DE1654662C - Umlaufförden ornchtung mit an einer über Kettenrader geführten endlosen Kette angehängten beweglichen Guttragern - Google Patents
Umlaufförden ornchtung mit an einer über Kettenrader geführten endlosen Kette angehängten beweglichen GuttragernInfo
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- DE1654662C DE1654662C DE1654662C DE 1654662 C DE1654662 C DE 1654662C DE 1654662 C DE1654662 C DE 1654662C
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Description
' Die Erfindung betrifft eine Umlauffördervorrlch- * tung, Insbesondere Regal oder Schrank mit beweg·
»liehen GuttrBgern wie Körbe, Schalen u.dgl., die an
^wenigstens einer über Kettenrüder geführten endlosen
Kette angehängt sind und die Mittel zum be· S rührungslosen Überschieben der möglichst dicht auf·
einander folgenden Gutträger in Form von am Ketl'tenstrang
nach außen wegstehenden Tragarmen Aufweisen.
Mit den Mitteln zum bertihrungslosen Überschieben wird ein Höchstmaß an Raumausnutzung bezweckt.
Durch sie werden die technischen Bedingungen geschaffen, die es ermöglichen, die Gutträger bei
Vermeidung einer Berührung in der Kreisbahn auf den geraden Strecken dicht aufeinanderfolgend anzu·
ordnen.
Bei einem bekannten Schrankaufzug — vergleiche deutsche Patentschrift 317047 — sind die Gutträger
hierzu an von den Ketten aufgehenden Tragarmen , solcher Länge gelagert, daß beim Überschieben die ao
Bewegungsgeschwindigkeit (Winkelgeschwindigkeit) in der Förderrichtung größer ist als die Bewegungsgeschwindigkeit
auf der geraden Strecke.
Um Schwingungen der Gutträger zu vermeiden, ist hierbei vorgesehen, die Gutträger unterhalb ihrer as
Tragzapfen mit Führungszapfen zu versehen, die während der Bewegungsumkehr in kreisbogenförmigen
zur Achse des Kettenrades versetzten FUhrungsbahnen eingreifen, wobei sie in diesen Führungsbahnen
durch Triebscheiben zwangsläufig geführt werden. Letztere müssen einzeln von den einzelnen Kettenrädern
mittels Übersetzungen angetrieben werden.
Die Anordnung der Gutträger und Tragarme hat außerdem bei der vorbeschriebenen und auch bei
anderen bekannten Vorrichtungen — deutsche Patentschrift 519917 — den Nachteil, daß die Last
eines Gutträgers an einen Hebelarm entsprechend der Länge der vorstehenden Tragarme angreift, wodurch
auf die Kette eine derart hohe Spannung ausgeübt werden kann, daß ein Bewegen erschwert
wird.
Um diesem Übelstand abzuhelfen, hat man bei der Vorrichtung gemäß der letztgenannten Patentschrift
die Tragzapfen der Behälter in Längsschlitzen der Tragarme gelagert, wo sie durch Weichenführungen
längs um den Kettenstrang zwangsläufig geführt sind.
Durch diese Anordnung werden die Tragzapfen während der Bewegung der Gutträger auf den geraden
Kettenstrecken an die Kette herangeführt, so daß keine Hebelwirkung auf die Tragarme auf den
geraden Strecken ausgeübt wird. Sobald die Tragzapfen in den Bereich der Kettenräder kommen, werden
sie durch die Weichenführung von der Kette abgerückt und nehmen den Abstand von ihr ein, der
für das Ausweichen der Gutträger erforderlich ist.
Um eine schwingends Bewegung der Gutträger zu verhüten, sind diese bei dieser Anordnung zusätzlich
mit Stiften versehen, welche durch Kurvenschienen in Verbindung mit einer Weichenzunge für den einen
Stift sowie einer endlosen Kette mit Zähnen unterhalb der Kurvenschienen geführt sind.
Alle diese Steuerungen sind aufwendig und reibungsbehaftet. Zur Überwindung der Reibungskräfte
wird zusätzliche Antriebsleistung benötigt, was auch einen schweren Aufbau bedingt. Der Kompliziertheit
entsprechend sind diese Konstruktionen natürlich auch störanfällig und einem größeren Verschleiß
ausgesetzt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachtelle der bekannten Vorrichtungen zu beseitigen
und die durch die Hebelwirkung der Tragarme ausneübten Kettenspannung herabzusetzen, einen ruhigeren
Lauf zu erzielen und die Vorrichtung konstruktiv zu vereinfachen.
Die Lösung dieser Aufgabe wird darin gesehen, daß die Mittel aus an den freien Enden der Arme
angelenkten aus mindestens zwei Gliedern bestehenden sich nach zwei Seiten des Armes erstreckenden
Getrieben derart gebildet ist, daß jeder Gutträger in dem für seine Aufhängung vorgesehenen Punkt mit
Gliedern beider an den dem Gutträger benachbarten Armen angelenkten Getriebe verbunden 1st und daß
die Abmessungen der Arme und der Getriebe so vorgesehen sind, daß die mit einem Gutträger verbundenen
Getriebe im Bereich der Kettenräder eine nahezu gestreckte Linie bilden und dadurch das Wegführen
des Gutträgers von der Kette bewirken und im Bereich der geraden Kettenstränge eine in Richtung
auf die Kette so eingeknickte Linie bilden, daß der Aufhängepunkt der Gutträger sich nahe oder
direkt an der Kette befindet.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung findet das Erfindungsprinzip bei einer Umlauffördervorrichtung, bei
der je Arm ein Getriebe vorgesehen ist und jedes Getriebe aus zwei Gliedern besteht und bei der die
Glieder als langgestreckte Lenker ausgebildet sind, die einerseits am freien Ende eines Armes und andererseits
am Aufhängepunkt des Gutträgers angelenkt sind.
Hierdurch wird die Hebelwirkung der Tragarme ganz oder teilweise ausgeschaltet. Außerdem dämpft
der die freien Enden der Tragarme abstützende Getriebeverband schwingende Bewegungen sehr wirksam.
Die Erfindung sieht zu diesem Zwecke auch vor, die Getriebe so zu bemessen, daß sie sich an der
Kette mittelbar oder unmittelbar abstützen. Im Abstützbereich der Getriebe kann die Kette mit einem
Lager, z. B. in der Form einer Gabel, versehen sein, die Teilen des Getriebes oder dem Tragzapfen als
Stütze dient.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung können die Lager eine Verriegelung für das Getriebe
besitzen, die in der Kreisbahn der Kettenräder durch geeignete einen Auslöser betätigende Mittel, wie Anschlagleisten,
gelöst wird.
Wie deutlich geworden sein dürfte, gehören die verwendeten Getriebe zur Gattung der Zweischlag-Getriebe,
von denen sich zur Lösung der gestellten Aufgabe auch andere als die als vorteilhaft genannten
Ausführungen eignen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand eines Ausführungsbeispiels erläutert und beschrieben. F:*
zeigt
Fig. 1 die Seitenansicht einer erfindungsgemäßen
Umlauffördervorrichtung bei einem Paternosterschrank,
F i g. 2 eine Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Tragzapfenlager,
F i g. 3 eine Seitenansicht der Tragzapfenlagerung gemäß F i g. 2.
' In Fig. 1 sind an einem Kettenstrang 1 in bestimmten Abständen einzelne Kettenglieder als Tragarme 5
ausgebildet. Zwischen diesen befinden sich andere Kettenlaschen, die als gabelförmige Lager 3 ausgebildet
sind. Nicht dargestellt, sind die Kettenräder, deren eines bei 2 seine Drehachse hat.
ErflndungsgemttB sind die freien Enden der Tragarme
5 untereinander durch en Gelenken 7 angebrachte Arme 8 und 9, welche ein gemeinsames Mit·
tclgelenk'lO aufweisen, miteinrndor verbunden. Die
OuttrUger U werden durch Tragzapfen 12 gehalten,
die zugleloh den Drehzapfen für das Mittelgelenk 10 abgeben.
In F1 g. 1 1st durch eine strichpunktierte Linie 13
die Führungsbahn der Tragzapfen 12 veranschaulicht. Au' den geraden Strecken, bei welchen die Tragarme
5 parallel zueinander stehen, sind die Tragzapfen 12 in den Gabeln 3 abgestützt, so daß die
Tragarme 5 von dem Gutträgergewicht entlastet sind. Sobald die Tragarme 2 in die Kreisbahn der Kettenrüder
— veranschaulicht duich die Horizontale des Achsenkreuzes — gelangen, wird durch den entsprechend
vergrößerten Radialabstand der Tragarme 2 voneinander die aus den Gelenken 7, den Tragarmen
8, 9 und dem Mittelgelenk 10 bestehende Schwinge gespreizt und die Gutträger 11 in eine ao
äußere Umlaufbahn gebracht, wo sie von der Kette abgerückt sind und den Abstand von ihr einnehmen,
der für das Überschieben der Gutträger U erforderlich ist.
In F i g. 2 und 3 ist eine andere Ausgestaltung der as
erfindungsgemäßen Abstützlager für die Tragzapfen 12 dargestellt. Zum Zwecke einer Verriegelung des
Tragzapfens 12 ist einem festen Schenkel 16 ein als Riegel ausgebildeter beweglicher Schenkel 17 zugeordnet.
Dieser besitzt gegenüber seinem Drehlager 18 einen Arm 19 und umgreift mit seiner Klaue 20 unter
dem Zug einer Feder 21 den Tragzapfen 12.
Diese Verriegelung wird im Bereich der Kettenräder entriegelt. Der Arm 19 dient als Auslöser und
ist mit einer Rolle 22 versehen, die im Bereich der Kettenräder auf eine Anschlagschiene 23 aufläuft,
welche den Arm 19 nach innen bewegt, so daß der Schenkel 17 mit der Klaue 20 den Tragzapfen 12 freiläßt.
Dieser kann sich nun mit dem Gutträger 11 in die äußere Führungsbahn bewegen.
Claims (5)
1. Umlauf fördervorrichtung, insbesondere Regal oder Schrank, mit beweglichen Gutträgern
wie Körben, Schalen od. dgl., die an wenigstens einer über Kettenräder geführten endlosen Kette
angehängt sind und deren Aufhängepunkt sich im Bereich der geraden Kettenstränge nahe an diesem
befindet und mit Mitteln zum berührungslosen Überschieben der möglichst dicht aufeinander
folgenden Gutträger unter Vorwondung von am Kettenstrang nach außen wegstehenden Tragarmen,
die die Gutträger im Bereich der Kettenräder von der Kette weg nach außen führen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel aus an den freien Enden der Arme (S) angelenkten
aus mindestens zwsl Gliedern (8,9) bestehenden,
sich nach zwei Seiten des Armes (S) erstrekkenden Getrieben derart gebildet ist, daß jeder
Gutträger (11) in dem für seine Aufhängung vorgesehenen Punkt (10) mit Gliedern beider an den
dem Gutträger benachbarten Armen angelenkten (7) Getriebe verbunden ist und daß die Abmessungen
tier Arme (S) und der Getriebe (8,9) so vorgesehen sind, daß die mit einem Gutträger
(U) verbundenen Getriebe im Bereich der Kettenräder eine nahezu gestreckte Linie bilden und dadurch
das Wegführen des Gutträgers von der Kette bewirken und im Bereich der geraden Kettenstränge eine in Richtung auf die Kette so
eingeknickte Linie bilden, daß der Aufhängepunkt (10) der Gutträger sich nahe oder direkt an der
Kette befindet.
2. Umlauffördervorrichtung nach Anspruch 1. bei der je Arm (S) ein Getriebe vorgesehen ist
und jedes Getriebe aus zwei Gliedern besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Glieder (8,9)
als langgestreckte Lenker ausgebildet sind, die einerseits am freien Ende (7) eines Armes (5) und
andererseits am Aufhängepunkt (10) des Gutträgers angelenkt sind.
3. Umlauffördervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der Gutträger der Aufhängepunkt (19)
der Gutträger oder Teile des Getriebes im Bereich der geraden Kettenstränge sich direkt an diesen
befinden und sich an der Kette abstützen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kette (1) im Abstützbereich
(7 bis 10) mit einem Lager (8) versehen ist, das Teilen des Getriebes oder dem Tragzapfen (12) als Stütze dient.
4. Umlauffördervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager als Gabel
(3) ausgebildet ist.
5. Umlauffördervorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager
(3) eine Verriegelung (16 bis 21) für das Getriebe (12) besitzen, die in der Kreisbahn im Bereich der
Kettenräder durch einen Auslöser (19,22) betätigende Mittel (23) gelöst wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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