DE1291766B - Schaltungsanordnung zum impulsmaessigen UEbertragen von Nachrichten in Form von Parallelimpulskombinationen ueber eine Fernmeldewaehlvermittlung - Google Patents
Schaltungsanordnung zum impulsmaessigen UEbertragen von Nachrichten in Form von Parallelimpulskombinationen ueber eine FernmeldewaehlvermittlungInfo
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Description
1 2
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungs- so abgestimmt werden, daß alle Nachrichten, die der
anordnung zum impulsmäßigen Übertragen von ' rufende Teilnehmer aussendet, nur in der vom geNachrichten
in Form von Parallelkombinationen wünschten Teilnehmer auswertbaren Parallelkombiüber
eine Fernmeldewählvermittlung mit zentralem nation ausgesendet werden. In diesem Falle müssen
Kombinationsvielfach. 5 die Sendeeinrichtungen eines jeden an das Kombi-
Zum Austausch von Nachrichten zwischen min- nationsvielfach angeschlossenen Teilnehmers so ausdestens
zwei von Fall zu Fall frei wählbaren Teil- gebildet sein, daß sie auf alle innerhalb der Wählnehmern
ist es in der Fernmeldetechnik ganz allge- Vermittlungsanlage möglichen Kombinationen einmein
bekannt, jeweils einen eigenen Verbindungs- stellbar sind (deutsche Patentanmeldung S 79531
weg aufzubauen. Dabei ist es möglich, Verbindungs- io VTIIa/21a1 [deutsches Patent 1255 704]).
abschnitte über Wähler miteinander zu verbinden. Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, die Emp-
Das Kennzeichen einer solchen Vermittlungstechnik fangseinrichtung des gerufenen Teilnehmers auf die
besteht darin, daß für jede Verbindung ein eigener Sendekombination des sendenden Teilnehmers einVerbindungsweg
aufgebaut wird. zustellen. Verfährt man in dieser Weise, so ist die
Es ist bereits vorgeschlagen worden, in der Fern- 15 Sendeeinrichtung eines jeden an das Kombinationsschreib-
und Datenübertragungstechnik Nachrichten vielfach angeschlossenen Teilnehmers nur auf eine
zwischen zwei einen Nachrichtenaustausch wünschen- bestimmte und innerhalb der Anlage nur einmal vorden,
jeweils bestimmten Teilnehmern nicht über kommende Sendekombination eingestellt, während
einen eigens dafür erstellten Verbindungsweg auszu- die Empfangseinrichtungen der an das Kombitauschen,
sondern die Teilnehmer über ein söge- 20 nationsvielfach angeschlossenen Teilnehmer so ausnanntes
Kombinationsvielfach miteinander zu verbin- gebildet sind, daß sie auf die Sendekombination
den. Bei einem solchen Kombinationsvielfach sind eines beliebigen rufenden Teilnehmers einstellbar
sowohl alle sendenden als auch alle empfangenden sind.
Einrichtungen gleichzeitig an das Kombinationsviel- Gemäß einem weiteren Vorschlag (deutsche
fach angeschlossen. Eine sendende Einrichtung sendet 25 Patentanmeldung S 97902 VIII 3/2Ia1 [deutsches
jetzt aber die Nachrichten in einer solchen impuls- Patent 1252726]) ist es möglich, die die einzelnen
codierten Art aus, daß nur eine, und zwar die ge- Teilnehmer kennzeichnende Codekombination in
wünschte empfangende Einrichtung diese Nach- einem zentralen Einstellsatz zu bilden. Dabei ist jede
rieht empfangen kann. Zum Beispiel kann die Sende- bzw. jede Empfangseinrichtung stets auf eine
sendende Einrichtung ihre in einem Binärcode aus- 30 bestimmte Sende- bzw. Empfangskombination eingegesandte
Nachricht Schritt für Schritt noch einmal stellt. Lediglich der zentrale Einstellsatz ist in seinem
verschlüsseln. Dazu kann ein Parallel-Gleichstrom- Sende- bzw. Empfangsteil auf jede innerhalb der VerCode
oder ein Parallel-Frequenz-Code gewählt mittlungsanlage verwendete Codekombination einwerden.
Der Parallel-Gleichstrom-Code erfordert, stellbar.
daß für jeden Parallelschritt innerhalb des Kombi- 35 Auch die im folgenden beschriebene Erfindung benationsvielfaches
eine eigene Ader vorhanden ist. zieht sich auf eine Vermittlungsanlage, bei der sowohl
Ein aus sieben Adern gebildetes Kombinationsviel- die Sende- als auch die Empfangseinrichtungen der
fach bietet demnach 27 = 128 Möglichkeiten. Ein an die Anlage angeschlossenen Teilnehmer jeweils
solches aus sieben Adern bestehendes Kombinations- fest eingestellt sind. Zur Lösung der Aufgabe, eine
vielfach reicht dann z. B. für ein Hunderteramt aus. 40 Zuordnung zwischen sendenden und empfangenden
Verwendet man einen Parallel-Frequenz-Code, so Teilnehmern zentral durchzuführen, wird gemäß der
besteht das Kombinationsvielfach nur aus einer ein- Erfindung jedoch ein anderer Weg aufgezeigt. Dieser
zigen Ader, die mit entsprechend vielen Frequenzen ist dadurch gekennzeichnet, daß als eine die Codegleichzeitig gespeist wird. Zum Anschluß an ein Zuordnung der an die Fernmeldewählvermittlung an-Hunderteramt
wären demnach sieben verschiedene 45 geschlossenen Teilnehmer bildende zentrale Einrich-Frequenzen
erforderlich. tung ein in Form einer zweidimensionalen Matrix
Der Vermittlungsvorgang über ein Kombinations- aus der Zahl der angeschlossenen Teilnehmer entvielfach
dieser Art geschieht dabei so, daß die von sprechenden Zeilen und der Zahl der das Kombieiner
sendenden Einrichtung, beispielsweise einer nationsvielfach bildenden Leitungen entsprechenden
rufenden Teilnehmerschaltung, zu übertragenden 50 Spalten bestehender assoziativer Speicher vorhan-Nachrichten
in Potentialumschläge umgewandelt den ist.
werden. Zur Übertragung werden die Potential- Die Verwendung eines assoziativen Speichers als
wechsel von der sendenden Einrichtung nach die Codezuordnung bildendes Element ist besonders
Gesetzen der Kombinatorik auf das Kombinations- bei Systemen mit hohem Rundschreibanteil vorteilvielfach
gegeben. Auf der anderen Seite arbeiten die 55 haft, da die Übertragung eines Informationspartikels
empfangenden Einrichtungen nach den gleichen unabhängig von der Zahl der gleichzeitigen Abkombinatorischen
Gesichtspunkten, so daß durch nehmer nur ein einziges Mal erfolgen muß. einen bestimmten festgelegten Code für die Dauer Eine Erläuterung der Erfindung sowie weiterer
einer Verbindung bzw. eines Verbindungsabschnittes Einzelheiten wird im folgenden an Hand der Zeichdie
sendende und die empfangende Einrichtung ein- 60 nung gegeben,
ander zugeordnet sind. In der Zeichnung ist auszugsweise eine Wählver-
Den an das Kombinationsvielfach angeschlossenen mittlungsanlage zum impulsmäßigen Übertragen von
Einrichtungen sind dazu eigene Kombinationssender Nachrichten in Form von Parallelkombinationen
und Kombinationsempfänger zugeordnet, die alle über das zentrale Kombinationsvielfach KV dargeparallel
an das Kombinationsvielfach angeschlossen 65 stellt, das gemäß der Erfindung mit dem zentralen
sind. Entsprechend der z. B. von einem rufenden assoziativen Speicher SP ausgerüstet ist. Die einTeilnehmer
gewünschten Rufnummer kann die Korn- zelnen Teilnehmern bis Tn sind mit der ihnen
binationssendeeinrichtung des rufenden Teilnehmers jeweils zugeordneten Teilnehmerschaltung TSl bis
3 4
TSn verbunden. Jede Teilnehmerschaltung enthält die Dauer des Verbindungsaufbaues auf die dem
einen Sendeteil51 bis Sn für abgehende und einen rufenden Teilnehmern fest zugeordnete Sende-EmpfangsteilZfI
bis En für ankommende Nach- kombination eingestellt ist. Die den gerufenen
richten. Jeder Teilnehmerschaltung ist außerdem eine Teilnehmer kennzeichnenden Wählzeichen werden in
die Potentialumschläge der auszusendenden Zeichen 5 Form der den rufenden Teilnehmer kennzeichnenden
bewertende Einrichtung PUl bis PUn zugeordnet. Codekombination über das KombinationsvielfachKV
Außerdem ist der für alle Teilnehmer gemeinsame gesendet und gelangen über die besondere Zeile Zr
zentrale Einstellsatz ES vorhanden, der eingangsseitig in das Register R. Die einlaufende Rufnummer des
mit den die Potentialumschläge bewertenden Schalt- gewünschten Teilnehmers wird dort auf Vollständigmitteln
PUl bis PUn verbunden ist und ausgangs- io keit überprüft. Ist das Wählzeichen vollständig einseitig
im Parallelbetrieb auf das Kombinationsviel- gelaufen, so wird die gewünschte Teilnehmerfach
KV arbeitet. Der zentrale Einstellsatz ES ist schaltung TSn, und zwar deren Empfangsteil En,
einerseits in der Lage, eine rufende Teilnehmer- ermittelt, und die dem Teilnehmer Tn zugeordnete
schaltung zu identifizieren, und andererseits, die von Zeile Zn im assoziativen Speicher SP wird markiert,
einer rufenden Teilnehmerschaltung ausgesandten 15 Im Register R ist aber außer der Rufnummer des
Impulse in einer bestimmten, nur dieser rufenden gewünschten Teilnehmers Tn auch die Codezuord-Teilnehmerschaltung
zugeordneten Codekombination nung des rufenden Teilnehmers Γ1 vorhanden. Dieser
parallel auf das Kombinationsvielfach KV zu über- Code wird über die Spaltenleitungen L'l bis Z/5 dem
tragen. Eine im zentralen Einstellsatz ES vorhandene assoziativen Speicher SP angeboten und wird nur in
Steuer- und Warteeinrichtung bewirkt, daß stets nur 20 die vom gewünschten Teilnehmer Tn markierte Zeile
eine Teilnehmerschaltung zum gleichen Zeitpunkt Zn eingeschrieben. Nimmt man beispielsweise an,
wirksam ist. daß der Teilnehmer Tl durch die Codekombination
Das Kombinationsvielfach KV besteht aus einer »10100« gekennzeichnet ist, so wird diese Codevon
der Zahl der an die Vermittlung anzuschließen- kombination über das Register R auch in die Zeile
den Teilnehmer abhängigen Zahl von parallelen 25 Zn eingeschrieben. In der Zeichnung ist dies dadurch
Leitungen. angedeutet, daß im Speicher SP das den Magneti-
Unter der Annahme, daß ζ. B. 32 Teilnehmer er- sierungszustand »1« darstellende Speicherelement
reicht werden sollen, besteht das Kombinationsviel- durch einen ausgefüllten Kreis und das den Magnetifach
KV aus fünf Leitungen. Dieser Fall ist dem Aus- sierungszustand »0« darstellende Speicherelement
führungsbeispiel zugrunde gelegt worden. 30 durch einen leeren Kreis symbolisiert ist. Nach Her-
Jede Sendeeinrichtung Sl bis Sn jeder Teilnehmer- stellung der Verbindung schaltet sich das Register Z?
schaltung TSl bis TSn ist über den zentralen Ein- in nicht dargestellter Weise ab und steht wieder zur
Stellsatz ES und das Kombinationsvielfach KV an das Verfügung. Die folgende Nachrichtenübertragung
Register Z? anschaltbar. Das Register Z? seinerseits findet über das Kombinationsvielfach KV und die
hat zu jeder Empfangseinrichtung El bis En der 35 eingestellte Zeile des Speichers statt. Die vom rufen-Teilnehmerschaltungen
TSl bis TSn Zugang. Zum den Teilnehmer Tl ausgesandten Zeichen gelangen
anderen ist es aber über die Spaltenleitungen L'l über die die Potentialumschläge bewertende Schalbis
L'5 mit dem assoziativen Speicher SP verbunden. tungPf/1 in den zentralen Einstellsatz ES, wo sie in
Der assoziative Speicher SP besteht prinzipiell aus einen dem Teilnehmern zugeordneten Code um-
n Zeilen und m Spalten. Jeweils eine Zeile ist der 40 gesetzt und parallel auf das Kombinationsvielfach KV
Empfangseinrichtung einer Teilnehmerschaltung zu- gegeben werden. Entsprechend der für den Teilgeordnet, nehmer T1 vorgesehenen Codezuordnung liegt so-
Die Anzahl der Zeilen richtet sich demnach nach mit bei einer Informationsübertragung an der Spalte
der Anzahl der an die Anlage angeschlossenen Teil- Ll das Potential »1«, an der Spalte L 2 das Potential
nehmer. Die Anzahl der Spalten ist von der Anzahl 45 »0«, an der Spalte L3 das Potential »1« und an den
der das Kombinationsvielfach KV bildenden Leitun- Spalten L 4 und L 5 jeweils das Potential »0«.In den
gen abhängig. In dem dargestellten Ausführungsbei- Zeilendrähten Zl bis Zn wird nur dann eine Spanspiel
besteht der assoziative Speicher SP aus den nung induziert, wenn das an der Spalte liegende
ZeilenZl bis Zn (entsprechend den Teilnehmern Π Potential mit dem Magnetisierungszustand des
bis Tn) und den Spalten Ll bis LS (entsprechend 5° binären Speicherelementes übereinstimmt. Im hier
den fünf Leitungen des Kombinationsvielfaches KV). beschriebenen Falle entsteht in der Zeile Zn ein
Zweckmäßigerweise wird ein derartiger assoziativer Signalstoß. Da jedoch nur die Zeile Zn auf diesen
Speicher mit magnetischen Speicherelementen, ζ. B. Code eingestellt war, entsteht dieser Signalstoß auch
Ringkernen, realisiert, die an den Kreuzungspunkten nur in dieser Zeile und somit in keiner anderen des
der Spalten mit den Zeilen angebracht sind. In dem 55 Speichers SP. Auf die geschilderte Weise ist es also
hier gezeigten Beispiel können in einer Zeile 5 Bits möglich, durch Einschreiben des Codes des sendengespeichert
werden, den Teilnehmers in die Speicherelemente einer beim folgenden soll nun die Wirkungsweise der dar- stimmten, dem gewünschten Teilnehmer zugeordgestellten
Schaltungsanordnung beschrieben werden. neten Zeile die Zuordnung zwischen einem rufenden
Wünscht der Teilnehmer Π beispielsweise eine 60 und einem gerufenen Teilnehmer leicht und jeder-Verbindung
mit dem Teilnehmer Tn, so wird die zeit veränderbar vorzunehmen.
Teilnehmerschaltung TSl des rufenden Teilnehmers Ihre besonders vorteilhafte Anwendung gestattet
Teilnehmerschaltung TSl des rufenden Teilnehmers Ihre besonders vorteilhafte Anwendung gestattet
Tl vom zentralen Einstellsatz ES identifiziert, und die Erfindung dann, wenn eine Nachricht gleichzeitig
die Codekombination dieser Teilnehmerschaltung an mehrere Teilnehmer gesendet werden soll. Durch
wird bestimmt. Gleichzeitig wird ein freies Register 65 Einschreiben des Codes der rufenden Teilnehmerbelegt. In dem hier beschriebenen Ausführungsbei- stelle in mehrere Zeilen der Speicheranordnung
spiel ist zu diesem Zweck im assoziativen Speicher SP lassen sich in sehr einfacher Weise Mehrfachanordeine
besondere Zeile je Register vorhanden, die für nungen für den Rundschreibfall herstellen. In der
Zeichnung ist dieser Fall dadurch veranschaulicht, daß im Speicher SP außer der Zeile Zn auch die
Zeile Z 2 entsprechend der durch die Kombination »10100« gekennzeichneten Codezuordnung des
rufenden Teilnehmers Tl eingestellt ist. Die vom Teilnehmern über den sendenden TeilSl seiner
Teilnehmerschaltung TSl ausgesandte, über die Pulsumschläge
bewertende Schalteinrichtung P Ul dem zentralen Einstellsatz ES zugeleitete Nachricht wird
dort in einen dem rufenden Teilnehmer Tl zügeordneten Parallelcode umgesetzt und an das Kombinationsvielfach
KV gegeben. Die Nachricht wird also in Form der dem Teilnehmer Tl entsprechenden
Codekombination den Spaltenleitungen Ll bis L5
des Speichers SP angeboten. Dabei tritt bei allen zugeordneten, d. h. assoziierten Teilen des Speichers SP
ein Signalstoß auf, in diesem Falle also gleichzeitig in den Zeilen Z η und Z 2. Der Signalstoß gelangt in
den empfangenden Teil En und El der Teilnehmerschaltungen
TSn und TS 2 der Teilnehmerstellen Tn
und Γ 2.
In einfacher Weise gestattet die Erfindung aber auch, andere bestimmte Signale, beispielsweise
Besetztzeichen, Prüftexte, geschriebene Signale usw., gleichzeitig an mehrere Teilnehmer zu senden, indem
die jeweiligen Geber den Status eines sendenden Teilnehmers erhalten, ihnen somit also auch eine
bestimmte Codezuordnung zugeteilt ist.
Im Rahmen der Erfindung ist es selbstverständlich auch möglich, ein vermittlungsinternes Abfragen des
Speichers durchzuführen. Zu diesem Zweck ist es lediglich erforderlich, daß bei der Informationsübertragung
stets ein zusätzliches Kriterium mitübertragen wird, dessen Fehlen dann als Kriterium für ein
vermittlungsinternes Abfragen auswertbar ist. Ein solches zusätzliches Kriterium ist beispielsweise die
Angabe, ob es sich um einen Start-Stop- oder um einen Stop-Start-Polaritätswechsel handelt.
Claims (6)
1. Schaltungsanordnung zum impulsmäßigen Übertragen von Nachrichten in Form von Parallelkombinationen
über eine Fernmeldewählvermittlungsanlage mit zentralem Kombinationsvielfach, innerhalb der ein zentraler Einstellsatz vorhanden
ist, dessen Sendeeinrichtung auf alle innerhalb der Anlage verwendeten Parallelkombinationen
einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß als eine die Codezuordnung der an die Fernmeldewählvermittlungsanlage angeschlossenen Teilnehmer bildende zentrale Einrichtung
ein in Form einer zweidimensionalen Matrix aus der Zahl der angeschalteten Teilnehmer
entsprechenden Zeilen (Zl bis Zn) und der Zahl der das Kombinationsvielfach (KV)
bildenden Leitungen entsprechenden Spalten (L 1 bis LS) bestehender assoziativer Speicher (SF)
vorhanden ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Empfangseinrichtung
(£1 bis En) einer Teilnehmerschaltung (TSl bis TSn) einer Zeile (Zl bis Zn) des assoziativen
Speichers (SP) zugeordnet ist, während die Sendeeinrichtungen (Sl bis Sn) der Teilnehmerschaltungen
(TSl bis TSn) über den zentralen Einstellsatz (ES), das Kombinationsvielfach
(KV) und die Spaltenleitungen (Ll bis L5) an
den assoziativen Speicher (Sf) anschaltbar sind.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Register
(R) vorhanden ist, das für die Dauer eines Verbindungsaufbaues über den zentralen Einstellsatz
(ES) und das Kombinationsvielfach (KV) mit einer rufenden Teilnehmerschaltung verbunden
ist und in das die den gerufenen Teilnehmer kennzeichnende Wahlinformation mit Hilfe der
den rufenden Teilnehmer kennzeichnenden Codekombination gelangt.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Register (R)
sowohl Zugang zu jeder Empfangseinrichtung (El bis En) der Teilnehmerschaltungen (TSl
bis TSn) hat als auch über Spaltenleitungen (L'l bis L'S) mit dem assoziativen Speicher (SP) verbunden
ist und daß zur Bildung der Codezuordnung die dem gerufenen Teilnehmer (z. B. Tn)
zugeordnete Zeile (z. B. Zn) über die Empfangseinrichtung (z.B. En) markiert und über die
Spaltenleitungen (L'l bis L'S) auf die Codekombination des rufenden Teilnehmers eingestellt
wird.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Codekombination
eines rufenden Teilnehmers gleichzeitig in beliebig viele Zeilen des assoziativen Speichers
(SP) eingeschrieben wird.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Anschaltung
des Registers (R) der assoziative Speicher (SP) eine zusätzliche, wahlweise auf jede Codekombination
der sendenden Teilnehmer einstellbare Zeile (Zr) besitzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1966S0101539 DE1291766B (de) | 1966-01-20 | 1966-01-20 | Schaltungsanordnung zum impulsmaessigen UEbertragen von Nachrichten in Form von Parallelimpulskombinationen ueber eine Fernmeldewaehlvermittlung |
| NL6700316A NL6700316A (de) | 1966-01-20 | 1967-01-09 | |
| GB279267A GB1131965A (en) | 1966-01-20 | 1967-01-19 | Improvements in or relating to telecommunications exchange systems |
| SE80467A SE336595B (de) | 1966-01-20 | 1967-01-19 | |
| FR92000A FR1509398A (fr) | 1966-01-20 | 1967-01-20 | Installation pour la transmission d'informations en combinaisons d'impulsions parallèles, par l'intermédiaire d'un bureau central automatique |
| BE692955D BE692955A (de) | 1966-01-20 | 1967-01-20 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1966S0101539 DE1291766B (de) | 1966-01-20 | 1966-01-20 | Schaltungsanordnung zum impulsmaessigen UEbertragen von Nachrichten in Form von Parallelimpulskombinationen ueber eine Fernmeldewaehlvermittlung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1291766B true DE1291766B (de) | 1969-04-03 |
Family
ID=7523824
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1966S0101539 Pending DE1291766B (de) | 1966-01-20 | 1966-01-20 | Schaltungsanordnung zum impulsmaessigen UEbertragen von Nachrichten in Form von Parallelimpulskombinationen ueber eine Fernmeldewaehlvermittlung |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE692955A (de) |
| DE (1) | DE1291766B (de) |
| FR (1) | FR1509398A (de) |
| GB (1) | GB1131965A (de) |
| NL (1) | NL6700316A (de) |
| SE (1) | SE336595B (de) |
Citations (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE1252726B (de) * | 1965-06-30 | 1967-10-26 | Siemens Aktiengesellschaft Berlin und München München | Schaltungsanordnung fur Fernmeldewahlvermittlungsanlagen zum Übertragen von codierten binaren Nachrichten über ein asynchron betriebenes Kombmationsvielfach |
| DE1255704B (de) * | 1962-05-21 | 1967-12-07 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung fuer Fernmeldevermittlungsanlagen |
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-
1967
- 1967-01-09 NL NL6700316A patent/NL6700316A/xx unknown
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- 1967-01-19 SE SE80467A patent/SE336595B/xx unknown
- 1967-01-20 BE BE692955D patent/BE692955A/xx unknown
- 1967-01-20 FR FR92000A patent/FR1509398A/fr not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| SE336595B (de) | 1971-07-12 |
| NL6700316A (de) | 1967-07-21 |
| FR1509398A (fr) | 1968-01-12 |
| BE692955A (de) | 1967-07-20 |
| GB1131965A (en) | 1968-10-30 |
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