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DE1290056B - Schlacht- und Blutzapfgeraet - Google Patents

Schlacht- und Blutzapfgeraet

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Publication number
DE1290056B
DE1290056B DER40852A DER0040852A DE1290056B DE 1290056 B DE1290056 B DE 1290056B DE R40852 A DER40852 A DE R40852A DE R0040852 A DER0040852 A DE R0040852A DE 1290056 B DE1290056 B DE 1290056B
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DE
Germany
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pipe socket
attached
anchoring
knife
wedge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER40852A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RIZZI LUIS
Original Assignee
RIZZI LUIS
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Filing date
Publication date
Application filed by RIZZI LUIS filed Critical RIZZI LUIS
Publication of DE1290056B publication Critical patent/DE1290056B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22BSLAUGHTERING
    • A22B5/00Accessories for use during or after slaughtering
    • A22B5/04Blood-collecting apparatus; Blood-stirring devices

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

1 2
Die Erfindung betrifft ein Schlacht- und Blutzapf- Schwierigkeiten entfernen kann, so daß während der gerät, bestehend aus einem Rohrstutzen, dessen hin- ganzen Zapfperiode keine weitere Betätigung des Geteres offenes Ende an eine Absaugleitung anschließ- rätes erforderlich ist.
bar ist und an dessen vorderem Ende ein flaches Bei einer abgewandelten Ausführungsform des
Messer angeordnet ist, wobei der Rohrstutzen durch 5 Schlacht- und Blutzapfgerätes wird an der Betätieine Betätigungsvorrichtung ausstellbare Veranke- gungsvorrichtung an Stelle eines Bedienungsknopfes rungsvorrichtungen und Absaugöffnungen aufweist. ein Griff niedergedrückt, der die Verankerung der Um beim Schlachten von Tieren das aus der Hals- Vorrichtung auslöst.
ader austretende Blut ohne Fremdkörper, Verunreini- Im folgenden soll die Erfindung an Hand der
gungen von Fleischteilen oder ohne langwierige Rei- io Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigt nigungsprozesse zu gewinnen, ist es bekannt, das Blut Fig. 1 eine Ansicht eines erfindungsgemäßen
über einen Rohrstutzen und einen Schlauch abzu- Schlacht- und Blutzapfgerätes, leiten. Das Einsetzen des Rohrstutzens und das Fest- F i g. 2 einen Längsschnitt durch das in F i g. 1
halten des Schlauches im Tierkörper ist jedoch zeit- gezeigte Gerät, raubend und unpraktisch und ist insbesondere bei an 15 F i g. 3 eine Teilansicht des in F i g. 1 gezeigten den Hinterbeinen aufgehängten, hin- und herschwin- Gerätes mit der ausgespreizten Verankerungsvorrichgenden Tieren schwierig, da man entweder diesen tung,
Schwingungen mit der Abzapfvorrichtung folgen oder F i g. 4 eine teilweise geschnittene Seitenansicht
aber den schwingenden Tierkörper zur Ruhe bringen eines ausgespreizten Domes der Verankerungsvormuß. Dieses ist überaus zeitraubend und führt zu 20 richtung,
einer Schlachtleistung von nicht mehr als 40 bis 45 F i g. 5 eine teilweise geschnittene Ansicht einer
Tieren je Stunde. abgewandelten Vorrichtung,
Andere bekannte Blutzapfgeräte bestehen aus Fig. 6 eine Teilansicht des in Fig. 5 gezeigten
einem Rohrstutzen, dessen hinteres Ende mit einer Gerätes mit ausgespreizter Verankerungsvorrichtung, Absaugleitung verbunden ist und dessen vorderes as F i g. 7 eine Teilansicht des unteren Endes des in Ende eine flache Klinge besitzt, wobei herausstellbare F i g. 5 gezeigten Gerätes.
Verankerungsvorrichtungen angebracht sind, die mit Die in den F i g. 1 und 2 gezeigte Vorrichtung be-
einer Betätigungsvorrichtung zur Auslösung der Ver- steht aus einem Rohrstutzen 2, dessen vorderes offeankerung und gleichzeitigem Anschluß des Stutzens nes Ende 3 einen Einschnitt 7 zur Aufnahme des an die Saugleitung versehen sind. Diese Vorrichtun- 30 rückwärtigen Endes 8 eines spitzbogenförmigen flagen haben den Nachteil, daß das Abfließen oder Ab- chen Messers 9 aufweist, während das hintere offene saugen des Blutes nur sehr langsam vor sich geht, Ende 4 des Rohrstutzens mit einer Kupplungsmutter 5 da sich die Durchtrittsöffnungen sehr schnell durch versehen ist, um das Gerät an einen Schlauch 6 einer Fleisch- oder Fetteile verstopfen bzw. die Wunde Absauganlage anzuschließen. Das Messer 9 hat zwei wieder schließt. Bereits nach einer Schlachtung von 35 Klingenflächen 10 und 11 sowie eine oder zwei fünf Tieren müssen die Geräte gereinigt werden, so Schneiden 12. Das Messer 9 unterteilt das vordere, als daß die Schlachtleistung nur 25 bis 30 Tiere je Stunde Absaugöffnung für das abzusaugende Blut dienende beträgt. offene Ende 3 in zwei Hälften. An der Vorrichtung
Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe sind zwei keilbildende Bügel 13 vorgesehen, deren gestellt, ein Schlacht- und Blutzapfgerät zu schaffen, 4° vordere Enden 13' mit den Klingenflächen 10 bzw. 11 welches ein schnelles, sauberes und störungsfreies Ar- des Messers 9 und deren rückwärtige Enden 13" an beiten gestattet und Schlachtleistungen von 200 Tieren je einer der Hälften des vorderen offenen Endes 3 des je Stunde ermöglicht. Rohrstutzens 2 angreifen, so daß die Bügel 13 in einer
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- senkrecht zu der Messerebene liegenden Ebene anlöst, daß das flache Messer von dem Rand des vor- 45 geordnet sind.
*deren, offenen Endes des Rohrstutzens und von keil- Nach dem Einsetzen des Messers in die Kehle des
artig wirkenden Bügeln, die im mittleren Bereich des Tieres schneidet dieses beim Vorwärtstreiben die Messers und an der Außenseite des Rohrstutzens Kehle weiter durch, wobei die Bügel 13 den Einnahe dem offenen Ende desselben befestigt sind, der- schnitt keilförmig auseinander treiben. Hierbei legen art gehalten wird, daß die Rohrstutzenöffnung in 50 sich dann die Fleisch- und Knorpelmassen hinter den zwei Absaugöffnungen unterteilt wird. Bügelenden 13" wieder an den Rohrstutzen 2 an.
Vorzugsweise sitzt die Basis des Messers fest auf Der Rohrstutzen 2 besitzt ferner vier keilförmige
dem vorderen, offenen Ende des Rohrstutzens. doppelwandige Halter 14, die aus einer Keilfläche 15
Mit dieser Vorrichtung ist es nun möglich, daß man mit einer rückwärtigen Nase 16 bestehen, die gegenden mit dem Messer versehenen Rohrstutzen bis in 55 über der Rohrstutzenfläche einen Abstand hat. Die die Halsader des Tieres vorwärts treibt und gleich- Nase 16 bildet mit dem Rohrstutzen 2 einen Kanal zeitig den Einschnitt keilförmig öffnet, worauf das 17. Am Ende jeder Nase 16 der Halter ist an Gerät im Hals verankert und das Tierblut abgesaugt einem Zapfen 18 ein L-förmiger Verankerungsstab 19 wird. Hierbei werden vor dem Verankern des Gerätes schwenkbar gelagert, welcher einen langen zugespitzdie den Einschnitt zwischen der Halsader und der 60 ten Arm 20 und einen kurzen Arm 21 besitzt, der Außenseite des Halses bildenden Fleischteile dicht durch einen Nocken 26 betätigt wird. Der kurze Arm um den Rohrstutzen zusammengepreßt. Mit einem 21 ragt in den Kanal 17 hinein. Am Zapfen 18 ist derartigen Gerät kann man also praktisch mit einer eine Spiralfeder 22 angeordet, deren einer Schenkel einzigen Bewegung das am Rohrstutzen befestigte 23 am langen Arm 20 angreift, während der andere Messer in die Halsader einschieben, den Stutzen ver- 65 Schenkel 24 der Spiralfeder am Halter 14 eingehakt riegeln oder festklemmen und gleichzeitig die Ab- ist, so daß der lange Arm in den Zwischenraum zwisaugvorrichtung in Betrieb setzen, während nach be- sehen die beiden Wände des keilförmigen Halters 14 endeter Blutabzapfung eine Hilfskraft das Gerät ohne gezogen wird.
3 4
Der Rohrstutzen 2 trägt eine ringförmige Druck- liegen, ihre Spitze 156' jedoch in Richtung der Abscheibe 25, die sich hinter dem keilförmigen doppel- Säugöffnung weist. In Arbeitsstellung spreizen sie sich wandigen Halter 14 befindet. Auf dem Rohrstutzen 2 senkrecht zur erwähnten Achse, wodurch sie sich ist ferner zwischen der Druckscheibe 25 und dem besser in dem Fleisch verankern. Der Verankerungs-Halter 14 ein Ringnocken 26 verschiebbar angebracht. 5 stab 156 ist an einem Schwenkzapfen 157, der eine Eine Griffhülse 27 ist gleitend auf dem Rohrstutzen 2 Buchse 158 trägt, schwenkbar gelagert. Der Schwenkzwischen dem hinteren Ende 4 und der Druckscheibe zapfen 157 wird von dem doppelwandigen Halter 114 25 angebracht, wobei das vordere Ende der Griff- gehalten, und der Verankerungsstab 156 wird verhülse 27 in einen Ring 28 endet, der mit Verbindungs- schiebbar in der Buchse 158 getragen. Jeder Verstangen 29 versehen ist. Diese Verbindungsstangen 29 io ankerungsstab hat eine Spitze 156' und eine hintere ragen durch die Bohrungen 30 der ringförmigen Öse 156" (siehe P i g. 7), durch die ein Lagerzapfen Druckscheibe 25 hindurch und sind außerdem an 159 geführt ist, welcher in einer Gabel 160 angreift. Ringnocken 26 befestigt. Wird die Griffhülse 27 von Die Gabel 160 bildet das obere Ende einer Verbinder in F i g. 1 gezeigten Stellung in Richtung auf das dungsstange 161, die parallel zur Außenwand des vordere Ende 3 in die in Fig. 2 gezeigte Stellung 15 Rohrstutzens 102 liegt und durch eine Nut 162 ragt geschoben, so tritt der Ringnocken26 in den Kanal (siehe Fig. 7). Diese Nut wird durch eine Ausspa-17 ein und übt einen Druck auf die kurzen Arme 21 rung 163 in einer ringförmigen Druckscheibe 125 geaus, so daß die L-förmigen Verankerungsstäbe 19 ent- bildet. Das andere Ende der Verbindungsstange 161 gegen dem Uhrzeigersinn um ihre Zapfen 18 ge- weist ebenfalls eine Gabel 160' auf, die mittels eines schwenkt und in Spreizlage gebracht werden. Zwi- ao dritten Zapfens 164 an einem Ring 165 befestigt ist, sehen der ringförmigen Druckscheibe 25 und dem der den Rohrstutzen 102 unterhalb der Druckscheibe Ring 28 ist auf dem Rohrstutzen 2 eine Rastnase 31 125 umgibt.
angebracht, die mit einem von Hand zu betätigenden Der Ring 165 hat zwei einander gegenüberliegende
Drücker 32 zusammenarbeitet, der schwenkbar auf nach unten gerichtete zungenförmige Griffe 166 und
einem Zapfen 33 angebracht ist. Der Zapfen 33 ist 35 167 und ist noch mit einem Verbindungsarm 168
seinerseits in einem Halter 34 gelagert, der einen Teil oberhalb des Griffes 166 versehen, welcher schwenk-
des Ringes 28 bildet. Das vordere Ende des Drückers bar an einem Zapfen 169 angelenkt ist. Dieser Zap-
32 besitzt einen nach der Längsachse des Rohr- fen 169 ist in einem Halter 170 gelagert, der fest mit
Stutzens 2 gerichteten Vorsprung 35, während das der Druckscheibe 125 verbunden ist, die wiederum
rückwärtige Ende des Drückers 32 als Betätigungs- 30 ein Ganzes mit dem Rohrstutzen 102 bildet,
knopf 36 ausgebildet ist. Das Gerät besitzt ferner einen Schalter, der aus
Zum öffnen oder Spreizen der Verankerungsstäbe einer feststehenden biegsamen Kontaktlamelle 171 19 muß die Griffhülse 27 nach vorn geschoben wer- besteht, die an dem Rohrstutzen 102 mittels eines den, wobei man vorher den Betätigungsknopf 36 nach isolierten Halters 172 angebracht ist und gegenüber unten drücken muß und dadurch den Vorsprung 35 35 einer bewegbaren Zunge 173 liegt. Diese Zunge ist über die von der Rastnase 31 gebildeten Ebene an- mittels eines isolierten Halters 174 am Ring 165 behebt, damit der Vorsprung 35 über die Rastnase 31 festigt. Dieser Schalter ist durch ein nicht gezeigtes hinweggeschoben werden kann. Nach dem Vorwärts- Gehäuse vor Verschmutzung geschützt. Die Kontaktschieben der Hülse 27 liegt der Vorsprung 35, wie lamelle 171 und die Zunge 173 sind mit Leitungsin F i g. 2 und 3 gezeigt, vor der Rastnase 31. 40 drähten 175 und 176 an den Stromkreislauf der Ab-
Der Betätigungsknopf 36 wird durch eine an dem saugvorrichtung angeschlossen.
Zapfen 33 gelagerte Spiralfeder 37 (siehe Fig. 2) Bei diesem Gerät ist im Gegensatz zu dem in
nach oben gedrückt. Unterhalb des Betätigungs- F i g. 1 bis 3 gezeigten Gerät keine Griffhülse 27 er-
knopfes 36 befindet sich ein Schalter 38, der beim forderlich, da die gesamte Handhabung durch Nie-
Herunterdrücken des Betätigungsknopfes 36 durch 45 derdrücken des oder der Griffe 166 und 167 erfolgt,
einen Stromimpuls die mit dem Schlauch 6 verbun- Die Funktionsweise ist ansonsten die gleiche. Durch
dene Absauganlage anschaltet bzw. bei einer weiteren Niederdrücken der Griffe 166 und/oder 167 wird die
Betätigung des Schalters abschaltet. Lösung des Gerätes ermöglicht.
Mit Betätigen des Knopfes 36 wird also einmal die Das Eintreiben des Messers 109 und die Wirkung Griffhülse 27 nach vorn geschoben und gleichzeitig 50 der keilbildenden Bügel 113 erfolgen wie bei dem die Absauganlage mit dem Schlauch 6 verbunden. zuerst beschriebenen Gerät. Beim Vorwärtstreiben Bei erneutem Drücken werden die L-förmigen Ver- der Vorrichtung wird der Griff 166 nach unten geankerungsstäbe 19 durch die Spiralfedern 23 wieder drückt, so daß er am Rohrstutzen 102 anliegt. Dain ihre Ruhelage zurückgeführt, nachdem der Vor- durch werden die Spitzen 156' der Verankerungssprung 35 von der Rastnase 31 ausgeklinkt ist. 55 stäbe an die Wände der Flossen 114 gelegt, so daß
Die in F i g. 5 bis 7 gezeigte Vorrichtung ist etwas das Gerät leicht eingeführt werden kann. Bei der einfacher ausgebildet; für gleiche oder ähnliche Teile in Fig. 6 gezeigten Stellung ragen die vorderen wurden gleiche Bezugsziffern verwendet, die jedoch Spitzen 156 etwas aus den doppelwandigen Flossen um 100 vermehrt sind. Bei der vorliegenden Form 114 hervor, weil der Ring 165 in einer Zwischengenügen zwei keilförmige, doppelwandige Halter 114, 60 stellung gezeigt ist. Nach dem öffnen der Halsader die einander vorzugsweise gegenüber angeordnet kann das Gerät etwas um seine Längsachse gedreht sind. An Stelle der Verankerungsstäbe 19, welche und der Griff 167 heruntergedrückt werden; dieses von einer parallelen Lage zur Achse des Rohr- entspricht der in F i g. 7 gezeigten Stellung.
Stutzens 2, wobei deren Spitze in Richtung des Mes- Um besser zu erkennen, wann die Verankerung sers weist, in eine Lage etwa senkrecht zu dieser aus- 65 durch Niederdrücken des Griffes 167 ausgeführt werspreizen, sind die Verankerungsstäbe 156 der zweiten den kann, ist das untere Ende des Rohrstutzens 102, Ausführungsform so ausgebildet, daß sie in Ruhe- wie in F i g. 8 gezeigt ist, mit einem durchsichtigen lage ebenfalls parallel zur Achse des Rohrstutzens Glasrohr 177 ausgerüstet, das teilweise von einem
Reflektor 178 umgeben ist. In dem sich dazwischen bildenden Raum kann eine Lampe 179 eingebaut sein. Beim öffnen der Halsader wird durch den anfänglich vorhandenen Blutdruck bereits Blut durch den Rohrstutzen durchtreten und in dem durchsichtigen Glasrohr 177 erkennbar sein. In diesem Moment kann die Verankerung durch Niederdrücken des zungenförmigen Griffes 167 ausgeführt werden, wobei die bewegbare Lamelle 173 mit der feststehenden Kontaktzunge 171 verbunden wird und den Stromkreis schließt, so daß der Schlauch 6 mit der Absauganlage verbunden wird.

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Schlacht- und Blutzapf gerät, bestehend aus einem Rohrstutzen, dessen hinteres offenes Ende an eine Absaugleitung anschließbar ist und an dessen vorderem Ende ein flaches Messer angeordnet ist, wobei der Rohrstutzen durch eine ao Betätigungsvorrichtung ausstellbare Verankerungsvorrichtungen und Absaugöffnungen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das flache Messer (9,109) von dem Rand des vorderen, offenen Endes (3,103) des Rohrstutzens (2,102) und von keilartig wirkenden Bügeln (13, 113), die im mittleren Bereich des Messers (10, 11; 110,111) und an der Außenseite des Rohrstutzens nahe des offenen Endes (4) desselben befestigt sind, derart gehalten wird, daß die Rohr-Stutzenöffnung in zwei Absaugöffnungen unterteilt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Basis des Messers (9,109) fest auf dem vorderen, offenen Ende (3,103) des Rohrstutzens (2,102) sitzt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem mittleren Teil des Messers (10,11; 110,111) keilbildende Bügel (13,113) angebracht sind, die in einer senkrecht zu der Messerebene liegenden Ebene angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verankerungsvorrichtung aus Verankerungsstäben (19, 156) besteht, die in keilförmigen doppelwandigen Haltern (14,114) schwenkbar gelagert sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der keilförmigen doppelwandigen Halter (14) eine rückwärtige Aussparung (16) aufweist, die mit dem Rohrstutzen (2) einen Kanal (17) bildet, in der der Verankerungsstab (19), der L-förmig ausgebildet ist und einen langen zugespitzten Arm (20), der in dem doppelwandigen Halter einfügbar ist, und einen kurzen durch Nocken zu betätigenden Arm (21) aufweist, mit seinem kurzen Arm eingreift und daß die Betätigungsvorrichtung einen Ringnocken (26) aufweist, der längs des Rohrstutzens verschiebbar und in den Kanal einführbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die L-förmigen Verankerungsstäbe (19) schwenkbar auf einem Zapfen (18) gelagert sind und daß eine Spiralfeder (22) auf dem Zapfen aufgesteckt ist, die den langen Arm (20) nach außen drückt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der doppelwandige Halter (114) einen Schwenkzapfen (157) trägt, an dem eine Buchse (158) schwenkbar angeordnet ist, in der ein Verankerungsstab (156) verschiebbar gelagert ist, der eine Spitze (156') und eine hintere öse (156") aufweist, wobei durch die öse ein Lagerzapfen (159) geführt ist, der an einer Gabel (160) einer Verbindungsstange (161) angreift, die längs der Außenwand des Rohrstutzens (102) angebracht und verschiebbar mit einem um den Rohrstutzen gelagerten Ring (165) verbunden ist, der mittels eines Verbindungsarmes (168) am Rohrstutzen angelenkt ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (165) mit zwei nach rückwärts gerichteten zungenförmigen Griffen (166,167) versehen ist, von denen einer unterhalb des Verbindungsarmes (168) liegt, während der gegenüberliegende Griff den beweglichen Teil eines elektrischen Schalters (171,172,173,174) bildet, der eine mit dem Rohrstutzen (102) verbundene Absauganlage betätigt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Rohrstutzen (2) zwischen den keilförmigen doppelwandigen Haltern (14) und dem hinteren offenen Ende (4) eine ringförmige Druckscheibe (25) fest angeordnet ist und daß der Ringnocken (26) zwischen der Druckscheibe und den doppelwandigen Haltern angebracht ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das hintere offene Ende (4) des Rohrstutzens (2) von einer verschiebbaren Griffhülse (27) umgeben ist, die an ihrem vorderen Ende einen Ring (28) aufweist, der mit Verbindungsstangen (29) versehen ist, die durch Bohrungen in der Druckscheibe (25) geführt und mit dem Ringnocken (26) verbunden sind, und daß die Griffhülse mit einer Verriegelungsvorrichtung (31, 35) versehen ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtung (31,35) mit einem elektrischen Schalter (38) zusammenarbeitet, der eine an den Rohrstutzen (2) angeschlossene Absauganlage betätigt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DER40852A 1964-06-17 1965-06-11 Schlacht- und Blutzapfgeraet Pending DE1290056B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US375759A US3292205A (en) 1964-06-17 1964-06-17 Combined slaughtering and blood extraction device

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1290056B true DE1290056B (de) 1969-02-27

Family

ID=23482213

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER40852A Pending DE1290056B (de) 1964-06-17 1965-06-11 Schlacht- und Blutzapfgeraet

Country Status (4)

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US (1) US3292205A (de)
DE (1) DE1290056B (de)
FR (1) FR1448133A (de)
GB (1) GB1070435A (de)

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Also Published As

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GB1070435A (en) 1967-06-01

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