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DE673200C - Boersenkursmeldeanlage - Google Patents

Boersenkursmeldeanlage

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Publication number
DE673200C
DE673200C DEST47592D DEST047592D DE673200C DE 673200 C DE673200 C DE 673200C DE ST47592 D DEST47592 D DE ST47592D DE ST047592 D DEST047592 D DE ST047592D DE 673200 C DE673200 C DE 673200C
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DE
Germany
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relay
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several
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEST47592D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Standard Elektrizitaetas Gesellschaft AG
Original Assignee
Standard Elektrizitaetas Gesellschaft AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrizitaetas Gesellschaft AG filed Critical Standard Elektrizitaetas Gesellschaft AG
Application granted granted Critical
Publication of DE673200C publication Critical patent/DE673200C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L12/00Data switching networks
    • H04L12/02Details
    • H04L12/16Arrangements for providing special services to substations
    • H04L12/18Arrangements for providing special services to substations for broadcast or conference, e.g. multicast
    • H04L12/1804Arrangements for providing special services to substations for broadcast or conference, e.g. multicast for stock exchange and similar applications

Landscapes

  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Accounting & Taxation (AREA)
  • Finance (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)

Description

  • Börsenkursmeldeanlage Die Erfindung betrifft selbsttätige Drucktelegraphenanlagen, im besonderen für Börsenbetrieb. Im weitesten Sinne dient die Erfindung einer verbesserten Verbindung zwischen Börsenmaklergeschäften und einer Fondsbörse.
  • Die Börsenmakler waren früher gezwungen, durch Fernsprecher einen Börsennotierungsschreiber anzurufen, um die letzten Notierungen bzw. Angebot und Nachfrage einer Fondsbörse zu erhalten. Diese Nebenstellenleitungen endigten in einer handbedienten Zentrale des Börsenamtes. Die Beamtin der Zentrale verband den anrufenden Teilnehmer mit dem Börsennotierungsschreiber, der einen Bericht über die Preisnotierungen gab. Diese Preisnotierungen bekam er von einem Börsenbeamten jeder Handelsstelle der Börse. Mit dieser Anlage waren Falschmeldungen der Notierungen und ein großer Zeitverlust verknüpft.
  • Um diese Nachteile bei einer Meldeanlage, insbesondere Börsenkursmeldeanlage, zu, vermeiden, bei der vorj mehreren Nachfragestellen aus auf Wunsch die bei einer Auskunftsstelle niedergelegten Angaben angefragt werden können, wird gemäß der Erfindung die Herstellung der Verbindung zwischen den Anfragestellen und der gewünschten Auskunftsstelle und die Auswahl der gewünschten Auskunft über einen auch die Telegraphierstromstöße der Auskunftsistelle empfangenden Typendrucktelegraphenapparat an der Nachfragestelle bewirkt, bei dessen Tastenbetätigung Telegraphierstromstöße zur Aufzeichnung der ausgewählten Auskunft ausgelöst und gleichzeitig diese Telegraphierstromstöße in Wahlstroms.toßreihen zur Herstellung der Verbindung umgeformt werden. Vorzugsweise können dabei Typendrucktelegraphenapparate Verwendung finden, die nach dem sogenannten Fünferalphabet arbeiten.
  • Die anderen Merkmale der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung und den Zeichnungen hervor.
  • Abb. i zeigt eine Einrichtung in dem Maklergeschäft und Abb.2 die Einrichtung auf der Börsenstelle.
  • In Abb. r stellt die Strich-Punkt umgrenzte Fläche i i einen Telegraphendrucker dar, worin 12 die Sendeeinrichtung und Teile der Empfangseinrichtung darstellt. Die Empfangseinrichtung des Druckers besteht aus einer Reihe von Typenhebeln, z. B. 13, die bei abgehenden und ankommenden Zeichen die Zughebel 1q, 15, 16, 17, i$, ig, 2o betätigen. Für jede der Fernschreibertasten ist ein Zughebel und ein Typenhebel vorhanden. Eine Rückfragetaste, die den Zughebel R be- tätigt, wird später beschrieben. jedes Maklergeschäft, das mit dem selbsttätigen; Börsennotierungsdienst verbunden ist, besitzt einen Telegraphenfernschreiber. Die Betätigung des Fernschreibers wird durch das Aussenden eines bestimmten Buchstabens oder einer Kombination von Buchstaben eingeleitet, um von einer bestimmten Börsenstelle die letzten Preisnotierungen zu :erhalten. In der beschriabenen Ausführungsform kann die Zeichenkombination aus einem, zwei oder drei Buchstaben bestehen. Diese Kombination von einem, zwei oder drei Buchstaben genügt für eine größere Zahl von Börsenstellen. Diese Zeichen werden, bevor sie das Maklergeschäft verlassen, von demFünferalphabet inWählimpulse, wie sie gewöhnlich in selbsttätigen Fernsprechanlagenbenutztwerden,übersetzt. Gleichzeitig werden die gesandten Symbole auf ein Band gedruckt.
  • Beim Drücken der Taste wird ein Zughebel betätigt. Jeder Zughebel übt zwei Tätigkeiten aus: i. die zugeordnete Type, welche den Buchstaben. abdrückt, zu betätigen, 2. einen bestimmten Stromkreis zu schließen, der einer Entzifferungsvorrichtung der zehn Entzifferungsschaltmittel2i bis 30 zugeordnet ist. Dort wird der gesandte Fünferalphabetsatz in Wählimpulse übersetzt, die zu der Börsenstelle gesandt werden. Mittels der Entzifferungsvorrichtungen kann über die Leitungen eine bestimmte Anzahl von Stromstößen für jeden in der Kömbination benutzten Buchstaben ausgesandt werden, z. B. zwei Stromstöße für jeden der Buchstaben A, I3, C, drei Stromstöße für jeden der Buchstaben D, E, F; vier Stromstöße für jeden der Buchstaben G, H, I . . , neun Stromstöße für jeden der Buchstaben LF; X, Ir, zehn Stromstöße für 0 und ein Stromstoß für jeden der Buchstaben 0 und Z. Mittels dieser Vorrichtungen können Maschinenwähleinrichtungen zur Auswahl der gewünschten Stelle der Börse benutzt werden, und die Fernsprecheinrichtung wählt dann ein freies Senderelais in einer Gruppe aus, die der besonderen Börsenstelle zugeordnet ist.
  • Wenn eine der Tasten am Drucker i i gedrückt wird; wird ein Kontakt x mittels des Zughebels geschlossen, der der gedrückten Taste zugeordnet ist. Durch x wird ein Stromstoß über die rechte Wicklung eines der Relais 31 bis :I0 zur geerdeten Batterie am Anker des Relais 41 geschlossen!- das bei der Einschaltung des Druckmotors ¢3 durch den Kontakt 42 gleichfalls an. die i io-VoIt-W@cbselstrom.-Quell:egelegt und dadurchierregt ist. Das gewählte Relais, das durch den Kontakt x betätigt -wurde, hält sich über seine linIle WicIllung, über einen Kontakt am rechten Ende eines Solenoids der ausgewählten Entzifferungsvorrichtung nach Erde am äußeren linken Anker des gewählten Relais. Infolge Betätigung des gewählten Relais wird Erde über den inneren linken Anker und Kontakt des Relais an die Wicklung des Soleno,ids gelegt. Das Solenoid zieht einen Kolben, der mit seinem Kern verbunden ist, an bis zu einem Punkt, an dem der Kontakt am rechten Ende des Solenoids geöffnet wird, und bedingt dadurch den Abfall des gew äblten Relais Lind die Aberregung des Solenoids. Infolgedessen kehrt der Tauchkolben in seine Ruhestellung zurück und öffnet und schließt mehrere Male einen gewöhnlich geschlossenen Kontakt, der der gedrückten Taste entspricht. Das Zurückbringen des Kolbens kann mit Hilfe irgendeines Mittels, z. B. einer Feder, erfolgen. Durch das Öffnen und Schließen des gewöhnlich geschlossenen Kontaktes wird -eine Reihe von Stromstößen zu der Maschinenwähleranlage über die Leitungen 44 und 4.5 gesandt. Diese Stromstöße suchen die 'gewünschte Börsenstelle aus. Das Zurückziehen des Kolbens ähnelt dem Wählen in einer selbsttätigen Fernsprechanlage.
  • Um die Betätigung einer zweiten Taste an dem Fernschreiber zu verhindern, bevor die Stromstöße entsprechend der vorher Bedrückten Taste ausgesandt sind, wird der Ortsstromkreis des Fernschreibers an einem Kontakt am linken Ende des gewählten Kolbens während der Zeit geöffnet, in welcher der Kolben in der Arbeitsstellung ist. Der Ortsstromkreis verläuft von Erde am rechten Trennkontakt des Relais ,46 Über' den geschlossenen Kontakt am linken Ende jedes Kolbens nach der Erdbatterie am Druckmechanismus in dem Viereck 12. Wenn dieser Stromkreis geöffnet wird, werden alle Tasten des Fernschreibers in ihrer Ruhelage gehalten. Nachdem die der gewünschten Börsenstelle entsprechenden Tasten gedrückt sind, wird eine Taste, die in der Beschreibung als Rückfragetaste bezeichnet und in der Zeichnung bei R dargestellt ist, gedrückt. Dadurch wird das Relais 46 erregt von Erde über die rechte Wicklung des Relais nach Batterie an dem Kontakt der Taste R. Relais 46 hält sich in einem Stromkreis von Batterie am linken Anker über den geschlossenen Kontakt der Taste 5o, den gewöhnlich geschlossenen Kontakt von jedem der rechten Anker der Relais 31 bis 4o über die linke Wicklung nach Erde. Durch Relais 46 wird Erde von dem Ortsstromkreis abgetrennt und statt dessen ein dritter Leiter q:7, der zur Börse führt, angeschaltet. Über diese Leitung werden die ankommenden Preisnotierungen dem Drucksatz 12 zugeführt und neben den Zeichen, die vorher örtlich gedruckt worden sind, aufgezeichnet. Sobald die Verbindung zur gewünschten Stelle der Börse hergestellt ist, wird das Verzögerungsrelais 48 in der Leitung 47 erregt. Infolgedessen leuchtet die Lampe 4c) auf, wodurch angezeigt wird, daß ein freier Börsensender in der Börse belegt worden ist und die gewünschten Notierungen sofort von dem Drucksatz 12 empfangen erden.
  • Um bei Geschäftsschluß oder wenn de N otierungen einer anderen Börsenstelle gewünscht werden, das Verzögerungsrelais 46 abzuschalten, wird eine Löschungstaste 5o gedrückt, durch welche der Haltestromkreis des Relais 46 geöffnet werden kann.
  • Wenn man die Tendenz der Börsenentwicklung über eine gewisse Zeit verfolgen will, kann sich das Relais 46 halten, bis eine Änderung erwünscht ist. Weil jedoch in .diesein Falle die Wähleinrichtungen in der Börse zu lange belegt werden, könnte man, um diesen r abzuhelfen, eine Zeitschalteinrichtung in der Senderanlage im Amt einbauen, so daß nur immer eine Notierung bei einmaligern Drücken der Rückfragetaste erhalten wird.
  • Der Stromstoßübersetzer besteht aus zehn Gruppen 21 bis 30. Jede Gruppe enthält ein Relais 31 bis 4o; ein Solenoid 51 bis 6o, einen Tauchkolben 61 bis 70 und zugeordnete Ruhekontakte am rechten und linken Ende jedesKolbens. Allen zehnGruppen sindRelais 46, 48 und Lampen 49 gemeinsam zugeordnet. Es ist notwendig, die Papiere auf die Handelsstellen des Amtes so zu verteilen, daß diejenigen, die durch die gleichen Stromstöße dargestellt werden, sich an verschiedenen Stellen befinden. Z. B. könnte ein Papier, das durch das Symbol A dargestellt ist, und ein anderes, das durch das Symbol B oder C dargestellt ist, nicht an der gleichen Stelle angeordnet sein. Wählapparate Die Aufgabe dieser Gruppe der Einrichtung besteht darin, ein freies Senderelais auszuwählen, durch das die Impulse, die Angebot- und Nachfragenotierungen des gewünschten Papiers entsprechen, wiederholt werden. Diese Einrichtung besteht aus einem oder mehreren Anrufsuchern, die durch das Viereck ioi dargestellt sind. -Der erste Üffnungsstromstoß, der über die Leitung 44, 45 gesandt wird, wird von dem Fortschaltmechanismus des Anrufsucherschalters toi aufgenommen, indem die besonderen, @denLeitungen 44. und- 45 zugeordneten Kontakte von den Bürsten der beiden .untersten Bänke belegt werden. Fünf Stromstoßreihen werden dann nacheinander von dem Maklergeschäft gesandt, von denen die ersten zwei die Hanc:lelsstelle aussuchen, bei der das in Frage kommende Papier gehandelt wird, und :die letzten drei das Papier selbst wählen. Diese Auswahl erfolgt über mehrere Wähler, z. B. i o2 bis 104 usw., in der gleichen Weise wie die Auswahl einer gewünschten Fernsprechleitung. Dieser Teil der Einrichtung ist nur im Prinzip dargestellt, weil die Durchführung der Auswahl bekannt ist. Die Wähler werden dann mit einem Drehverbindungsschalter io5 verbunden, der einen freien Sender von mehreren Sendesteuerstromkreisen aussucht und über eine Anschalteinrichtung HTG ein Potential an die Wähler legt. Jeder der Wähler ist mit einer dritten Bank versehen. Nach der erfolgten Verbindungsherstellung wird die Notierungsleitung 47 über die verschiedenen Schalter mit dem freien Sender verbunden.
  • Die Sendestellen, die mit dem Verb@indungswähler io5 verbunden sind, sind die Senderelais io6, 107, IOS- Sie sind in Reihe geschaltet und liegen über den Anker und Kontakt eines Steuerrelais iog an Spannung. Das Steuerrelais zieht über zwei Tastensätze i io infolge von- Stromstößen einer gemeinsamen Sendevorrichtung i i i an. Für jede Aktie der Handelsstelle sind ein Senderelaissatz io6 bis io8; ein Steuerrelais iog und zwei Tastensätze i io vorgesehen, während die Sendevarrichtung i i i allen Aktien gemeinsam zugeordnet ist. Die Sendeeinrichtung ist nur schematisch angedeutet, da sie für den Erfindungsgedanken unwesentlich ist.
  • Wie oben ausgeführt; wird über Wähler ein Verbindungsschalter io5 angereizt, der einen freien Steuerstromkreis mit den Relais A und B belegt, die die Auswahl eines,: freien Senderelais steuern. Jedes der Senderelais wiederholt in regelmäßigen Zwischenräumen Stromstöße; die den Angebot- und Nachfragenotierungen einer bestimmten Aktie entsprechen, wie sie durch die gedrückten , Tasten der beiden Sätze iio eingestellt sind. Die Anordnung ist aber so getroffen, daß nach jeder Angebotnotierung ein Abstandstromstoßund nach jeder Nachfragenotierung ein Wartestromstoß zur Aussendung kommt.
  • Sobald ein solcher Wartestromstoß von den Senderelais aufgenommen wird, wählt der Verbindungsschalter einen freien Steuerstromkreis aus, an dem über den äußeren Kontakt des Relais B Erde während eines Zeitraumes liegt, der ausreicht, um einte einwandfreie Verbindung zwischen der Bürste und dem entsprechenden Kontakt des Verbindungsschalters herzustellen. Diese Verbindung besteht jedoch nur während des Wartezeitabschnittes, der etwa, die Dauer :Vg. Sekunde besitzt. Ist die Notierungsleitung über die Wähleinrichtungen mit den Steuerstromkreis verbunden, so wird dadurch die Batteriespannung, die der Druckeinrichtung 12 in AbU. i zugeordnet ist, an den ausgewählten Steuerstromkreis angeschlossen, und dadurch kommt das Relais B über seine rechte Wicklung zum Ansprechen. Das Relais B stellt beim Ansprechen über seinen inneren Kontakt den Stromkreis über die Nachfrageleitung 47 her. Gleichzeitig wird Erde über den äußeren Kontakt des Relais B vom Steuerstromkreis abgetrennt, so daB, wenn- ein zweiter Anruf in diesem Augenblick zur Auskunft über das gleiche Papier-mit Hilfe eines anderen, nicht dargestellten Verbindungsschalters aufgenommen wird, die Bürste dieses Verbindungsschalters über den ersten Kontakt zum zweiten weiterläuft, da sie am zweiten Kontakt erst Erde über den Kontakt des Relais A des ersten Steuerstromkreises findet, so daß sich ein Stromkreis von Erde über den vorerwähnten Kontakt, den Trennkontakt des Relais B des zweiten Steuerstromkreises, über den zweiten Kontakt und die weiteren nicht dargestellten Verbindungseinrichtungen zur Notierungsleitung der den - zweiten Anruf aussendenden Nachfragestelle schließt. Auf diese Weise können zwei oder mehr Anrufe verschiedener Maklergeschäfte zwecks Auskunft über die Angebot- und Nachfragenotierungen einer bestimmten Aktie erledigt werden. Relais A und B in jedem Steuerstromkreis werden während der Übertragung des Wartestromstoßes aberregt, wenn jedes der Senderelais roh; io?; ro8 usw. für eine Zeit von ungefähr @@ Sekunde gehalten wird. Die Relais A und B sind Verzögerungsrelais und werden während des Wartestromstoßes freigegeben. Wenn alle Steuerstromkreise gleichzeitig bei einer ankommenden Nachfrage belegt sein sollten, würden alle Relais A und B angezogen haben. Jedoch können besondere Mittel, z. B. bei i i?, vorgesehen sein, die anzeigen, wie oft alle Sender einer Stelle besetzt gefunden sind: Arbeitsweise der Anlage Der Beamte eines Maklergeschäfts wünscht beispielsweise die letzten Notierungen einer Aktie mit der Zeichenkombination AD. Es sei angenommen, daß die Aktie AD der Handelsstelle Nr. 3 der Börse,_zügeordnet ist. Der Beamte drückt dann die Null-, 3-, A-, D-, Null- und Rüclfragetaste nacheinander auf dem Tastensatz des Druckers i i. Es kann bei dem Fernschreiber gleichzeitig immer nur eine Taste gedrückt werden. Die Betätigung einer zweiten Taste wird so lange verhindert, bis die Wählstromstöße der zuvor gedrückten ersten Taste über die Rückfrageleitung 44, 45 gesandt worden sind. Diese Zeit kann durch eine geeignete Zeitschaltv orrichtung geregelt werden, genau so, wie eine Numinernsch.eibe einer selbsttätigen Fernsprechanlage in ihre Ruhelage zurückkehren muß, ehe sie ein zweites Mal betätigt werden kann. Bex dem. Drückender Nulltaste schließt der Zughebel 18 sofort den zugeordneten Kontakt x und dadurch einen Stromkreis von Erde am Zughebel iS über den Leiter 71, die rechte Wicklung des Relais 40, den Leiter 72 zur Batterie am Anker des Relais 41. Das Relais 41 hatte angezogen, als nach dem Schließen der Taste 42 der Druckmotor 4.3 an die Wechselstromquelle gelegt worden ist. Relais 4o spricht an und hält sich über den Leiter 72, seine eigene linke Wicklung, den geschlossenen Kontakt 73 nach Erde an seinem äußeren linken Kontakt. Ebenso wird durch das Relais 4ö am inneren linken Anker ein Stromkreis von Erde über die Wicklung des S.oleno,ids 6o nach Batterie geschlossen. Das Solenoid wird erregt und zieht den Tauchkolben 7o nach rechts, wobei der Ruhekontakt 73 geöffnet wird. Der Haltestromkreis für das Relais 39 und dadurch der Arbeitsstromkreis für das Solenoid 6o werden daher geöffnet und sowohl das Relais als auch das Solenoid in ihre Ruhestellung gebracht. Der Tauchkolben 70, der unter der Wirkung der Feder 74 in die Ruhelage zurückgebracht wird, öffnet und schließt dabei den Kontakt 75 zehnmal mittels des gezahnten Teiles des Tauchkolbens. Dadurch werden zehn Stromstöße in gleichmäßiger Folge über die Leitungen 44 und 45 gesandt. - Nachdem der letzte Stromstoß ausgesandt worden ist, wird der Ruhekontakt 88, der beim Beginn der Tätigkeit des Kolbens, 70 geöffnet wurde, wieder geschlossen, wodurch ein Stromkreis mit dem Kontakt 88 und bestimmten Haltegeräten im Drucker i i geschlossen wird, um die zweite Taste freizugeben. Dann wird die Taste 3 gedrückt, und der gleiche Arbeitsgang wird von dem der Taste 3 zugeordneten Zughebel, dem Relais 32, dem Solenoid 52 und dem Tauchkolben 62 wiederholt. Beim Rückkehren des Tauchkolbens 62 werden drei Wählstromstöße über die :Rückfrageleitung 44., 45 gesandt. Danach wird die Taste A gedrückt und zwei Impulse über die Leitung mittels des Zughebels 1.4, des Relais 31, des Solenoids 5@i und des Tauchkolbens 61 ausgesandt. Ebenso werden die weiteren Stromstoßreihen für D und Null gegeben, Wenn die Rückfragetaste gedrückt wird, wird die Batterie 76 über die Leitung 77 an die geerdete rechte Wicklung des Relais 46 gelegt. Relais 46 spricht an und hält sich in dem Stromkreis von Batterie an dem linken Anker des Relais 46, über den Kontakt der Löschungstaste 5o, die Kontakte der rechten Anker der Relais 3 1 bis 40, Leitung 78, die linke Wicklung des Relais 46 nach Erde. Außerdem legt Relais .46 seinen rechten Anker vom Ruhekontakt auf den Arbeitskontakt um. Sein Ruhekontakt liegt in einem Stromkreis von Erde über die gewöhnlich geschlossenen Kontakte 79 bis 88, Leiter 81 zur Batterie 89. Durch diesen Stromkreis wird die Betätigung einer zweiten Taste bis zum Ende des vorherbestimmten Zeitraumes verhindert, der der Betätigung der ersten Taste folgt. Dies dauert so lange, als noch einer der Kontakte 79 bis 88 geöffnet ist. Der rechte Anker des Relais 46 ist nun in die Notierungsleitung 4.7 eingeschaltet. Daher ist der Empfangsmechanismus des Drucksatzes 12 mit der Notierungslejtung verbunden.
  • Die Betätigung des Anrufsuchers der Wähler und des Verbindungsschalters in der Börse verbindet die Notierungsleitung mit dem ersten freien Senderelais, z. B. io6, der Senderelaisgruppe io6, 107, io8 usw. Die gewünschte Auskunft, die durch den gewählten freien Sender erhalten wird, wird dann auf dem Band des Druckersatzes i i neben der Signalkombination der gewünschten Aktie abgedruckt. Die Wählschalter und die Steuerstromkreise in der Börse werden in ihre Ruhestellung gebracht, wenn der Wartestromstoß von dem gemeinsamen Sendeschaltmittel io6 gesandt ist. Das Relais 4.6 in dem Maklergeschäft bleibt jedoch erregt, bis der Beamte in dem Maklergeschäft den Haltestromkreis durch Drücken der Löschungstaste 5o öffnet.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Meldeanlage, insbesondere Börsenkursmeldeanlage, bei der von mehreren Nachfragestellen aus auf Wunsch die bei einer Auskunftsstelle niedergelegten Angaben angefragt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die Herstellung der Verbindung zwischen Anfragestellen und der gewünschten Auskunftsstelle und die Auswahl der gewünschten Auskunft über einen auch dieTelegraphierstromstöße der Auskunftsstelle empfangenden Typendrucktelegraphenapparat an der Nachfragestelle bewirkt wird, bei dessen Tastenbetätigung Telegraphierstr omstöße zur Aufzeichnung der ausgewählten Auskunft ausgelöst und gleichzeitig diese Telegraphierstromstöße in. Wahlstromstoßreihen zur Herstellung der Verbindung umgeformt werden.
  2. 2. Meldeanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wählschalter Maschinenwähler sind.
  3. 3. Meldeanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Verbindungsschalter vorgesehen sind, die beim gleichzeitigen Anruf von zwei oder mehr Stellen über getrennte Steuerstromkreise und der Auskunftsstelle zugeordnete Relaisgruppen eine gleichzeitige Abgabe derselben Auskunft an mehrere Stellen ermöglichen.
  4. 4.. Meldeanlage nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Telegraphierzeichen-Strom:s.boßgabe so lange selbsttätig verzögert wird, bis die vorher gegebene Telegraphierzeichen-Stromstoßreihe in eine Stromstoßreihe verschiedener Art und Zahl übersetzt ist.
  5. 5. Meldeanlage nach Anspruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß bei der Telegraphierzeichen - Stromstoßgabe mehrere Schaltmittel betätigt werden, die bei ihrer Rückkehr in die Ruhestellung in gleichmäßiger Geschwindigkeit eine vorgeschriebene Zahl von Wählstromstößen aussenden.
DEST47592D 1930-12-05 1931-05-05 Boersenkursmeldeanlage Expired DE673200C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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ID=587337

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DEST47592D Expired DE673200C (de) 1930-12-05 1931-05-05 Boersenkursmeldeanlage

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