenkrollen 94 und endet an einem Verbindungsstück 95 von zwei weiteren Ketten 96 und 97. Die Kette 96 ist an dem linken Bördelschieber 86 befestigt und läuft über eine Umlenkrolle 98. Die andere Kette 97 ist an dem rechten Bördelschieber 86 befestigt und läuft über zwei Umlenkrollen 99. Das Kettensystem steht unter Spannung der Zugfeder 88, die auch bewirkt, daß die Rolle 93 stets gegen den Umfang der Steuerscheibe 74a kraftschlüssig anliegt. Da der Einstellhebel 1007 den Ausgangspunkt der Bördelschieberbewegung festlegt, steuert die Kurvenscheibe 74 a die Bewegung der Bördelschieber und damit der Bördelhaken. Nach der Freigabe der verpackten Münzrolle 9 wird dieselbe gemäß F i g. 1 in einen Behälter 10 ausgeworfen.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Münzzähl- und Verpackungsmaschine mit mehreren Vorrichtungen zum Sortieren, Zählen, Aufreihen der Münzen sowie mit einer Vorrichtung für den Vorschub des von einer Papierrolle entnommenen Einwickelpapiers mit einer Abschneidevorrichtung, welche die Papierstücke auf die zum Einrollen erforderliche Länge schneidet, und mit einer Station zum Bördeln der auf Einrollwalzen befindlichen Münzrolle, wobei alle Stationen Einstellmittel aufweisen, mit Hilfe derer jede Station auf die jeweils zur Verpackung gelangende Münzsorte einrichtbar ist, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die Einstellhebel (100) der verschiedenen Vorrichtungen zu Einstellscheiben (16 bis 23) einer Einstellwelle (14) geführt sind, auf welcher mehrere Steuerscheiben (25) der Anzahl der zu verpackenden Münzsorten entsprechend angeordnet sind, welche über zugeordnete Schalter (26) die Bewegung der motorisch angetriebenen Einstellwelle (14) unterbrechen, wenn die der Münzsorte entsprechende Stellung der Einstellscheiben (16 bis 23) erreicht ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu der Einstellwelle (14) eine Abhebewelle (15) mit Abhebeexzentern (27) und Steuerscheiben (28, 29) parallel angeordnet ist, die vor der Ingangsetzung der Einstellwelle (14) anläuft und deren Abhebeexzenter (27) die Betätigungshebel (100) von den Einstellscheiben (16 bis 23) so lange abheben, bis der Einstellvorgang beendet ist.
  3. 3. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abhebewelle (15) und die Einstellwelle (14) je einen Verstellmotor (32 a, 32 b) haben, die beide von den Steuerscheiben (26, 28, 29) auf Abhebewelle und Einstellwelle geschaltet werden.
  4. 4. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellwelle (14) so viele Steuerscheiben (25) trägt, wie Wahlschalter (13) für die Münzsorten vorgesehen sind, wobei jede Steuerscheibe mit einem Steuerschalter (26) zusammenarbeitet und jeder Wahlschalter (13) mit einem Steuerschalter (26) in Reihe und alle Wahlschalter und Steuerschalter parallel geschaltet sind.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wahlschalter (13) und die Steuerschalter (26) zusammen im Stromkreis eines Kupplungsmagnets (33) für eine Wechselstromkupplung (36) liegen und die Anhebewelle (15) und die Einstellwelle (14) einen gemeinsamen Verstellmotor (32) haben und die Bewegungen der beiden Wellen (14,15) über die Wechselkupplung (36) abschaltbar sind.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Einstellhebel (100) durch eine Zugfeder (49) in Anlage an seiner Einstellscheibe (16 bis 23) oder an seinem Abhebeexzenter (27) gehalten ist.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Einstellhebel (1005) insbesondere für den Papiervorschub, durch eine auf einer Kurvenwelle (75) angeordnete Kurvenscheibe (74, 74a) bewegbar ist.
DEZ10793A 1964-04-24 1964-04-24 Muenzzaehl- und Verpackungsmaschine Withdrawn DE1291153B (de)

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DEZ10793A DE1291153B (de) 1964-04-24 1964-04-24 Muenzzaehl- und Verpackungsmaschine
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DEZ10793A DE1291153B (de) 1964-04-24 1964-04-24 Muenzzaehl- und Verpackungsmaschine

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DEZ10793A Withdrawn DE1291153B (de) 1964-04-24 1964-04-24 Muenzzaehl- und Verpackungsmaschine

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