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DE1289793B - Rohrpostanlage mit drei oder mehr Einzelstationen - Google Patents

Rohrpostanlage mit drei oder mehr Einzelstationen

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Publication number
DE1289793B
DE1289793B DEH54881A DEH0054881A DE1289793B DE 1289793 B DE1289793 B DE 1289793B DE H54881 A DEH54881 A DE H54881A DE H0054881 A DEH0054881 A DE H0054881A DE 1289793 B DE1289793 B DE 1289793B
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DE
Germany
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station
pipe
flap
pneumatic tube
stations
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DEH54881A
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HANSEN ARNO
Original Assignee
HANSEN ARNO
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Filing date
Publication date
Application filed by HANSEN ARNO filed Critical HANSEN ARNO
Priority to DEH54881A priority Critical patent/DE1289793B/de
Priority to DEH59215A priority patent/DE1299251B/de
Publication of DE1289793B publication Critical patent/DE1289793B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G51/00Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
    • B65G51/04Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
    • B65G51/08Controlling or conditioning the operating medium
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • B65G51/36Other devices for indicating or controlling movements of carriers, e.g. for supervising individual tube sections, for counting carriers, for reporting jams or other operating difficulties
    • B65G51/40Automatically distributing the carriers to desired stations
    • B65G51/46Automatically distributing the carriers to desired stations according to separate signal systems

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Cable Installation (AREA)
  • Refuse Collection And Transfer (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Rohrpostanlage mit drei oder mehr Einzelstationen, die an ein gemeinsames Hauptförderrohr angeschlossen sind, wobei mindestens an den Endstationen Druck und/oder Saugluftgebläse vorhanden sind, wobei ferner an den Anschlußstellen der Abzweigförderrohre für die Einzelstationen an dem Hauptförderrohr hosenförmige Abzweigrohrstücke vorgesehen sind und wobei eine Umsteuerung des Treibluftstromes zur Förde rung zwischen beliebigen Stationen vorgesehen ist.
  • Es sind zahlreiche verschiedene Arten von Rohrpostanlagen bekannt, die nach verschiedenen Ge sichtspunkten je nach Anzahl der Einzelstationen oder nach Art der Verlegung der Rohrleitungen oder nach dem Grad der Automatisierung in Gruppen aufgeteilt werden können.
  • Erstrebenswert ist es, Rohrpostanlagen zu schaffen, in welchen von jeder einzelnen Station wahlweise zu jeder anderen Einzelstation gefördert werden kann, wobei die Förderung vollautomatisch erfolgen sollte.
  • Es sind beispielsweise schon Rohrpostanlagen bekannt, bei welchen eine Stammrohrleitung vorgesehen ist, an welche Zweigrohrleitungen angeschlossen sind, so daß die Übersendung von Rohrpostbüchsen von jeder beliebigen Station zu jeder anderen beliebigen Station möglich ist. Ferner sind Rohrpostanlagen bekannt, bei welchen an einem Förderrohr in Reihe liegende Nebenstellen vorgesehen sind. Bei einer solchen Anlage kann zum Empfang einer Büchse die betreffende gewünschte Nebenstelle durch einen Mehrwegeauswählschalter bestimmt werden. In diesem Zusammenhang sind auch schon elektrische Schaltungen vorgeschlagen worden, die mit Zeitrelais sowie mit einem an der Hauptstelle angeordneten Linienwähler ausgestattet sind. Bekannt ist ferner, den Treibluftstrom durch Druck- oder Sauggebläse zu erzeugen.
  • Der Treibluftstrom kann wechselweise wirksam sein, d. h., es können Umschaltvorrichtungen vorgesehen werden, welche eine Änderung der Förderrichtung der betreffenden Gebläse gestatten.
  • Alle bisher bekannten Rohrpostanlagen mit drei und mehr Einzelstationen, insbesondere diejenigen Anlagen, die mit einem einzigen Hauptförderrohr arbeiten, weisen den Nachteil auf, daß an den Abzweigstellen für die betreffenden Abzweigrohre bzw.
  • Einzelstationen Weichen vorgesehen werden müssen, die mit mechanisch bewegten Bauteilen, insbesondere Zungen oder Ablenkorganen ausgestattet sein müssen, wodurch bewirkt wird, daß die Hülsen die gewünschte Förderrichtung nehmen. Nachteilig ist ferner, daß die elektrische Steuerung bzw. die Schaltung außerordentlich kompliziert ist und jeweils abhängig von der Anzahl der betreffenden Stationen ist, so daß nicht eine beliebige Zahl Stationen unabhängig von dem eigentlichen Steuerungsteil nach Baukastenweise einfach zusammengesetzt werden kann.
  • Auch die zu Anfang erläuterte bekannte Rohrpostanlage, von welcher die Erfindung ausgeht, weist an allen Abzweigstellen besondere Weichen auf, die durch die Steuerung betätigt und jeweils umgestellt werden müssen. Die bekannte Steuerung als solche ist also nicht in der Lage, einen zwangläufigen Förderweg für die zu befördernde Rohrposthülse entsprechend dem angewählten Sendevorgang einzustellen, vielmehr sind dazu zusätzliche Weichen erforderlich.
  • An sich ist auch bereits eine Rohrpostanlage mit zwei sich gabelnden Förderrohren bekanntgeworden, wobei im Bereich dieser Gabelung keine beweglichen Leitorgane bzw. Weichen vorgesehen sind, jedoch ist bei dieser bekannten Rohrpostanlage eine Förderung von Rohrpostbüchsen im Bereich der Gabelung nur in zwei Richtungen möglich.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile der oben erläuterten bekannten Rohrpostanlagen zu vermeiden und eine Rohrpostanlage zu schaffen, bei welcher keine Weichen mit beweglichen Um- bzw. Ablenkorganen erforderlich sind.
  • Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die hosenförmigen Abzweigungen in an sich bekannter Weise ohne bewegliche Leitorgane ausgebildet sind, daß an der einen Endstation ein Druckluftgebläse, an der anderen Endstation ein Saugluft- und Druckluftgebläse angeschlossen ist und daß die Steuerung derart ausgestaltet ist, daß die Gebläse mittels Rohrschaltern im Bereich der hosenförmigen Abzweigungen für jeden Sendevorgang einen ganz bestimmten, sich mit Druckluft und Saugluft ergänzenden Förderluftstrom für ein dem Sendevorgang entsprechendes beliebiges Durchfahren der hosenförmigen Abzweigungen in allen sechs Richtungen und Zwangsführung der Rohrposthülse von der Sende- zur Empfangsstation erzeugen und daß alle nicht zu dem jeweils gewählten Förderweg zusammenwirkenden Förderrohre mittels Klappen an den Stationenaustrittsöffnungen und diese betätigenden Klappankermagneten abgeschlossen sind.
  • Auf diese Weise ergibt sich der wesentliche Vorteil, daß das Hauptförderrohr mit den hosenförmigen Abzweigrohrstücken, im Gegensatz zu allen bisher bekannten Anlagen, ohne Rücksicht auf eine Wartung der Abzeigrohrstücke verlegt werden kann, da eine Wartung dieser Teile praktisch nicht mehr erforderlich ist, weil keinerlei bewegliche Ablenkorgane vorhanden sind. In diesem Zusammenhang ist weiterhin von Vorteil, daß die Montage äußerst einfach durchgeführt werden kann und praktisch keine Reparaturen erforderlich sind. Durch die Erfindung ist es gelungen, alle Teile, die einer Überwachung und Wartung bedürfen, in den Bereich der Einzelstationen zu verlegen, die leicht zu erreichen sind.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung zur Erleichterung und Vereinfachung der Bedienung wird dadurch erzielt, daß jede Einzelstation mit einer Sendetaste, einer Auslösetaste, einer Sendelampe, einem Wahlschalter mit Zeiger für die Wahleinstellung der anzusprechenden Zielstation, einem Klappankermagneten, einem Klappenhaltemagneten für eine Verschlußklappe ausgestattet sowie jeder Station drei Rohrschalter zugeordnet sind.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung im Schema dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 eine Rohrpostanlage mit drei Einzelstationen, F i g. 2 eine schematische Darstellung einer Rohrpostanlage mit einer größeren Anzahl Einzelstationen, F i g. 3 einen Längsschnitt durch ein hosenförmiges Abzweigrohrstück, Fig. 4 eine perspektivische Ansicht einer Einzelstation, F i g. 5 einen Längsschnitt durch eine Einzelstation, wobei die Schnittfläche senkrecht zu der Befestigungswand der Einzelstation verläuft, F i g. 6 eine Einzelstation als Endstation mit einer zusätzlichen Speicherstation, Fig. 7 eine schematische Darstellung einer Speicherstation, Fig. 8 ein Rohrende für den Anschluß an das äußere Ende eines Gebläses, Fig. 9 eine schematische Darstellung einer praktischen Verlegungsart der Rohrleitungen für eine Rohrpostanlage mit sechs Einzelstationen und F i g. 10 das Schaltschema für die elektrische Steuerung an einer vollautomatisch arbeitenden Rohrpostanlage mit beispielsweise elf oder einer beliebigen anderen Zahl von Einzelstationen.
  • Das in F i g. 1 dargestellte Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Rohrpostanlage weist drei Einzelstationen 1, 2, 3 auf, welche durch ein Hauptförderrohr 4, 5 sowie Abzweigrohrstücke 6, 7, 8 miteinander verbunden sind. Der Anschluß der mittleren Einzelstation 2 an das Hauptförderrohr erfolgt mittels eines hosenförmigen Abzweigrohrstückes 9, welches weiter unten noch im Zusammenhang mit der F i g. 3 näher erläutert ist. Jeder Einzelstation sind drei Rohrschalter 10, 11, 16 zugeordnet, deren Wirkungsweise weiter unten noch ausführlich erläutert ist. Diese Rohrschalter sind der Einfachheit halber nicht bei sämtlichen Einzelstationen eingezeichnet.
  • Jede Einzelstation weist eine Klappe 12 auf, die an ihrem oberen Ende an einem Scharnier um eine waagerechte Achse nach außen schwenkbar gelagert ist und die zugleich zum luftdichten Abschluß des betreffenden Förderrohrendes dient. In Schließstellung wird jede Klappe durch einen Klappenhaltemagneten oder eine andere geeignete Vorrichtung festgehalten, so daß ein Öffnen der Klappe während des Betriebes der Rohrpostanlage nicht möglich ist, solange eine Hülse in der Anlage bewegt wird, mit Ausnahme der Klappe an der Empfangsstation, wie weiter unten noch näher dargelegt wird. Jede Einzelstation trägt ferner zwei Wahlschalter, im Ausführungsbeispiel der F i g. 1 als Drucktasten 13 a ausgebildet, zum Vorwählen der Station 2 oder 3 von der Station 1 usw. Mit 13 b ist eine Tastenreihe bezeichnet, die aus einer Sendetaste, einer Sendelampe und einer Auslösetaste besteht. Die beiden Endstationen 1 bzw. 3 sind mit den Gebläsen ausgestattet, und zwar ist über das Rohrstück 14 bei der Station 1 ein Druckluftgebläse 15 angeschlossen, welches seinerseits am unteren Ende durch eine Luftklappe 17 mit nicht gezeichnetem Luftklappenmagneten verschlossen werden kann; die Endstation 3 ist über das Rohrstück 18 sowohl mit einem Saugluftgebläse 19 als auch einem Druckluftgebläse 20 ausgestattet, die in Reihe hintereinandergeschaltet sind.
  • Die Wirkungsweise der soeben erläuterten Rohrpostanlage ist im wesentlichen folgende: Wenn beispielsweise von der Station 1 eine Hülse nach der Station 3 gefördert werden soll, so wird in Station 1 der Wahlschalter 13 a entsprechend Station 3 gegedrückt bzw. eingeschaltet. Sodann wird nach Anheben der Klappe 12 die Büchse eingeschoben, die Klappe 12 geschlossen und die Sendetaste bei 13 b gedrückt. Die elektrische Schaltung sorgt nun dafür, daß das Saugluftgebläse 19 eingeschaltet und die Luftklappe 17 mittels Luftklappenmagneten geöffnet wird, wobei außerdem auch noch das Druckluftgebläse 15 eingeschaltet werden kann, so daß die Hülse durch die Fahrrohrstücke 6, 4, 9, 5, 7 bis zur Station 3 gelangt, dort durch Rohrschalter die Anlage wieder ausschaltet und unter Öffnen der Klappe aus der Station 3 herausfällt und in einen Auffangbehälter trifft.
  • Wenn beispielsweise die Hülse von der Station 1 zu der Station 2 gefördert werden soll, so wiederholen sich die soeben geschilderten Vorgänge sinngemäß, jedoch bewirken die angesprochenen Rohrschalter, daß die Hülse zunächst aus der Station 1 in das Hauptförderrohr gesaugt und/oder gedrückt wird, so lange, bis sie das Abzweigrohrstück 9 überfahren hat; sodann werden beide Druckluftgebläse der beiden Endstationen in Tätigkeit gesetzt, so daß sich die Hülse wieder in Richtung auf das Abzweigrohrstück 9 zurückbewegt und infolge des beiderseitigen Luftdruckes in das Abzweigförderrohr8 gedrückt wird und unter Öffnen der Klappe in der Station 2 aus dieser herausfällt. Der Fördervorgang von der Station 2 zu der Station 1 erfolgt in der Weise, daß die Hülse zunächst bis in das Hauptförderrohrstück 5 angesaugt und sodann durch Wirkung des Druckluftgebläses 20 geradeaus durch das Abzweigrohrstück 9 und das Hauptförderrohrstück 4 nach der Station 1 hin gefördert wird. Da durch Wirkung der Rohrschalter die Klappe der Station 2 mit Beendigung des Saugvorganges geschlossen und verriegelt wird, kann die Hülse in diesem Falle nicht wieder nach dem Abzweigförderrohr 8 hin abgedrängt werden. Sinngemäß vollzieht sich auch der Fördervorgang von der Station 3 zur Station 1 durch Wirkung des Druckluftgebläses 20.
  • Fig. 2 zeigt eine Rohrpostanlage mit sieben eingezeichneten Einzelstationen 22 bis 28, die in der oben erläuterten Art an ein Hauptförderrohr 29 über Abzweigförderrohre 30 bis 32 angeschlossen sind. Es sei hierbei bemerkt, daß weder das Hauptförderrohr 29 noch die Abzweigförderrohre nur waagerecht bzw. senkrecht verlegt werden müssen, sondern die Verlegung kann in bekannter Weise auch in allen anderen geeigneten Richtungen vorgenommen werden. Den einzelnen Stationen sind wieder Rohrschalter 33 bzw.
  • 39 zugeordnet. Ferner sind die beiden Endstationen wieder einerseits mit einem Druckluftgebläse 34 und einer Luftklappe 35 mit nicht gezeichnetem Luftklappenmagnet, die andere Endstation 28 mit Saugluftgebläse 36 und Druckluftgebläse 37 ausgerüstet.
  • F i g. 3 zeigt ein hosenförmiges Abzweigrohrstück 40 im Längsschnitt mit den beiden Abzweigen 41,42, deren beiden Mittelachsen unter einem möglichst spitzen Winkel 45 zueinander verlaufen, welcher in F i g. 3 der Deutlichkeit halber etwas vergrößert gezeichnet ist. An der Übergangsstelle der beiden Abzweige 41, 42 sind beiderseits Schrägflächen 43 vorgesehen, die eine Sicherheit für das Übergleiten der Hülse 44 in die jeweils gewünschte Richtung gewährleisten.
  • F i g. 4 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Rohrpoststation mit aufrechtem rechteckigem Gehäuse 46, in welches von oben her ein Förderrohr 47 mündet. Auf der Vorderseite des Gehäuses ist eine Klappe 50, wie oben schon erläutert wurde, vorgesehen. Oberhalb der Klappe befindet sich ein Wahlschalter 51, dessen Schaltergriff durch Drehen von Hand die jeweilige Empfangsstation auszuwählen gestattet. Auf der Vorderseite des Gehäuses, und zwar rechts oben neben der Klappe 50, befinden sich von unten nach oben die Sendetaste 52, die Sendelampe 53 und die Auslösetaste 54. An die vordere Unterkante des Gehäuses schließt sich ein Auffangbehälter 48 an, hinter welchem unterhalb des Gehäuses 46 genügend Platz für die Unterbringung des Gebläsemotors 49 vorhanden ist, wenn es sich in dem betreffenden Fall um eine Endstation handelt.
  • Einen Längsschnitt durch eine Einzelstation gemäß Fig. 4 zeigt die Fig. 5. Hieraus ist ersichtlich, daß das Förderrohr 55 in einen flachen Bogen 56 nach der Vorderseite des Stationsgehäuses 57 übergeht.
  • Das Ende des Rohrbogens 56 ist in einer vertikalen Fläche so abgeschnitten, daß die Klappe 61 die ovale Öffnung abdichtet. Die übrigen Teile sind mit den gleichen Bezugszeichen wie in F i g. 4 versehen.
  • F i g. 6 zeigt schematisch eine Endstation 64 mit anschließendem Förderrohr 70, wobei wiederum ein Saugluftgebläse 65 und ein Druckluftgebläse 66, erforderlichenfalls auch eine Luftklappe 67 vorgesehen sind. Bei dieser Station ist noch eine Speicherstation bzw. Speicherstelle 68 mit einer Verriegelungseinrichtung 69 vorgesehen. Diese in Fig. 7 etwas deutlicher gezeichnete einfache Speicherstelle besteht im wesentlichen aus einem Förderrohr 70 b, welches an das Hauptförderrohr 70 angeschlossen ist und welches eine geeignete luftdichte Verriegelung, z. B. an sich bekannte Klappenverriegelung in einem Gehäuse 70c aufweist. Das untere Ende des Rohrstückes 70 b ist durch eine Platte 70 d abgeschlossen, und im übrigen ist ein Teil der Seitenfläche mit einer Öffnung 70a versehen. Dieses Rohrstück ist von einem durchsichtigen Zylinder 68 a dicht umgeben, der ein Stück aufwärts verschoben werden kann, so daß eine Hülse 71 durch die Öffnung 70a eingeschoben werden kann.
  • Nach Absenken des Zylinders 68 a kann die Hülse 71 zur gewünschten Zeit nach Entriegelung des Luftweges in der Rohrleitung 70b abgesendet werden.
  • Diese Speicherstelle hat den Zweck, daß schon alle für die Absendung einer Hülse erforderlichen Maßnahmen und Einstellungen an der betreffenden Station vorgenommen werden können zu einer Zeit, in der die Anlage noch durch eine andere Hülse belegt ist.
  • F i g. 8 zeigt eine vorteilhafte Gestaltung des Anschlußrohres an ein Gebläse, und zwar auf dessen Außenseite. Das Anschlußrohr 85 geht in einen rechtwinkligen Krümmer 86 über, an den sich wieder ein kurzes Rohrstück 87 anschließt, an dessen senkrecht abgeschnittenen Stirnseite eine um eine Drehachse 89 schwenkbare Klappe 88 anliegt, die ihrerseits durch einen Luftklappenmagneten 90 in geöffnete Stellung gebracht und gehalten werden kann.
  • Fig. 9 zeigt schließlich eine Rohrverlegung bzw.
  • Installation einer Rohrpostanlage mit sechs Einzelstationen 73, 75 und 77 bis 80, wobei wiederum die beiden Endstationen mit Gebläsen 74, 76 ausgestattet sind, während die Zwischenstationen 77 bis 80 über hosenförmige Abzweigrohrstücke81 bis 84 an das Hauptförderrohr 72 angeschlossen sind.
  • Fig. 10 zeigt die elektrische Schaltung für die Steuerung einer Rohrpostanlage mit beispielsweise elf Einzelstationen. Die elektrische Schaltung ist aber auch für jede geringere Anzahl oder für mehr als elf Einzelstationen, beispielsweise für dreißig oder vierzig oder mehr Stationen, zu verwenden. Wie Fig. 10 zeigt, besteht die elektrische Schaltung im wesentlichen aus der rechts im Bild gezeichneten Steuerzentrale mit Netzteil, welche vorteilhaft an der einen Endstation, im vorliegenden Fall an der Station 11, angeordnet ist. Die andere Endstation, bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel an der Station 1, ist an ein kleines Steuerteil angeschlossen. Jede Station umfaßt die Teile, die in den einzelnen schmalen, von einer strichpunktierten Linie begrenzten Rechteckflächen dargestellt sind. Es versteht sich, daß die einzelnen Stationen nicht unmittelbar nebeneinander- liegen, sondern daß diejenigen elektrischen Leitungen, die über die strichpunktierten Trennlinien zwischen je zwei Stationsflächen gehen, in einem Kabel zusammengefaßt sind und auf diese Weise die betreffenden, beliebig weit voneinander entfernt angeordneten Stationen verbinden. Es versteht sich ferner, daß die nachfolgend erläuterten Rohrschalter an den Förderrohren angeordnet sind, die ihrerseits in der Zeichnung der F i g. 10 nicht dargestellt sind.
  • Die Steuerzentrale, die gleichzeitig für die Stromversorgung der gesamten Anlage sorgt, weist einen Druckluftmotor rechts (im Bild rechtsseitig) DM-r sowie einen Saugluftmotor SM, einen Transformator U mit Gleichrichter Gl, ein Trennrelais TR, ferner ein Ausschaltrelais ASR, ein Saugluftmotor-Relais SMR und schließlich ein Druckluftmotor-Relais rechts DMR-r auf. Die einzelnen Schalter der Relais sind mit kleinen Buchstaben und Indexzahlen bezeichnet, die auf die Zugehörigkeit zu dem jeweiligen Relais hindeuten.
  • Das kleine Steuerteil im Bild links unten enthält demgemäß den Druckluftmotor links DM-1, einen Luftklappenmagneten LKM sowie ein Druckluftmotor-Relais links DMR-I. Es versteht sich, daß die Anschlußleitung zu dem Motor, ebenso wie in der Steuerzentrale, mit einer Sicherung Si-M für den Netzstrom, die Steuerzentrale auch noch mit einer Sicherung für den Steuerstrom Si-S ausgestattet ist.
  • Jede Rohrpoststation umfaßt schaltungsmäßig eine Sendetaste ST, einen Wahlschalter W, eine Sende-bzw. Kontrollampe SL, einen Klappenankermagneten KM, der erforderlichenfalls die Klappe der Station offenhält, ferner einen Klappenhaltemagneten HM, der die Klappe in geschlossener Stellung hält, drei Rohrschalter RS und schließlich zwei Relais I bis XI sowie 1 a bis XI a. Die Bezeichnung der einzelnen Schalter weisen wiederum auf die Zugehörigkeit zu den Relais hin. Im übrigen geben die Indexzahlen nochmals die Zugehörigkeit der betreffenden elektrischen Teile zu der Rohrpoststation an. Der Vollständigkeit halber sei noch bemerkt, daß die in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel vorgesehenen elektrischen Geräte, z. B. die Elektromagneten, auch durch andere, sinngemäß arbeitende Teile bzw. Geräte ersetzt werden können.
  • Die Wirkungsweise der Steuerung sei nun an Hand des Schaltschemas für das Beispiel erläutert, daß eine Rohrposthülse von der Station 1 zur Station 11 gesendet werden soll. Es sind bei jedem Sendevorgang vier Phasen zu unterscheiden, die aufeinander folgen, nämlich: 1. Aufbau der elektrischen Verbindung, 2. Saugluftbetrieb, 3. Druckluftbetrieb, 4. Abschalten.
  • Aufbau und Verbindung Wenn, wie gesagt, von der Station 1 zur Station 11 gesendet werden soll, wird der Wahlschalter W1 von Hand durch Drehen des Handgriffes auf die Zahl 11 eingestellt, wo der Handgriff stehenbleibt. Es wird nunmehr die SendetasteSTi gedrückt. Es kann nun vom dem Pluspol des Gleichrichters Gl über den Kontakt trl, die geschlossene Sendetaste ST1, den Wahlschalter W1 und die betreffende angesprochene Verbindungsleitung zu dem Wahlschalter sowie weiter über den Fußpunkt des Kontaktes 11 a und über das Relais XI zurück zu dem Minuspol des Gleichrichters ein Strom fließen. Das Relais XI zieht an, womit der Arbeitskontakt 11 a geschlossen wird. Auf diese Weise erhält das Trennrelais TR Spannung, womit die Kontakte trl und tr2 umschalten. Der erste Kontakt ist als Folgeumschaltkontakt ausgebildet, d. h., er schaltet auf der einen Seite eher ein, als er auf der anderen Seite ausschaltet. Auf diese Weise hält sich das Trennrelais TR ebenso wie das Relais XI an Spannung.
  • Durch Wirkung des Kontaktes tr2 leuchten sämtliche Sende- bzw. Kontrollampen SL, bis SLll auf.
  • Saugluftbetrieb Mit dem oben erläuterten Einschalten der Sendetaste STl erhält auch das Relais Ia Spannung, so daß der Kontakt 1A1 anzieht und damit das Relais 1 a auch nach Loslassen der Sendetaste ständig an Spannung hält. Wie das Schaltbild zu erkennen gibt, liegt die fünfte Steuerader von oben an dem Minuspol des Gleichrichters an, während die sechste Steuerader von oben über die geschlossenen Kontakte tr2 und trl am Pluspol angeschlossen ist. Auf diese Weise liegt auch der Klappankermagnet KM1 einerseits am Pluspol und andererseits nach Schließen des Kontaktes 1A2 des RelaisIa am Minuspol. Gleichzeitig ist aber auch der Kontakt 1AS geschlossen worden, so daß das Saugluftmotor-Relais SMR Spannung erhält. Das Saugluftmotor-Relais SMR schaltet über seine Kontakte smr1 und smr2 den Saugluftmotor SM ein. Die Hülse wird also durch den Saugluftmotor von der Station 1 abgesaugt und gelangt in das Hauptfahrrohr. Dort befindet sich der Rohrschalter RS1, der von der vorbeifahrenden Rohrposthülse geöffnet wird, so daß das Relais 1 a abfällt und damit auch wieder den Klappankermagneten KM1 sowie das Saugluftmotor-Relais SMR abschaltet.
  • Druckluftbetrieb Wie oben beschrieben wurde, hält sich das Relais XI an Spannung, womit der Kontakt 11 b geöffnet ist.
  • Der Klappenhaltemagnet HM11 in der Station 11 hat also keinen Strom, so daß die Klappe in dieser Station nicht gehalten wird und später durch die herausfallende Hülse geöffnet werden kann.
  • In dem Hauptfahrrohr befindet sich nun noch ein weiterer Rohrschalter RSA (die entsprechenden Rohrschalter der übrigen Stationen sind fortlaufend mit RSB bis RSK bezeichnet). Dieser Rohrschalter RSA liegt direkt etwa in Hülsenlänge hinter dem Rohrschalter RS1 in dem Hauptfahrrohr. Wenn der Rohrschalter RSA von der Hülse betätigt wird, und zwar durch kurzes Drücken, wird das Druckluftmotor-Relais rechts DMR-r eingeschaltet und damit dessen Kontakte dmr-rl und dmr-r2, so daß sich dieses Relais selbst an Spannung hält, wobei außerdem das Druckluftmotor-Relais links DMR-I und der LuftklappenmagnetLKM eingeschaltet werden. Der Luftklappenmagnet bewirkt, daß die Klappe vor dem Ansaugstutzen des Druckluftmotors links DMR-1 in geöffneter Stellung gehalten wird. Mit Einschalten der soeben erläuterten beiden Relais werden auch die beiden Druckluftmotoren DM-l und DM-r eingeschaltet. Durch den eingeschalteten Kontaktdmr-r4 werden die Klappenhaltemagneten HM1 bis HMlo eingeschaltet, lediglich der Klappenhaltemagnet HM11 ist ausgeschaltet und damit die Klappe der Station 11 geöffnet, wie oben bereits erläutert wurde, weil der Kontakt 11 h durch das Relais XI geöffnet ist.
  • Durch Wirkung der beiden Druckluftmotoren wird nun die Hülse zwangläufig zu derjenigen Station geführt, deren Klappe geöffnet ist, an deren Klappe also die Druckluft und damit auch die Hülse austreten kann. Es hat sich in der Praxis erwiesen, daß irgendwelche beweglichen Steuerorgane für die Hülse nicht erforderlich sind.
  • Abschalten Sobald die Hülse die gewünschte Station erreicht hat, wird in dieser Station der Rohrschalter RSK betätigt, der öffnet und gemäß Schaltplan umschaltet.
  • Damit wird dem Relais XI der Anschluß an den Minuspol des Gleichrichters genommen, so daß dieses Relais einschließlich seiner Kontakte abschaltet bzw. in den Ruhezustand zurückgeht. Das Umschalten des Rohrschalters RSK verursacht einen kurzen Minus-Impuls an das AusschaltrelaisASR, welches anzieht und die Kontakte asrl und asr9 öffnet. Durch den ersten Kontakt wird der gesamten Anlage der Pluspol genommen. Der Kontakt asr2 trennt die beiden Druckluftmotor-Relais DMR-r und DMR-l sowie den Luftklappenmagneten LKM. Die Kontakte der Relais besorgen nun wieder, daß auch die Druckluftmotoren auf beiden Seiten abgeschaltet werden.
  • Es kann vorkommen, daß die Sendetaste sowie der Wahlschalter versehentlich eingeschaltet bzw. der Wahlschalter in eine falsche Stellung gebracht worden ist, so daß die Anlage sofort wieder abgeschaltet werden soll. Zu diesem Zweck ist ein Abschalten von Hand möglich durch die Auslösetaste A T1 bis A T11, und zwar jeweils für die in Bedienung befindliche Station. Durch den oben erläuterten Aufbau der Verbindung wird das Relais 1 a und damit auch dessen Kontakt 1A4 eingeschaltet. Wenn nun die Auslösetaste A T1 gedrückt wird, erhält das Ausschaltrelais ASR Spannung, so daß sich der soeben erläuterte normale Ausschaltvorgang, ähnlich wie durch Betätigen des Rohrschalters in der Zielstation, vollzieht.
  • Es sei noch bemerkt, daß durch das Umschalten des Kontaktes trl sämtliche Sendetasten der Stationen, einschließlich der vorher betätigten Sendetaste an der Sendestation, stromlos gemacht werden, d. h., die Sendetasten können während des Fördervorganges niedergedrückt werden, ohne daß sie irgendeine Wirkung auslösen könnten.
  • Die oben an Hand eines Beispiels erläuterten Vorgänge, die übrigens in einer außerordentlich kurzen Zeit ablaufen, wiederholen sich sinngemäß bei jedem anderen Sendevorgang, gleichgültig, von welcher Station zu welcher anderen Station gesendet werden soll.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Rohrpostanlage mit drei oder mehr Einzelstationen, die an ein gemeinsames Hauptförderrohr angeschlossen sind, wobei mindestens an den Endstationen Druck- und/oder Saugluftgebläse vorhanden sind, wobei ferner an den Anschlußstellen der Abzweigförderrohre für die Einzelstationen an dem Hauptförderrohr hosenförmige Abzweigrohrstücke vorgesehen sind und wobei eine Umsteuerung des Treibluftstromes zur Förderung zwischen beliebigen Stationen vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die hosenförmigen Abzweigungen (9, 81 bis 84) in an sich bekannter Weise ohne bewegliche Leitorgane ausgebildet sind, daß an der einen Endstation (1, 22, 73) einDruckluftgebläse (15, 34, 74), an der anderen Endstation (3, 28, 75) ein Saugluft-und Druckluftgebläse (19, 20; 36, 37; 76) angeschlossen ist und daß die Steuerung derart ausgestaltet ist, daß die Gebläse mittels Rohrschaltern (10, 11, 39) im Bereich der hosenförmigen Abzweigungen für jeden Sendevorgang einen ganz bestimmten sich mit Druckluft und Saugluft ergänzenden Förderluftstrom für ein dem Sendevorgang entsprechendes beliebiges Durchfahren der hosenförmigen Abzweigungen in allen sechs Richtungen und Zwangsführung der Rohrposthülse von der Sende- zur Empfangsstation erzeugen und daß alle nicht zu dem jeweils gewählten Förderweg zusammenwirkenden Förderrohre mittels Klappen (12, 50, 61, 64) an den Stationenaustrittsöffnungen und diese betätigenden Klappankermagneten abgeschlossen sind.
  2. 2. Rohrpostanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Einzelstation mit einer Sendetaste (52), einer Auslösetaste (54), einer Sendelampe (53), einem Wahlschalter (51) mit Zeiger für die Wahleinstellung der anzusprechenden Zielstation, einem Klappankermagneten, einem Klappenhaltemagneten für eine Verschlußklappe (12, 50, 61, 64) ausgestattet sowie jeder Station drei Rohrschalter (10, 11, 39) zugeordnet sind.
DEH54881A 1965-01-18 1965-01-18 Rohrpostanlage mit drei oder mehr Einzelstationen Withdrawn DE1289793B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH54881A DE1289793B (de) 1965-01-18 1965-01-18 Rohrpostanlage mit drei oder mehr Einzelstationen
DEH59215A DE1299251B (de) 1965-01-18 1966-04-26 Rohrpostanlage mit drei oder mehreren Einzelstationen

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DE1105800B (de) * 1956-07-23 1961-04-27 John Wolfgang Halpern Verfahren und Vorrichtung zur UEbersendung von Post durch Rohr-leitungen in beliebiger Richtung, mit einer Stammleitung, Zweig- und Stationsleitungen

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