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DE1285959B - Druckluftbetaetigtes Geraet zum Eintreiben von Naegeln, Heftklammern od. dgl. - Google Patents

Druckluftbetaetigtes Geraet zum Eintreiben von Naegeln, Heftklammern od. dgl.

Info

Publication number
DE1285959B
DE1285959B DEB79920A DEB0079920A DE1285959B DE 1285959 B DE1285959 B DE 1285959B DE B79920 A DEB79920 A DE B79920A DE B0079920 A DEB0079920 A DE B0079920A DE 1285959 B DE1285959 B DE 1285959B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
working cylinder
piston
compressed air
control
working
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB79920A
Other languages
English (en)
Inventor
Bade Heinz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Joh Friedrich Behrens AG
Original Assignee
Joh Friedrich Behrens AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Joh Friedrich Behrens AG filed Critical Joh Friedrich Behrens AG
Priority to DEB79920A priority Critical patent/DE1285959B/de
Priority to US461070A priority patent/US3320860A/en
Priority to GB54818/65A priority patent/GB1080657A/en
Priority to FR44020A priority patent/FR1473961A/fr
Publication of DE1285959B publication Critical patent/DE1285959B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25CHAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
    • B25C1/00Hand-held nailing tools; Nail feeding devices
    • B25C1/04Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by fluid pressure, e.g. by air pressure
    • B25C1/044Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by fluid pressure, e.g. by air pressure with movable main cylinder

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

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Die Erfindung betrifft ein druckluftbetätigtes Ge- löst, daß der Steuerkolben und der Arbeitszylinder rät zum Eintreiben von Nägeln, Heftklammern '· :eirse innerhalb des Gehäuses in gehäusefesten zylinod. dgl., bei dem innerhalb eines Gehäuses das obere drischen Führungen axial verschiebbare und luftdicht Ende des Arbeitszylinders von einem dauernd mit geführte mechanische Steuereinheit in Form eines der Druckluftzuführleitung in Verbindung stehenden 5 zentralen Steuerkörpers bilden, dessen Steuerflansch Druckluftvorratsraum umgeben ist, gegen den der in der Ruhe- und Absperrstellung auf die als ring-Innenraum des Arbeitszylinders im Ruhezustand des förmige Absperrfläche vorgesehene Stirnfläche der Geräts durch einen gleichachsig zum Arbeitszylinder oberen Arbeitszylinderführung gedrückt wird, woangeordneten Steuerkolben abgesperrt ist, der dabei durch Drucklufteinlaßöffnungen abgesperrt werden, mit einem Steuerflansch dadurch auf eine ring- ίο die im oberen Endbereich der Arbeitszylinderwanförmige Absperrfläche .gedrückt wird, daß die Ober- dung so angeordnet sind, daß sie bei dem durch seite des Steuerkolbens infolge größerer wirksamer Druckentlastung der Oberseite des Steuerkolbens beFläche höher mit Druckluft belastet ist als der radial wirkten axialen Aufwärtsgleiten des Steuerkörpers in über die ringförmige Absperrfläche vorstehende Teil die Öffnungsstellung für den Eintritt von Druckluft seiner Unterseite, so daß der Steuerkolben bei durch 15 aus dem Druckluftvorratsraum in den Arbeitszylinder Betätigung eines Auslöseventils bewirkter Druck- freigelegt werden.
entlastung seiner Oberseite von der ringförmigen Ab- In vorteilhafter Ausgestaltung des Erfindungssperrfläche abgehoben wird und dadurch den Zutritt gegenstandes kann der Steuerkolben aus dem an von Druckluft aus dem Druckluftvorratsraum in den seiner Unterseite mit einem Dichtungsring versehenen Arbeitszylinder freigibt. 20 Steuerflansch und einem axial in den Steuerflansch
Beim Eintreiben von Befestigungsmitteln besteht luftdicht eingefügten und darin festgelegten tellerbekanntlich das Problem, das Befestigungsmittel zu förmigen Einsatzteil bestehen, der auf seiner Ober-Beginn des Eintreibvorganges schlagartig zu beschleu- seite einen zylindrischen Fortsatz aufweist, durch den nigen und eine hohe Eintreibgeschwindigkeit bis zum sich ein zentraler Kanal für die an sich bekannte EntEnde des Einschlagvorgangs aufrechtzuerhalten. 25 lüftung des Arbeitszylinders beim Rückhub des Ar-Hierzu muß der Arbeitskolben eines Eintreibgerätes beitskolbens erstreckt.
schlagartig mit Druckluft beaufschlagt werden kön- Ferner ist eine weitere zweckmäßige Ausgestal-
nen, was ein schnelles Öffnen des die Druckluft zu- rung durch ein an der Unterseite des Steuerkolbens führenden Ventils erforderlich macht. fest angeordnetes, in an sich bekannter Weise zum
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art ist der 30 anfänglichen Zurückhalten des Arbeitskolbens bei Arbeitszylinder am Zylinderkopf durch ein als der Druckluftbeaufschlagung für seinen Arbeitshub Steuerkolben ausgebildetes Ventil abschließbar und dienendes Halteglied gekennzeichnet, z. B. in Form von einem Druckluftvorratsraum umgeben. Der eines ringförmigen, den unteren Teil des zentralen Steuerkolben ist beidseitig beaufschlagbar und hat Entlüftungskanals enthaltenden Dauermagneten, einen größeren Durchmesser als der Arbeitszylinder. 35 Ferner kann in das untere Ende des Arbeitszylin-Die Druckluft wirkt in der Schließstellung ständig ders ein in der Schließstellung des zentralen Steuerauf eine die Zylinderwand radial übergreifende, in körpers mit dem Boden des Zylinderführungsgehäuden Druckluftvorratsraum hineinragende Kreisring- ses dichtend zusammenwirkender Dichtungskörper fläche des Steuerkolbens. Auf der dem Arbeitszylin- aus elastischem Material, z. B. Polyurethan, einder abgewandten Seite des Steuerkolbens ist eine 40 gesetzt sein. In ,weiterer vorteilhafter Ausbildung Druckfeder angeordnet, deren Federkraft in Verbin- nach der Erfindung weist der Dichtungskörper eine dung mit in gleicher Richtung wirkenden Druckluft- sich zum Boden des Zylinderführungsgehäuses hin kräften den Steuerkolben in seine Schließstellung konisch erweiternde, zentrale Öffnung auf, in die ein bringt. Zum Arbeitshub wird die dem Arbeitszylinder umgekehrt konisch verlaufender, zur Führung des abgewandte Seite des Steuerkolbens vom Druck der 45 Eintreibstößels dienender elastischer Führungsteil, Luft entlastet, so daß die Druckluftkräfte, welche auf der im Boden des Zylinderführungsgehäuses angeordder den Arbeitszylinder überragenden, arbeitszylin- netist, derart eingreift, daß zwischen der Mittelöffnung derseitigen Kreisringfläche wirken, den Steuerkolben des Dichtungskörpers und dem Führungsteil ein Spalt abheben. Hierbei wird zwar ein großer Einström- in der Form eines konischen Ringes entsteht. Schließquerschnitt freigegeben, jedoch die erzielbare Ein- 50 lieh kann in vorteilhafter Weise nach der Erfindung treibgeschwindigkeit und die Schlagkraft sind nicht der Dichtungskörper unter radialer Vorspannung von in jedem Fall ausreichend, da sowohl die Bewegung an ihm vorgesehenen Dichtungslippen in den Arbeitsdes Steuerkolbens als auch des Arbeitskolbens gegen zylinder reibungsschlüssig eingesetzt sein. Rückstellfedern erfolgt. Diese Rückstellfedern führen Es ist zwar bekannt, im Gehäuse einen den Ar-
auch zu einer großen Bauhöhe. Es treten auch wegen 55 beitszylinder unmittelbar umgebenden Druckraum der sehr unterschiedlichen zu bewegenden Massen vorzusehen, aus dem Druckluft durch in der Arbeitsdes Steuerventils und des Arbeitskolbens beträcht- zylinderwandung angeordnete Verbindungsöffnungen liehe Rückstöße auf, die sich beim Handhaben des in den unteren Teil des Arbeitszylinders einströmen Geräts unangenehm bemerkbar machen, insbesondere kann, um den Arbeitskolben nach Beendigung seines bei schneller Eintreibfolge. 60 Arbeitshubes bei Entlüftung des oberen Teils des
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe be- Arbeitszylinders in die Ausgangsstellung zurücksteht darin, das druckmittelbetätigte Gerät der ein- zubewegen. Der Druckraum ist jedoch nicht von gangs geschilderten Art so auszubilden, daß es hand- gehäusefesten Führungen des Arbeitszylinders belich und von einfacher Konstruktion ist sowie mit grenzt. Das Gerät ist deshalb aufwendiger und vergrößerter Schlagkraft und mit geringerem Rück- 65 schwerer. In vorteilhafter Weiterbildung des Erfinstoß~arbeitet. Das Gerät soll ferner auch bei schnei- dungsgegenstandes ist nunmehr der Druckraum nach ler Eintreibfolge betriebssicher arbeiten. unten und oben durch die gehäusefesten zylin-
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- drischen Führungen für den Arbeitszylinder be-
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grenzt, wobei die Verbindungsöffnungen Vorzugs- Ende des Arbeitszylinders 30 sitzt. Die Lagerung und weise unmittelbar über der unteren muffenartigen axiale Gleitführung des Steuerkolbens erfolgt in den Verstärkung des Arbeitszylinders in seiner Wandung Gleitflächen 19 des Gehäusekopfes 10 und in den angeordnet sind, und für die Zuleitung von Druck- Führungen 18 des Gehäusedeckels 11. In den Fühluft aus dem Druckluftvorratsraum in den Druck- 5 rungsflachen des Steuerkolbens, d. h. in den Zylinderraum ist eine Drosselbohrung vorgesehen, deren Ein- flächen des Steuerflansches 43 und des zylindrischen trittssteile in der als Absperr- und Auflagefläche für Fortsatzes 42, befinden sich Dichtungsringe 46, 48. den Steuerflansch des Steuerkolbens dienende Stirn- Die untere Stirnseite des Steuerflansches 43 ist mit fläche der oberen gehäusefesten Arbeitszylinderfüh- einem Dichtungsring 45 ausgerüstet. Im Steuerkolbenrung liegt und durch den Steuerflansch abgesperrt ist, io einsatzteil 41 ist in der unteren Stirnfläche konzensolange sich der zentrale Steuerkörper in der Ruhe- trisch zum Kanal 49 ein Dauermagnet 47 angeordnet, und Absperrstellung befindet. Der Steuerkolbeneinsatzteil 41 ist auf seiner Oberseite
Weitere Ausgestaltungsmerkmale des Erfindungs- mittels eines Federringes im Steuerflansch 43 nach
gegenstandes ergeben sich aus den Unteransprüchen. oben hin festgelegt, während seine dem Arbeitszylin-
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nach- 15 der 30 zugewandte, mit dem Dauermagneten 47 verstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. sehene Unterseite auf den radial in die Ausdrehung
F i g. 1 zeigt die Eintreibvorrichtung im Längs- des Steuerflansches 43 hineinragenden Stirnflächen
schnitt in der Schließstellung des zentralen Steuer- der Vorsprünge 38 aufsitzt, wie aus F i g. 5 ersichtlich
körpers, wobei der Handgriff und das Magazin teil- ist. Der Einsatzteil 41 ist mittels eines zusätzlichen,
weise weggebrochen sind; 20 mit einer zylindrischen Innenfläche des Steuer-
F i g. 2 zeigt die Vorrichtung gleichfalls im Schnitt, flansches 43 zusammenwirkenden Dichtungsringes
jedoch befindet sich der zentrale Steuerkörper in der luftdicht in den Steuerflansch eingesetzt. Der Dich-
Öffnungsstellung und der Arbeitskolben in einer dem tungsring 45 in der Unterseite des Steuerflansches 43
Beginn des Eintreibvorganges entsprechenden Stel- wirkt mit der Stirnfläche 24 (F i g. 2) der oberen Ar-
lung; 35 beitszylinderführung 21 dichtend zusammen. Der
F i g. 3 zeigt einen Querschnitt nach der Linie Steuerflansch 43 besitzt eine größere radiale Er-
III-III in F i g. 2, wobei der zentrale Steuerkörper um Streckung als der Führungsgehäuseteil 21 und hat da-
seine Längsmittelachse um 90° gedreht ist; durch eine ständig von unten mit Druckluft beauf-
F i g. 4 zeigt einen Querschnitt nach der Linie schlagte Kreisringfläche, welche mit dem Druckkanal
IV-IV in F i g. 2. 30 23 und dem Druckluftvorratsraum in ständiger Ver-
Das erfindungsgemäße Eintreibgerät besteht aus bindung steht.
dem Gehäuse 10, welches zur Aufnahme des Arbeite- Der durch den Steuerflansch 43 und den Einsatzkolbens und des zentralen Steuerkörpers dient, dem teil 41 gebildete Steuerkolben wird auf seiner Oberais Druckluftvorratsraum 13 ausgebildeten Handgriff seite im Druckraum 44 mit Druckluft beaufschlagt, 12 und dem die Klammern oder Nägel 15 aufneh- 35 solange der Druckraum 44 mit dem Druckluftvorratsmenden Magazin 14. Das Gehäuse 10 enthält einen raum 13 in Verbindung steht. Da die im Druckraum annähernd zylindrischen Mittelteil 20, an dessen 44 befindliche obere Beaufschlagungsfläche des Enden sich zur Lagerung und axialen Führung des Steuerkolbens größer ist als die untere, ständig mit Arbeitszylinders 30 die zylindrischen Führungen 21, Druckluft beaufschlagte Kreisringfläche des Steuer-22 befinden, und ist mittels des Gehäusedeckels 11, 40 flansches 43, liegt dieser mit dem Dichtungsring 45 welcher Dichtungen 16 aufweist, abgeschlossen. Die auf der ringförmigen Absperrfläche 24 (F i g. 2) auf. oberen Führungen 21 sind von einem mit dem Druck- Der zentrale Steuerkörper befindet sich dabei also in luftvorratsraum 13 in direkter Verbindung stehenden der Schließstellung (Fig. 1). Bei Entlüftung des auf Druckkanal 23 umgeben. Das Zylinderführungs- der Steuerkolbenoberseite befindlichen Druckraumes gehäuse 20 besitzt an seinem unteren Ende den Boden 45 44 überwiegt die auf die untere, die Absperrfläche 26. In den gehäusefesten Führungen 19, 21 und 22 24 radial überragende Kreisringfläche des Steuerist der aus dem Arbeitszylinder 30 und dem Steuer- kolbens infolge der ständigen Druckluftbeaufschlakolben 40, 43 bestehende zentrale Steuerkörper axial gung einwirkende Kraft. Dadurch hebt sich der verschieblich gelagert. Der Arbeitszylinder 30 ist an Steuerkolben 40, 43 von der ringförmigen Absperrseinem oberen Ende mit dem Steuerflansch 43 des 50 fläche 24 ab und wird unter Mitnahme des mit dem Steuerkolbens über die Vorsprünge 38 (F i g. 2 und 3) Steuerflansch 43 fest verbundenen Arbeitszylinders fest verbunden. Der Arbeitszylinder 30 hat im Be- 30 in den Führungen 19, 21 22 axial nach oben verreich seiner Enden muffenartige Verstärkungen 31, schoben. Der zentrale Steuerkörper 30, 40, 43 ge-32, welche Dichtungen 33, 34 aufweisen und zur langt somit in die Öffnungsstellung (F i g. 2). In dieser axialen Gleitführung des Arbeitszylinders im Zylin- 55 Stellung kann die Druckluft aus dem Druckkanal 23, derführungsgehäuse 20 dienen. Zwischen den Vor- welcher unmittelbar mit dem Druckluftvorratsraum Sprüngen 38 befinden sich in der muffenartigen Ver- 13 in Verbindung steht, durch Einlaßöffnungen 37 in Stärkung 31 Ausnehmungen 37, welche als Einlaß- den Arbeitszylinder 30 einströmen,
öffnungen für den Einlaß der Druckluft in den Zy- Da der Arbeitszylinder 30 mit seinen muffenarlinder zur Beaufschlagung des Arbeitskolbens dienen. 60 tigen Verstärkungen 31, 32 und der Steuerflansch 43 Im Bereich der muffenartigen Verstärkung 32 be- als gemeinsamer rotationssymmetrischer Drehteil ausfinden sich in der Wand des Arbeitszylinders 30 Boh- geführt sind, welcher in den gehäusefesten Führungen rungen 36 (F i g. 2). 19, 21, 22 axial geführt wird, sind Verkantungen und
Der Steuerkolben 40 ist durch den tellerförmigen Verklemmungen des zentralen Steuerkörpers mit
Einsatzteil 41, welcher einen zylindrischen Fortsatz 65 Sicherheit ausgeschlossen.
42 mit einem sich durch den Fortsatz hindurch er- Im Arbeitszylinder 30 ist im Bereich der unteren
streckenden Entlüftungskanal 49 aufweist, und durch muffenartigen Verstärkung 32 ein Dichtungskörper
den Steuerflansch 43 gebildet, der fest am oberen 60 eingesetzt, welcher mittels der Lippen 62 unter
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radialer Vorspannung festgehalten wird. Bei den gen 28 kann die beim Arbeitshub des Arbeitskolbens axialen Bewegungen des Arbeitszylinders beim Über- 80 aus dem Zylinder 30 verdrängte Luft abströmen, gang von der Schließ- in die Öffnungsstellung oder Durch das Abheben des Steuerflansches 43 mit seiumgekehrt wird der Dichtungskörper 60 mitbewegt. nem Dichtungsring 45 von der Stirnfläche 24 des Der Dichtungskörper 60 weist eine zentrale Mittel- 5 Führungsgehäuseteils 21 wird die Drosselbohrung 27 öffnung auf, welche sich zum Boden 26 des Zylinder- freigegeben. Vom Druckkanal 23 kann nun über die führungsgehäuses 20 hin konisch erweitert. In diese Drosselbohrung 27 Druckluft in den Druckraum 25 Mittelöffnung greift ein in den Gehäuseboden 26 zwischen dem Zylinderführungsgehäuse 20 und dem eingesetzter Führungsteil 67 für den Eintreibstößel Arbeitszylinder 30 einströmen, wobei sich im Druck-87 ein. io raum 25 Druck aufbaut. Durch die Bohrungen 36
Zwischen dem Führungsteil 67, welcher einen um- in der Zylinderwand kann aus dem Druckraum 25 gekehrt konischen Verlauf aufweist, und der Mittel- die Druckluft in den Zylinderraum einströmen, um öffnung des Dichtungskörpers 60 entsteht ein Kanal den Rückhub des Arbeitskolbens 80 zu bewirken, 65 in der Form eines konischen Ringes. Der Dich- der im Zylinder 30 geführt wird. Der Arbeitskolben tungskörper 60 besitzt Dichtungsflächen 63, welche 15 80 besteht aus dem Kolbenboden 81, der mit dem in der Schließstellung des zentralen Steuerkörpers, Kolbenbodenfortsatz 82 einen Metallkörper bildet, d. h. in der in F i g. 1 gezeigten Stellung des Arbeits- und aus dem den Kolbenbodenfortsatz umschließenzylinders, mit den Innenflächen des Gehäusebodens den elastischen Stützkörper 83. In der Nähe des 26 dichtend zusammenwirken. Auf der dem Zylinder- Kolbenbodens 81 ist in den elastischen Stützkörper innenraum zugewandten Seite besitzt der Dichtungs- so 83 ein Dichtungsring 85 eingesetzt. Mittels eines an körper 60 einen zylindrischen Vorsprung 61 von sich bekannten Bolzens 86 ist der Eintreibstößel 87 etwas geringerem Durchmesser, als der Zylinder auf- im elastischen Stützkörper 83 gelagert. Der Kolbenweist, und geringer axialer Erstreckung. In der bodenfortsatz 82 wird vom Bolzen 86 in einer Boh-Öffnungsstellung (Fig. 2) werden die Dichtungs- rung von größerem Durchmesser als der Bolzen flächen 63 des Dichtungskörpers 60 vom Gehäuse- 25 durchgriffen. Der Kolbenboden 81 ist auf der Oberboden 26 abgehoben. Es entsteht somit über den fläche mit Nuten 88 (F i g. 3) versehen. Der Bolzen konischen Ringkanal 65 und die Bohrungen 28 im 86 ist in die fluchtenden Ausnehmungen 84 des ela-Zylinderführungsgehäuse 20 ein den Zylinderinnen- stischen Stützkörpers 83 eingesetzt, raum mit der Atmosphäre verbindender Auslaß. Der Kolbenboden 81 kommt am Ende des Rück-
Das Zylinderführungsgehäuse 20 bildet mit dem 30 hubes des Arbeitskolbens 80 an der Steuerkolben-Arbeitszylinder 30 einen sich zwischen den Führun- Unterseite zur Anlage und wird dann von dem Dauergen 21, 22 erstreckenden ringförmigen Druckraum magneten 47 festgehalten. Beim Aufwärtsgleiten des 25, welcher mit dem Zylinderinnenraum über die zentralen Steuerkörpers in die Öffnungsstellung Bohrungen 36 in der Zylinderwand in Verbindung wird der Kolben 80 zunächst infolge der Haltekraft steht. Im Führungsgehäuseteil 21 befindet sich eine 35 des Magneten 47 entgegen der Eintreibrichtung mit-Drosselbohrung 27, welche von dem Druckraum 25 genommen. Die durch die in der Zylinderwandung in die Absperrstirnfläche 24 führt. Der Gehäuse- an ihrem oberen Ende befindlichen Öffnungen 37 deckel 11 ist mit einer koaxial zum Steuerkolbenan- einströmende Druckluft wirkt über die Nuten 88 satz 42 angeordneten Dichtung 55 versehen. Die im Kolbenboden 81 auf den Arbeitskolben. Die Dichtung 55 und der Steuerkolbenansatz 42 werden 40 Nuten 88 sind so ausgelegt, daß das Losbrechen des von einem Dämpfungsring 51 umschlossen, welcher Kolbens 80 erst erfolgt, wenn der zentrale Steuer-Auslaßbohrungen 52 aufweist. körper in voller Öffnungsstellung ist. Da der Ent-
Bei Entlüftung des Druckraumes 44 werden in- lüftungskanal 49 im Steuerkolbenansatz 42 infolge folge der Druckluftbeaufschlagung der über den Anlage von dessen Stirnfläche 50 am Dichtring 55 Führungsgehäuseteil 21 hinausragenden Kreisring- 45 verschlossen ist, wirkt auf den Kolben 80 unmittelbar fläche des Steuerflansches 43 der Steuerkolben 40, nach dem Losbrechen volle Druckluftbeaufschlagung. 43 und der Arbeitszylinder 30 axial nach oben ver- Daher führt der Arbeitskolben 80 den Eintreibvorschoben, bis der Steuerkolbenansatz 42 mit seiner gang vom Beginn an mit hoher Anfangsgeschwindig-Stirnfläche 50 an der Dichtung 55 im Kolbendeckel keit und voller Kraftwirkung aus. Der Arbeitskolben 11 dichtend zur Anlage gelangt. Dadurch ist der den 5° 80 überträgt über den Eintreibstößel 87 einen kurzen, Steuerkolben auf seiner gesamten Länge durchgrei- kräftigen Schlag auf den Nagel oder die Heftklammer fende Entlüftungskanal 49 verschlossen, der zur 15, wodurch eine mechanische Stoßwelle vom Nagel-Entlüftung des oberen Arbeitszylinderraumes beim kopf bzw. Klammerrücken zur Spitze des Nagel-Rückhub des Arbeitskolbens 80 vorgesehen ist. Durch schaftes bzw. jedes Klammerschenkels geleitet wird, die Axialverschiebung des aus dem Steuerkolben 40, 55 ohne daß Biegebeanspruchungen des Nagelschaftes 43 und dem Arbeitszylinder 30 gebildeten zentralen bzw. der Klammerschenkel eintreten. Steuerkörpers entsteht zwischen dem Steuerflansch Die vom Arbeitskolben 80 beim Eintreibhub aus
43 und der Stirnfläche 24 des Führungsgehäuseteils dem Arbeitszylinder 30 verdrängte Luft strömt über 21 ein ringförmiger Spalt, welcher den Druckluft- den Kanal 65 und die Bohrung 28 im Zylindereintritt durch die Einlaßöffnung 37 am oberen Ende 60 führungsgehäuse 20 ab. Der Kolben 80 kann beim der Wandung des Arbeitszylinders 30 und damit zum Hubende mit seiner Unterseite auf den zylindrischen Zylinderinnenraum freigibt, Wenn der Arbeitszylin- Vorsprung 61 des Dichtungskörpers 60 auftreffen, der 30 in die Öffnungsstellung nach F i g. 2 gelangt, Der Dichtungskörper 60 kann sich dadurch unter heben die Dichtflächen 63 des Dichtungskörpers 60 teilweiser Mitnahme des Arbeitszylinders 30 und des vom Gehäuseboden 26 ab und geben unter Vergröße- 65 Steuerkolbens 40, 43 in Richtung zur Schließstellung rung des konischen Ringspaltes 65 die Auslaßboh- verschieben und zur dichtenden Anlage seiner Dichtrungen 28 im Zylinderführungsgehäuse frei. Über flächen 63 mit dem Gehäuseboden 26 gelangen, woden konischen Ringkanal 65 und die Auslaßbohrun- durch die Auslaßbohrungen 28 im Zylinderführungs-
gehäuse 20 verschlossen werden. Infolge der Elastizität des Dichtungskörpers 60, welcher vorzugsweise aus Polyurethan bestehen kann, tritt ein Rückprall des Arbeitskolbens 80 ein. Inzwischen ist infolge Druckluftüberströmung vom Druckkanal 23 über die Drosselbohrung 27 der Druckraum 25 mit Druckluft gefüllt. Vom Druckraum 25 strömt daher Druckluft über die Bohrungen 36 unter den Kolben 80 im Zylinder 30, wodurch der Kolben 80 in seine Ausgangslage zurückgeführt wird, sobald der Entlüftungskanal 49 geöffnet wird. Da die Druckentlastung der Steuerkolbenoberseite, die durch Anziehen und Loslassen des Auslöseventils 125 bewirkt wird, nur in einem kurzen Intervall erfolgt, ist inzwischen der Druckraum 44 über den Steuerkolben 40, 43 wieder mit Druckluft gefüllt. Dadurch wird der Steuerkolben und somit der ganze zentrale Steuerkörper abwärts in die Schließstellung zurückbewegt, und der Entlüftungskanal 49 wird freigelegt, um die verbrauchte Luft oberhalb des Arbeitskolbens 80 bei dessen Rückhub durch die Kanäle 49, 52 und 17 in die Atrnospäre entweichen zu lassen. Der Kolbenboden 81 gelangt daher wieder zur Anlage an der Steuerkoibenunterseite und wird in dieser Stellung bis zur Auslösung des nächsten Eintreibvorganges durch die Haltekraft des Dauermagneten 47 festgehalten. Wenn sich der Arbeitskolben 80 in dieser zurückgezogenen Stellung befindet, kann eventuell im Zylinderraum noch vorhandene Überdruckluft durch die Erweiterung 69 im Stößelführungsteil 67 und durch den Führungsschlitz 68 entweichen.
Die Zuführung von Druckluft zum Druckraum 44 erfolgt über den Kanal 115 und durch den Kanal 109 in der Hülse 106, welche einen konischen Ansatz 107 aufweist und in eine konisch aufgeriebene Bohrung 110 im Gehäuse eingesetzt ist. Zum Kanal 109 in der Hülse 106 gelangt die Druckluft durch Querbohrungen 108 von einem im Gehäuse des Handgriffs befindlichen Kanal 105, welcher über eine Bohrung 116 mit dem Druckluftvorratsraum 13 in Verbindung steht. Mittels des Auslöseventils 120 wird die Druckluftentlastung der Steuerkolbenoberseite bewirkt. Der Ventilbolzen 121 ist mittels des Auslösehebels 125 im Ventilkörper axial verschiebbar. Der Ventilbolzen 121 trägt an seiner der Bohrung 116 zugewandten Seite Dichtungen 123, 124 und besitzt einen vier- oder dreikantig ausgebildeten Schaft 122. In Fig. 1 liegt der Dichtungsring 123 am Ventilkörper an und sperrt die Verbindung zur Atmosphäre. In Fig. 2 ist der Auslösehebel 125 betätigt. Der Ventilbolzen 121 ist dabei mit seiner Dichtung 124 verschoben und schließt in dieser Stellung die Drucklufteinlaßbohrung 116. Die Dichtung 123 gibt den Ventilkörper 126 zum Auslaß der im Kanal 115 befindlichen Druckluft frei. Dadurch bricht der Druck in dem mit der Steuerkolbenoberseite in Verbindung stehenden Druckraum 44 und den oben beschriebenen Verbindungskanälen zusammen. Die Steuerkolbenoberseite ist somit entlastet. Bei Rückkehr des Auslösehebels 125 in seine Ausgangs- und Ruhelage (F i g. 1) wird der Ventilbolzen gleichfalls in seine Ausgangslage zurückgeführt, und die Dichtung 123 gelangt mit dem Ventilkörper dichtend in Anlage. Dadurch wird der Durchgang durch den Ventilkörper 126 vom Kanal 105 zur Atmosphäre versperrt. Infolge der Axialverschiebung des Ventilbolzens 121 gibt die Dichtung die Bohrung 116 frei, und über den Kanal 105, die Querbohrung 108, die Kanäle 109 und 115 wird der Druckraum 44 auf der Steuerkolbenoberseite erneut mit Druckluft gefüllt.
Der Auslösehebel 125 ist mittels des Bolzens 127 drehbar am Gehäuse gelagert. An dem Lagerungsteil des Auslösehebels 125 sind ferner die Anschlagbolzen 128 und 129 angebracht. In der Bohrung 102 des konischen Ansatzes 107 der Hülse 106 und der Lagerung 101 am Gehäuse ist ein mit einer Nut 104 versehener Bolzen 100 gelagert. Der Auslösehebel 125 ist um seinen Drehzapfen 127 nur dann verschwenkbar, wenn die Nut 104 im Bolzen 100 sich im Schwenkbereich des Anschlagbolzens 128 auf dem Lagerungsteil des Auslösehebels 125 befindet.
In der Auslösestellung greift der Anschlagbolzen 128 in der in Fig. 2 gezeigten Weise in diese Nut ein. Der weitere Anschlagbolzen 129 dient zur Begrenzung der Rückstellung des Auslösehebels 125, indem er am Schaft des Bolzens 100 in der nicht betätigten Stellung des Auslösehebels 125 zur Anlage gelangt.
Der Bolzen 100 ist mittels eines Zapfens 130 über ein Langloch 131 in einem Übertragungsgestänge 132 mit einem Fühler 135 verbunden. Der Fühler 135 ragt unter das den Nagel- oder Heftklammerausstoßkanal enthaltende Mundstück des Geräts vor, wenn das Gerät nicht auf eine Eintreibstelle aufgesetzt ist. Über das Übertragungsgestänge 132 und den Zapfen 130 ist dann der Bolzen 100 in seinen Führungen 101, 102 nach unten verschoben, so daß die Nut 104 sich nicht im Schwenkbereich des Anschlagbolzens 128 befindet (nicht gezeigt). Bei Betätigung des Auslösehebels 125 gelangt somit der Anschlagbolzen 128 als Schaft des Bolzens 100 zur Anlage, ohne daß eine Betätigung des Ventilbolzens 121 im Auslöseventil 120 erfolgen könnte. Die wirksame Betätigung des Auslösehebels 125 wird erst wieder möglich, wenn das Eintreibgerät mit seinem Mundstück auf eine Unterlage aufgesetzt ist, in die ein Nagel oder eine Klammer eingetrieben werden soll. Dadurch wird der Fühler 135 angehoben und der Bolzen 100 über das Übertragungsgestänge 132 und den Zapfen 130 in die in den Fig. 1 und 2 gezeigte Lage verschoben.

Claims (15)

Patentansprüche:
1. Druckluftbetätigtes Gerät zum Eintreiben von Nägeln, Heftklammern od. dgl., bei dem innerhalb eines Gehäuses das obere Ende des Arbeitszylinders von einem dauernd mit der Druckluftzuführleitung in Verbindung stehenden Druckluftvorratsraum umgeben ist, gegen den der Innenraum des Arbeitszylinders im Ruhezustand des Geräts durch einen gleichachsig zum Arbeitszylinder angeordneten Steuerkolben abgesperrt ist, der dabei mit einem Steuerflansch dadurch auf eine ringförmige Absperrfläche gedrückt wird, daß die Oberseite des Steuerkolbens infolge größerer wirksamer Fläche höher mit Druckluft belastet ist als der radial über die ringförmige Absperrfläche vorstehende Teil seiner Unterseite, so daß der Steuerkolben bei durch Betätigung eines Auslöseventils bewirkter Druckentlastung seiner Oberseite von der ringförmigen Absperrfläche abgehoben wird und dadurch den Zutritt von Druckluft aus dem Druckluftvorratsraum in den Arbeitszylinder freigibt, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkolben (40,43) und der Arbeitszylinder (30) eine innerhalb des
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Gehäuses (10, 20, 26) in gehäusefesten zylindrischen Führungen (19, 21, 22) axial verschiebbare und luftdicht geführte mechanische Steuereinheit in Form eines zentralen Steuerkörpers bilden, dessen Steuerflansch (43) in der Ruhe- und Ab-Sperrstellung auf die als ringförmige Absperrfläche vorgesehene Stirnfläche (24) der oberen Arbeitszylinderführung (21) gedrückt wird, wodurch Drucklufteinlaßöffnungen (37) abgesperrt werden, die im oberen Endbereich der Arbeitszylinderwandung so angeordnet sind, daß sie bei dem durch Druckentlastung der Oberseite des Steuerkolbens (40, 43) bewirkten axialen Aufwärtsgleiten des Steuerkörpers in die Öffnungsstellung für den Eintritt von Druckluft aus dem Druckluftvorratsraum (13, 23) in den Arbeitszylinder (30) freigelegt werden.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkolben aus dem an seiner Unterseite mit einem Dichtungsring (45) versehenen Steuerflansch (43) und einem axial in den Steuerflansch luftdicht eingefügten und darin festgelegten tellerförmigen Einsatzteil (41) besteht, der auf seiner Oberseite einen zylindrischen Fortsatz (42) aufweist, durch den sich ein zentraler Kanal (49) für die an sich bekannte Entlüftung des Arbeitszylinders (30) beim Rückhub des Arbeitskolbens (80) erstreckt.
3. Gerät nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch ein an der Unterseite des Steuerkolbens (40, 43) fest angeordnetes, in an sich bekannter Weise zum anfänglichen Zurückhalten des Arbeitskolbens (80) bei der Druckluftbeaufschlagung für seinen Arbeitshub dienendes Halteglied, z. B. in Form eines ringförmigen, den unteren Teil des zentralen Entlüftungskanals (49) enthaltenden Dauermagneten (47).
4. Gerät nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß gleichachsig zum zylindrischen Fortsatz (42) des Steuerkolbeneinsatzteils (41) im Gehäusedeckel (11) eine Dichtung (55) angeordnet ist, die den zentralen Entlüftungskanal (49) in der Öffnungsstellung des zentalen Steuerkörpers F i g. 2 abschließt.
5. Gerät nach einem oder mehreren der Anspräche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitszylinder (30) als im wesentlichen glattes Rohr ausgeführt ist und im Bereich seiner Enden mit Dichtungsringen (33, 34) versehene muffenartige Verstärkungen (31, 32) aufweist, die zur luftdichten axialen Gleitführung des Arbeitszylinders in den gehäusefesten zylindrischen Führungen (21, 22) dienen.
6. Gerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in das untere Ende des Arbeitszylinders (30) ein in der Schließstellung des zentralen Steuerkörpers mit dem Boden (26) des Zylinderführungsgehäuses (20) dichtend zusammenwirkender Dichtungskörper (60) aus elastischem Material, z. B. Polyurethan, eingesetzt ist.
7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungskörper (60) eine sich zum Boden (26) des Zylinderführungsgehäuses (20) hin konisch erweiternde, zentrale Öffnung aufweist, in die ein umgekehrt konisch verlaufender, zur Führung des Eintreibstößels (87) dienender elastischer Führungsteil (67), der im Boden (26) des Zylinderführungsgehäuses (20) angeordnet ist, derart eingreift, daß zwischen der Mittelöffnung des Dichtungskörpers (60) und dem Führungsteil (67) ein Spalt (65) in der Form eines konischen Ringes entsteht.
8. Gerät nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungskörper
(60) unter radialer Vorspannung von an ihm vorgesehenen Dichtungslippen (62) in den Arbeitszylinder (30) reibungsschlüssig eingesetzt ist.
9 Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungskörper (60) auf seiner in das Innere des Arbeitszylinders weisenden Stirnfläche eine kreisscheibenförmige Erhebung
(61) aufweist.
10. Gerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, mit einem im Gehäuse vorgesehenen, den Arbeitszylinder unmittelbar umgebenden Druckraum, aus dem Druckluft durch in der Arbeitszylinderwandung angeordnete Verbindungsöffnungen in den unteren Teil des Arbeitszylinders einströmen kann, um den Arbeitskolben nach Beendigung seines Arbeitshubes bei Entlüftung des oberen Teils des Arbeitszylinders in die Ausgangsstellung zurückzubewegen, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckraum (25) nach unten und oben durch die gehäusefesten zylindrischen Führungen (21, 22) für den Arbeitszylinder (30) begrenzt ist, wobei die Verbindungsöffnungen (36) vorzugsweise unmittelbar über der unteren muffenartigen Verstärkung (32) des Arbeitszylinders in seiner Wandung angeordnet sind, und daß für die Zuleitung von Druckluft aus dem Druckluftvorratsraum (13, 23) in den Druckraum (25) eine Drosselbohrung (27) vorgesehen ist, deren Eintrittsstelle in der als Absperr- und Auflagefläche für den Steuerflansch (43) des Steuerkolbens dienenden Stirnfläche (24) der oberen Arbeitszylinderführung (21) liegt und durch den Steuerflansch (43) abgesperrt ist, solange sich der zentrale Steuerkörper (30,40,43) in der Ruhe- und Absperrstellung (Fig. 1) befindet.
11. Gerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß in unmittelbarer Nähe des Bodens (26) des Zylinderführungsgehäuses (20) Luftauslaßbohrungen (28) angeordnet isnd, die beim axialen Verschieben des zentralen Steuerkörpers in die Öffnungsstellung (F i g. 2) vom unteren Ende der Arbeitszylinderwandung freigelegt werden.
12. Gerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsteil (67) für den Eintreibstößel (87) einen zum Innenraum des Arbeitszylinders (30) hin mit einer Erweiterung (69) versehenen Führungsschlitz (68) aufweist.
13. Gerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitskolben (80) aus einem im wesentlichen den Kolbenboden (81) bildenden Metallkörper mit einem axialen Fortsatz (82) und aus einem gleichachsig zum Kolbenboden angeordneten, den Fortsatz (82) konzentrisch umschließenden Stützkörper (83) aus elastischem Material, z. B. Polyurethan, besteht.
14. Gerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß
der Eintreibstößel (87) mittels eines an sich bekannten Bolzens (86) im Stützkörper (83) des Kolbens (80) gelagert ist.
15. Gerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolbenboden (81) vorzugsweise kreuzförmig
angeordnete Nuten (88) aufweist, in welche beim Bewegen des zentralen Steuerkörpers (30, 40, 43) in die Öffnungsstellung Druckluft einströmt und nach Überwindung der Haltekraft des Dauermagneten (47) das plötzliche Losbrechen des Arbeitskolbens (80) gewährleistet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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