DE1184537B - Eggenzinke - Google Patents
EggenzinkeInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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- A01B23/02—Teeth; Fixing the teeth
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
Internat. Kl.: A Ol b
Deutsche Kl.: 45 a-23/02
Nummer: 1184537
Aktenzeichen: A 45799 III/45 a
Anmeldetag: 20. April 1964
Auslegetag: 31. Dezember 1964
Die Erfindung bezieht sich auf eine Eggenzinke, insbesondere zum Gebrauch beim Frühlingseggen.
Beim Eggen, insbesondere im Frühling, wird die erstrebte Auflockerung des Erdbodens häufig von
einem unerwünscht starken und schnellen Austrocknen desselben begleitet.
Die Erfindung bezweckt, bei Aufrechterhaltung einer kräftigen mechanischen Bearbeitung in der
ganzen Eingriffstiefe der Eggenzinke die Gefahr des Austrocknens zu vermindern.
Zu diesem Zweck wird erfindungsgemäß eine Eggenzinke, deren im Erdboden arbeitender Teil aus
einem Stück Flacheisen besteht, so ausgebildet, daß der genannte Teil der Zinke um die Längsachse des
Flacheisens um etwa 180° verwunden ist.
Wie unten näher erläutert werden soll, wird hierdurch erreicht, daß die unteren, im allgemeinen
feuchteren Schichten der Erde trotz kräftiger mechanischer Bearbeitung im wesentlichen unten verbleiben,
anstatt an die Oberfläche des Erdbodens hinaufgeworfen zu werden, so daß als Gesamtergebnis
der Kontakt zwischen Erdfeuchtigkeit und Atmosphäre herabgesetzt wird.
Bekannt ist eine Eggenzinke, bestehend aus einem Flacheisen, das in der ganzen Länge der Zinke um
insgesamt 90° verwunden ist. Diese kann jedoch nicht zur Aufbewahrung der Erdfeuchtigkeit beitragen, wie
sich aus der untenstehenden Erläuterung ohne weiteres ergeben wird.
Die Erfindung bezieht sich ferner auf geeignete Mittel, um das verwundene Flacheisen in optimaler
Arbeitslage zu halten und es nach eingetretenem Verschleiß auf einfache Weise wieder in optimale
Arbeitslage zu bringen.
Die Erfindung soll im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert werden. In dieser zeigt
F i g. 1 eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Eggenzinke mit zugehörigem Halter und zugehöriger Feder in Seitenansicht,
F i g. 2 in vergrößertem Maßstab den Halter mit dem festgehaltenen Teil der eigentlichen Zinke in
Seitenansicht, teilweise im Schnitt,
F i g. 3 den unteren Teil der Eggenzinke in Arbeitslage in Vorderansicht und
F i g. 4 den unteren Teil der Zinke in Arbeitslage in Seitenansicht.
In der Zeichnung bezeichnet 1 eine Eggenzinke, die, wie in F i g. 1 und 2 dargestellt, in einem Halter 2
festgespannt ist, der am einen Ende einer annäherungsweise spiralförmig gebogenen Tragfeder 3 befestigt
ist; das andere Ende 4 der Feder ist an einem Querträger eines Eggenrahmens derart festspannbar,
Eggenzinke
Anmelder:
Kaj Otto Andersen, Skaelskorvej, Slagelse
(Dänemark)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Seiler und Dipl.-Ing. J. Pfenning,
Patentanwälte, Berlin 19, Oldenburgallee 10
Als Erfinder benannt:
Kaj Otto Andersen, Skaelskorvej, Slagelse
(Dänemark)
Beanspruchte Priorität:
Dänemark vom 25. April 1963 (1928)
daß die Zinke 1 in der mit einem Pfeil 5 gekennzeichneten Fahrtrichtung der Egge schräg nach vorn und
nach unten gerichtet ist. 6 bezeichnet die Oberfläche des Erdbodens, in den die Zinke 1 eingreift.
Der Halter 2 besteht, wie in F i g. 2 dargestellt, aus einem Hülsenteil 7 rechteckigen Querschnittes,
in den das untere Ende der Feder 3 eingeführt ist und durch zwei Schrauben 8 festgehalten wird. An dem
von der Feder 3 abgekehrten Ende teilt sich die Hülse 4 gabelförmig, und die beiden Schenkel 9, 10
haben U-förmigen Querschnitt, mit den Stegen voneinander abgekehrt. Die Enden der Schenkel sind
mittels eines Stücks Flacheisen 11 miteinander verbunden. Im aufwärts gekehrten Boden des oberen
U-Schenkels 9 ist ein Schlitz 12 vorgesehen, der zur Längsrichtung des Schenkels senkrecht gestellt ist,
und im unteren Schenkel 10 ist ein Schlitz 13 vorgesehen, der in Längsrichtung dieses Schenkels verläuft.
Im Flacheisen 11 sind zwei Schrauben vorgesehen.
Die eigentliche Zinke 1 besteht aus einem Stück Flacheisen, das um seine Längsachse verwunden ist.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist der Verwindungsgrad ein solcher, daß eine volle Windung
von 360° einer Zinkenlänge von annäherungsweise 40 cm entspricht. Eine Viertelwindung entspricht mit
anderen Worten einer Länge von rund 10 cm, und in diesem Abstand voneinander sind die beiden Schlitze
12 und 13 abgeordnet. Die Zinke 1, die durch eine Drillung um ihre Längsachse gleichmäßig verwunden
ist, kann deshalb in die beiden senkrecht zueinander
409 760/125
stehenden Schlitze 12 und 13 eingeführt werden. Nachdem die Zinke 1 um eine geeignete Strecke in
den Halter eingeschoben ist, werden die Schrauben 14 angezogen. Mit einer »geeigneten Strecke« wird eine
solche Strecke gemeint, daß etwa die unterste halbe Windung (180°) der Zinke in den Erdboden eingreift,
und zwar so, daß an der unteren Spitze der Zinke eine der breiten Seiten des Flacheisens nach vorn gekehrt
ist. Wenn die Zinke so eingestellt ist, nimmt sie die Stellung ein, die in Fig. 3 in Vorderansicht und
in F i g. 4 in Seitenansicht, und zwar von rechts in Fig. 3, dargestellt ist.
Bei der Bewegung in der Förderrichtung wirkt die unterste Viertelwindung 15 ungefähr wie ein Pflugschar,
das die unteren Erdschichten lockert, während gleichzeitig eine kleine aufwärts gehende Bewegung
der Erde erzeugt wird, die jedoch am Übergang zwischen der untersten Viertelwindung 15 und der
nächstfolgenden Viertelwindung 16 unterbrochen wird, weil die Erde an dieser Übergangsstelle an den
breiten Seiten der Zinke vorbeipassiert, wonach die Bearbeitung wieder an der oberen Viertelwindung 16
entlang bis zur Erdoberfläche 6 ansteigt. Trotz kräftiger Bearbeitung bleiben deshalb die unteren
Erdschichten im wesentlichen unten liegen, anstatt in reichlichem Ausmaß an die Oberfläche der Erde hinaufgeworfen
zu werden, wie es bei den bekannten Eggenzinken der Fall ist. Hierdurch wird das Austrocknen
der Erde wesentlich herabgesetzt.
Wenn die Zinke durch Verschleiß abgekürzt worden ist, kann sie nach Lösen der beiden Spannschrauben
14 im Halter 2 vorgeschoben werden, wobei sie gleichzeitig durch ihren Eingriff mit den beiden
Schlitzen 12, 13 um ihre Längsachse gedreht wird, so daß sie durch Vorschieben bis zur vorgeschriebenen
Arbeitslänge automatisch wieder in die optimale Wirkungslage gelangt. Das gleiche Ergebnis würde
selbstverständlich erreicht werden, wenn die Schenkel 9 und 10 in einem anderen Abstand voneinander
angebracht wären, wobei dann die beiden Schlitze 12 und 13 unter einem diesem Abstand entsprechenden
Winkel zueinander anzuordnen wären.
Das untere Ende der Zinke ist, wie bei 17 dargestellt, abgeschrägt und etwas geschärft. Bei Versuchen
wurde gefunden, daß diese Form durch Verschleiß der Zinke nicht wesentlich verändert wird.
Wegen der Abschrägung wird nämlich die Spitze der Zinke in Arbeitsrichtung nach vorn gekehrt sein, und
die Erde streicht deshalb von dieser Spitze an der nach vorn gekehrten Breitseite entlang, so daß die in
F i g. 3 rechts liegende Ecke 18 des unteren Endes der Zinke am stärksten verschlissen wird, wodurch
die schräge Schneidkante erhalten bleibt.
Claims (4)
1. Eggenzinke, deren im Erdboden arbeitender Teil aus einem Stück Flacheisen besteht, dadurch
gekennzeichnet, daß der im Erdboden arbeitende Teil der Zinke um die Längsachse des Flacheisens um etwa 180° verwunden
ist.
2. Eggenzinke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das verwundene Flacheisen (1)
eine im gleichen Grad verwundene obere Fortsetzung hat, die in einem Halter (2) axial verstellbar
festgehalten ist.
3. Eggenzinke nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (2) zwei Schenkel
(9, 10) aufweist, worin je ein Halteschlitz (12,13) vorgesehen ist, wobei diese Halteschlitze zueinander um einen Winkel verdreht sind, der dem
Verwindungswinkel eines dem Abstand zwischen den Schenkeln längengleichen Abschnittes des
verwundenen Flacheisens (1) entspricht.
4. Eggenzinke nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel (9, 10) in
einem Abstand voneinander gleich einem Viertel der Steigungshöhe des verwundenen Flacheisens
liegen und die beiden Halteschlitze (12, 13) um 90° zueinander verdreht sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 760/125 12.64 © Bundesdruckerei Berlin
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