DE1290371B - Mit Zinken versehenes Geraet zum Rechen von Erntegut - Google Patents
Mit Zinken versehenes Geraet zum Rechen von ErntegutInfo
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Description
diesen Träger mit einem Winkel von etwa 180° ge- 15 zur seitlichen Führung des an den Zinken anschliebogen.
Dadurch werden zwar die Zinken an dem ßenden Trägerteiles zwischen einem Schenkel der
Träger des benachbarten Zinkens geführt, jedoch ist Verlängerung und Teilen eines benachbarten Trägers
es bei seitlicher Belastung der Zinken möglich, daß eine schlitzartige Führung für den Trägerteil,
diese aus ihrer arbeitsgerechten Lage zu weit seit- welcher mit der Verlängerung verbunden ist, gelich
ausweichen können. Zur Erreichung einer guten ao bildet sein.
federnden Wirkung sind die Zinken mit ihren Trä- Eine besonders günstige Abstützung der Zinken
gern und Speichen einstückig hergestellt, während wird dadurch erreicht, daß der an den Zinken andie
Träger eine verhältnismäßig große Länge haben. schließende Trägerteil in einer schlitzartigen Führung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den liegt, die eine seitliche Bewegung des Trägerteiles
Träger so auszubilden, daß die zur jeweiligen Rück- 25 begrenzt, aber eine Bewegung dieses Trägerteiles mit
führung der Zinken in ihre Ausgangslage erforder- dem Zinken in Längsrichtung der Führung zuläßt,
liehe Rückstellkraft ausreichend groß ist, um ein zu Dies ist auf einfache Weise durchzuführen, indem
weit gehendes Ausweichen der Zinken und damit die schlitzartige Führung durch das Zwischenstück
auch Beschädigungen zu vermeiden und deren des Trägers gebildet ist, das zur Bildung der schlitzschnelle
Rückführung zu ermöglichen. Erfindungs- 30 artigen Führung mehrfach abgebogen ist.
gemäß wird dies dadurch erreicht, daß der von den Eine gute federnde Abstützung der Zinken ist wei-
gemäß wird dies dadurch erreicht, daß der von den Eine gute federnde Abstützung der Zinken ist wei-
beiden Trägerteilen gebildete Winkel kleiner als 90° ist und daß die beiden Trägerteile in der Lage, in
der der zugehörige Zinken zum Boden gerichtet ist, voneinander verschiedene Bodenabstände haben und 35
winklig zur Vertikalen liegen und daß die Bewegungen des unteren Trägerteiles in Richtung nach
unten und in seitlicher Richtung durch einen Anschlag bzw. eine seitliche Führung begrenzt sind.
ter noch dadurch zu erreichen, daß die beiden Trägerteile über mindestens eine Windung miteinander
verbunden sind.
Die Befestigung der Zinken und ihrer Träger ist einfach dadurch durchzuführen, daß das Zwischenstück
eine Lagerstelle zur Befestigung des Trägers aufweist. Ein einfacher Aufbau ist auch dadurch zu
erreichen, daß die schlitzartige Führung durch eine
Diese Ausbildung der Zinkenträger mit einem Win- 40 an dem Gerät befestigte Halterung gebildet ist, die
kel der zueinander federnden Schenkel von weniger den Träger abstützt, sowie durch einen Verbindungsais 90° ermöglicht unter Beibehaltung der erwünsch- teil eines benachbarten Trägers,
ten Federeigenschaften eine gedrungene Bauweise der Wenn das Gerät durch ein Rad gebildet ist, kön-Zinkenträger und der Zinken, wobei die seitlichen nen die seitlichen Führungen auf zweckmäßige Weise Führungen gleichzeitig die Zinken in ihrer wirksamen 45 durch Laschen gebildet sein, die an den Speichen Lage halten, auch wenn diese seitlich belastet werden. des Rades befestigt sind. Vorzugsweise trägt dabei
ten Federeigenschaften eine gedrungene Bauweise der Wenn das Gerät durch ein Rad gebildet ist, kön-Zinkenträger und der Zinken, wobei die seitlichen nen die seitlichen Führungen auf zweckmäßige Weise Führungen gleichzeitig die Zinken in ihrer wirksamen 45 durch Laschen gebildet sein, die an den Speichen Lage halten, auch wenn diese seitlich belastet werden. des Rades befestigt sind. Vorzugsweise trägt dabei
Dabei ist es vorteilhaft, daß in der Ruhestellung jede Speiche eine Lasche und einen Zinken. Dabei
des Zinkens der an den Zinken anschließende Träger- ist ein vorteilhafter Aufbau dadurch zu erreichen,
teil federnd an dem Anschlag anliegt, so daß erst daß die Speichen an ihren den Zinken zugekehrten
bei Überschreitung einer bestimmten Belastung auf 50 Enden schleifenartig gebogen sind und daß die
den Zinken der Zinken seine meist geeignete Lage Schleifen einen Teil der seitlichen Führung bilden,
verläßt. Dabei ist eine günstige Verbindung zwischen den
Das federnd an dem Anschlag Liegen eines Zin- aufeinanderfolgenden Zinken zu erreichen, wenn der
kens ist auf einfache Weise dadurch zu erreichen, daß Verbindungsteil der Trägerteile und die die Führung
die Zinken mit ihren Zinkenträgern einstückig aus 55 für einen benachbarten Zinken bildende Schleife in-
Federstahldraht hergestellt und derart abgebogen einandergehakt sind.
sind, daß der an den Zinken anschließende Träger- Bei einer vorteilhaften Ausführungsform sind die
teil unter der Federkraft des Zinkenträgers an dem Speichen durch Ausnehmungen einer Felge geführt,
Anschlag anliegt. wobei über die Felge nach außen ragende Speichen-
Zur Erreichung einer guten federnden Auswei- 60 teile einen Teil der seitlichen Führungen bilden und
chung der Zinken ist es erwünscht, daß die Zinken die Träger an der Felge befestigt sind,
mit ihren Trägern in belastetem Zustand in einer Eine günstige Abstützung des Trägers ist dabei Ebene liegen, die mit einem Winkel von mehr als noch dadurch zu erreichen, daß der Träger an dem 45° zum Boden geneigt ist. Vorzugsweise liegt dabei Anschlag und zusätzlich im Bereich seines Verbinder Zinkenträger in Bewegungsrichtung des Zinkens 65 dungsteiles abgestützt ist.
vor dem Zinken. Eine besonders gute federnde Wirkung wird er-
mit ihren Trägern in belastetem Zustand in einer Eine günstige Abstützung des Trägers ist dabei Ebene liegen, die mit einem Winkel von mehr als noch dadurch zu erreichen, daß der Träger an dem 45° zum Boden geneigt ist. Vorzugsweise liegt dabei Anschlag und zusätzlich im Bereich seines Verbinder Zinkenträger in Bewegungsrichtung des Zinkens 65 dungsteiles abgestützt ist.
vor dem Zinken. Eine besonders gute federnde Wirkung wird er-
Ein besonders einfacher Aufbau der erfindungs- reicht, wenn die Verlängerung eines Trägers durch
gemäßen Konstruktion ist zu erreichen, wenn der eine Speiche gebildet ist.
Die Erfindung wird an Hand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen näher erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 eine Ausführungsform eines Gerätes nach der Erfindung in Form eines Rechrades,
F i g. 2 einen Schnitt durch das Gerät nach F i g. 1 längs der Linie H-II,
F i g. 3 eine weitere Ausführungsform von Zinken für das Gerät nach der Erfindung,
F i g. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV nach Fig. 3,
F i g. 5 eine weitere Ausführungsform eines Zinkens für ein Gerät nach der Erfindung,
F i g. 6 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles VI in Fig. 5,
F i g. 7 eine weitere Ausführungsform eines Zinkens für ein Gerät nach der Erfindung,
F i g. 8 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles VIII in F i g. 7,
F i g. 9 eine weitere Ausführungsform eines Zinkens für ein Gerät nach der Erfindung,
Fig. 10 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles X in
Fig. 9,
Fig. 11 eine weitere Ausführungsform eines Zinkens für ein Gerät nach der Erfindung,
F i g. 12 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles XII in Fig. 11,
Fig. 13 eine weitere Ausführungsform eines Zinkens für ein Gerät nach der Erfindung,
Fig. 14 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles XIV in Fig. 13,
Fig. 15 eine weitere Ausführungsform eines Zinkens
für ein Gerät nach der Erfindung,
Fig. 16 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles XVI
in Fig. 15,
Fig. 17 eine Ansicht in Richtung des PfeilesXVII
in Fig. 16,
Fig. 18 ein Gerät in Form einer Egge.
Das in den F i g. 1 und 2 dargestellte Bearbeitungsgerät ist ein Rech- oder Jätrad, das mit einer Nabe 1
versehen ist, an der mit Speichen 2 eine Felge 3 befestigt ist. An der Felge sind, parallel zur Drehachse
des Rechrades gesehen, nebeneinanderliegende Zinken 4 und 5 durch Träger 6 und 7 für die Zinken 4, 5
befestigt.
Wie Fig.1 zeigt, weist ein Zinkenträger zwei
einen Winkel miteinander einschließende Trägerteile 8 und 9 auf, welche als Schenkel ausgebildet
sind und die über ein gekrümmtes Verbindungsstück 10 miteinander verbunden sind. Der Schenkel 9
verläuft von dem Verbindungsstück 10 aus in Richtung des Zinkens 4 und ist an der Felge 3 durch einen
Bügel 11 und einen Bolzen 12 festgeklemmt.
Aus F i g. 2 ist ersichtlich, daß parallele Schenkel 13 und 14 des Bügels 11 sich längs der Seitenkanten
der Felge 3 erstrecken, so daß der Bügel sich nicht um den Bolzen 12 gegenüber der Felge 3 drehen kann.
Die Schenkel 9 der Zinkenträger 6 und 7, welche an der Felge 3 mit dem Bügel 11 festgeklemmt sind,
liegen beidseitig des Bolzens 12, und eine seitliche Bewegung der Schenkel 8 wird dadurch begrenzt, daß
ein die Schenkel 13 und 14 des Bügels 11 verbindender Steg 15 Verformungen 16 zum Haltern der
Schenkel 8 der Zinkenträger 6 und 7 aufweist, in den diese parallel zueinander geführt sind.
Der Zinken 4 ist durch eine Krümmung 17 mit dem sich an den Zinken anschließenden Schenkel 8
des Zinkenträgers 6 verbunden. Das freie Ende des Schenkels 9, das auf der von dem Verbindungsstück
10 abgewendeten Seite des Bügels 11 Hegt, weist eine als Schleife ausgebildete Verlängerung 19 bis 23 auf,
die sich über einen Bogen 18 mit einer in Richtung des Schenkels 8 verlaufenden Führung 19 erstreckt.
Die Führung 19 ist über eine Krümmung 21 mit einem zur Drehachse des Rechrades parallelen, einen
Anschlag bildenden Steg 21 verbunden, der zum Zinkenträger 6 senkrecht verläuft und an der von der
ίο Felge 3 abgewendeten Seite des Schenkels 8 liegt. Der
Steg 21 ist an dem dem Schenkel 8 des Zinkenträgers 6 entsprechenden Schenkel des Zinkenträgers
7 vorbeigeführt. Der Steg 21 geht über eine Krümmung 22 in eine zur Felge 3 verlaufende Führung
23 über, die über einen Bogen mit dem freien Ende des an der Felge 3 festgeklemmten Schenkels 9
des Zinkenträgers 7 verbunden ist. Die beiden Zinken 4 und 5 bilden somit mit den Zinkenträgern 6
und 7 ein Ganzes und sind aus Federstahldraht mit
so rundem Querschnitt hergestellt. Das die beiden Zinkenträger
6, 7 verbindende U-förmige Zwischenstück, das durch die Teile 18 bis 23 gebildet ist und um
das die an die Zinken 4, 5 anschließenden Schenkel 8 unter einem Winkel von etwa 180° herumgebogen
sind, dient als Anschlag und seitliche Führung für die sich an die Zinken 4, 5 anschließenden Schenkel 8.
Dieser Anschlag verhindert, daß die beiden einen Winkel miteinander einschließenden Schenkel 8 und 9
der Zinkenträger 6, 7 in unerwünschter Weise auseinandergebogen werden, was eine dauernde Verformung
des Zinkens 4 bzw. 5 und dessen Trägers 6 bzw. 7 zur Folge hätte.
Das Rechrad wird vorzugsweise derart angeordnet, daß es sich im Betrieb in Richtung des Pfeiles A
dreht.
Die an der Felge 3 befestigten Schenkel 9 erstrecken sich tangential zu einem Kreis, dessen Zentrum
auf der Mittellinie oder der Symmetrieachse des Rechrades liegt, von dem Befestigungspunkt an
der Felge aus in Drehrichtung nach vorn. Die Schenkel 8, die zwischen den Schenkeln 9 und den Zinken
4, 5 vorgesehen sind, sind, in Drehrichtung des Rades gesehen, nach hinten abgebogen und bilden
einen Winkel von etwa 10° mit den an der Felge 3 befestigten Schenkeln 9. Die Zinken 4, 5 schließen
einen Winkel von etwa 120° mit dem jeweils zugeordneten Schenkel 8 ein.
Wie aus F i g. 2 ersichtlich ist, sind die Enden von zwei in Richtung der Drehachse hintereinanderliegenden
Zinken 4, 5 weiter voneinander entfernt als ihre Befestigungspunkte an den betreffenden Schenkeln
8.
Die Zinken 4, 5 sind vorzugsweise einstückig aus gekrümmtem Federstahldraht hergestellt und derart
gestaltet, daß sich im unbelasteten Zustand die Enden der sich an die Zinken 4, 5 anschließenden Schenkel
8 unter der Wirkung der in den Schenkeln auftretenden Federspannung an dem Anschlag 21 anliegen.
Die F i g. 3 und 4 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Gerätes nach der Erfindung. Auch hier
hat das Gerät die Form eines Rech- oder Jätrades. In diesem Ausführungsbeispiel sind ebenfalls zwei
Zinken 24 und 25 mit ihren Trägern 26 und 27 aus rundem Federstahldraht hergestellt. Der Zinken 25
ist durch einen Bogen 28 mit einem sich an den Zinken anschließenden Schenkel 29, einem Trägerteil
des Trägers 26, verbunden. Der Schenkel 29 verläuft
5 6
wenigstens nahezu tangential zu einem Kreis, dessen gewendeten Richtung abgebogen sind, ragen diese
Zentrum auf der Drehachse oder Symmetrieachse des Teile 30 der Träger 26 und 27 des ersten Zinken-Rades
liegt. Der Schenkel 29 geht in einen Träger- Satzes unterhalb der sich an die Zinken 41 anschlieteil
30 über, der von der Verbindungsstelle mit dem ßenden Teile 40 der Träger des zweiten Zinkensatzes
Teil 29 aus von der Drehachse weg gerichtet ist. Der 5 hervor. Eine in radialer Richtung verlaufende, eine
Teil 30 geht über einen gekrümmten Zwischenteil Schleife bildende Verlängerung 42 zwischen den
31, der ein Verbindungsstück bildet und von dem Trägern zweier Zinken 41 bildet mit den Teilen 30,
Teil 30 aus zur Drehachse des Rechrades hin abge- 32 und dem Verbindungsstück 31 des Trägers 26
bogen ist, in einen Trägerteil in Form eines Sehen- eines benachbarten Zinkens 24 eine schlitzartige seitkels
32 über, der von dem Teil 31 in Richtung auf io liehe Führung für den sich an den Zinken 41 andie
Felge 3 verläuft. Der Schenkel 32 geht in ein schließenden Trägerteil 40.
Zwischenstück 33 über, das sich längs der Felge 3 Durch diese Bauart wird eine Bewegung eines sich
erstreckt und mit dem Bügel 11 an der Felge 3 fest- an einen Zinken anschließenden Trägerteiles pargeklemmt
ist. Das Zwischenstück 33 geht mit einem allel zur Mittellinie des Rades begrenzt. Der Zinken
Bogen 34 in eine Führung 35 über. Parallel zur Dreh- 15 mit dem sich an ihn anschließenden Trägerteil kann
achse des Rades gesehen verläuft die Führung 35 nach der Mittellinie des Rades hin ausweichen, da
nahezu radial, während senkrecht zur Drehachse des die Längsachse der schlitzartigen Führung wenigstens
Rades gesehen die Führung 35 von der Felge 3 aus nahezu in radialer Richtung verläuft. Der Zinken
schräg nach unten verläuft, und zwar in einer von wird mit seinem Träger vorzugsweise derart abdem
neben dem Zinken 24 liegenden Zinken 25 ab- ao gebogen, daß im unbelasteten Zustand des Zinkens
gewendeten Richtung. Die Führung 35 geht durch der sich an den Zinken anschließende Trägerteil 29
eine Krümmung 36 in einen Steg 37 über, der als durch die Elastizität des Trägers mit gewisser Kraft
Anschlag dient und der zur Drehachse des Rech- gegen den einen Anschlag bildenden Steg 37 gerades
parallel längs der von dem Rechrad abgewen- drückt wird. Das Rad wird vorzugsweise derart andeten
Seite des Schenkels 29 des Trägers 26 und des as geordnet, daß es sich im Betrieb in Richtung des
entsprechenden Schenkels des Trägers 27 verläuft. Pfeiles B dreht. In diesem Falle sind die Zinken
Der Steg 37 ist über eine Krümmung 38 mit einer gegenüber der Drehrichtung etwas nach hinten ab-Führung
39 verbunden, der von der Krümmung 38 gebogen, so daß Material nicht leicht an den Zinken
aus zur Felge 3 verläuft und in gleicher Weise mit hängenbleibt. Aus F i g. 4 ist zu ersehen, daß auch in
dem Träger 27 verbunden ist wie die Führung 35 mit 30 diesem Ausführungsbeispiel die Zinken etwas nach
dem Träger 26. außen gestellt sind, so daß eine Reihe von Zinken auf
Das durch die Teile 35 bis 39 gebildete schleifen- einer Mantelfläche eines Kegels liegt, dessen Spitze
artige Zwischenstück, das die Träger der beiden in mit dem Zentrum des Rechrades etwa übereinstimmt.
Richtung der Drehachse hintereinanderliegenden Zin- Eine weitere Ausführungsform eines Gerätes nach
ken 24 und 25 miteinander verbindet, bildet einen 35 der Erfindung ist in den Fig. 5 und 6 dargestellt.
Anschlag und eine seitliche Führung für die von die- Das dargestellte Gerät ist ebenfalls ein Rechrad und
sem Zwischenstück umgebenen, sich an die Zinken entspricht im wesentlichen dem in den Fig. 1 und 2
anschließenden Teile 29 der Träger 26 und 27. Die- dargestellten Rechrad.
ser Anschlag verhindert, daß die einen Winkel bil- An der Felge 3 sind durch Träger 45 bzw. 46 zwei
denden Trägerteile, welche durch den gekrümmten 40 Zinken 43 und 44 befestigt, die durch ein schleifen-Teil
31 miteinander verbunden sind, in unerwünschter artiges Zwischenstück 47 miteinander verbunden
Weise auseinandergebogen werden. sind. In diesem Ausführungsbeispiel ist ein aus zwei
Der Schenkel 29 des Trägers 26 bildet einen Win- einen Winkel miteinander einschließenden Teilen
kel mit einer zur Mittellinie des Rechrades senk- hergestellter Zinken 43 durch eine Krümmung 48 mit
rechten, zu den Teilen 30 bis 33 des Trägers par- 45 einem sich an den Zinken anschließenden Trägerteil
allelen Ebene. Der Schenkel 29 des Trägers 26 ist in Form eines Schenkels 49 des Trägers 45 verdabei
in einer von dem Träger 27 abgewendeten bunden. Der Schenkel 49 des Trägers 45 ist über eine
Richtung in bezug auf den Teil 30 abgebogen. Windung 50 mit einem einen Winkel mit dem Schen-
Der entsprechende Teil des Trägers 27 ist ähnlich kel 49 einschließenden, als Schenkel 51 ausgebildeten
in einer von dem Träger 26 abgewendeten Richtung 50 Trägerteil verbunden. Die Achse der Windung 30
abgebogen. Es wird auf diese Weise sichergestellt, verläuft parallel zur Drehachse des Rechrades. Der
daß der Bogen 28, der den Übergang zwischen den Winkel zwischen der Verlängerung des Schenkels 49
Zinken 24 und dem Schenkel 29 bildet, in der Krüm- und der Verlängerung des Schenkels 51 beträgt
mung 36 ruht, die die Verbindung zwischen der etwa 30°.
Führung 35 und dem Steg 37 des Zwischenstückes 55 Der Schenkel 51 geht in einen längs der Felge 3
herstellt. Auf ähnliche Weise ruht der Teil, der den verlaufenden Teil 52 über, der mit dem Bügel 11 an
Zinken 25 mit dem Träger 27 verbindet, in der der Felge 3 festgeklemmt ist. Das an dem Befesti-Krümmung
38, die den Steg 37 und die Führung 39 gungspunkt vorbeigeführte Ende des Teiles 52 ist
des Zwischenstückes miteinander verbindet. über einen Bogen 53 mit einer nahezu radial ver-
Da der Abstand zwischen den Schenkeln 29 der 60 laufenden Führung 54 des schleifenartigen Zwi-Träger
größer ist als der Abstand zwischen den ge- schenstückes 47 verbunden.
krümmten Verbindungsstücken 31, lassen sich die Die Führung 54, die zum Schenkel 49 nahezu
Verbindungsstücke 31 zwischen den sich an den senkrecht ist, ist in einem Winkel von etwas weniger
Zinken anschließenden Trägerteilen 40 eines mit Ab- als 180° abgebogen, so daß eine Krümmung 55 gestand
von dem ersten Zinkensatz an der Felge 3 65 bildet wird, welche die Führung 54 mit Steg 56 verbefestigten
zweiten Zinkensatzes anbringen, wie dies bindet. Der Steg 56 ist über eine Kurve 57 — die zuaus
F i g. 3 ersichtlich ist. Da die Teile 30 der Träger sammen mit der Führung 54, der Krümmung 55, dem
etwas in einer von der Drehachse des Rades ab- Steg 56 eine schlitzartige Führung bildet —, einen
7 8
geraden Steg 58, eine Krümmung 59 und eine Füh- gestellt. Der Zinken 152 ist durch eine Krümmung
rung 60 mit dem an der Felge 3 festgeklemmten Teil 154 mit einem sich an den Zinken anschließenden
des Trägers 46 verbunden. Die Teile 54 bis 60 liegen Schenkel 155 des Trägers 153 verbunden. Der Träger
in einer zur Drehachse des Rechrades parallelen 153 enthält weiter einen zum Schenkel 155 nahezu
Ebene und symmetrisch zu einer zur Mittellinie senk- 5 parallel verlaufenden Schenkel 157, der durch einen
rechten, durch die Mitte der Kurve 57 gehenden Bogen 156 mit dem Schenkel 155 verbunden ist und
Ebene. von dem Bogen 156 aus in Richtung des Zinkens 152
Die Teile 55 bis 59 umgeben die sich an die verläuft. Der Schenkel 157 geht in eine Schlinge 158
Zinken 43,44 anschließenden Schenkel 49 derart, über, die durch einen Bogen 159 mit einer zur
daß diese nicht, bezogen auf die Schenkel 51, seitlich io Schlinge 158 parallel verlaufenden Speiche 160 ver-
ausweichen können. Die Führung 54 und der Steg 56 bunden ist. An dem freien Ende der Speiche 160 ist
bzw. der Steg 58 und die Führung 60 des Zwischen- eine Öse 161 vorgesehen. Die Speiche ist an einer zur
Stückes 47 bilden eine schlitzartige Führung für die Nabe des Rechrades gehörenden Platte 162 befestigt,
sich an die Zinken 43 und 44 anschließenden Sehen- und zwar durch einen Bolzen 163, der durch die öse
kel 49 der Träger 45 bzw. 46, wodurch diese in ihrer 15 161 und eine Ausnehmung der Platte 162 geführt ist.
Bewegung quer zu ihrer Längsrichtung begrenzt Alle am Rechrad angebrachten Zinken sind mit
werden, aber in einer dem Zentrum des Rades zu- ihren Trägern und den Speichen gleich ausgebildet,
gewendeten Richtung frei ausweichen können. Der Bogen 159 bildet einen Anschlag für den an den
Die beiden Zinken 43 und 44, die mit ihren Zinken 152 anschließenden Schenkel 155 des Trägers
Trägern 45 und 46 und dem die Träger verbindenden 20 153, wobei der Anschlag ein Ausweichen des Sehen-Zwischenstück
47 vorzugsweise einstückig aus Feder- kels 155 gegenüber dem Schenkel 157 begrenzt. Die
stahldraht hergestellt sind, können derart abgeogen Schlinge 158 und die Speiche 160 bilden eine schlitzwerden,
daß der sich an einen Zinken anschließende artige seitliche Führung für den Schenkel 155, wobei
Schenkel 49 im unbelasteten Zustand des Zinkens die Mittellinie dieser Führung nahezu in radialer
unter der Wirkung der im Träger auftretenden Feder- 25 Richtung verläuft, so daß der Zinken 152 in Richspannung
mit gewisser Kraft gegen den Anschlag tung auf das Zentrum des Rades ausweichen kann,
gedrückt wird, der durch die Krümmung 55 bzw. 59 Eine Krümmung 164, die die beiden Schenkel 165
gebildet wird. Das Rad wird vorzugsweise derart an- und 166 eines Trägers eines benachbarten Zinkens
geordnet, daß es sich im Betrieb in Richtung des 167 miteinander verbindet, umgibt den Bogen 159
Pfeiles C dreht, so daß die Zinken entgegengesetzt 30 mit einem solchen Spielraum, daß er sich zu diesem
zur Drehrichtung abgebogen sind. Teil frei bewegen kann.
In den Fig. 7 und 8 ist eine weitere Ausführungs- Bei der in den Fig. 11 und 12 dargestellten Ausform
eines Gerätes nach der Erfindung dargestellt. führungsform eines Gerätes nach der Erfindung ist
Zinken 83 und 84 dieses Gerätes sind gerade und eine Felge 213 durch Halterungen oder Speichen
durch Krümmungen 87 bzw. 88 mit sich an den 35 214 und 215 mit einer an der Nabe des Rades be-Zinken
anschließenden Schenkeln 89 bzw. 90 von festigten Platte 216 verbunden. Zwei Speichen 214
Trägern 85 bzw. 86 verbunden. Die Teile 89 und 90 und 215 sind durch eine Schleife 217 miteinander
sind über Windungen 91 bzw. 92 mit zu den Sehen- verbunden, die mit Abstand von der Felge 213 auf
kein 89 und 90 nahezu parallelen Schenkeln 93 bzw. deren von der Drehachse des Rechrades abgewen-
94 verbunden. Die Schenkel 93 und 94 gehen in 40 deten Seite liegt. Die beiden miteinander verbundenen
nahezu radial verlaufende Stege 95 bzw. 96 über, Speichen 214 und 215 sind zu diesem Zweck durch
welche seitliche Führungen für die Schenkel 89, 90 in der Felge vorgesehene, parallel zur Drehachse des
bilden. Die Stege 95 und 96 sind Zwischenstücke und Rades gesehen hintereinanderliegende Ausnehmungehen
in miteinander fluchtende Zwischenstücke 97 gen geführt. Die über die Felge 213 ragenden
bzw. 98 über, die durch eine eine Lagerstelle zur 45 Speichenteile sind derart abgebogen, daß sich die
Befestigung der Träger 85, 86 bildende Öse 99 mit- Felge in bezug auf die Speichen nicht verschieben
einander verbunden sind. Die Träger werden mit kann. Die Schleife 217 verläuft parallel zu einer
einem Bolzen 100 an einer Felge 101 befestigt. Die durch die Drehachse des Rades gehenden Ebene,
den Anschlag bildenden Teile 97 und 98 verlaufen An der Felge 213 sind mit Bügeln 224 und Bolzen hier nicht parallel zur Mittellinie des Rades, sondern 50 225 Träger für Zinken befestigt. Dabei sind zwei bilden einen Winkel von etwa 45° zu einer durch die Träger 226 und 227 durch einen U-förmigen Stegteil Mittellinie des Rechrades und die Mittellinie des 228 miteinander verbunden, dessen beide parallele Bolzens 100 gehenden Ebene. Die Zinken 83 und 84 Schenkel jeweils auf einer Seite des Bolzens 225 zwiliegen dabei auf der gleichen Seite der Felge 101. Der sehen der Felge 213 und dem Bügel 224 liegen. Ein sich an den Zinken 84 anschließende Schenkel 90 des 55 sich an den Stegteil 228 anschließender Schenkel 229 Trägers 86 ist länger als der sich an den Zinken 83 des Trägers 226 verläuft von dem Stegteil 228 aus anschließende Schenkel 89 des Trägers 85, wodurch zur Drehachse des Bolzens 225 nahezu senkrecht, die freien Enden der Zinken 84 und 83 in der glei- Die Anordnung ist derart, daß der Stegteil 228 auf chen, zur Drehachse des Rades senkrechten Ebene einer Seite der Schleife 217 und der Schenkel 229 liegen. Weiter sind die Zinken gegenüber dieser 60 zum größten Teil auf der anderen Seite der Schleife Ebene etwas abgebogen, in der Weise, daß sie nahezu liegt und durch diese geführt ist. Mit Abstand von auf einer Mantelfläche eines Kegels liegen, dessen der Schleife 217 geht der Schenkel 229 des Trägers Spitze mit der Drehachse des Rades übereinstimmt. 226 in eine Krümmung 230 über, die den Schenkel Die Drehrichtung des Rades entspricht vorzugsweise 229 mit einem einen Winkel mit dem Schenkel 229 der durch den Pfeil E angegebenen Richtung. 65 einschließenden Schenkel 231 des Trägers 226 ver-
den Anschlag bildenden Teile 97 und 98 verlaufen An der Felge 213 sind mit Bügeln 224 und Bolzen hier nicht parallel zur Mittellinie des Rades, sondern 50 225 Träger für Zinken befestigt. Dabei sind zwei bilden einen Winkel von etwa 45° zu einer durch die Träger 226 und 227 durch einen U-förmigen Stegteil Mittellinie des Rechrades und die Mittellinie des 228 miteinander verbunden, dessen beide parallele Bolzens 100 gehenden Ebene. Die Zinken 83 und 84 Schenkel jeweils auf einer Seite des Bolzens 225 zwiliegen dabei auf der gleichen Seite der Felge 101. Der sehen der Felge 213 und dem Bügel 224 liegen. Ein sich an den Zinken 84 anschließende Schenkel 90 des 55 sich an den Stegteil 228 anschließender Schenkel 229 Trägers 86 ist länger als der sich an den Zinken 83 des Trägers 226 verläuft von dem Stegteil 228 aus anschließende Schenkel 89 des Trägers 85, wodurch zur Drehachse des Bolzens 225 nahezu senkrecht, die freien Enden der Zinken 84 und 83 in der glei- Die Anordnung ist derart, daß der Stegteil 228 auf chen, zur Drehachse des Rades senkrechten Ebene einer Seite der Schleife 217 und der Schenkel 229 liegen. Weiter sind die Zinken gegenüber dieser 60 zum größten Teil auf der anderen Seite der Schleife Ebene etwas abgebogen, in der Weise, daß sie nahezu liegt und durch diese geführt ist. Mit Abstand von auf einer Mantelfläche eines Kegels liegen, dessen der Schleife 217 geht der Schenkel 229 des Trägers Spitze mit der Drehachse des Rades übereinstimmt. 226 in eine Krümmung 230 über, die den Schenkel Die Drehrichtung des Rades entspricht vorzugsweise 229 mit einem einen Winkel mit dem Schenkel 229 der durch den Pfeil E angegebenen Richtung. 65 einschließenden Schenkel 231 des Trägers 226 ver-
Bei der in den F i g. 9 und 10 dargestellten Aus- bindet. Der Winkel zwischen den beiden Schenkeln
führungsform ist ein Zinken 152 mit seinem Träger 229 und 231 beträgt in diesem Ausführungsbeispiel
153 aus einem aus Federstahl bestehenden Stab her- etwa 15°. Der Schenkel 231 verläuft von der Krüm-
9 10
mung 230 aus in Richtung der Schleife 217 und ist einen Mittelteil mit einer kreisförmigen Platte 240.
durch diese geführt. An dem Ende des Schenkels 231 Auf beiden Seiten der Platte 240 sind Speichen 241
des Trägers 226, welches auf der gleichen Seite der und 242 angeordnet, die, parallel zur Drehachse des
Schleife 217 liegt wie der U-förmige Stegteil 228, ist Rechrades gesehen, hintereinanderliegen. An den
ein Zinken 232 vorgesehen. 5 Enden der Speichen 241 und 242 sind Ösen 243 an-
Der Träger 227 ist gleich ausgebildet wie der gebogen. Durch diese Ösen 243 und durch in der
Träger 226 und dient zum Abstützen eines Zinkens Platte angebrachte Löcher 244 sind Bolzen 245 ge-233.
Aus F i g. 12 geht hervor, daß die Träger 226, steckt, mit denen die Speichen an der Platte 240 f est-
227 mit den von ihnen abgestützten Zinken 232, 233 geklemmt sind. Der Abstand zwischen den Speichen
symmetrisch zu einer durch die Mittellinie des BoI- io 241, 242, senkrecht zur Drehachse gesehen, ist gleich
zens 225 gehenden, zur Mittellinie des Rechrades der Stärke der Platte 240, die annähernd gleich dem
senkrechten Ebene angeordnet sind. Die Zinken 232, Durchmesser der Speichen ist.
233 streben von ihren Befestigungspunkten an den Die Speichen 241, 242 erstrecken sich von ihrem
Trägern aus voneinander. Parallel zur Mittellinie des Befestigungspunkt an der Platte 240 nahezu radial
Rechrades gesehen enthält das Rechrad somit zwei 15 und sind mit Abstand von der Platte 240 um einen
Reihen hintereinanderliegender Zinken, wobei die Winkel von etwa 45° abgebogen und gehen in Zwi-Zinken
jeder Reihe auf einer Mantelfläche eines schenstücke 246 über. Die Zwischenstücke 246 stel-Kegels
liegen, dessen Spitze etwa mit dem Zentrum len die Verbindung zwischen den Speichen 241 und
des Rechrades übereinstimmt. Die nahe den Zinken 242 und einer die Speichen miteinander verbindenden,
232 und 233 liegenden Enden der an die Zinken an- ao eine Halterung bildenden Schleife 247 her, die aus
schließenden Schenkel 231 der Träger 226 und 227 Schenkeln 248, 249 und einem Steg 250 gebildet
ruhen auf dem zur Mittellinie des Rechrades par- wird. Die Schleife 247 liegt, parallel zur Drehachse
allelen Teil der eine Halterung bildenden Schleife des Rechrades gesehen, parallel zu den Speichen 241
217 der Speichen 214, 215. Die Träger der Zinken, und 242. Senkrecht zur Drehachse des Rechrades
die durch den U-förmigen Stegteil 228 miteinander 25 gesehen laufen die sich an die Zwischenstücke 246
verbunden sind und die mit den Zinken ein Ganzes anschließenden Schenkel 248 und 249 der Schleife
bilden, sind aus Federstahldraht hergestellt und vor- 247 auseinander und sind durch einen zur Drehachse
zugsweise derart abgebogen, daß im Ruhezustand des des Rechrades parallelen Steg 250 miteinander ver-Zinkens
der an dem Zinken anliegende Teil des bunden.
Trägers unter der Wirkung der im Träger vorhan- 30 An den abgebogenen Zwischenstücken 246 ist mit
denen Federspannung mit gewisser Kraft gegen die Klemmplatten 251 und einem Bolzen 252 ein U-föreinen
Anschlag bildende Schleife 217 gedrückt wird. miger Teil 253 festgeklemmt, der durch Verlängerun-Die
miteinander verbundenen Enden der den Sehen- gen von Trägern 254 und 255 gebildet ist, welche
kein 229 und 231 des Trägers 226 entsprechenden durch den Teil 253 miteinander verbunden sind. Der
Schenkel 234 und 235 eines Trägers 236 benachbar- 35 Träger 254 dient zur Abstützung eines Zinkens 256
ter Zinken 237 sind ebenfalls von einer Schleife 217 und der Träger 255 zur Abstützung eines Zinkens
umgeben, durch welche die Schenkel 229 und 231 257. Der sich an den U-förmigen Teil 253 anschliedes
Trägers 226 und die entsprechenden Teile des ßende Trägerteil in Form eines Schenkels 258 des
Trägers 227 geführt sind. Ein die Schenkel 234 und Träeers 254 ist über einen gekrümmten Verbindun^s-
235 verbindender Teil in Form einer Krümmung 238 40 teil 259 mit einem weiteren, sich an den Zinken 256
von iedem der in Richtung der Mittellinie des Rades anschließenden, als Schenkel 260 ausgebildeten Teil
gesehen hintereinanderliegenden Träger 236 liegt des Trägers 254 verbunden. Die Verlängerungen der
zwischen den Enden der sich an die Zinken 232 und Schenkel 258 und 260 schließen einen Winkel von
233 anschließenden Teile der Träger 226 bzw. 227. etwa 20° ein. Das nahe dem Zinken liegende Ende
Jede Krümmung 238 ist etwas von der Drehachse 45 des Schenkels 260 ruht auf dem Steg 250 der Schleife
oder Mittellinie des Rades abgebogen, derart, daß sie 247. Aus F i g. 13 geht hervor, daß der Krümmer
sich wenigstens teilweise an den sich an den Zinken 259 eines ersten Paares von Zinken 256, 257 den
anschließenden Teilen der Träger vorbei erstrecken, einen Anschlag bildenden Steg 250 der Schleife 247
von der Mittellinie des Rechrades gesehen. Die sich umgibt, der die Speichen 241, 242 miteinander vervon
dem zur Mittellinie des Rechrades parallelen Teil 50 bindet, an denen das benachbarte Zinkenpaar 261
jler Schleife 217 zur Felge 213 erstreckenden Teile befestigt ist. Die Träger 254, 255 liegen jedoch voll-
und die in der Schleife 217 liegenden Bereiche der kommen frei von diesem Teil der Schleife 247, so daß
Träger 236 bilden schlitzartige seitliche Führungen die Bewegungen des Trägers nicht durch die Schleife
für die sich an die Zinken anschließenden Schenkel 247 behindert werden. In F i g. 14 sind die Zinken
der Träger 226 und 227. Die Zinken mit den an 55 261 nicht dargestellt.
ihnen anschließenden Teilen können somit in Rieh- Die Zinken 256, 257, die mit ihren Trägern 254,
tung zum Rechradzentrum ausweichen, während 255 ein Ganzes bilden und aus Federstahldraht hereine
Bewegung von der Mittellinie weg oder parallel gestellt sind, sind vorzugsweise derart ausgebildet,
zur Mittellinie begrenzt wird. daß im Ruhezustand eines Zinkens der an dem Zin-
. Das Rechrad wird vorzugsweise derart angetrieben, 60 ken anschließende Schenkelteil mit gewisser Kraft
daß es sich im Betrieb in Richtung des Pfeiles N gegen den einen Anschlag bildenden Steg 250 drückt,
iireht, wobei die Zinken in bezug auf die Drehrich- Auch die beiden Speichen 241 und 242, die ein
tung etwas nach hinten abgebogen sind. Die Speichen Ganzes miteinander bilden, werden vorzugsweise aus
und 215 können ebenfalls aus Federstahl her- Federstahldraht hergestellt. Das in den Fig. 13 und
gestellt Averden, so daß die Felge 213 gegenüber der 65 14 dargestellte Rechrad wird im Betrieb vorzugs-Nabe
nachgiebig ausweichen kann. weise derart gedreht, daß die Zinken 256, 261 in
j Die in den F i g. 13 und 14 dargestellte Ausfüh- bezug auf die Drehrichtung nach hinten gebogen
rungsform eines Gerätes nach der Erfindung enthält sind."
In dem in den Fig. 15 bis 17 dargestellten Ausführungsbeispiel
sind zwischen zwei zu einem Mittelteil eines Rechrades gehörenden Platten 262 und 263
Speichen 264 und 265 angebracht. Die Speichen 264 und 265 werden durch Bandmaterial mit einem
rechtwinkligen Querschnitt gebildet, wobei die lange Rechteckseite des Querschnittes parallel zur Drehachse
des Rechrades verläuft. Zwei Speichen 264 und
265 liegen nahe den Platten 262 und 263 aneinander und verlaufen von diesen aus nahezu radial. Mit Abstand
von den Platten 262 und 263 laufen die Speichen 264 und 265 auseinander und gehen in Zwischenstücke
266 und 267 über, die gegenüber den radial verlaufenden Speichenteilen um einen Winkel von
40° abgebogen sind. Mit Abstand von den radial verlaufenden Speichenteilen sind die Zwischenstücke
266 und 267 wieder abgekröpft und gehen in Endteile oder Laschen 268 bzw. 269 über, die wieder
nahezu radial verlaufen. Aus F i g. 16 und 17 ist ersichtlich, daß die Endteile 268 und 269 als Laschen
ausgebildet und erheblich breiter sind als die zum Radzentrum verlaufenden Speichenteile. In den
Laschen 268 und 269 sind Schlitze 27(M und 271A
vorgesehen, die parallel zueinander verlaufen und deren Mittellinien sich nahezu radial erstrecken. An
den Laschen 268 bzw. 269 der Speichen 264,265 sind durch Bolzen 270 U-förmige Verbindungsstücke
271 festgeklemmt. Die beiden auf je einer Seite des Bolzens 270 liegenden parallelen Schenkel eines
U-förmigen Verbindungsstückes 271 verlaufen in radialer Richtung und bilden Verlängerungen von
Schenkeln 272 der Träger 273 von Zinken 274. Ein Schenkel 272 verläuft von der Lasche 268 bzw. 269
der Speichen 264 bzw. 265, an dem das U-förmige Verbindungsstück 271 befestigt ist, das zwei parallele
Schenkel 272 miteinander verbindet, parallel zu einer zur Drehachse des Rechrades senkrechten Ebene.
Nahe einer benachbarten Speiche geht der Schenkel
272 in einen Bogen 275 über, der den Teil 272 mit einem einen Winkel mit dem Schenkel 272 einschließenden
Schenkel 276 des Trägers 273 verbindet. Der Schenkel 276 ist durch einen der Schlitze 270 A,
271A geführt und schließt sich an den Zinken 274
an. Der Winkel zwischen den Verlängerungen der beiden Schenkel 272 und 276 beträgt etwa 15°.
Der Schenkel276 kann aus der in den Fig. 16
und 17 dargestellten Lage nicht seitlich ausweichen, da eine solche Bewegung durch die Schlitzlängskanten
verhindert wird. Die Innenkanten der Schlitze 270/4, 271,4 bilden allseitige Anschläge für den an
den Zinken anschließenden Schenkel 276 des Trägers 273. Der an den Zinken anschließende Schenkel 276
kann jedoch in den durch die Schlitze 270 A, 271A
gebildeten Führungen verschoben werden in einer Richtung, die dem mit dem Schenkel 276 einen Winkel
einschließenden Schenkel 272 zugewendet ist. Die beiden Zinken 274, die, parallel zur Drehachse gesehen,
hintereinanderliegen und die mit ihren Trägern
273 und dem die Träger verbindenden Verbindungsstück 271 ein Ganzes bilden, sind vorzugsweise derart
ausgebildet, daß die an die Zinken 274 anschließenden Schenkel unter der Wirkung der in dem
Träger 273 vorhandenen Federspannung im Ruhezustand der Zinken mit gewisser Kraft gegen den
Anschlag gedrückt werden, der durch die Erdbereiche der Schlitze 270/4, 271A gebildet wird. Das Rechrad
wird vorzugsweise derart angeordnet, daß es sich im Betrieb in Richtung des Pfeiles P dreht. Wie aus
den Zeichnungen hervorgeht, sind die Zinken entgegengesetzt zu dieser Drehrichtung abgebogen.
Fig. 18 zeigt eine Egge, die beispielsweise drei rahmenförmige Felder 331,332 und 333 aufweist.
Jedes Feld, wie für das Feld 331 dargestellt ist, ist mit Längsbalken 334 und Querbalken 335 unterteilt und
mittels zweier Ketten 336 mit einem Balken 337 gekuppelt, während die Felder in ihrem freien Bereich
durch Ketten 338 miteinander verbunden sind. Der
ίο Balken 337 ist mit einem Träger 339 versehen, der
durch ein flexibles Befestigungsglied 340 mit dem Anhängebalken 341 eines Schleppers 342 gekuppelt
ist.
Die beschriebenen Zinken können an den Längs- und/oder Querbalken der Eggenfelder ähnlich wie in
den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen befestigt werden. Sie werden dabei vorzugsweise derart
angeordnet, daß die Träger sich nahezu parallel zur Fahrtrichtung erstrecken. Im Betrieb können die
Zinken, wenn die auf sie ausgeübten Kräfte einen bestimmten Wert überschreiten, zweckdienlich ausweichen,
wobei sie trotzdem immer eine wirksame Lage einnehmen. Da die Zinken unter der Wirkung
der in den Trägern auftretenden Federspannung im unbelasteten Zustand wieder zurückfedern und gegen
den Anschlag prallen, wird eventuell an den Zinken hängendes Material abgeschüttelt. Benachbarte Zinken
beeinflussen sich in ihren Bewegungen jedoch nicht gegenseitig.
Claims (21)
1. Mit Zinken versehenes Gerät zum Rechen von Erntegut, zum Eggen oder Jäten, bei dem
Zinkenträger mit einem winklig zu dem jeweiligen Zinken verlaufenden Teil vorhanden sind, der
über ein Verbindungsstück mit einem weiteren Trägerteil verbunden ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der von den beiden Trägerteilen (8, 9) gebildete Winkel kleiner als 90° ist, daß
die beiden Trägerteile (8, 9) in der Lage, in der der zugehörige Zinken (4) zum Boden gerichtet
ist, voneinander verschiedene Bodenabstände haben und winklig zur Vertikalen liegen und daß
die Bewegungen des unteren Trägerteiles (8) in Richtung nach unten und in seitlicher Richtung
durch einen Anschlag (21) bzw. eine seitliche Führung (19, 23) begrenzt sind.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Ruhestellung des Zinkens
(4, 5) der an den Zinken (4, 5) anschließende Trägerteil (8) federnd an dem Anschlag (21) an-Hegt.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken (4, 5) mit ihren Zinkenträgem (6, 7) einstückig aus Federstahldraht hergestellt
und derart abgebogen sind, daß der an den Zinken (4, 5) anschließende Trägerteil (8)
unter Federkraft des Zinkenträgers (6) an dem Anschlag (21) anliegt.
4. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken
f i (4, 5) mit ihren Trägern (6 bzw. 7) in belastetem
Zustand in einer Ebene liegen, die mit einem Winkel von mehr als 45° zum Boden geneigt ist.
5. Gerät nach einem der vorhergehenden An-
spräche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zinkenträger (6,7) in Bewegungsrichtung des
Zinkens (4, 5) vor dem Zinken (4, 5) liegt.
6. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der weitere
Trägerteil (9) eine eine Schleife bildende Verlängerung (19 bis 23) aufweist, die mit dem
Träger (6) einstückig ausgebildet und um den an den Zinken (4) anschließenden Trägerteil (8) mit
einem Winkel von etwa 180° herumgebogen ist.
7. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Zinken
(4,5) mit ihren Trägern (6,7) einstückig ausgebildet
und durch eine den Anschlag bildende Verlängerung (19 bis 23) der Trägerteile (9) miteinander
verbunden sind.
8. Gerät nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Schleife bildende Verlängerung
(42) eines Trägers (40) den benachbarten Träger (26) im Bereich des Verbindungs- ao
Stückes (31) seiner beiden Trägerteile (29,32) umgibt (F i g. 3).
9. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der an den
Zinken (43, 44) anschließende Trägerteil (49) in as
einer schlitzartigen Führung (54 bis 57) liegt, die eine seitliche Bewegung des Trägerteils (49) begrenzt,
aber eine Bewegung dieses Trägerteiles (49) mit dem Zinken (43, 44) in Längsrichtung
der Führung zuläßt (F i g. 5, 6).
10. Gerät nach Ansprüche oder 9, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen einem Schenkel der Verlängerung (42) und Teilen (30, 31) eines benachbarten
Trägers (26) eine schlitzartige Führung für den Trägerteil (40) gebildet ist, welcher
mit der Verlängerung (42) verbunden ist (Fig. 3).
11. Gerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die schlitzartige Führung durch das
Zwischenstück (47) des Trägers (45) gebildet ist, das zur Bildung der schlitzartigen Führung mehrfach
abgebogen ist (F i g. 6).
12. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Trägerteile (49,51) über mindestens eine Windung (50) miteinander verbunden sind (F i g. 5).
13. Gerät nach einem der Anspräche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück
(95,97,98) eine Lagerstelle (99) zur Befestigung
des Trägers (85,86) aufweist (F i g. 7, 8).
14. Gerät nach Anspruch 9 und einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die schlitzartige Führung durch eine an dem Gerät befestigte Halterung (214, 215) gebildet ist, die den Träger (236) abstützt,
sowie durch einen Verbindungsteil (238) eines benachbarten Trägers (236; F i g. 11).
15. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das als Rad ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die seitlichen Führungen durch Laschen (268,269) gebildet sind, die an den
Speichen (264,265) des Rades befestigt sind (Fig. 15 bis 17).
16. Gerät nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß jede Speiche (264 bzw. 265) eine
Lasche (268 bzw. 269) und einen Zinken (274) trägt.
17. Gerät nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichen (241) an ihren den
Zinken (256,257) zugekehrten Enden schleifenartig gebogen sind und daß die Schleifen (248 bis
250) einen Teil der seitlichen Führungen bilden (Fig. 13,14).
18. Gerät nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsteil (259) der
Trägerteile (258, 260) und die die Führung für einen benachbarten Zinken (261) bildende
Schleife (248 bis 250) ineinandergehakt sind.
19. Gerät nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichen (214,215)
durch Ausnehmungen einer Felge (213) geführt sind, daß über die Felge (213) nach außen
ragende Speichenteile einen Teil der seitlichen schlitzartigen Führungen bilden und daß die
Träger (226, 236) an der Felge (213) befestigt sind (Fig. 11,12).
20. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger
(236) an dem Anschlag und zusätzlich im Bereich seines Verbindungsteiles (238) abgestützt
ist (F ig. 11).
21. Gerät nach einem der vorhergehenden Anspräche, das als Rad ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verlängerung eines Träger durch eine Speiche (160) gebildet ist (Fig. 9,10).
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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|---|---|---|---|---|
| EP0655184A1 (de) * | 1993-11-26 | 1995-05-31 | Rabewerk GmbH + Co. | Landwirtschaftliche Maschine mit Zustreichern |
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