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DE699816C - Einrichtung zur bildlichen Darstellung der in einem ueberwachten Netz vorhandenen oder eintretenden Zustaende mittels einer Nachbildung - Google Patents

Einrichtung zur bildlichen Darstellung der in einem ueberwachten Netz vorhandenen oder eintretenden Zustaende mittels einer Nachbildung

Info

Publication number
DE699816C
DE699816C DE1932A0066156 DEA0066156D DE699816C DE 699816 C DE699816 C DE 699816C DE 1932A0066156 DE1932A0066156 DE 1932A0066156 DE A0066156 D DEA0066156 D DE A0066156D DE 699816 C DE699816 C DE 699816C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
switch
circuit
simulation
fed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1932A0066156
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Application granted granted Critical
Publication of DE699816C publication Critical patent/DE699816C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B15/00Supervisory desks or panels for centralised control or display

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Remote Monitoring And Control Of Power-Distribution Networks (AREA)

Description

  • Einrichtung zur bildlichen Darstellung- der in einem überwachten Netz vorhandenen oder eintretenden Zustände mittels einer Nachbildung Es ist eine Einrichtung zur Nachbildung eines elektrischen Energieverteilungsnetzes bekannt, bei der die Lampen der Leitungsnachbildungen in Abhängigkeit von den auf den entsprechenden Teilen des überwachten Energieverteilungsnetzes vorhandenen Zuständen zum Aufleuchten gebracht werden, und zwar dadurch, daß die Symbole unmittelbar durch Leitungen oder über Wandler der üblichen Art mit den entsprechenden Teilen des Verteilungsnetzes in Verbindung stehen. Eine Einrichtung dieser Art ist in Abb. i schematisch dargestellt. Die stark ausgezogenen Linien , im linken Teil der Abbildung geben die Anordnung des Verteilungsnetzes wieder. Dieses besteht in dem betrachteten Fall aus einem Stromerzeuger 2, einer Leitung 8; einem Ölschalter 3y einer Leitung 9 und einem Trennschalter q., an den sich ein weiteres Leitungsstück i anschließt. Das Verteilungsnetz enthält ferner einen weiteren Trennschalter 7, ein Leitungsstück i i, einen Ölschalter 6 sowie ein Leitungsstück i o, an- das sich ein weiteres nur angedeutetes Leitungsstück 5, beispielsweise eine Fernleitung, * anschließt, die auch von der Gegenseite her unter Spannung gesetzt werden kann. Diesem Energieverteilungsnetz ist eine schwach gezeichnete Nachbildungsschaltung zugeordnet, deren einzelne Teile entsprechende Bezeichnungen tragen. So ist beispielsweise der Leitung 8 in der Nachbildung das Leitungsstück 8" zugeordnet, dem Ölschalter 3 ein in gleichem Sinne betätigter Hilfskontakt 3" usw. Dem Stromerzeuger 2 ist ein Wandler der üblichen Art iz,zugeordnet, und der anderen Spannungsquelle (Fernleitung 5) ist ein Wandler 13 zugeordnet. Im rechten Teil der Abb. i ist dann mit Doppellinien die bildliche Darstellung der Nachbildung gegeben, wie sie beispielsweise in Form eines Leucht- oder Blindschaltbildes in der zentralen Überwachungsstelle vorhanden ist. Die bildliche Darstellung enthält Symbole für die- einzelnen nachzubildenden Teile, und zwar ist beispielsweise das Generatorsymbol' mit 2', das ölschaltersymbol mit 3', das Trennschältersymbol mit q.' usw. bezeichnet. Die gleiche Bezeichnungsweise ist bei den zwischen den Schaltern liegenden Leitungsstrecken angewendet. Die Schaltersymbole werden voraussetzungsgemäß einfach dadurch zum Aufleuchten gebracht, daß ihre Lampen gleichzeitig mit der Betätigung der Schalter in der Verteilungsanlage an Spannung gelegt werden. Für die Beleuchtung der Symbole der Stromquellen und der davon abhängigen Leitungsstrecken sind die beiden Wandler 12, 13 vorgesehen, die die der Einfachheit halber durch Kreise angedeuteten, z. B. mit A und B bezeichneten entsprechenden Lampen speisen. Diese Lampen leuchten daher auf, wenn die Wandler 12, 13 Spannung führen, d. h. wenn in dem entsprechenden Teil des Verteilungsnetzes selbst Spannung vorhanden ist. Durch Betätigung der Hilfsschalter, wie z. B. g", wird diese Spannung auf die übrigen Symbole der Nachbildung weitergeleitet. Ein Netznachbild dieser Art läßt somit in jedem Augenblick den tatsächlichen Betriebszustand der überwachten Anlage erkennen. r Es ist nun -andererseits bekannt, Netznachbildungen zur Darstellung der Wirkung beabsichtigter Schalthandlungen zu benutzen. Bei Nachbildungen der obenerwähnten Art war dies allerdings bisher nicht möglich. Durch den Gegenstand der Erfindung wird aber eine Anwendung der erwähnten Netznachbildungen zu diesem Zweck ermöglicht, und zwar dadurch, daß Mittel vorgesehen sind, die bei einer vorbereitenden Schalthandlung die Spannungsübertragung auf abgeschaltete bzw. auf nach Phase und Spannung, ungleiche Netzteile verhindern.. Die verwendeten Mittel bestehen-in der Hauptsache darin, daß im Sekundärkreis jedes Spannungswandlers- ein Nullspannungsrelais oder eine andere in nur einer Richtung stromdurchlässige Einrichtung, beispielsweise ein Verstärker, gelegt wird. Die Anzeige des. Zusammenschaltens zweier Netzteile --wird hierbei durch Einfügung von Widerständen, Reaktanzen o. dgl. derart überwacht, daß bei beabsichtigtem Zusammenschalten asynchroner Netzteile der 'Helligkeitszustand der Anzeigeorgane eine Änderung erfährt. Die Erfindung ist aber unabhängig von der jeweils gewählten Form der Anzeige.
  • In Abb. 2 ist eine Überwachungseinrichtung nach der Erfindung dargestellt: In dieser Abbildung ist der Einfachheit halber lediglich ein Wechselstromerzeuger 2, der den Leitungszug i über einen Ölschalter 3 und ein Trennmesser 4 speist, dargestellt. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb.2 sind im übrigen dieselben Ziffern wie in Abb. i zur Bezeichnung derselben Organe verwendet. Der Schalter 3 soll beispielsweise durch einen Fernbetätigungsvorgang ein- und ausschaltbar sein, und zwar mittels der Einschaltspule 15 und der Ausschaltspule 16, die durch eine Hilfsstromquelle 17 gespeist werden. Die Ein-und Ausschaltung wird ermöglicht durch eine Schaltvorrichtung P1, z. B. durch Druck- oder Zugknöpfe, welche sich z. B. auf einem Schaltpult, das den mittleren Teil der Abb. 2 darstellt, befinden. Ferner sind Hilfskontakte 18, 19 vorgesehen, die in Abhängigkeit von dem Schalter 3 betätigt werden und die z. B. eine grüne Lampe 2o für die eine Schaltstellung und eine rote Lampe 21 für die andere Schaltstellung steuern. Die Schaltvorrichtung P2 dient dazu, Schaltänderungen des Schalters 3 lediglich nachzubilden, aber nicht auszuführen. Das Trennmesser 4 ist bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel nur für Nahbedienung von Hand ausgerüstet. Die Schaltvorrichtung P3 dient alsdann, ähnlich wie die Schaltvorrichtung P2, lediglich zur Darstellung von Schaltänderungen des Trennmessers, nicht aber zur Betätigung eigentlicher Schaltvorgänge. Das Trennmesser 4 steuert einen Hilfskontakt 22, der im Symbo14'- eine Lampe 23 zum Aufleuchten bringt, wenn das Trennmesser 4 geschlossen ist.
  • Angenommen, der Stromerzeuger 2 ist abgeschaltet, die Schalter 3 und 4 sind geöffnet, dann sind die Kontakte der Hilfsstromkreise in der in der Abb. 2 angedeuteten Stellung, und lediglich die grüne Lampe 2o, die durch die Hilfsstromquelle 17 gespeist wird, ist erleuchtet. Außerdem sind in diesem Augenblick die Kontakte 24 und 25 eines Nullspannungsrelais 31 kurzgeschlossen, wenn der Generator 2 arbeitet. Wenn nun die Stromquelle 2 unter Spannung gesetzt wird, wird gleichzeitig die Hilfsleitung 8" unter Spannung gesetzt, und zwar mittels des Spannungswandlers 12, wodurch die Lampen 'A aufleuchten und die Teile 2' und 8' des Netznachbildes erleuchten und wodurch angezeigt wird, daß die Stromquelle 2 und der Leitungszug 8 des Hauptstromkreises unter Spannung stehen. Bevor nun der Ölschalter 3 durch Betätigung der Schaltvorrichtung Pi geschlossen wird, kann man durch Betätigung des Kontaktes 26 der Schaltvorrichtung P2 feststellen, welche Wirkung die vorzunehmende Schalthandlung haben wird und ob alles in Ordnung ist. Durch Betätigung des Kontaktes 26 kommt die Lampengruppe B zum Aufleuchten, wodurch der Leitungszug 9 beleuchtet wird. Man kann alsdann unter gleichzeitigem Freigeben des Kontaktes 26 den Kontakt 27 der Schaltvorrichtung P, schließen, wodurch die Spule 15 erregt wird, die den Ölschalter 3 schließt. Der Kontakt i 8 öffnet sich in dem Moment, wo sich der Kontakt i 9 schließt, und zwar gleiehzeitig mit dem Schließen des Ölschalters 3, was zur Folge hat, daß die grüne Lampe 2o erlischt und die rote Lampe 21 aufleuchtet. Gleichzeitig wird der Kontakt 3" geschlossen, der die Lampengruppe B an Spannung legt, wodurch die endgültige Beleuchtung des Leitungszuges g' sichergestellt ist. In gleicher Weise kann man vor Betätigung des Trennmessers 4, die allerdings bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel von Hand zu erfolgen hätte, vorbereitend den Kontakt 28 der Schaltvorrichtung P3 schließen, was zur Folge hat, daß, wenn die gesamte Anlage in Ordnung ist, die Lampen C aufleuchten. Wird alsdann der Kontakt 28 geöffnet und das Trennmesser ¢ geschlossen, so werden gleichzeitig die Hilfskontakte:22 und 4" geschlossen, was zur Folge hat, daß die weiße Anzeigelampe 23, die von der Stromquelle 17 gespeist wird, aufleuchtet. und gleichzeitig die von dem Hilfsstromkreis gespeisten Lampen C, die den Leitungszug i' beleuchten. Die versuchsweise oder vorbereitende Betätigung - der Sehalter 3 und 4 kann in gleicher Weise vor der Öffnung dieser Schalter, und zwar durch Betätigung der Kontakte 3o und 29 der Schaltvorrichtungen P2 bzw. P3 vorgenommen werden.
  • Im Augenblick einer versuchsweisen Betätigung könnte man Gefahr laufen, mittels eines der Spannungswandler für die Anzeige (12 und 13) Spannung auf eine Maschine oder einen Leitungszug, der nicht in Betrieb ist, zu bringen. So- wäre es z. B. denkbar; daß bei der Einrichtung nach der Abb. i die Speiseleitung 5 sich unter Spannung befindet, der Ölschalter 6 und die Trennmesser 7 und 4 geschlossen sind, der Ölschalter 3 aber geöffnet ist, und die Maschine 2 angehalten ist. Wenn nun die versuchsweise Betätigung des Schalters 3 durchgeführt wird, dann setzt der Spannungswandler 12 die Maschine 2 während dieses Versuches unter Spannung. Um dieser Unannehmlichkeit aus dem Wege zu gehen, fügt man in den Sekundärstromkreis jedes der Spannungswandler ein Nullspannungsrelais ein, so daß z. B. der Kontakt 24 des Nullspannungsrelais 31 (Abb.2) bei Stillstand des Generators 2 geöffnet ist und so die Schließung des Kontaktes 26 nicht Hochspannung auf den Generator 2 geben kann. Es könnte nun außerdem noch vorkommen, daß durch die Hilfsstromkreise zweier Maschinen oder Speiseleitungen, die sich untereinander nicht in' Phase befinden, bei der vorbereitenden Zusammenschaltung über die die Anzeige vermittelnden Spannungswandler ein Kurzschluß zwischen diesen Maschinen oder Speiseleitungen hervorgerufen werden könnte. Diese Unzuträglichkeit wird mittels Reaktanzen, z. B. 32 (Abb. 2), beseitigt, die in der Niederspannungsleitung jedes Spannungswandlers eingefügt sind. Diese Recktanzen sind derart bemessen, daß eine Herabsetzung der Lichthelligkeit in den Signalen im Leuchtschaltbild nicht eintritt, wenn der Hilfsstromkreis sich im ordnungsgemäßen Zustand befindet. Die Nullspannungsrelais, z. B. 31 nach Abb. 2, besitzen nun noch zusätzliche Unterbrechungskontakte, z. B. 25, die in den Einschaltstromkreis des Netzkupplungsschalters eingeschaltet werden. Die versuchsweise Betätigung einer Schalthandlung @ im Hilfsstromkreis, z. B. bei dem Schließen des Ölschalters 3, wird alsdann durch das Abfällen der Relais bei Nichtspannungsgleichheit verhindert. Wenn nämlich die Spannungen der zwei durch den Schalter 3 zu verbindenden Stromkreise nicht in Phase -sind, bleibt der Einschaltstromkreis des Ölschalters _3 am Kontakt 25 unterbrochen, und der Ölschalter 3 kann nicht geschlossen werden, trotz der Ankündigung, die durch die intermittierende Beleuchtung im Leuchtschaltbild gegeben wird.
  • Die Abb.3 zeigt schematisch ein weiteres Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung, welches von dem nach Abb.2 nur dadurch abweicht, daß die Schaltvorrichtungen P1 und P2 zu einem einheitlichen Apparat P4 vereinigt sind. Die Bezeichnungen der Abb. 3 entsprechen für gleiche Apparate denen der Abb. 2. Die Kontakte 26 und 27, die in der gemeinsamen Schaltvorrichtung P4 angeordnet sind, werden durch dasselbe Betätigungsorgan bedient, aber in der Weise; daß sich die Kontakte 26 bei der versuchsweisen Betäti-. gung vor endgültiger Schließung des Schalters 3 schließen, bevor sich die Kontakte 27 bei dem endgültigen Schaltbefehl schließen. Die Kontakte 3o und 33, die in der Schaltvorrichtung P4 vereinigt sind, werden durch dasselbe Betätigungsorgan 'gesteuert, aber in der Weise, daß die Kontakte 3o sich bei der versuchsweisen Öffnung des Schalters 3 öffnen, bevor sich die Kontakfe,33 bei dem endgültigen Schaltbefehl schließen. Die Wirkungsweise der gesamten Einrichtung nach Abb.3 ist im übrigen der nach Abb.2 ähnlich. In dem Falle, daß in dem Leuchtschaltbild eine sehr große Anzahl von zu überwachenden Organen einschließlich Leitungen usw. darzustellen sind und demzufolge auch eine sehr große Anzahl von Lampen oder anderen Signalmitteln untergebracht werden müssen, kann es erwünscht sein, die Kontakte 3" und 4" und die Fernbetätigungsorgane P2 und P3 nicht in- dem Hilfsstromkreis, der die Lampen oder andere Signalmittel speist, anzuordnen, sondern in einem Betätigungsstromkreis, der aus einer besonderen Hilfsstromquelle gespeist wird. Die Lampen oder andere Signalmittel werden alsdann durch den Hilfsstromkreis lediglich gesteuert, und zwar mittels Kontakten, die im Fernbetätigungsstromkreis angeordnet sind.
  • Die Abb. 4 stellt schematisch eine derartige Einrichtung dar. Es handelt sich hierbei um eine gleiche Schaltanlage, wie sie; beispielsweise in Abb.2 dargestellt ist. Die dem Ölschalter 3 -und dem Trennmesser q. zugeordneten Signalmittel sowie die Betätigungsorgane des Ölschalters 3 sind in der Abb. q. fortgelassen, um die Schaltungsanordnung zu vereinfachen. Indessen sind auch hier für die gleichen Organe beider Abbildungen dieselben Bezeichnungen gewählt. Die Stromkreise für die Fernbetätigung werden sämtlich aus einer Hilfsstromquelle 3q. gespeist. Wenn man unterstellt, daß die Stromquelle 2 sich unter Spannung befindet und daß man den Ölschalter 3 zu schließen beabsichtigt, muß man zuerst durch Betätigung des Kontaktes 26 die, versuchsweise vorbereitende Schaltung vornehmen. Hierdurch wird die Spule 35 des Kontaktes 36 erregt, wodurch der Kontakt 36 geschlossen wird, was, richtiges Arbeiten vorausgesetzt, zur Folge hat; daß der Leitungszug g' erleuchtet wird. Wenn alsdann der Schalter 3 geschlossen - ist, bewirkt die Schließung des Kontaktes 3" den Kurzschluß 'der Kontakte 26 und damit das Geschlossenhalten des Kontaktes 36, wodurch der Leitungszug g' ebensolange eingeschaltet bleibt, wie sich der Ölschalter 3 in eingeschaltetem Zustand befindet. Die anderen ,Schalthandlungen und Anzeigevorgänge werden in ähnlicher Weise durch eine Kontaktvorrichtung 37, 38, die durch den Kontakt q." und P3 gesteuert werden, ausgeführt.
  • Bei dem vorbeschriebenen Ausführungsbei= spiel erfolgt die Sicherung abgeschalteter Leitungsteile gegen das Eindringen von Betriebsspannung durch eine Relaisschaltung. An Stelle dieser relaismäßigen Sicherung kann mit Vorteil nach der Erfindung, auch eine Einrichtung derart treten, daß die gesamte Nachbildung von dem Wandler über Verstärkereinrichtungen gespeist wird, so daß keinesfalls ein Rückstrom auftreten kann. Ein weiterer Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß die Wandler nicht belastet werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE1: i. Einrichtung zur bildlichen Darstellung der in einem überwachten Netz vorhandenen oder eintretenden Zustände mittels einer Nachbildung, bei der die Symbole unmittelbar oder über Wandler der üblichen Art mit den zugehörigen Netzteilen in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, die -bei einer vorbereitenden Schalthandlung die Spannungsübertragung auf abgeschaltete bzw. auf nach Phase und Spannung ungleiche Netzteile verhindern.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Sekundärstromkreis jedes Spannungswandlers ein Nullspannungsrelais - eingefügt ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachbildungen von dem Wandler über Verstärkereinrichtungen gespeist werden. ¢.
  4. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeige des Zusammenschaltens zweier Netzteile durch Einfügung von Widerständen, Reaktanzen o. dgl. derart überwacht wird, daß beim beabsichtigten Zusammenschalten von nicht synchronisierten Netzen der Helligkeitszustand der Anzeigeorgane eine Änderung erfährt.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch _ gekennzeichnet, daß die Fernbetätigungsorgane in einem Betätigungsstromkreis angeordnet sind, der aus einer besonderen Hilfsstromquelle gespeist wird.
DE1932A0066156 1931-06-02 1932-06-03 Einrichtung zur bildlichen Darstellung der in einem ueberwachten Netz vorhandenen oder eintretenden Zustaende mittels einer Nachbildung Expired DE699816C (de)

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