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DE1286960B - Hebe- und/oder Absenkvorrichtung - Google Patents

Hebe- und/oder Absenkvorrichtung

Info

Publication number
DE1286960B
DE1286960B DE1966L0053581 DEL0053581A DE1286960B DE 1286960 B DE1286960 B DE 1286960B DE 1966L0053581 DE1966L0053581 DE 1966L0053581 DE L0053581 A DEL0053581 A DE L0053581A DE 1286960 B DE1286960 B DE 1286960B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lifting
rail
lowering
lowering device
railways
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1966L0053581
Other languages
English (en)
Inventor
Schuster Alfred
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Linde GmbH
Original Assignee
Linde GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Linde GmbH filed Critical Linde GmbH
Priority to DE1966L0053581 priority Critical patent/DE1286960B/de
Publication of DE1286960B publication Critical patent/DE1286960B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D25/00Charging, supporting, and discharging the articles to be cooled

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Hebe- und/oder Absenkvorrichtung. zum Heben und ! oder Absenken von Gutsträgern innerhalb einer Fördereinrichtung zur Ausführung technologischer Prozesse, wobei die Gutsträger einander stirnseitig berührend auf übereinander angeordneten waagerechten Schienen und vom Ende einer jeden Schiene jeweils einzeln auf in der Hebe- und/oder Absenkvorrichtung angeordnete Schienenstücke geschoben und durch die Hebe und oder Absenkvorrichtung auf die nächste Schiene geschoben bzw. abgesenkt werden.
  • Eine Absenkvorrichtung dieser Art ist bekannt (USA.-Patentschrift 1 577 589). Jeweils der letzte, der auf einer Schienenreihe stehenden Gutsträger wird dabei auf die entsprechenden Schienenstücke der Absenkvorrichtung geschoben. Beim Absenken dieses Gutsträgers auf die nächsttiefere Schiene kollidiert der sich senkende Gutsträger leicht mit dem letzten auf der nächsttieferen Schiene stehenden Gutsträger, da über alle Schienen hinweg alle Gutsträger genau senkrecht untereinander angeordnet sein müssen und folglich zwischen dem sich senkenden Gutsträger und dem letzten auf der nächsttieferen Schiene stehenden Gutsträger kein oder nur ein sehr kleiner waagerechter Spalt frei bleibt. Stößt aber der sich senkende Gutsträger auf den darunter stehenden Gutsträger, so besteht die Gefahr einer Betriebsstörung, da je nach Art der Schienenführung der Gutsträger, z. B. die Absenkvorrichtung den im voraus bestimmten Haltepunkt nicht erreichen kann oder einer der Gutsträger kippt oder entgleist. In jedem Fall kommt es zu einer Unterbrechung des kontinuierlichen Betriebes der Fördereinrichtung.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Hebe- undloder Absenkvorrichtung zum Heben und! oder Absenken von Gutsträgern innerhalb einer Fördereinrichtung zur Ausführung technologischer Prozesse zu schaffen, bei der eine Kollision der sich aufwärts bewegenden oder sich senkenden Gutsträger mit den auf den darüber oder darunter liegenden Schienen stehenden Gutsträgern sicher verhindert wird, obwohl die Gutsträger auf den Schienen ohne Zwischenraum aneinanderstoßend vorwärts geschoben werden.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die für alle übereinander angeordneten Schienenbahnen gemeinsamen Hebe- und/oder Absenkvorrichtungen an beiden Enden der Schienenbahnen mittels mindestens zweier gleich langer Schwingen mit horizontalen Achsen auf einer Kreisabschnittbahn in einer vertikalen Ebene geführt bewegbar sind. wobei die Kreisabschnittbahn des Abschlußendes eines jeden der auf und ab beweglichen Schienenstücke der Hebe-und/oder Absenkvorrichtung vom Ende einer der übereinander fest angeordneten horizontal cn Schienenbahnen der Fördereinrichtung zu dem der nächsthöheren bzw. nächsttieferen Schienenbahn ihren Kreismittelpunkt jeweils zwischen diesen beiden Schienenbahnen hat.
  • Bei einer bekannten horizontalen Umsetzeinrichtung (deutsche Auslegeschrift 1204588) sind zwar zwei gleich lange Schwingen vorgesehen, jedoch bcwirken diese mittels Kugelgelenken eine zusätzliche Kippbewegung eines besonderen Umsetzbauteils. Es handelt sich dabei also um eine gänzlich andere Aufgabenstellung und Lösung als bei der Erfindung.
  • Auch ist eine Fördereinrichtung für Anlagen zur Wärmebehandlung von Gütern bekanntgeworden (USA.-Patentschrift 3 243 032). Bei dieser dienen als Fördenmittel endlose Ketten, in welche die Gutsträger mit Abstand voneinander eingehängt und somit zwangsweise durch den Behandlungsraum geführt werden. Die Gutsträger müssen jeweils von dem oberen auf das untere Teil der gleichen Kette oder von dem unteren Teil einer Kette auf das obere der darunterliegenden Kette gebracht werden. Die Gutsträger werden dort mittels zweier mit Tragzapfen versehener Scheibenpaare und Führungen zwischen den verschiedenen Ebenen parallel zu sich bewegt, wobei die Gutsträger eine sich an die Kettenbahn tangential anschließende Halbkreisbewegung ausführen, ohne sich gegenseitig zu stören. Für jeden Umsetzvorgang ist also eine besondere komplizierte Vorrichtung erforderlich, die insbesondere bei Tiefkühlanlagen durch die Gefahr der Vereisung äußerst störanfällig und unbrauchbar sein würde.
  • Demgegenüber weist die erfindungsgemäße Vorrichtung folgende Verbesserungen auf: 1. Es besteht nur eine für alle Förderbahnen gemeinsame Vorrichtung zum gleichzeitigen Absenken bzw. Heben der Gutsträger von einer Förderbahn zur anderen, 2. die Absenkvorrichtung ist nicht an eine bestimmte Größe der Gutsträger gebunden, 3. die Gutsträger müssen nicht zwangsweise geführt werden, 4. die mechanische Ausführung ist sehr einfach und kann wartungsfrei auch bei erschwerten Bedingungen (Kälte, Feuchtigkeit, Vereisung) eingesetzt werden.
  • Durch die Erfindung wird eine Kollision der sich aufwärtsbewegenden oder sich senkenden Gutsträger mit den darüber oder darunter stehenden Gutsträgern sicher verhindert, indem sich die Hebe- undioder Absenkvorrichtung auf einer Kreisbahn bewegt. Infolgedessen bewegt sich auch z. B. ein sich senkender Gutsträger erst einmal von den Schienenenden in waagerechter Richtung weg, um sich dann denselben wieder zu nähern und erst am Ende des Absenkvorganges eine Stellung einzunehmen. die genau senkrecht unter seiner Anfangsstellung liegt. Der sich senkende Gutsträger bewegt sich also nach der Hälfte des zurückzulegenden Weges - sowohl vom senkrechten Abstand her gesehen - gleichmäßig auf den vorher abgesenkten und auf der nächsttieferen Schiene stehenden Gutsträger zu und kann demzufolge denselben höchstens vorwärtsstoßen, nie aber auf diesen aufschlagen.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt darin, daß der auf die Schienenstücke der Hebe- und/oder Absenkvorrichtung geschobene Gutsträger sich leichter nach oben heben bzw. nach unten senken läßt, da die Reibungskräfte an der Berührungsfläche zwischen dem auf die Schienenstücke geschobenen Gutsträger und dem noch auf der Schiene stehenden Gutsträger durch das waagerechte Wegbewegen des sich hebenden oder sich senkenden Gutsträgers herabgesetzt werden.
  • Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung sind die mindestens zwei Schwingen jeweils an einem Ende beweglich an den feststehenden, die Schienen tragenden Wänden befestigt. Somit werden die ohnehin vorhandenen feststehenden Wände gleichzeitig vorteilhaft als Steg für das durch die Schwingen gebildete Gelenkviereck ausgenützt.
  • Gemäß einer besonderen ausbildung der Erfindung ist die Hebe- und/oder Absenkvorrichtung mit Arretierleisten versehen, die so tief unter bzw. hoch über den beweglichen Schienenstücken angeordnet sind, daß sie sich spätestens am Ende des Hebe- oder Absenkvorganges mit einem geringen Abstand vor dem auf den gehobenen oder abgesenkten Gutsträger nachfolgenden, noch nicht gehobenen oder abgesenkten Gutsträger befinden. Damit wird erreicht, daß die auf den Schienen stehenden Gutsträgerreillen auch dann gegen ein Herausgleiten gesichert sind, wenn der letzte, auf der hebe- und/oder Absenkvorrichtung stehende Gutsträger gehoben oder abgesenkt worden ist und als Widerlager f.2r die entsprechende Gutstrkgerreithe auf der Seite der Hebe- und/oder Absenkvorrichtung entfällt.
  • Weitere Einzlheiten können dem in der Zeichnung schematisch dargestellten ausführungsbeispiel entnommen werden.
  • Die Zeichnung zeigt einen perspektivischen Schnitt einer erfindungsgemäßen Absenkvorrichtung.
  • Die Absenkvorrichtung 1 ist in diesem Fall mit drei Paar Schienenstücken versehen, von denen nur die Schienenstiicke 2, 3 und 4 in der Zeichnung dargestellt sind. Die restlichen drei Schienen stücke liegen den Schienenstücken 2, 3 und 4 genau gegenüber auf der anderen Seitenwand der Absenkvorrichtung 1.
  • Dieselbe ist mit einer Schubvorrichtung 5 verbunden und kann durch diese jeweils um den vertikalen Abstand zweier Schienen gesenkt und wieder gehoben werden. Die Absenlçvorrichtung list weiterhin gelenkig mit vier Schwingen verbunden, von denen die auf einer Seite angeordneten Schwingen 6 und 7 in der Zeichnung dargestellt sind. Die Schwingen sind an ihrem anderen Ende gelenkig an der Gehäusewand 8 gelagert und bilden zusammen mit der Absenkvorrichtung 1 ein Gelenkviereck, wobei die Absenkvorrichtuug 1 als Koppel und die Gehäusewand 8 als Steg ausgebildet ist. Von den jeweils sechs übereinander angeordneten waagerechten Schienen der Fördereinrichtung sind die Schienen 9 bis 14 in der Zeichnung andeutungsweise dargestellt.
  • Wenn z. B. von der obersten Schiene 9 ein Gutsträger auf das Schienenstück 2 der Absenkvorrichtung 1 aufgeschoben worden ist, so bewegt die Schubvorrichtung 5 die Absenkvorrichtung 1 infolge der gelenkigen Kopplung mit den Schwingen auf einer Kreisbahn nach unten, wobei sich die Absenkeinrichtung 1 erst; einmal in waagerechter Richtung von den Schienen entfernt, um sich dann denselben wieder zu nähern. Der Endpunkt der Absenkbewegung ist dann erreicht, wenn z. B. das Schienenstück 2 die direkte Verlängerung der Schiene 10 bildet und der auf dem Schienenstück 2 stehende Gutsträger mühelos auf die Schiene 10 aufgeschoben werden kann.
  • Da der z. B. auf dem Schienenstück 2 stehende Gutsträger in der letzten Phase der Abwärtsbewegung auf jeden Fall noch einen waagerechten Abstand zu dem letzten auf der Schiene 10 stehenden Gutsträger hat und sich noch in waagerechter Richtung auf diesen zu bewegt, ist ein Aufschlagen des sich absenkenden Gutsträgers auf den auf der Schiene 10 stehenden Gutsträger unmöglich. Allenfalls könnte es dazu kommen, daß die auf der Schiene 10 stehende Gutsträgerreihe durch den fast abgesenkten Gutsträger etwas vorwärts geschoben wird.
  • Die Arretierleisten 15 sind so hoch über den bebeweglichen Schienenstücken angeordnet, daß sie sich jeweils vor die Schienen schieben, von denen gerade ein Gutsträger abgesenkt worden ist. Und zwan sind sie so ausgebildet, daß die auf der jeweiligen Schiene stehende Gutsträgerreihe kurz darauf. nachdem der auf dem entsprechenden Schienenstück stehende Gutsträger durch das Absenken als Widerlager entfallen ist, durch die entsprechende Arretierleiste 15 vor einem Herausgleiten bzw. Abrollen von der Schiene gesichert ist.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Hebe- und/oder Absenkvorrichtung zum Heben und/oder Absenken von Gutsträgern innerhalb einer Fördereinrichtung zur Ausführung technologischer Prozesse, wobei die Gutsträger einander stirnseitig berührend auf übereinander angeordneten waagerechten Schienen und vom Ende einer jeden Schiene jeweils einzeln auf in der Hebe-und/oder Absenkvorrichtung angeordnete Schienenstücke geschoben und durch die Hebe- und/oder Absenkvorrichtung auf die nächste Schiene gehoben oder gesenkt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die für alle übereinander angeordneten Schienenbahnen gemeinsamen Hebe- und/oder Absenkvorrichtungen (1) an beiden Enden der Schienenbahnen mittels mindestens zweier gleich langer Schwingen (6, 7) mit horizontalen Achsen auf einer Kreisabschnittbahn in einer vertikalen Ebene geführt bewegbar sind, wobei die Kreisabschnittbahn des Abschlußendes eines jeden der auf und ab beweglichen Schienenstücke (2, 3, 4) der Hebe- und/oder Absenkvorrichtung vom Ende einer der übereinander fest angeordneten horizontalen Schienenbahllen (9 bis 14) der Fördereinrichtung zu dem der nächsthöheren bzw. nächsttieferen Schienenbahn ihren Kreismittelpunkt jeweils zwischen diesen beiden Schienenbahnen hat.
  2. 2. Hebe- und/oder Absenkvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens zwei Schwingen (6, 7) beweglich an den feststehenden, die Schienen (9 bis 14) tragenden Wänden (8) befestigt sind.
  3. 3. Hebe- und oder Absenkvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch Arretierleisten (15). die so tief unter bzw. hoch über den beweglichen Schienenstücken (2, 3, 4) angeordnet sind, daß sie sich spätestens am Ende des Hebe- oder Absenkvorganges mit einem geringen Abstand vor dem auf den angehobenen bzw. abgesenkten Gutsträger nachfolgenden, noch nicht angehobenen bzw. abgesenkten Gutsträger befinden.
DE1966L0053581 1966-05-13 1966-05-13 Hebe- und/oder Absenkvorrichtung Withdrawn DE1286960B (de)

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Publications (1)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE589267C (de) * 1931-10-17 1933-12-05 Fried Krupp Grusonwerk Akt Ges Stehende Kuehlvorrichtung fuer Walzgut
DE1204588B (de) * 1960-05-25 1965-11-04 Atomic Energy Authority Uk Schienenanlage, auf welcher Materialfoerder-behaelter durch eine Gammabestrahlungszelle hindurchbewegte werden
US3243032A (en) * 1963-09-23 1966-03-29 Etudes De Machines Speciales Apparatus for conveying objects at different levels

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE589267C (de) * 1931-10-17 1933-12-05 Fried Krupp Grusonwerk Akt Ges Stehende Kuehlvorrichtung fuer Walzgut
DE1204588B (de) * 1960-05-25 1965-11-04 Atomic Energy Authority Uk Schienenanlage, auf welcher Materialfoerder-behaelter durch eine Gammabestrahlungszelle hindurchbewegte werden
US3243032A (en) * 1963-09-23 1966-03-29 Etudes De Machines Speciales Apparatus for conveying objects at different levels

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Legal Events

Date Code Title Description
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
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