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DE1291567B - Hydropneumatischer Stossdaempfer - Google Patents

Hydropneumatischer Stossdaempfer

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Publication number
DE1291567B
DE1291567B DE1967P0043559 DEP0043559A DE1291567B DE 1291567 B DE1291567 B DE 1291567B DE 1967P0043559 DE1967P0043559 DE 1967P0043559 DE P0043559 A DEP0043559 A DE P0043559A DE 1291567 B DE1291567 B DE 1291567B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston rod
shock absorber
damping fluid
compensation
damping
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1967P0043559
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CARL ULLRICH DR
Peddinghaus Corp
Original Assignee
CARL ULLRICH DR
Peddinghaus Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CARL ULLRICH DR, Peddinghaus Corp filed Critical CARL ULLRICH DR
Priority to DE1967P0043559 priority Critical patent/DE1291567B/de
Publication of DE1291567B publication Critical patent/DE1291567B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F9/00Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
    • F16F9/06Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium using both gas and liquid
    • F16F9/066Units characterised by the partition, baffle or like element

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen hydropneumatischen Stoßdämpfer mit einem mit Ventilen zusammenarbeitenden Dämpfungskolben, der an einer Kolbenstange befestigt sowie in einem Dämpfungsftüssigkeit enthaltenden Zylinder geführt ist und diesen in zwei Arbeitskammern wechselnden Rauminhaltes unterteilt, wobei der Zylinder weiterhin mit einer mit Druckgas und Dämpfungsflüssigkeit gefüllten Ausgleichskammer über eine unterhalb des Flüssigkeitsspiegels in der Ausgleichskammer in vom Flüssigkeitsspiegel abgewandter Richtung endigende Ausgleichsleitung verbunden ist, die beim Verschiebender Kolbenstange von der von letzterer verdrängten Dämpfungsflüssigkeit ausschließlich in jeweils in entgegengesetzter Richtung durchströmt wird, und deren Querschnitt derart dimensioniert ist, daß die Reynoldsche Kennzahl wenigstens#'bei normalen Stoßbelastungen unterhalb der kritischen Reynolds-Zahl bleibt.
  • Ein derartiger hydropneumatischer Stoßdämpfer ist nach der britischen Patentschrift 748 471 als ein Zweirohrstoßdämpfer ausgeführt worden, wobei der Querschnitt der Ausgleichsleitung verhältnismäßig groß ist, da er sich als eine Ringfläche zwischen zwei Zylindern darstellt. Proportional zu dieser Ringfläche kann es zu einem Konzentrationsausgleich des in der Dämpfungsflüssigkeit der Ausgleichskammer und der Arbeitskammern gelösten Gases kommen, der zur Folge hat, daß bei der Druckentspannung die Dämpfungsflüssigkeit derart schäumt, daß die Dämpfungseigenschaften des Stoßdämpfers sehr nachteilig beeinflußt werden. Da bei einer Belastung der Gasdruck ansteigt, nimmt die Dämpfungsflüssigkeit in der Ausgleichskammer dann entsprechend mehr Gas auf, das infolge des geringen Diffusionswiderstandes alsbald in die in den Arbeitskammern befindliche Dämpfungsflüssigkeit gelangt.
  • Von einem anderen Zweirohrstoßdämpfer nach der deutschen Patentschrift 725199 ist es bekannt, zu beiden Enden des inneren, die Arbeitskammern einschließenden Zylinders Ventile anzuordnen und bei senkrechter Einbaulage von den oberen Ventilen eine Rohrleitung zwischerl'dem inneren und dem äußeren Zylinder nach unten zu führen, die unterhalb des Flüssigkeitsspiegels im Ringraum zwischen den beiden genannten Zylindern endigt. Auch hierbei kommt jedoch ein Konzentrationsausgleich zwischen dem sich bei erhöhtem Druck in der Dämpfungsflüssigkeit der Ausgleichskammer lösenden Gas und der Dämpfungsflüssigkeit in den Arbeitszylindern augenblicklich zustande, weil stets Dämpfungsflüssigkeit durch das untenliegende Ventil nachgesaugt wird.
  • Durch die USA.-Patentschrift 3168169 ist ein für den Einbau in horizontaler Lagevorgesehener Einrohrstoßdämpfer bekannt, bei welchem in der die Ausgleichskammer abtrennenden Scheibe eine Ventilöffnung verhältnismäßig großen Querschnittes vorgesehen ist, die sich beim Ausfahren der Kolbenstange öffnet und dabei die in der Ausgleichskammer befindliche Dämpfungsflüssigkeit in die Arbeitskammer einströmen läßt. Im oberen Teil der Scheibe befindet sich der Einlaß in ein wendelförmig gebogenes Rohr, das unterhalb des Flüssigkeitsspiegels in der Ausgleichskammer endigt und das in seiner Länge und seinem Querschnitt so bemessen ist, daß sich ein größerer Widerstandswert für die Strömung ergibt, als er beim öffnen des genannten Ventils überwunden werden muß. Hierbei kommt es jedoch ebenfalls zu einem sofortigen Konzentrationsausgleich des Druckgases in der - Dämpfungsflüssigkeit von Ausgleichskammer und Arbeitskammer; weil durch die untere Ventilöffnung bei jedem Kolbenhub Dämpfungsflüssigkeit aus der Ausgleichskammer angesaugt wird. Eine gerade, rohrförmige sowie in vom Flüssigkeitsspiegel abgewandter Richtung in der Ausgleichskammer endigende Ausgleichsleitung ist schließlich durch die deutsche Patentschrift 570 800 bei einem hydropneumatischen Stoßdämpfer bekanntgeworden, doch erfolgt auch -hierbei die Durchströmung in nur einer Richtung, so daß es zu einem Konzentrationsausgleich des Druckgases kommt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen hydropneumatischen Stoßdämpfer der einleitend beschriebenen Art zu schaffen, bei welchem ein Konzentrationsausgleich des in der Dämpfungsflüssigkeit der Ausgleichskammer und in der der Arbeitskammern gelösten Druckgases durch Diffusion mit hinreichender Sicherheit unterbunden wird. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Ausgleichsleitung eine an sich bekannte, in einer sich an die kolbenstangenferne Arbeitskammer anschließenden, zylindrischen, hohlen, mit Druckgas gefüllten Ausgleichskammer untergebrachte Rohrleitung ist, die etwa 15 bis 60% der von der Kolbenstange verdrängbaren Dämpfungsflüssigkeit aufnimmt. Auf diese Weise wird eine wirkungsvolle Diffusionssperre geschaffen, die sowohl während der normalen Fahrweise als auch im Ruhezustand einem Diffusionsausgleich entgegenwirkt. Dabei läßt sich den begrenzten Platzverhältnissen, die bei einem Einrohrstoßdämpfer für "die -Unterbringung der Ausgleichskammer beachtet werden müssen, noch befriedigend Rechnung tragen.
  • Im unbelasteten Zustand befindet sich der Dämpfungskolben üblicherweise in der Mittelstellung, wobei zwei annähernd gleich große Arbeitskammern gebildet werden. Wenn aus dieser Stellung die Kolbenstange eingefahren wird, wird durch die Rohrleitung Dämpfungsflüssigkeit in die Ausgleichskammer gedrückt, wobei das in der Ausgleichskammer befindliche Gasvolumen, das beim Erfindungsgegenstand insbesondere ein Druckgasvolumen sein kann, entsprechend komprimiert wird. Dadurch steigt die Gaskonzentration in der Dämpfungsflüssigkeit gleichfalls an. Ein Konzentrationsausgleich kommt jedoch hierbei schon deshalb nicht zustande, weil die Rohrleitung entgegengesetzt zum Konzentrationsgefälle durchströmt wird, und zwar bei einer in der Regel unterkritischen Reynoldschen Zahl. Wenn die Kolbenstange nunmehr längere Zeit eingefahren bleibt, wird ein Konzentrationsausgleich gleichfalls normalerweise - dadurch verhindert, daß der Diffusionsweg -durch die Länge der Rohrleitung wirkungsvoll vergrößert wird. Wenn man von einem Diffusionskoeffizienten für Gas in Dämpfungsflüssigkeit von 3 -10-5 cm=/sec ausgeht, läßt sich auf Grund der bekannten Diffusionsgleichungen leicht errechnen, daß bei z. B. einer 5.cm langen Rohrleitung ein Ausgleich durch Diffusion im Ruhezustand nach erst etwa 100 Stunden erreicht wird. Die wirkungsvolle Verlängerung des Diffusionsweges gelingt auch bei begrenzten Raumverhältnissen innerhalb der Ausgleichskammer stets dann, wenn man die Rohrleitung in Nähe des Bodens der Ausgleichskammer endigen läßt. Um jegliche Beunruhigung der Dämpfungsflüssigkeit in der Ausgleichskammer, die sich dort in der Schaumbildung auswirken würde, zu vermeiden, ist das Ende der Rohrleitung weiterhin so angeordnet, daß aus ihr nur Flüssigkeitsstrahlen austreten können, die vom Flüsigkeitsspiegel in der Ausgleichskammer abgekehrt gerichtet sind und zunächst der Umlenkung bedürfen, wodurch sich ihre Energie erheblich verringert.
  • Wenn es nach der erfolgten Belastung des Stoßdämpfers zu einer sofortigen Entlastung kommt, kann zumindest im Falle einer normalen Stoßbelastung infolge des Speichervermögens der Rohrleitung keine Dämpfungsflüssigkeit aus der Ausgleichskammer in die Arbeitskammer eingesaugt werden. Bei fortgesetzten Stoßbelastungen, wie es z. B. bei in Kraftfahrzeugen eingebauten Stoßdämpfern der Fall ist, pendelt vielmehr ein Teil der Dämpfungsflüssigkeit lediglich innerhalb der Rohrleitung hin und her, und zwar wenigstens bei normalen Stoßbelastungen, wobei die Kolbenstange immer nur teilweise ein- bzw. ausfährt. Der Strömungszustand ist hierbei innerhalb der Rohrleitung laminar, so daß die für den Konzentrationsausgleich neben dem Diffusionskoeffizienten noch maßgebliche turbulente Austauschgröße unterhalb des kritischen Wertes bleibt und damit auf den gesamten Konzentrationsausgleich keinen wesentlichen Einfluß nimmt. Der besondere Vorteil der Rohrleitung besteht hierbei darin, daß die Reynoldsche Kennzahl bei ihr erst oberhalb eines Wertes von 2300 kritisch wird, wohingegen bei durch Blenden od. dgl. eingeschnürten Flüssigkeitsleitungen der kritische, turbulente Strömungszustand bereits bei einer Reynoldschen Kennzahl von 70 erreicht wird.
  • Die vorgeschlagene Volumenbegrenzung der Rohrleitung führt dazu, daß lediglich der Anteil an Dämpfungsflüssigkeit aufgenommen wird, der bei normalen Stoßbelastungen von der Kolbenstange verdrängt bzw. angesaugt wird, so daß die Länge der Rohrleitung keinen nennenswerten Einfluß auf die von den Strömungswiderständen der Kolbenventile bedingte Dämpfungscharakteristik des Stoßdämpfers nimmt.
  • Die etwa nur 5% aller Dämpfungshübe betragenden Spitzenbelastungen würden, wenn man auch die hierbei verdrängte Dämpfungsflüssigkeit in der Rohrleitung aufnehmen wollte, eine derartige Vergrößerung des Querschnittes oder der Länge der Rohrleitung bedingen, daß diese den Konzentrationsausgleich durch Diffusion nicht mehr wirkungsvoll unterbinden würde bzw. nicht mehr von vernachlässigbarem Einfluß auf die Dämpfungscharakteristik der Kolbenventile wäre. Wenn man z. B. von einem Fahrzeug-Stoßdämpfer mit einem Gesamthub von 200 mm ausgeht, so dient von diesem Hubweg lediglich etwa ein Viertel der Stoßdämpfung beim Fahren auf unebenen Strecken, während der volle Hubweg nur für die äußerst selten eintretenden Karosserieschwingungen beansprucht wird. Da jedoch ein geringfügiger Konzentrationsausgleich im Hinblick auf einen Beeinträchtigung der Dämpfungscharakteristik unbedenklich ist, bietet die vorgeschlagene Begrenzung der Rohrleitung erhebliche Vorteile.
  • Die Erfindung sei an Hand der sich auf zwei Ausführungsbeispiele beziehenden Zeichnungen veranschaulicht. Darin zeigt, jeweils in geschnittener Längsansicht; F i g. 1 einen erfindungsgemäßen Stoßdämpfer mit einer geraden Rohrleitung, während F i g. 2 eine Teilansicht eines erfindungsgemäßen Stoßdämpfers mit einer U-förmig gebogenen Rohrleitung darstellt. Nach F i g. 1 besteht der neue Stoßdämpfer aus einem Zylinder 1, der mittels des darin verschieblichen sowie dichtend anliegenden Kolbens 2 in die beiden Kammern 1' und 1" unterteilt ist. Der Kolben 2 ist am Ende der Kolbenstange 3 mittels der Schraube 4 befestigt und mit Durchtrittsbohrungen 7 versehen, deren der Kolbenstange 3 zugekehrte öffnungen mittels eine in axialer Richtung verschieblichen Ringscheibe 6 abgedeckt sind. Die Ringscheibe kann ihrerseits z. B. mit kleinen Durchtrittsöffnungen ausgeführt sein, so daß sie im am Kolben 2 anliegenden Zustand einen geringen Flüssigkeitsdurchtritt ermöglicht. Im vom Kolben abgehobenen Zustand liegt die Ringscheibe 6 dagegen an einem ringförmigen Vorsprung des zwischen Kolben 2 und Kolbenstange 3 angeordneten Stützkörpers 5 auf und erlaubt somit einen erheblich größeren Flüssigkeitsdurchtritt. Die Kolbenstange 3 ist ihrerseits dichtend aus dem Zylinder 1 herausgeführt, welchem Zweck eine elastische Dichtungsmanschette 9 dient, die zwischen zwei von Federringen 8 bzw. 8' gehaltenen Scheiben eingespannt ist.
  • Die mit Dämpfungsflüssigkeit gefüllte Kammer 1' ist mit einer Scheibe 10, einem trichterförmigen Element od. dgl. verschlossen, welche bzw. welches dicht und unverschieblich an der Wand des Zylinders 1 befestigt ist. Die Rohrleitung 15 ist in einer in der Scheibe vorgesehenen Öffnung befestigt und in Nähe des unteren Bodens des Fortsatzes 11 offen. Dabei taucht sie mit ihrem Ende in einem im Fortsatz 11 befindlichen Reservoirsumpf 14 aus Dämpfungsflüssigkeit ein. Oberhalb des Reservoirsumpfes 14 befindet sich im Fortsatz 11 eine Druckgasfüllung 13. Das Druckgas kann dabei unmittelbar auf die Oberfläche der Dämpfungsflüssigkeit im Reservoirsumpf 14 einwirken und dort zu der bereits beschriebenen, erhöhten Gasaufnahme führen. Wenn es bei einer Druckentspannung in der oberflächennahen Schicht des Reservoirsumpfes 14 zu einer Schaumbildung kommt, wird eine Phasentrennung bereits dadurch begünstigt, daß die eingeschlossenen Gasblasen das Bestreben haben, nach oben zu steigen. Für den Fall, daß einmal bei ganz herausgefahrener Kolbenstange 3 so viel Dämpfungsflüssigkeit nachgesaugt werden sollte, daß Luftblasen enthaltende Schichten in den ersten Rohrabschnitt gelangen könnten, lassen sich Flüssigkeit und Gasphase auch dadurch wirkungsvoll trennen, daß in dem entsprechenden Abschnitt des Rohres 15 Elemente 20, z. B. eine schraubenförmig verlaufende Führung vorgesehen werden, die eine Drallströmung verursachen, durch die auch sehr kleine Luftblasen wegen der Zentrifugalwirkung abzuscheiden sind. Eine zusätzliche Sicherheit gegen das Eindringen von Gasblasen bieten verengende Stellen 19, die den für den Strömungszustand charakteristischen Strömungsdurchmesser des Rohres 15 verringern, ohne daß jedoch dadurch die kritische Reynoldsche Zahl überschritten wird (Strömungsdurchmesser = 4 # Querschnitt/Umfang).
  • Man kann den in F i g. 1 dargestellten Stoßdämpfer, der üblicherweise mit der Kolbenstange 3 nach oben zum Einbau kommt, auch in anderer Stellung in gefülltem Zustand lagern und transportieren, ohne daß Druckgas in die Zylinderkammer 1' eindringt. Wenn z. B. der Fortsatz 11 nach oben weist, taucht zwar das Ende des Rohres 15 nicht mehr in den Reservoirsumpf 14 ein, doch kann dann das Druckgas wegen seiner geringeren Dichte nicht in den Zylinder eindringen und wegen des geringen Querschnittes und des langen Weges des Rohres 15 auch nicht nennenswert eindifundieren, Eine andere Ausführungsform für mit einem oben liegenden Fortsatz 11 einzubauenden Stoßdämpfer zeigt F i g. 2, wonach das Flüssigkeitsleitungssystem aus einem U-förmig gebogenen Rohr 16 besteht, das gleichfalls mit seinem offenen, über dem von der Scheibe 10 gebildeten Boden des Fortsatzes liegenden Ende in einen Reservoirsumpf 14 eintaucht, oberhalb dessen die Druckgasfüllung 13 liegt. Für die Wirkungsweise dieser Anordnung gilt das zu dem in F i g. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel Gesagte entsprechend.
  • Die Beispiele nach F i g.1 und 2 zeigen, daß bei etwa gleichem Rohrleitungsvolumen Querschnitt und Länge veränderliche Größen sein können, doch ist es andererseits auf Grund der vorstehenden Beschreibung auch verständlich, daß bei zu großem Querschnitt eine für die Bedürfnisse der Praxis ausreichende Verhinderung des Konzentrationsausgleiches nicht mehr erzielt werden kann, weil dann die Länge zu kurz würde, wohingegen aber auch ein zu kleiner Querschnitt von Nachteil wäre, weil dann der Strömungswiderstand so groß werden könnte, daß er auf die Dämpfungscharakteristik der Ventilkolben von nicht mehr vernachlässigbar kleinem Einfluß wäre. Letzteres gilt auch dann, wenn man eine Vielzahl von parallel angeordneten Rohrleitungen mit jeweils wesentlichen kleineren Querschnitten verwenden würde.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Hydropneumatischer Stoßdämpfer mit einem mit Ventilen zusammenarbeitenden Dämpfungskolben, der an einer Kolbenstange befestigt sowie in einem Dämpfungsflüssigkeit enthaltenen Zylinder geführt ist und diesen in zwei Arbeitskammern wechselnden Rauminhaltes unterteilt, wobei der Zylinder weiterhin mit einer mit Druckgas und Dämpfungsflüssigkeit gefüllten Ausgleichskammer über eine unterhalb des Flüssigkeitsspiegels in der Ausgleichskammer in vom Flüssigkeitsspiegel abgewandter Richtung endigende Ausgleichsleitung verbunden ist, die beim Verschieben der Kolbenstange von der von letzterer verdrängten Dämpfungsflüssigkeit ausschließlich in jeweils entgegengesetzter Richtung durchströmt wird, und deren Querschnitt derart dimensioniert ist, daß die Reynoldsche Kennzahl wenigstens bei normalen Stoßbelastungen unterhalb der kritischen Reynoldschen Zahl bleibt, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Ausgleichsleitung (15, 16) eine an sich bekannte, in einer sich an die kolbenstangenferne Arbeitskammer (1', 1") anschließenden, zylindrischen, hohlen, mit Druckgas gefüllten, Ausgleichskammer (13, 14) untergebrachte Rohrleitung ist, die etwa 15 bis 60 % der von der Kolbenstange (3) verdrängbaren Dämpfungsflüssigkeit aufnimmt.
  2. 2. Hydropneumatischer Stoßdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrleitung(15) gerade ausgebildet und der Stoßdämpfer mit nach oben weisender Kolbenstange (3) in etwa senkrechter Lage einzubauen ist.
  3. 3. Hydropneumatischer Stoßdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrleitung(16) U-förmig ausgebildet ist und der Stoßdämpfer mit nach unten weisender Kolbenstange in etwa senkrechter Lage einbaubar ist.
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE570800C (de) * 1929-04-30 1933-02-20 George Louis Rene Jean Messier Hydropneumatischer, doppelt wirkender Stossdaempfer
DE725199C (de) * 1934-11-29 1942-09-16 Louis Bechereau Fluessigkeitsstossdaempfer fuer Kraftfahrzeuge
GB748471A (en) * 1953-10-30 1956-05-02 Tanchester Properties Ltd Improvements in or relating to shock absorbers
US3168169A (en) * 1962-05-11 1965-02-02 Allinquant Fernand Stanislas Air bleeding device for shock absorbers mounted in a substantially horizontal positio

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