DE1291375B - Elektronischer Impulszaehler mit Tunneldioden - Google Patents
Elektronischer Impulszaehler mit TunneldiodenInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft eine Schaltanordnung für ... Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß
einen elektronischen Impulszähler mit kettenförmig von einer gemeinsamen Speiseleitung'"entsprechend
angeordneten, jeweils ein bistabiles Element mit der Anzahl der parallel zu speisenden bistabilen
N-förmiger Kennlinie; im negativen Widerstands- Elemente eine Anzahl von mit Begrenzungswiderbereich
enthaltenden Zählstufen. 5 ständen versehenen Speiseästen abgeführt ist, welche
Im Zuge von relativ neuen Entwicklungen auf dem sich jeweils in zwei mit Dioden versehene Speise-Gebiet
der Halbleiter — insbesondere der Tunnel- zweige verzweigen, von denen jeweils zwei benachdioden,
die bekanntlich ein sehr schnelles Schalt- barte, von verschiedenen Speiseästen kommende
verhalten aufweisen — ist bereits eine Anzahl von Speisezweige an eines der bistabilen Elemente geelektronischen
Impulszählern mit hohen Arbeits- io führt sind, und daß zur Ansteuerung der bistabilen
geschwindigkeiten entwickelt worden. Da derartige , Elemente zwei mit polaritätsmäßig spiegelbildlichen
Schaltungen für jede Zählstellung ein Halbleiter- Steuersignalen beschickte Signalleitungen vorgesehen
element — beispielsweise eine Tunneldiode — sind, von welchen mit Widerständen versehene
(österreichische Patentschrift 226 999, USA.-Patent- Signalleitungsäste an die bistabilen Elemente geführt
schrift 3 168 657) . bzw. zwei Halbleiterelemente 15 sind.
(deutsche Auslegeschrift 1114 314) benötigen, müs- Der der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende
sen zum Zählen vori η Impulsen η bzw. In Halb- Gedanke besteht darin, daß bei einer Parallelschalleiterelemente
vorgesehen werden. Obwohl derartige tung der bistabilen Elemente eine sukzessive Durch-Schaltanordnungen
für elektronische Impulszähler schaltung der einzelnen Zählstufen durch die Ausim
allgemeinen mit hinreichend hoher Zählgeschwin- 20 bildung von speziellen, immer je zwei nebeneinanderdigkeit
durchschalten, so haben sie doch den Nach- liegende bistabile Elemente speisenden Speisungsteil, daß bei vorgegebener Anzahl der Zählstellungen ästen erfolgen kann, die bei einer Durchschaltung
eine relativ hohe Anzahl von Halbleiterelementen der einen Zählstufe die danebenliegende durch Ververwendet
werden muß, wodurch die Herstelhmgs- änderung der Vorspannung zur Durchschaltung vorkosten
sich erhöhen und die Fehleranfälligkeit des 25 bereiten,
elektronischen Impulszählers zunimmt. Weitere Einzelheiten der Erfindung sollen an Hand
elektronischen Impulszählers zunimmt. Weitere Einzelheiten der Erfindung sollen an Hand
Es ist deshalb bereits eine Schaltungsanordnung . von zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert und
für elektronische Impulszähler mit Tunneldioden beschrieben werden, wobei auf die Zeichnung Bezug
bekannt (USA.-Patentschrift 3 184 614), mit welcher genommen ist. Es zeigt
je Zählstufe zwei Zählungen durchgeführt werden 30 Fig. 1 die Schaltung einer ersten Ausführungskönnen, indem eine Zählkette in Form von in Serie form des elektronischen Zählers gemäß der Erfinangeordneten
Tunneldioden vorgesehen ist, die in dung, ~
einem ersten Zählhalbzyklus sukzessive von dem Zu- Fig. 2 eine typische Strom-Spannungs-Kennlinie
stand hohen Stroms/geringer Spannung in den Zu- einer Tunneldiode und
stand niedrigen Stroms/hoher Spannung durch- 35 F i g. 3 die Schaltung einer zweiten Ausführungsgeschaltet
werden und die in einem zweiten Zähl- form des elektronischen Zählers gemäß der Erfinhalbzyklus
wieder hintereinander in ihren Ausgangs- dung.
zustand zurückgeschaltet werden. Dadurch ergibt Die erfindungsgemäße Zählschaltung gemäß der
sich die Möglichkeit, daß zum Zählen von η Im- ersten Ausführungsform enthält eine Mehrzahl von
pulsen n/2 Tunneldiodenstufen vorgesehen werden 40 Tunneldioden, deren Katoden geerdet und deren
müssen, so daß derartige elektronische Zählschaltunr Anoden jeweils mit dem Mittelpunkt eines zwischen
gen relativ billig und mit geringem Materialaufwand der positiven und der negativen Signaleingangsleitung
gebaut werden können. Da die an eine derartige liegenden Schaltzweiges verbunden sind, wobei diese
Zählschaltung gelegte Spannung der Summenspan- Schaltzweige zur genauen Ausblendung der Emnung
der einzelnen Zählstufenspannungen entspricht, 45 gangsimpulse eine Reihenschaltung zweier üblicher
ergibt sich jedoch als Nachteil, daß bei vorgegebener Dioden enthalten. Die Anoden benachbarter Tunnel-Speisespannung
die Anzahl der Zählstufen nicht be- dioden sind außerdem miteinander gekoppelt und
liebig groß gemacht werden kann. Da ferner die zur Erzielung der erforderlichen Vorspannung über
angelegte Speisespannung in Form einer Treppen- ein übliches Dioden- und Widerstandsnetzwerk mit
Pyramide auf- und abfällt — wobei die Zahl der 5° einer Gleichspannungsquelle verbunden.
Treppen mit der Zahl der Zählstufen identisch ist — Zu Beginn des Zählzyklus befinden sich alle
Treppen mit der Zahl der Zählstufen identisch ist — Zu Beginn des Zählzyklus befinden sich alle
ergibt sich, daß kein wahres Digitalausgangssignal Tunneldioden der Zählstufen im Zustand niedriger
vorhanden ist, so daß zur Steuerung von nachgeschal- Spannung, wobei eine einzelne Bestimmungsstufe
teten Digitaleinrichtungen zusätzliche Digitalumfor- sich im Zustand hoher Spannung befindet. Dabei
mer notwendig sind. Schließlich müssen die in einer 55 erhalten die Steuerdioden durch die Anodenspanderartigen
Zählschaltung verwendeten Tunneldioden nung der Bestimmungsstufe eine derartige Vorspanhinsichtlich
ihrer Strom-Spannungs-Kennlinie relativ nung, daß nur ein positives Eingangssignal wirksam
gut aneinander angepaßt sein, damit eine fehlerfreie werden kann. Gleichzeitig leitet die Bestimmungs-Zählung
der Zählimpulse erfolgt. Dies bedingt jedoch stufe einen Teil des infolge der Vorspannung fließenerhöhte
Herstellungskosten, da die Tunneldioden in 60 den Stroms an die erste Zählstufe, wodurch deren
geeigneter Weise ausgewählt werden müssen. Arbeitspunkt etwas zur Schaltschwelle hin verZiel
der vorliegenden Erfindung ist es, eine elek- schoben und sie zum Schalten in den Zustand hoher
ironische Zählschaltung zu schaffen, die diese oben- Spannung durch den nächsten Eingangsimpuls vorgenannten
Nachteile nicht aufweist und die bei einer bereitet wird. Sobald diese Zählstufe dann schaltet,
relativ billigen Massenherstellung die direkte Abgabe 65 bereitet sie die darauffolgende Zählstufe vor. Beim
von Digitalausgangssignalen ermöglicht, wobei bei Schalten der letzten Zählstufe bringt ein umgekehrtes
einer sehr hohen Anzahl der Zählstufen relativ nied- Rückkopplungssignal die Bestimmungsstufe in den
rige Speisespannungen notwendig sind. Zustand niedriger Spannung zurück, wodurch diese
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jetzt nur negative Eingangssignale wirksam werden besteht aus einer hochdotierten (Beimengungskonzenläßt
und etwas von dem infolge der Vorspannung tration in der Größenordnung von 1O+19 Donatordurch
die erste Zählstufe fließenden Stroms auf- oder Akzeptoratomen pro Kubikzentimeter bei Gernimmt,
so daß diese für die Rückkehr in den Zu- manium) Halbleiteranordnung mit pn-übergang,
stand niedriger Spannung durch den nächsten Ein- 5 dessen Übergangsbereich extrem dünn ist (in der
gangsimpuls vorbereitet ist. Beim Zurückkehren der Größenordnung von 150 Angstrom oder weniger);
letzten Zählstufe in den Zustand niedriger Spannung Es wurde zuerst in dem Artikel »New Phenomenon
ist ein voller Zählzyklus durchlaufen. in Narrow Germanium P-N Junctions« von L. Esaki,
Da jede Stufe im Verlauf eines vollen Zyklus erschienen Januar 1957 in »Physical Review«, S. 603
zweimal geschaltet wird, wobei jede Schaltung der io bis 605, beschrieben. Diese Tunneldioden haben eine
Zählung eines Eingangsimpulses entspricht, zählt N-förmige Kennlinie, wie sie in F i g. 2 dargestellt
jede Zählstufe während eines Zyklus zwei Impulse. ist. Wenn die anliegende Spannung von 0 aus ver-
Durch Überwachung der Leitzustände der Zählstufen größert wird, so steigt der Strom stetig über den
und durch Dekodierung mit Hilfe geeigneter, nicht Punkt α hinaus an, bis die Spitze oder der Schwell-
Gegenstand der vorliegenden Erfindung darstellender 15 bereich der Kurve eben oberhalb des Punktes b er-
Logikschaltungen kann dann eine Darstellung in reicht wird. Er fällt dann stark entlang dem nega-
dezimaler oder einer anderen beliebigen Form er- tiven Widerstandsbereich der Kurve über den Punkt c
halten werden. hinaus ab, und man erhält einen stabilen Zustand
F i g. 1 zeigt eine Mehrzahl von Tunneldioden 10 im Talbereich für hohe Spannung und niedrigen
bis 15, deren Katodenanschlüsse mit Erde verbunden 20 Strom bei Punkt d.
sind. Die Tunneldiode 10 hat eine Bestimmungs- Beim Betrieb der in F i g. 1 gezeigten Zählschalfunktion,
wie später näher beschrieben, während die tung befinden sich die Tunneldioden 12 bis 15 zu
Tunneldioden 11 bis 15 die eigentliche Zählfunktion Anfang im Zustand niedriger Spannung und hohen
haben. Die zu zählenden Eingangsimpulse werden Stroms, entsprechend dem Punkt α auf der in F i g. 2
an der Klemme 16 der Primärwicklung 18 des Über- 25 dargestellten Kurve. Dies erfolgt durch Einwirkung
tragers 20 zugeführt. Die Sekundärwicklungen 22 der Gleichspannungsquelle über das Dioden-Wider-
und 24 sind im gezeigten Sinn gewickelt, so daß auf Standsnetzwerk. Gleichzeitig wird durch den umder
oberen Schaltleitung 26 positive impulsförmige kehrenden Rückkopplungszweig die Tunneldiode 10
Signale und auf der unteren Schaltleitung 28 nega- im Zustand hoher Spannung und niedrigen Stroms,
tive impulsförmige Signale auftreten. Zwischen den 30 entsprechend Punkt d in der in Fig. 2 dargestellten
beiden Schaltleitungen ist eine Anzahl von Schalt- Kurve, gehalten, und die Tunneldiode 11 befindet
zweigen parallel geschaltet, die die eintreffenden sich nahe der Schaltschwelle, entsprechend Punkt &
impulsförmigen Signale, gesteuert von der Bestim- auf der Kurve in Fig. 2. Befindet sich die Tunnelmungsstufe,
den Tunneldioden zuleiten. Der zur diode 15 am Punkt« auf der Kurve, so liegt ihre
Tunneldiode 11 gehörende Schaltzweig enthält die 35 Anodenspannung fast auf Erde, und der von der
Reihenschaltung eines Widerstandes 30 mit einem Gleichspannungsquelle über die Widerstände 54 und
Paar üblicher, gemäß der Figur gepolter Dioden 32 58 fließende Strom hat ein Maximum. Wegen des
und 34 und einem Widerstand 36, wobei der Anoden- hohen Spannungsabfalls am Widerstand 54 liegt die
anschluß der Tunneldiode 11 mit dem Verbindungs- Basis-Emitter-Spannung am Transistor 52 noch
punkt der beiden Dioden 32 und 34 verbunden ist. 40 unterhalb des Sperrwertes, und der Transistor ist
Die übrigen Schaltzweige sind gleich aufgebaut und im nichtleitenden Zustand. Dadurch steigt die Spanwerden
nicht im einzelnen beschrieben. nung am Kollektor des Transistors, die der Anoden-
Die Anoden benachbarter Tunneldioden sind fer- spannung der Tunneldiode 10 entspricht. Dieser
ner über ein Paar gegensinnig gepolter üblicher Spannungsanstieg reicht aus, um den Arbeitspunkt
Dioden verbunden, beispielsweise die Tunneldioden 45 der Tunneldiode 10 über die Schaltschwelle zu ver-10
und 11 über die Dioden 38 und 40 und die schieben. Sie schaltet und kommt bei Punkt d in
Tunneldioden 11 und 12 über die Dioden 42 und 44. Fi g. 2 in einen stabilen Zustand. Die hohe Anoden-Die
Verbindungspunkte der Diodenpaare sind über spannung der Tunneldiode 10 beeinflußt die Vor-Begrenzungswiderstände
46 mit einer Gleichspan- spannung der Steuerdioden 34 so, daß alle in der nungsquelle verbunden. Diese Dioden-Widerstands- 5° Sekundärwicklung 24 induzierten negativen Eingangsnetzwerke führen, wie im folgenden beschrieben, den impulse unwirksam gemacht werden. Im Zustand
Tunneldioden den passenden der Vorspannung ent- hoher Spannung und niedrigen Stroms der Tunnelsprechenden Strom zu. An beiden Enden der Zähl- diode 10 wird gleichzeitig ein Teil des von der
schaltung verbinden jeweils die Widerstände 48 und Gleichspannungsquelle über den Widerstand 46 und
50 die Gleichspannungsquelle mit den Anoden der 55 die Diode 38 fließenden Stroms über die Diode 40
Tunneldioden 10 und 15. Ein umkehrender Rück- zur Tunneldiode 11 abgeleitet. Dieser zusätzliche
kopplungszweig verbindet die Anode der Tunnel- Strom reicht zum Schalten der Tunneldiode 11 nicht
diode 15 mit der Anode der Tunneldiode 10 und aus, verschiebt jedoch ihren Arbeitspunkt zum
enthält einen npn-Transistor 52, dessen Emitter ge- Punkt b in F i g. 2. Dadurch ist die Tunneldiode 11
erdet ist. Die Basis- und Kollektoranschlüsse sind 60 vorbereitet, um durch den ersten Eingangsimpuls
über die Widerstände 54 und 56 mit der Gleich- geschaltet zu werden.
Spannungsquelle verbunden. Im Basiskreis ist ein Wird der erste zu zählende Impuls der Eingangs-
Reihenwiderstand 58 vorgesehen. klemme 16 zugeführt, so wird in der Sekundärwick-
Bevor die Funktionsweise der in F i g. 1 darge- lung 22 ein positiver Impuls und in der Sekundärstellten
Zählschaltung erklärt wird, erscheint es zum 65 wicklung 24 ein entsprechender negativer Impuls
leichteren Verständnis der Erfindung vorteilhaft, induziert. Der negative Impuls beeinflußt, wie vorwenn
kurz die Eigenschaften und die Betriebsweise stehend erklärt, die Schaltung nicht, da die Dioden 34
einer Tunneldiode erklärt werden. Dieses Bauelement durch die hohe Anodenspannung der Tunneldiode 10
5 6
in Sperrichtung vorgespannt sind. Die oberen Steuer- Das in F i g. 3 gezeigte abgewandelte Ausführungsdioden 32 sind jedoch durch die gleiche Spannung beispiel gemäß der Erfindung erfordert keine Steuerin
Durchlaßrichtung vorgespannt, und die positiven dioden, benötigt jedoch zwei komplementäre, wech-Impulse
werden daher den Tunneldioden 11 bis 15 selnde Eingangssignale. Obwohl sich die gezeigte
über die Leitung 26 und die parallelen Schaltzweige 5 Anordnung des Ausführungsbeispiels etwas von dem
zugeführt. Die durch die Widerstände30 begrenzte in Fig. 1 gezeigten unterscheidet, ist die eigentliche
Spannung der Impulse reicht nicht aus, um die Schaltung, wie den Bezugszeichen zu entnehmen ist,
Tunneldioden 12 bis 15 zu schalten. Da die Tunnel- ganz ähnlich. Sie enthält zur Zuführung der Vordiode
11 bereits dicht an der Schaltschwelle liegt, spannung und zur Kopplung ein Dioden-Widerwird
sie sofort in den Zustand hoher Spannung und io Standsnetzwerk, einen umkehrenden Rückkopplungsniedrigen
Stroms, gemäß Punkt d, geschaltet. Nach zweig und eine Tunneldioden-Bestimmungsstufe. Zur
dem Schalten wird ein Teil des Stroms, den die Beschreibung dieses Ausführungsbeispiels sei ange-Tunneldiode
11 über den Widerstand 46 und die nommen, daß sich alle Tunneldioden zu Anfang in
Diode 42 aus der Gleichspannungsquelle zieht, über den Zuständen befinden, wie sie bereits an Hand
die Diode44 zur Tunneldiode 12 abgeleitet, die auf 15 von Fig. 1 beschrieben wurden, beispielsweise bedie
Weise für das Schalten beim Eintreffen des finden sich die Tunneldioden 12 bis 15 am Punkt α
zweiten Impulses vorbereitet ist. Die Tunneldioden in Fig. 2, die Tunneldiode 10 am Punkt d und die
11 bis 15 werden nacheinander durch die ersten fünf Tunneldiode 11 am Punkt b. Wird ein Paar komple-Eingangsimpulse
wie Schalter umgeschaltet. mentärer, wechselnder Signale 60 und 62 jeweils den Wenn die Tunneldiode 15, die letzte in der Kette, ao Eingangsklemmen 64 und 66 zugeführt, so schaltet
in /den Zustand hoher Spannung und niedrigen die positive Spitze des Signals 60 über den Wider-Stroms
geschaltet ist, so erhöht sich die Basisspan- stand 68 die Tunneldiode 11 in den Zustand hoher
nung des Transistors 52, wodurch er in den leitenden Spannung und niedrigen Stroms. Die Tunneldioden
Zustand kommt. Der Transistor wirkt daher für den 13 und 15 werden nicht beeinflußt, da die Spannung
Widerstand 56 etwa als direkte Verbindung nach 25 des Signals 60 nicht ausreicht, um diese nicht vorr
Erde, und die Anodenspannung der Tunneldiode 10 bereiteten Tunneldioden zu schalten. Wird die
sinkt auf einen Bruchteil des vorherigen Wertes. Tunneldiode 11 zum Punkt d geschaltet, so bereitet
Dadurch wird die Tunneldiode 10 in den Zustand sie die Tunneldiode 12, wie vorstehend beschrieben,
niedriger Spannung und hohen Stroms, entsprechend vor. Ein ungewünschtes oder vorzeitiges Schalten der
Punkt α in F i g. 2, zurückgeschaltet. Durch die ge- 30 Tunneldiode 12 wird durch Zuführen der negativen
ringe Anodenspannung der Tunneldiode 10 werden Spitze des Signals 62 über den Widerstand 70 wähdie
oberen Steuerdioden 32 in Sperrichtung vor- rend des Schaltens der Tunneldiode 11 und des
gespannt, um die positiven Eingangsimpulse unwirk- Vorbereitungsvorgangs verhindert,
sam zu machen, während die unteren Steuerdioden 34 Etwa eine halbe Schwingung später wird die
in Durchlaßrichtung vorgespannt werden. Die 35 positive Spitze des Signals 62 über den Widerstand 70
Tunneldiode 10 zieht jetzt über den Widerstand 46 den Tunneldioden 12 und 14 zugeführt. Da nur die
einen größeren Strom aus der Gleichspannungsquelle, Tunneldiode 12 vorbereitet ist, wird diese in den
der den Spannungsabfall über diesem Widerstand Zustand hoher Spannung und niedrigen Stroms gee'rhöht
und dadurch die Anodenspannung der schaltet. Die nächste positive Halbwelle des Signals
Tunneldiode 11 verringert. Die Spannung wird nicht 40 60 schaltet die vorbereitete Tunneldiode 13 usw., bis
bis zum Schalten der Tunneldiode verringert, son- die letzte Zählstufe, in diesem Fall die Tunneldiode
derii der Arbeitspunkt wird dicht an die Schalt- 15, geschaltet ist. Ist die Tunneldiode 15 am Punkt d
schwelle bei Punkte in Fig. 2 geschoben. auf der Kurve in Fig. 2, so vergrößert sich das
Wird der sechste Eingangsimpuls zugeführt, so Anodenpotential so weit, daß der Transistor 52 in
wird sein negatives Abbild über die Leitung 28 und 45 die Sättigung kommt. Dieser verringert das Anodendurch
die Dioden 34 den Tunneldioden 11 bis 15 potential der Tunneldiode 10 unter die Schaltzugeleitet.
Seine Spannung reicht zum Schalten der schwelle, so daß sie in den Zustand niedriger Span-Tunneldioden
12 bis 15 nicht aus, sie vermindert nung und hohen Stroms, entsprechend Punkt α auf
jedoch die Anodenspannung der Tunneldiode 11 der Kurve in F i g. 2, kommt. Durch das Leiten der
unter die Schaltschwelle, so daß diese in den Zustand 5Q Tunneldiode 10 entsteht ein vergrößerter Spannungsniedriger
Spannung und hohen Stroms zurückschaltet. abfall über dem Widerstand 46, wodurch die An-Dadurch
wird die Tunneldiode 12 in der gleichen odenspannung der Tunneldiode 11 bis zum Punkt c
Weise vorbereitet, so daß sie durch den siebenten in Fig. 2 verringert wird, so daß sie iür die Rück-Eingangsimpuls
zurückgeschaltet wird. Es schalten kehr in den Anfangszustand bei Zuführung eines
also die Tunneldioden 11 bis 15 nacheinander in 55 negativen Schaltimpulses vorbereitet ist. Ein solches
ihren Anfangszustand zurück, wenn der sechste bis Signal wird durch die nächste negative Halbwelle
zehnte Eingangsimpuls zugeführt wird. Wenn die des Signals 60 zugeführt, das die Tunneldiode 11 in
Tunneldiode 15 mit dem zehnten Impuls umschaltet, den Zustand niedriger Spannung und hohen Stroms
bringt die umkehrende Rückkopplung die Tunnel- zurückschältet. Liegt die Anodenspannung der
diode 10, wie vorstehend beschrieben, wieder in den 6o Tunneldiode 11 auf Erde, so ist die Tunneldiode 12
Zustand hoher Spannung und niedrigen Stroms. am Punkt c in F i g. 2 vorbereitet, und die nächste
Dadurch wird wieder die Tunneldiode 11 vorbereitet, Halbwelle des Signals 62 schaltet sie zum Punkt«
wodurch ein 10-Eingangsimpulse-Zyklus beendet zurück. Diese Schalt- und Vorbereitungsvorgänge
wird und alle Tunneldiodenstufen in ihrem Anfangs- setzen sich durch die Kette hindurch fort, bis die
zustand sind. Es ist klar, daß die Anzahl der Zähl- 65 Tunneldiode 15 zum Punkt α geschaltet ist, wodurch
stufen in Abhängigkeit von den Erfordernissen ge- die Tunneldiode 10 zum Punkt d geschaltet und die
wählt werden kann und daß die fünfstufige Zähl- Tunneldiode!.! vorbereitet wird. Damit sind alle
Schaltung gemäß Fig. 1 nur ein Beispiel darstellt. Stufen in ihren Anfangszustand zurückgekehrt.
Diese zehn Zählungen sind innerhalb von nur fünf vollen Schwingungen der Signale 60 und 62
erfolgt, da während jeder Schwingung zwei Stufen geschaltet werden. Der Betrieb des Rückkopplungszweiges und der Bestimmungsstufe bewirken trotz
des extrem schnellen Schaltens und der Ansprechzeiten der Tunneldioden normalerweise keine Verzögerung
oder keinen Taktsprung in der Schaltung. Die Schaltung nach F i g. 3 ist besonders zur Verwendung
als Zeitimpulsgenerator geeignet, da sie sowohl mit sinusförmigen als auch mit impulsförmigen
Signalen angesteuert werden können.
Claims (7)
1. Schaltungsanordnung für einen elektroni- »5
sehen Impulszähler mit kettenförmig angeordneten, jeweils ein bistabiles Element mit N-förmiger
Kennlinie im negativen Widerstandsbereich enthaltenden Zählstufen, wobei die bistabilen
Elemente der Zählstufen in bezug auf ihre ao Speisung in Parallelschaltung angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, daß von einer gemeinsamen Speiseleitung entsprechend der
Anzahl der parallel zu speisenden bistabilen Elemente (11 bis 15) eine Anzahl von mit Be- as
grenzungswiderständen (46) versehenen Speiseästen abgeführt ist, welche sich jeweils in zwei
mit Dioden (38, 40, 42, 44) versehene Speisezweige verzweigen, von denen jeweils zwei benachbarte,
von verschiedenen Speiseästen kornmende Speisezweige an eines der bistabilen Elemente (11 bis 15) geführt sind, und daß zur
Ansteuerung der bistabilen Elemente zwei mit polaritätsmäßig spiegelbildlichen Steuersignalen
beschickte Signalleitungen (26, 28) vorgesehen sind, von welchen mit Widerständen (30, 36, 68,
70) versehene Signalleitungsäste an die bistabilen Elemente (11 bis 15) geführt sind.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die letzte Zählstufe
mit der ersten verbindende Rückstellpfad einen emitterseitig geerdeten, sowohl basis- als
auch kollektorseitig über je einen Widerstand (54, 56) mit der Gleichspannungsquelle verbundenen
npn-Transistor (52) und ein eine Bestimmungsfunktion ausübendes bistabiles Element
(10) enthält.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die bistabilen
Elemente (10 bis 15) Tunneldioden sind.
4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die bistabilen Elemente (10 bis 15) katodenseitig geerdet sind.
5. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Signalleitungen (26, 28) mit den gegenläufig gewickelten Sekundärwicklungen (22,
24) eines Übertragers (20) verbunden sind.
6. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
jede der Signalleitungen (26, 28) eine der Zählstufen entsprechende Anzahl von Signalleitungsästen
aufweist, in welchen in Serie mit den Widerständen (30, 36, 68, 70) Dioden (32, 34)
angeordnet sind (Fig. 1).
7. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
von jeder Signalleitung (26,28) aus alternativ an jedes zweite bistabile Element (11 bis 15) eine
mit je einem Widerstand (68, 70) versehene Signalzweigleitung geführt ist (Fig. 3).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 909513/1940
Applications Claiming Priority (1)
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Also Published As
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| US3376430A (en) | 1968-04-02 |
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