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DE1137671B - Vorrichtung zum Einlegen von Gegenstaenden in Behaelter, Buechsen usw. - Google Patents

Vorrichtung zum Einlegen von Gegenstaenden in Behaelter, Buechsen usw.

Info

Publication number
DE1137671B
DE1137671B DEB52925A DEB0052925A DE1137671B DE 1137671 B DE1137671 B DE 1137671B DE B52925 A DEB52925 A DE B52925A DE B0052925 A DEB0052925 A DE B0052925A DE 1137671 B DE1137671 B DE 1137671B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gripping device
cam
container
containers
gripping
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB52925A
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Beau Erekson
Malcolm Shirley Lane
Richard Leonard Seidmann
South Norwalk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hexion Inc
Original Assignee
Borden Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Borden Inc filed Critical Borden Inc
Publication of DE1137671B publication Critical patent/DE1137671B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B23/00Packaging fragile or shock-sensitive articles other than bottles; Unpacking eggs
    • B65B23/10Packaging biscuits
    • B65B23/16Inserting the biscuits, or wrapped groups thereof, into already preformed containers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Einlegen von Gegenständen in Behälter, Büchsen usw.
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einlegen von Gegenständen, insbesondere ebenen oder flachen Ausstichen aus Teig für Zwieback, Biskuit od. dgl., die in zwei oder mehreren Reihen angefördert werden, in einer der Reihenzahl entsprechenden Mischung in Behälter, Büchsen usw., mit Greifvorrichtungen zum Bewegen der Gegenstände in die Behälter.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung eignet sich insbesondere zum Einbringen von Teigschnitten oder Rohlingen in Büchsen und zum annähernden Abgleichen des Gesamtgewichtes von Zwieback, die jeweils in tausende von Behältern täglich eingepackt werden müssen; auf diese Weise werden kostspielige Ubergewichte und unzulässige Untergewichte vermieden.
  • Die Schwierigkeiten, die üblicherweise bei unrichtigen Gewichten auftreten, sind in der Hauptsache auf Dickenänderungen der Teigwarenblätter zurückzuführen. Diese verursachen Änderungen des Gewichts der zehn Stücke (oder der Stücke in anderer gleichbleibender Anzahl), die normalerweise in eine Büchse eingelegt werden. Die glatte und gleichförmige schonende Verpackung bei einem Mindestmaß an Kosten- und Zeitaufwand ist ebenfalls eine der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, weil Teigwarenstücke im allgemeinen dazu neigen, sich etwas zu krümmen oder sich innerhalb des Behälters schief zu legen.
  • Vorrichtungen dieser Art sind an sich in großer Zahl bekannt, weisen aber zum Teil schwerwiegende Nachteile auf.
  • So ist z. B. bereits eine Anordnung mit einer Reihe von Transportbändern bekanntgeworden, die seitlich nebeneinanderliegen und dazu dienen, eine größere Anzahl von Gegenständen in Behälter und in Schichten einzufüllen, während die Behälter von dem einen Ende zu dem anderen Ende der Transportbänder befördert werden. Hier werden die Behälter zu beiden Seiten der Transportbänder bewegt, so daß sich ein umständlicher und kostspieliger Aufbau ergibt.
  • Der Erfindung liegt ferner die Aufgabe zugrunde, ein schnelles und gleichförmiges Einlegen der Gegenstände zu ermöglichen, wobei sie die einzelnen für einen einzigen Behälter bestimmten Gegenstände verschiedenen Stellen des Teigwarenblatts entnehmen soll, aus dem die Teigstücke ausgeschnitten worden sind; dies sind in der Praxis im allgemeinen zehn oder mehr verschiedene Stellungen quer und längs über das Blech hinweggehend.
  • Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß von den nebeneinanderliegenden Förderern für die einzelnen Reihen jeder länger ist als der auf der einen Seite von ihm befindliche Förderer, so daß deren Enden gestaffelt neben- und hintereinanderliegen, jedem Förderer eine Greifvorrichtung so zugeordnet ist, daß alle drei Vorrichtungen ebenfalls gestaffelt angeordnet sind, und daß Transporteinrichtungen vorgesehen sind, welche die zu füllenden Behälter von Greifvorrichtung zu Greifvorrichtung längs und quer zu den Förderern bewegen.
  • Vorzugsweise können die Förderer für die Gegenstände aus einer Reihe schmaler Transportbänder verschiedener Länge bestehen, die nebeneinander angeordnet sind.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung dienen als Greifvorrichtung an sich bekannte Sauggreifer, die sich auf einer kreisförmigen Bahn bewegen und in zyklischer Folge in Tätigkeit treten.
  • Im folgenden soll die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel zeigt, im einzelnen beschrieben werden. In der Zeichnung ist Fig. 1 eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach der Erfindung, wobei einzelne Teile abgebrochen dar- gestellt sind, um die Einzelheiten der Fördereinrichtung besser zur Darstellung zu bringen, Fig. 2 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, auf das Förderende der Vorrichtung nach Fig. 1, Fig. 3 eine Draufsicht in etwas größerem Maßstab auf das Förderende der nebeneinander angeordneten Transportbänder, Fig. 4 die Ansicht eines Längsschnitts durch den Mechanismus zum Anheben und Niederlegen des Zwiebacks und zum Herumdrehen der Behälter, Fig. 5 eine Draufsicht, bei der einzelne Teile im Interesse der deutlicheren Darstellung weggebrochen sind; sie zeigt insbesondere die Hilfsmittel zum Übertragen der Behälter von der sich drehenden Unterlage auf eine andere Unterlage und das Einlegen des Gegenstandes in den Behälter, Fig. 6 eine Draufsicht auf den feststehenden Nocken der Maschine, Fig.7 eine Seitenansicht auf die Kante des Nockens gemäß Fig. 6, Fig. 8 eine Ansicht des abgewickelten Profils der Nockenoberfläche des feststehenden Nockens, Fig. 9 eine Draufsicht auf den umlaufenden Nocken, die gleichzeitig einen Teil des Antriebsmechanismus wiedergibt, Fig. 10 eine Seitenansicht des umlaufenden Nockens und Fig. 11 eine Abwicklung des Profils der Nockenoberfläche des rotierenden Nockens.
  • Die Figuren sind zum Teil nur schematische Darstellungen; nicht besonders dargestellte oder herausgezeichnete Teile der Vorrichtung haben die übliche Form.
  • Wie man insbesondere aus Fig. 1 ersieht, besteht die Vorrichtung im wesentlichen aus einem angetriebenen endlosen Band 10 mit einem Blech 12 mit Teig oder Teigwaren, die auf diesem Blech angeliefert werden und über die Walzen 14 und 16 in eine bestimmte Lage innerhalb eines Zylinderschneiders gelangen, der mit 18 bezeichnet ist. Die Schneidvorrichtung enthält radial angeordnete Messer mit innenliegendem Kolben 20. Diese Kolben werden von feststehenden Nocken 22 gegen den Druck von Federn 24 aus der Schneidlage angehoben.
  • Die Ausschnitte oder Rohlinge von Zwiebackteig bleiben auf den Schneidvorrichtungen, bis die Messer über die Finger 30 zu liegen kommen. Diese Finger sind zweckmäßigerweise im Abstand voneinander angeordnete Stangen, die sich in der allgemeinen Bewegungsrichtung des Transportbandes 28, aber etwas oberhalb von dessen Ende, d. h. also nach hinten zu erstrecken, beim Laufen der Maschine ist dies also das Förderende. Diese Finger 30 ragen nach den Seiten der Distanzelemente oder Anschläge 32 heraus, die nach oben zwischen benachbarte Finger greifen und bis zu einer solchen Höhe herausragen, daß bei Bewegung der Ansätze zwischen die Finger 30 diese Ansätze die rückwärtige Kante der Zwiebackausschnitte berühren und diese bei genau festgelegtem Abstand in der Längsrichtung des Transbortbandes voneinander vorwärts bewegen, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist. Die Ansätze haben zwischen den jeweils am nächsten liegenden Punkten Abstände voneinander, die größer sind als die Länge eines einzelnen Ausstichs, d. h. also, ihre Abmessung von vorn nach hinten gemessen.
  • Übliche Antriebsvorrichtungen, die nicht dargestellt sind, betätigen die Synchronisierungsgetriebe 36, 38 und 39, so daß die relativen Geschwindigkeiten der Schneidvorrichtung 18 und des Transportbandes 28 festliegen. Der Antrieb für das Transportband 10 kann ein ganz normaler Antrieb sein, er ist nicht dargestellt, aber so beschaffen, daß die Geschwindigkeit dieses Transportbandes geringer ist als die Geschwindigkeit des Transportbandes 28. Daraus ergibt sich ein Zwischenraum zwischen den Aus stichen, nachdem sie von dem Transportband 10 mit Hilfe des beschriebenen Mechanismus auf das Transportband 28 gegeben sind. Der bisher beschriebene Vorrichtungsteil gehört nicht zum Gegenstand der Erfindung.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung enthält eine Greifvorrichtung 40 zum Anheben des Mechanismus 42 und zum Fördern der einzelnen Behälter, beispielsweise der Büchsen oder Behälter 44. Diese Greifvorrichtung wird durch einen mit 46 bezeichneten Antrieb in Umdrehung versetzt; er enthält eine zentral angeordnete Welle und Gegenwellen, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist.
  • Auch diese Vorrichtungen haben in Abstand voneinander und am Umfang angeordnete Taschen 48 solcher Größe, daß sie die zu füllenden Behälter 44 aufnehmen können. Ein Übertragungsmechanismus mit Stemrädern 50 ist zwischen benachbarten umlaufenden Stützen angeordnet, um die Behälter 44 von dem einen umlaufenden Greifer zu dem nächstliegenden Greifer zu transportieren, wie dies aus Fig. 1 ersichtlich ist; die Sternräder sind dabei mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit angetrieben wie die umianfenden Greifvorrichtungen 40.
  • Streifenförmige Führungsbleche 53 (Fig. 5) leiten die Behälter in die Taschen 48, während andere Führungsbleche 55a die Behälter in die am Umfang angeordneten Taschen 57 der Sternräder 50 führen.
  • Die Greifvorrichtung selbst besteht aus den Sauggreifern42, 49 und nicht dargestellten Schraubverbindungen (mit Gewinde) od. dgl., die den Kopf49 an dem Rohr 42 festhalten. Der Kopf 49 kann von üblicher Bauart sein und z. B. aus perforiertem Messing mit Bohrungen von 0,794 mm Durchmesser bestehen oder aus einem Drahtgeflecht mit zwanzig bis vierzig Maschendrähten, die steif genug sind, um die Form zu bewahren.
  • Die Bauteile zur Befestigung der Röhre, derart, daß sie sich in vertikaler Richtung bewegen kann, und die Mittel zum wahlweisen Absenken und Anheben des Rohres enthalten auch eine in vertikaler Richtung verschiebbare Stange52, eine Nockenleitbacke 55, einen feststehenden ringförmigen Hebenocken 56, einen ebenfalls ringförmigen umlaufenden Nocken 58 sowie die Vorrichtung für dessen Rotationsantrieb mit der feststehenden Drehzahl von einer Umdrehung je Zwiebackaufnehmevorrichtung.
  • Sind auf den drehbaren Greifvorrichtungen beispielsweise zehn Anhebekolbenköpfe angeordnet, dann muß sich der Nocken 58 je Umdrehung der Anordnung zehnmal drehen. Die Senkwirkung auf den Kolben (über den Nocken 58, die Nockenleitbacke 55 und die Stange52) veranlaßt den Kolben 42 der Hebevorrichtung in der Stellung für das Loslassen des Zwiebacks in den Behälter einzubringen, sobald die Nockenleitbacke 55 durch den Spalt 67 (Fig. 6 bis 8) hindurchgeht, und bewegt sich dann aufwärts während des Durchlaufs von nur einigen Winkelgraden einer Umdrehung der Nockenleitbacke55; der vollständige Abstand, quer durch den Spalt gemessen, entspricht einer Drehung von 360 der obenerwähnten zehnstufigen Anordnung. Die hohe Drehzahl des Nockens 58 macht eine so starke Steigung des Anlaufteils 77 der Nockenoberfläche nicht erforderlich, wie dies bei einem plötzlichen Schlag oder Stoß auf die Nockenleitbacke 55 der Fall wäre, wenn sie plötzlich aus der Loslaßstellung heraus angehoben wird.
  • Das plötzliche Sinken und Wiederhochheben der Leitbacke 55 vollzieht sich trotz der geringen Neigung wegen der hohen Drehzahl des beweglichen Nockens 58.
  • Der ringförmige feststehende Nocken 56 ist ein unvollständiger Ringkörper mit einem Spalt 67, der die Breite D aufweist und dessen Enden abgeschrägt sind (s. die Flächen 69 in den Fig. 6 bis 8). Die Nockenoberfläche dieses feststehenden Nockens besitzt an der Stelle der Vorrichtung eine Vertiefung 71, an welcher der Kolbenkopf in der Aufnehmestellung auf einen Zwieback od. dgl. abgesenkt werden soll, wenn die Nockenleitbacke 55 in diese Vertiefung gelangt. Der Spalt 67 läßt die Nockenleitbacke, sobald sie sich quer durch den Spalt bewegt, auf den rotierenden Nocken 58 an der Stelle 73 fallen (Fig. 9 bis 11). Der Nocken 58 dreht sich schneller, als die Nockenleitbacke 55 umläuft, und ist so angebracht und angetrieben, daß die Schrägfläche75 des umlaufenden Nockens die Leitbacke erfaßt. Die Nockenleitbacke läuft an dieser Schrägfläche herab, unmittelbar nachdem die Leitbacke anfängt, sich quer durch den Spalt 67 zu bewegen. Die Folge davon ist, daß der Aufnehmekopf, der indirekt an der Nockenleitbacke befestigt ist, den Zwieback an dem Punkt 81 an dem Nocken in den Behälter legt. Da der rotierende Nocken mit seiner höchsten Geschwindigkeit unter der Leitbacke 55 hindurchläuft, hebt die Nockenschrägiläche 77 mit ihrer schwächeren Neigung die Nockenleitbacke auf den Punkt 79 auf der feststehenden Nocke. Der Zyklus beginnt dann wieder von neuem und wiederholt sich.
  • Übliche, nicht dargestellte Hilfsmittel treiben den rotierenden Nocken mit einer Winkelgeschwindigkeit an, die ein Mehrfaches der Umlaufgeschwindigkeit der Nockenleitbacke 55 beträgt, weil auf der rotierenden Stützvorrichtung vierzig Füllstellen vorhanden sind. Mit anderen Worten, der umlaufende Nocken vollführt eine vollständige Umdrehung, während die Nockenleitbacke und die umlaufende Anordnung, in welcher die Nockenleitbacke untergebracht ist, sich nur über die Strecke D (Fig. 8) weiterbewegt, das ist die Entfernung neben den Füllstellen, die durch die Behälterstellungen48 (Fig. 1) in der umlaufenden Greifvorrichtung dargestellt ist. Kommen auf eine umlaufende Greifvorrichtung zehn solcher Füllstellen, dann dreht sich der rotierende Nocken um 360° weiter, während die Nockenleitbacke nur eine Drehung von 360 vollführt.
  • An Besonderheiten wäre noch zu erwähnen, daß der Teig in die Form einer ebenen Schicht von beispielsweise 15,875 mm gebracht ist, die mit Hilfe eines Förderbandes der umlaufenden Schneidvorrichtung zugeführt wird. Die Schneidvorrichtung erstreckt sich auch über das vordere Ende des Förderbandes hinaus, an dem die Anschläge oder Distanzstücke 32 befestigt sind. Die Wirkung der Schneidvorrichtung besteht darin, den Zwieback od. dgl. auszustechen und ihn in entsprechendem Takt an die Finger 30 anzulegen.
  • Der Zwieback wandert nun zusammen mit dem Träger zu der Mittellinie des Aufnahmekopfes in Punkt 26 a, an dem die Mittellinie des Zwiebacks unmittelbar unter dem Mittelpunkt des Kolbens oder des Aufnehmekopfes liegt. Der Aufnehmekopf senkt sich in diesem Augenblick herunter und kommt mit dem Zwieback in Berührung. Durch das Partialvakuum auf der Innenseite des Kopfes wird der Zwieback von dem Förderband weg angehoben und auf einer gebogenen Bahn seitwärts heraus bewegt und dann von dem drehbaren Aufllehmekopl hochgehoben. Nachdem sich der Aufnehmekopf über einen Winkel von annähernd 70° verschwenkt hat, beginnt er, immer noch in Drehbewegung, sich nach unten zu bewegen, bis er den Zwieback in seine Ablagestellung 26 b in den Behälter legt. Auf dem Wege von der Leerstellung im linken Teil von Fig. 1 bis zu der Stellung, die dem annähernd gefüllten Zustand des Behälters entspricht, tritt eine stufenweise Verringerung der Entfernung ein, um die der Zwieback in den Behälter abgesenkt wird, derart, daß der erste Zwieback nahe dem Boden des Behälters und die später ankommenden Zwiebäcke auf die vorher eingebrachten Stücke gelegt werden.
  • In allen Fällen wird Druckluft durch den hohlen Kolben 42 in den Aufnehmekopf geleitet. Diese bläst den Zwieback bei Beginn des Zurückziehens des Kolbens aus dem Behälter mit Hilfe des Nockens 56 im Punkt26b fort.
  • Die Behälter 44 werden der Vorrichtung durch irgendwelche nicht dargestellte Einrichtungen an der ersten Station zugeführt und dann in die Taschen 48 in der umlaufenden Greifvorrichtung 40 eingehängt.
  • Jeder Träger steht genau konzentrisch zu der zentralen Befestigung des Aufnahmekolbens, der den Träger abstützt und in Umdrehung versetzt. Der Behälter durchläuft dann den gesamten Füllungszyklus, wobei jeder Behälter sich in einer besonderen Tasche48 eines Trägers befindet. Beim Einbringen eines jeden Zwiebacks wird der Behälter mit Hilfe der Anordnung von Sternrädern 50 und unter Zuhilfenahme der Führung 55 a zur nächsten Station befördert.
  • Es ist natürlich unbedingt erforderlich, jeweils einen Zwieback an jeder folgenden Station in seiner exakten Höhenlage innerhalb des Behälters abzulegen. Infolgedessen führen die aufeinanderfolgenden Aufnehmeköpfe von links nach rechts in Fig. 1 Hübe abnehmbarer Länge aus, so daß der erste Kopf den untersten Zwieback am Boden des Behälters und der letzte Kopf zur rechten den obersten Zwieback ablegt. Die Zwiebäcke geraten also weder aus ihrer horizontalen Lage noch drücken sie auf die darunterliegenden Zwiebäcke.
  • Die Bewegungen bestimmter Teile der Vorrichtung sind synchronisiert.
  • Die gefüllten Behälter werden aus der letzten Füllstelle rechts (Fig. 1) herausgenommen, geprüft und dann in der üblichen Weise verschlossen.
  • Der Teig für das Gebäck kann ein beliebiger sein. wie er im allgemeinen für backfertig vorbereitetes Gebäck, insbesondere Zwieback, benutzt wird, also beispielsweise ein Teig aus: 100 Gewichtsteilen weißen Mehls, annähernd 62 Gewichtsteilen Wasser, 2,5 bis 3,5 Natriumpyrophosphat auf Anhydridbasis und Natriumkarbonat in mindestens gleicher Menge wie das Pyrophosphat sowie in geeignetem Überschuß von 10 bis 40°/0.
  • Das Transportband 28 sollte in der Längsrichtung so stabil sein, daß der Abstand der Gegenstände auf ihm unveränderlich ist und mit Sicherheit eingehalten wird. Mit Vorteil kann man ein normales Gummiförderband verwenden mit Nuten 65 und nicht dargestellten eingebetteten Stabilisierungseinlagen für die Formhaltung, beispielsweise aus dicht beieinander liegenden nicht rostenden Stahldrähten, die sich in Längsrichtung erstrecken und geschlossene Schleifen innerhalb des Förderbandes bilden sowie mit Quernuten auf der Innenseite des Bandes, die mit der An. triebswalze 63 (Fig. 2) übereinstimmen. An dem Förderband werden im allgemeinen die exakt beispielsweise mit nicht dargestellten Bolzen im Abstand voneinander angeordneten Elemente oder Führungsstäbe 32 befestigt.
  • Andere Teile der Vorrichtung sind aus Werkstoffen hergestellt, die man im allgemeinen für ähnliche Teile in anderen Maschinen verwendet, also z. B. aus Stahl, verzinnten Stahlplatten, nicht rostendem Stahl, Aluminium, Messing od. dgl.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel der neuen Vorrichtung bewegen sich die nebeneinanderliegenden streifenförmigen Transportbänder mit einer Geschwindigkeit von etwa 10 m pro Minute. Die Vorrichtung hat eine Stückleistung von 160 Behältern je Minute, wenn die Zwiebäcke einen Mittelpunktabstand von 63,5 mm haben.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung kann zum Verpacken von Gegenständen in Behälter, z. B.
  • Büchsen verwendet werden, die kleine Teekuchen und dünnes Gebäck entweder in teigförmigem Zustand oder in fertigem Zustand sind, sowie zum Verpacken von Kandiszuckerformstücken, plastischen Scheiben, Formstücken u. dgl.

Claims (6)

  1. PATENTANsPRUcHE: 1. Vorrichtung zum Einlegen von Gegenständen, insbesondere ebenen oder flachen Ausstichen aus Teig für Zwieback, Biskuit od. dgl., die in zwei oder mehreren Reihen angefördert werden, in einer der Reihenzahl entsprechenden Mischung in Behälter, Büchsen usw., mit Greifvorrichtungen zum Bewegen der Gegenstände in die Behälter, dadurch gekennzeichnet, daß von den nebeneinanderliegenden Förderern (28) für die einzelnen Reihen jeder länger ist als der auf der einen Seite von ihm befindliche Förderer, so daß deren Enden gestaffelt neben- und hinterein- anderliegen, jedem Förderer eine Greifvorrichtung (40) so zugeordnet ist, daß alle Greifvorrichtungen ebenfalls gestaffelt angeordnet sind, und daß Transporteinrichtungen (50) vorgesehen sind, welche die zu füllenden Behälter (44) von Greifvorrichtung zu Greifvorrichtung längs und quer zu den Förderern (28) bewegen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderer für die Gegenstände (26) aus einer Reihe schmaler Transportbänder (28) verschiedener Länge bestehen, die nebeneinander angeordnet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Greifvorrichtung an sich bekannte Sauggreifer (42, 49) dienen, die sich auf einer kreisförmigen Bahn bewegen und in zyklischer Folge in Tätigkeit treten.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß zum Transportieren der Behälter (44) von Greifvorrichtung zu Greifvorrichtung zwischen ihnen angeordnete Sternräder (50) vorgesehen sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifvorrichtung aus einer Mehrzahl um eine Säule kontinuierlich umlaufender heb- und senkbarer Kolben (42, 49) besteht, die über eine Steuerung an eine Saugluftquelle angeschlossen sind, und daß unterhalb der Kolben mitumlaufende Halteeinrichtungen (40, 48) zur Aufnahme je eines zu füllenden Behälters (44) vorgesehen sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung der Heb- und Senkbewegung der Kolben (42, 49) ein feststehender(56) und ein umlaufender (58) ringförmiger Nocken vorgesehen ist, wobei der feststehende Nocken einen Ringspalt (67) aufweist und beide Nocken um dieselbe Mittelachse angeordnet sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1 0Q6 331; französische Patentschrift Nr. 934410; britische Patentschrift Nr. 723 018; USA.-Patentschriften Nr. 1 wo4 720, 2561 404, 2611493; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 977.
DEB52925A 1958-04-21 1959-04-21 Vorrichtung zum Einlegen von Gegenstaenden in Behaelter, Buechsen usw. Pending DE1137671B (de)

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