DE1289842B - Verfahren zur Spaltung von Disilanen - Google Patents
Verfahren zur Spaltung von DisilanenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Spaltung der Si — Si-Bindung von Disilanen der allgemeinen
Formel
(CH3JnSi2CVn
worin η den Wert 0 hat oder eine ganze Zahl von 1 bis 6
bedeutet, mit Brom- oder Chlorwasserstoffsäure in Anwesenheit eines Katalysators. J0
Es ist bekannt, Si — Si-Bindungen zu spalten, wobei man die folgenden Mittel nennen kann: Thermischer
Abbau, Einwirkung von Kohlenwasserstoffen in Gegenwart eines Katalysators vom Friedel-Crafts-Typ,
Einwirkung von Chlorwasserstoffsäure und Ein- !5 wirkung von halogenierten Kohlenwasserstoffen. Diese
Verfahren besitzen jedoch technisch keine große Bedeutung, da ihre Durchführung zu hohe Drücke und
Temperaturen erfordert, um rentabel zu sein.
Eine eindeutige Verbesserung bei der Spaltung von Si—Si-Bindungen wurde dagegen durch die gleichzeitige
Verwendung eines tertiären organischen Amins und einer Halogenwasserstoffsäure erzielt. Dieses
Verfahren, das in der französischen Patentschrift 1 119 915 beschrieben ist, ermöglicht, bei Atmo-Sphärendruck
und einer Temperatur zwischen 75 und 150° C Si — Si-Bindung von Disilanen der Formel
Man kann als Katalysator also auch ein Polyvinylpyrrolidon
H2C
H,C
H,C
CH2
C = O
C = O
Si2XnR6 _„
in der R einen Kohlenwasserstoffrest, X ein Halogenatom
und « eine ganze Zahl zwischen 1 und 5 bedeutet, zu spalten. Diese Spaltung erfolgt nach dem
folgenden Reaktionsschema:
= Si — Si = + H — Halogen
> =SiH + Halogen —Si—
30
35
40
Je 1 Mol Disilan bildet sich somit 1 Mol einer Siliciumverbindung mit Bindung Si — H und 1 Mol
einer anderen Verbindung mit Bindung Si — Halogen.
Bei der direkten Synthese von Methalhalogensilanen durch Einwirkung einer Silicium-Kupfer-Legierung
auf Methylchlorid bilden sich außer den erwünschten Produkten auch Produkte mit höherem Siedepunkt.
Diese Verbindungen mit höherem Siedepunkt, die sehr komplexe Gemische bilden, enthalten insbesondere
Methylchloridsilane der Formel
(CH3)nSi2Cl6_n
in der η O oder einen Wert zwischen 1 und 6 bedeutet.
Die Bildung von Methyldichlorsilan,
CH3SiHCl2
speziell ist ganz besonders erwünscht wegen seiner Verwendbarkeit als Zwischenprodukt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines vorteilhaften Verfahrens zur Spaltung von
Disilanen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst, indem man bei einem Verfahren der eingangs beschriebenen
Art als Katalysator Ν,Ν-Dialkylformamide, N-Alkyl-
oder N-Alkenylpyrrolidone, Polyvinylpyrrolidon oder
1,5-Dimethyl-2-phenylpyrrazolon-(3) verwendet. (n = 300 bis 400) verwenden.
Die oben aufgezählten Katalysatoren werden in technischem Maßstab hergestellt und sind daher zugänglich.
Außerdem ist ihre Handhabung ungefährlich, da ihre Toxizität praktisch gleich Null ist. Dagegen
ist die Handhabung von tertiären Aminen ■ nicht ungefährlich, da diese manchmal schwer zu
bekämpfende Dermatosen hervorrufen.
Die als Reagenz verwendete Halogenwasserstoffsäure kann Chlorwasserstoffsäure oder Bromwasserstoffsäure
sein. Vorzugsweise verwendet man Chlorwasserstoffsäure, da die Polysilane, die man spalten
will, sehr oft aus der direkten Synthese von Chlorsilanen stammende Methylchloridsilane sind.
In der Praxis führt man das erfindungsgemäße Verfahren in folgender Weise aus: Die Polysilane werden
in Gegenwart des Amids und der Halogenwasserstoffsäure bei atmosphärischem Druck erhitzt, was die
Verwendung einer einfachen Apparatur ermöglicht. Reaktionen unter niedrigeren oder höheren Drücken
als Atmosphärendruck sind jedoch nicht ausgeschlossen.
Die verwendete Menge an Amid kann zwischen 0,01
und 10 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht der zu behandelnden Polysilane, schwanken, doch
sind Mengen zwischen 0,1 und 1% häufig ausreichend. Die Reaktionstemperatur kann zwischen 70 und
2000C liegen.
Die Halogenwasserstoffsäure wird von dem Beginn des Erhitzens des Gemischs von Polysilanen und
Katalysator ab eingeführt. Sie kann in theoretischer Menge, bezogen auf die Anzahl der zu spaltenden
Si — Si-Bindungen, oder in schwachem Überschuß verwendet werden. Ein Überschuß von 1 bis 10% ist
im allgemeinen ausreichend. Geht man von reinen Alkylhalogenpolysilanen aus, so ist die Reaktion
praktisch quantitativ.
Meist hat man Fraktionen zu behandeln, die zwischen 120 und 1700C unter normalem atmosphärischem
Druck destillieren und aus Destillationsrückständen von durch direkte Synthese hergestellten
Chlorsilanen stammen und nur 80 bis 90% reine Methylchloridisilane enthalten. Der Umwandlungsgrad dieser Fraktionen liegt daher notwendigerweise
unterhalb 100%, und es verbleibt nach der Destillation
der flüchtigen Spaltungsprodukte in dem Reaktionsgefäß ein Rückstand von nichtspaltbaren Produkten,
die keine Si — Si-Bindungen mit an Silicium gebundenen Halogenatomen mehr enthalten.
Sowohl bei kontinuierlichem als auch bei diskontinuierlichem
Betrieb arbeitet man im allgemeinen ohne Lösungsmittel, doch wird die Reaktion nicht durch
das Vorhandensein eines Lösungsmittels gestört.
Unter Verwendung von als Nebenprodukte der Fabrikation von Methylchiorsilanen durch direkte
Synthese erhaltenen Methylchlordisilanen ergibt die Spaltung mit Chlorwasserstoffsäure nach dem erfin-
dungsgemäßen Verfahren einen hohen Prozentsatz an Methyldichlorsilan, Dimethyldichlorsilan und Methyltrichlorsilan.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung.
Die verwendete Apparatur besteht aus einem 1-1-Kolben, der mit einer Vorrichtung zum Bewegen,
einem Thermometer und einer Zuführungsleitung für wasserfreien Chlorwasserstoff ausgestattet ist und auf
der sich eine mit Glasringen gefüllte Destillationskolonne befindet. Der obere Teil dieser Kolonne trägt
eine Analysiervorrichtung mit Rückflußeinrichtung, die andererseits mit einem absteigenden Kühler verbunden
ist, der in ein Auffanggefäß mit einem Fassungsvermögen von 500 ml mündet, dem eine in ein
mit einer Trockeneis-Aceton-Lösung gefülltes Dewar-Gefäß eingetauchte Falle und dann ein Blasenzähler
und ein Sicherheitsrohr folgen.
In den Kolben bringt man 640 g rohe Disilane ein, die unter normalem Druck zwischen 120 und 1600C
sieden und aus Destillationsrückständen von durch Umsetzung von Methylchlorid mit einer Silicium-K
upfer-Legierung hergestellten Chlorsilanen stammen und die folgenden Eigenschaften aufweisen: Gehalt
an hydrolisierbarem Chlor etwa 55 Gewichtsprozent, Gehalt an Silicium etwa 24,5%, und hauptsächlich
aus Disilanen der Bruttoformel Cl4Si2Me2 und
Cl3Si2Me3 bestehen.
Man setzt 6,4 g N,N-Diäthylformamid zu und erhitzt dann das Gemisch fortschreitend bis auf 140° C,
wobei man in die Masse ständig einen schwachen Strom wasserfreien Chlorwasserstoffs einleitet. Bei
1400C bilden sich Dämpfe, die man in der Analysiervorrichtung
kondensiert, und das kondensierte Produkt wird in den Kolben zurückgeleitet. Die Temperatur
in den Dämpfen am Kolonnenkopf beträgt 56° C. Nach 30minütigem Arbeitsgang unter diesen
Bedingungen geht die Temperatur der Masse von !40 auf 127° C, wobei die Einführung von Chlorwasserstoffsäure
in das Gemisch in einer Menge von 15 bis 20 g/h fortgesetzt wird.
Man zieht dann an der Analysiervorrichtung das Destillat in einer Menge von 150 bis 200 ml/h ab.
Während der gesamten Arbeitsfolge hält sich die Temperatur am Kolonnenkopf bei etwa 56 bis 58° C,
während die Temperatur in der Masse im Kolben weiter absinkt, um in 2!/2 Stunden von 127 auf 1100C
zu fallen, und dann innerhalb von 2V2 Stunden von 110
auf 150° C wieder ansteigt.
Man leitet so insgesamt 92 g wasserfreien Chlorwasserstoff ein und erhält 644 g Destillat und 83 g
Rückstand. Das Destillat enthält, ausgedrückt in Gewichtsprozent:
CH3SiHCl2 40,6
(CH3I3SiCl 2
Cl3SiCH3 36,6
(CH3)I2SiCl2.. 20,8
Die Zusammensetzung dieses Gemisches wurde durch Dampfphasenchromatographie bestimmt.
Die verwendete Apparatur ist diejenige von Beispiel 1, vervollständigt durch eine Zuführung für die
Disilane in den Kolben, um eine kontinuierliche Zuführung durch eine Dosierpumpe vorzunehmen. Man
bringt zunächst in den Kolben 700 g rohe Disilane, die mit denjenigen von Beispiel 1 vergleichbar sind,
und 10,5 g Diäthylformamid ein.
Man erhitzt die Reaktionsmasse wie zuvor bis auf 1400C, wobei man ständig Chlorwasserstoff einleitet,
und setzt dann dieses Erhitzen während 30 Minuten fort, wobei man ständig die am Kolonnenkopf kondensierten
leichten Produkte in den Kolben rückfließen läßt. Im Verlauf dieser Zeitspanne sinkt die
Temperatur in der Masse von 140 auf 127° C.
Man zieht dann fortschreitend Produkte, die destillieren,
ab, während man durch die Dosierpumpe kontinuierlich frische Disilane in einer solchen Menge
einführt, daß das Flüssigkeitsvolumen in dem Kolben konstant bleibt. Die Zufuhr an rohen Disilanen erfolgt
so in einer Menge von 150 bis 200 ml/h, während die Zufuhr des Chlorwasserstoffs 28 g je Stunde beträgt.
Nach 2 Stunden ist die Temperatur der Masse von 127 auf 1000C abgesunken. Die Temperatur hält sich
während der folgenden 20 Stunden zwischen 100 und 1100C und steigt dann innerhalb von weiteren 5 Stunden
wieder von 110 auf 129° C. Man hört dann mit
der Zufuhr von Disilanen auf, setzt jedoch noch 1 Stunde das Erhitzen und die Zuführung von HCl
fort, um die Spaltung der noch in dem Kolben vorhandenen Disilane zu bewirken. Am Ende des Arbeitsgangs erreicht die Temperatur in dem Kolben 135° C.
während des gesamten Arbeitsgangs hält sich die Temperatur in den Dämpfen am Kolonnenkopf bei
etwa 57 bis 59° C.
Der Arbeitsgang, der so ingesamt mit 5000 g rohen Disilanen durchgeführt wird und 800 g wasserfreies
HCl erfordert, liefert 5108 g Monosilane und einen 605 g wiegenden Rückstand. Die 5108g gewonnene
Monosilane setzen sich wie folgt zusammen:
CH3SiHCl2 35,8 Gewichtsprozent
(CH3J3SiCl 3 Gewichtsprozent
Cl3SiCH3 40,6 Gewichtsprozent
Cl2Si(CH3)2 20,6 Gewichtsprozent
In die gleiche Apparatur, wie sie im Beispiel 1 beschrieben ist, bringt man 700 g rohe Disilane, die mit
denen von Beispiel 1 vergleichbar sind, und 7 g N-Methylpyrrolidon-(2) ein.
Man arbeitet wie zuvor. Die Temperatur in dem Kolben steigt so zu Beginn auf 145° C und fällt dann
auf 137° C ab. Zu diesem Zeitpunkt beginnt man, das
Destillat abzuziehen, während die Temperatur in dem Kolben weiter bis auf 114°C abfällt, um anschließend
am Ende des Arbeitsgangs auf 160" C zu steigen. Man erhält so 722 g Destillat und 73 g Rückstand. Das
Destillat enthält in Gewichtsprozent:
CH3SiHCl2 43
(CH3J3SiCl 2,3
Cl3SiCH3 39
Cl2Si(CH3J2 15,7
Die in diesem Versuch verwendete Menge an wasserfreiem HCl beträgt 95 g.
In diesem Versuch verwendet man als Katalysator N-Methylpyrrolidon-(2) und arbeitet kontinuierlich
unter Anwendung der gleichen Arbeitsbedingungen wie im Beispiel 2, wobei die Ausgangsbeschickung aus
700 g rohen Disilanen, die mit den zuvor verwendeten vergleichbar sind, und 10,5 g N-Methylpyrrolidon-(2)
besteht.
Die Temperatur in dem Kolben, die auf 146° C
zu Beginn gebracht ist, fällt anschließend ab und liegt zum Zeitpunkt, zu dem man die Gewinnung des
Destillats beginnt, bei 120° C. Zu diesem Zeitpunkt
führt man in den Kolben mit der Dosierpumpe in kontinuierlicher Weise Disilane ein und destilliert
ebenfalls kontinuierlich die gebildeten leichten Produkte ab. Nach 27stündigem Betrieb in dieser Weise,
in dessen Verlauf die Temperatur der Reaktionsmasse sich bei etwa 115 bis 1200C hält, schaltet man die
Dosierpumpe ab und erhitzt dann 15 Minuten in ständiger Gegenwart von Chlorwasserstoff, um die
letzten Spuren von Disilanen zu spalten. In dieser letzten Phase steigt die Temperatur der Reaktionsmasse wieder auf 130° C an. Auf diese Weise werden
insgesamt 5000 g rohe Disilane unter Verwendung von 780 g HCl behandelt. Man erhält so 4763 g
Destillat und 857 g Rückstand. Diese 4763 g Destillat enthalten in Gewichtsprozent:
CH3SiHCl2 32,9
Cl3SiCH3 38,8
(CHa)2SiCl2 28,3
In die gleiche Apparatur, wie sie im Beispiel 1 beschrieben ist, bringt man 700 g rohe Disilane, die mit
denjenigen von Beispiel 1 vergleichbar sind, und 7 g N-Vinylpyrrolidon-^) ein.
Man arbeitet wie zuvor (Beispiel 1). Die Temperatur in dem Kolben steigt so auf 15O0C und sinkt dann ab.
Wenn sie wieder auf 1200C abgesunken ist, beginnt man, das Destillat zu gewinnen. Die Temperatur des
Kolbens steigt dann und erreicht am Ende des Arbeitsgangs 170°C. Man hat so 102 g trockenes HCl eingeleitet
und gewinnt 731 g Destillat. Es verbleiben in dem Kolben 72 g Rückstand. Die 731 g Destillat enthalten
in Gewichtsprozent:
CHjSiHCl2 37,8
(CHa)3SiCl 2
Cl3SiCH3 41,2
(CH3J2SiCl2 19
In die gleiche Apparatur, wie sie im Beispiel 1 beschrieben ist, bringt man 700 g rohe Disilane, die mit
denjenigen von Beispiel 1 vergleichbar sind, und 7 g Polyvinylpyrrolidon mit einem durchschnittlichen
Molekulargewicht in der Nähe von 40000 ein.
Man arbeitet wie zuvor (Beispiel 1). Die zunächst auf 140° C gebrachte Temperatur in dem Kolben fällt
auf 119° C ab. Man beginnt dann, das Destillat zu
sammeln. Man bricht den Arbeitsgang ab, wenn die Temperatur in dem Kolben wieder auf 170° C gestiegen
ist. Man hat so innerhalb von 3 Stunden 50 g HCl eingeleitet. Man gewinnt 588 g Destillat. Es verbleiben
167 g Rückstand. Das Destillat enthält in Gewichtsprozent :
CH3SiHCl2 28,5
(CHa)3SiCl 2,2
Cl3SiCH3 48
21,3
Jn die Apparatur von Beispiel 1 brint man 700 g Disilane, die mit denjenigen von Beispiel 1 vergleichbar
sind, 7 g Ν,Ν-Di methylformamid und 105 g o-Dichlorbenzol als Lösungsmittel ein.
Die Arbeitsweise ist wieder die gleiche. Die Temperatur in dem Kolben erreicht zunächst 1400C, fällt
dann nach 30minütigem Erhitzen auf 116° C ab und
steigt wieder an, während man fortschreitend das sich bildende Destillat gewinnt. Am Ende des Arbeitsgangs
beträgt die Temperatur in dem Kolben 1500C. Man
hat so innerhalb von 4 Stunden 80 g HCl eingeleitet. Man gewinnt 643 g Destillat. Es verbleiben 186 g
Rückstand (o-Dichlorbenzol und schwere Organosilicium-Verbindungen). Das Destillat enthält in Gewichtsprozent:
CH3SiHCl2 39,6
(CH3J3SiCl 2,1
Cl3SiCH3 38
(CH3J2SiCl2 : 20,3
Man bringt wieder in die gleiche Apparatur 800 g rohe Disilane, die mit denjenigen von Beispiel 1 vergleichbar
sind, und 8 g l,5-Dimethyl-2-phenyl-pyrazolon-(3) ein.
Man erhitzt fortschreitend. Die Reaktion beginnt bei etwa 1100C und die Temperatur fällt von 110
auf 97° C. Man destilliert dann die gebildeten leichten Produkte (Siedepunkt: 58 bis 6O0C). Im Verlaufe
dieser Zeitspanne, die 5 Stunden dauert, steigt die Temperatur in der Masse von 97 wieder auf 1600C
an. In diesem Versuch hat man 120 g HCl eingesetzt, und man gewinnt 768 g Destillat. Es verbleiben 152 g
Rückstand. Die 768 g Destillat enthalten in Gewichtsprozent:
CH3SiHCl2 32,7
(CH3)jSiCl 2,1
Cl3SiCH3 40,3
(CH3J2SiCl2 24,4
Man bringt wieder in die gleiche Apparatur 700 g rohe Disilane, die mit denen von Beispiel 1 vergleichbar
sind, und 7 g l,5-Dimethyl-2-phenyl-pyrazolon-(3) ein.
Man erhitzt anschließend diese Masse, jedoch in Abwesenheit von Chlorwasserstoff. Die Temperatur
in der Masse steigt zunächst auf 1040C an. Zu diesem Zeitpunkt bilden sich Dämpfe, die sich in dem Kühler
kondensieren (Temperatur der Dämpfe am oberen Ende des Kühlers: 64°C). Man setzt dieses Erhitzen
zunächst 30 Minuten lang unter vollständigem Rückfluß fort; wobei die Temperatur während dieser Zeitspanne
in dem Kolben von 104 auf 96° C abfällt, und dann 21/* Stunden unter Gewinnung des Destillats.
Während dieser Zeitspanne der Destillation steigt die Temperatur in dem Kolben von 96 auf 1600C an.
Man gewinnt so 350 g Destillat, das, ausgedrückt in Gewichtsprozent, die folgenden Bestandteile enthält:
CH3SiHCl2 , 0,6
(CH3J3SiCl 1,7
Cl3SiCH3 51
(CHa)2SiCl2 46,7
Claims (1)
- 7 8In den verbleibenden Rückstand führt man dann Patentanspruch·
wasserfreien Chlorwasserstoff ein, wobei man ständigbei einer Temperatur von 160 bis 180° C in der Masse Verfahren zur Spaltung der Si — Si-Bindungerhitzt und die leichten Produkte, die einen Siede- von Disilanen der allgemeinen Formelpunkt von etwa 57°C aufweisen, während 5 Stunden 5 „. .abdestilliert. Man gewinnt 170 g Destillat, das in H~"3Ai=»2«-»6-.Gewichtsprozent die folgenden Bestandteile enthält: worin η den Wert 0 hat oder eine ganze Zahl vonru S-HM A~> fi 1 bis 6 bedeutet, mit Brom- oder Chlorwasserstoff-Cl S CH 51 1 säure in Anwesenheit eines Katalysators, d a-iru \ crt f.\ 10 durch gekennzeichnet, daß man alsie H3^iL I2 o,j KatalysatorΝ,Ν-Dialkylformamide, N-Alkyl- oderIn diesem Versuch hat man 40 g wasserfreies HCl N-Alkenylpyrrolidone, Polyvinylpyrrolidon oderverwendet. l,5-Dimethyl-2-phenyl-pyrazolon-(3) verwendet.909509/868
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