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DE1291654B - - Google Patents

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Publication number
DE1291654B
DE1291654B DE19651291654 DE1291654A DE1291654B DE 1291654 B DE1291654 B DE 1291654B DE 19651291654 DE19651291654 DE 19651291654 DE 1291654 A DE1291654 A DE 1291654A DE 1291654 B DE1291654 B DE 1291654B
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DE
Germany
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pouring
head
slot
adjustable
casting
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Application number
DE19651291654
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English (en)
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DE1291654C2 (de
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Publication date
Application filed filed Critical
Priority to DE19651291654 priority Critical patent/DE1291654C2/de
Publication of DE1291654B publication Critical patent/DE1291654B/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1291654C2 publication Critical patent/DE1291654C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C5/00Apparatus in which liquid or other fluent material is projected, poured or allowed to flow on to the surface of the work
    • B05C5/005Curtain coaters

Landscapes

  • Casting Devices For Molds (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Gießvorrichtung für Lacke, mit wenigstens einem über Werkstücktransportebene liegenden Gießkopf, der aus zwei - einer ortsfesten und einer hochschwenkbaren - einen einstellbaren Gießschlitz bildenden Gießkopfschalen besteht und in dessen Innerm im Abstand vom Gießschlitz ein mit der Längswand der einen Gießkopfschale einen Durchgangsspalt bildendes verstellbares Dosierglied angeordnet ist.
  • Insbesondere betrifft die Erfindung Lackgießvorrichtungen für die holzverarbeitende Industrie. Gießvorrichtungen einer bekannten Bauart zum Auftragen von Lacken auf bevorzugt ebene Werkstücke weisen gegenüber herkömmlichen Walzenauftragmaschinen den Nachteil auf, daß die erzielbaren Flächengewichte (g/m2) des Lackes zu hoch liegen und zudem die Maschinen mit überhöhten Durchgangsgeschwindigkeiten gefahren werden müssen. Der Grund hierfür ist eine relativ starke Lackausflußmenge am Gießschlitz, die bei normalen Gießköpfen offener oder geschlossener Bauart bei 1 m Gießbreite in der Regel nicht unter 41/min liegt. Eine Reduzierung der Gießschlitzweite führt leicht zum Abreißen des Filmes.
  • Aus diesen Gründen sind Gießvorrichtungen herkömmlicher Art in modernen Oberflächenbehandlungsstraßen mit automatischem Durchgang der Werkstücke kaum verwendbar, wenn Auftragsmengen unterhalb 40 g/m2 bei Durchgangsgeschwindigkeiten gefahren werden sollen, die nicht wesentlich über der Transportgeschwindigkeit der gesamten Straße liegen (ungefähr 5 bis 20 m/min).
  • Dieselben Nachteile besitzen Lackgießvorrichtungen, bei denen in den Gießschlitz eines nach unten zugespitzten Gießkopfes ein keilförmiges Verschlußstück eingeschoben werden kann. Diese Bauart führt im allgemeinen sogar zu dickeren Lackfilmen, weil der Lack auf beiden Seiten des Verschlußstückes austreten kann, sobald das Verschlußstück von den Lippen des Gießschlitzes abgehoben worden ist. Die Dosierung ist also auch in diesem Fall nur am Gießschlitz selbst durchzuführen.
  • Es wurde auch schon vorgeschlagen, zum Verringern des Nutzvolumens des Gießkopfes in denselben im Abstand vom Gießschlitz sich über das gesamte Gießkopfinnere erstreckende Füllstücke einzusetzen, die gegenüber dem Gießschlitz verstellbar sind. Auch bei dieser Ausführung erfolgt aber eine Dosierung der ausfließenden Lackmenge im Bereich des Gießschlitzes, so daß ähnliche Nachteile wie bei Gießköpfen ohne Füllstücke bestehen.
  • Man hat bereits versucht, diese Probleme durch Spezialgießköpfe zu lösen, die nach dem sogenannten »Vakuumverfahren« arbeiten. Hierbei muß aber zwangläufig der Gießkopf genau passend gearbeitet sein, um einen Lufteintritt von außen zu verhindern. Zudem ist eine feinstufig oder stufenlos regelbare Pumpe unbedingt erforderlich, die sehr gegendruckempfindlich ist. Bei steigender Filterverstopfung (bedingt durch Staub und Fremdkörperanfall in holzverarbeitenden Betrieben) muß die Drehzahl laufend nachreguliert werden, um eine konstante Fördermenge, die gleich der Lackaustrittsmenge am Gießschlitz, ist, zu gewährleisten, Zusätzlich erweist sich bei einer solchen Ausführung das Fehlen eines bei offenen Gießköpfen üblichen überlaufes am Gießkopf sehr nachteilig, durch den blasen- und schaumhaltiges Material laufend abgeführt werden kann, da sonst der aus dem Gießschlitz auslaufende Film Lufteinschlüsse enthält, die gerade bei geringen Auftragsgewichten eine geschlossene Lackbeschichtung in Frage stellen.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, eine Gießvorrichtung für Lacke zu schaffen, mit der bei einfacher und robuster Ausbildung sowie leichter Bedienbarkeit die aus dem Gießkopf ausfließende Lackmenge ohne Verändern des Gießkopfquerschnitts im Bereich des einmal -eingestellten Gießschlitzes so reguliert werden kann, daß ein über die gesamte Länge des Gießkopfes gleichmäßiger Film abgegeben wird, der mit Flächengewichten bis zu 20 g/m2 bei normaler Transportgeschwindigkeit der Werkstücke auf deren Oberfläche aufgetragen werden kann.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei einer Gießvorrichtung der eingangs genannten Art vorgeschlagen, daß die Längswände der Gießkopfschalen in an sich bekannter Weise zum Gießschlitz hin keilförmig zusammenlaufen und daß das Dosierglied aus einer höhenverstellbaren, sich über die Gießkopflänge erstreckenden Rundstange besteht.
  • Durch Verstellung der Rundstange wird der im Gießkopf gebildete Spalt für den Lack unabhängig vom Gießschlitz verändert; d. h., die Dosierung erfolgt im Gegensatz zu den bekannten Gießköpfen nicht am Gießschlitz selbst bzw. im Bereich des Gießschlitzes, sondern innerhalb des Gießkopfes mit Hilfe eines veränderbaren örtlich begrenzten Dosierspaltes. Unterhalb des Dosierspaltes ist der Gießkopf im allgemeinen ebenfalls vollständig mit Lack gefüllt, der aber bei geschlossenem Dosierspalt aus deal Gießschlitz nicht ausfließen kann.
  • Durch diesen Vorschlag ist es möglich, mit verhältnismäßig weit geöffnetem Gießschlitz und ohne zusätzliche, in den Gießschlitz oder im Bereich des Gießschlitzes einzuschiebende Dosierglieder wesentlich dünnere Lackfilme als bisher zu vergießen, da das im Gießkopf angebrachte erfindungsgemäße Dosierglied eine sehr starke Herabsetzung der Lackausflußmenge ermöglicht, und zwar bis zu Mengen von etwa 11/min bei 1 m Gießbreite.
  • Die Möglichkeit, mit einer geringeren Lackausflußmenge als bisher pro Zeiteinheit zu arbeiten, ermöglicht geringere Auftragsgewichte auf Flächeneinheiten der Werkstücke, eine geringere Transportgeschwindigkeit der Werkstücke während des Gießvorganges, wodurch Beschädigungen der Werkstücke durch die Antriebselemente vermieden werden, und eine verringerte Lackumwälzung, so daß der Lack wesentlich mehr Zeit zur Beruhigung im Gießkopf hat. Die Möglichkeit, mit größeren Gießscblitzweiten zu fahren, ergibt gegenüber bisher bekannten Gießköpfen einen streifenfreieren Lackfilm und ermöglicht ein Ausspülen von Fremdkörpern aus dem Gießschlitz, falls derartige Fremdkörper überhaupt in den Lack gelangen. Auch wird ein gleichmäßigerer Flächenauftrag erzielt, ohne daß die bisher notwendigen großen Toleranzanforderungen an die Ausbildung der Gießschlitzlippen und die Einstellung des Abstandes dieser Lippen voneinander gestellt werden müßten. Bei größeren Gießschlitzweiten üben die üblichen Bearbeitungstoleranzen keinen so großen Einfluß wie bei sehr geringen Gießschlitzweiten aus. Die Möglichkeit, die vorgeschlagene Dosiereinrichtung auch bei Gießköpfen offener Bauart mit einem überlauf anwenden zu können, ergibt den Vorteil, daß man stets ein blasen- und schaumfreies Material im unteren Teil des Gießkopfes hat. Auch eine zunehmende Filterverstopfung des Lackkreislaufes beeinträchtigt nicht die Menge des aus dem Gießschlitz ausfließenden Lackes, da man vorzugsweise die Lackzufuhr etwas größer als erforderlich einstellt; denn überschüssige Lackmengen können stets durch den überlauf abfließen.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die höhenverstellbare Rundstange an der Längswand der ortsfesten Gießkopfschale anliegend geführt. Der Dosierspalt befindet sich dann zwischen ihr und der hochschwenkbaren Längswand. Es ist vorzuziehen, mit einem einzigen Dosierspalt zu arbeiten, da hierdurch die Randeffekte der im Gießkopf vorhandenen laminaren Strömung möglichst gering gehalten werden.
  • Vorzugsweise ist die Rundstange an einzeln und gemeinsam höhenverstellbaren senkrechten Trägerstangen aufgehängt; dadurch kann die Lage der Rundstange zum Gießschlitz genau eingestellt werden. Dabei ist es auch möglich, auf einer Seite des Gießkopfes die Rundstange näher an den Gießschlitz heranzuführen als auf der anderen Seite, wodurch in an sich bekannter Weise in gewissem Ausmaß über die Länge des Gießkopfes unterschiedlich große Lackmengen ausfließen. Dies ist bei Werkstücken mit unterschiedlicher Oberfläche unter Umständen erwünscht. Um die Ausflußmenge des Lackes jedoch in jedem Fall über die gesamte Gießkopflänge auch gleichmäßig regulieren zu können, sind die Trägerstangen auch gemeinsam höhenverstellbar. Diese gemeinsame Höhenverstellung wird im allgemeinen während des Betriebes der Vorrichtung vorgenommen, wenn die Vorrichtung angefahren wird oder nachträglich Veränderungen vorgenommen werden müssen.
  • Um den Gießkopf und das Dosierglied in einfacher Weise reinigen zu können, weist die hochschwenkbare Gießkopfschale einen mit einem hochklappbaren, die senkrechten Trägerstangen haltenden Dekkel zusammenwirkenden Steuernocken auf. Dadurch hebt die hochschwenkbare Gießkopfschale ab einem gewissen Öffnungswinkel die Dosierstange von der feststehenden Längswand des Gießkopfes ab. Durch die üblichen, für die Gießschlitzbildung erforderlichen Bewegungen der verstellbaren Gießkopfschale wird die Rundstange jedoch nicht verstellt.
  • In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Vorrichtung ein Gießkopf mit eingebauter Rundstange im Querschnitt dargestellt.
  • Die Zeichnung zeigt einen Gießkopf offener Bauart. Beim Vergießen von Lack konstanter Konsistenz wird die Lackausflußmenge am Gießschlitz bestimmt durch die Höhe des Lackstandes im Kopf und der Gießschlitzweite.
  • In der dargestellten Weise ist nun in einem gewissen Abstand oberhalb der Gießlippen eine höhenverstellbare Rundstange 2 derart angeordnet, daß sie an der feststehenden Gießkopfschale 3 anliegt und mit der anderen Schale 4 einen Spalt der Breite a bildet, welcher die Durchflußmenge dosiert. Da der Flüssigkeitsstand unterhalb der Stange wesentlich reduziert ist, ergibt sich ein verringerter statischer Druck. Zudem ist der Reibungswiderstand am Dosierspalt wesentlich größer als am Gießschlitz mit der Breite b, da dieser Schlitz gewöhnlich weiter als der Dosierspalt ist.
  • Die Rundstange 2 ist an zwei senkrechten Trägerstangen 5 befestigt, die nach oben durch einen Deckel 10 aus dem Gießkopf herausragen. Auf dem äußeren. Ende jeder Stange 5 befindet sich eine Druckfeder 6, die durch eine aufgeschraubte Rändelmutter 7 verstellt werden kann, um die gewünschte Höhenlage der Rundstange an der entsprechenden Gießkopfseite einzuregulieren. Mit der Oberseite jeder Rändelmutter 7 wirkt je ein auf einer gemeinsamen Exzenterwelle 8 angeordneter Exzenter 9 zusammen. Die Rundstange 2 wird dementsprechend beim Verdrehen der Exzenterwelle 8 senkrecht im Gießkopf verstellt, wobei sie stets an der feststehenden Gießkopfschale 3 anliegt.
  • Um dies zu erreichen, sind die Trägerstangen 5 je in einer im Deckel 10 befestigten Führungshülse 13 geführt. Die Stangen sind mit einem flexiblen Schlauch 14 umhüllt, der sich zusammenschieben läßt und ein Eindringen von Lack in die Hülse 13 verhindert.
  • Auf der Außenseite der hochklappbaren Gießkopfschale 4 ist ein mit dem Deckel 10 zusammenwirkender Nocken 11 vorgesehen. Dieser Nocken 11 hebt den Deckel 10 nach einer gewissen Hochklappbewegung der Gießkopfschale 4 an und verschwenkt ihn um ein Scharnier 15, wodurch die gleichzeitig bewegte Rundstange 2 von der feststehenden Gießkopfschale 3 abgehoben wird. Der Gießkopf kann nun ohne Schwierigkeiten gereinigt werden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Gießvorrichtung für Lacke, mit wenigstens einem über einer Werkstücktransportebene liegenden Gießkopf, der aus zwei - einer ortsfesten und einer hochschwenkbaren - einen einstellbaren Gießschlitz bildenden Gießkopfschalen besteht und in dessen Innerm im Abstand vom Gießschlitz ein mit der Längswand der einen Gießkopfschale einen Durchgangsspalt bildendes verstellbares Dosierglied angeordnet ist, d a -durch gekennzeichnet, daß die Längswände der Gießkopfschalen (3, 4) in an sich bekannter Weise zum Gießschlitz hin keilförmig zusammenlaufen und daß das Dosierglied aus einer höhenverstellbaren, sich über die Gießkopflänge erstreckenden Rundstange (2) besteht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die höhenverstellbare Rundstange (2) an der Längswand der ortsfesten Gießkopfschale (3) anliegend geführt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rundstange (2) an einzeln und gemeinsam höheneinstellbaren senkrechten Trägerstangen (5) aufgehängt ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die hochschwenkbare Gießkopfschale (4) einen mit einem hochklappbaren, die senkrechten Trägerstangen (5) haltenden Dekkel (10) zusammenwirkenden Nocken (11) aufweist.
DE19651291654 1965-09-07 1965-09-07 Giessvorrichtung fuer lacke Expired DE1291654C2 (de)

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DE1291654C2 DE1291654C2 (de) 1974-11-14

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0056067A1 (de) * 1981-01-14 1982-07-21 Bolton-Emerson, Inc. Vorrichtung zum Aufbringen einer dünnen Schicht eines Beschichtungsmaterials auf eine laufende Materialbahn

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DE1181096B (de) * 1959-10-10 1964-11-05 Robert Buerkle & Co Maschinenf Duesenbehaelter fuer Giessmaschinen zum Auftragen von Fluessigkeiten, insbesondere von Lack

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DE1291654C2 (de) 1974-11-14

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