DE1591180C - Anordnung zum Einstellen und Konstanthalten der Frequenz eines Oszillators - Google Patents
Anordnung zum Einstellen und Konstanthalten der Frequenz eines OszillatorsInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Einstellen und Konstanthalten der Frequenz eines Oszillators,
bei der zur Phasenregelung (Feinregelung) die Frequenz eines hochgenauen Festfrequenzgenerators
über einen festen Zähler und die einzuregelnde Frequenz über einen einstellbaren Zähler auf eine
Phasenvergleichseinrichtung gegeben werden, deren Ausgangssignal auf den Oszillator einwirkt und bei
der Frequenzwechsel (Grobeinstellung) durch Neueinstellung des Oszillators und des einstellbaren
Zählers erfolgen, bei der nur der einstellbare Zähler manuell betätigbar ausgebildet ist und bei der bei
jedem Frequenzwechsel die Zähler auf Null gestellt werden und danach die Frequenz des Oszillators, beginnend
bei der höchsten Frequenz, schrittweise so lange erniedrigt wird, bis der feste Zähler seinen
Endwert erreicht, bevor der einstellbare Zähler seinen Endwert erreicht hat (Suchbetrieb) und bei der
dann die Phasen vergleichsein richtung angeschaltet wird (Regelbetrieb). Eine derartige Anordnung ist im
Hauptpatent 1516 769 vorgeschlagen.
Es hat sich gezeigt, daß bei der Anordnung nach dem Hauptpatent die Genauigkeit des Frequenzvergleichs
nicht ausreicht, wenn es erwünscht ist, daß beim Umschalten von Suchbetrieb auf Regelbetrieb
keine großen Frequenzsprünge des Oszillators auftreten sollen. Es ist daher Aufgabe der Erfindung, die
Anordnung nach dem Hauptpatent so zu verbessern, daß beim Umschalten von Suchbetrieb auf Regelbetrieb
die Oszillatorfrequenz nur wenig geändert wird. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch
gelöst, daß während des Suchbetriebes die Frequenz des Oszillators nach jedem zweiten Erreichen
des Endwertes des einstellbaren Zählers erniedrigt wird und nach dem Erreichen des dazwischenliegenden
Endwertes der Frequenzvergleich vorgenommen wird, und daß die Phasenvergleichseinrichtung
während des Suchbetriebes so gesteuert wird, daß sie die der Mitte ihres Regelbereiches cntsprechende
Regelspannung abgibt.
Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnungen beispielsweise näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild der Anordnung nach
dem Hauptpatent,
Fi g. 2 ein Blockschaltbild der Anordnung nach
der Erfindung.
Fig. 3 ein Impulsdiagramm zu Fig. 2,
Fig. 4 ein Blockschaltbild einer Weiterbildung der Erfindung,
Fig. 4 ein Blockschaltbild einer Weiterbildung der Erfindung,
Fig. 5 ein Schaltbild der Teile 9, 10, 11, 14, 28
der F i g. 2 bzw. 4,
F i g. 6 ein Schaltbild einer Kippstufe,
F i g. 7 ein Schaltbild eines ersten Ausführungsbeispiels der Phasenvergleichsstufe 7,
F i g. 7 ein Schaltbild eines ersten Ausführungsbeispiels der Phasenvergleichsstufe 7,
Fig. 8 ein Schaltbild eines zweiten Ausführungsbeispiels der Phasenvergleichsstufe 7 und
F i g. 9 ein Schaltbild des Ausgangsfilters 93.
Es wird nun zunächst an Hand der Fig. 1 die Anordnung nach dem Hauptpatent 1 516 769 beschrieben. Diese Figur ist etwas anders gezeichnet als die F i g. 2 des Hauptpatentes und hat teilweise andere Bezugszeichen.
Es wird nun zunächst an Hand der Fig. 1 die Anordnung nach dem Hauptpatent 1 516 769 beschrieben. Diese Figur ist etwas anders gezeichnet als die F i g. 2 des Hauptpatentes und hat teilweise andere Bezugszeichen.
Der als Frequenzteiler dienende feste Zähler 14 liefert die Bezugsfrequenz. Er wird von dem hochgenauen
Festfrequenzgenerator 16 über die Leitung 15 gespeist. Der Zähler 14 ist ein Ringzähler, der
nach jedem Zyklus einen Impuls abgibt. Die Frequenzeinstelleinrichtung
1 stellt den Zähler 14 gleichzeitig mit dem Zähler 10 auf Null zurück. Die Vergleichsstufe
9 enthält die UND-Schaltung 17 mit Sperreingang. Die Leitung 5 führt die Vergleichsfrequenz vom einstellbaren Zähler 3 dem anderen
Eingang dieser UND-Schaltung zu. Die Bezugsfrequenz gelangt über die Leitung 6« an den Sperreingang
der UND-Schaltung 17. Der Suchbetrieb, im folgenden Suchlauf genannt, beginnt bei der höchsten
Frequenz des Oszillators 2. Die heruntergeteilte Frequenz des Oszillators ist also bei Beginn des Suchlaufs
höher als die Bezugsfrequenz. Der Ausgang der UND-Schaltung 17 ist einerseits über die Leitung
18 an die ODER-Schaltung 19, deren Ausgangsleitung 20 mit dem Rückstelleingang des Frequenzteilers
14 verbunden, und andererseits über die Leitung 18 a an den Eingang des Zählers 10 angeschlossen.
Bei jedem Impuls der Vergleichsfrequenz (Leitung 5) schaltet der Zähler 10 um einen Schritt weiter,
und der Zähler 14 wird auf Null zurückgestellt. Wenn die Vergleichsfrequenz größer als die Bezugsfrequenz
ist, wird der Zähler 14 jedesmal auf Null zurückgestellt, bevor er einen Zählzykius beendet
hat. Deshalb wird die Bezugsfrequenz während des Suchlaufs nicht weitergeleitet. Die Phasen vergleichsslufe
7, die die Bezugsfrequenz nicht erhält, liefert
3 4
somit auch keine Regelspannung (Leitung 8). Da je- nicht mehr wirksam sind. Die Impulse, die über die
doch die Oszillatorfrequenz und damit die Vergleichs- Leitung 5 a zu der Phasenvergleichsstufe 7 gelangen,
frequenz schrittweise abnehmen, wird schließlich der ermöglichen zusammen mit den Bezugsimpulsen auf
Zyklus des einstellbaren Zählers 3 kürzer als der der Leitung 6, daß die Phasenvergleichsstufe normal
Zyklus des Zählers 14. Dieser beendet daher seinen 5 arbeiten kann.
Zyklus, bevor er auf Null zurückgestellt wird und Die Fig. 3 zeigt das Impulsdiagramm des Zählers
liefert den ersten Bezugsimpuls. Dieser sperrt die 14 und des Zählers 10. Die erste Zeile mit den BeUND-Schaltung
17, wodurch der Suchlauf beendet zeichnungen 13 und RAZlI bis VI zeigt das Signal
wird. Die Vergleichsfrequenz kann die UND-Schal- auf der Steuerleitung 13. Am Anfang des Suchlaufes
tung 17 nicht mehr durchlaufen, und der Zähler 10 io erhält diese Leitung von der Frequenzeinstelleinrichbleibt
auf dem erreichten Wert stehen. Die Phasen- tung 1 den Suchbefehl als positiven Impuls. Dieser
vergleichsstufe 7 erhält nun die Bezugsfrequenz und Impuls auf der Leitung 13 stellt den Zähler 10 auf
liefert eine Regelspannung. Null zurück. Um den Suchlauf in 32 Frequenzstufen
Es wird nun die Erfindung an Hand der F i g. 2 durchführen zu können, besteht der Zähler 10 aus
beschrieben. In der Anordnung nach F i g. 2 liefert 15 fünf Kippstufen. Mit der Ziffer I ist die Kippstufe 30
die Phasenvergleichsstufe 7 während des Suchlaufs und mit den Ziffern II bis VI die fünf Kippstufen des
dauernd die mittlere Regelspannung, und der Fre- Zählers 10 bezeichnet. Der Suchbefehl auf der Lei-
quenzvergleich erfolgt mit der halben Vergleichs- tung 13 ist auch mit RAZII bis VI bezeichnet, weil
frequenz, d. h. nur nach jedem zweiten Zyklus des er die Kippstufen des Zählers 10 zurückstellt.
Zählers 3. 2° Der Suchbefehl wird auch der Kippstufe 21
In der Anordnung nach Fig. 2 ist zusätzlich eine (Fig. 2) zugeführt. Das zweite Signal in der Fig. 3,
Impulsformerstufe 28 am Ausgang des Zählers 14 das mit RAZl und 22 bezeichnet ist, stellt über die
vorgesehen, die die Rechteckimpulse in Nadelimpulse Leitung 22 die Kippstufe 30 (I) zurück. Bei Regelumformt,
betrieb wird die Kippstufe 30 vom »0«-Ausgangs-
Der »!.«-Ausgang einer Kippstufe 21 ist mit einer 25 signal der Kippstufe 21 in der »0«-Stellung gehalten.
Leitung 29 verbunden, die an einen zusätzlichen Ein- Wenn der Suchbefehl auf der Leitung 13 auftritt, gegang
der Phasenvergleichsstufe 7 angeschlossen ist. langt die Kippstufe 21 in die »1 «-Stellung, wodurch
Die Phasenvergleichsstufe ist so ausgelegt, daß auf die Markierung auf der Leitung 22 unterbrochen
der Ausgangsleitung 8 eine Spannung mit einem vor- wird. Die Kippstufe 30 wird nun bei jedem Impuls
gegebenen Wert auftritt, wenn die Leitung 29 dauernd 30 der Vergleichsfrequenz umgeschaltet, und zwar bis
markiert ist und die Bezugsfrequenz nicht an der zum Ende des Suchlaufs (Pfeil Ende). Dazu versetzt
Leitung 6 liegt. Ausführungsbeispiele derartiger der erste Bezugsimpuls die Kippstufe 21 in die
Phasenvergleichsstufen werden nachfolgend an Hand »0«-Stellung, wodurch die Leitung 22 wieder eine
der F i g. 7, 8 und 9 beschrieben. Wenn der Oszillator Markierung erhält, um die Kippstufe 30 anzuhalten,
durch den ersten Bezugsimpuls, den der Zähler 14 an 35 Das dritte Signal mit der Bezeichnung F An und 5
die Leitung 6 liefert und der die Kippstufe 21 in den zeigt die Vergleichsfrequenz auf der Leitung 5. Die
Zustand »0« versetzt, vom Suchbetrieb in den Regel- Breite der Impulse beträgt etwa Vs der Impulsperiode,
betrieb übergeht, dann geht das Ausgangssignal der Die Zeichnung zeigt diese Impulse mit gleichmäßi-Phasenvergleichsstufe
7 anstatt vom Wert Null — wie gern Abstand, jedoch ist aus der Beschreibung zu
bei der Anordnung nach dem Hauptpatent — von 40 F i g. 1 zu ersehen, daß die Vergleichsfrequenz vom
dem vorgegebenen Wert in die Regelspannung über. Höchstwert an stufenweise abnimmt, so daß die Im-Der
vorgegebene Wert ist optimal gewählt, beispiels- pulsperiode der Vergleichsimpulse am Anfang verweise
entsprechend dem Wert der Regelspannung in hältnismäßig kurz ist und sich stufenweise alle zwei
der Mitte des Fangbereiches der Phasenvergleichs- Perioden vergrößert.
stufe 7. Die Vergleichsstufe 9 nach F i g. 2 ermöglicht 45 Das vierte und fünfte Signal zeigen den Zustand
den Suchbetrieb mit der halben Ausgangsfrequenz des an den »1«- und »0«-Ausgängen der Kippstufe 30
einstellbaren Zählers 3. Zur Frequenzteilung dient (F i g. 2 und I F i g. 3). Das Signal 1.1 zeigt den Zueine
Kippstufe 30. Die Leitung 5 ist mit dem Takt- stand am »1 «-Ausgang und die Linie 1.0 den Zustand
eingang und die Leitung 18 mit dem »1 «-Ausgang am »0«-Ausgang. Die Kippstufe I und die Kippstufen
dieser Kippstufe verbunden. Die Leitung 18 liefert 50 II bis VI werden durch die Rückflanken der Impulse
daher dem Zähler 14 Rechteckimpulse, die bewirken, gesteuert. Die Leitung 18 a, die zum Zähler 10 führt,
daß der Zähler jeweils während einer von zwei ist nun am »0«-Ausgang der Kippstufe I angeschlos-Perioden
der Bezugsfrequenz gesperrt ist. Die Lei- sen und nicht am »!.«-Ausgang, wie in der Fig. 2
tung 18 α führt dieselben Impulse dem Zähler 10 zu, gezeigt. Bei Regelbetrieb ist auf dem »1 «-Ausgang
der folglich alle zwei Perioden der Ausgangsfrequenz 55 eine binäre »0« vorhanden, da der »0«-Eingang mardes
einstellbaren Zählers 3 weiterschaltet. Man kann kiert ist. Mit dem Auftreten des Suchbefehls wird
die Schaltung so auslegen, daß das Weiterschalten diese Markierung aufgehoben, und die Kippstufe I
des Zählers 10 zur selben Zeit erfolgt wie die Rück- bleibt nicht mehr in der »0«-Stellung. Sie wird nun
stellung des Zählers 14, wie unten erläutert wird. durch die Impulse der Vergleichsfrequenz gesteuert,
Der erste Bezugsimpuls auf der Leitung 6 bringt die 60 welche nach dem Suchbefehl eintreffen. Impulse am
Kippstufe 21 in den »0«-Zustand. Ihr »0«-Ausgang »l«-Ausgang (Leitung 18) stellen den Zähler 14 auf
ist über die Leitung 22 mit dem »0«-Eingang der Null und halten ihn in dieser Stellung. Nach dem
Kippstufe 30 verbunden. Die Kippstufe 21 bleibt in Ende jedes dieser Impulse beginnt der Zähler 14 von
der »0«-Stellung, bis ein neuer Suchlauf beginnt. Null an zu zählen. Der Suchlauf ist beendet, wenn
Hierbei wird sie vom Signal auf der Leitung 13 in die 65 der erste Bezugsimpuls eintrifft. Dies ist erst möglich,
»1 «-Stellung gebracht. Die Leitung 22 bleibt also im wenn die Vergleichsperiode länger geworden ist als
Regelbereich markiert, und die Kippstufe 30 bleibt in die Bezugsperiode. Da die Kippstufe I durch die
der »O«-Stellung, so daß Impulse auf der Leitung 5 Rückflanken der Vergleichsimpulse gesteuert wird
und da diese Impulse relativ lang sind, tritt das Ende des Suchlaufs (Pfeil Ende), wie in F i g. 3 dargestellt,
während eines Impulses der Vergleichsfrequenz ein.
Das sechste Signal in der F i g. 3 zeigt das Signal am »1 «-Ausgang der Kippstufe II, der ersten des
Zählers 10. Bei Regelbetrieb bleiben die Kippstufen des Zählers 10 in der Stellung, in die sie bei dem
vorhergehenden Suchlauf gebracht wurden. Es wird angenommen, daß der vorhergehende Suchlauf den
Wert 13 ergeben hat, der durch die binäre Zahl 01011 dargestellt ist. Die Kippstufe II (Binärzahl 1) befindet
sich also im »1 «-Zustand. Der Suchbefehl (Leitung 13) stellt alle Kippstufen auf Null zurück (Markierung
RAZII-VI). Die erste Rückflanke am »O«-Ausgang
der Kippstufe I nach dem Ende des Suchbefehls bringt die Kippstufe II in die »1 «-Stellung. Der
Zähler 10 liefert somit an die Leitung 12 (F i g. 2) eine binäre »1«, und die Frequenz des Oszillators 2
nimmt infolgedessen um einen vorgegebenen Betrag ab. Mit dem darauf erfolgenden Vergleichsimpuls
wird die Kippstufe / umgeschaltet, und der Zähler 14 beginnt zu zählen. Er kann aber keinen vollen Zählzyklus
durchlaufen, wie oben erklärt. Der folgende Vergleichsimpuls stellt den Zähler 14 zurück und
schaltet die Kippstufe II in den »0«-Zustand. Diese erzeugt dann am »1 «-Ausgang einen Impuls, der die
folgende Kippstufe III (Binärstelle 2) betätigt. Deren Ausgangssignal ist das siebte Signal in F i g. 3.
Der folgende Vergleichsimpuls löst eine neue Vergleichsperiode bei dieser Frequenz des Oszillators 2
aus. Der nächste Impuls stellt den Zähler 14 auf Null, bevor er seinen Zählzyklus beendet hat und stellt
ebenso auch die Kippstufe II in den »1 «-Zustand. Das Ausgangssignal hat nun den binären Wert 3, und
die Frequenz des Oszillators vermindert sich wiederum um denselben Betrag.
Die Kippstufen IV bis VI arbeiten wie die Kippstufe III. Wenn die Kippstufen IV und V vor dem
Suchlauf in der Stellung »1« sind, so werden sie durch den Suchbefehl, wie die Kippstufe II, auf »0«
zurückgestellt. Wenn die Kippstufe VI vor dem Suchbefehl in der Stellung »0« ist, so bleibt sie wie die
Kippstufe III in der Stellung »0«.
Es wird nun angenommen, daß die Vergleichsfrequenz kleiner als die Bezugsfrequenz ist, wenn das
Ausgangssignal des Zählers 10 den binären Wert 3 hat. Während der Vergleichsperiode bei dieser Vergleichsfrequenz
beendet der Zähler 14 seinen Zyklus und liefert den ersten Bezugsimpuls, der die Kippstufe
21 (Fig. 2) in den »0«-Zustand versetzt (Pfeil Ende, Fig. 3). Der Vergleichsimpuls, der am Ende
dieser letzten Vergleichsperiode eintrifft, kann die Kippstufe I nicht mehr betätigen. Die Kippstufen II
bis VI bleiben in der Stellung, in der sie am Ende des Suchlaufes (binärer Wert 3 oder 00011) waren. Der
Zähler 14 wird nicht mehr vor Beendigung des Umlaufes auf Null zurückgestellt und liefert fortlaufend
die Bezugsfrequenz an die Phasenvergleichsstufe 7.
Die Fig. 4 zeigt eine Abwandlung der Anordnungen nach F i g. 1 oder 2, in der das Signal, welches
die Phasenvergleichsstufe 7 an die Leitung 8 gibt, nicht an den Oszillator 2 gelangt, um in diesem dem
Einstellsignal, das der Digital-Analogwandler 11 auf der Leitung 12 liefert, überlagert zu werden, sondern
unmittelbar an den Digital-Analogwandler 11, um dort der Spannung, die schrittweise erhöht wird, überlagert
zu werden. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel enthält das Signal, welches die Phasenver
gleichsstufe 7 liefert, selbst das maximale Potential als Signalkomponente. Dieses überlagert sich sowohl
dem Regelsignal während des Ruhestandes als auch dem festen Signal während des Suchlaufes gemaß
der vorliegenden Erfindung. Ein Ausführungsbeispiel eines hierfür geeigneten Digital-Analogwandlers
zeigt Fig. 5. Ein Ausführungsbeispiel einer Phasenvergleichsstufe, welche das kombinierte Signal
liefert, wird an Hand der F i g. 8 beschrieben.
ίο An Hand der F i g. 5 wird ein Ausführungsbeispiel
der Vergleichsstufe 9, des Zählers 10 mit dem nachgeschalteten Digital-Analogwandler 11 und des
Zählers 14 mit dem nachgeschalteten Impulsformer 28 beschrieben. Der Zähler 14 erhält über die Eingangsleitung
15 eine Steuerfrequenz von 1 MHz vom Festfrequenzgenerator 16. Der Zähler hat ein festes
Teilungsverhältnis von 1:100. Er besteht aus drei Stufen. Die erste Stufe umfaßt zwei bistabile Kippstufen
A und B, so daß sich ein Teilungsverhältnis von 1:4 ergibt. Die zweite Stufe bzw. dritte Stufe
umfaßt je drei bistabile Kippstufen C, D, E bzw. F, G, H. Diese sind jeweils so geschaltet, daß sich ein
Teilungsverhältnis von 1: 5 ergibt. Die Kippstufe A ist für die Eingangsfrequenz von 1 MHz ausgelegt
und liefert an die Kippstufe B eine Frequenz von 50OkHz. Die Kippstufen B bis H (und die Kippstufen
I bis VI der Vergleichsstufe 9 und des Zählers 10) sind Kippstufen mit mehreren Ausgängen.
In F i g. 6 ist eine dieser Kippstufen gezeigt. Sie hat zehn Klemmen, die mit 1 bis 10 bezeichnet sind.
Die Klemmen 3 und 7 liegen an der Stromversorgung. Die Klemme 4 ist der Eingang. Die Steuerung der
Kippstufe erfolgt durch negative Impulse. Die Zuführung der Impulse erfolgt über zwei Kondensatoren.
Einerseits gelangt der Impuls an die Basis . eines Transistors 74, dessen Kollektor am »!«-Ausgang
6 liegt und an der Basis eines Transistors 75, dessen Emitter am anderen »1 «-Ausgang 8 liegt. Andererseits
gelangt der Impuls an die Basis eines Transistors 76, dessen Kollektor an einem »0«-Ausgang
10 und an der Basis eines Transistors 77, dessen Emitter am anderen »0«-Ausgang 9 liegt. Für die
Arbeitsweise als Zählstufe sind die Klemmen 1 und 6 und die Klemmen 5 und 10 miteinander verbunden.
Die Klemme 2 ist der Rückstelleingang. Positive Impulse zur Rückstellung werden der Basis eines Transistors
78 zugeführt, wodurch die Kippstufe in die Nullage gelangt, so daß die Markierung an den
»!«-Ausgängen 6 und 8 verschwindet und dafür die »O«-Ausgänge 9 und 10 markiert werden.
Die Kippstufe B erhält Impulse mit einer Frequenz von 500 kHz und liefert am »0«-Ausgang 9 negative
Impulse mit einer Frequenz von 250 kHz. Die beiden Kippstufen A und B teilen somit die Frequenz im
Verhältnis 1:4.
In dem nachfolgenden Teiler mit dem Teilungsverhältnis 1:5 sind die Kippstufen C, D und E an
die Ausgänge 9 der vorhergehenden Kippstufen angeschlossen. Es wird nun erklärt wie erreicht wird,
daß die Kippstufen C, D und E nach fünf Eingangsimpulsen auf die Kippstufe C wieder ihre Grundstellung
einnehmen. Der erste negative Ausgangsimpuls der Kippstufe B versetzt die Kippstufe E in
den »0«-Zustand. Nach dem fünften Impuls gelangt die Kippstufe B in den »0«-Zustand, und deren
»0«-Ausgang 9 wird positiv markiert. In diesem Augenblick ist auch der »0«-Ausgang 5 bis 10 der
Kippstufe E positiv markiert. Diese Ausgänge sind
über Leitungen 31 und 32 an die beiden Eingänge Doppelimpuls am Ausgang der Kippstufe B. Eine
einer UND-Schaltung 33 angeschlossen. Die Leitung Leitung 41 ist im ersten Teil von 2 μβ dieser Periode
ist dabei über eine ODER-Schaltung 34 geführt, deren markiert (positiver Impuls) und ist im zweiten Teil
Ausgangsleitung mit 35 bezeichnet ist. Der Ausgang von 2 με nicht markiert. In diesem Teil von 2 μβ Ueder
UND-Schaltung 33 ist mit einer Leitung 36 ver- 5 fert die NOR-Schaltung 42 eine Markierung an ihrer
bunden, die im Vielfach zu den Rückstelleingängen Ausgangsleitung 43. Diese Leitung ist über eine
der Kippstufen C, D und E führt. In dem betrach- ODER-Schaltung 45, deren Ausgangsleitung mit 46
teten Moment gibt die UND-Schaltung 33 eine posi- bezeichnet ist, an die Rückstelleitung 44 angeschlostive
Markierung an die Leitung 36 und stellt die drei sen. Die Kippstufen F, G und H werden somit nach
Kippstufen auf Null zurück. Der nächste negative io fünf Eingangsimpulsen in dem angegebenen Teil von
Impuls, den die Kippstufe B abgibt, ist der erste Im- 2 μβ zurückgestellt.
puls der nun folgenden Zählung. Dabei ist zu beach- Eine Leitung 39 α liegt an einem Eingang einer
ten, daß die Ausgangsimpulse der Kippstufe E eben- ODER-Schaltung 47, die mit einer UND-Schaltung
falls positive Impulse sind, die während des fünften 48 mit Sperreingang so zusammengeschaltet ist, daß
Doppel-Eingangsimpulses eines jeden Zyklus abge- 15 sich eine bistabile Kippschaltung ergibt. Der Ausgang
geben werden. Die Frequenz der Ausgangsimpulse der ODER-Schaltung 47 liegt über eine Leitung 49
beträgt daher 250 : 5 = 50 kHz. Vom Ausgang 8 der an dem Eingang der UND-Schaltung 48. Deren Aus-Kippstufe
können über eine Leitung 37 negative Im- gang ist über eine Leitung 50 mit einem Eingang
pulse mit derselben Frequenz entnommen werden. einer UND-Schaltung 51 verbunden, deren Ausgang
Die dritte Stufe des Zählers 14, welche die Kipp- 20 an der Leitung 6 für die Bezugsfrequenz liegt. Eine
stufen F, G und H enthält, arbeitet wie die vorher- Leitung 50 a liegt an dem anderen Eingang der
gehende zweite Stufe. Es muß jedoch beachtet wer- ODER-Schaltung 47. Die Markierung auf der Leiden,
daß die erste Kippstufe F keine positiven Im- tung 39 während der ersten vier Teile des Zyklus der
pulse mit der Länge Vs, sondern negative Impulse mit Kippschaltungen F, G, H bewirkt ein Dauersignal im
der Länge 4/s erhält. Die dritte Kippstufe H wird bei as Kreis 47-49-48-50, 50a-47. Dieses Signal wird nur
dem fünften dieser Doppelimpulse (Vs negativ, Vs po- unterbrochen, wenn eine Markierung auf den Sperrsitiv)
auf Null zurückgestellt. Negative Impulse mit eingang der UND-Schaltung 48 gelangt. An dem ander
Länge von Vs einer Periode, d. h. mit einer deren Eingang der UND-Schaltung 51 liegt eine Lei-Frequenz
von 10 kHz, gelangen von den miteinander tung 43 α. Während des Regelbetriebes, wenn der
verbundenen Klemmen 1 bis 6 über die Leitung 39 30 Zähler 14 dauernd seine Endstellung erreicht, gelanvon
einer NOR-Schaltung 42 und einer ODER-Schal- gen über die NOR-Schaltung 42 und die UND-Schaltung
45 zu den Kippstufen F, G und H zur zyklischen tung 51 Bezugsimpulse mit einer Länge von 2 μβ auf
Zurückstellung und als Vergleichsfrequenz an die die Leitung 6. Phasenvergleichsstufe 7. Während des Suchlaufes wird der Zähler 14 durch
Über eine Leitung 38 können negative Impulse mit 35 die Impulse der Vergleichsstufe 9 auf der Leitung 20
der Frequenz 10 kHz direkt entnommen werden. bereits zurückgestellt, bevor die Zählung beendet ist.
Die Ausgangsimpulse der Kippstufe B mit der Fre- Die Leitung 20 ist mit der Rückstelleitung 52 verbunquenz
250 kHz haben eine Periodendauer von 4 μβ. den, die zum Rückstelleingang der Kippstufe B, zum
Die negativen Rechteckimpulse am Ausgang 9 und anderen Eingang der ODER-Schaltung 34, zum andie
positiven Impulse am Ausgang 8 haben eine 40 deren Eingang der ODER-Schaltung 45 und schließ-Länge
von 2 μβ. — Die Impulse der Kippstufe E mit lieh zum Sperreingang der UND-Schaltung 48 führt,
der Frequenz 50 kHz haben eine Periodendauer von Die Unterbrechung der Markierung auf der Leitung
20 μβ. Die positiven Impulse am Ausgang 9 und die 50 steuert die UND-Schaltung 51 undurchlässig, so
negativen Impulse an den Ausgängen 8 und 1 bis 6 daß keine Impulse mehr auf die Leitung 6 gelangen,
haben eine Länge von 4μ8. — Die Impulse der Kipp- 45 Die in F i g. 5 ebenfalls dargestellte Vergleichsstufe H mit der Frequenz 10 kHz haben eine Peri- stufe 9 wird nun beschrieben. Die Suchlauf-Kippstufe
odendauer von 100 μβ, und die negativen Impulse an 21 dieser Vergleichsstufe 9 (Fig. 2) ist aus einer
den Ausgängen 8 und 1 bis 6 haben eine Länge ODER-Schaltung 23 und einer UND-Schaltung 24
von 20 μβ. gleich wie die Kippschaltung im Teil 28 aufgebaut.
Die zuletzt genannten Impulse sind für die Phasen- 50 Nachdem der Suchbefehl über die Leitung 13 der
Vergleichsstufe zu breit. Sie werden deshalb zur Ver- ODER-Schaltung 23 zugeführt wurde, ist die Auskürzung,
auf 2 μβ mit den Impulsen der Kippstufe E gangsleitung 29 der UNDTSchaltung 24 dauernd mar-
xmd'B .kombimert:· In dieser Breite· dienen sie zur- -kiert; urid'das Suchlauf-Signal· gelängt dauernd -arrdie ·
Rückstellung der dritten Zählerstufe. Sie werden Phasenvergleichsstufe 7. Eine Leitung 26 α vom Ausauch
in der Stufe 28 in Nadelimpulse umgeformt und 55 gang der ODER-Schaltung 23 ist über einen Inverter
dann der Phasenvergleichsstufe 7 zugeführt. 53 und die Leitung 22 mit dem »0«-Eingang der
Diese Umformung in Nadelimpulse wird nun be- Kippstufe 30 (I) verbunden. Im »1 «-Zustand der
schrieben. Die Leitung 39 von Ausgang 1 bis 6 der Kippstufe 23-24, d. h. beim Suchlauf ist die Leitung
der Kippstufe H und zwei Leitungen 40 und 41, die 22 nicht markiert.
jeweils von dem Ausgang 1 bis 6 der Kippstufe E und 60 Die Kippstufe 30 nach Fig. 2 ist hier die Kippdem
Ausgang 8 der Kippstufe B kommen, sind an die stufe I, die genauso aufgebaut ist wie die Kippdrei
Eingänge der NOR-Schaltung 42 angeschlossen. stufen B bis H des Zählers 14. Die Leitung 22 liegt
Die Leitung 39 ist nicht markiert (negativer Impuls am Rückstelleingang dieser Kippstufe. Die Impulse
im fünften Teil mit 20 μβ Länge des Zählzyklus C, der Vergleichsfrequenz gelangen über die Leitung 5
D, H). Dieser fünfte Teil erstreckt sich über die fünf 65 an den Eingang 4. Der »1«-Ausgang dieser Kippstufe
Teile des Zählzyklus C, D, H. Eine Leitung 40 ist ist der Ausgang 1 bis 6, der keine Markierung abgibt,
während des fünften Teils mit 4 μβ dieses Zyklus nicht wenn sie in der »0«-Stellung steht. Dieser Ausgang
markiert. Dieser fünfte Teil erstreckt sich über einen liegt an der Leitung 20, der während des Suchlaufes
. ■ . . 209 586/431
9 10
jedesmal dann einen Rückstellimpuls an den Zähler Leitung 64 und verbinden diese über die Widerstände
14 abgibt, wenn ein Impuls auf der Leitung 5 die 66 bis 70 mit Masse. Die Leitung 64 ist mit der Basis
Kippstufe I in die »1 «-Stellung bringt. Der »O«-Aus- eines Verstärkertransistors 71 verbunden, an dessen
gang dieser Kippstufe ist der Ausgang 9, der ent- Emitter die Ausgangsleitung 12 liegt,
gegengesetzt markiert ist wie der »1 «-Ausgang 1 5 In die Leitung 6 ist vor die Phasenvergleichsstufe 7
bis 6. * - eine Inverterstufe 73 eingefügt.
In der Fig. 5 ist eine Vergleichsfrequenz von In den Fig. 7 und 9 sind zwei Ausführungsbei-10
kHz an der Leitung 5 angegeben. Das ist die spiele für die Phasenvergleichsstufe 7 gezeigt. Es wird
Frequenz, die nach dein Suchlauf beim Regelbetrieb zuerst die einfachere Ausführung nach Fig. 9 ervorhanden
ist. Der Suchlauf beginnt bei der höchsten io läutert.
Frequenz des Oszillators 2, und die Vergleichsfre- Über die Leitung 5 a gelangen die Impulse mit der
quenz, die der einstellbare Zähler 3 abgibt, ist in die- Vergleichsfrequenz an die Basis eines Schalttransisem
Augenblick größer als die Frequenz des Zählers stors 79. Dies sind positive Impulse mit Vs der Länge
14. Zum Beispiel: Wenn der Oszillator 2 einen Fre- einer Periode. Diese soll 10 kHz sein, wenn der Oszilquenzbereich
von 2 bis 6 MHz hat, so beginnt er den 15 lator 2 im Regelbetrieb arbeitet, aber sie ist am An-Suchlauf
immer bei 6 MHz. Ist der einstellbare Zäh- fang eines Suchlaufes höher. Der Kollektor des Tranler
auf 3 MHz eingestellt, dann hat er ein Teiler-Ver- sistors 79 ist an eine Leitung 80 angeschlossen, an
hältnis von 3 MHz: 10 kHz = 300. Bei Beginn des der ein Kondensator 81 liegt, der Sägezahnimpulse
Suchlaufs liefert er also eine Vergleichsfrequenz von bildet, wenn der Transistor 79 zwischen den Ver-6
MHz : 300 = 20 kHz. In Abhängigkeit von jedem 20 gleichsimpulsen gesperrt ist. Während dieser Impulse
Impuls, der über die Leitung 18 a dem Zähler 10 zu- legt der Transistor 79 diese Leitung an Masse, wogeführt
wird (Ausgang 9 der Kippstufe I), vermindert durch der Kondensator 81 plötzlich entladen wird,
dieser die Frequenz des Oszillators um einen be- Die maximale Spannung dieser Sägezahnimpulse bestimmten
Betrag, z. B. (6-2) MHz : 32 = 125 kHz bei trägt etwa +3VoIt. Die Leitung 80 liegt an der
einem Zähler 10 mit zweiunddreißig Stellungen. Da 25 Basis eines Transistors 82. Hierdurch wird dieser
der einstellbare Zähler 3 auf das Teilungsverhältnis mehr oder weniger leitend gesteuert, sofern er nicht,
300 eingestellt wurde, nimmt die Vergleichsfrequenz wie unten beschrieben, gesperrt ist. Die Impulse mit
schrittweise um 125 kHz : 300 = 0,4 kHz ab. Wenn der Vergleichsfrequenz werden über die Leitung 6
die Vergleichsfrequenz kleiner als 10 kHz geworden der Basis eines Schalttransistors 83 zugeführt. Dies
ist, kann der Zähler 14 seinen Zählzyklus beenden, 30 sind schmale, negative Impulse mit einer Breite von
und er liefert einen Bezugsimpuls an die Leitung 6. etwa 2 με, deren konstante Folgefrequenz 10 kHz be-Die
Leitung 6a sperrt die UND-Schaltung 24 und trägt. Während des Suchlaufes treten diese Impulse
stellt die Kippstufe 23-24 zurück. Auf der Leitung 22 nicht auf. Der Transistor 83 wird durch diese Impulse
stellt sich eine dauernde Markierung ein, welche die abwechselnd leitend und gesperrt, so daß die Säge-Kippstufe
I auf »0« zurückstellt. Diese Kippstufe 35 zahnspannung abgetastet wird.
spricht dann nicht mehr auf Vergleichsimpulse auf Die Kollektoren der Transistoren 82 und 83 sind
der Leitung 5 an. Die Leitung 20 wird nicht mehr miteinander über die in Serie geschalteten Dioden 84,
markiert, so daß der Zähler normal arbeiten kann, 85 verbunden. Der Kollektor des Transistors 83 liegt
d. h., er wird nicht vor dem Zyklusende zurückge- über einen Widerstand 86 an der Spannung +10 Volt,
stellt. Die Leitung 18 bleibt markiert, und der Zähler 40 und der Emitter liegt über einen Widerstand 87 an
10 bleibt auf dem erreichten Stand stehen. Der Masse. Die Widerstände sind so bemessen, daß wenn
Analog-Digital-Wandler 11 liefert eine diesem der Transistor 83 zwischen den Bezugsimpulsen lei-
Zählerstand entsprechende Einstellspannung an den tend ist, an seinem Kollektor etwa +5VoIt und
Oszillator 2. seinem Emitter + 4 Volt liegen. Die Spannung
Die Arbeitsweise des Zählers 10 mit den fünf bi- 45+4 Volt ist größer als die maximale Spannung von
nären Kippstufen II bis VI wurde in Verbindung mit +3 Volt, die bei der Abtastung der Sägezahnspan-
Fig. 3 beschrieben. Für die binäre Funktion dienen nung an die Basis des Transistors 82 gelangen kann,
die »1 «-Ausgänge 8 dieser Kippstufen. Zur Bildung Die Emitter der beiden Transistoren sind über eine
des Analogsignals in dem Digital-Analog-Wandler 11 Leitung 88 miteinander verbunden. Somit liegt, wenn
dient jeweils der »1 «-Ausgang 1 bis 6. 50 sich die Sägezahnspannung aufbaut, die Spannung
Der Digital-Analog-Wandler 11 nach Fig. 5 be- von +4VoIt am Emitter des Transistors 82 und
steht aus ■ Schalttrjansistoren 54 bis 58, die von den sperrt diesen zwischen den Bezugsimpulsen. Die BeAusgängen
1 bis 6 der Kippstüfen II bis VI über die zugsimpulse sperren den Transistor 83. Dadurch wird
Widerstände 59 bis 63 betätigt werden. Die Einstell- die Spannung von +4 Volt auf der Leitung 88 Unterspannung
wird der Leitung 64 entnommen, die, wenn 55 brachen. Der Transistor 82 wird leitend und bildet
alle Transistoren gesperrt sind, über den Widerstand den Stromkreis +10 Volt, Widerstand 86, Dioden 84
65 eine große Spannung erhält. Diese Spannung ist und 85, Kollektor und Emitter des Transistors 83,
im Falle der Fig. 2 ein fester Wert (+10 Volt). Im Widerstand87, Masse. Der Transistor 82 ist in Ab-Falle
der F i g. 4 wird sie der Ausgangsleitung 8 der hängigkeit vom jeweiligen Momentwert der Säge-Phasenyergleichsstufe
7 entnommen. In letztgenann- 60 zahnspannung mehr oder weniger leitend. Somit ertem
Fall hat die Spannung dieselbe konstante Korn- gibt sich am Verbindungspunkt der Dioden 84 und
ponente von 10 Volt und eine weitere konstante 85 eine mehr oder weniger große Spannung, die von
Komponente, die während des Suchlaufes zweck- der jeweiligen Höhe der Sägezahnspannung abhängig
mäßig ist oder im eingeregelten Zustand eine verän- ist. Diese Spannung.gelangt zum Kondensator 89, der
derliche Komponente (Regelspannung). Die Transi- €5 über die Leitung 90 an den Verbindungspunkt dieser
stören 54 bis 58, die jeweils über die Kippstufen II Dioden'angeschlossen ist, und wird dort gespeichert
bis VT für die binären Werte 1, 2, 4, 8 und 16 ge- Diese' Spannung liegt beispielsweise zwischen +6
steuert werden, vermindern die Spannung auf der und +9VoIt. Die Spannung am Kondensator 89
11 12
kann sich wegen der Diode 84 nicht über den Tran- Transistor 99 leitend und erzeugt auf der Leitung 88
sistor 83 entladen, weil diese Diode an einer niedri- eine Spannung von ungefähr 4 Volt, um wie in der
geren Spannung von etwa + 5 Volt liegt. Sie kann Anordnung nach F i g. 8 den Transistor 82 zu spersich
auch nicht über den Transistor 82 entladen, weil ren. Zur selben Zeit sperrt die Spannung von ungedie
Diode 85 über einen hohen Widerstand 91 an 5 fähr 5 Volt am Widerstand 86 den Transistor 100.
einer Spannung von 10 Volt liegt, die höher als die Die Spannung am Kondensator 89 zwischen den Di-Signalspannung
ist. öden 84 und 85 bleibt erhalten, da die Diode 85
Das Signal wird der Leitung 90 über die Zusam- durch die Spannung von 10 Volt, die am Ende des
menschaltung zweier Transistoren 92 und 92' ent- Widerstandes 91 liegt, gesperrt ist. Die Bezugsimpulse
nommen. Der Eingangswiderstand dieser Transistor- io sperren den Transistor 99, welcher die Transistoren
schaltung ist sehr hoch, damit sich der Kondensator 100 und 82 entsperrt. Der Transistor 100 liefert
nicht entlädt. In die Ausgangsleitung 8 ist ein Filter einen konstanten Strom, der sich aufteilt und einer-
93 eingefügt, das in Fig. 11 gezeigt ist. seits über den Widerstand 103 und andererseits über
Das Suchlaufsignal auf der Leitung 29 gelangt über die Dioden 84 und 85 zum Transistor 82 fließt. Der
eine Zenerdiode 94 (3 Volt) an den Verbindungs- 15 Transistor 83 liefert einen Strom, der von dem jepunkt
eines Widerstandes 95 mit einer Diode 96, weiligen Momentanwert der Sägezahnspannung abüber
die die Spannung von +10 Volt an die Leitung hängig ist. Der Strom durch den Widerstand 87 ent-90
α gelegt wird. Während des Suchlaufes liegt ein hält die durch die Dioden 84 und 85 fließende Kom-Potential
von etwa +5VoIt an der Leitung 29 der ponente. Die Differenz zwischen dem Strom vom
Vergleichsstufe 9 (F i g. 4 oder 6), wodurch sich ein 20 Transistor 100 über die Diode 84 und dem Strom von
Potential von 8 Volt hinter der Zenerdiode 94 und Transistor 82 über die Diode 85 ist der Differenzvon
etwa 7,5 Volt hinter der Diode 96 auf der Lei- strom, der den Kondensator 89 lädt oder entlädt. Sotung90a
ergibt. Das ist der Mittelwert der Regel- mit gibt es nur einen Punkt auf der Sägezahnkurve
spannung, der sich nach dem Suchlauf ergibt. Da (den Mittelpunkt), in dem der Differenzstrom Null
während des Suchlaufs keine Bezugsimpulse auftre- 35 gerade so groß ist, daß die unvermeidlichen Verluste
ten, halten die Dioden 84 und 85 diese Spannung von des Kondensators zwischen den Bezugsimpulsen ausden
Transistoren 83 und 82 fern. Nach dem Suchlauf geglichen werden. Entsprechend den jeweiligen Erwird
die Markierung auf der Leitung 29 unter- fordernissen der Regelung verschiebt die Vergleichsbrochen,
und die Spannung hinter der Diode 94 fällt stufe nach F i g. 7 die Phase des Momentanwertes der
auf ungefähr 3 Volt. Die Diode 96 verhindert, daß 30 Sägezahnkurve so lange, bis die normale Phasenlage
das Signal auf der Leitung 90 a ebenfalls auf 3 Volt eintritt und der Differenzstrom verschwindet. Auf
fällt. diese Weise wird die dauernde Phasensynchronisation
Es wird nun die Phasenvergleichsstufe nach F i g. 7 erreicht. Wird die Stufe nach F i g. 7 in einer Schalbeschrieben.
Die Impulse mit der Vergleichsfrequenz tung nach F i g. 2 verwendet, so ist die mittlere Spangelangen
über die Leitung 5 a an den Transistor 79, 35 nung an dem Kondensator 89 etwa 5 bis 7 Volt,
der auf der Leitung 80, die zum Kondensator 81 Diese Spannung wird der Zusammenschaltung der
führt, eine Sägezahnspannung bildet. Die Spannung Transistoren 92 und 92' entnommen,
auf der Leitung 80 steuert den Kollektor-Emitter- Für die Zuführung der Regelspannung an den Osstrom des Transistors 82, wenn dieser nicht gesperrt zillator 2 der F i g. 2 ist es zweckmäßig, die Signale ist. Der Eingangstransistor 83 der Fig. 10 für das 40 auf der Leitung wieder zu invertieren und eine an-Bezugssignal ist in dieser Schaltung durch Transisto- dere Spannung zu verwenden. Hierzu ist ein Phasenren 99 und 100 ersetzt. Die negativen Impulse liegen umkehrtransistor 104 zwischen dem Transistor 92 an der Basis des Transistors 99, dessen Kollektor und dem Filter 93 eingefügt. Am Ausgang des Tranüber einen Widerstand 86 an +10 Volt und dessen sistors 104 erhält man eine Spannung von etwa 1,5 Emitter über den Widerstand 87 an Masse und über 45 bis 0,5 Volt.
auf der Leitung 80 steuert den Kollektor-Emitter- Für die Zuführung der Regelspannung an den Osstrom des Transistors 82, wenn dieser nicht gesperrt zillator 2 der F i g. 2 ist es zweckmäßig, die Signale ist. Der Eingangstransistor 83 der Fig. 10 für das 40 auf der Leitung wieder zu invertieren und eine an-Bezugssignal ist in dieser Schaltung durch Transisto- dere Spannung zu verwenden. Hierzu ist ein Phasenren 99 und 100 ersetzt. Die negativen Impulse liegen umkehrtransistor 104 zwischen dem Transistor 92 an der Basis des Transistors 99, dessen Kollektor und dem Filter 93 eingefügt. Am Ausgang des Tranüber einen Widerstand 86 an +10 Volt und dessen sistors 104 erhält man eine Spannung von etwa 1,5 Emitter über den Widerstand 87 an Masse und über 45 bis 0,5 Volt.
die Leitung 88 am Emitter des Transistors 82 liegt. Die F i g. 7 zeigt noch ein weiteres Ausführungs-Die
Basis des Transistors 100 liegt an einem Span- beispiel für die Zuführung des konstanten Suchlaufnungsteiler
mit den Widerständen 101 und 102. Der signals. Die Suchlaufmarkierung an der Leitung 29
Emitter des Transistors 100 ist mit dem Kollektor des wird über eine Leitung 105 über eine Entkopplungs-Transistors
99 und mit dem Widerstand 86 verbun- 50 diode 106 dem Eingang des Transistors 104 zugeleiden.
Der Kollektor des. Transistors 100 liegt über ' tet, um diesen zu sperren. Über eine andere Leitung
ifem.;WiderstandiO3a^^ ,,.1Q7*.»nd,einJe.Entkqpplurigsidi0delO8'und einen.W.ir-
84/85 aiii Kollektor des Transistors 82. Der jeweilige ' derstand 109 wird diese Markierung· dem· Ausgang
Momentwert der Sägezahnspannung wird wie in des Transistors 104 zugeführt, um dort eine konstante
F i g. 10 am Verbindungspunkt der beiden Dioden 55 Spannung von 1 Volt zu erzeugen,
gebildet und gelangt über die Leitung 90 an den Das Ausgangsfilter 93 (Fig. 9) der Stufe nach Kondensator 89. Der Momentwert der Sägezahn- F i g. 7 und 8 enthält zwei abgestimmte Kreise 110 spannung steuert nicht mehr die an dem Kondensa- und 111, welche die Frequenz von 10 kHz sperren, tor liegende Spannung, sondern einen Lade-(Entlade-) um zu verhindern, daß der Oszillator 2 mit dieser Strom. 60 Frequenz moduliert wird. Zeitglieder 112 und 113
gebildet und gelangt über die Leitung 90 an den Das Ausgangsfilter 93 (Fig. 9) der Stufe nach Kondensator 89. Der Momentwert der Sägezahn- F i g. 7 und 8 enthält zwei abgestimmte Kreise 110 spannung steuert nicht mehr die an dem Kondensa- und 111, welche die Frequenz von 10 kHz sperren, tor liegende Spannung, sondern einen Lade-(Entlade-) um zu verhindern, daß der Oszillator 2 mit dieser Strom. 60 Frequenz moduliert wird. Zeitglieder 112 und 113
Zwischen den negativen Bezugsimpulsen ist der dienen zur Verbesserung der Filterwirkung.
Hierzu 3 Blatt Zeichnunpen
Claims (2)
1. Anordnung zum Einstellen und Konstanthalten der Frequenz eines Oszillators, bei der zur
Phasenregelung (Feinregelung) die Frequenz eines hochgenauen Festfrequenzgenerators über einen
festen Zähler und die einzuregelnde Frequenz über einen einstellbaren Zähler auf eine Phasenvergleichseinrichtung
gegeben werden, deren Ausgangssignal auf den Oszillator einwirkt und bei der Frequenzwechsel (Grobeinstellung) durch
Neueinstellung des Oszillators und des einstellbaren Zählers erfolgen, bei der nur der einstellbare
Zähler manuell betätigbar ausgebildet ist und bei der bei jedem Frequenzwechsc! die Zähler
auf Null gestellt werden und danach die Frequenz des Oszillators, beginnend bei der höchsten
Frequenz, schrittweise so lange erniedrigt wird, bis der feste Zähler seinen Endwert erreicht, bevor
der einstellbare Zähler seinen Endwert erreicht hat (Suchbetrieb) und bei der dann die
Phasenvergleichseinrichtung angeschaltet wird (Regelbetrieb), nach Hauptpatent 1 516 769, dadurch
gekennzeichnet, daß während des Suchbetriebes die Frequenz des Oszillators (2)
nach jedem zweiten Erreichen des Endwertes des einstellbaren Zählers (3) erniedrigt wird und nach
dem Erreichen des dazwischenliegenden Endwertes der Frequenzvergleich vorgenommen wird,
und daß die Phasenvergleichseinrichtung (7) während des Suchbetriebes so gesteuert wird, daß sie
die der Mitte ihres Regelbereiches entsprechende Regelspannung abgibt.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelspannung der Einstellspannung
überlagert wird.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR46748 | 1966-01-21 | ||
| FR46748A FR90161E (fr) | 1966-01-21 | 1966-01-21 | Oscillateur variable stabilisé |
| DEJ0032816 | 1967-01-20 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1591180A1 DE1591180A1 (de) | 1970-12-17 |
| DE1591180B2 DE1591180B2 (de) | 1973-02-08 |
| DE1591180C true DE1591180C (de) | 1973-09-06 |
Family
ID=
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