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DE1291766B - Schaltungsanordnung zum impulsmaessigen UEbertragen von Nachrichten in Form von Parallelimpulskombinationen ueber eine Fernmeldewaehlvermittlung - Google Patents

Schaltungsanordnung zum impulsmaessigen UEbertragen von Nachrichten in Form von Parallelimpulskombinationen ueber eine Fernmeldewaehlvermittlung

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Publication number
DE1291766B
DE1291766B DE1966S0101539 DES0101539A DE1291766B DE 1291766 B DE1291766 B DE 1291766B DE 1966S0101539 DE1966S0101539 DE 1966S0101539 DE S0101539 A DES0101539 A DE S0101539A DE 1291766 B DE1291766 B DE 1291766B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
subscriber
combination
circuit arrangement
code
associative memory
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1966S0101539
Other languages
English (en)
Inventor
Kraemer
Dipl-Ing Rudolf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1966S0101539 priority Critical patent/DE1291766B/de
Priority to NL6700316A priority patent/NL6700316A/xx
Priority to GB279267A priority patent/GB1131965A/en
Priority to SE80467A priority patent/SE336595B/xx
Priority to FR92000A priority patent/FR1509398A/fr
Priority to BE692955D priority patent/BE692955A/xx
Publication of DE1291766B publication Critical patent/DE1291766B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L12/00Data switching networks
    • H04L12/50Circuit switching systems, i.e. systems in which the path is physically permanent during the communication
    • H04L12/52Circuit switching systems, i.e. systems in which the path is physically permanent during the communication using time division techniques
    • H04L12/525Circuit switching systems, i.e. systems in which the path is physically permanent during the communication using time division techniques involving a stored program control

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Exchange Systems With Centralized Control (AREA)
  • Data Exchanges In Wide-Area Networks (AREA)

Description

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Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungs- so abgestimmt werden, daß alle Nachrichten, die der anordnung zum impulsmäßigen Übertragen von ' rufende Teilnehmer aussendet, nur in der vom geNachrichten in Form von Parallelkombinationen wünschten Teilnehmer auswertbaren Parallelkombiüber eine Fernmeldewählvermittlung mit zentralem nation ausgesendet werden. In diesem Falle müssen Kombinationsvielfach. 5 die Sendeeinrichtungen eines jeden an das Kombi-
Zum Austausch von Nachrichten zwischen min- nationsvielfach angeschlossenen Teilnehmers so ausdestens zwei von Fall zu Fall frei wählbaren Teil- gebildet sein, daß sie auf alle innerhalb der Wählnehmern ist es in der Fernmeldetechnik ganz allge- Vermittlungsanlage möglichen Kombinationen einmein bekannt, jeweils einen eigenen Verbindungs- stellbar sind (deutsche Patentanmeldung S 79531 weg aufzubauen. Dabei ist es möglich, Verbindungs- io VTIIa/21a1 [deutsches Patent 1255 704]). abschnitte über Wähler miteinander zu verbinden. Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, die Emp-
Das Kennzeichen einer solchen Vermittlungstechnik fangseinrichtung des gerufenen Teilnehmers auf die besteht darin, daß für jede Verbindung ein eigener Sendekombination des sendenden Teilnehmers einVerbindungsweg aufgebaut wird. zustellen. Verfährt man in dieser Weise, so ist die Es ist bereits vorgeschlagen worden, in der Fern- 15 Sendeeinrichtung eines jeden an das Kombinationsschreib- und Datenübertragungstechnik Nachrichten vielfach angeschlossenen Teilnehmers nur auf eine zwischen zwei einen Nachrichtenaustausch wünschen- bestimmte und innerhalb der Anlage nur einmal vorden, jeweils bestimmten Teilnehmern nicht über kommende Sendekombination eingestellt, während einen eigens dafür erstellten Verbindungsweg auszu- die Empfangseinrichtungen der an das Kombitauschen, sondern die Teilnehmer über ein söge- 20 nationsvielfach angeschlossenen Teilnehmer so ausnanntes Kombinationsvielfach miteinander zu verbin- gebildet sind, daß sie auf die Sendekombination den. Bei einem solchen Kombinationsvielfach sind eines beliebigen rufenden Teilnehmers einstellbar sowohl alle sendenden als auch alle empfangenden sind.
Einrichtungen gleichzeitig an das Kombinationsviel- Gemäß einem weiteren Vorschlag (deutsche
fach angeschlossen. Eine sendende Einrichtung sendet 25 Patentanmeldung S 97902 VIII 3/2Ia1 [deutsches jetzt aber die Nachrichten in einer solchen impuls- Patent 1252726]) ist es möglich, die die einzelnen codierten Art aus, daß nur eine, und zwar die ge- Teilnehmer kennzeichnende Codekombination in wünschte empfangende Einrichtung diese Nach- einem zentralen Einstellsatz zu bilden. Dabei ist jede rieht empfangen kann. Zum Beispiel kann die Sende- bzw. jede Empfangseinrichtung stets auf eine sendende Einrichtung ihre in einem Binärcode aus- 30 bestimmte Sende- bzw. Empfangskombination eingegesandte Nachricht Schritt für Schritt noch einmal stellt. Lediglich der zentrale Einstellsatz ist in seinem verschlüsseln. Dazu kann ein Parallel-Gleichstrom- Sende- bzw. Empfangsteil auf jede innerhalb der VerCode oder ein Parallel-Frequenz-Code gewählt mittlungsanlage verwendete Codekombination einwerden. Der Parallel-Gleichstrom-Code erfordert, stellbar.
daß für jeden Parallelschritt innerhalb des Kombi- 35 Auch die im folgenden beschriebene Erfindung benationsvielfaches eine eigene Ader vorhanden ist. zieht sich auf eine Vermittlungsanlage, bei der sowohl Ein aus sieben Adern gebildetes Kombinationsviel- die Sende- als auch die Empfangseinrichtungen der fach bietet demnach 27 = 128 Möglichkeiten. Ein an die Anlage angeschlossenen Teilnehmer jeweils solches aus sieben Adern bestehendes Kombinations- fest eingestellt sind. Zur Lösung der Aufgabe, eine vielfach reicht dann z. B. für ein Hunderteramt aus. 40 Zuordnung zwischen sendenden und empfangenden
Verwendet man einen Parallel-Frequenz-Code, so Teilnehmern zentral durchzuführen, wird gemäß der besteht das Kombinationsvielfach nur aus einer ein- Erfindung jedoch ein anderer Weg aufgezeigt. Dieser zigen Ader, die mit entsprechend vielen Frequenzen ist dadurch gekennzeichnet, daß als eine die Codegleichzeitig gespeist wird. Zum Anschluß an ein Zuordnung der an die Fernmeldewählvermittlung an-Hunderteramt wären demnach sieben verschiedene 45 geschlossenen Teilnehmer bildende zentrale Einrich-Frequenzen erforderlich. tung ein in Form einer zweidimensionalen Matrix
Der Vermittlungsvorgang über ein Kombinations- aus der Zahl der angeschlossenen Teilnehmer entvielfach dieser Art geschieht dabei so, daß die von sprechenden Zeilen und der Zahl der das Kombieiner sendenden Einrichtung, beispielsweise einer nationsvielfach bildenden Leitungen entsprechenden rufenden Teilnehmerschaltung, zu übertragenden 50 Spalten bestehender assoziativer Speicher vorhan-Nachrichten in Potentialumschläge umgewandelt den ist.
werden. Zur Übertragung werden die Potential- Die Verwendung eines assoziativen Speichers als
wechsel von der sendenden Einrichtung nach die Codezuordnung bildendes Element ist besonders Gesetzen der Kombinatorik auf das Kombinations- bei Systemen mit hohem Rundschreibanteil vorteilvielfach gegeben. Auf der anderen Seite arbeiten die 55 haft, da die Übertragung eines Informationspartikels empfangenden Einrichtungen nach den gleichen unabhängig von der Zahl der gleichzeitigen Abkombinatorischen Gesichtspunkten, so daß durch nehmer nur ein einziges Mal erfolgen muß. einen bestimmten festgelegten Code für die Dauer Eine Erläuterung der Erfindung sowie weiterer
einer Verbindung bzw. eines Verbindungsabschnittes Einzelheiten wird im folgenden an Hand der Zeichdie sendende und die empfangende Einrichtung ein- 60 nung gegeben, ander zugeordnet sind. In der Zeichnung ist auszugsweise eine Wählver-
Den an das Kombinationsvielfach angeschlossenen mittlungsanlage zum impulsmäßigen Übertragen von Einrichtungen sind dazu eigene Kombinationssender Nachrichten in Form von Parallelkombinationen und Kombinationsempfänger zugeordnet, die alle über das zentrale Kombinationsvielfach KV dargeparallel an das Kombinationsvielfach angeschlossen 65 stellt, das gemäß der Erfindung mit dem zentralen sind. Entsprechend der z. B. von einem rufenden assoziativen Speicher SP ausgerüstet ist. Die einTeilnehmer gewünschten Rufnummer kann die Korn- zelnen Teilnehmern bis Tn sind mit der ihnen binationssendeeinrichtung des rufenden Teilnehmers jeweils zugeordneten Teilnehmerschaltung TSl bis
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TSn verbunden. Jede Teilnehmerschaltung enthält die Dauer des Verbindungsaufbaues auf die dem einen Sendeteil51 bis Sn für abgehende und einen rufenden Teilnehmern fest zugeordnete Sende-EmpfangsteilZfI bis En für ankommende Nach- kombination eingestellt ist. Die den gerufenen richten. Jeder Teilnehmerschaltung ist außerdem eine Teilnehmer kennzeichnenden Wählzeichen werden in die Potentialumschläge der auszusendenden Zeichen 5 Form der den rufenden Teilnehmer kennzeichnenden bewertende Einrichtung PUl bis PUn zugeordnet. Codekombination über das KombinationsvielfachKV Außerdem ist der für alle Teilnehmer gemeinsame gesendet und gelangen über die besondere Zeile Zr zentrale Einstellsatz ES vorhanden, der eingangsseitig in das Register R. Die einlaufende Rufnummer des mit den die Potentialumschläge bewertenden Schalt- gewünschten Teilnehmers wird dort auf Vollständigmitteln PUl bis PUn verbunden ist und ausgangs- io keit überprüft. Ist das Wählzeichen vollständig einseitig im Parallelbetrieb auf das Kombinationsviel- gelaufen, so wird die gewünschte Teilnehmerfach KV arbeitet. Der zentrale Einstellsatz ES ist schaltung TSn, und zwar deren Empfangsteil En, einerseits in der Lage, eine rufende Teilnehmer- ermittelt, und die dem Teilnehmer Tn zugeordnete schaltung zu identifizieren, und andererseits, die von Zeile Zn im assoziativen Speicher SP wird markiert, einer rufenden Teilnehmerschaltung ausgesandten 15 Im Register R ist aber außer der Rufnummer des Impulse in einer bestimmten, nur dieser rufenden gewünschten Teilnehmers Tn auch die Codezuord-Teilnehmerschaltung zugeordneten Codekombination nung des rufenden Teilnehmers Γ1 vorhanden. Dieser parallel auf das Kombinationsvielfach KV zu über- Code wird über die Spaltenleitungen L'l bis Z/5 dem tragen. Eine im zentralen Einstellsatz ES vorhandene assoziativen Speicher SP angeboten und wird nur in Steuer- und Warteeinrichtung bewirkt, daß stets nur 20 die vom gewünschten Teilnehmer Tn markierte Zeile eine Teilnehmerschaltung zum gleichen Zeitpunkt Zn eingeschrieben. Nimmt man beispielsweise an, wirksam ist. daß der Teilnehmer Tl durch die Codekombination
Das Kombinationsvielfach KV besteht aus einer »10100« gekennzeichnet ist, so wird diese Codevon der Zahl der an die Vermittlung anzuschließen- kombination über das Register R auch in die Zeile den Teilnehmer abhängigen Zahl von parallelen 25 Zn eingeschrieben. In der Zeichnung ist dies dadurch Leitungen. angedeutet, daß im Speicher SP das den Magneti-
Unter der Annahme, daß ζ. B. 32 Teilnehmer er- sierungszustand »1« darstellende Speicherelement reicht werden sollen, besteht das Kombinationsviel- durch einen ausgefüllten Kreis und das den Magnetifach KV aus fünf Leitungen. Dieser Fall ist dem Aus- sierungszustand »0« darstellende Speicherelement führungsbeispiel zugrunde gelegt worden. 30 durch einen leeren Kreis symbolisiert ist. Nach Her-
Jede Sendeeinrichtung Sl bis Sn jeder Teilnehmer- stellung der Verbindung schaltet sich das Register Z? schaltung TSl bis TSn ist über den zentralen Ein- in nicht dargestellter Weise ab und steht wieder zur Stellsatz ES und das Kombinationsvielfach KV an das Verfügung. Die folgende Nachrichtenübertragung Register Z? anschaltbar. Das Register Z? seinerseits findet über das Kombinationsvielfach KV und die hat zu jeder Empfangseinrichtung El bis En der 35 eingestellte Zeile des Speichers statt. Die vom rufen-Teilnehmerschaltungen TSl bis TSn Zugang. Zum den Teilnehmer Tl ausgesandten Zeichen gelangen anderen ist es aber über die Spaltenleitungen L'l über die die Potentialumschläge bewertende Schalbis L'5 mit dem assoziativen Speicher SP verbunden. tungPf/1 in den zentralen Einstellsatz ES, wo sie in
Der assoziative Speicher SP besteht prinzipiell aus einen dem Teilnehmern zugeordneten Code um- n Zeilen und m Spalten. Jeweils eine Zeile ist der 40 gesetzt und parallel auf das Kombinationsvielfach KV Empfangseinrichtung einer Teilnehmerschaltung zu- gegeben werden. Entsprechend der für den Teilgeordnet, nehmer T1 vorgesehenen Codezuordnung liegt so-
Die Anzahl der Zeilen richtet sich demnach nach mit bei einer Informationsübertragung an der Spalte der Anzahl der an die Anlage angeschlossenen Teil- Ll das Potential »1«, an der Spalte L 2 das Potential nehmer. Die Anzahl der Spalten ist von der Anzahl 45 »0«, an der Spalte L3 das Potential »1« und an den der das Kombinationsvielfach KV bildenden Leitun- Spalten L 4 und L 5 jeweils das Potential »0«.In den gen abhängig. In dem dargestellten Ausführungsbei- Zeilendrähten Zl bis Zn wird nur dann eine Spanspiel besteht der assoziative Speicher SP aus den nung induziert, wenn das an der Spalte liegende ZeilenZl bis Zn (entsprechend den Teilnehmern Π Potential mit dem Magnetisierungszustand des bis Tn) und den Spalten Ll bis LS (entsprechend 5° binären Speicherelementes übereinstimmt. Im hier den fünf Leitungen des Kombinationsvielfaches KV). beschriebenen Falle entsteht in der Zeile Zn ein Zweckmäßigerweise wird ein derartiger assoziativer Signalstoß. Da jedoch nur die Zeile Zn auf diesen Speicher mit magnetischen Speicherelementen, ζ. B. Code eingestellt war, entsteht dieser Signalstoß auch Ringkernen, realisiert, die an den Kreuzungspunkten nur in dieser Zeile und somit in keiner anderen des der Spalten mit den Zeilen angebracht sind. In dem 55 Speichers SP. Auf die geschilderte Weise ist es also hier gezeigten Beispiel können in einer Zeile 5 Bits möglich, durch Einschreiben des Codes des sendengespeichert werden, den Teilnehmers in die Speicherelemente einer beim folgenden soll nun die Wirkungsweise der dar- stimmten, dem gewünschten Teilnehmer zugeordgestellten Schaltungsanordnung beschrieben werden. neten Zeile die Zuordnung zwischen einem rufenden
Wünscht der Teilnehmer Π beispielsweise eine 60 und einem gerufenen Teilnehmer leicht und jeder-Verbindung mit dem Teilnehmer Tn, so wird die zeit veränderbar vorzunehmen.
Teilnehmerschaltung TSl des rufenden Teilnehmers Ihre besonders vorteilhafte Anwendung gestattet
Tl vom zentralen Einstellsatz ES identifiziert, und die Erfindung dann, wenn eine Nachricht gleichzeitig die Codekombination dieser Teilnehmerschaltung an mehrere Teilnehmer gesendet werden soll. Durch wird bestimmt. Gleichzeitig wird ein freies Register 65 Einschreiben des Codes der rufenden Teilnehmerbelegt. In dem hier beschriebenen Ausführungsbei- stelle in mehrere Zeilen der Speicheranordnung spiel ist zu diesem Zweck im assoziativen Speicher SP lassen sich in sehr einfacher Weise Mehrfachanordeine besondere Zeile je Register vorhanden, die für nungen für den Rundschreibfall herstellen. In der
Zeichnung ist dieser Fall dadurch veranschaulicht, daß im Speicher SP außer der Zeile Zn auch die Zeile Z 2 entsprechend der durch die Kombination »10100« gekennzeichneten Codezuordnung des rufenden Teilnehmers Tl eingestellt ist. Die vom Teilnehmern über den sendenden TeilSl seiner Teilnehmerschaltung TSl ausgesandte, über die Pulsumschläge bewertende Schalteinrichtung P Ul dem zentralen Einstellsatz ES zugeleitete Nachricht wird dort in einen dem rufenden Teilnehmer Tl zügeordneten Parallelcode umgesetzt und an das Kombinationsvielfach KV gegeben. Die Nachricht wird also in Form der dem Teilnehmer Tl entsprechenden Codekombination den Spaltenleitungen Ll bis L5 des Speichers SP angeboten. Dabei tritt bei allen zugeordneten, d. h. assoziierten Teilen des Speichers SP ein Signalstoß auf, in diesem Falle also gleichzeitig in den Zeilen Z η und Z 2. Der Signalstoß gelangt in den empfangenden Teil En und El der Teilnehmerschaltungen TSn und TS 2 der Teilnehmerstellen Tn und Γ 2.
In einfacher Weise gestattet die Erfindung aber auch, andere bestimmte Signale, beispielsweise Besetztzeichen, Prüftexte, geschriebene Signale usw., gleichzeitig an mehrere Teilnehmer zu senden, indem die jeweiligen Geber den Status eines sendenden Teilnehmers erhalten, ihnen somit also auch eine bestimmte Codezuordnung zugeteilt ist.
Im Rahmen der Erfindung ist es selbstverständlich auch möglich, ein vermittlungsinternes Abfragen des Speichers durchzuführen. Zu diesem Zweck ist es lediglich erforderlich, daß bei der Informationsübertragung stets ein zusätzliches Kriterium mitübertragen wird, dessen Fehlen dann als Kriterium für ein vermittlungsinternes Abfragen auswertbar ist. Ein solches zusätzliches Kriterium ist beispielsweise die Angabe, ob es sich um einen Start-Stop- oder um einen Stop-Start-Polaritätswechsel handelt.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zum impulsmäßigen Übertragen von Nachrichten in Form von Parallelkombinationen über eine Fernmeldewählvermittlungsanlage mit zentralem Kombinationsvielfach, innerhalb der ein zentraler Einstellsatz vorhanden ist, dessen Sendeeinrichtung auf alle innerhalb der Anlage verwendeten Parallelkombinationen einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß als eine die Codezuordnung der an die Fernmeldewählvermittlungsanlage angeschlossenen Teilnehmer bildende zentrale Einrichtung ein in Form einer zweidimensionalen Matrix aus der Zahl der angeschalteten Teilnehmer entsprechenden Zeilen (Zl bis Zn) und der Zahl der das Kombinationsvielfach (KV) bildenden Leitungen entsprechenden Spalten (L 1 bis LS) bestehender assoziativer Speicher (SF) vorhanden ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Empfangseinrichtung (£1 bis En) einer Teilnehmerschaltung (TSl bis TSn) einer Zeile (Zl bis Zn) des assoziativen Speichers (SP) zugeordnet ist, während die Sendeeinrichtungen (Sl bis Sn) der Teilnehmerschaltungen (TSl bis TSn) über den zentralen Einstellsatz (ES), das Kombinationsvielfach (KV) und die Spaltenleitungen (Ll bis L5) an den assoziativen Speicher (Sf) anschaltbar sind.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Register (R) vorhanden ist, das für die Dauer eines Verbindungsaufbaues über den zentralen Einstellsatz (ES) und das Kombinationsvielfach (KV) mit einer rufenden Teilnehmerschaltung verbunden ist und in das die den gerufenen Teilnehmer kennzeichnende Wahlinformation mit Hilfe der den rufenden Teilnehmer kennzeichnenden Codekombination gelangt.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Register (R) sowohl Zugang zu jeder Empfangseinrichtung (El bis En) der Teilnehmerschaltungen (TSl bis TSn) hat als auch über Spaltenleitungen (L'l bis L'S) mit dem assoziativen Speicher (SP) verbunden ist und daß zur Bildung der Codezuordnung die dem gerufenen Teilnehmer (z. B. Tn) zugeordnete Zeile (z. B. Zn) über die Empfangseinrichtung (z.B. En) markiert und über die Spaltenleitungen (L'l bis L'S) auf die Codekombination des rufenden Teilnehmers eingestellt wird.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Codekombination eines rufenden Teilnehmers gleichzeitig in beliebig viele Zeilen des assoziativen Speichers (SP) eingeschrieben wird.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Anschaltung des Registers (R) der assoziative Speicher (SP) eine zusätzliche, wahlweise auf jede Codekombination der sendenden Teilnehmer einstellbare Zeile (Zr) besitzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1966S0101539 1966-01-20 1966-01-20 Schaltungsanordnung zum impulsmaessigen UEbertragen von Nachrichten in Form von Parallelimpulskombinationen ueber eine Fernmeldewaehlvermittlung Pending DE1291766B (de)

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GB279267A GB1131965A (en) 1966-01-20 1967-01-19 Improvements in or relating to telecommunications exchange systems
SE80467A SE336595B (de) 1966-01-20 1967-01-19
FR92000A FR1509398A (fr) 1966-01-20 1967-01-20 Installation pour la transmission d'informations en combinaisons d'impulsions parallèles, par l'intermédiaire d'un bureau central automatique
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NL (1) NL6700316A (de)
SE (1) SE336595B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1252726B (de) * 1965-06-30 1967-10-26 Siemens Aktiengesellschaft Berlin und München München Schaltungsanordnung fur Fernmeldewahlvermittlungsanlagen zum Übertragen von codierten binaren Nachrichten über ein asynchron betriebenes Kombmationsvielfach
DE1255704B (de) * 1962-05-21 1967-12-07 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Fernmeldevermittlungsanlagen

Patent Citations (2)

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SE336595B (de) 1971-07-12
NL6700316A (de) 1967-07-21
FR1509398A (fr) 1968-01-12
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GB1131965A (en) 1968-10-30

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