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DE1286441B - Vorrichtung zum Formen und Verpacken von Keksplaettchen, Teigplaettchen od. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Formen und Verpacken von Keksplaettchen, Teigplaettchen od. dgl.

Info

Publication number
DE1286441B
DE1286441B DEB82579A DEB0082579A DE1286441B DE 1286441 B DE1286441 B DE 1286441B DE B82579 A DEB82579 A DE B82579A DE B0082579 A DEB0082579 A DE B0082579A DE 1286441 B DE1286441 B DE 1286441B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dough
packaging
ejector
molding
cans
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB82579A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BOWDEN WILSON EUGENE
Original Assignee
BOWDEN WILSON EUGENE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BOWDEN WILSON EUGENE filed Critical BOWDEN WILSON EUGENE
Publication of DE1286441B publication Critical patent/DE1286441B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B25/00Packaging other articles presenting special problems
    • B65B25/06Packaging slices or specially-shaped pieces of meat, cheese, or other plastic or tacky products
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C15/00Apparatus for handling baked articles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B23/00Packaging fragile or shock-sensitive articles other than bottles; Unpacking eggs
    • B65B23/10Packaging biscuits
    • B65B23/16Inserting the biscuits, or wrapped groups thereof, into already preformed containers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • B65B23/00Packaging fragile or shock-sensitive articles other than bottles; Unpacking eggs
    • B65B23/10Packaging biscuits
    • B65B23/18Wrapping individual biscuits, or groups of biscuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)
  • Vacuum Packaging (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Formen und Verpacken von Keksplättchen, Teigplättchen od. dgl.
  • Es ist bereits eine derartige Vorrichtung bekannt, bei der der Teig in die gewünschte geometrische Form geschnitten wird, wobei die Teigscheiben an einer Einfüllstation von den Schneideinrichtungen entfernt und in entsprechende Büchsen gefüllt werden. Zum Füllen derselben müssen die Schneideinrichtungen sich auf ihrem Wege von der Schneidstation zur Füllstation mehrere Male hin- und herbewegen. Die Teigscheiben werden an der Füllstation durch das Gewicht von Stempeln in die Büchsen gedrückt, wobei ein Vakuum in den Stempeln erzeugt wird, um die Teigplättchen an der Unterseite der Stempel festzuhalten. Die einzelnenTeigplättchen werden dabei jeweils in der gleichen Höhe in einer Büchse abgelegt, wobei ein Überdruck in den Stempeln erzeugt wird, damit die Teigplättchen sich von diesen lösen. Diese bekannte Vorrichtung ist kompliziert aufgebaut, da für ihren Betrieb noch besondere Hilfseinrichtungen zum Erzeugen von Unterdruck und Überdruck erforderlich sind.
  • Bei einer anderen bekannten Teigplättchenschneidmaschine wird der zu verarbeitende Teigstreifen zuerst gewalzt und sodann in eine Teigschneideinrichtung geführt, die unter einer Druckwalze hindurchläuft, wobei die Walze den Teig in die Schneidformen hineinzwängt. Die Formen bestehen dabei aus Bechern mit einem rohrförmigen Schneidabschnitt, der in der Becherform zentral angeordnet ist. Am Boden und um die rohrförmige Schneideinrichtung liegt ein Ring mit nockenbetätigten Stößeln, die den Ring nach unten bewegen und dadurch den geformten Teig ausstoßen. Auch diese bekannte Vorrichtung ist verhältnismäßig kompliziert aufgebaut, da jede Form mit einem besonderen Stößel versehen sein muß. Außerdem eignet sich diese Vorrichtung nicht zum Verpacken von Keksplättchen, sondern dient nur zum Formen derselben.
  • Es ist zwar auch schon zum Verpacken von Tabletten vorgeschlagen worden, diese von unten in Röhrchen einzuschieben. Eine Anwendung dieses Einfüllverfahrens auf Teigplättchen ist jedoch nicht ohne weiteres möglich, da die verhältnismäßig weichen, gut haftenden Teigplättchen sich nicht gut gleitend verschieben lassen, insbesondere bei ziemlich gefüllter Büchse, da dann das Gewicht der schon eingefüllten Teigplättchen auf das untere drücken würde.
  • Es ist ferner eine Vorrichtung zum Formen und Verpacken von Keksplättchen, Teigplättchen od. dgl. bekannt, mit einer Formvorrichtung zum Formen von in mehreren Reihen geförderten Plättchen, mit einer Verpackungsdosentransportvorrichtung zum Bereitstellen von Verpackungs dosen zur Aufnahme der Plättchen und mit einer Verpackungeinrichtung zum Einfüllen der Plättchen in Verpackungsdosen.
  • Bei dieser bekannten Vorrichtung geschieht das Einfüllen der Plättchen in die Büchsen mit Hilfe eines Aufnehmekopfes, an dessen Innenseite sich ein Teilvakuum herstellen läßt, welches das Teigplättchen sodann von dem Förderband weg anhebt und nach gewissen Schwenk- und Drehbewegungen bis in seine Ablagestellung in den Behälter legt. Dabei wird in allen Fällen Druckluft durch einen hohlen Kolben in den Aufnehmekopf geleitet, welche das Teigplättchen bei Beginn des Zurückziehens des Kolbens aus dem Behälter fortbläst. Auch diese bekannte Vorrichtung erfordert also zusätzliche Hilfseinrichtungen und weist eine verhältnismäßig komplizierte Einfülleinrichtung auf.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der vorstehend genannten Art zu schaffen, welche einfach aufgebaut ist und betriebssicher arbeitet.
  • Die Lösung ist im wesentlichen dadurch gegeben, daß die Formvorrichtung eine Schneideinrichtung zum Schneiden in Längsrichtung sich erstreckender, seitlich im Abstand angeordneter Teigstreifen umfaßt, daß die Verpackungseinrichtung eine Anzahl quer zur Bewegungsrichtung der Teigstreifen verlaufender Formstangen aufweist, die jeweils eine Anzahl seitlich im Abstand liegender vertikaler Öffnung gen aufweisen, sich in Auflage über einen Formtisch bewegen lassen und über den Öffnungen der Verpackungsdosen über einer Elastikfingerstange liegen, welche mit den Öffnungen in den Formstangen fluchtende Öffnungen ausweist, die in der Nähe ihres Umfanges jeweils mehrere flexible, sich radial nach innen erstreckende Finger aufweisen, und daß die Dosenfüllvorrichtung eine Anzahl über den Öffnungen der Elastikfingerstange fluchtend angeordnete Ausdrückstößel umfaßt, die durch einen Bewegungsmechanismus angetrieben sind, wobei dieser so eingerichtet ist, daß die Ausdrückstößel sich mit einer größeren Geschwindigkeit bewegen als durch Schwerkraft erzielbar ist.
  • Die Erfindung ist im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel ergänzend beschrieben.
  • F i g. 1 ist eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung nach der Erfindung; F i g. 2 ist eine Vorderansicht der Vorrichtung nach F i g. 1 und ist teilweise im Querschnitt dargestellt; F i g. 3 ist eine Draufsicht der nachgiebigen Fingerhalterung des Verpackungsplatzes; Fig. 4 ist ein Querschnitt eines Teiles der Vorrichtung längs den Linien 4-4 von F i g. 1 und zeigt die aufeinanderfolgende Bewegung eines Teigklumpens in die Form einer Formstange während der fortschreitenden Bewegung derselben längs des Formtisches; F i g. 5 ist eine teilweise im Querschnitt dargestellte Ansicht längs den Linien 5-5 von F i g. 1, die das aufeinanderfolgende Formen eines Teigpreßlings in ein scheibenförmiges Teigplättchen zeigt; F i g. 6 ist eine Draufsicht auf die Einrichtung zum Aufschlitzen einer Teigplatte und zum Trennen der Teigstreifen als Teil der Vorrichtung nach Fig. 1; Fig. 7 ist ein Querschnitt im wesentlichen längs der Linie 7-7 von F i g. 1 und zeigt die Halterung der Teigplättchen auf den flexiblen Fingern und unmittelbar vor dem Einführen in die Dose; F i g. 8 ist eine teilweise gebrochen dargestellte perspektivische Teilansicht, aus der eine bevorzugte Orientierung der flexiblen Finger zu erkennen ist; F i g. 9 ist eine Draufsicht einer abgeänderten Einrichtung zum Bewegen der die Teigplättchen aufnehmenden Dosen quer zu der Verpackungsstelle.
  • F i g. 10 ist eine schematische Ansicht des Systems der Druckluftzylinder, der Schmierung und des elektrischen Systems bei der Vorrichtung nach der Erfindung.
  • Die Teigplättchenform-und Verpackungsmaschine 10 umfaßt ein endloses Teigtafel-Transportband 12, welches den Teig von einem üblichen Plattenformer od. dgl. (nicht dargestellt) in den Weg einer Anzahl seitlich im Abstand voneinander angeordneter, vertikal liegender Scheibenmesser 14 bringt, die auf einer kontinuierlich drehbaren Welle 16 aufgesetzt sind.
  • Sobald die Teigtafel unter die Scheibenmesser gelangt, wird sie in eine Anzahl seitlich aneinandergrenzender, in Längsrichtung verlaufender Teigstreifen 18 zerschnitten. Zu beiden Seiten der Schneidmesseranordnung sind Ablenkvorrichtungen 20 angeordnet, welche die ungleichmäßigen Kantenbereiche22 der Teigtafel ablenken und in eine geeignete Sammeleinrichtung leiten, z. B. in Gefäße, aus denen die Abschnitte periodisch in den Teigplattenformer zurückgegeben werden.
  • Die Teigstreifen 18 werden von den Scheibenmessern nach unten zwischen eine Anzahl nach unten und vorn divergierender Spreizplatten 24 geleitet, welche den seitlichen Abstand der Streifen voneinander vergrößern. Die derart getrennten Streifen werden dann vorwärts auf ein Transportband 26 geleitet.
  • Es sei bemerkt, daß zwischen den Scheibenmessern und dem Schlitztafelband die Teigstreifen, wenn sie seitlich voneinander getrennt sind, nach unten auf den Träger 28 gleiten, an dem die Spreizplatten befestigt sind. Diese nach unten und vorn gerichtete Gleitbewegung trägt erwiesenermaßen beträchtlich zu der wirksamen Trennung der Streifen bei.
  • Unmittelbar oberhalb der getrennten Streifen ist gemäß F i g. 1 eine quergerichtete, nach unten offene Haube 30 angeordnet, die mit einem Rohr 32 in Verbindung steht, welches mit einer Vakuumquelle (nicht dargestellt) verbunden ist. Das feine Weizenmehl, welches vorher auf die Teigtafel gestreut worden ist, um das Ausrollen der Tafel zu erleichtern und das Festkleben an den Walzen des Teigtafelformmechanismus und der Scheibenmesser zu verhindern, wird dadurch von den Streifen abgesaugt.
  • Am vorderen Ende des Transportbandes beginnt das Schlitztischband 26 nach unten über die vordere Walze 34 zu laufen, und die Teigstreifen gelangen zwischen die Trenneinrichtungen 36. Es ist ein hin-und herbewegbares Schneidemesser 38 vorgesehen, welches an Trägern um eine im allgemeinen horizontale Achse parallel zur Achse der vorderen Walze 34 drehbar ist und so angeordnet ist, daß es intermittierend nach vorn schwingen kann um ein im allgemeinen quadratisches Scheibchen aus Teig von jedem Streifen abzuschneiden. Auf Grund der genauen zeitlichen Abstimmung eines Zyklus der Vorrichtung, wie weiter unten noch erläutert ist, fällt jedes abgeschnittene Scheibchen in das Formhütchen 40 einer Formstange. Wie in Fig. 1 gezeigt ist, sind zehn Teigstreifen 18 vorhanden, so daß zehn Scheibchen in eine entsprechende Anzahl seitlich im Abstand voneinander angeordneter Formhütchen 40 in derselben Formstange 42 fallen. Eine Anzahl derartiger Formstangen sind in Längsrichtung im Abstand voneinander in der Bewegungsbahn der Teigformation durch die Vorrichtung angeordnet, wie in Fig. 1 gezeigt ist. Jede Formstange weist an jedem Ende eine Öse 44 auf, mit der sie an einer endlosen Antriebskette 46 befestigt ist. Die Antriebsketten46 laufen auf Zahnrädern 48, wobei der vordere Satz derselben vorzugsweise mit einem üblichen Malteser-Antriebsmechanismus (nicht dargestellt) gekuppelt ist. Der Antriebsmechanismus ist so ausgebildet, daß er die von den Antriebsketten gehaltenen Formstangen mehrere Male pro Minute um eine Stellung vorrückt, wie es weiter unten noch beschrieben ist.
  • F i g. 4 zeigt, daß die Formhütchen 40 jeder Formstange 42 durch vertikale, durchgehende Bohrungen 50 in den Formstangen gebildet sind, wobei eine Ge genbohrung 52 vom Grunde jeder Bohrung 50 nach oben reicht und eine nach unten weisende Ringschulter 54 in jeder Öffnung begrenzt. In jede Öffnung ist mit Reibungssitz eine Ringbuchse 56 eingesetzt, die vorzugsweise die gleiche Breite wie die Ringschulter 54 aufweist, jedoch etwas länger ist als die Gegenbohrung, so daß das obere Ende der Ringbuchse an der Schulter anliegt.
  • Unmittelbar unterhalb der Formstangen ist ein Formtisch 58 angeordnet. Gemäß der bevorzugten Ausführungsform nach F i g. 1 ist die Oberfläche des Formtisches mit einem Blatt 60 aus einem selbstschmierenden thermoplastischen Material bedeckt, etwa aus Polytetrafluoräthylen od. dgl., und der Formtisch selbst ist in dem zentralen Bereich zylindrisch leicht nach oben gekrümmt. Daher werden die Formstangen in eine innigere Berührung mit dem Formtisch gebracht.
  • Die Ringbuchsen 56 sind vorzugsweise ebenfalls aus einem selbstschmierenden thermoplastischen Kunststoff, etwa aus Polytetrafluoräthylen od. dgl. hergestellt, so daß beim Bewegen der Formstangen über den Formtisch mittels der Ketten die einzigen Teile der Formstangen und des Formtisches, die miteinander in Berührung kommen, die unteren Kanten der Ringbuchsen aus Kunststoff und die Oberfläche des Blattes 60 des Formtisches sind. Demgemäß wird Mehl oder werden irgendwelche Teigkrümel, welche auf die Oberfläche des Formtisches gefallen sind, eher an den Formstangen vorbeigleiten und nicht von diesen bis zur Verpackungsstelle mitgenommen werden, was in einem solchen Fall das Eindringen von Krümeln od. dgl. in die Dosen bewirken würde.
  • Die Vorwärtsbewegung der Formstangen in die ersten drei Stellungen A, B und C dient dazu, die abgetrennten Scheibchen 62 zunehmend und gemeinsam in flachliegende Stellungen in die Formhütchen 40 zu bringen, so daß die Schneidkante 64 jedes Scheibchens, die nicht gewalzt ist, vertikal liegt, wie aus F i g. 4 zu entnehmen ist.
  • An der Stelle C ist ein vertikaler, hin- und herbewegbarer Seiher 63 angeordnet, der gekörnten Reis oder Getreidemehl 65 enthält und über dem Formtisch etwa durch Federn 67 gehalten ist, die mit einem Vibrationsmechanismus 69 verbunden sind (s. F i g. 10), dessen Bewegungsperiode durch das weiter unten noch beschriebene Hauptsteuersystem gesteuert wird. Jedesmal, wenn eine Formstange in eine Stellung unter den Seiher 63 vorgerückt wird, verursacht der vertikal hin- und herbewegte Vibrationsmechanismus, daß der Seiher eine vorbestimmte Menge Gries od. dgl. auf die obere Fläche jedes Scheibchens 62 streut. Bei der daraufgehenden Formgebung, bei der das Scheibchen in die gewünschte Form gepreßt wird, kann dieses daher nicht an der Vorrichtung haftenbleiben, und nach dem Verpacken in einer Dose ist jedes Teigplättchen wirksam vor dem Anbacken an benachbarte Teigplättchen geschützt.
  • Das weitere Vorrücken der Formstangen bringt diese aufeinanderfolgend in die drei Stellungen D, E und F der in Fig. 5 dargestellten Formstelle. Bei dieser Formstelle ist eine Batterie 66 von Preßstempeln 68 an einem vertikal bewegbaren Träger 70 aufgereiht. Unmittelbar nach jedem Vorrücken der Formstangen 42 wird die Batterie 66 der Preßstempel nach unten bewegt, so daß diese auf die Scheibchen 62 drücken, die in den drei Formstangen 42 unterhalb der Reihe der Preßstempel liegen. Jeder Preßstempel 68 trägt eine nach oben topfförmige Hülse 72 aus einem flexiblen thermoplastischen Material, etwa aus Polytetrafluoräthylen od. dgl. Jeder Preßstempel 68 ist auf einem Schaft 74 befestigt, der mit Gleitsitz in der Buchse 76 des Trägers 70 angeordnet ist. Um jeden Schaft 74 ist zwischen dem Preßstemperl 68 und dem Träger 70 eine Schraubenfeder78 angeordnet. Demgemäß ist eine dosierte Elastizität bei der Bewegung jedes Preßstempels vorhanden, um zu vermeiden, daß diese die Scheibchen zu sehr zusammendrücken und daher Treibgase aus diesen herausdrücken. Der Schaft eines Preßstempels ist mit geeigneten Einrichtungen, z. B. einem Sprengringkragen od. dgl., in der entsprechenden Buchse gehalten.
  • Die mittlere Gruppe der Preßstempel an der Stelle E weist eine abgeschrägte untere Kante 80 auf.
  • Die Preßstempel in der vorderen und hinteren Gruppe und F sind jeweils allgemein zylindrisch ausgebildet, so daß der scheibenförmige Boden82 annähernd mit der Größe der Ringbuchse 56 übereinstimmt, die in jedem Formhütchen vorgesehen ist.
  • Der erste leichte Druck, den ein Teigscheibchen an der Stelle D erfährt, dehnt dieses radial aus, so daß es allgemein den Umriß des Formhütchens annimmt, in dem es liegt. Der zweite Druck auf das Scheibchen von dem abgeschrägten Preßstempel an der Stelle E verdrängt einen ringförmigen Teil des Teiges in der Nähe des oberen Bereiches jedes Teigscheibchens in das Formhütchen, und der dritte Stoß auf das Teigscheibchen beendet die Formgebung zu einem allgemein pillenförmigen zylindrischen Plättchen P mit flachen Stirnflächen. Sobald eine Formstange, die ein Plättchen trägt, von der Stelle F zu der Stelle G gebracht wird (Fig. 7), gelangt diese Stange unter das vordere Ende 84 des Formtisches 58 in eine Stellung über der Elastikfingerstange 86, die eine Anzahl im allgemeinen vertikaler zylindrischer Öffnungen 88 aufweist, die jeweils koaxial unter einer Öffnung in der Formstange liegen.
  • Die Elastikfingerstange 86 umfaßt vorzugsweise eine untere Stange 90 sowie eine dünnere obere Stange 92, die beide mittels Schrauben 94 miteinander verbunden sind. In Nuten 98 zwischen der oberen und unteren Stange 90 bzw. 92 sind Finger aus einem flexiblen Material, etwa Gummi oder einem synthetischen thermoplastischen Material, gehalten, so daß sie seitlich auf den Mittelpunkt jeder Öffnung der Fingerstange gerichtet sind. Aus den F i g. 3 und 8 ist am besten zu erkennen, daß jeder Finger vorzugsweise etwa wie ein Zungensenker geformt ist. Vorzugsweise sind in jeder Öffnung vier derartige Finger 96 angeordnet, so daß sie sich etwa in einer Richtung von 450 zu der Längs- und der Querachse der Elastikflngerstange 86 und in einer allgemein horizontalen Ebene erstrecken.
  • Da die Öffnungen 100 in der unteren Stange 90 der Elastikfingerstange einen etwas größeren Durchmesser haben als die Öffnungen 102 in der oberen Stange 92 (s. F i g. 7) und da immer ein Teigplättchen zwischen dem Grund des Ausdrückstößels 104 und den Fingern 96 aus Gummi liegt, wenn der Ausdrück- stößel nach unten verschoben wird, wie es weiter unten noch im einzelnen erläutert ist, brechen die Finger erwiesenermaßen während des Abwärtshubes der Ausdrückstößel nicht ab, viel eher jedoch bei dem Aufwärtshub. Demnach werden abgenutzte Finger, die abbrechen, nach oben aus der Vorrichtung herausgezogen und gelangen nicht in eine Verpackungsdose. Ein abgebrochener Finger läßt sich einfach dadurch ersetzen, daß die Schraube 95 gelockert wird, welche den Finger an der Unterseite der Stange festklemmt, und daß der restliche Teil des Fingers aus dem Schlitz durch eine querliegende Kante der Stange herausgezogen und ein neuer Finger eingesetzt wird.
  • Dieser wird dann mittels der Schraube wieder befestigt. Wegen der winkligen Lage der flexiblen Finger kann man irgendwelche abgebrochenen Finger ersetzen, ohne daß man die Vorrichtung auseinandernehmen muß. An der Verpackungsstelle wird eine Verpackungsdose 106 unmittelbar unter jede Öffnung 88 der Elastikfingerstange 86 gebracht (s. F i g. 1, 2 und 7), und ein Ausdrückstößel 104 liegt unmittelbar oberhalb jeder Öffnung und kann durch diese hindurchgedrückt werden. Wenn die Formstangen 42 beim Betrieb der Vorrichtung vorgerückt werden, so daß eine Formstange 42 mit darin liegenden Teigplättchen P über die Elastikfingerstange 86 zu liegen kommt, fallen die Plättchen nach unten auf die obere Oberfläche der flexiblen Finger 96 (Fig.7).
  • Unmittelbar danach stößt der Ausdruckstößel 104 mit einer größeren Geschwindigkeit, als sie durch die Schwerkraft erzielt wird, das betreffende Plättchen nach unten in eine zur Verpackung bestimmte Dose 106 (Fig. 2). Jeder Ausdrückstößel 104 ist so angeordnet, daß er in die Verpackungsdose bis zu einer Stelle eindringt, die oberhalb der Ruhelage des in die Dose gelegten Plättchens liegt, und zwar in einer Entfernung, die kleiner ist als der Durchmesser eines Teigplättchens und vorzugsweise etwa 2,5 cm beträgt.
  • Die Ausdrückstößel 104 sind jeweils am unteren Ende eines Schaftes 108 angebracht, die wiederum in vertikal liegenden, seitlich im Abstand angeordneten Zylindern 110 münden, die auf einem Traggestell angeordnet sind. Gemäß F i g. 2 trägt jeder Schaft einen Kolben 112 innerhalb jedes Zylinders, und jeder Zylinder umfaßt einen Druckanschluß zu dem Raum oberhalb bzw. unterhalb des Kolbens, um diesen aufwärts und abwärts bewegen zu können. Jeder Schaft 108 erstreckt sich nach oben unter das obere Ende des zugeordneten Zylinders und trägt einen verbreiterten Kragen 114 am oberen Ende.
  • Es sind oberhalb jedes Zylinders in der Bahn der Hin- und Herbewegung des Kragens ein Paar vertikal im Abstand angeordneter elastischer Anschläge 116 und 118 vorgesehen. Der untere Anschlag 118 weist eine zentrale Öffnung auf, durch die der Schaft 108 hindurchgeführt ist, so daß der Kragen zwischen zwei Anschlägen liegt.
  • Wenn der Kolben nach oben und nach unten gedrückt wird, begrenzen die Anschläge die Bewegung des Ausdrückstößels zwischen einer ersten oberen Stellung, bei der jeder Ausdrückstößel in derselben horizontalen Ebene angeordnet ist, wie in Fig.2 durch gestrichelte Linien dargestellt ist, und einer zweiten Stellung, in der jeder Ausdrückstößel etwa 2,5 cm oberhalb des Teigplättchens liegt, das er in eine Verpackungsdose gedrückt hat. Man erkennt, daß sowohl die Länge der Kolben als auch die Länge ihres Hubes zwischen dem oberen und unteren Anschlag in empirisch abgeleiteter Weise abgestuft sind, so daß trotz der größeren Bewegung, die z. B. der linke Ausdrückstößel zurücklegen muß, etwa 14 cm gegenüber dem Ausdrückstößel an der rechten Seite der Anordnung sämtliche Ausdrückstößel 104 ihre untere Stellung und die obere Stellung im wesentiichen zur gleichen Zeit erreichen.
  • Die Entfernung zwischen den elastischen Anschlägen des ganz links liegenden Ausdrückstößels beträgt 20 cm und die Entfernung zwischen den elastischen Anschlägen des ganz rechts liegenden Ausdrückstößels 9 cm.
  • Unmittelbar vor dem Hineindrücken jedes Teigplättchens in die Verpackungsdose wird ein Nebel aus Pflanzenöl oder einem ähnlichen eßbaren Schmiermittel in das Innere einer Verpackungsdose gerichtet, z. B. mittels des Rohres 122, welches neben jeder Dose aufgestellt ist und welches an einen Ölnebelerzeuger angeschlossen ist, wie in F i g. 10 dargestellt ist.
  • Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, den Schmierölnebel aus verschiedenen Gründen an dieser Stelle in die Verpackung für die Teigplättchen einzuführen.
  • Erstens wirkt das Öl auf den vorher durch den Seiher 63 aufgebrachten Gries ein, so daß benachbarte Teigplättchen in der Dose nicht aneinanderhaften können. und ferner bildet das Öl auch einen Film auf der Innenwand der Verpackungsdosen, so daß die Reibung der Teigplättchen an diesen bei der Abwärtsbewegung in die Dose wesentlich verringert ist und jedes Teigplättchen daher eine gewünschte zylindrische Form behält und nicht wegen der Reibung der rohen Kanten der Teigplättchen an der Seitenwand während der Abwärtsbewegung konkav verformt wird. Außerdem verhindert das an die unbearbeitete vertikale Kante jedes Teigplättchens bei der Abwärtsbewegung desselben aufgeriebene Öl, daß Treibgase aus den Teigplättchen austreten können, da diese Kanten wenigstens teilweise abgedichtet werden.
  • Nachdem jeder der Ausdrückstößel in seine obere Ruhelage gebracht ist, schieben Steruräder 120 die Dosen eine Stelle weiter vor, so daß jede Dose eine Stelle weiter nach rechts gerückt wird, wie durch die Pfeile angedeutet ist.
  • F i g. 9 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform einer Vorschubvorrichtung für das Vorschieben der Dosen in Querrichtung unterhalb der Ausdrückstößel.
  • Bei dieser Ausführungsform sind zwei in Querrichtung im Abstand angeordnete Zahnräder 124 auf allgemein vertikal liegenden Wellen angeordnet, von denen eine mit einem Maltesergetriebe (nicht dargestellt) gekuppelt ist. Um die Zahnräder ist ein endloses flexibles Band 126 gelegt, von dessen Außenseite eine Anzahl vertikal liegender Schaufeln 128 aus Blech oder einem anderen festen, dünnen Material rechtwinklig zur Oberfläche des Bandes angebracht sind. Die Schaufeln haben einen solchen Abstand voneinander, daß eine Verpackungsdose 106 dazwischenpaßt. Mittels eines Förderers 130 werden leere Dosen über eine Führung an eine Schaufel in der Nähe eines Zahnrades geführt. Die vorderste Dose in dieser Reihe wird von der Schaufel mitgenommen, wenn diese sich um das Zahnrad herum bewegt, und zwischen zwei benachbarte Schaufeln gebracht. Die derart von den Schaufeln erfaßten Dosen werden durch ruckweise Bewegungen des Bandes 126 unterhalb der Verpackungsstelle bis zu einem Paar im Abstand voneinander liegender Füh- rungen 132, 134 bewegt. Die außenliegende Führung berührt die verschlossene Dose und nimmt sie aus ihrer Stellung zwischen zwei benachbarten Schaufeln heraus, und die Berührung der aufeinanderfolgend verschlossenen Dosen bewegt diese zu einer Deckelstation (nicht dargestellt).
  • Bei den aufeinanderfolgenden Bewegungen der Ausdrückstößel werden aufeinanderfolgend Teigplättchen in jede der Verpackungsdosen gedrückt, bis jede Dose die ganz rechts liegende Stellung unterhalb dem entsprechenden Ausdrückstößel erreicht und hier das letzte (10.) Plättchen aufnimmt. Die gefüllten Dosen, die durch das Sternrad 120 oder das durch Zahnräder angetriebene, mit Schaufeln besetzte Band 126 vorgerückt werden, gelangen dann zur Deckelstation. Danach werden die Dosen bei einer überwachten Temperatur gelagert, um ein teilweises Aufgehen der Plättchen in den Dosen zu bewirken, so daß die unbearbeiteten vertikalen Kanten jedes Teigplättchens dicht an der Seitenwand jeder Dose anliegen.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Es wird eine Teigtafel in die Vorrichtung eingeführt und von dem Schneidtisch in zehn Streifen aufgeschnitten, die voneinander einen solchen seitlichen Abstand haben, daß die Mittelpunktentfernung 5,3 cm beträgt, und die mit den Formhütchen in den Formstangen fluchten.
  • Überschüssiges Mehl wird von den Streifen abgesaugt, und ein hin- und herbewegbares Messer schneidet quadratische Teigscheibchen von den vorderen Enden der Streifen ab, wobei diese Scheibchen jeweils in ein Formhütchen der Formstange an dieser Stelle fallen. Wenn dies geschehen ist, treibt die Antriebskette alle Formstangen eine Stellung weiter nach vorn. Jede Stellung liegt etwa 12 cm vor der vorhergehenden. An der Stelle C wird eine vorbestimmte Menge Gries oder Mehl mittels des Vibrationsseihers auf jedes Scheibchen gestreut. Die durch Druckluft bei den Diagonalen des Trägers in zwei Paaren betriebenen Preßstempel - um die Wirkung einer schlechten Funktion eines der Paare zu verringern - heben und senken die Preßstempel an den Stellen D, E und F, welche Teigscheibchen in keksgroße Plättchen umformen. Danach werden die Teigplättchen in den Formstangen zu der Elastikfingerstange geleitet, in der sie über den Verpackungsdosen liegen. Es wird nun ein Ölnebel in jede Dose gerichtet, und die Druckluftzylinder an der Verpackungsstelle werden betätigt, um die Ausdrückstößel runter zu drücken, die dann die Teigplättchen in die Dosen drücken mit einer größeren Geschwindigkeit als sie durch Schwerkraft erreichbar ist, um ein Taumeln der Teigplättchen beim Herabfallen zu verhindern.
  • Die Druckluftzylinder heben die Ausdrückstößel wieder an, und die Dosen werden sodann um eine Stelle mehr nach rechts weitergeschoben, wie in F i g. 1 dargestellt ist. Es hat sich herausgestellt, daß ein wirksamer Betriebsbereich für die Vorrichtung nach der Erfindung bei 100 bis 125 Arbeitszyklen pro Minute liegt. Die periodische Tätigkeit der oben erläuterten verschiedenen Bauteile wird vorzugsweise genau gesteuert mittels der in F i g. 10 beschriebenen Anordnung.
  • Gemäß Fig. 10 ist der Hauptantriebsmotor 150 mit einer geeigneten Spannungsquelle verbunden, vorzugsweise mit 220 Volt Wechselstrom. Der Hauptantriebsmotorl50 treibt die Nockenwelle 152 mit beispielsweise 100 Umdrehungen pro Minute über eine geeignete Getriebevorrichtung (nicht dargestellt), welche so ausgebildet sein kann, daß sich die Drehzahl der Nockenwelle verändern läßt. Dieses trägt eine Anzahl im Abstand voneinander angeordneter Nockenscheiben C 1, C2, C3, C 4 und C5, welche radial nach außen zeigende Nockenzüge aufweisen mit einem zurückspringenden Bereich, der sich längs eines Teiles des Umfanges des Nockenzuges erstreckt.
  • In die Netzleitung ist ein Hauptschalter 154 eingeschaltet, um die gesamte Vorrichtung zum Formen und Verpacken unterbrechen zu können. Durch diesen Schalter wird ferner ein Motor 156 gesteuert, der direkt mit der Welle 16 gekuppelt ist, auf der Schneidemesser 14 angeordnet sind, wobei diese Schneidemesser und die Welle kontinuierlich gedreht werden. Der Motor 156 treibt ferner das Schlitztafelband 26 an.
  • Der Hauptantriebsmotor 150 versorgt auch den Malteserantrieb mit Energie, der die Vorrückbewegung der Formstangen 42 bewirkt durch eine Antriebsverbindung mit wenigstens einer der Zahnräder 48, um die die Antriebsketten geschlungen sind, an denen die Formstangen befestigt sind. Der Malteserantrieb ist so ausgebildet, daß er das Sternrad 120 oder die Zahnräder 124 der Dosenzuführungsvorrichtung nach den F i g. 1 bis 9 vorrückt.
  • Ein Grenzschalter, der auf der Nockenbahn der Nockenscheibe C 1 läuft, schaltet den Vibrationsmechanismus 69 des Seihers 63 an der Mehlaufstäubstelle und ist so ausgebildet, daß der Schalterarm an der Stelle der Einbuchtung der Nockenscheibe den Vibrationsmechanismus 69 betätigt, so daß dieser den Seiher ein einziges Mal vertikal hin- und herbewegt, worauf der Schalter durch die sich fortsetzende Drehung der Nockenscheibe C1 wieder geöffnet wird.
  • Die Nockenscheibe C2 weist einen ähnlichen Grenzschalter auf, dessen Arm auf der Nockenbahn entlangläuft. Diese Nockenscheibe ist mit handelsüblichen Solenoidventilen S1 und 82 verbunden, die sich an den Plättchenformstellen D, E, F von F i g. 1 befinden. Die Solenoidventile S1, 82 sind beide mit der Ausgangsleitung von der Nockenscheibe und durch den Reglers1, R2 mit der Drucklufthauptleitung verbunden. Die beiden Solenoidventile 81 und 82 weisen jeweils zwei Ausgangsöffnungen auf, die über das Ventil entweder mit der Hauptauslaßleitung oder mit der Drucklufthauptleitung verbunden sind, je nach der elektrisch gesteuerten Bewegung des Ventilkörpers innerhalb der Ventile (nicht dargestellt) durch die Nockenscheibe C2. Die beiden Auslaßöffnungen der Solenoidventile S1 und S2 sind mit den diagonal einander gegenüberliegenden Druckluftzylindern A und B des Preßstempels verbunden, wie in F i g. 1 dargestellt ist. Eine der Auslaßleitungen ist mit den Zylindern A und B unterhalb einer Stelle verbunden, an der der Kolben innerhalb jedes Zylinders liegt, und die andere Ausgangsleitung ist mit dem Raum oberhalb des Kolbens in den Zylindern A und B verbunden. Demgemäß drückt Druckluft, die in die oberhalb des Kolbens mündende Leitung eingelassen wird, die Kolben und somit den Träger 70 nach unten, während zur gleichen Zeit die vorher in die unteren Räume der Zylinder A und B eingelassene Luft in die Hauptauslaßleitung entweichen kann, und zwar über die an die Zylinder A und B unterhalb der Kolben angeschlossenen Verbindungsleitungen. Beim Umkehren der Stellung des Ventilkörpers des Solenoidventils S1 gelangt Druck- luft in den Raum unter den Kolben, und zwar über die untere Leitung, und die vorher in den Raum über den Kolben eingelassene Luft gelangt durch die obere Leitung hinaus, so daß die Kolben und damit der Träger 70 angehoben wird.
  • Die diagonal einander gegenüberliegenden Zylinder des Zylinderpaares C, D sind in ähnlicher Weise mit dem Träger 70 verbunden, so daß diese gemeinsam mit den Zylindern A, B durch das Solenoidventil 82 betätigt werden, welches mit diesen Zylindern in identischer Weise verbunden ist wie das Solenoidventil 81 mit den DruckluftzylindernA und B.
  • Die Nockenscheibe C3 ist elektrisch mit den Solenoidventilen S3 und 84 verbunden, die ähnlich aufgebaut sind wie die Solenoidventile 81 und S2. Die SolenoidventileS3 und S4 sind mit der Hauptauslaßleitung verbunden und beide über einen Druckregler R 3, R 4 an die Drucklufthauptleitung angeschlossen. Die Auslaßöffnungen dieser Solenoidventile sind mit zwei Luftverteilern 158 und 160 verbunden, von denen der eine mit den unteren Räumen der Druckluftzylinder der zehn Ausdrückstößel und der andere mit den oberen Räumen oberhalb der Kolben 112 der Druckluftzylinder 110 der zehn Ausdrückstößel verbunden sind. Die Luftverteiler 158 und 160 können auf gegenüberliegenden Seiten der Zylinder 110 auf der Befestigungstafel 162 für die Ausdrückstößel angebracht sein. Der Parallelbetrieb des Druckluftsystems, wie er durch die Solenoidventile 83 und 84 herbeigeführt ist, soll in erster Linie die Wirkung einer zeitweiligen schlechten Funktion jedes Zweiges aufheben, z. B. infolge Blockierens einer der Luftleitungen oder Verstopfens eines Ventils, und soll zweitens ermöglichen, daß ein größeres Luftvolumen an die zehn Zylinder 110 der Ausdrückstößel an der Verpackungsstelle gelangen und von diesen ausgestoßen werden kann. Bei der Freigabe von Druckluft an den oberen Luftverteiler 160 werden alle Ausdrückstößel von ihrer angehobenen Stellung, in der sie horizontal ausgerichtet sind, nach unten gedrückt und liegen oberhalb der Einrichtung zum Aufnehmen der Plättchen, wie in Fig.2 durch gestrichelte Linien dargestellt ist.
  • Die Ausdrückstößel gelangen dabei in ihre untere Stellung, in der sie nicht mehr horizontal ausgerichtet sind, sondern stufenförmig, wie durch die ganz ausgezogenen Linien in F i g. 2 gezeigt ist, wobei jeder Ausdrückstößel ein Teigplättchen in eine Verpackungsdose nach unten drückt, und zwar mit einer größeren Geschwindigkeit, als sie durch den freien Fall allein erzielbar ist. Die Bewegung der Ausdrückstößel hört ein kurzes Stück oberhalb der Ruhelage des in die Verpackungsdose gerade eingebrachten Teigplättchens auf. Das Hinunterdrücken der Teigplättchen mit einer größeren Geschwindigkeit, als der Schwerkraftwirkung entspricht, gewährleistet, daß die Plättchen beim Einbringen in die Dosen keine Taumelbewegung od. dgl. ausführen.
  • Das Beeinflussen der Bewegung jedes Teigplättchens durch die Berührung mit einem Ausdrückstößel 104, bis das Plättchen fast seine Endstellung erreicht hat, gewährleistet, daß das betreffende Plättchen während des verbleibenden kurzen Weges der Abwärtsbewegung nicht in eine falsche Lage gerät und gewährleistet auch, daß die Ausdrückstößel die bereits in den Dosen gestapelten Teigplättchen nicht zusammendrücken und dadurch die gewünschten Treibgase aus den Teigplättchen herausdrücken.
  • Die Freigabe von Druckluft an den unteren Verteiler 185 treibt die Ausdrückstößel nach oben in ihre Ruhelage, so daß die nächste Elastikfingerstange zum Ausstoßen der in ihr enthaltenen Plättchen in die Dosen vorbereitet wird. Die Solenoidventile S 3 und S4 bewirken das Herauslassen von Luft aus demjenigen Verteiler, der dem gerade mit Druckluft gespeisten Verteiler gegenüberliegt, und zwar während jedes halben Zyklus. Die Nockenscheiben C2 und C3 und die zugeordneten Schalter und Solenoidventile nach Fig. 10 arbeiten in der Weise, daß sie beide die zugeordneten Kolben der Zylinder 112, A, B, C, D während jedes ArbeitszyMus anheben.
  • Die Nockenscheibe C 4 hat einen Grenzschalter mit einem daran befestigten Betätigungsarm, der mit einem Solenoidventil S 5 verbunden ist, welches ähnlich gebaut ist wie die Solenoidventile S1 bis S4. Das Solenoidventil S 5 ist an die Hauptauslaßleitung angeschlossen sowie über den Druckregler R 5 an die Drucklufthauptleitung. Die Auslaßleitungen dieses Ventils stehen mit einem Druckluftzylinder 164 in Verbindung, dessen Kolben mit dem hin- und hergehenden Schneidmesser 38 von F i g. 1 in Verbindung steht. Die an eine Seite des Zylinders freigegebene Luft zieht den Kolben und die Kolbenstange desselben zurück, so daß das Schneidmesser 38 Stücke der Teigstreifen 18 abschneidet. Wird Luft an die andere Seite des Kolbens in den Zylinder 164 gegeben, so wird die Kolbenstange hinausgeschoben und bewegt das Schneidmesser von den Teigstreifen 18 weg, nachdem es quadratische pillenförmige Scheibchen abgeschnitten hat.
  • Die zuerst beschriebene Wirkung des Messers wird vorzugsweise unterstützt durch Federn 166 zwischen dem Messer und der Halterung einschließlich der Trenneinrichtungen 36, so daß die Schneidwirkung des Schneidmessers besser ist und schnell vor sich geht.
  • Die Nockenscheibe R 5 weist einen Grenzschalter auf mit einem Betätigungsarm, der wirkungsmäßig mit dieser verbunden ist, wobei der Schalter mit einem Solenoidventil S 6 verbunden ist, welches den Solenoidventilen S 1 bis S5 ähnlich ist. Das Solenoidventil S6 ist ebenfalls mit der Hauptauslaßleitung verbunden sowie über einen Druckregler R 6 mit der Drucklufthauptleitung. Es ist mit dem hin- und herbewegbaren Druckluftzylinder 168 eines Ölnebelerzeugers verbunden, der einen Ölnebel aus einem Ölvorrat während jedes Arbeitszyklus herstellt und durch einzelne Rohre 122 an Stellen gerade oberhalb der Verpackungsdosen 106 leitet, die gerade gefüllt werden sollen. Dieser Ölnebel setzt sich an den Wänden der Verpackungsdosen ab und auf der Oberseite des zuletzt abgelegten Teigplättchens in jeder Dose.
  • Der Hauptschalter 154 steuert ferner einen Hilfsmotor 170, der eine mit einem Ölvorratsbehälter verbundene Pumpe antreibt, um Öl durch eine Leitung 172, die eine Glasdurchsicht aufweist, an eine Stelle 174 zu pumpen, wo eine Verbindung mit der Drucklufthauptleitung besteht. Diese Stelle liegt vor der Verbindungsstelle irgendeiner die Luft verwendenden Einrichtung. Die Pumpendrehzahl ist derart gewählt, daß ein Ölvorrat an der Verbindungsstelle zwischen der Ölleitung und der Drucklufthauptleitung beständig vorhanden ist, so daß das Öl kontinuierlich in die Drucklufthauptleitung zerstäubt wird, wenn die Druckluft hindurchfließt. Die mit Ölnebel beladene Luft dient zum Schmieren der schnell bewegten Kolben innerhalb der Druckluftzylinder an den verschiedenen Stellen der Vorrichtung.
  • Die kontinuierliche Schmierung ist wegen der schnellen Betriebsweise, etwa 200 Hübe pro Minute, erforderlich, um eine übermäßige Abnutzung der Kolben und Zylinder zu vermeiden und eine unannehmbar große Wärmeerzeugung durch Reibung zu vermeiden.
  • Da die Luft aus den Druckluftzylindern jeder Verarbeitungsstelle in der Hauptauslaßleitung gesammelt wird, läßt sich das in der ausgestoßenen Luft enthaltene Öl wiedergewinnen, z. B. durch Einschalten eines ölfilter 176 in die Hauptauslaßleitung, der mit einem Ölvorratsbehälter verbunden sein kann. Demgemäß kann das aus der Auslaßleitung wiedergewonnene Schmiermittel für die Druckluftzylinder kontinuierlich im Kreislauf in dem System verwendet werden. Außer eßbaren Pflanzenölen haben sich andere Schmiermittel als günstig erwiesen für die Schmierung der Druckluftzylinder, z. B. Glyzerin. Die Glasdurchsicht 178 in der Ölleitung ist so angeordnet, z. B. an der Montagetafel 162 der Druckluftzylinder für die Ausdrückstößel (F i g. 1 und 2), daß sie leicht von dem Bedienungspersonal beobachtet werden kann, so daß sich das Vorhandensein eines genügenden Schmiermittelvorrates in dem Druckluftzylinderschmiersystem überwachen läßt.
  • Die zurückspringenden Bereiche der Nockenkurven der Nockenscheiben C1 bis C5, die zum Öffnen der Schalter dienen, sind vorzugsweise so gestaltet, daß der Vibrationsmehlseiher der Bestäubungsstelle, die Ausdrückstößel der Verpackungsstelle und die Druckluftzylinder der Preßstempel an der Preßstelle sämtlich gleichzeitig arbeiten und daß das Schneidmesser der Schneidstelle etwas früher arbeitet und der Ölnebelerzeuger für die Formstelle und die Dosenbesprühstelle etwas später tätig wird.
  • Die durch die Nockenscheiben betätigten Arbeitsstellen werden während der Pausen zwischen dem Vorrücken der Formstangen und der Dosenzuführung auf Grund des Maltesergetriebes betätigt.
  • Es hat sich herausgestellt, daß das Steuersystem nach Fig. 10 wesentlich wirksamer ist als bei bekannten Vorrichtungen, die in erster Linie eine mechanische Betätigung der Arbeitsstellen verwenden, wobei diese Überlegenheit im wesentlichen durch die Schnelligkeit bedingt ist, mit der z. B. die Ausdrückstößel, die Plättchenfreigabeeinrichtung und die Preßstempel bei einer derartigen Vorrichtung arbeiten müssen, um eine genügende Menge zu fabrizieren und den Betrieb der Vorrichtung hinreichend wirtschaftlich zu gestalten. Diese Schnelligkeit überschreitet die praktischen Grenzen der Dauerhaftigkeit mechanischer Betätigungsstellen. Der schnelle Betrieb einer solchen Vorrichtung ergibt z. B. eine übermäßige Vibration, erzeugt viel Reibungswärme und damit eine sehr große Abnutzung der mechanischen Betätigungsteile, so daß der Ausfall einzelner mechanischer Teile der Betätigungsvorrichtungen in unerwünscht hoher Folge auftritt.
  • Demgegenüber läßt sich die Vorrichtung nach der Erfindung mit ihren durch Druckluftzylinder betriebenen Ausdrückstößeln und den flexiblen Elastikfingerstangen der Verpackungsstelle mit über 100 Arbeitszyklen pro Minute betreiben, ohne daß Vibrationen mit hoher Amplitude auftreten, die die Vorrichtung zerstören können, und ohne daß eine übermäßige Abnutzung auftritt, wie bei den mechanischen Verpackungsstellen bei bekannten Vorrichtungen.
  • Außerdem erübrigt die Elastikfingeranordnung unabhängige Einrichtungen zum Koordinieren des Zurückziehens der Unterstützungsglieder für die Teigplättchen und des Absenkens der Ausdrückstößel in Berührung mit den Plättchen, so daß eine schlechte Funktion der Vorrichtung, wie sie durch eine ungenaue Koordinierung hervorgerufen werden könnte, gegenüber den bekannten Vorrichtungen wirksam vermieden ist.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Formen und Verpacken von Keksplättchen, Teigplättchen od. dgl., mit einer Formvorrichtung zum Formen von in mehreren Reihen geförderten Plättchen, mit einer Verpackungsdosentransportvorrichtung zum Bereitstellen von Verp ackungsdosen zur Aufnahme der Plättchen und mit einer Verpackungseinrichtung zum Einfüllen der Plättchen in die Verpackungsdosen, dadurch gekennzeichn et, daß die Formvorrichtung (14, 16, 24) eine Schneideinrichtung zum Schneiden in Längsrichtung sich erstreckender, seitlich im Abstand angeordneter Teigstreifen (18) umfaßt, daß die Verpackungseinrichtung eine Anzahl quer zur Bewegungsrichtung der Teigstreifen verlaufender Formstangen (42) aufweist, die jeweils eine Anzahl seitlich im Abstand liegender vertikaler Öffnungen aufweisen, sich in Auflage über einen Formtisch (58) bewegen lassen und über den Öffnungen der Verpackungsdosen über einer Elastikfingerstange (86) liegen, welche mit den Öffnungen in den Formstangen (42) fluchtende Öffnungen (88) aufweist, die in der Nähe ihres Umfanges jeweils mehrere flexible, sich radial nach innen erstreckende Finger (96) aufweisen, und daß die Dosenfüllvorrichtung eine Anzahl über den Öffnungen (88) der Elastikfingerstange (86) fluchtend angeordnete Ausdrückstößel (104) umfaßt, die durch einen Bewegungsmechanismus angetrieben sind, wobei dieser so eingerichtet ist, daß die Ausdrückstößel (104) sich mit einer größeren Geschwindigkeit bewegen, als sie durch Schwerkraft erzielbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verpackungsdosentransporteinrichtung (120, 124, 126, 128, 130, 132, 134) derart ausgebildet ist, daß das Vorrücken der Verpackungsdosen (106) um eine Stelle in seitlicher Richtung im Anschluß an jede Verschiebung einer Reihe der Teigplättchen in die Verpackungsdosen erfolgt, so daß die Verpackungsdosen aufeinanderfolgend und intermittierend bei ihrer seitlichen Bewegung gefüllt werden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausdrückstößel (104) jeweils mit einem unteren Anschlag (118) zusammenwirken, der die Abwärtsbewegung der Ausdrückstößel jeweils bei einer Stelle oberhalb der Ruhelage der Oberseite des abgelegten Teigplättchens begrenzt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bewegungsmechanismus für die Ausdrückstößel (104) für jeden Ausdrückstößel einen Schaft (108) aufweist, der einen Kolben (112) trägt, welcher in einem mit Druckluft betriebenen Zylinder (110) untergebracht ist, daß zur Steuerung der Ausdrückstößel (104) Solenoidventile (S 3, S4) vorgesehen sind und daß ein mit den Solenoidventilen gekuppelter Schalter vorgesehen ist, der von einer Nockenscheibe (C3) gesteuert wird.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch obere Anschläge (116) für die mit den Ausdrückstößeln (104) verbundenen Schäfte (108).
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge als elastische Kissen (116, 118) ausgebildet sind, die jeweils mit einem Kragenteil (114) zusammenwirken, der um den Schaft (108) einer Kolbenstange gelegt ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausdrückstößel (104) in ihrer oberen Anschlagstellung im wesentlichen sämtlich horizontal ausgerichtet sind und daß sie in ihrer unteren Anschlagstellung entsprechend der zunehmenden Zahl der Teigscheibchen in den darunter befindlichen Verpackungsdosen (106) stufenartig angeordnet sind.
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