DE1285245B - Schiebe-Vorrats-Fressgitter - Google Patents
Schiebe-Vorrats-FressgitterInfo
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Description
1 2
Die Erfindung bezieht sich auf ein Freßgitter, be- breite, so klein gewählt werden kann, daß das Freßstehend
aus mindestens einem mit senkrechten Stäben gitter als Vorratsgitter verwendbar ist.
versehenen Gitterrahmen, bei dem zum Zwecke der Ziel der Erfindung ist es, ein Freßgitter zu schaf-
Veränderung der Breite der Freßschlitze Gitterstäbe fen, das sowohl als Absperrgitter wie auch als Vorparallel
zur Rahmenebene gegeneinander bewegbar 5 rats- und Dauerfreßgitter verwendbar ist. Dabei soll
sind, wobei das Freßgitter um eine oberhalb der insbesondere das Verschwenken des Gitters auf beFutterkrippe
und parallel zu dieser verlaufende Achse sonders einfache und zweckmäßige Weise durch
so verschwenkbar ist, daß sich die Unterkante des einen Schwenkmechanismus, der sowohl zur Arretie-Freßgitters
in der einen Endstellung etwa über dem rung als auch zur Hin- und Herbewegung des Gitters
vorderen Längsrand der Futterkrippe und in der an- io dient, verwirklicht werden.
deren Endstellung etwa über dem hinteren Längs- Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht,
rand der Futterkrippe befindet. daß das Freßgitter aus zwei relativ zueinander ver-
Es gibt bereits Vorrats- oder Dauerfreßgitter, bei schiebbaren Gitterrahmen besteht, die gemeinsam verdenen
der obere Gitterteil feststehend und der untere schwenkbar sind und bei denen die senkrechten Stäbe
Gitterteil schwenkbar ist. Zwischen den beiden Teilen 15 so angeordnet sind, daß durch das Verschieben des
liegen in Längsrichtung der Futterkrippe horizontal einen Gitterrahmens gegenüber dem anderen Gitterzwei
Rohre, die das Vieh beim Fressen stören. Nach- rahmen in an sich bekannter Weise drei verschiedene
teilig ist weiter, daß das Feststellen des Gitters in Betriebsstellungen des Freßgitters ermöglicht werden,
verschwenkter Lage nur an einem Ende möglich ist, wobei die senkrechten Stäbe der Gitterrahmen einen
so daß der schwenkbare Gitterteil verzogen werden 20 die Verwendung des Freßgitters als Futterraufe erkann,
wenn die Anordnung eine verhältnismäßig möglichenden geringen Abstand voneinander aufweigroße
Länge aufweist. Die Freßgitter müssen deshalb, sen und in im Abstand der Viehstände voneinander
wenn sie über mehrere Viehstände durchgehen, also entfernten Gruppen angeordnet sind und wobei in
eine bestimmte Länge überschreiten, unterteilt wer- dem einen Gitterrahmen zwischen den Stabgruppen
den. Dadurch müssen mehrere Schaltvorrichtungen 25 Schlitze belassen sind, deren Breite in Abhängigkeit
vorgesehen werden, die die Anordnung verteuern und von den verschiedenen Betriebsstellungen veränderkomplizieren,
bar ist.
Außerdem ist schon ein Freßgitter mit verstell- Der Schwenkmechanismus gemäß der Erfindung
baren Schlitzen zum Festlegen der Tiere bekannt, das ist dabei so ausgebildet, daß ein über ein in einem
um die Futterkrippe quer zu den Viehständen ver- 30 Festpunkt des Viehstandbegrenzungsrohres angelenkschwenkbar
ausgebildet ist. Hierbei ist das Gitter in tes Hebelgestänge die untere Begrenzung des verder
Nähe der Stalldecke schwenkbar aufgehängt. Es schiebbaren Gitterteiles darstellendes bzw. mit diesem
ist als Vorratsgitter nicht verwendbar, denn die Gitter- verbundenes Rohr schwenkbar und gegenüber dem
stäbe weisen einen solchen Abstand voneinander auf, ortsfesten Gitterteil drehbar ist.
daß die Schlitzbreite etwa der Halsbreite der Tiere 35 Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erentspricht
und die die engste Stellung des Gitters ist, findung ist der ortsfeste Gitterteil oben und unten mit
in der die Tiere mit dem Hals zwischen die Stäbe ein- je einem Trägerrohr abgeschlossen, und der vergesperrt
bzw. durch die Stäbe ausgesperrt sind. An schiebbare Gitterteil weist unten ein Schwenkrohr
den Stellen des Gitters, an denen der Kopf eines und oben ein Schieberohr auf. Die Anordnung kann
Tieres durchgeführt werden soll, können jeweils zwei 40 aber auch so gewählt werden, daß die beiden Träger-Gitterstäbe
am oberen Ende in Längsrichtung des rohre, das Schieberohr und das Schwenkrohr mit dem
Gitters verschoben und dadurch auseinander- eigentlichen Gitter verbunden sind,
gespreizt werden, so daß sich nach oben verbreiternde Die erfindungsgemäße Anordnung des Schiebeöffnungen
entstehen, die zum Durchstecken des Vorrats-Freßgitters hat gegenüber den bekannten Git-Kopfes
des Tieres ausreichen. Die beiden Stäbe wer- 45 tern den Vorteil, daß das Gitter sowohl zum Ausden
dann wieder in die senkrechte Stellung zurück- sperren der Tiere als auch als Vorratsfreßgitter vergeschwenkt
und verriegelt. wendbar ist.
Eine weitergehende Verringerung des Abstandes Dies stellt eine erhebliche Arbeitsvereinfachung für
der benachbarten Stäbe voneinander ist bei einem den Bauern dar, da bisher zu diesem Zweck entweder
derartigen Gitter nicht möglich bzw. nicht vorgesehen, 50 eine besondere Futterraufe vorgesehen werden mußte,
so daß der kleinste Abstand zwischen den Stäben oder aber sehr viel Futter verlorenging, wenn man
etwa der Halsbreite der Tiere entspricht, d. h. etwa den minimalen Gitterabstand gleich der Halsbreite
20 cm beträgt. Eine Schlitzbreite von jeweils 20 cm der Tiere machte.
ist jedoch für ein Vorrats-Dauerfreßgitter nicht Die universelle Verwendbarkeit des Gitters macht
brauchbar, weil bei einem solchen nach Art einer 55 es erforderlich, daß das Gitter aus einer Absperr- in
Futterraufe der Abstand benachbarter Stäbe nur so eine Vorratsstellung und umgekehrt verschwenkbar
groß sein darf, daß das Tier mit dem Maul nicht ist, da nur dann die drei verschiedenen Stellungen
durch die Schlitze reichen kann, deren Breite etwa vom ortsfesten Gitterteil zum verschiebbaren Gitter-7
cm beträgt. Ist bei einem Freßgitter der Abstand teil sinnvoll sind; während die Tiere bei einwesentlich
größer, geht viel Futter verloren, weil die 60 geschwenktem Gitter in einer bestimmten Stellung
Tiere z. B. Heu, langes Silofutter od. dgl. aus dem festgelegt und in Ruhe gehalten werden, dient das
Freßgitter herausziehen und das Futter dann auf den Gitter in ausgeschwenktem und geschlossenem Zu-Stallboden
fällt, wo es von den Tieren nicht mehr stand als Vorrats- und Dauerfreßgitter.
aufgenommen wird. Das Verschieben des beweglichen Teiles des Git-
Bei nicht verschwenkbaren Freßgittern ist es aller- «55 ters gegenüber dem ortsfesten Gitterteil erfolgt über
dings bereits bekannt, den Absperrahmen in drei ver- Hebelgestänge, deren Ausbildung nicht Gegenstand
schiedenen Stellungen zu verriegeln, so daß der Ab- der Erfindung ist, wobei die verschiedenen Betriebsstand zweier benachbarter Stäbe, das ist die Schlitz- Stellungen durch Rasten od. dgl. festgelegt werden.
3 4
Bei sehr großen Längen können derartige Hebel- Punkt 13 an einer Gleithülse 15 gelenkig gelagert, die
gestänge unterteilt sein, damit eine leichte und ein- auf einem Gleitrohr 16 verschiebbar angeordnet ist.
fache Betätigung gewährleistet ist. Dieses Viehstandbegrenzungsrohr 16 ist mit seinem
Als besonders vorteilhaft hat es sich im Falle des unteren Ende starr mit dem einen Ende einer Lasche
erfindungsgemäßen Gitters herausgestellt, das 5 14 verbunden, z. B. verschraubt, deren anderes Ende
Schwenkrohr sowohl zur Arretierung des Gitters am Standrahmen 1 starr angebracht ist. Das obere
beim Verschwenken über dem Barren als auch zur Ende des Gleitrohres 16 ist auf einen Rohrstutzen 17
Hin- und Herbewegung des Gitters in Längsrichtung aufgeschoben, welcher ebenfalls mit dem Standrah-
des Barrens zu verwenden. men 1 starr verbunden ist. Die Gleithülse 15 nimmt
Eine einwandfreie Arretierung ist unbedingt er- io auf diese Weise die Bewegung auf, die vom Schwenkforderlich,
z. B. an jedem zweiten Viehstand, weil das rohr 9 auf den Hebel 12 übertragen wird, wenn das
Gitter als Einsperrgitter verwendet werden muß und Gitter verschwenkt wird. Da der Hebel 12 starr mit
beim Fehlen der einwandfreien Arretierung die Tiere dem Schwenkrohr 9 z. B. verschweißt ist, macht der
das Gitter verwinden können. Hebel 12 die Drehbewegung beim Verschwenken des
Nachstehend wird an Hand eines Ausführungsbei- 15 Rohres 9 mit und verschiebt die Gleithülse 15 auf
Spieles die Erfindung in Verbindung mit der Zeich- dem Gleitrohr 16 in entsprechender Weise. Das
nung erläutert. Es zeigt Schiebegitter 10 ist am oberen Ende an der Muffe 6
F i g. 1 das Schiebe-Vorrats-Freßgitter in der Stel- befestigt, und diese Muffe 6 ist auf das Schieberohr 7
lung als Freßgitter in seitlicher Ansicht, aufgeschoben und mittels Schrauben od. dgl. befestigt,
F i g. 2 das Freßgitter in geschlossenem Zustand ao so daß eine Verdrehung der Muffe 6 auf dem Schiebeais
Vorrats- und Dauerfreßgitter in einer Seiten- rohr 7 nicht möglich ist. Dadurch kann das Schiebeansicht
entsprechend Fig. 1, rohr 7 nur in Längsrichtung des Schiebe-Vorrats-
F i g. 3 eine Vorderansicht des Schiebe-Vorrats- Freßgitters zum Öffnen und Schließen verschoben
Freßgitters in der vollgeöffneten Stellung, werden.
F i g. 4 eine Vorderansicht des Schiebe-Vorrats- 25 Um das Schiebe-Vorrats-Freßgitter von der Stel-
Freßgitters in Absperrstellung und lung nach F i g. 1 in die Stellung nach F i g. 2 zu ver-
F i g. 5 die Vorderansicht des Schiebe-Vorrats- schwenken, wird das Schwenkrohr 9 über einen an-
Freßgitters in der Stellung als Vorrats- und Dauer- geschweißten Rohrstutzen im Uhrzeigersinne gedreht,
freßgitter (diese Stellung entspricht der Stellung in Der Hebel 12 hebt dadurch die Schiebehülse 15 auf
F i g. 2). 30 dem Gleitrohr 16 in senkrechter Richtung nach oben,
Das Schiebe-Vorrats-Freßgitter besteht aus einem und das Schiebe-Vorrats-Freßgitter wird in Pfeilrichortsfesten
Gitterteil 5 mit parallelen Gitterstäben und tung nach F i g. 1 verdreht. Auf der Höhe des Punkeinem
in einer parallelen Ebene dazu angeordneten, tes A in F i g. 1 ist der Totpunkt erreicht, die Schiebein
Längsrichtung des Barrens verschiebbaren Gitter- hülse 15 hat damit ihre höchste Stellung eingenomteil
10 mit ebenfalls parallelen Gitterstäben. Der ver- 35 men. Wird das Schwenkrohr 9 weiter im Uhrzeigerschiebbare
Gitterteil ist in der Weise gegenüber dem sinne verdreht, so bewegt sich die Schiebehülse 15
ortsfesten Gitterteil 5 beweglich, daß die Stäbe beider wieder nach unten und nimmt ihre Ausgangsstellung
Gitterteile dauernd ihre parallele Lage sowohl in be- ein. Nun ist das Schiebe-Vorrats-Freßgitter in die
zug auf die Stäbe des ortsfesten als auch des beweg- Stellung gelangt, die in F i g. 2 gezeigt ist. Da die
liehen Gitterteiles beibehalten. 4° Aufhängung des Schiebe-Vorrats-Freßgitters an je-
Das gesamte Schiebe-Vorrats-Freßgitter ist an dem Standbegrenzungsrahmen 1 erfolgt, ist ein siche-Viehstandrahmen
1, die von beliebiger, an sich be- res und stabiles Feststellen des Schiebe-Vorrats-Freßkannter
Konstruktion sein können, an Lagerungen 2 gitters auch in geschwenkter Lage auf die ganze
aufgehängt. An der Lagerung 2 ist das nicht ver- Länge möglich, so daß das gesamte Schiebe-Vorratsschiebbare
obere Trägerrohr 3 des ortsfesten Gitter- 45 Freßgitter durch eine Drehung des Schwenkrohres 9
teils 5 befestigt; zwischen ihm und dem unteren Trä- in seiner ganzen Länge sicher, gleichmäßig und stabil
gerrohr 4 sind die zueinander parallelen Gitterstäbe 5 geschwenkt und verriegelt werden kann,
senkrecht angeordnet. Der parallel zum Gitterteil 5 Bei der ersten von den drei möglichen Betriebsangeordnete Schiebegitterteil 10 weist oben ein Stellungen des Schiebe-Vorrats-Freßgitters ist das Schieberohr 7 auf, das über eine Muffe 6 mit dem 50 Gitter voll geöffnet (F i g. 3), und das Vieh kann den Trägerrohr 3 verbunden, insbesondere verschweißt ist, Kopf durch die maximale Öffnung zwischen ortswährend das Schwenkrohr 9 an dem Trägerrohr 4 festem und verschwenkbarem Gitterteil stecken. Daüber Eisenringe 12, die in gewissen Abständen an bei nimmt das Gitter die nicht verschwenkte Arredem Trägerrohr 4 angeschweißt sind und die dem tierungsstellung nach F i g. 1 ein.
Schwenkrohr 9 eine stabile Führung geben, verbun- 55 Bei der in F i g. 4 gezeigten zweiten Betriebsstellung den ist. des Gitters ist die Öffnung zwischen ortsfestem und
senkrecht angeordnet. Der parallel zum Gitterteil 5 Bei der ersten von den drei möglichen Betriebsangeordnete Schiebegitterteil 10 weist oben ein Stellungen des Schiebe-Vorrats-Freßgitters ist das Schieberohr 7 auf, das über eine Muffe 6 mit dem 50 Gitter voll geöffnet (F i g. 3), und das Vieh kann den Trägerrohr 3 verbunden, insbesondere verschweißt ist, Kopf durch die maximale Öffnung zwischen ortswährend das Schwenkrohr 9 an dem Trägerrohr 4 festem und verschwenkbarem Gitterteil stecken. Daüber Eisenringe 12, die in gewissen Abständen an bei nimmt das Gitter die nicht verschwenkte Arredem Trägerrohr 4 angeschweißt sind und die dem tierungsstellung nach F i g. 1 ein.
Schwenkrohr 9 eine stabile Führung geben, verbun- 55 Bei der in F i g. 4 gezeigten zweiten Betriebsstellung den ist. des Gitters ist die Öffnung zwischen ortsfestem und
Der verschiebbare Gitterteil 10 ist am unteren Ende verschwenkbarem Gitterteil etwa auf die Hälfte der
an einem Winkeleisen 11 angeschweißt, das zugleich maximalen öffnung verringert. In dieser Stellung ist
mit einem Schenkel eine Führung zwischen dem Trä- das Tier in das Gitter eingesperrt, und sein Hals wird
gerrohr 4 und dem Schwenkrohr 9 ergibt. Die An- 60 von dem jeweils die Öffnung begrenzenden Außenordnung
ist so gewählt, daß das Schwenkrohr 9 in stab des festen und des beweglichen Gitters begrenzt.
den Eisenringen 8 drehbar ist. Die Möglichkeit der Die Arretierungsstellung des gesamten Gitters ist hier
Verdrehung ist deshalb unbedingt erforderlich, weil ebenfalls die in F i g. 1 gezeigte,
mit dem Schwenkrohr 9 ein Hebelgestänge 12 mit F i g. 5 schließlich zeigt die dritte mögliche Beseinem einen Ende fest verbunden ist, während das 65 triebsstellung, das ist die geschlossene Stellung des entgegengesetzte Ende des Hebels 12 an einem Fest- Gitters, in der der bewegliche Gitterteil 10 die Öffpunkt 13 des Standrahmens 1 angelenkt ist. Beim nung des starren Gitterteiles 5 vollständig ausfüllt, so Ausführungsbeispiel ist das Hebelgestänge 12 im daß also der Abstand der aufeinanderfolgenden Stäbe
mit dem Schwenkrohr 9 ein Hebelgestänge 12 mit F i g. 5 schließlich zeigt die dritte mögliche Beseinem einen Ende fest verbunden ist, während das 65 triebsstellung, das ist die geschlossene Stellung des entgegengesetzte Ende des Hebels 12 an einem Fest- Gitters, in der der bewegliche Gitterteil 10 die Öffpunkt 13 des Standrahmens 1 angelenkt ist. Beim nung des starren Gitterteiles 5 vollständig ausfüllt, so Ausführungsbeispiel ist das Hebelgestänge 12 im daß also der Abstand der aufeinanderfolgenden Stäbe
im gesamten Gitter etwa gleich groß ist und in der Größenordnung von 7 cm liegt. Bei einer derartigen
Schlitzbreite ist gewährleistet, daß das Gitter in zweckmäßiger Weise als Vorrats-Dauerfreßgitter verwendet
werden kann, wobei kein Futter verlorengeht. Die Arretierungsstellung des gesamten Gitters in diesem
Stadium entspricht der in F i g. 2 gezeigten Schwenkstellung.
Claims (6)
1. Freßgitter, bestehend aus mindestens einem mit senkrechten Stäben versehenen Gitterrahmen,
bei dem zum Zwecke der Veränderung der Breite der Freßschlitze Gitterstäbe parallel zur Rahmenebene
gegeneinander bewegbar sind, wobei das Freßgitter um eine oberhalb der Futterkrippe und
parallel zu dieser verlaufende Achse so verschwenkbar ist, daß sich die Unterkante des Freßgitters
in der einen Endstellung etwa über dem vorderen Längsrand der Futterkrippe und in der
anderen Endstellung etwa über dem hinteren Längsrand der Futterkrippe befindet, dadurch
gekennzeichnet, daß das Freßgitter aus zwei relativ zueinander verschiebbaren Gitter- as
rahmen (3, 4, 5; 7, 9,10) besteht, die gemeinsam verschwenkbar sind (bei 2) und bei denen die
senkrechten Stäbe (5,10) so angeordnet sind, daß durch das Verschieben des einen Gitterrahmens
(7,9) gegenüber dem anderen Gitterrahmen (3,4) in an sich bekannter Weise drei verschiedene Betriebsstellungen
des Freßgitters ermöglicht werden, wobei die senkrechten Stäbe der Gitterrahmen einen die Verwendung des Freßgitters als
Futterraufe ermöglichenden geringen Abstand voneinander aufweisen und in im Abstand der
Viehstände voneinander entfernten Gruppen angeordnet sind, und wobei in dem einen Gitterrahmen
zwischen den Stabgruppen Schlitze belassen sind, deren Breite in Abhängigkeit von den
verschiedenen Betriebsstellungen veränderbar ist.
2. Freßgitter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über ein in einem Festpunkt
(13) des Viehstandbegrenzungsrohres (16) angelenktes Hebelgestänge (12) ein die untere Begrenzung
des verschiebbaren Gitterteiles (10) darstellendes bzw. mit diesem verbundenes Rohr (9)
schwenkbar und gegenüber dem ortsfesten Gitterteil (S) drehbar ist.
3. Freßgitter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der ortsfeste Gitterteil
(5) oben und unten mit je einem Trägerrohr (3,4) abgeschlossen ist und der verschiebbare Gitterteil
(10) unten ein Schwenkrohr (9) und oben ein Schieberohr (7) aufweist.
4. Freßgitter nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Hebelgestänge
(12) an einer Hülse (15) angelenkt ist, die am Viehstandbegrenzungsrohr (16) verschiebbar gelagert
ist.
5. Freßgitter nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Schieberohr (7)
und das Schwenkrohr (9) am verschiebbaren Gitterteil (10) in Eisenringen (6, 8) geführt sind.
6. Freßgitter nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare
Gitterteil (10) in beiden Arretierstellungen in je drei Betriebsstellungen einstellbar ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB76395A DE1285245B (de) | 1964-04-18 | 1964-04-18 | Schiebe-Vorrats-Fressgitter |
| NL6504832A NL6504832A (de) | 1964-04-18 | 1965-04-15 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB76395A DE1285245B (de) | 1964-04-18 | 1964-04-18 | Schiebe-Vorrats-Fressgitter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1285245B true DE1285245B (de) | 1968-12-12 |
Family
ID=6979054
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB76395A Pending DE1285245B (de) | 1964-04-18 | 1964-04-18 | Schiebe-Vorrats-Fressgitter |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1285245B (de) |
| NL (1) | NL6504832A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DK153733B (da) * | 1977-05-04 | 1988-08-29 | Ljusvattnets Rep & Svets Ab | Fodertremmevaerk ved kreaturbaase. |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1079881B (de) * | 1959-02-21 | 1960-04-14 | Benedikt Rehle | Fressgitter |
| DE1148801B (de) * | 1962-03-05 | 1963-05-16 | Friedrich Burr | Kurstand fuer Rindvieh-Staelle mit einem Fressgitter, das verstellbare Schlitze zum Festlegen der Tiere aufweist |
-
1964
- 1964-04-18 DE DEB76395A patent/DE1285245B/de active Pending
-
1965
- 1965-04-15 NL NL6504832A patent/NL6504832A/xx unknown
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1079881B (de) * | 1959-02-21 | 1960-04-14 | Benedikt Rehle | Fressgitter |
| DE1148801B (de) * | 1962-03-05 | 1963-05-16 | Friedrich Burr | Kurstand fuer Rindvieh-Staelle mit einem Fressgitter, das verstellbare Schlitze zum Festlegen der Tiere aufweist |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DK153733B (da) * | 1977-05-04 | 1988-08-29 | Ljusvattnets Rep & Svets Ab | Fodertremmevaerk ved kreaturbaase. |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL6504832A (de) | 1965-10-19 |
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