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DE1288117B - Fernsehempfänger mit einer Regelschaltung zur Stabilisierung eines Arbeitspunktes der Bildröhrenkennlinie - Google Patents

Fernsehempfänger mit einer Regelschaltung zur Stabilisierung eines Arbeitspunktes der Bildröhrenkennlinie

Info

Publication number
DE1288117B
DE1288117B DET24651A DE1288117DA DE1288117B DE 1288117 B DE1288117 B DE 1288117B DE T24651 A DET24651 A DE T24651A DE 1288117D A DE1288117D A DE 1288117DA DE 1288117 B DE1288117 B DE 1288117B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
voltage
circuit
picture tube
television receiver
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET24651A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1288117U (de
Inventor
Alfred 3000 Hannover Pollak
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Publication date
Publication of DE1288117B publication Critical patent/DE1288117B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/14Picture signal circuitry for video frequency region
    • H04N5/148Video amplifiers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Television Receiver Circuits (AREA)
  • Picture Signal Circuits (AREA)

Description

1 2
Bei Fernsehempfängern werden die Schwarz- und am Steuergitter der Bildröhre eine Regelspannung auf, Weißwerte des abgetasteten Objektes als Maximal- die den Arbeitspunkt in Richtung auf den erwünschten bzw. Minimalwerte des Videosignals übertragen. Dabei Wert schiebt, also den Schwarzwert stabilisiert,
besteht häufig die Schwierigkeit, das Spannungsniveau Es ist zwar bekannt (deutsche Patentschrift 964 612), für den Schwarzwert konstant zu halten und auf dem 5 aus dem Wechselstromanteil des Bildsignals und aus Bildschirm der Kathodenstrahlröhre den richtigen dem Strahlstrom je eine Gleichspannung zu gewinnen, Schwarzwert wiederzugeben. Es ist bekannt, durch diese Gleichspannungen einander zu überlagern und eine Regelschaltung eine falsche Ansteuerung der die Summenspannung als Gleichspannung für die Kathodenstrahlröhre durch Korrekturspannungen aus- Helligkeitssteuerelektrode der Bildröhre zu verwenden, zugleichen und so den Schwarzwert konstant zu halten. io doch soll durch die erste Gleichspannung der verloren-Bei willkürlichen Kontraständerungen, bei Alterungs- gegangene Gleichspannungsanteil des Videosignals erscheinungen und Betriebsspannungsschwankungen wiedergewonnen werden und durch die zweite Gleichmuß jedoch immer noch der Helligkeitsregler nach- spannung die durch den Kathodenwiderstand der gestellt werden, um das wiedergegebene Bild auf einen Bildröhre bewirkte Gegenkopplung wieder aufgerichtigen Schwarzwert einzustellen. Bei den heute 15 hoben werden. Eine Verschiebung des Arbeitspunktes üblichen Fernsehempfängern sind deshalb zur dauern- nach beiden Seiten ist bei dieser bekannten Schaltung den Einstellung ein Kontrastregler und ein Helligkeits- nicht möglich. Beide Gleichspannungen beeinflussen regler vorgesehen. die Bildröhrenschaltung gleichsinnig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Es ist auch bekannt (deutsche Auslegeschrift
Fernsehempfänger ohne Helligkeitsregler zu schaffen, 20 1 065 454), die Gleichspannung für die Helligkeits-
bei dem der Schwarzwert auch bei Alterungserschei- steuerelektrode der Bildröhre immer dann aus dem
nungen, Betriebsspannungsänderungen usw. konstant Strahlstrom abzuleiten, wenn im Bild ein schwarzer
gehalten wird. Bildpunkt auftritt. Abgesehen davon, daß nicht in
Die Erfindung besteht in einem Fernsehempfänger jedem Bild ein schwarzer Bildpunkt vorhanden sein
mit einer Regelschaltung zur Stabilisierung eines 25 muß und daß die Gleichspannung für die Helligkeit
vorbestimmten Arbeitspunktes auf der Steuerkennlinie der Steuerelektrode von der Dauer der eventuell
der Bildröhre gegen Alterungen, Änderungen der auftretenden schwarzen Bildpunkte abhängig ist,
Betriebsspannungen usw., der gekennzeichnet ist wird bei dieser bekannten Schaltung nur eine strahl-
durch die gleichzeitige Anwendung folgender, zum Teil stromabhängige Regelgleichspannung verwendet, wäh-
für sich bekannter Merkmale: 30 rend aus dem Videosignal bzw. seinem Wechselspannungsanteil eine Ja/Nein-Information (Schwarz-
a) Aus dem Wechselstromanteil des die Bildröhre wert bzw_ kein Schwarzwert) gewonnen wird. Eine steuernden Videosignals wird durch Gleich- kontinuierliche Nachregelung des Arbeitspunktes auch richtung eine vom Schwarz- oder Ultraschwarz- bei Videosignalen, die keinen Schwarzwert enthalten, wert abhängige Gleichspannung gewonnen; 35 ist nicht möglich.
b) die Gleichspannung wird einer Steuerelektrode Zur Erläuterung der Erfindung werden im folgenden der Bildröhre mit solcher Regelrichtung zugeführt, mehrere Ausführungsbeispiele an Hand der Zeichnung daß der Arbeitspunkt auf der Steuerkennlinie beschrieben.
in gleichem Sinne verschoben wird wie durch das In F i g. 1 ist das Blockschaltbild der Bildröhrensteuernde Videosignal; 4° schaltung eines Fernsehempfängers dargestellt, bei
der das Videosignal 1 vom Ausgang eines Video-
c) aus dem Spannungsabfall des Strahlstroms der Verstärkers 2 einerseits der Bildröhre 3 und anderer-Bildröhre wird eine weitere Regelgleichspannung sejts über einen Kondensator 4 einer Gleichrichtergewonnen; schaltung 5 zur Gewinnung einer Regelgleichspan-
d) die weitere Regelgleichspannung, wird der Steuer- 45 ^f1/7*1 T den Sc^T °Ä Ultrasf™arzw^ elektrode der Bildröhre mit solcher Regelrichtung des Wechselstromanteiles des Videosignals 1 zugeführt zugeführt, daß der Arbeitspunkt auf der Steuer- ™Fd· Der Strahlstrom /S(r der Bildröhre 3 wird einer kennlinie in entgegengesetzter Richtung verscho- Schaltung 6 zur Gewinnung einer weiteren strahlben wird wie durch die erste Regelgleichspannung; stromabhängig«! Regelspannung UR2 zugeführt. Die
50 Regelgleichspannungen Urx und Ur2 sind so gewon-
e) die Größe der beiden Regelgleichspannungen ist nen, daß beide Spannungen einem Wert entsprechen, so bemessen, daß im normalen Arbeitsbereich der der dem Abstand der Wechselstromachse des Video-Schaltung die Verschiebungen des Arbeitspunktes signals vom jeweiligen Schwarz- oder Ultraschwarzauf der Steuerkennlinie durch die Regelgleich- wert entspricht, wobei aber beide Spannungen einspannungen gerade aufgehoben sind. 55 ander entgegengerichtet sind. Für den eingestellten
justierbaren Schwarzwert auf der Steuerkennlinie der
Der Arbeitspunkt auf der Steuerkennlinie wird also Bildröhre 3 heben sich daher die Spannungen der zunächst einmal auf den erwünschten Wert eingestellt, Einheiten 5 und 6 auf, wenn sie in einer Additionsund die Regelgleichspannungen auf dem Strahlstrom schaltung 7 überlagert werden. In diesem Fall erfährt und dem Gleichrichtungswert des Videosignals werden 60 der Arbeitspunkt der Bildröhre 3 durch die resultierende einander mit solcher Größe überlagert, daß sie sich Spannung U keine Änderung. Sobald jedoch eine der gerade gegeneinander aufheben. Dieser Zustand wird Regelspannungen sich ändert, sei es durch Alterung erhalten bleiben, solange das Videosignal die vorge- oder durch eine Verschlechterung des vom Sender schriebene Zusammensetzung, die Betriebsspannungen gelieferten Videosignals, so wird die Steuerspannung die erwünschte Größe haben und die Röhren noch 65 für die Bildröhre verändert und damit der Schwarznicht gealtert sind. Sobald sich diese Werte ändern, wert. Auf dem Wege über den Strahlstrom wird also z. B. die Bildröhre gealtert ist, ändert sich das jedoch eine dieser Änderung entgegenwirkende Span-Verhältnis der beiden Regelspannungen. Damit tritt nung erzeugt.
3 4
Wie F i g. 2 zeigt, entspricht die durch den Strahl- Veränderungen korrigiert, die in einer Veränderung
strom gewonnene Regelspannung der durch Gleich- der Impulsgröße bestehen, da bei dieser Schaltung
richtung gewonnenen Regelspannung, weil der Schwarz- eine Gleichrichtung nach dem Ultraschwarzwert
bzw. Ultraschwarzwert des Videosignals auf der (Synchronimpulsspitze) vorgenommen wird.
Steuerkennlinie der Bildröhre konstant gehalten wird. 5 Eine Schaltung, bei der dieser Nachteil vermieden
In F i g. 3 ist eine detaillierte Schaltung nach F i g. 1 und außerdem die Regelsteilheit verbessert ist, die bei
dargestellt, bei der das Videosignal 1 von der Anode der Schaltung nach F i g. 3 noch durch die Ab-
einer Videoverstärkerröhre 10 abgeleitet und über hängigkeit des maximalen Hubes der Regelspannung
einen Spannungsteiler 11,12 und einen Kondensator 4 von der Betriebsspannung der Steuerröhre und deren
der Anode einer Diode 13 zugeführt wird. Die Diode 13 io Steuerfähigkeit bestimmt ist, ist in F i g. 4 beschriebsn.
liegt mit der Kathode an Masse und erzeugt somit am Bei dieser Schaltung sind gleiche Schaltungselemente
Belastungswiderstand 14 eine Gleichspannung, die wie in den vorherigen Figuren mit gleichen Bezugs-
vom Spitzenwert der positiven Halbwelle des Wechsel- zeichen versehen.
Stromanteils des Videosignals 1 abhängig ist. Die so Wie in F i g. 3 wird das Videosignal von der Anode gewonnene Regelgleichspannung liegt über einen 15 der Videoverstärkerröhre 10 über einen Spannungs-Widerstand 15 am Steuergitter einer Verstärkerröhre teiler 11, 12 abgeleitet und über einen Kondensator 4 16, deren Anode über ein Potentiometer 17 zur einem Gleichrichter 13 zugeführt. Dieser richtet das Justierung des Arbeitspunktes der Helligkeit und einen Signal aber nicht entsprechend der Spitze der Synchron-Widerstand 18 mit der Betriebsspannung U3 verbunden impulse gleich, sondern gewinnt eine Regelgleichist. Der Schleifer 19 des Potentiometers 17 ist über 20 spannung, die vom Schwarzwert abhängt. Zu diesem einen Widerstand 20 und einen Widerstand 21 mit Zweck wird der Synchronimpuls ausgetastet, wie am dem Steuergitter (Wehnelt) einer Kathodenstrahl- Verbindungspunkt der Widerstände 11 und 12 anröhre 22 verbunden, deren Kathode das Videosignal 1 gedeutet. Hierfür wird dem Fußpunkt des Spannungszugeführt wird. Der Strahlstrom der Kathodenstrahl- teilers 11, 12 ein negativer Rücklaufimpuls von der röhre 22 fließt über die Hochspannungselektrode, die 25 nicht dargestellten Zeilenendstufe zugeführt, der durch Hochspannungsleitung 23, den Hochspannungsgleich- eine Schaltung 34 so verformt wird, daß er die für eine richter 24 und die Hochspannungswicklung 25 und Austastung erforderliche Phasenlage und Amplitude von dort über Widerstände 26, 27 und 20 sowie die erhält. Die Regelgleichspannung Ur1 wird durch eine Quelle UB nach Masse. Der Strahlstrom wird durch Triode 16 verstärkt, die hier durch ein System einer Zuhilfenahme eines Trennkondensators 28 von der 30 Doppeltriode gebildet wird. Der Eingangskreis liegt Niederspannungswicklung 29 des Zeilentransforma- zwischen Steuergitter und Kathode. Die Regelgleichtors 30 ferngehalten. Eine Siebung der Gleichspannun- spannung wird vom Kathodenwiderstand 35 dieser gen erfolgt durch Kondensatoren 31 und 32. Am Röhre abgenommen und einerseits dem Steuergitter Punkt 33 im Steuergitterkreis der Kathodenstrahlröhre einer weiteren Verstärkerröhre 36 und andererseits 22 steht auf diese Weise eine resultierende Spannung, 35 der Kathode der Bildröhre 22 zugeführt. Neben der die sich aus den beiden Regelgleichspannungen und Regelgleichspannung wird der Kathode der Bildröhre der Grundbetriebsspannung zusammensetzt, wobei bei über einen Kondensator 37 zugleich das Videosignal exakt eingestelltem vorbestimmtem Arbeitspunkt die ohne Gleichstromwert zugeführt. Durch die kapazitive Regelgleichspannungen sich gegenseitig aufheben. Die Kathodenkopplung der Bildröhre wird ein an sich Röhre 16 dient dabei zur Verstärkung der durch 40 unerwünschter negativer Schwarzwertfehler erzeugt, Gleichrichtung des Wechselspannungsanteils des Video- der nicht strahlstromabhängig ist und die Wirkung der signals gewonnenen Regelgleichspannung. Außerdem Nachsteuerung eines positiven Schwarzwertfehlers bewirkt diese Verstärkerröhre eine Phasenum kehrung verringert. Durch den Spannungsabfall am Kathodendieser Gleichspannung. widerstand 38, 39 der Bildröhre entsteht weiterhin ein
Der Regelvorgang würde etwa wie folgt ablaufen: 45 strahlstromabhängiger negativer Schwarzwertfehler, Bei einem weißen Bild und großem Kontrast wird vom der um so größer ist, je größer der Kathodenwider-Gleichrichter 13 eine maximale negative Regelspan- stand ist. Dadurch, daß der Kathodenwiderstand der nung erzeugt. Sie kann so groß sein, daß die Röhre Bildröhre an der Kathode der ersten Triode 16 liegt, gerade eben gesperrt wird. Die Anodenspannung der sind der positive bildinhaltsabhängige Schwarzwert-Röhre 16 und damit die Spannung des Wehnelt- 50 fehler und der negative strahlstromabhängige Schwarzzylinders ist dadurch maximal positiv. Dadurch wertfehler in Reihe geschaltet. Diese Regelgrößen sind erreicht der Süahlstrom ebenfalls seinen maximalen so bemessen, daß der Schwarzwert trotz der kapazitiven Wert und erzeugt am Fußpunkt der Hochspannungs- Kopplung der Bildröhre vom Bildinhalt unabhängig wicklung des Zeilenablenktransformators 30 eine nega- ist. Hierzu ist es allerdings erforderlich, daß die Regeltive Spannung. Die bildinhaltsabhängige Regelgleich- 55 verstärkung ausreichend bemessen ist. Aus diesem spannung Ur1 ist durch den Steuerbereich der Röhre 16 Grund wird am Kathodenwiderstand eine Spannung begrenzt, und die strahlstromabhängige Spannung Ur2 abgegriffen und in der Triode 36 verstärkt, die infolge wird durch die Dimensionierung des Widerstandes 20 der teilweisen Nachsteuerung in der Kathode im so groß gewählt, daß sich die Wehneltspannung bei wesentlichen nur den Bildinhaltsschwankungen unter-Bildinhaltsänderungen nicht verändert. Die Schwarz- 60 liegt. Die Schaltung kann dabei so dimensioniert sein, Wertübertragung bleibt dadurch unverfälscht. Ändert daß die Triode 36 nur als Verstärker für die Unsymsich aber der Strahlstrom ohne Veränderung der metrie der Kompensationsschaltung wirkt. Sie kann Video Steuerspannung, z. B. durch Alterung der Ka- aber auch so ausgelegt sein, daß die Triode und ihre thodenstrahlröhre, dann verursacht die veränderte Schaltung Teil der Kompensationsschaltung sind. Die strahlstromabhängige Regelspannung eine Gegen- 65 dargestellte Schaltungsanordnung hat den Vorteil, kopplung und gleicht den Fehler im Rahmen der daß bereits geringfügige Unterschiede der beiden vorhandenen Regelsteilheit wieder aus. Bei der soweit überlagerten Spannungen als große Regelspannungsbeschriebenen Schaltung werden nicht eventuelle änderungen wirken, die noch verstärkt werden. Die

Claims (13)

  1. 5 6
    Regelsteilheit wird dadurch sehr groß, und es ist eine ausgenutzt werden. Dabei sind diese Impulse in den sehr gute Stabilisierung des vorgewählten Helligkeits- Anodenkreis dieser Diode einzuspeisen,
    wertes möglich. Die Schwarzwertübertragung kann F i g. 6 zeigt eine Schaltung, die sich als besonders damit exakt oder mit gewollten Fehlern sowohl in vorteilhaft für die Konstanthaltung des Schwarznegativer als auch in positiver Richtung erfolgen. 5 wertes, d. h. für eine automatische Helligkeitsregelung
    In F i g. 5 ist eine Schaltung dargestellt, die durch erwiesen hat. Das den Schwarzwert enthaltende einige Änderungen gegenüber der Schaltung nach Videosignal wird von der Anode der Videoendröhre 10 F i g. 4 verbessert ist. Auch bei dieser Schaltung sind über den Spannungsteiler 11, 12 dem Gleichrichter 13 gleiche Schaltungselemente mit gleichen Bezugszeichen zur Gewinnung einer bildinhaltsabhängigen Regelversehen. Im Empfänger wird im allgemeinen die i° spannung und über den Kondensator 37 der Kathode Schwundregelung durch eine getastete Regelung be- der Bildröhre 22 zugeführt. Der Anode des Gleichwirkt, die auf den Ultraschwarzwert, d. h. die Spitze richters 13 werden von der Zeilenendstufe Tastder Synchronimpulse tastet. Bei einer solchen Rege- impulse 42 mit einer solchen Phasenlage und Form lung ist es häufig wichtig, bei einer Kontrastregelung zugeführt, daß die Regelspannung vom Schwarzwert die Helligkeit nachzusteuern. In F i g. 5 geschieht es 15 abhängig ist. Die Amplitude der Tastimpulse 42 wird dadurch, daß die am Steuergitter der Röhre 36 durch einen NTC-Widerstand 43 gegen Temperaturliegende, zur Potentialregelung dienende negative Schwankungen stabilisiert. Die zur Verformung erSpannung von der Stellung des Kontrastreglers ab- forderliche Begrenzung des Impulsdaches der Rückhängig gemacht wird. Auf diese Weise kann jede laufimpulse geschieht durch ein Glied 44. Die so beliebige Nachsteuerung der Helligkeit bei Kontrast- 20 gewonnene Regelspannung wird einer Triode 16 zuänderung erzielt werden. Weiterhin sind bei dieser geführt, an deren Anode die verstärkte Regelspan-Schaltung Mittel angewendet, um den vorgewählten nung Ur1 abgenommen wird. Diese Regelspannung Schwarzwert auch bei Netzspannungsschwankungen gelangt nun einerseits zur Kathode der Bildröhre 22 und Veränderungen im Ablenkteil konstant zu halten. und andererseits zum Steuergitter der Verstärker-Hierzu gehört, daß die Kathodenspannung für die 25 röhre 36. Die Kompensationsschaltung entspricht im Bildröhre 22 von der Boosterspannung des Zeilen- wesentlichen der in F i g. 5 dargestellten Schaltung, ablenktransformators abgeleitet wird. Weiterhin ge- Zur Leuchtfleckunterdrückung bei ausgefallenem Trähört hierzu, daß der getasteten Röhre 40 zur Erzielung ger ist von der Betriebsspannungsquelle zum Steuerder Schwundregelspannung vom Zeilenablenktrans- gitter der Röhre 36 ein Kondensator 41 geschaltet, formator eine Spannung zugeführt wird, die den Ein- 30 Die Schaltung nach F i g. 6 hat den Vorteil, daß ein fluß der verformten Tastimpulse an der Anode auf- bei den vorher beschriebenen Schaltungen möglicher hebt. Gegenüber F i g. 4 ist die Röhre 36 zwischen Einfluß des Gleichrichterwirkungsgrades des Gleich-Gitter und Anode kapazitiv überbrückt. Dadurch richters 13 vermieden wird durch Ausnutzung des wird diese Röhre für Wechselspannungen stark gegen- Kennlinienknickes der Röhre 16. Dies wird durch gekoppelt, so daß jede Gefahr einer Selbsterregung 35 Ersatz der Spitzengleichrichtung durch eine Tastung beseitigt und Ausschwingvorgänge der Helligkeit in die Schwarzschulter erreicht. Man könnte den Einstark abgeflacht werden. Solche Ausschwingvorgänge fluß des Gleichrichterwirkungsgrades auch durch werden häufig bei einer zu großen Regelsteilheit her- Anwendung eines VDR-Widerstandes vermeiden, vorgerufen. Eventuell noch vorhandene Reste solcher Statt einer Tastung in die Schwarzschulter, wie in Ausschwingvorgänge können noch beseitigt werden, 40 F i g. 6 angedeutet, kann man auch eine Tastung auf indem die Zeitkonstanten an Kathode und Wehnelt- die Schwarzschulter durchführen. In diesem Fall zylinder der Bildröhre entsprechend angeglichen müßte allerdings der Verstärker 16 ohne Phasenwerden. Die soweit beschriebene Schaltung hat umkehr arbeiten. Desgleichen könnte diese Tastung weiterhin den Vorteil, daß der Leuchtpunkt bei Träger- auch an der Anode der Triode 16 durchgeführt werden, ausfall oder Abschaltung des Gerätes automatisch 45 z. B. durch Verwendung eines phasenverschobenen begrenzt wird. Dies wird dadurch hervorgerufen, daß Impulses. Auch hier würde die Tastung auf die einerseits das Videosignal der Bildröhre über eine Schwarzschulter durchgeführt werden,
    kapazitive Kopplung zugeführt wird und daß anderer-
    seits die Triode 36 durch den Kondensator 46 beim Patentansprüche:
    Abschalten des Gerätes gesperrt wird. Über diesen 5° 1. Fernsehempfänger mit einer Regelschaltung
    Kondensator wird nämlich der negative Schaltstoß zur Stabilisierung eines vorbestimmten Arbeits-
    der positiven Betriebsspannung an das Gitter über- punktes auf der Steuerkennlinie der Bildröhre
    tragen. Außerdem bewirkt diese Schaltung eine gegen Alterungen, Änderungen der Betriebsspan-
    Slrahlstrombegrenzung, indem durch die kapazitive nungen usw., gekennzeichnet durch
    Kopplung der Bildröhre und die kapazitive Kopplung 55 die gleichzeitige Anwendung folgender, zum Teil
    des bildinhaltsabhängigen Gleichrichterkreises bei für sich bekannter Merkmale:
    Trägerausfall ein Wert wiedergegeben wird, der der _
    Wechselstromachse des Videosignals entspricht. a> Aus def Wechselstromteil des die Bildröhre
    Von der so weit beschriebenen Schaltung werden steuernden Videosignals wird durch Gleich-Schwankungen des Synchronpegels oder deren Ein- 60 ric u htung eine vom Schwarz- oder Ultrafluß auf den Schwarzwert größtenteils ausgeglichen, schwarzwert abhangige Gleichspannung (Ur1) indem sich der Weißwert verändert und der Schwarz- gewonnen;
    wert nahezu konstant bleibt. Eine Veränderung des b) die Gleichspannung (Ur1) wird einer Steuer-Synchronpegels würde in diesem Fall keine Kontrast- elektrode der Bildröhre mit solcher Regeländerung bewirken. In manchen Fällen kann es vor- 65 richtung zugeführt, daß der Arbeitspunkt auf teilhaft sein, auch den Bildsynchronimpuls vor der der Steuerkennlinie in gleichem Sinne vef-Spitzengleichrichtung auszutasten. Zur Verformung schoben wird wie durch das steuernde Videodes Tastimpulses kann auch die Gleichrichterdiode 13 signal;
    c) aus dem Spannungsabfall des Strahlstromes der Bildröhre wird eine weitere Regelgleichspannung (Ur2) gewonnen;
    d) die weitere Regelgleichspannung (Ur2) wird der Steuerelektrode der Bildröhre mit solcher Regelrichtung zugeführt, daß der Arbeitspunkt auf der Steuerkennlinie in entgegengesetzter Richtung verschoben wird wie durch die erste Regelgleichspannung;
    IO
    e) die Größe der beiden Regelgleichspannungen ist so bemessen, daß im normalen Arbeitsbereich der Schaltung die Verschiebungen des Arbeitspunktes auf der Steuerkennlinie durch die Regelgleichspannungen gerade aufgehoben sind.
  2. 2. Fernsehempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelspannung aus dem Wechselstromanteil durch Spitzengleichrichtung gewonnen wird (F i g. 3, 4, 5).
  3. 3. Fernsehempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelgleichspannung aus dem Wechselstromanteil durch Tastung auf den Schwarz- oder Ultraschwarzwert (F i g. 6) gewonnen wird.
  4. 4. Fernsehempfänger nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verstärker (16, 36) zur Verstärkung der Regelgleichspannung vorgesehen ist (F i g. 3, 4, 5, 6).
  5. 5. Fernsehempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die strahlstromabhängige Regelgleichspannung (Ur2) an einem in Serie zur Hochspannungswicklung (25) des Zeilenablenktransformators (30) liegenden Widerstand (17, 18, 20) abgegriffen wird (F i g. 3).
  6. 6. Fernsehempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die strahlstromabhängige Spannung an einem im Kathodenkreis der Bildröhre (22) eingeschalteten Widerstand (35, 38, 39) abgegriffen wird (F i g. 4, 5).
  7. 7. Fernsehempfänger nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand wenigstens teilweise im Stromkreis des Verstärkers (16) liegt.
  8. 8. Fernsehempfänger nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand (35) im Stromkreis des Verstärkers (16) liegt.
  9. 9. Fernsehempfänger nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die aus der Überlagerung der Regelspannung (17B1, Ur2) resultierende Gleichspannung der Bildröhre über einen Verstärker (36) zugeführt wird.
  10. 10. Fernsehempfänger nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitter-Anoden-Strecke des Verstärkers (36) durch einen Kondensator überbrückt ist.
  11. 11. Fernsehempfänger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer vom Schwarzwert abhängigen Gleichspannung dem Videosignal (1) ein Impuls zur Austastung des Synchronimpulses überlagert wird.
  12. 12. Fernsehempfänger nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Impuls ein mittels einer Verzerrerschaltung (34) verformter Rücklaufimpuls ist.
  13. 13. Fernsehempfänger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem Rücklaufimpuls durch Begrenzung ein Impuls gewonnen wird, dessen Dach eine solche Schräge aufweist, daß der Impuls bei großer Breite in die Schwarzschulter tastet.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 909 505/1385
DET24651A Fernsehempfänger mit einer Regelschaltung zur Stabilisierung eines Arbeitspunktes der Bildröhrenkennlinie Pending DE1288117B (de)

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DE1288117B true DE1288117B (de) 1969-01-30

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